[0001] Die Erfindung betrifft eine Urnenwand zur Aufbewahrung von Urnen auf Friedhöfen,
bestehend aus einem Baukörper mit ggf. verschließbaren Einzelkammern zum Einstellen
der Urnen.
[0002] Es sind bereits derartige Urnenwände bekanntgeworden, die im allgemeinen im normalen
Bauverfahren, d. h. mit einzelnen Steinen, aufgebaut wurden. Dabei wurden schon U-förmige
Betonkörper verwendet, die aufeinandergesetzt die einzelnen Kammern bilden.
[0003] Der Aufbau einer derartigen Urnenwand ist aber verhältnismäßig kompliziert, nur begrenzt
standsicher und teuer.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe Zugrunde, eine Urnenwand zu schaffen,
die aus vorfabrizierten Fertigteilen einfach, kostensparend und standsicher aufgebaut
werden kann und der man nach dem Aufbau nicht mehr ansieht, daß sie aus Betonfertigteilen
aufgebaut ist.
[0005] Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird eine Urnenwand der eingangs genannten Art
vorgeschlagen, die gekennzeichnet ist durch mehrere nebeneinander senkrecht aufgestellte,
säulenartige Betonkörper mit U-förmigem Querschnitt, die durch späteres Einschieben
von horizontalen Trennelementen in Einzelkammern unterteilt sind.
[0006] Gemäß einer besonderen Ausführungsform können die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper
an den Innenwandungen zum Einschieben der horizontalen Trennelemente nutenartige Aussparungen
aufweisen, die im Abstand der Höhe der zu bildenden Kammern angeordnet sind. Durch
diese Maßnahme kann sehr schnell eine Aufteilung der U-förmigen Betonkörper in Kammern
erzielt werden.
[0007] Es ist ferner möglich, die horizontalen Trennelemente aus an der sichtbaren Vorderseite
bruchrauhen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen herzustellen.
[0008] Die Vorderkanten der U-förmigen, säulenartigen Betonkörper können mit an der Vorderkante
gebrochenen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen verkleidet
sein. Dies kann in einfacher Weise dadurch geschehen, daß die Natur- oder Kunststeine
vor dem Betonieren in die Schalung eingelegt werden, wobei nach dem Ausschalen nur
die Naturstein- oder natursteinähnlichen Flächen sichtbar bleiben.
[0009] In die Vorderseite der Kammern kann eine passende Grabplatte aus Naturstein oder
natursteinähnlichem Kunststein eingesetzt werden. Diese Grabplatte kann ggf. auch
verschließbar sein. Mit den U-förmigen, säulenartigen Betonsteinen kann eine große
Anzahl verschiedener Kombinations- und Aufstellmöglichkeiten durchgeführt werden.
So können die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper aufeinanderfolgend um 180° versetzt
angeordnet werden, derart, daß die Kammern abwechselnd nach vorne und nach hinten
ausgerichtet sind. Mit Ausrichtung aller Kammern nach einer Seite eignet sich das
System insbesondere als Umfassungs- bzw. Friedhofsmauer.
[0010] Die obere Abdeckung sämtlicher aneinandergereihter, säulenartiger Betonkörper kann
aus Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein in Plattenform bestehen.
[0011] Schließlich können zwischen größeren Bereichen der aufgestellten U-förmigen, säulenartigen
Betonkörper und am Anfang und Ende der Säulenreihe Trenn- oder Endsäulen, ggf. mit
eingesetztem Pflanztrog, angeordnet werden.
[0012] Um den gesamten Aufbau zu stabilisieren, können die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper
an der Unterseite geschlossen sein und mit einer zentralen Bodenverankerung im Fundament
verankert werden.
