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<ep-patent-document id="EP98100187A2" file="98100187.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0864713" kind="A2" date-publ="19980916" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-0">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMK..AL..............................</B001EP><B005EP>R</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0864713</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A2</B130><B140><date>19980916</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>98100187.8</B210><B220><date>19980108</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19710579  </B310><B320><date>19970314</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19980916</date><bnum>199838</bnum></B405><B430><date>19980916</date><bnum>199838</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6E 04H  13/00   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Urnenwand</B542><B541>en</B541><B542>Columbarium</B542><B541>fr</B541><B542>Columbarium</B542></B540><B590><B598>2</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>KRONIMUS AG</snm><iid>01053670</iid><irf>z-sl (kr2)</irf><adr><str>Josef-Herrmann-Strasse 4-6</str><city>76473 Iffezheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Dörle, Klaus</snm><adr><str>Simonsbühnd 10</str><city>77836  Rheinmünster</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Zipse + Habersack</snm><iid>00100502</iid><adr><str>Lessingstrasse 12</str><city>76530 Baden-Baden</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>AL</ctry></B845EP><B845EP><ctry>LT</ctry></B845EP><B845EP><ctry>LV</ctry></B845EP><B845EP><ctry>MK</ctry></B845EP><B845EP><ctry>RO</ctry></B845EP><B845EP><ctry>SI</ctry></B845EP></B844EP></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="8000"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Urnenwand zur Aufbewahrung von Urnen auf Friedhöfen, bestehend aus einem Baukörper (1) mit ggf. verschließbaren Einzelkammern (3) zum Einstellen der Urnen. Die Urnenwand ist gekennzeichnet durch mehrere nebeneinander senkrecht aufgestellte, säulenartige Betonkörper (1) mit U-förmigem Querschnitt, die durch späteres Einschieben von horizontalen Trennelementen (2) in Einzelkammern (3) unterteilt sind.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="68" he="118" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Urnenwand zur Aufbewahrung von Urnen auf Friedhöfen, bestehend aus einem Baukörper mit ggf. verschließbaren Einzelkammern zum Einstellen der Urnen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Es sind bereits derartige Urnenwände bekanntgeworden, die im allgemeinen im normalen Bauverfahren, d. h. mit einzelnen Steinen, aufgebaut wurden. Dabei wurden schon U-förmige Betonkörper verwendet, die aufeinandergesetzt die einzelnen Kammern bilden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Der Aufbau einer derartigen Urnenwand ist aber verhältnismäßig kompliziert, nur begrenzt standsicher und teuer.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe Zugrunde, eine Urnenwand zu schaffen, die aus vorfabrizierten Fertigteilen einfach, kostensparend und standsicher aufgebaut werden kann und der man nach dem Aufbau nicht mehr ansieht, daß sie aus Betonfertigteilen aufgebaut ist.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird eine Urnenwand der eingangs genannten Art vorgeschlagen, die gekennzeichnet ist durch mehrere nebeneinander senkrecht aufgestellte, säulenartige Betonkörper mit U-förmigem Querschnitt, die durch späteres Einschieben von horizontalen Trennelementen in Einzelkammern unterteilt sind.</p>
<p id="p0006" num="0006">Gemäß einer besonderen Ausführungsform können die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper an den Innenwandungen zum Einschieben der horizontalen Trennelemente nutenartige Aussparungen aufweisen, die im<!-- EPO <DP n="2"> --> Abstand der Höhe der zu bildenden Kammern angeordnet sind. Durch diese Maßnahme kann sehr schnell eine Aufteilung der U-förmigen Betonkörper in Kammern erzielt werden.</p>
