[0001] Die Erfindung betrifft ein Gas-Stellgerät für einen Gasgebläsebrenner in Heizungsanlagen,
mit einem Gehäuse, das eine gaseinlaßseitige Kammer, eine gasauslaßseitige Kammer
und mindestens eine Durchlaßöffnung mit Ventilsitz aufweist, einem Stellglied mit
Hubanker und mindestens einen Ventilteller sowie einer Steuermagneteinrichtung mit
Spule und einer auf das Stellglied wirkenden Schließfeder.
[0002] Gas-Stellgeräte der beschriebenen Art sind in der Praxis häufig für einen zweistufigen
Betrieb des Gasgebläsebrenners eingerichtet. Bei einem zweistufigen Betrieb schaltet
der Brenner temperaturgesteuert zwischen einer ersten und einer zweiten Brennstufe,
wobei den beiden Brennstufen unterschiedliche Öffnungshübe des Gas-Stellgerätes zugeordnet
sind. Die erste Stufe wird ferner zum Zünden des Brenners benötigt. Zur Einstellung
der unterschiedlichen Öffnungshübe sind im Rahmen der bekannten Maßnahmen zwei Spulen
vorgesehen, die nacheinander nach Maßgabe des gewünschten Öffnungshubes erregt werden.
Aufgrund der beiden voluminösen Spulen haben die bekannten Gas-Stellgeräte beachtliche
Abmessungen, Gewichte und eine hohe elektrische Leistung. Dies ist unbefriedigend.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein für den zweistufigen Betrieb eines
Gasgebläsebrenners geeignetes Gas-Stellgerät anzugeben, das sich durch kompakten Aufbau,
geringes Gewicht und verminderte elektrische Leistungsaufnahme auszeichnet.
[0004] Gegenstand der Erfindung und Lösung dieser Aufgabe ist ein Gas-Stellgerät mit
einem Gehäuse, das eine gaseinlaßseitige Kammer, eine gasauslaßseitige Kammer und
mindestens eine Durchlaßöffnung mit Ventilsitz aufweist,
einem Stellglied mit Hubanker und mindestens einem Ventilteller,
einer Steuermagneteinrichtung mit einer dem Hubanker zugeordneten Spule sowie einer
auf das Stellglied wirkenden Schließfeder und
einer Stromquelle zur Abgabe von zwei dem Betrage nach unterschiedlichen Steuerströmen
für die Spule,
wobei das Stellglied ein Anschlagelement aufweist, das mit Steuerspaltabstand zur
Anschlagfläche einer Spanneinrichtung angeordnet ist, wobei das Anschlagelement bei
einem Stellglied-Öffnungshub an der Anschlagfläche anschlägt und bei Fortsetzung des
Stellglied-Öffnungshubes eine Zusatzfeder gespannt wird. Vorzugsweise ist die Stromquelle
eine Konstantstromquelle, welche zwei dem Betrage nach unterschiedliche Steuerströme
für die Spule bereitstellt. Sie gibt beispielsweise für einen ersten Öffnungshub einen
zwischen 40 % und 60 % des Nennstromes und für einen zweiten Öffnungshub einen zwischen
70 % und 90 % des Nennstromes vorgegebenen Steuerstrom ab. Nennstrom bezeichnet den
sich unter normierten Bedingungen bei Nennspannung einstellenden Stromfluß durch die
Spule.
[0005] Es bestehen verschiedene Möglichkeiten der weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Gas-Stellgerätes. Eine erste Ausführungsform sieht vor, daß das Stellglied die Zusatzfeder
durchfaßt, welche zwischen einer gehäusefesten Stützfläche und einer auf dem Stellglied
beweglich angeordneten sowie von der Spanneinrichtung verstellbaren Federscheibe vorgespannt
ist, und daß das Anschlagelement an das Stellglied fest angeschlossen ist und die
Federscheibe von dem Sitz der Spanneinrichtung abhebt, wenn das Stellglied seinen
Öffnungshub ausführt. Die Federscheibe bildet die Anschlagfläche, welche bei dieser
Ausführungsform federbeweglich an der Zusatzfeder abgestützt ist.
[0006] Wird die Spule mit einem Steuerstrom beaufschlagt, der in einen dem ersten Öffnungshub
zugeordneten Bereich fällt, öffnet das Stellglied gegen die Kraft der Schließfeder,
bis das Anschlagelement an die von der Zusatzfeder beaufschlagte Federscheibe anschlägt.