[0013] Um die vorgenannte Urnenwand zu erweitern bzw. zu ergänzen und durch eine Kombination
vertikaler Urnensäulen mit horizontalen Elementen den Aufbau noch einfacher, wirtschaftlicher
und architektonisch flexibler zu machen, wird eine Urnenwand der eingangs genannten
Art vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zwischen je zwei senkrecht
im Abstand voneinander aufgestellten, säulenartigen Betonkörpern mehrere aus Betonelementen
mit L-förmigem Querschnitt bestehende Urnenbänke waagrecht derart mit Abstand übereinander
angeordnet sind, daß die vertikalen Schenke der Urnenbänke übereinander sitzen und
damit eine durchgängige, zum Fundament abschließende Rückwand bilden, wobei zur Abgrenzung
der einzelnen Urnenkammern vertikale Trennelemente zwischen die horizontalen Wände
der Urnenbänke eingesetzt sind.
[0014] Mit dieser Ausführungsform der Urnenwand werden mehrere Vorteile erreicht. Diese
bestehen in erster Linie in einer Platz- und Kosteneinsparung, verbunden mit einer
einfachen vertikalen Linienführung und architektonischen Gestaltungen.
[0015] Gemäß einer besonderen Ausführungsform weisen die L-förmigen Urnenbänke auf der Oberseite
der horizontalen Wände und auf der Innenseite der senkrechten Schenke im Abstand voneinander
angeordnete Aussparungen zum Einschieben der vertikalen Trennwände auf.
[0016] Eine weitere Ausführungsform der Urnenwand gemäß der Erfindung besteht darin, daß
an der Vorderseite der horizontalen Wände der L-förmigen Urnenbänke bruchrauhe oder
bossierte Natursteine oder natursteinähnliche Elemente eingesetzt sind. Diese können
beispielsweise aus Magmaeinfassungen bestehen.
[0017] Weiterhin können an den Vorderseiten der vertikalen Trennwände bruchrauhe oder bossierte
Natursteine bzw. natursteinähnliche Elemente eingesetzt werden.
[0018] Schließlich können auch die Vorderkanten der U-förmigen, säulenartigen Betonkörper
mit an der Vorderkante gebrochenen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen
Kunststeinen verkleidet sein. In diese senkrechten, säulenartigen, U-förmigen Betonkörper
können dann in entsprechende Aussparungen horizontale Trennelemente eingeschoben werden,
die ebenfalls an der Vorderseite mit Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen
verkleidet sind.
[0019] Schließlich können in die Vorderseiten der Kammern passende Grabplatten aus Naturstein
oder natursteinähnlichem Kunststein eingesetzt sein.
[0020] Es ist ferner möglich, die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper an der Unterseite
zu verschließen und mit einer zentralen Bodenverankerung im Fundament zu verankern.
[0021] Anhand der Zeichnungen soll am Beispiel einiger bevorzugter Ausführungsformen die
Urnenwand näher erläutert werden.
[0022] In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1
einen Querschnitt durch einen U-förmigen, säulenartigen Betonkörper.
Fig. 2
zeigt einen Längsschnitt durch den Betonkörper.
Fig. 3
zeigt in perspektivischer Darstellung ein horizontales Trennelement zur Bildung der
Kammern.
Fig. 4
zeigt den unteren Teil eines unten geschlossenen Betonkörpers.
Fig. 5
zeigt eine Kammer im Schnitt mit eingesetzten Urnen.
Fig. 6
zeigt eine Möglichkeit des Aneinanderreihens der säulenartigen Betonkörper.
Fig. 7
zeigt eine Draufsicht auf die Wand in der Anordnung der Betonkörper gemäß Fig. 6.
Fig. 8
zeigt einen Draufblick auf eine Wand mit um 180° versetzt angeordneten Betonkörpern.
Fig. 9
zeigt einen Schnitt durch die Wand gemäß Fig. 8.
Fig. 10
zeigt im Schnitt die Anordnung mit in der Tiefe versetzten U-förmigen, säulenartigen
Betonkörpern.
Fig. 11
zeigt die Rückansicht der Wand entsprechend dem Aufbau von Fig. 10.
Fig. 12
zeigt eine prinzipielle Frontansicht der Urnenwand gemäß der Erfindung.
Fig. 13
zeigt eine Draufsicht auf die Urnenwand gemäß Fig. 1 bei abgenommener Abdeckung.
