[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackung für Bilderhalter, insbesondere
rahmenlose Bilderhalter, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Eine solche Verpackung ist aus der DE 40 27 883 A1 bekannt. Diese besteht aus einem
Karton-Zuschnitt mit einer Grundfläche und daran anschließenden, als Randschutzleisten
dienende Hohlkammerprofile. Des weiteren sind an die Hohlkammerprofile anschließende
Distanzleisten zum Bereitstellen einer unterschiedlichen Aufnahmehöhe vorgesehen.
[0003] Aus der DE 42 41 870 A1 ist eine Hohlwandschachtel bekannt, in deren Rahmenteile
Form- und Stabilisierungseinlagen angeordnet sind.
[0004] In der DE 26 36 454 A1 ist eine Faltschachtel, insbesondere für plattenförmiges Versandgut,
beschrieben. Diese weist zwei Hohlkammerleisten auf, die durch eine Faltlasche arretierbar
sind.
[0005] Des weiteren sind Verpackungen bekannt, die zumeist aus Polystyrol bestehen und einen
Bodenbereich mit sich an den Randbereich des Boden nach oben erstreckenden Vorsprüngen
umfassen, welche eine Randschutzleiste bilden, wobei der Bilderhalter auf dem Bodenteil
aufliegt und die Seitenbereiche des Bilderhalters von den Randschutzleisten gehalten
und gleichermaßen geschützt werden. Die Oberseite des Bilderhalters kann wahlweise
freiliegen oder von einem weiteren Polystyrolteil abgedeckt sein. Diese Verpackungen
sind nicht nur formstabil, sondern schützen gleichzeitig den rahmenlosen Bilderhalter
ausreichend, sowohl während der Lagerung, als auch während des Versands.
[0006] Im Hinblick auf den Umweltschutz sind diese Verpackungen jedoch nicht nur wegen der
eingesetzten Materialien, des Herstellungsverfahrens, sondern auch unter Berücksichtigung
der späteren Entsorgung nachteilig.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Verpackung für Bilderhalter zu schaffen,
die formstabil ist, den Bilderhalter schützt, gleichzeitig umweltverträglich ist,
auch im Hinblick auf die spätere Entsorgung, und einfach aufgebaut ist.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruch 1 gelöst.
[0009] Diese Lösung ist einfach und stellt eine Verpackung zur Verfügung, die sich nicht
nur Formstabilität auszeichnet, sondern den verpackten Bilderhalter auch ausreichend
schützt. Durch die bereitgestellten Randschutzleisten mit einem im Inneren angeordneten
Aussteifungselement wird insbesondere bei der Lagerung und dem Versenden der Bilderhalter
Formstabilität der Verpackung gewährleistet, so daß auch eine Vielzahl von Verpackungen
übereinander gestapelt werden können, ohne daß die Bilderhalter beschädigt werden
oder daß sich ein Stapel aufeinandergelegter Verpackungen seitlich verschiebt und
die Bilderhalter auf diese Weise Schaden nehmen könnten. Die Fixierlasche wird durch
eine sich parallel zu dem Hohlkammerprofil erstreckende Falzlinie in zwei Abschnitte
geteilt, wobei der von dem Hohlkammerprofil abgelegene zweite Fixierlaschenabschnitt
an der Falzlinie gefaltet ist, und sich zwischen dem sich unmittelbar an das Hohlkammerprofil
anschließenden Fixierlaschenabschnitt und dem Bodenteil erstreckt. Diese Maßnahme
dient der Fixierung des Hohlkammerprofils in einer bestimmten vorgesehenen Position.
Durch den unmittelbaren Anschluß des Aussteifungselementes an den Fixierlaschenabschnitt
wird gleichzeitig das Hohlkammerprofil in der vorgesehenen Position gehalten und auch
die Position des Aussteifungselementes festgelegt. Hierdurch wird wiederum die Formstabilität
der Verpackung vorteilhaft unterstützt.
