[0001] Die Erfindung betrifft ein Heizgerät gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Heizgeräte dieser Art - abgesehen davon, daß die im Oberbegriff des Anspruches 1
gegebene Definition im weitesten Sinne für nahezu alle Heizkessel gilt - sind bspw.
nach der DE -A- 26 52 522 C2 bekannt. Bei diesem Heizgerät bzw. Heizkessel ist der
der Verbrennung dienende Raum mit Granulat eines bei hohen Temperaturen strahlenden
Materials gefüllt, d.h., die Verbrennung des zugeführten Brennstoffes erfolgt in einem
porösen Festkörper, der die Wärme durch Strahlung und auch durch Leitung an vom Wärmeträger
gekühlte Wände abgibt. Bedingt durch die Granulatschicht, die weder hinsichtlich Strahlung
noch hinsichtlich Wärmeleitung ein kombiniert ideales Medium darstellt, ist eine gezielte
und bzgl. der die Strahlung und Wärmeleitung bewirkenden Elemente geometrisch definierte
Einflußnahme zur Einstellung der optimalen Verbrennungstemperatur der Heizgase nicht
ohne weiteres möglich. Egal ob es sich bei den Wärmeableitelementen um eine Granulatschüttung
handelt oder um einen porösen Festkörper, kann außerdem Wärmestrahlung von derartigen
Wärmeableitelementen praktisch nur von den Bereichen ausgehen, die sich unmittelbar
benachbart zu den begrenzenden Wänden befinden, d.h., direkte Wärmeabfuhr durch Strahlung
aus den inneren Bereichen solcher Schüttungen oder poröser Festkörper ist nicht möglich.
[0003] Der Erfindung liegt, ausgehend von einem Heizgerät der eingangs genannten Art, die
Aufgabe zugrunde, dieses dahingehend bei per se zu fordernder kompakter Bauweise und
schadstoffarmer Verbrennung so auszugestalten und zu verbessern, daß eine gezielte
und günstige Temperaturbeeinflussung der Heizgase gegeben ist und zwar verbunden mit
der Maßgabe, daß die die Wärmeleitung bewirkenden Elemente hinsichtlich der Strahlung
sich nicht gewissermaßen selbst im Wege stehen, wie dies insbesondere bei porösen
Festkörpern bzw. Granulatschüttungen im Brennraum der Fall ist.
[0004] Diese Aufgabe ist mit einem Heizgerät der eingangs genannten Art nach der Erfindung
durch die im Kennzeichen des unabhängigen Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausführungsformen ergeben sich nach den abhängigen
Aansprüchen 2 bis 15.
[0005] Die stiftförmigen, also praktisch Stabrippen bildenden Wärmeableitelemente durchsetzen,
zueinander jeweils freistehend, die Brennkammer und stellen zueinander zu den die
Brennkammer begrenzenden Wänden hin keine Strahlungsbarrieren dar, d.h., die Strahlung
wirkt also auch aus dem mittleren Bereich der Brennkammer heraus unbehindert auf die
diese begrenzenden Wände. Da ferner die Wär-meableitelemente bzw. Stabrippen im Gegensatz
zu porösen Feststoffschüttungen geometrisch definierte Elemente darstellen, hat man
es durch Materialauswahl, Querschnittsbemessung, Dichteanordnung und auch Einbindungstiefe
in die die Verbrennungszone begrenzenden Wände in der Hand, in der Verbrennungszone
für optimale Verbrennungstemperaturen zu sorgen, wobei es vorteilhaft ohne weiteres
möglich ist, die Wärmeableitelemente katalytisch zu beschichten und diese bzgl. ihrer
Verteilung so zueinander anzuordnen, daß sich entweder eine katalytisch unterstützte
oder eine voll katalytische Verbrennung mit einer max. Verbrennungstemperatur von
900°C ergibt.