<p id="p0007" num="0007">Es ist ferner möglich, die horizontalen Trennelemente aus an der sichtbaren Vorderseite bruchrauhen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen herzustellen.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die Vorderkanten der U-förmigen, säulenartigen Betonkörper können mit an der Vorderkante gebrochenen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen verkleidet sein. Dies kann in einfacher Weise dadurch geschehen, daß die Natur- oder Kunststeine vor dem Betonieren in die Schalung eingelegt werden, wobei nach dem Ausschalen nur die Naturstein- oder natursteinähnlichen Flächen sichtbar bleiben.</p>
<p id="p0009" num="0009">In die Vorderseite der Kammern kann eine passende Grabplatte aus Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein eingesetzt werden. Diese Grabplatte kann ggf. auch verschließbar sein. Mit den U-förmigen, säulenartigen Betonsteinen kann eine große Anzahl verschiedener Kombinations- und Aufstellmöglichkeiten durchgeführt werden. So können die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper aufeinanderfolgend um 180° versetzt angeordnet werden, derart, daß die Kammern abwechselnd nach vorne und nach hinten ausgerichtet sind. Mit Ausrichtung aller Kammern nach einer Seite eignet sich das System insbesondere als Umfassungs- bzw. Friedhofsmauer.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die obere Abdeckung sämtlicher aneinandergereihter, säulenartiger Betonkörper kann aus Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein in Plattenform bestehen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Schließlich können zwischen größeren Bereichen der aufgestellten U-förmigen, säulenartigen Betonkörper und am Anfang und Ende der Säulenreihe Trenn- oder Endsäulen, ggf. mit eingesetztem Pflanztrog, angeordnet werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Um den gesamten Aufbau zu stabilisieren, können die U-förmigen, säulenartigen<!-- EPO <DP n="3"> --> Betonkörper an der Unterseite geschlossen sein und mit einer zentralen Bodenverankerung im Fundament verankert werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Um die vorgenannte Urnenwand zu erweitern bzw. zu ergänzen und durch eine Kombination vertikaler Urnensäulen mit horizontalen Elementen den Aufbau noch einfacher, wirtschaftlicher und architektonisch flexibler zu machen, wird eine Urnenwand der eingangs genannten Art vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zwischen je zwei senkrecht im Abstand voneinander aufgestellten, säulenartigen Betonkörpern mehrere aus Betonelementen mit L-förmigem Querschnitt bestehende Urnenbänke waagrecht derart mit Abstand übereinander angeordnet sind, daß die vertikalen Schenke der Urnenbänke übereinander sitzen und damit eine durchgängige, zum Fundament abschließende Rückwand bilden, wobei zur Abgrenzung der einzelnen Urnenkammern vertikale Trennelemente zwischen die horizontalen Wände der Urnenbänke eingesetzt sind.</p>
<p id="p0014" num="0014">Mit dieser Ausführungsform der Urnenwand werden mehrere Vorteile erreicht. Diese bestehen in erster Linie in einer Platz- und Kosteneinsparung, verbunden mit einer einfachen vertikalen Linienführung und architektonischen Gestaltungen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Gemäß einer besonderen Ausführungsform weisen die L-förmigen Urnenbänke auf der Oberseite der horizontalen Wände und auf der Innenseite der senkrechten Schenke im Abstand voneinander angeordnete Aussparungen zum Einschieben der vertikalen Trennwände auf.</p>