[0010] Durch die Verwendung von Karton als Ausgangsstoff der Verpackung wird gleichzeitig
eine umweltverträgliche Verpackung bereitgestellt, die nach dem Verbrauch einfach
entsorgt werden kann z. B. durch Kompostieren.
[0011] Da die Oberseite der Bilderhaler freiliegt, kann das Produkt optimal dargestellt
werden, so daß auf aufwendige Wiedergaben des Produktes auf der Verpackung verzichtet
werden kann.
[0012] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann das Aussteifungselement als
diagonale Abstützung ausgebildet sein.
[0013] Wenn das Hohlkammerprofil im Inneren mit einer diagonalen Abstützung ausgebildet
ist, weist die Verpackung eine besonders hohe Formstabilität auf. Dies kommt insbesondere
bei einer Lagerung im aufeinandergestapelten Zustand zur Geltung.
[0014] In einer vorteilhatten Ausführungsform der Erfindung sind die Hohlkammerprofile einstückig
mit dem Bodenteil oder einstückig mit dem Bodenteil und dem Aussteifungselement ausgebildet.
[0015] Durch diese Ausführungsform ist es möglich, die Verpackung einstückig aus einem einzigen
Kartonzuschnitt herzustellen. Hierdurch verringert sich der Herstellungsaufwand für
die Verpackung deutlich, da nur noch ein einzelnes Bauteil zu fertigen und zu falten
ist. Gleichzeitig wird der Verschnitt drastisch verringert.
[0016] Zudem kann es sich als günstig erweisen, wenn jedes Hohlkammerprofil im Querschnitt
im wesentlichen rechteckig ausgebildet ist, wobei eine Seite des Hohlkammerprofils
von dem Bodenteil gebildet wird und die weiteren Seiten durch Falten des Kartonzuschnittes
an bereitgestellten Rillinien U-förmig auf das Bodenteil aufgesetzt sind.
[0017] Zur Vereinfachung der Herstellung der Verpackung kann der Zuschnitt an zwei gegenüberliegenden
Seiten mit jeweils drei pa-rallel zueinander angeordneten Rillinien versehen sein,
welche jeweils drei im wesentlichen gleich große Abschnitte von dem Bodenteil abtrennen,
die durch Falten ein sich unmittelbar an den Bodenteil anschließendes U-förmiges Element
bilden.
[0018] Diese beiden obengenannten Ausführungsformen unterstützen jeweils die besonders einfache
Herstellung der Verpackung, da diese einstückig mit wenigen Herstellungsschritten
fertiggestellt werden kann.
[0019] Als vorteilhaft hat sich des weiteren erwiesen, wenn an das Hohlkammerprofil unmittelbar
anschließend eine durch den Bilderhalter gegen den Bodenteil niedergehaltene Fixierlasche
vorgesehen ist.
[0020] Hierdurch wird die Stabilität der Verpackung zusätzlich gesteigert, da die Position
des Hohlkammerprofils durch die zusätzliche Fixierlasche definiert wird.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß sich der zweite
Fixierlaschenabschnitt über den gesamten ersten Fixierlaschenabschnitt in das Hohlkammerprofil
erstreckt und im Bereich des Hohlkammerprofils an einer Rillinie abgeknickt ist und
sich im Inneren des Hohlkammerprofils als diagonales Aussteifungselement bis zur gegenüberliegenden
Innenkante des Hohlkammerprofils erstreckt.
[0022] Gleichermaßen ist bevorzugt, daß sich der zweite Fixierlaschenabschnitt über den
gesamten ersten Fixierlaschenabschnitt in das Innere des Hohlkammerprofils bis zu
der die Außenwand bildenden Seite des Hohlkammerprofils erstreckt, an einer Rillinie
abknickbar ist und sich im Inneren des Hohlkammerprofils als diagonales Aussteifungselement
zwischen der zwischen dem Bodenteil und der Außenwand des Hohlkammerprofils gebildeten
Innenkante und der dieser gegenüberliegenden Innenkante erstreckt.
