[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung für einen zu einer Spirale aufgewickelten,
elektrische Bauelemente - z.B. Widerstände - aufweisenden Gurt mittels einer Hülle.
[0002] Bekannte Verpackungen dieser Art besitzen eine aus Kunststoff gefertigte Spule, die
einer bekannten Filmspule für 8 mm-Schmalfilme ähnelt, auf welche das die Bauelemente
tragende Gurt spiralförmige aufgewickelt ist. Die fertig bewickelte Spule wird sodann
von einer vorzugsweise aus Pappe bestehenden Hülle aufgenommen und in dieser Verpackung
zum Kunden gebracht (Prospekt "Resistor Products 1997, Seite 145).
[0003] Durch die DE 195 16 591 A1 ist ein Vorratsbehälter für einen Kunststoffstreifen bekannt
geworden, der aus einem biegeelastischen Material besteht und für eine Bearbeitung
in Abschnitten unterschiedlicher Längen als Schutzgitter für hinterlüftete Dächer
vorgesehen ist. Dabei ist der Kunststoffstreifen in dem Behälter als Wickel angeordnet,
von dem die zur Verarbeitung vorgesehenen Abschnitte abgezogen und abgetrennt werden.
Der Vorratsbehälter ist als tragbarer, flacher Koffer ausgebildet und besitzt an mindestens
einer der schmalen Begrenzungswände einen Querschlitz, durch den der radial außen
angeordnete Endabschnitt des Kunststoffstreifens nach außen tretend hindurchsteckbar
ist.
[0004] Zum Aufwickeln des Gurtes wird die Spule mit einer sternförmigen Zentralöffnung auf
einen Wickeldorn gesetzt und, nach Einfädeln des Gurtanfanges, voll bewickelt. Danach
wird eine an zwei gegenüberliegenden Schmalseiten offene Hülle über die auf dem Wickeldorn
sitzende Spule geschoben, wobei die Bodenseite der Hülle mit einer entsprechenden
Aussparung versehen ist, so daß diese Aussparung den Dom umgreifen kann. Danach wird
die von der Hülle aufgenommene Spule von dem Wickeldorn abgenommen und durch Umknicken
von eingeschnittenen Teilen der Hülle und zusätzlich durch Klebebänder gegen Herausfallen
gesichert. Eine derartige Hülle hat in der Regel eine quadratische Form und wird aus
einem rechteckigen Pappstück durch zweimaliges Knicken und Verkleben an den beiden
freien Enden hergestellt.
[0005] Zum Verarbeiten des Gurtes nimmt der Benutzer die Spule aus der Verpackung heraus
und legt sie entweder in einen Schacht oder setzt sie mit ihrer stemförmigen Zentralöffnung
auf einen Dom. Danach wird das herausgeführte Gurtende z.B. zu einer Bestückungsmaschine
für Leiterplatten geführt. Beim Einstellen der von der Verpackung befreiten Spulen
in die Schächte muß darauf geachtet werden, daß bei mehreren dicht nebeneinander liegenden
Spulen keine Etiketten vorstehen, da sonst eine gegenseitige Blockierung der Spulen
erfolgen kann. Nach Abwickeln der Gurte können die leeren Spulen entweder vom Hersteller
der Gurte wiederverwendet werden, wenn die Spulen noch in Ordnung sind, oder die Spulen
müssen entsorgt werden, falls sie beschädigt sind. Für den Fall, daß eine Spule nur
zum Teil verarbeitet wurde, muß die Spule aus dem Schacht herausgenommen oder von
dem Dom entfernt werden und wieder mit der zugehörigen Verpackung versehen werden,
die die gleiche Etikettierung wie die Spule besitzt. Hierbei muß darauf geachtet werden,
daß kein Vertauschen erfolgt.
[0006] Die eingangs genannten Arbeitsschritte beim Hersteller bei der Herstellung der Verpackung
und beim Anwender bei der Entfernung der Verpackung sind aufwendig. Ferner ist ein
großer Aufwand bei der Entsorgung insbesondere der Spulen erforderlich, falls diese
nicht wiederverwendet werden können. Auch das Herstellen derartiger, aus Kunststoff
gefertigten Spulen erfordert einen relativ großen Aufwand an Material und Energie.