<p id="p0016" num="0016">Eine weitere Ausführungsform der Urnenwand gemäß der Erfindung besteht darin, daß an der Vorderseite der horizontalen Wände der L-förmigen Urnenbänke bruchrauhe oder bossierte Natursteine oder natursteinähnliche Elemente eingesetzt sind. Diese können beispielsweise aus Magmaeinfassungen bestehen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Weiterhin können an den Vorderseiten der vertikalen Trennwände bruchrauhe oder bossierte Natursteine bzw. natursteinähnliche Elemente eingesetzt werden.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Schließlich können auch die Vorderkanten der U-förmigen, säulenartigen Betonkörper mit an der Vorderkante gebrochenen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen verkleidet sein. In diese senkrechten, säulenartigen, U-förmigen Betonkörper können dann in entsprechende Aussparungen horizontale Trennelemente eingeschoben werden, die ebenfalls an der Vorderseite mit Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen verkleidet sind.</p>
<p id="p0019" num="0019">Schließlich können in die Vorderseiten der Kammern passende Grabplatten aus Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein eingesetzt sein.</p>
<p id="p0020" num="0020">Es ist ferner möglich, die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper an der Unterseite zu verschließen und mit einer zentralen Bodenverankerung im Fundament zu verankern.</p>
<p id="p0021" num="0021">Anhand der Zeichnungen soll am Beispiel einiger bevorzugter Ausführungsformen die Urnenwand näher erläutert werden.</p>
<p id="p0022" num="0022">In den Zeichnungen zeigt
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li><b>Fig. 1</b><br/>
einen Querschnitt durch einen U-förmigen, säulenartigen Betonkörper.</li>
<li><b>Fig. 2</b><br/>
zeigt einen Längsschnitt durch den Betonkörper.</li>
<li><b>Fig. 3</b><br/>
zeigt in perspektivischer Darstellung ein horizontales Trennelement zur Bildung der Kammern.</li>
<li><b>Fig. 4</b><br/>
zeigt den unteren Teil eines unten geschlossenen Betonkörpers.</li>
<li><b>Fig. 5</b><br/>
zeigt eine Kammer im Schnitt mit eingesetzten Urnen.<!-- EPO <DP n="5"> --></li>
<li><b>Fig. 6</b><br/>
zeigt eine Möglichkeit des Aneinanderreihens der säulenartigen Betonkörper.</li>
<li><b>Fig. 7</b><br/>
zeigt eine Draufsicht auf die Wand in der Anordnung der Betonkörper gemäß Fig. 6.</li>
<li><b>Fig. 8</b><br/>
zeigt einen Draufblick auf eine Wand mit um 180° versetzt angeordneten Betonkörpern.</li>
<li><b>Fig. 9</b><br/>
zeigt einen Schnitt durch die Wand gemäß Fig. 8.</li>
<li><b>Fig. 10</b><br/>
zeigt im Schnitt die Anordnung mit in der Tiefe versetzten U-förmigen, säulenartigen Betonkörpern.</li>
<li><b>Fig. 11</b><br/>
zeigt die Rückansicht der Wand entsprechend dem Aufbau von Fig. 10.</li>
<li><b>Fig. 12</b><br/>
zeigt eine prinzipielle Frontansicht der Urnenwand gemäß der Erfindung.</li>
<li><b>Fig. 13</b><br/>
zeigt eine Draufsicht auf die Urnenwand gemäß Fig. 1 bei abgenommener Abdeckung.</li>
<li><b>Fig. 14</b><br/>
zeigt im Detail ein Detail der Urnenwand gemäß der Erfindung in Draufsicht.</li>
<li><b>Fig. 15</b><br/>
zeigt einen Schnitt A-A von Fig. 1.<!-- EPO <DP n="6"> --></li>
<li><b>Fig. 16</b><br/>
zeigt einen vergrößerten Schnitt einer einzelnen Grabkammer.</li>
<li><b>Fig. 17</b><br/>
zeigt in vergrößerter Darstellung einen Schnitt B-B von Fig. 1.</li>
</ul></p>
<p id="p0023" num="0023">Wie sich aus den Figuren der Zeichnung ergibt, besteht die Urnenwand zur Aufbewahrung von Urnen auf Friedhöfen aus einem Baukörper mit mehreren Einzelkammern zum Einstellen der Urnen. Der Baukörper wird durch mehrere nebeneneinander senkrecht aufgestellte, säulenartige Betonkörper 1 mit U-förmigem Querschnitt gebildet, die durch späteres Einschieben horizontaler Trennelemente 2 in mehrere Einzelkammern 3 unterteilt sind. Die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper 1 weisen an den Innenwandungen nutenartige Aussparungen 4 auf, die zum Einschieben der horizontalen Trennelemente 2 dienen. Die nutenartigen Aussparungen 4 sind mit einem Abstand angeordnet, der der Höhe der zu bildenden Kammern 3 entspricht.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die horizontalen Trennelemente 2 können aus Natursteinen oder aus natursteinähnlichen Kunststeinen bestehen, die an der Vorderseite 5 bruchrauh oder bossiert ausgebildet sind. Diese horizontalen Trennelemente 2 können auch aus natursteinähnlichen Kunststeinen bestehen, die eine gleiche sichtbare Vorderseite 5 aufweisen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Um die Vorderkanten der U-förmigen, säulenartigen Betonkörper 1 zu verblenden, können an den Vorderkanten gebrochene oder bossierte Natursteine oder natursteinähnliche Kunststeine 6 angeordnet werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Abschließend können die Vorderseiten der Kammern 3 mit passenden Grabplatten 7 aus Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein versehen werden.</p>