[0023] Zudem ist bevorzugt, daß der zweite Fixierlaschenabschnitt an einer, im Bereich der
sich unmittelbar an den ersten Fixierlaschenabschitt anschließenden Seite des Hohlkammerprofils
bereitgestellten Rillinie abgeknickt ist und sich im Inneren des Hohlkammerprofils
als diagonales Aussteifungselement bis zu einer gegenüberliegenden Innenkante des
Hohlkammerprofils fortsetzt.
[0024] In der Praxis hat es sich hierbei als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn sich das
Aussteifungselement zwischen der zwischen dem Bodenteil und der Außenwand des Hohlkammerprofils
gebildeten Innenkante und der dieser gegenüberliegenden Innenkante erstreckt, da bei
dieser Ausführungsform eine besonders hohe Stabilität des Hohlkammerprofils in beiden
Richtungen erzielt wird.
[0025] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, daß an wenigstens einer sich
zwischen den Hohlkammerprofilen erstreckenden Seite des Kartonzuschnittes ein sich
daran anschließendes Anschlagelement bereitgestellt ist, das an einer Rillinie abknickbar
ist und sich über den Bereich des Bodenteils erstreckt.
[0026] Dieses Anschlagelement dient dem Schutz des Bilderhalters und verhindert, daß der
Bilderhalter zwischen den Hohlprofilen aus der Verpackung herausrutscht.
[0027] Hierbei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Höhe des Anschlagelementes
der Höhe des Hohlkammerprofiles entspricht.
[0028] Von Vorteil kann es weiter sein, wenn im Bereich jeder Fixierlasche wenigstens eine
Aussparung vorgesehen ist, die sich an das Hohlkammerprofil anschließend über den
ersten Fixierlaschenabschnitt und über einen Bereich des zweiten Fixierlaschenabschnitt
erstreckt, welcher dem ersten Fixierlaschenabschnitt zugeordnet ist.
[0029] Hierbei hat sich als günstig erwiesen, wenn sich die Aussparung senkrecht zu dem
Hohlkammerprofil erstreckt und als rechteckige Aussparung ausgebildet ist.
[0030] Ferner kann vorgesehen sein, daß zwei Aussparungen pro Fixierlasche vorgesehen sind.
Gleichermaßen ist bevorzugt, daß die Anzahl der Aussparungen in jeder Fixierlasche
der Anzahl der Festhalteelemente der jeder Fixierlasche zugeordneten Seite des Bilderhalters
entspricht.
[0031] Durch die Aussparungen wird der Bilderhalter innerhalb der Verpackung fixiert, da
die Festhalteelemente des Bilderhalters in die Aussparungen eingreifen, und so ein
seitliches Verschieben zwischen den Hohlkammerprofilen verhindert.
[0032] Vorzugsweise sind die sich gegenüberliegenden Randschutzleisten von einem gemeinsamen
Zugmittel umschlossen. Durch diese Ausgestaltung kann eine zusätzliche Kraft auf die
Randschutzleisten ausgeübt werden. Diese werden in ihrer Position fixiert und gleichzeitig
der Bilderhalter in der Verpackung gehalten.
[0033] Ferner ist bevorzugt, wenn als Zugmittel eine Schrumpffolie oder ein Gummiband eingesetztwird.
[0034] Sowohl eine Schrumpffolie als auch ein Gummiband haben sich als besonders bevorzugt
erwiesen um die nötige Spannung auf die Hohlkammerprofile auszuüben, um diese in ihrer
Position fixieren. Die Schrumpffolie gewährleistet hierbei zusätzlich, daß das Produkt
gut sichtbar ist.
[0035] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist die dem Bodenteil
unmittelbar gegenüberliegende Seite des Kartonzuschnittes bedruckt.
[0036] Hierdurch ist es möglich notwendige Informationen unmittelbar auf der Verpackung
aufzubringen.