Fig. 14
zeigt im Detail ein Detail der Urnenwand gemäß der Erfindung in Draufsicht.
Fig. 15
zeigt einen Schnitt A-A von Fig. 1.
Fig. 16
zeigt einen vergrößerten Schnitt einer einzelnen Grabkammer.
Fig. 17
zeigt in vergrößerter Darstellung einen Schnitt B-B von Fig. 1.
[0023] Wie sich aus den Figuren der Zeichnung ergibt, besteht die Urnenwand zur Aufbewahrung
von Urnen auf Friedhöfen aus einem Baukörper mit mehreren Einzelkammern zum Einstellen
der Urnen. Der Baukörper wird durch mehrere nebeneneinander senkrecht aufgestellte,
säulenartige Betonkörper 1 mit U-förmigem Querschnitt gebildet, die durch späteres
Einschieben horizontaler Trennelemente 2 in mehrere Einzelkammern 3 unterteilt sind.
Die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper 1 weisen an den Innenwandungen nutenartige
Aussparungen 4 auf, die zum Einschieben der horizontalen Trennelemente 2 dienen. Die
nutenartigen Aussparungen 4 sind mit einem Abstand angeordnet, der der Höhe der zu
bildenden Kammern 3 entspricht.
[0024] Die horizontalen Trennelemente 2 können aus Natursteinen oder aus natursteinähnlichen
Kunststeinen bestehen, die an der Vorderseite 5 bruchrauh oder bossiert ausgebildet
sind. Diese horizontalen Trennelemente 2 können auch aus natursteinähnlichen Kunststeinen
bestehen, die eine gleiche sichtbare Vorderseite 5 aufweisen.
[0025] Um die Vorderkanten der U-förmigen, säulenartigen Betonkörper 1 zu verblenden, können
an den Vorderkanten gebrochene oder bossierte Natursteine oder natursteinähnliche
Kunststeine 6 angeordnet werden.
[0026] Abschließend können die Vorderseiten der Kammern 3 mit passenden Grabplatten 7 aus
Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein versehen werden.
[0027] Zum stabilen Aufbau der gesamten Wand können die Unterseiten der U-förmigen, säulenartigen
Betonkörper 1 geschlossen sein und mit einer zentralen Bodenverankerung 8 im Fundament
9 verandert werden. Wie sich aus den Figuren 6 und 7 ergibt, ist die Urnenwand derart
aufgebaut, daß mehrere U-förmige, säulenartige Betonkörper 1 nebeneinander mit der
Öffnung nach vorne ausgerichtet sind. Zwischen größeren Bereichen der aufgestellten
Betonkörper 1 und ggf. am Anfang und am Ende der Säulenreihe können Trenn- oder Endsäulen
10 vorgesehen sein, die U-förmig ausgebildet sind und mit ihren offenen Seiten gegen
die Seitenwände der säulenartigen Betonkörper 1 stoßen. Die Säulen 10 können zur Begrünung
auch mit einem Pflanztrog ausgebildet sein.
[0028] In den Figuren 8 und 9 ist ein Aufbau einer Urnenwand dargestellt, bei der die U-förmigen,
säulenartigen Betonkörper 1 aufeinanderfolgend um 180° versetzt angeordnet sind. Dadurch
sind die Kammern 3 abwechselnd nach vorne und nach hinten ausgerichtet. Die jeweiligen
Rückseiten können mit Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen 11 verblendet
sein.
[0029] In Fig. 5 ist eine Kammer 3 mit eingesetzter Urne 12 im Schnitt dargestellt.
[0030] In den Figuren 10 und 11 ist eine Ausführungsform der Urnenwand dargestellt, bei
der die ersten vier U-förmigen, säulenartigen Betonkörper 1 in der Tiefe versetzt
sind. Dadurch ergibt sich eine besondere Aufteilung der Vorderfront. Die Rückfront
dieser Anordnung ergibt sich aus Fig. 11, wo die Rückseite 13 vollflächig mit Natur-
oder Kunststein belegt ist, während die mittleren Rückseiten mit streifenartigen Natur-
oder Kunststeinen 14 verkleidet sind. Die Rückseiten 15 der versetzten Betonkörper
1 sind mit einem vertikalen Besenstrich versehen.