<p id="p0027" num="0027">Zum stabilen Aufbau der gesamten Wand können die Unterseiten der U-förmigen, säulenartigen Betonkörper 1 geschlossen sein und mit einer zentralen Bodenverankerung 8 im Fundament 9 verandert werden. Wie<!-- EPO <DP n="7"> --> sich aus den Figuren 6 und 7 ergibt, ist die Urnenwand derart aufgebaut, daß mehrere U-förmige, säulenartige Betonkörper 1 nebeneinander mit der Öffnung nach vorne ausgerichtet sind. Zwischen größeren Bereichen der aufgestellten Betonkörper 1 und ggf. am Anfang und am Ende der Säulenreihe können Trenn- oder Endsäulen 10 vorgesehen sein, die U-förmig ausgebildet sind und mit ihren offenen Seiten gegen die Seitenwände der säulenartigen Betonkörper 1 stoßen. Die Säulen 10 können zur Begrünung auch mit einem Pflanztrog ausgebildet sein.</p>
<p id="p0028" num="0028">In den Figuren 8 und 9 ist ein Aufbau einer Urnenwand dargestellt, bei der die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper 1 aufeinanderfolgend um 180° versetzt angeordnet sind. Dadurch sind die Kammern 3 abwechselnd nach vorne und nach hinten ausgerichtet. Die jeweiligen Rückseiten können mit Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen 11 verblendet sein.</p>
<p id="p0029" num="0029">In Fig. 5 ist eine Kammer 3 mit eingesetzter Urne 12 im Schnitt dargestellt.</p>
<p id="p0030" num="0030">In den Figuren 10 und 11 ist eine Ausführungsform der Urnenwand dargestellt, bei der die ersten vier U-förmigen, säulenartigen Betonkörper 1 in der Tiefe versetzt sind. Dadurch ergibt sich eine besondere Aufteilung der Vorderfront. Die Rückfront dieser Anordnung ergibt sich aus Fig. 11, wo die Rückseite 13 vollflächig mit Natur- oder Kunststein belegt ist, während die mittleren Rückseiten mit streifenartigen Natur- oder Kunststeinen 14 verkleidet sind. Die Rückseiten 15 der versetzten Betonkörper 1 sind mit einem vertikalen Besenstrich versehen.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die obere Abdeckung 16 sämtlicher aneinandergereihter, säulenartiger Betonkörper 1 kann aus Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein in Plattenform bestehen.</p>
<p id="p0032" num="0032">Wie sich aus den Figuren 12 bis 17 ergibt, besteht die Urnenwand gemäß der Erfindung aus senkrecht aufgestellten, säulenartigen Betonkörpern 1, die im Abstand voneinander angeordnet sind. Zwischen je zwei dieser säulenartigen Betonkörper sind mehrere Betonelemente 20 mit L-förmigem Querschnitt als Urnenbänke waagrecht mit Abstand übereinander<!-- EPO <DP n="8"> --> angeordnet. Die vertikalen Schenke der Urnenbänke sitzen direkt übereinander und bilden damit eine zum Fundament 9 durchgehende, abschließende Rückwand.</p>
<p id="p0033" num="0033">Zur Abgrenzung der einzelnen Urnenkammern 3 sind vertikale Trennelemente 22 zwischen die horizontalen Wände 23 der Urnenbank 20 eingesetzt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Zu diesem Zweck sind auf der Oberseite der horizontalen Wände 23 und auf der Innenseite der senkrechten Schenke 21 der Urnenbänke im Abstand voneinander angeordnete Aussparungen 24 angeordnet. Diese dienen zum Einschieben der vertikalen Trennelemente 22.</p>