Die sich nun einstellende Federkraft, die sich aus den Federkonstanten der Schließfeder
und der Zusatzfeder zusammensetzt, ist so groß, daß die Magnetkraft der stromdurchflossenen
Spule nicht ausreicht, um das Stellglied weiter zu öffnen. Das Stellglied mit Ventilteller
verharrt bei konstantem Steuerstrom in der durch die vorgespannte Federscheibe vorgegebenen
Position. Der erste Öffnungshub entspricht dem Steuerspaltabstand zwischen Federscheibe
und Anschlagelement bei stromloser Spule und ist mittels der Spanneinrichtung einstell-
und veränderbar. Soll ein größerer, der zweiten Brennstufe des Gasgebläsebrenners
zugeordneter Öffnungshub ausgeführt werden, wird die Spule mit einem höheren, ebenfalls
vorgegebenen und konstanten Steuerstrom beaufschlagt. Dieser ist so groß bemessen,
daß die Magnetkraft ausreicht, um das Stellglied gegen die Federkräfte der Schließfeder
und der Zusatzfeder zu öffnen.
[0007] Die Erfindung schließt nicht aus, daß zwei oder mehr Zusatzfedern vorgesehen sind,
wobei jede Zusatzfeder in der beschriebenen Weise zwischen einer gehäusefesten Stützfläche
und einer auf dem Stellglied beweglich angeordneten Federscheibe vorgespannt ist.
Jeder Federscheibe ist eine Spanneinrichtung sowie ein mit Steuerabstand auf dem Stellglied
befestigtes Anschlagelement zugeordnet. Bei geeigneter Abstimmung der Steuerspaltabstände
und Vorgabe geeigneter Steuerströme resultiert ein Gas-Stellgerät, das Öffnunghübe
in mehreren Stufen ausführen kann und auch für einen drei- oder mehrstufigen Betrieb
eines Gasgebläsebrenners geeignet ist.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der beschriebenen Ausführungsform lehrt die Erfindung,
daß das Stellglied eine an den Hubanker angeschlossene Stellstange aufweist, welche
die Durchlaßöffnung durchfaßt und durch eine dem Hubanker gegenüberliegende Gehäusebohrung
geführt ist. Die Zusatzfeder und die Federscheibe sind auf einem durch die Gehäusebohrung
geführten Fortsatz der Stellstange angeordnet, an deren Ende ein Sicherungsring als
Anschlagelement befestigt ist. Die Spanneinrichtung besteht vorzugsweise aus einem
Deckel und einer in eine Gehäusebohrung des Deckels eingesetzten Einstellschraube.
Der Deckel verschließt eine außenseitige, den Fortsatz aufnehmende Kammer des Gehäuses.
Die Einstellschraube weist eine stirnseitige, von einer ringförmigen Stützfläche umgebene
Sackbohrung auf, in die das den Sicherungsring tragende Ende des Fortsatzes derart
einführbar ist, daß die Federscheibe bei stromloser Spule auf der ringförmigen Stützfläche
der Einstellschraube aufliegt. Die beschriebene Anordnung zeichnet sich durch einen
besonders einfachen und raumsparenden Aufbau aus. Die Stellstange ist dabei zweckmäßig
geteilt ausgebildet und weist einen an dem Hubanker befestigbaren Ventiltellerträger
auf, dessen von dem Hubanker abgewandtes Ende mit dem Fortsatz verschraubbar ist.
[0009] Bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform ist die Anschlagfläche federbeweglich
an der Zusatzfeder abgestützt. Gemäß einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Lehre ist die Zusatzfeder am Hubanker angeordnet und stützt das Anschlagelement federbeweglich.
Die Spanneinrichtung weist eine Einstellschraube auf, die in einem gehäusefesten Spulenkern
der Steuermagneteinrichtung angeordnet ist und bei dieser Ausführungsform die Anschlagfläche
bildet. Das Anschlagelement ist zweckmäßig an einen Bolzen angeschlossen, der in einer
Längsbohrung des Hubankers beweglich geführt ist, wobei die Zusatzfeder zwischen dem
Anschlagelement und einer Stützfläche des Hubankers eingespannt ist. Vorzugsweise
ist die Zusatzfeder in eine endseitige Aufnahmekammer des Hubankers eingesetzt. Ferner
ist der Hubanker gegen eine stirnseitige Anschlagfläche des Spulenkerns bewegbar.