Ferner befindet sich normalerweise der Hersteller derartiger Kunststoffspulen nicht
am gleichen Ort wie der Hersteller der mit den Bauelementen bestückten Gurte, die
auf solche Spulen aufgewickelt werden, so daß die Spulen über weite Wege transportiert
werden müssen.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Aufwand bei der Verpackung derartiger,
zu einer Spirale aufgewickelten Gurte zu vermindern.
[0008] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer eingangs genannten Verpackung dadurch
gelöst, daß der zu der Spirale aufgewickelte Gurt unmittelbar von der Hülle aufgenommen
und lose drehbar in der Hülle gehalten ist und über eine definierte Ausgangsöffnung
aus der Hülle herausgeführt ist. Eine derartige Verpackung kann vollständig auf eine
bisher erforderliche Spule verzichten. Der zu einer Spirale aufgewickelte Gurt wird
vielmehr unmittelbar von der Hülle aufgenommen und lose in der Hülle gehalten, so
daß das aus der Ausgangsöffnung herausragende Ende ohne merkbaren Widerstand aus der
Hülle herausgezogen werden kann. Dabei dreht sich die Spirale, da sie lose in der
Hülle gelagert ist. Eine Befestigung des Gurtendes in der Hülle ist nicht vorgesehen.
Die Spirale ist vielmehr frei beweglich innerhalb der Hülle angeordnet. Je weiter
der Gurt aus der Hülle herausgezogen wird, umso Kleiner wird die Spirale. Nachdem
das Gurt vollständig aus der Hülle entfernt ist, kann die Hülle, die in der Regel
aus preiswerter Pappe gefertigt ist, auf einfache Weise entsorgt werden. Eine Entsorgung
von irgenwelchen Kunststoffteilen ist nicht mehr erforderlich. Die Erfindung ist sowohl
anwendbar bei den üblicherweise verwendeten Spulen von 180 mm Durchmesser als auch
bei den größeren Spulen mit 330 mm Durchmesser. Sowohl beim Hersteller der mit den
Bauteilen bestückten Gurte als auch beim Verbraucher dieser Gurte ergibt sich somit
eine erhebliche Vereinfachung in der Handhabung und Verpackung. Beim Hersteller braucht
der zu einer Spirale aufgewickelte Gurt nicht mehr umständlich auf eine Kunststoffspule
aufgewickelt werden, sondern kann vielmehr auf einfache Weise direkt in der Umhüllung
untergebracht werden, so daß nur noch ein Verpackungsteil erforderlich ist. Der Verbraucher
andererseits setzt die derartig verpackten, spiralförmig aufgewickelten Gurte samt
ihrer Verpackung entweder in einen Schacht oder steckt diese Verpackung auf einen
Dorn, und zwar derart, daß der aus der Ausgangsöffnung herausragende Gurtanfang auf
bisher übliche Weise zu den zu verlötenden Bauteilen, z.B. leiterplatten, gebracht
werden kann.
[0009] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Innenraum der Hülle von einem
Inlett ausgefüllt ist und daß das Inlett eine kreisförmige Aussparung zur Aufnahme
des spiralförmig aufgewickelten Gurtes aufweist und an einer Stirnkante eine abgerundete
Ausgangsöffnung enthält. Diese Bauweise ermöglicht, die an sich bekannten Hüllen,
die an zwei gegenüberliegenden Stirnseiten offen ausgebildet sind, auf einfache Weise
mit einem derartigen Inlett zu versehen. Dabei liegt die Ausgangsöffnung des Inletts
an einer der schmalen offenen Stirnseite der Hülle. Die kreisförmige Aussparung des
Inletts entspricht in ihrem Durchmesser etwa dem größten Durchmesser des zu einer
Spirale aufgewickelten Gurtes, wobei die Dicke der Aussparung etwas größer ist als
die Breite des Gurtes. Dadurch ist gewährleistet, daß sich der Gurt frei in der Aussparung
bewegen kann, ohne daß die Gefahr einer Verklemmung besteht.