<p id="p0035" num="0035">An der Vorderseite der horizontalen Wände der L-förmigen Urnenbänke sind bruchrauhe oder bossierte Natursteine 25 bzw. natursteinähnliche Kunststeine zur Verblendung eingesetzt. In gleicher Weise sind auch an den Vorderseiten der senkrecht verlaufenden Trennwände bruchrauhe oder bossierte Natursteine 26 bzw. natursteinähnliche Kunststeine zur Verblendung eingesetzt.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die durch die oben genannten Anordnungen entstehenden Grabkammern 3 dienen zur Aufnahme einer oder mehrerer Urnen 12 (Fig. 16) und können an der Vorderseite durch Grabplatten 7 aus Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen verschlossen werden.</p>
<p id="p0037" num="0037">Die senkrechten, U-förmigen, säulenartigen Betonkörper 1 können ebenfalls an der Innenseite mit Aussparungen 4 zum Einschieben der horizontalen Trennelemente 2 versehen werden.</p>
<p id="p0038" num="0038">Durch die Kombination der vertikalen Urnensäulen mit den horizontalen, L-förmigen Elementen, den Urnenbänken, wird der gesamte Aufbau wirtschaftlicher und architektonisch flexibler gestaltet. Die Positionierung und Halterung der einzelnen, senkrecht eingeschobenen Trennelemente erfolgt durch die Vertiefungen bzw. Aussparungen zur Aufnahme der unteren Abstandsfläche und der hinteren Stirnfläche der Trennelemente. Diese Anordnung eignet sich insbesondere für eine einseitige Ausrichtung, z. B.<!-- EPO <DP n="9"> --> einer Friedhofswand. Durch die Kombination vertikaler Urnensäulen und horizontaler Urnenbänke sind die später sichtbaren natursteinähnlichen Kunststeineinfassungen in einer Richtung direkt im Teil eingelassen und in der anderen Richtung als "Schubfach" in den vorbereiteten Schlitzöffnungen im Fertigteil eingebaut. In beiden Fällen bleiben nach dem Einbau der Natursteingrabplatten 7 die natursteinähnlichen Kunststeineinfassungen und die auf unterschiedliche Weise gestaltungsfähige Rückseite der vertikalen Schenkel sichtbar.</p>
<p id="p0039" num="0039">Die dargestellten Beispiele zeigen nur einige der Möglichkeiten der Aufstellung der Urnenwand gemäß der Erfindung.</p>
</description><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Urnenwand zur Aufbewahrung von Urnen auf Friedhöfen, bestehend aus einem Baukörper mit ggf. verschließbaren Einzelkammern zum Einstellen der Urnen, <i><b>gekennzeichnet durch</b></i> mehrere nebeneinander senkrecht aufgestellte, säulenartige Betonkörper (1) mit U-förmigem Querschnitt, die durch späteres Einschieben von horizontalen Trennelementen (2) in Einzelkammern (3) unterteilt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Urnenwand nach Anspruch 1, <i><b>dadurch gekennzeichnet, daß</b></i> die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) an den Innenwandungen zum Einschieben der horizontalen Trennelemente (2) nutenartige Aussparungen (4) aufweisen, die im Abstand entsprechend der Höhe der zu bildenden Kammern (3) angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Urnenwand nach Anspruch 1 und 2, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß die horizontalen Trennelemente (2) aus an der sichtbaren Vorderseite bruchrauhen oder bossierten Natursteinen bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Urnenwand nach Anspruch 1 und 2, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß die horizontalen Trennelemente (2) aus an der sichtbaren Vorderseite bruchrauhen oder bossierten natursteinähnlichen Kunststeinen bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Urnenwand nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß die Vorderkanten der U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) mit an der Vorderkante gebrochenen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen (6) verkleidet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,<!