[0037] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnung näher beschrieben.
[0038] Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine dreidimensionale Ansicht der erfindungsgemäßen Verpackung mit Bilderhalter;
- Fig. 2
- : eine dreidimensionale Ansicht der in Figur 1 dargestellten Verpackung ohne aufliegenden
Bilderhalter;
- Fig. 3a bis Fig. 3c
- jeweils einen Querschnitt eines Hohlkammerprofil nebst angrenzender Fixierlasche gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform; und
- Fig. 4:
- einen Kartonzuschnitt der in Figur 1 dargestellte Verpackung in Aufsicht.
[0039] Figur 1 zeigt die erfindungsgemäße Verpackung 1, mit einem darauf angeordnetem Bilderhalter
2.
[0040] Die Verpackung besteht aus zwei einander gegenüberliegend angeordneten Hohlkammerprofilen
3a und 3b und einem sich zwischen diesen erstreckenden Bodenteil 4. Diese Hohlkammerprofile
dienen gleichzeitig als Randschutzleisten für den Bilderhalter 2. Ferner ist an einer
sich zwischen den beiden Hohlkammerprofilen 3a, 3b erstreckenden Seite des Bodenteils
ein Anschlagelement 5 vorgesehen, welches den Bilderhalter 2 zusätzlich innerhalb
der Verpackung stabilisiert.
[0041] Der Bodenteil 4 der Verpackung 1 entspricht hierbei der Grundfläche des Bilderhalters
zuzüglich der Breite der rechts und links von dem Bilderhalter angeordneten Hohlkammerprofilen
3a und 3b.
[0042] Der Aufbau der Hohlkammerprofile 3a, 3b und der diesen zugeordneten Fixierlaschen
6, 7 ist im Detail in den Figuren 3 bis 5 im Querschnitt und in Figur 2 in einer dreidimensionalen
Ansicht dargestellt.
[0043] Das Hohlkammerprofil 3 weist im Querschnitt eine rechteckige Form auf und ist einstückig
mit dem Bodenteil 4 ausgebildet. Hierbei bildet ein Randbereich des Bodenteils 4 eine
Seite des Hohlkammerprofils 3 während die drei übrigen Seiten des Hohlkammerprofil
U-förmig auf dem eine Seite der Randschutzleiste bildenden Bereich des Bodenteils
4 aufgesetzt sind. Unmittelbar an die dem Bodenteil zugewandten Seite 10 des Hohlkammerprofils
3 schließt sich eine Fixierlasche 6, 7 an. Die Fixierlasche erstreckt sich zunächst
von dem Hohlkammerprofil weg, parallel zu dem Bodenteil 4 und wird an einer Falzlinie
11 abgeknickt und zwischen dem ersten Fixierlaschenabschnitt 6 und dem Bodenteil 4
zu dem Hohlkammerprofil 3 zurückgeführt. Hierbei erstreckt sich, wie in der Figur
3 dargestellt, der zweite Fixierlaschenabschnitt 7 über den gesamten Bereich des Hohlkammerprofils
3 bis zu der die Außenwand des Hohlkammerprofils 3 bildenden Seite 9.
[0044] Am Ende des zweiten Fixierlaschenabschnitt 7 ist eine Rillinie vorgesehen, welche
sich parallel zu dem Hohlkammerprofil über den ganzen Fixierlaschenbereich erstreckt
und an welcher ein Aussteifungselement 8 von dem zweiten Fixierlaschenabschnitt 7
abknickbar ist. Das Aussteifungselement 8 ist so ausgebildet, daß es sich diagonal
bis zu einer gegenüberliegenden Innenwand im Inneren des Hohlkammerprofils erstreckt,
das heißt, der zweite Fixierlaschenabschnitt 7 wird bis zu der Außenwand 9 des Hohlkammerprofils
geführt und das Aussteifungselement 8 erstreckt sich zwischen der von dem Bodenteil
und Außenwand gebildeten Innenkante zu der gegenüberliegenden Innenkante des Hohlkammerprofils.