[0010] In Ausgestaltung der Erfindung ist das Inlett aus einem rechteckförmigen Teil hergestellt,
welches durch einfaches Knicken an der Mittellinie und durch Umklappen zu dem fertigen
Inlett gebildet wird. Dabei besitzt das rechteckförmige Teil zwei kreisförmige Ausschnitte,
die durch einen Kanal miteinander verbunden sind, der im zusammengefalteten Zustand
die genannte Auslaßöffnung bildet.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Inlett entweder lose von der Hülle
aufgenommen und durch äußere Klebestreifen gegen Herausfallen gesichert werden oder
nach einer weiteren Ausgestaltung durch Ankleben an der Innenseite der Hülle befestigt
werden.
[0012] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Innenraum der Hülle
mit kreisförmig angeordneten Führungselementen, z.B. Führungsstäben, versehen ist,
die einen kreisförmigen Raum zur Aufnahme des spiralförmig aufgewickelten Gurtes einschließen,
und daß die an einer schmalen, offenen Stirnseite der Hülle angeordnete Ausgangsöffnung
für den Gurt durch zwei derartige Führungselemente gebildet wird. Diese Bauweise kann
auf ein besonderes Inlett verzichten. Vielmehr wird der kreisförmige Aufnahrmeraum
für die Spirale von den genannten Führungselementen gebildet, die in einer ersten
Ausgestaltung der Erfindung z.B. durch herausgebogene Teile der Hülle gebildet werden
oder in weiterer Ausgestaltung als besondere Elemente in der Hülle befestigt werden.
Genau wie bei dem oben beschriebenen Inlett bewirken auch derartige Führungselemente
eine Stabilisierung der Hülle, da sowohl das Inlett als auch die Führungselemente
ein Zusammendrücken der beiden ebenen Hüllendeckel verhindern. Die Ausgangsöffnung
wird bei diesem Ausführungsbeispiel auf sehr einfache Weise durch zwei an einer der
offenen Stirnseiten angeordnete Führungselemente gebildet.
[0013] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Hülle an allen vier
schmalen Stirnseiten geschlossen ist, daß eine der geschlossenen Stirnseiten mit der
Ausgangsöffnung für das Gurtende versehen ist und daß die Ausgangsöffnung gerundete
Führungsteile aufweist. Bei einer derartigen Bauweise kann sowohl auf ein Inlett als
auch auf Führungselemente zur Bildung eines kreisförmigen Aufnahmeraumes für den zu
einer Spirale aufgewickelten Gurt verzichtet werden. Hierbei bilden die schmalen Innenseiten
der Hülle einen Anschlag für den zu einer Spirale aufgewickelten Gurt. Damit ein einwandfreies
Ausfädeln des Gurtes gewährleistet ist, muß die Ausgangsöffnung mit entsprechenden
Rundungen versehen sein, so daß das Gurt nicht verklemmen kann. Um bei dieser Bauweise
zu verhindern, daß die beiden gegenüberliegenden Deckelteile eingedrückt werden, kann
für diese Deckelteile z.B. dickeres Material verwendet werden.
[0014] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß in den Ecken der Hülle
vier Stützelemente vorgesehen sind, deren zum Zentrum gerichtete Seiten Teile eines
Kreises sind und somit ebenfalls einen etwa kreisförmigen Raum zur Aufnahme des zu
einer Spirale geformten Gurtes bilden. Derartige, in den Ecken angeordnete Elemente
können auch ein unerwünschtes Verschieben der Spirale in die Ecken. einer ob en beschriebenen,
allseitig geschlossenen Hülle verhindern.
[0015] Vorzugsweise ist die Hülle aus Pappe gefertigt, da ein derartiger Werkstoff preiswert
ist und ohne großen Aufwandt entsorgt werden kann. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung
kann die Hülle auch aus einem Kunststoff, z.B. aus einem leicht recyclefähigen Kunststoff,
gefertigt werden. Insbesondere kann z.B. das oben genannte Inlett aus Stryropor hergestellt
werden, während die Hülle, wie bisher, aus Pappe bestehen kann.