[0031] Die obere Abdeckung 16 sämtlicher aneinandergereihter, säulenartiger Betonkörper
1 kann aus Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein in Plattenform bestehen.
[0032] Wie sich aus den Figuren 12 bis 17 ergibt, besteht die Urnenwand gemäß der Erfindung
aus senkrecht aufgestellten, säulenartigen Betonkörpern 1, die im Abstand voneinander
angeordnet sind. Zwischen je zwei dieser säulenartigen Betonkörper sind mehrere Betonelemente
20 mit L-förmigem Querschnitt als Urnenbänke waagrecht mit Abstand übereinander angeordnet.
Die vertikalen Schenke der Urnenbänke sitzen direkt übereinander und bilden damit
eine zum Fundament 9 durchgehende, abschließende Rückwand.
[0033] Zur Abgrenzung der einzelnen Urnenkammern 3 sind vertikale Trennelemente 22 zwischen
die horizontalen Wände 23 der Urnenbank 20 eingesetzt.
[0034] Zu diesem Zweck sind auf der Oberseite der horizontalen Wände 23 und auf der Innenseite
der senkrechten Schenke 21 der Urnenbänke im Abstand voneinander angeordnete Aussparungen
24 angeordnet. Diese dienen zum Einschieben der vertikalen Trennelemente 22.
[0035] An der Vorderseite der horizontalen Wände der L-förmigen Urnenbänke sind bruchrauhe
oder bossierte Natursteine 25 bzw. natursteinähnliche Kunststeine zur Verblendung
eingesetzt. In gleicher Weise sind auch an den Vorderseiten der senkrecht verlaufenden
Trennwände bruchrauhe oder bossierte Natursteine 26 bzw. natursteinähnliche Kunststeine
zur Verblendung eingesetzt.
[0036] Die durch die oben genannten Anordnungen entstehenden Grabkammern 3 dienen zur Aufnahme
einer oder mehrerer Urnen 12 (Fig. 16) und können an der Vorderseite durch Grabplatten
7 aus Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen verschlossen werden.
[0037] Die senkrechten, U-förmigen, säulenartigen Betonkörper 1 können ebenfalls an der
Innenseite mit Aussparungen 4 zum Einschieben der horizontalen Trennelemente 2 versehen
werden.
[0038] Durch die Kombination der vertikalen Urnensäulen mit den horizontalen, L-förmigen
Elementen, den Urnenbänken, wird der gesamte Aufbau wirtschaftlicher und architektonisch
flexibler gestaltet. Die Positionierung und Halterung der einzelnen, senkrecht eingeschobenen
Trennelemente erfolgt durch die Vertiefungen bzw. Aussparungen zur Aufnahme der unteren
Abstandsfläche und der hinteren Stirnfläche der Trennelemente. Diese Anordnung eignet
sich insbesondere für eine einseitige Ausrichtung, z. B. einer Friedhofswand. Durch
die Kombination vertikaler Urnensäulen und horizontaler Urnenbänke sind die später
sichtbaren natursteinähnlichen Kunststeineinfassungen in einer Richtung direkt im
Teil eingelassen und in der anderen Richtung als "Schubfach" in den vorbereiteten
Schlitzöffnungen im Fertigteil eingebaut. In beiden Fällen bleiben nach dem Einbau
der Natursteingrabplatten 7 die natursteinähnlichen Kunststeineinfassungen und die
auf unterschiedliche Weise gestaltungsfähige Rückseite der vertikalen Schenkel sichtbar.
[0039] Die dargestellten Beispiele zeigen nur einige der Möglichkeiten der Aufstellung der
Urnenwand gemäß der Erfindung.