Hierdurch wird eine besonders hohe Versteifung des Hohlkammerprofils erzielt. Die
Randschutzleiste ist somit in beiden Richtungen in sich stabil (Fig. 3b). Andere Varianten
der Ausgestaltung des Aussteifungselementes zeigen Fig. 3a und 3c.
[0045] Vorzugsweise ist die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Verpackung einstückig hergestellt,
um einerseits die Herstellung zu vereinfachen und andererseits den notwendigen Verschnitt
möglichst gering zu halten. Ein Beispiel eines entsprechenden Kartonzuschnittes ist
in Figur 4 dargestellt.
[0046] An einem rechteckig ausgebildeten Bodenteil 4 schließen sich hierbei an zwei sich
gegenüberliegenden Seiten drei parallel zu der jeweiligen Seite ausgebildete, in etwa
gleich große Abschnitte 3', 3'', 3''' an, die durch Rillinien 12', 12'', 12''' von
dem Bodenteil abgeteilt sind. An diesen Rillinien werden die drei Abschnitt 3', 3'',
3 ''' in Richtung des Bodenteils zu abgeknickt und U-förmig auf den Bodenteil aufgesetzt.
Die drei U-förmig geknickten auf das Bodenteil aufgesetzten Abschnitte bilden im Zusammenwirken
mit dem Bodenteil 4 das Hohlkammerprofil 3a bzw. 3b.
[0047] Unmittelbar an das Hohlkammerprofil schließen sich zwei weitere rechteckige Abschnitte
an, die Fixierlaschenabschnitte 6 und 7. Hierbei ist der Fixierlaschenabschnitt 6
über eine Rillinie 13 von dem Hohlkammerprofil abgetrennt und wird im Einsatz so von
dem Hohlkammerprofil abgeknickt, daß der Fixierlaschenabschnitt 6 sich parallel zu
dem Bodenteil 4 von dem Hohlkammerprofil 3 wegerstreckt. Die Fixierlaschenabschnitte
6 und 7 sind über eine Falzlinie 11 voneinander abgeteilt, an welcher der Fixierlaschenabschnitt
7 umgeknickt wird, ausschließend in Anlage mit dem Fixierlaschenabschnitt 6 unter
diesem zurückgeführt wird und sich im Einsatz zwischen dem Fixierlaschenabschnitt
6 und dem Bodenteil 4 erstreckt. Die Abmessungen des Fixierlaschenabschnittes 7 entsprechen
hierbei mindestens den Abmessungen des ersten Fixierlaschenabschnittes 6 und höchstens
den Abmessungen des ersten Fixierlaschenabschnittes 6 zuzüglich dem dem Hohlkammerprofil
3 zugeordneten Bereich des Bodenteils 4.
[0048] Am Ende des zweiten Fixierlaschenabschnittes 7 ist ein weiterer rechteckiger Abschnitt
8 vorgesehen, welcher über eine Rillinie 14 von dem zweiten Fixierlaschenabschnitt
7 abgetrennt wird. Der Bereich 8 bildet das Aussteifungselement und wird solchermaßen
von dem zweiten Fixierlaschenabschnitt 7 abgeknickt, daß er sich im Inneren des Hohlkammerprofils
diagonal zwischen zwei Innenkanten erstreckt.
[0049] Ferner sind wie in Figur 4 dargestellt, im Bereich der Fixierlaschen 6, 7 Aussparungen
9 vorgesehen, die sich senkrecht an die das Hohlkammerprofil 3 bildenden Abschnitte
anschließen und rechteckig ausgebildet sind.
[0050] Die Aussparungen sind hierbei solchermaßen ausgebildet, daß sie sich über die Breite
des ersten Fixierlaschenelementes erstrecken, und im Bereich des zweiten Fixierlaschenabschnittes
zumindestens über die Breite die dem ersten Fixierlaschenelement entspricht.