[0016] In der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 8 Ausführungsbeispiele des Gegenstandes gemäß
der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine perspektivisch dargestellte, halbgeöffnete Hülle,
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht der Hülle gemäß Fig. 1 in auseinandergeklapptem Zustand
mit einem eingelegten Inlett,
Fig. 3 zeigt einen Schnitt III-III gemäß Fig. 2,
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht des Inletts gemäß Fig. 2,
Fig. 5 und 6 zeigen zwei weitere, unterschiedliche Ausführungsbeispiele einer HÜlle
in einer Draufsicht,
Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Hülle in einer perspektivischen
Darstellung, und
Fig. 8 zeigt eine Wickelvorrichtung für einen Gurt.
[0017] Die Hülle 10 gemäß Fig. 1 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem rechteckförmigen,
einteiligen Pappstück gefertigt und an zwei Knickstellen 11 derart abgeknickt, daß
zwei Deckelteile 12, 13 entstehen, die durch eine Lasche 14 z.B. durch Kleben miteinander
verbunden werden. Die geschlossene Hülle 10 besitzt einen Innenraum 15 und ist an
zwei gegenüberliegenden Stirnseiten 16 offen ausgebildet. Das Deckelteil 12 enthält
eine größere Öffnung 17 und das Deckelteil 13 eine Kleinere Öffnung 18, deren Bedeutung
weiter unten erläutert wird.
[0018] Gemäß Fig. 2 ist auf das Deckelteil 12 ein mit einer Bohrung 19 versehenes Inlett
20 aufgesetzt, das an einer Stirnkante 20' mit einer Ausgangsöffnung 21 versehen ist.
Die Aussparung 19 dient zur lockeren Aufnahme eines spiralförmig aufgewickelten Gurtes
22, der mit Widerständen 23 bestückt ist. Das Gurtende 22a ist aus der Ausgangsöffnung
21 nach außen herausgeführt. In fertig verpacktem Zustand ist das Deckelteil 13 herumgeklappt,
und die Laschen 14 sind unterhalb des Deckelteiles 12 verklebt. Um ein Herausfallen
des Inletts 20 zu vermeiden, werden die offenen Schmalseiten 16 der Hülle durch Klebebänder
24 gesichert.
[0019] Das Inlett 20 besteht gemäß Fig. 4 aus zwei quadratischen Teilen 20a, b, die durch
ein Filmscharnier 20c miteinander verbunden sind. In gebrauchsfertigem Zustand sind
die beiden Teile 20a, b über das Scharnier 20c zusammengeklappt.
[0020] Gemäß Fig. 5 enthält die Hülle 10 statt des Inletts 20 kreisförmig angeordnete Führungselemente
25, die einen kreisförmigen Raum 26 zur Aufnahme des spiralförmigen Gurtes 22 bilden.
Zwei an einer offenen Stirnseite angeordnete Führungselemente 25a bilden in diesem
Ausführungsbeispiel die Ausgangsöffnung 26 für das Gurtende 22a.
[0021] Gemäß Fig. 6 enthält die Hülle 10 kein Inlett, sondern in den vier Ecken angeordnete
Stützelemente 27, deren zum Zentrum gerichtete Seiten 27a Teile eines Kreises sind
und somit ebenfalls einen etwa kreisförmigen Raum 28 zur Aufnahme der Gurtspirale
22 bilden. Dabei sind die an der einen Schmalseite 16 liegenden Stützelemente 27 mit
abgerundeten Kanten 27b versehen und bilden die Ausgangsöffnung 29 für den Gurtanfang
22a.
[0022] Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 zeigt eine an allen Seiten geschlossene Hülle
30, wobei eine der schmalen Stirnseiten 31 eine Ausgangsöffnung 32 für das Gurtende
22a aufweist. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind keine besonderen Führungs- oder
Stützelemente für den spiralförmig aufgewickelten Gurt vorgesehen. Lediglich an der
schmalen Seite 31 befinden sich abgerundete Führungsteile 33 für die Ausgangsöffnung
32.