[0006] Abgesehen von den im einzelnen noch näher zu erläuternden Weiterbildungen und vorteilhaften
Ausführungsformen wird insbesondere eine solche bevorzugt, bei der die Brennkammer
in eine Brennzone und eine Abkühlzone gegliedert ist, wobei die der Abkühlzone benachbarten,
den Wärmeträger führenden Räume ebenfalls mit stiftförmigen Wärmeableitelementen durchsetzt
sind, was so zu verstehen ist, daß die Stabrippen, die die Abkühlzone durchsetzen,
diese begrenzenden Wände durchgreifen und auch die benachbarten, den Wärmeträger führenden
Räume durchsetzen, d.h., im Bereich der Abkühlzone erfolgt Wärmeleittransport aus
dieser direkt via Wärmeableitelemente in die benachbarten, den Wärmeträger führenden
Räume.
[0007] Im übrigen sind unter "Stabrippen" auch solche zu verstehen, die, in ihrer Erstreckungsrichtung
gesehen, flach-rechteckige Querschnitte haben und mit ihrer Querschnittshauptachse
in Strömungsrichtung orientiert sind.
[0008] Das erfindungsgemäße Heizgerät und dessen vorteilhafte Weiterbildungs- und Ausführungsformen
werden nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0009] Es zeigt
- Fig. 1
- einen Schnitt durch das Gasheizgerät in bevorzugter Ausführungsform längs Linie I-I
in Fig. 3;
- Fig. 2
- einen entsprechenden Schnitt längs Linie II-II in Fig. 1;
- Fig. 3
- das Gasheizgerät gemäß Fig. 1, 2 in Seitenansicht;
- Fig. 4
- vergrößert einen hälftigen Schnitt gemäß Fig. 1;
- Fig. 5
- noch stärker vergrößert einen Teilschnitt des Heizgerätes im Bereich der Verbrennungszone;
- Fig. 5A
- das sich ergebende Temperaturprofil in der Verbrennungszone gemäß Fig. 5;
- Fig. 6
- zum Vergleich einen Fig. 5 entsprechenden Schnitt durch eine einen porösen Festkörper
enthaltende Verbrennungszone;
- Fig. 6A
- ein Vergleichstemperaturprofil, wie es sich für die einen porösen Festkörper enthaltende
Verbrennungszone ergibt;
- Fig. 7, 8
- im Teilschnitt besondere Ausführungs- und Anordnungsformen der Wärmeableitelemente
im Bereich der Verbrennungszone;
- Fig. 8A
- schematisch und in Draufsicht die Verteilung der Wärmeableitelemente über einen Flächenbereich
der Brennkammer;
- Fig. 9
- einen Schnitt entsprechend Fig. 4 durch eine besondere Ausführungsform und
- Fig. 10
- im Schnitt eine Ausführungsform des Heizgerätes mit zwei Brennkammern.
[0010] Das Heizgerät besteht nach wie vor aus einem Gehäuse 1 mit einer von einer Brennstoffzufuhr
2 aus beschickbaren Brennkammer K, die mit einem Abgasanschluß 5 in Verbindung steht
und die durch Wände 6 von das Wärmeträgermedium führenden, mit Vor- und Rücklaufanschlüssen
7, 8 versehenen Räumen 9 getrennt ist, wobei in der von den Wänden 6 begrenzten Brennkammer
K Wärmeableitelemente 10 angeordnet sind.
[0011] Für ein solches Heizgerät ist nun wesentlich, und zwar unabhängig von der dargestellten
und bevorzugten kreisscheibenförmigen Ausführungsform des Heizgerätes, daß die von
den Wänden 6 begrenzte Brennkammer K von im wesentlichen quer zur Heizgasdurchströmrichtung
angeordneten, stiftförmig ausgebildeten Wärmeableitelementen 10 durchgriffen ist,
die in einer zueinander zwar dichten aber eine Wärmestrahlungsübertragung zu den Wänden
6 zulassenden Verteilung angeordnet sind.
[0012] Bezüglich einer optimalen Strahlungsübertragung wurde für die Verteilung der Wärmeableitelemente
10 gefunden, daß diese (siehe Fig.8 und Fig.8A) in der spaltartigen Brennkammer K
durch das Produkt aus Durchmesser d und Abstand s der Wärmeableitelemente 10 ≤ 10
mm
2 gegeben ist und das Verhältnis von Durchmesser d der Wärmrableitelemente 10 bzw.