-- EPO <DP n="11"> --> <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß in die Vorderseiten der Kammern passende Grabplatten (7) aus Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein eingesetzt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) aufeinanderfolgend um 180° versetzt angeordnet sind, derart, daß die Kammern (3) abwechselnd nach vorne und nach hinten ausgerichtet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß die obere Abdeckung (16) sämtlicher aneinandergereihter, säulenartiger Betonkörper (1) aus Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein in Plattenform besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß zwischen größeren Bereichen der aufgestellten U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) und am Anfang und Ende der Säulenreihe Trenn- oder Endsäulen (10) angeordnet sind, die ggf. mit Pflanztrögen versehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) an der Unterseite geschlossen sind und mit einer zentralen Bodenverankerung (8) im Fundament (9) verankert sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Urnenwand zur Aufbewahrung von Urnen auf Friedhöfen, bestehend aus einem Baukörper mit ggf. verschließbaren Einzelkammern zum Einstellen der Urnen, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß zwischen je zwei senkrecht im Abstand voneinander aufgestellten, säulenartigen Betonkörpern (1) mehrere aus Betonelementen (20) mit L-förmigem Querschnitt bestehende Urnenbänke<!-- EPO <DP n="12"> --> waagrecht derart mit Abstand übereinander angeordnet sind, daß die vertikalen Schenkel (21) der Urnenbänke übereinander sitzen und damit eine durchgängige, zum Fundament abschließende Rückwand bilden, wobei zur Abgrenzung der einzelnen Urnenkammern vertikale Trennelemente (22) zwischen die horizontalen Wände der Urnenbänke eingesetzt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Urnenwand nach Anspruch 11, <i><b>dadurch gekennzeichnet, daß</b></i> die L-förmigen Urnenbänke (20) auf der Oberseite der horizontalen Wände (23) und auf der Innenseite der senkrechten Schenkel (21) im Abstand voneinander angeordnete Aussparungen (24) zum Einschieben der vertikalen Trennwände aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Urnenwand nach Anspruch 11 und 12, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß die horizontalen Wände (23) der L-förmigen Urnenbänke mit bruchrauhen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen (25) verkleidet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Urnenwand nach Anspruch 11, 12 oder 13, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß die Vorderseite der senkrechten Trennwände (22) mit bruchrauhen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen (26) verkleidet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="0015">
<claim-text>Urnenwand nach Anspruch 11, 12, 13 oder 14, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß die Vorderkanten der U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) mit an der Vorderkante bruchrauhen oder bossierten Natursteinen oder natursteinähnlichen Kunststeinen verkleidet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0016" num="0016">
<claim-text>Urnenwand nach Anspruch 15, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß die die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) an den Innenwandungen zum Einschieben der horizontalen Trennelemente (2) nutenartige Aussparungen<!-- EPO <DP n="13"> --> aufweisen, die im Abstand der Höhe der zu bildenden Kammern (3) angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0017" num="0017">
<claim-text>Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß in die Vorderseiten der Kammern (3) passende Grabplatten (7) aus Naturstein oder natursteinähnlichem Kunststein eingesetzt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0018" num="0018">
<claim-text>Urnenwand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <i><b>dadurch gekennzeichnet,</b></i> daß die U-förmigen, säulenartigen Betonkörper (1) an der Unterseite geschlossen sind und mit einer zentralen Bodenverankerung (8) im Fundament (9) verankert sind.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="14"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="157" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="146" he="246" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="157" he="239" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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