[0023] Fig. 8 zeigt eine Wickelanordnung mit einem Wickelteller 34 und einem drehbaren Wickeldorn
35 zur Herstellung der Gurtspirale. Dabei wird entweder zunächst die Gurtspirale hergestellt
und danach die Hülle 10 aufgeschoben. Dazu ist das Deckelteil 12 mit einer länglichen
Aussparung 12a versehen. Es ist jedoch auch möglich, das Deckelteil 12 lediglich mit
der kreisförmigen Aussparung 17 zu versehen, über welche die Hülle 10 vor dem Wickelvorgang
auf den Dorn 35 aufgesetzt wird. Nach Beendigung des Wickelvorganges wird dann der
Deckel 13 geschlossen und die mit dem Gurt versehene Hülle 10 von dem Dorn 35 abgenommen.
Die Bohrung 18 dient dazu, beim Verbraucher eine Fixierung der Hülle zu bewirken,
indem ein Führungsdorn oder dergl. eingeführt wird.
1. Verpackung für einen zu einer Spirale aufgewickelten, elektrische Bauelemente (23)
- z.B. Widerstände - aufweisenden Gurt (22) mittels einer Hülle (10), dadurch gekennzeichnet, daß der zu der Spirale aufgewickelte Gurt (22) unmittelbar von der Hülle (10) aufgenommen
und lose drehbar in der Hülle (10) gehalten ist und über eine definierte Ausgangsöffnung
(21) aus der Hülle (10) herausgeführt ist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum (15) der Hülle (10) von einem Inlett (20) ausgefüllt ist und daß
das Inlett (20) eine Kreisförmige Aussparung (19) zur Aufnahme des spiralförmig aufgewickelten
Gurtes (22) aufweist und an einer Stirnkante (20') eine abgerundete Ausgangsöffnung
(21) enthält.
3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Inlett (20) aus einem rechteckförmigen Teil hergestellt ist, welches durch
einfaches Knicken an der Mittellinie (Filmscharnier 20c) und durch Umklappen zu dem
fertigen Inlett (20) gebildet wird.
4. Verpackung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Inlett (20) lose von der Hülle (10) aufgenommen und durch äußere Klebstreifen
(24) gegen Herausfallen gesichert ist.
5. Verpackung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Inlett (20) durch Ankleben an der Innenseite der Hülle (10) befestigt ist.
6. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum (15) der Hülle mit kreisförmig angeordneten Führungselementen
(25), z.B. Führungsstäben, versehen ist, die einen kreisförmigen Raum (26) zur Aufnahme
des spiralförmig aufgewickelten Gurte (22) einschließen, und daß die an einer schmalen,
offenen Stirnseite (16) der Hülle (10) angeordnete Ausgangsöffnung (26a) für den Gurt
(22) durch zwei derartige Führungselemente (25a) gebildet ist.
7. Verpackung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (25) durch herausgebogene Teile der Hülle (10) gebildet
sind.
8. Verpackung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (25) als besondere Teile in der Hülle (10) befestigt sind.
9. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum (15) der Hülle (10) in den vier Ecken angeordnete Stützelemente
(27) aufweist, deren zum Zentrum gerichtete Seiten (27a) Teile eines Kreises sind
und einen kreisförmigen Raum (28) zur Aufnahme des spiralförmig aufgewickelten Gurte
(22) bilden und daß zwei der Stützelemente (27) mit abgerundeten Kanten (27b) eine
Ausgangsöffnung (29) für den Gurt (22) bilden.
10. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (30) an allen vier schmalen Stirnseiten (31) geschlossen ist, daß
eine der geschlossenen Stirnseiten (31) mit einer Ausgangsöffnung (32) für den Gurt
(22) versehen ist und daß die Ausgangsöffnung (32) gerundete Führungsteile (33) aufweist.
11. Verpackung nach einem der Ansprüche 1, 6, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß eines der ebenen Deckelteile (12) eine Bohrung (17) für einen Wickeldorn (35)
und das gegenüberliegende Deckelteil (13) eine Bohrung (18) für einen Führungsdorn
aufweist.
12. Verpackung nach einem der Ansprüche 1, 6, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (10, 30) aus Pappe gefertigt ist.
13. Verpackung nach einem der Ansprüch 1, 6, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (10, 30) aus Kunststoff, z.B. Styropor, gefertigt ist.