[0051] In der Praxis dienen diese Aussparungen 16 zur Aufnahme der Festhalteelemente der
Bilderhalter 2, die in diese Aussparung eingeführt werden und zusätzlich ein seitliches
Verschieben des Bilderhalters zwischen den Randschutzleisten 3 verhinderten.
[0052] Den gleichen Zweck erfüllt auch ein des weiteren vorgesehenes Anschlagelement 5,
welches an einer sich zwischen den Randschutzleisten 3 erstreckenden Seite des Bodenteils
4 ausgebildet ist. Im Einsatz wird das Anschlagelement 5 an einer Rillinie 15 abgeknickt
und kommt als Abschluß auf den Querflächen der Hohlkammerprofile 3 zu liegen.
[0053] Nachdem die Verpackung 1, wie oben beschrieben gefaltet wurde, wird der Bilderhalter
2 auf dem Bodenteil 4 und die Fixierlaschenabschnitte 6, 7 aufgelegt, wobei die über
die Grundfläche des Bodenhalters hervorragenden Festhalteelemente in die vorgesehene
Aussparungn im Bereich der Fixierlaschen eingeführt werden. Abschließend kann um die
Verpackung und den aufgelegten Bilderhalter eine Schrumpffolie aufgeschrumpft werden.
1. Verpackung (1) für Bilderhalter (2), insbesondere rahmenlose Bilderhalter (2), aus
einem Kartonzuschnitt mit einem etwa der Grundfläche des Bilderhalter (2) entsprechenden
Bodenteil (4), sich an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten daran anschließende
Hohlkammerprofile (3a, 3b) als Randschutzleisten, und einer, an das Hohlkammerprofil
(3a, 3b) unmittelbar anschließend angeordneten, durch den Bilderhalter (2) gegen den
Bodenteil (4) niedergehaltene Fixierlasche, und wobei die dem Bodenteil (4) abgewandte
Oberseite des Bilderhalters (2) kartonfrei ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fixierlasche durch eine sich parallel zu dem Hohlkammerprofil (3a, 3b) erstreckende
Falzlinie in zwei Abschnitte (6, 7) geteilt ist, wobei der von dem Hohlkammerprofil
(3a, 3b) abgelegene zweite Fixierlaschenabschnitt (7) an der Falzlinie gefaltet ist,
und sich zwischen dem sich unmittelbar an das Hohlkammerprofil (3a, 3b) anschließenden
ersten Fixierlaschenabschnitt (7) und dem Bodenteil (4) erstreckt, und wobei der sich
zwischen dem ersten Fixierlaschenabschnitt (6) und dem Bodenteil (4) erstreckende
zweite Fixierlaschenabschnitt (7) über den gesamten ersten Fixierlaschenabschnitt
(6) in das Hohlkammerprofils (3a, 3b) erstreckt und im Bereich des Hohlkammerprofil
(3a, 3b) als im Innern des Hohlkammerprofils (3a, 3b) angeordnetes Aussteifungselement
(8) fortsetzt.
2. Verpackung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Aussteifungselement (8) als diagonale Abstützung ausgebildet ist.
3. Verpackung (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Hohlkammerprofil (3a, 3b) einstückig mit dem Bodenteil (4) ausgebildet ist.
4. Verpackung (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Hohlkammerprofil (3a, 3b) einstückig mit dem Bodenteil (4) und dem Aussteifungselement
(8) ausgebildet ist.
5. Verpackung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Hohlkammerprofil (3a, 3b) im Querschnitt im wesentlichen rechteckig ausgebildet
ist, wobei eine Seite des Hohlkammerprofils (3a, 3b) von dem Bodenteil (4) gebildet
wird und die weiteren Seiten durch Falten des Kartonzuschnittes an bereitgestellten
Rillinien (12', 12'', 12''') U-förmig auf das Bodenteil (4) aufgesetzt sind.