Stabrippen zu deren Höhe h ≤ 0,5 beträgt.
[0013] Nachfolgend wird auf die bevorzugte Ausführungsform Bezug genommen, bei der, wie
dargestellt, die Brennkammer K in eine Verbrennungszone 3 und eine Abkühlzone 4 gegliedert
ist.
[0014] Die Wärmeableitelemente 10 sind (siehe Fig. 5) also als Stabrippen ausgebildet, bestehen
aus gut reflektierendem Material oder weisen eine gut reflektierende Beschichtung
auf und enden bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 im die Wände 6 bildenden Material,
für das bevorzugt Keramik in Frage kommt und diesbezüglich wiederum bevorzugt Transparentkeramik,
wie sie bspw. zur Ausbildung der Kochfelder von modernen Elektroherden verwendet wird.
Durch derartiges Keramikmaterial kann die von den Wärmeableitelementen 10 ausgehende
Strahlung direkt auf den in den Räumen 9 geführten Wärmeträger wirken. Fig. 5 macht
im übrigen auch deutlich, daß aus dem mittigen Bereich der Verbrennungszone 3 von
den Stabrippen ausgehende Strahlung unbehindert an die Wände 6 gelangen kann. Die
in Fig. 5 dargestellte "Eintauchtiefe" der Enden der Stabrippen in die Wände 6 ist
nur beispielhaft zu verstehen, d.h., die Enden können ggf. auch, wie gestrichelt in
Fig. 5 angedeutet, bis zur kühlwasserbeaufschlagten Fläche 9' der Räume 9 reichen
oder mit noch geringerer Tiefe, wie dargestellt, in den Wänden 6 eingebunden sein.
Durch diese Eintauch-bzw. Einbindungstiefe kann gezielt auf den Wärmeleitungsübergang
in die Wände 6 Einfluß genommen werden.
[0015] Unabhängig davon, ob die Wärmeableitelemente 10 in der Verbrennungszone 3 aus Metall
oder, wie die Wände 6, aus geeigneter Keramik bestehen, ist es ohne weiteres möglich,
die Stabrippen mit einer katalytisch wirkenden Beschichtung 13 zu belegen, um die
Verbrennung katalytisch zu unterstützen, oder diese voll katalytisch durchzuführen,
wofür dann allerdings geringere Stabrippenabstände erforderlich sind.
[0016] Unter Verweis auf Fig. 3 wird die dort dargestellte kreisscheibenförmige Ausführungsform
mit zentrischer Anordnung der Gaszufuhr 2 bevorzugt, wobei außerdem das Gehäuse 1
aus zwei gas- und flüssigkeitsdicht zusammengefügten Schalen 1' gebildet ist, zwischen
denen die von den Wänden 6 begrenzten Verbrennungs- und Abkühlzonen 3, 4 angeordnet
sind, wodurch sich ein gleichermaßen kompaktes und zusammenfügbares Heizgerät ergibt.
[0017] In diesem Fall stellen sich die Wände 6 mit ihren Wärmeableitelementen 10 als Ringscheiben
dar, die, wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich, abgedichtet und lagefixiert im
Gehäuse 1 angeordnet sind. Zweckmäßig und vorteilhaft bilden dabei die beiden Ringscheiben
mit ihren Stabrippen bzw. Wärmeableitelementen 10 einen in sich zusammenhängenden
Block, dessen Verbrennungszone 3 der von der Gaszufuhr 2 kommende Brennstoff durch
einen porösen oder gelochten zylindrischen Verteiler 12 zugeführt wird, der auch zur
Flammstabilisierung als Flammrückschlagbarriere dient. Die ringförmige Abkühlzone
4 ist dabei mit einer entsprechend ringförmigen, zum oben angeordneten Abgasanschluß
5 führenden Abgassammelleitung 5' umgeben.