[0010] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung erläutert. Es zeigen schematisch
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch ein Gas-Stellgerät,
- Fig. 2
- die Kraftkennlinie der zu dem Gas-Stellgerät in Fig. 1 gehörenden Federanordnung.
- Fig. 3
- eine weitere Ausführungsform des Gas-Stellgerätes, ausschnittsweise und im Längsschnitt.
[0011] Das in Fig. 1 dargestellte Gas-Stellgerät ist für einen zweistufigen Gasgebläsebrenner
in Heizungsanlagen bestimmt. Es besitzt ein Gehäuse 1, das eine gaseinlaßseitige Kammer
3, eine gasauslaßseitige Kammer 2 sowie zwei Durchlaßöffnungen 4 mit jeweils einem
Ventilsitz 5 aufweist. Zum Aufbau des Gas-Stellgerätes gehören ferner ein Stellglied
6 mit Hubanker 7 und Ventilteller 8, eine Steuermagneteinrichtung mit einer dem Hubanker
7 zugeordneten Spule 9 sowie einer auf das Stellglied 6 wirkenden Schließfeder 10
und eine nicht dargestellte Stromquelle zur Abgabe von zwei dem Betrage nach unterschiedlichen
Steuerströmen für die Spule 9. Das Stellglied 6 durchfaßt eine ebenfalls in Schließrichtung
wirkende Zusatzfeder 11, die zwischen einer gehäusefesten Stützfläche 12 und einer
auf dem Stellglied 6 beweglich angeordneten sowie von einer Spanneinrichtung 13 verstellbaren
Federscheibe 14 vorgespannt ist, und weist ein endseitiges Anschlagelement 15 auf.
Das Anschlagelement 15 ist bei stromloser Spule in der dargestellten Schließstellung
des Stellglieds 6 mit einem Steuerspaltabstand a zur Federscheibe 14 angeordnet. Bei
einem Stellgliedöffnungshub schlägt es nach Maßgabe des vorgegebenen Steuerstroms
an der vorgespannten Federscheibe 14 an und hebt die Federscheibe 14 von dem Sitz
der Spanneinrichtung 13 ab.
[0012] Die Funktionsweise des Gas-Stellgerätes wird anhand der Fig. 2 verständlich, welche
die auf das Stellglied 6 wirkende Federkraft in Abhängigkeit des Öffnungshubes darstellt.
Wenn die Spule mit einem Steuerstrom beaufschlagt wird, der wesentlich kleiner ist
als der Nennstrom und im Ausführungsbeispiel ca. 50 % des Nennstromes beträgt, zieht
der Hubanker 7 an und hebt das Stellglied gegen die Kraft der Schließfeder 10, bis
das Anschlagelement 15 an die Federscheibe 14 anschlägt. Die sich nun einstellende
Federkraft, die sich aus den Federkonstanten der Schließfeder 14 und der Zusatzfeder
11 zusammensetzt, nimmt sprunghaft zu und wird so groß, daß die Magnetkraft der stromdurchflossenen
Spule nicht ausreicht, um das Ventil weiter zu öffnen. Das Stellglied 6 und die daran
befestigten Ventilteller 8 verharren bei konstantem Strom in der Position, die durch
die Einstellung der Federscheibe 14 vorgegeben ist. Der Öffnungshub des Stellglieds
entspricht dem Steuerspaltabstand a und beträgt im Ausführungsbeispiel 2 mm. Der Steuerspaltabstand
a und damit der Öffnungshub ist mittels der Spanneinrichtung 13 einstell- und veränderbar.
[0013] Soll das Gas-Stellgerät einen zweiten, größeren Öffnungshub ausführen, so wird die
Spule 9 mit einem zwischen 70 % und 90 % des Nennstromes vorgegebenen Steuerstrom
beaufschlagt. Der Steuerstrom für den größeren Öffnungshub ist so bemessen, daß die
Magnetkraft der Spule 9 ausreicht, um das Stellglied 6 gegen die Summe der Federkräfte
aus Schließfeder 10 und Zusatzfeder 11 zu öffnen. Im Ausführungsbeispiel wird mit
einem Steuerstrom gearbeitet, der 80 % des Nennstromes beträgt, wobei sich ein Öffnungshub
von insgesamt 6 mm einstellt.