6. Verpackung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kartonzuschnitt an zwei gegenüberliegenden Seiten mit jeweils drei parallel
zueinander angeordneten Rillinien (12', 12'', 12''') versehen ist, welche jeweils
drei im wesentlichen gleichgroße Abschnitte (3', 3'', 3''') von dem Bodenteil (4)
abtrennen, die durch Falten ein sich unmittelbar an den Bodenteil (4) anschließendes
U-förmiges Element bilden.
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Fixierlaschenabschnitt (7) im Bereich des Hohlkammerprofils (3a, 3b)
an einer Rillinie (10) abgeknickt ist und sich im Innern des Hohlkammerprofils (3a,
3b) als diagonales Aussteifungselement (8) bis zur gegenüberliegenden Innenkante des
Hohlkammerprofils (3a, 3b) fortsetzt.
8. Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Fixierlaschenabschnitt sich (6) in das Innere des Hohlkammerprofils
(3a, 3b) bis zu der die Außenwand bildenden Seite (9) des Hohlkammerprofils (3a, 3b)
erstreckt, an einer Rillinie abgeknickt ist und sich im Inneren des Hohlkammerprofils
(3a, 3b) als diagonales Aussteifungselement (8) zwischen der zwischen dem Bodenteil
(4) und der Außenwand (9) des Hohlkammerprofils (3a, 3b) gebildeten Innenkante und
der dieser gegenüberliegenden Innenkante erstreckt.
9. Verpackung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Fixierlaschenabschnitt (7) an einer,im Bereich der sich unmittelbar
an den ersten Fixierlaschenabschnitt (6)anschließenden Seite des Hohlkammerprofils
(3a, 3b) bereitgestellten Rillinie abgeknickt ist und sich im Inneren des Hohlkammerprofils
(3a, 3b) als diagonales Aussteifungselement (8) bis zur gegenüberliegenden Innenkante
des Hohlkammerprofils (3a, 3b) fortsetzt.
10. Verpackung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß an wenigstens einer sich zwischen den Hohlkammerprofilen (3a, 3b) erstreckenden
Seite des Kartonzuschnittes ein sich daran anschließendes Anschlagelement (5) vorgesehen
ist, daß an einer Rillinie (15) abknickbar ist und sich über den Bereich des Bodenteils
(4) erstreckt.
11. Verpackung (1) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhe des Anschlagelementes (5) der Höhe des Hohlkammerprofils (3a, 3b) entspricht.
12. Verpackung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich jeder Fixierlasche (6,7) wenigstens eine Aussparung (16) vorgesehen
ist, die sich an das Hohlkammerprofil (3a, 3b) anschließend über den ersten Fixierlaschenabschnitt
(6) und über den Bereich des zweiten Fixierlaschenabschnitts (7) erstreckt, welcher
dem ersten Fixierlaschenabschnitt (6)zugeordnet ist.
13. Verpackung (1) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Aussparung (16) senkrecht an das Hohlkammerprofil (3a, 3b) anschließt
und als rechteckige Aussparung ausgebildet ist.
14. Verpackung (1) nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Aussparungen je Fixierlasche (6,7) vorgesehen sind.
15. Verpackung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der Aussparungen (16) in jeder Fixierlasche (6,7) der Anzahl der Festhaltelemente
der jeder Fixierlasche zugeordneten Seite des Bilderhalters (2) entspricht.
16. Verpackung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die sich gegenüberliegenden Randschutzleisten von einem gemeinsamen Zugmittel
umschlossen sind.
17. Verpackung (1) nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Zugmittel eine Schrumpffolie eingesetzt ist.
18. Verpackung (1) nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Zugmittel ein Gummiband eingesetzt ist.
19. Verpackung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß von dem Bilderhalter abgewandt des Bodenteils (4) unmittelbar gegenüberliegende
Seite des Kartonzuschnittes bedruckt ist.
20. Verpackung (1) nach wenigstens einen der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß an allen Seiten des Bodenteils (4) Hohlkammerprofile (3a, 3b) bereitgestellt sind.