[0018] Im übrigen müssen die Wände 6 - dies sei am Rande bemerkt - nicht zwingend aus Keramik
bestehen, sondern es können auch geeignete Metalle in Betracht gezogen werden, wobei
es jedoch erforderlich ist, einer zu massiven Wärmeabfuhr aus der Verbrennungszone
3 entgegenzuwirken, dem in der Weise genügt werden kann, daß man die Wände 6 im Bereich
der Verbrennungszone 3 wärmeträgerseitig mit einer wärmedurchgangsbehindernden Lage
ausstattet, was nicht besonders dargestellt ist, da ohne weiteres vorstellbar.
[0019] Würde man in der Verbrennungszone 3 statt der Stabrippen (Fig. 5) einen porösen Festkörper
(Fig. 6) anordnen, so würde das Temperaturprofil oben aus der in Fig. 5A schraffierten
Zone der optimalen Verbrennungstemperatur herauslaufen (siehe Fig. 6A), und zwar bedingt
dadurch, daß Wärme durch Strahlung nicht aus dem mittleren Bereich der Festkörperschüttung
FS abgeführt werden kann, eben weil sich, wie vorerwähnt, die Festkörperschüttungen
zu den Wänden 6 hin für eine Abstrahlung selbst im Wege steht.
[0020] Zu erläutern sind nun noch die besonderen Ausführungsformen nach den Fig. 7 bis 10.
[0021] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 sind die stiftförmig ausgebildeten Wärmeableitelemente
10 Teile eines zu den Wänden 6 parallelen und die Brennkammer K mittig teilenden Trägers
10', bei dem es sich bspw. um eine Lochplatte handeln kann, in die die Stabrippen
eingesetzt sind. Träger 10' und Stabrippen bzw. Wärmeableitelemente 10 können aber
insgesamt auch einen integralen Keramikformkörper bilden. Im einen wie im anderen
Fall stehen dabei die Enden der Stabrippen in Wärmeleitkontakt mit den Wänden 6.
[0022] Die Ausführungsform nach Fig. 8 unterscheidet sich von der gemäß Fig. 7 dadurch,
daß hierbei die Stabrippen beidendig im Träger 6' eingebunden sind, die wärmeleitend
an den Wänden 6 anliegen.
[0023] In beiden Fällen können dadurch die Wärmeableitelemente 10 in der Verbrennungszone
3 en bloc eingesetzt und erforderlichenfalls auch einfach ausgetauscht werden.
[0024] Da sich Keramik auch zu Fäden verarbeiten und weben läßt, hat sich für die Träger
10' (Fig. 7) und 6' (Fig. 8) als besonders herstellungsgünstig eine Ausführungsform
dahingehend erwiesen, bei der die Träger 6', 10' aus einem zu einer Fläche geformten
Band gebildet und dabei die Stabrippen im Band oder zwischen vom Band gebildeten Lagen
eingebunden sind. Im Falle dieser Ausführungsform bildet dabei das gewickelte oder
gefaltete Band die Träger 6', 10'. Ein Wickel muß dabei keineswegs seine Kreisscheibenform
behalten, d.h., dieser kann nach der Wicklung bspw. auch rechteckig bzw. quadratisch
verpreßt werden und zwar in Abhängigkeit davon, welche Gehäuseform das Heizgerät tatsächlich
hat. Gasdichtheit solcher Flächen gewickelter oder gefalteter Träger 6', 10' ist dabei
nicht erforderlich, da diese Träger nicht mit den Räumen 9 in Verbindung stehen.
[0025] Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform für eine modulare Leistungsanpassung, bei der
zwischen den das Gehäuse 1 bildenden Schalen 1' zwei von Wänden 6 begrenzten Brennkammern
K parallel zueinander angeordnet sind, wobei die benachbarten Wände 6 der Brennkammern
K einen den Wärmeträger führenden Raum 9' begrenzen, der, wie ersichtlich und wie
die äußeren Räume 9, ebenfalls mit den Vor- und Rücklaufanschlüssen 7, 8 verbunden
ist. Um diese Ausführungsform einfach herstellen und montieren zu können, ist hierbei
zwischen den Schalen 1' ein zusätzlicher Ring 1'' eingesetzt.