[0014] Die Stromquelle ist eine Konstantstromquelle, welche für einen ersten Öffnungshub
einen zwischen 40 % und 60 % des Nennstromes und für einen zweiten Öffnungshub einen
zwischen 70 % und 90 % des Nennstromes vorgegebenen Steuerstrom abgibt. Durch eine
Strombegrenzung auf Werte unterhalb des Nennstromes werden eine störende Erwärmung
der Spule 9 sowie die Remanenzkraft des Elektromagneten reduziert. Arbeitet man mit
Nennstrom, so kann die Remanenzkraft so groß werden, daß das Stellglied 6 nicht zurückfährt,
wenn der Steuerstrom vom Wert der zweiten Stufe auf den Wert der ersten Stufe umgeschaltet
wird.
[0015] Die konstruktive Ausführung des Stellglieds 6 und der Spanneinrichtung 13 soll anhand
der Fig. 1 im folgenden näher erläutert werden. Der Fig. 1 entnimmt man, daß das Stellglied
6 eine an den Hubanker 7 angeschlossene Stellstange 16 aufweist, welche die Durchlaßöffnungen
4 durchfaßt und durch eine dem Hubanker 7 gegenüberliegende Gehäusebohrung 17 geführt
ist. Die Zusatzfeder 11 und die Federscheibe 14 sind auf einem durch die Gehäusebohrung
17 geführten Fortsatz 18 der Stellstange 16 angeordnet, an dessen Ende ein Sicherungsring
als Anschlagelement 15 befestigt ist. Die Spanneinrichtung 13 besteht im Ausführungsbeispiel
aus einem Deckel 19 und einer in eine Gewindebohrung des Deckels 19 eingesetzten Einstellschraube
20. Der Deckel 19 verschließt eine außenseitige, den Fortsatz aufnehmende Kammer des
Gehäuses 1. Die Einstellschraube 20 weist eine stirnseitige, von einer ringförmigen
Stützfläche umgebene Sackbohrung 21 auf, in die das den Sicherungsring 15 tragende
Ende des Fortsatzes 18 derart einführbar ist, daß die Federscheibe 14 bei stromloser
Spule 9 auf der ringförmigen Stützfläche der Einstellschraube 20 aufliegt. Schließlich
entnimmt man der Fig. 1, daß die Stellstange 16 geteilt ausgebildet ist und einen
an dem Hubanker befestigbaren Ventiltellerträger aufweist, dessen von dem Hubanker
7 abgewandtes Ende mit dem Fortsatz 18 verschraubbar ist.
[0016] Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gas-Stellgerätes
ist die Zusatzfeder 11 am Hubanker 7 angeordnet und stützt das Anschlagelement 15'
federbeweglich. Die Spanneinrichtung 13 weist eine Einstellschraube 20' auf, die in
einem gehäusefesten Spulenkern 22 der Steuermagneteinrichtung angeordnet ist und die
Anschlagfläche 14' bildet. Auch bei dieser Ausführungsform ist das Anschlagelement
15' mit Steuerspaltabstand a zur Anschlagfläche 14' der Spanneinrichtung angeordnet.
Es schlägt bei einem Stellgliedöffnungshub an der Anschlagfläche 14' an. Bei Fortsetzung
des Stellgliedöffnungshubes wird die das Anschlagelement 15' stützende Zusatzfeder
11 gespannt.
[0017] Der Fig. 3 entnimmt man, daß das Anschlagelement 15' an einen Bolzen 23 angeschlossen
ist, der in einer Längsbohrung des Hubankers 7 beweglich geführt ist, und daß die
Zusatzfeder 11 zwischen dem Anschlagelement 15' und einer Stützfläche 24 des Hubankers
7 eingespannt ist. Die Zusatzfeder 11 ist in einer endseitigen Aufnahmekammer des
Hubankers 7 angeordnet und dadurch seitlich geführt. Man erkennt ferner, daß der Hubanker
7 gegen eine stirnseitige Anschlagfläche 25 des Spulenkerns 22 bewegbar ist. Diese
Anschlagfläche 25 begrenzt den maximalen Öffnungshub.