1. Urnenwand zur Aufbewahrung von Urnen auf Friedhöfen, bestehend aus einem Baukörper
mit ggf. verschließbaren Einzelkammern zum Einstellen der Urnen, gekennzeichnet durch mehrere nebeneinander senkrecht aufgestellte, säulenartige Betonkörper (1) mit U-förmigem
Querschnitt, die durch späteres Einschieben von horizontalen Trennelementen (2) in
Einzelkammern (3) unterteilt sind.
2. Urnenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) an den Innenwandungen zum Einschieben
der horizontalen Trennelemente (2) nutenartige Aussparungen (4) aufweisen, die im
Abstand entsprechend der Höhe der zu bildenden Kammern (3) angeordnet sind.
3. Urnenwand nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontalen Trennelemente (2) aus an der sichtbaren Vorderseite bruchrauhen
oder bossierten Natursteinen bestehen.
4. Urnenwand nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontalen Trennelemente (2) aus an der sichtbaren Vorderseite bruchrauhen
oder bossierten natursteinähnlichen Kunststeinen bestehen.
5. Urnenwand nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkanten der U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) mit an der Vorderkante
gebrochenen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen (6)
verkleidet sind.
6. Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Vorderseiten der Kammern passende Grabplatten (7) aus Naturstein oder
natursteinähnlichem Kunststein eingesetzt sind.
7. Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) aufeinanderfolgend um 180° versetzt
angeordnet sind, derart, daß die Kammern (3) abwechselnd nach vorne und nach hinten
ausgerichtet sind.
8. Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abdeckung (16) sämtlicher aneinandergereihter, säulenartiger Betonkörper
(1) aus Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein in Plattenform besteht.
9. Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen größeren Bereichen der aufgestellten U-förmigen, säulenartigen Betonkörper
(1) und am Anfang und Ende der Säulenreihe Trenn- oder Endsäulen (10) angeordnet sind,
die ggf. mit Pflanztrögen versehen sind.
10. Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) an der Unterseite geschlossen sind
und mit einer zentralen Bodenverankerung (8) im Fundament (9) verankert sind.
11. Urnenwand zur Aufbewahrung von Urnen auf Friedhöfen, bestehend aus einem Baukörper
mit ggf. verschließbaren Einzelkammern zum Einstellen der Urnen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei senkrecht im Abstand voneinander aufgestellten, säulenartigen
Betonkörpern (1) mehrere aus Betonelementen (20) mit L-förmigem Querschnitt bestehende
Urnenbänke waagrecht derart mit Abstand übereinander angeordnet sind, daß die vertikalen
Schenkel (21) der Urnenbänke übereinander sitzen und damit eine durchgängige, zum
Fundament abschließende Rückwand bilden, wobei zur Abgrenzung der einzelnen Urnenkammern
vertikale Trennelemente (22) zwischen die horizontalen Wände der Urnenbänke eingesetzt
sind.
12. Urnenwand nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die L-förmigen Urnenbänke (20) auf der Oberseite der horizontalen Wände (23) und
auf der Innenseite der senkrechten Schenkel (21) im Abstand voneinander angeordnete
Aussparungen (24) zum Einschieben der vertikalen Trennwände aufweisen.
13. Urnenwand nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontalen Wände (23) der L-förmigen Urnenbänke mit bruchrauhen oder bossierten
Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen (25) verkleidet sind.
14. Urnenwand nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite der senkrechten Trennwände (22) mit bruchrauhen oder bossierten
Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen (26) verkleidet sind.
15. Urnenwand nach Anspruch 11, 12, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkanten der U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) mit an der Vorderkante
bruchrauhen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen verkleidet
sind.
16. Urnenwand nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) an den Innenwandungen zum Einschieben
der horizontalen Trennelemente (2) nutenartige Aussparungen aufweisen, die im Abstand
der Höhe der zu bildenden Kammern (3) angeordnet sind.
17. Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Vorderseiten der Kammern (3) passende Grabplatten (7) aus Naturstein oder
natursteinähnlichem Kunststein eingesetzt sind.
18. Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) an der Unterseite geschlossen sind
und mit einer zentralen Bodenverankerung (8) im Fundament (9) verankert sind.