[0026] In Fig. 9 ist schließlich eine besondere Ausführungsform des Heizgerätes verdeutlicht,
die bei Verwendung transparenter Keramik für die Wände 6 dank der möglich gemachten
intensiven Strahlung insofern eine vorteilhafte Weiterbildung darstellt, als in den
Wänden 6 Photovoltaikzellen 11 eingebunden sind, wodurch das Heizgerät zusätzlich
zum Stromlieferanten wird.
1. Heizgerät, insbesondere für gasförmige Brennstoffe, bestehend aus einem Gehäuse (1)
mit einer von einer Brennstoffzufuhr (2) aus beschickbaren Brennkammer (K), die mit
einem Abgasanschluß (5) in Verbindung steht und die durch Wände (6) von das Wärmeträgermedium
führenden, mit Vor- und Rücklaufanschlüssen (7, 8) versehenen Räumen (9) getrennt
ist, wobei in der von den Wänden (6) begrenzten Brennkammer (K) Wärmeableitelemente
(10) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von den Wänden (6) begrenzte, spaltartige Brennkammer (K) von im wesentlichen
quer zur Heizgasdurchströmrichtung angeordneten, stiftförmig ausgebildeten und über
den ganzen Durchströmbereich verteilten Wärmeableitelementen (10) durchgriffen ist,
die in einer zueinander zwar dichten aber eine Wärmestrahlungsübertragung zu den Wänden
(6) zulassenden Verteilung angeordnet sind.
2. Heizgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verteilung der Wärmeableitelemente (10) in der spaltartigen Brennkammer (K)
durch das Produkt aus Durchmesser (d) und Abstand (s) der Wärmeableitelemente (10)
≤ 10 mm2 und das Verhältnis von Durchmesser (d) zu deren Höhe (h) ≤ 0,5 definiert ist.
3. Heizgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wände (6) aus Keramik gebildet sind.
4. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmeableitelemente (10) aus Metall oder Keramik gebildet sind.
5. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der stiftförmig ausgebildeten Wärmeableitelemente (10) in das Material
der Wände (6) eingebunden sind.
6. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die stiftförmigen Wärmeableitelemente (10) aus Keramik gebildet sind und integrale
Teile der Wände (6) bilden.
7. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die stiftförmig ausgebildeten Wärmeableitelemente (10) Teile eines zu den Wänden
(6) parallelen und die Brennkammer (K) mittig teilenden Trägers (10') sind.
8. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmeableitelemente (10) beidendig in flächig an den Wänden (6) wärmeleitend
anliegenden Trägern (6') eingebunden sind.
9. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in der Verbrennungszone (3) angeordneten Wärmeableitelemente (10) mit einer
katalytischen Beschichtung (13) versehen sind.
10. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Brennkammer (K) in eine Brennzone (3) und eine Abkühlzone (4) gegliedert ist,
wobei die der Abkühlzone (4) benachbarten, den Wärmeträger führenden Räume (9) ebenfalls
mit stiftförmigen Wärmeableitelementen (10) durchsetzt sind.
11. Heizgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die Wände (6) bildende Keramik eine transparente Keramik ist.
12. Heizgerät nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Wänden (6) Photovoltaikzellen (11) angeordnet sind.
13. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (1) kreisscheibenförmig mit zentrischer Anordnung der Gaszufuhr (2)
ausgebildet ist.
14. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (1) aus zwei gas- und flüssigkeitsdicht zusammengefügten Schalen (1')
gebildet ist, zwischen denen die von den Wänden (6) begrenzten Verbrennungs- und Abkühlzonen
(3, 4) angeordnet sind.
15. Heizgerät nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Schalen (1') mindestens zwei von Wänden (6) begrenzten Brennkammern
(K) parallel zueinander angeordnet sind, wobei die benachbarten Wände (6) der Brennkammern
(K) einen den Wärmeträger führenden Raum (9') begrenzen.