1. Gas-Stellgerät für einen Gasgebläsebrenner in Heizungsanlagen, mit
einem Gehäuse (1), das eine gaseinlaßseitige Kammer (3), eine gaßauslaßseitige Kammer
(2) und mindestens eine Durchlaßöffnung (4) mit Ventilsitz (5) aufweist,
einem Stellglied (6) mit Hubanker (7) und mindestens einem Ventilteller (8),
einer Steuermagneteinrichtung mit einer dem Hubanker (7) zugeordneten Spule (9) sowie
einer auf das Stellglied (6) wirkenden Schließfeder (10) und
einer Stromquelle zur Abgabe von zwei dem Betrage nach unterschiedlichen Steuerströmen
für die Spule (9),
wobei das Stellglied (6) ein Anschlagelement (15, 15') aufweist, das mit Steuerspaltabstand
(a) zur Anschlagfläche (14, 14') einer Spanneinrichtung (13) angeordnet ist, wobei
das Anschlagelement (15, 15') bei einem Stellglied-Öffnungshub an der Anschlagfläche
(14, 14') anschlägt und bei Fortsetzung des Stellglied-Öffnungshubes eine Zusatzfeder
(11) gespannt wird.
2. Gas-Stellgerät nach Anspruch 1, wobei die Stromquelle eine Konstantstromquelle ist,
welche für einen ersten Öffnungshub einen zwischen 40 % und 60 % des Nennstromes und
für einen zweiten Öffnungshub einen zwischen 70 % und 90 % des Nennstromes vorgegebenen
Steuerstrom abgibt.
3. Gas-Stellgerät nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Stellglied (6) die Zusatzfeder (11)
durchfaßt, welche zwischen einer gehäusefesten Stützfläche (12) und einer auf dem
Stellglied beweglich angeordneten sowie von der Spanneinrichtung verstellbaren Federscheibe
(14), welche die Anschlagfläche bildet, vorgespannt ist, wobei das Anschlagelement
(15) an das Stellglied (6) fest angeschlossen ist und die Federscheibe (14) von dem
Sitz der Spanneinrichtung (13) abhebt, wenn das Stellglied (6) seinen Öffnungshub
ausführt.
4. Gas-Stellgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Stellglied (6) eine an
den Hubanker (7) angeschlossene Stellstange (16) aufweist, welche die Durchlaßöffnung
(4) durchfaßt und durch eine dem Hubanker (7) gegenüberliegende Gehäusebohrung (17)
geführt ist, wobei die Zusatzfeder (11) und die Federscheibe (14) auf einem durch
die Gehäusebohrung (17) geführten Fortsatz (18) der Stellstange (16) angeordnet sind
und wobei an dem Ende des Fortsatzes (18) ein Sicherungsring als Anschlagelement (15)
befestigt ist.
5. Gas-Stellgerät nach Anspruch 4, wobei die Spanneinrichtung (13) aus einem Deckel (19)
und einer in eine Gewindebohrung des Deckels (19) eingesetzten Einstellschraube (20)
besteht, wobei der Deckel (19) eine außenseitige, den Fortsatz (18) aufnehmende Kammer
des Gehäuses (1) verschließt und wobei die Einstellschraube (20) eine stirnseitige,
von einer ringförmigen Stützfläche umgebene Sackbohrung (21) aufweist, in die das
den Sicherungsring tragende Ende des Fortsatzes (18) derart einführbar ist, daß die
Federscheibe (14) bei stromloser Spule (9) auf der ringförmigen Stützfläche der Einstellschraube
(20) aufliegt.
6. Gas-Stellgerät nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Stellstange (16) geteilt ausgebildet
ist und einen an dem Hubanker (7) befestigbaren Ventiltellerträger aufweist, dessen
von dem Hubanker (7) abgewandtes Ende mit dem Fortsatz (18) verschraubbar ist.
7. Gas-Stellgerät nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Zusatzfeder (11) am Hubanker (7)
angeordnet ist und das Anschlagelement (15') federbeweglich stützt, wobei die Spanneinrichtung
(13) eine Einstellschraube (20') aufweist, die in einem gehäusefesten Spulenkern (22)
der Steuermagneteinrichtung angeordnet ist und die Anschlagfläche (14') bildet.
8. Gas-Stellgerät nach Anspruch 7, wobei das Anschlagelement (15') an einen Bolzen (23)
angeschlossen ist, der in einer Längsbohrung des Hubankers (7) beweglich geführt ist,
und wobei die Zusatzfeder (11) zwischen dem Anschlagelement (15') und einer Stützfläche
(24) des Hubankers (7) eingespannt ist.
9. Gas-Stellgerät nach Anspruch 8, wobei die Zusatzfeder (11) in einer endseitigen Aufnahmekammer
des Hubankers (7) eingesetzt ist.
10. Gas-Stellgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Hubanker (7) gegen eine
stirnseitige Anschlagfläche (25) des Spulenkerns (22) bewegbar ist.