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EP 0 865 590 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.2002 Patentblatt 2002/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.09.1997 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9701/938 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9815/781 (16.04.1998 Gazette 1998/15) |
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| (54) |
ATMOSPHÄRISCHER GASBRENNER
ATMOSPHERIC-TYPE BURNER
BRULEUR ATMOSPHERIQUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT NL |
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Priorität: |
04.10.1996 DE 19641040
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.09.1998 Patentblatt 1998/39 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- STOSCHEK, Juergen
D-73249 Wernau (DE)
- BIENZLE, Marcus
D-73760 Ostfildern (DE)
- JANTZER, Michael
70329 Stuttgart (DE)
- MAUCHER, Beate
D-71032 Böblingen (DE)
- FRIELING, Thomas-Eckart
77197 Stuttgart (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 377 233 DE-A- 2 318 658 DE-A- 19 540 772 NL-A- 293 270
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EP-A- 0 473 826 DE-A- 4 445 460 DE-B- 1 274 055 NL-A- 6 508 630
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einem atmosphärischen Gasbrenner für Heizgeräte, insbesondere
Wassererhitzer, nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Stand der Technik
[0002] Es sind nach diesem Prinzip arbeitende Gasbrenner bekannt (FR-PS 2 199 853), deren
Brennerplatte aus Rippen aufgebaut ist, wobei zur Reduzierung der Brennerplattentemperatur
und Flammentemperatur die Rippen von einem von Kühlmittel durchflossenen Rohrsystem
durchsetzt sind.
[0003] Aus der EP 377 233 A1 ist bereits ein atmosphärischer Gasbrenner mit einer Mehrzahl
nebeneinanderliegender Brennerelemente bekannt, wobei jedes Brennerelement eine Injektoranordnung,
einen der Injektoranordnung nachgeschalteten Umlenkbereich und einen sich daran anschließenden
Gemischverteilraum aufweist. Die Injektoranordnungen der einzelnen Brennerelemente
verlaufen dabei horizontal und parallel zur Lage der Brennerplatte.
[0004] Ein Gasbrenner mit zwei nebeneinanderliegenden Injektoranordnungen, die in einen
einer Brennerplatte vorgelagerten Gemischverteilraum führen, geht aus der DE-OS 2
318 658 hervor. Hierbei sind die Injektoranordnungen jeweils senkrecht zur Brennerplatte
angeordnet. Durch diese Anordnung entfällt ein Umlenkbereich.
[0005] Ein Brennerelement mit einer horizontal angeordneten Injektoranordnung geht ferner
aus der NL 65 08 630 hervor. Auch hier ist jeder Injektoranordnung jeweils ein Gemischverteilraum
nachgeschaltet, der sich in Strömungsrichtung des Brenngas-Luft-Gemischs vor der Brennerplatte
befindet.
[0006] Aus der DE 195 40 772 A1 ist ein atmosphärischer Gasbrenner bekannt, bei dem die
Injektoranordnung über langlochförmige Strömungskanäle verfügt, denen mehrere Gasdüsen
zugeordnet sind.
[0007] Brennerelemente mit einer ebenfalls horizontal angeordneten Injektoranordnung, einem
Umlenkbereich und einem sich anschliessenden Gemischverteilraum gehen aus der DE-AS
1 274 055 hervor, wobei auch hier jeder Injektoranordnung jeweils ein Umlenkbereich
und jeweils ein Gemischverteilraum zugeordnet ist. Eine ähnliche Anordnung bietet
die NL 29 32 70.
[0008] Schliesslich ist aus der EP 473 826 A1 eine Brennerplatte für einen Oberflächen-Gasbrenner
bekannt, bei dem die Brennerplatte über Lamellenbleche verfügt, durch die Kühlrohre
geführt sind.
Vorteile der Erfindung
[0009] Die erfindungsgemäße Anordnung mit den Merkmalen des Hauptanspruchs hat den Vorteil,
daß die Herstellung eines kompakten atmosphärischen Gasbrenners mit geringer Bauhöhe
möglich ist, der gleichzeitig durch Flammenkühlung und vollständige überstöchiometrische
Vormischung (Luftzahl λ > 1) des Brenngases mit der Verbrennungsluft niedrige Schadstoffemissionen,
insbesondere niedrige NOx und CO-Werte, aufweist. In dem Umlenkbereich des Gasbrenners
findet durch die Verwirbelung des Brenngas-Luft-Gemisches eine zusätzliche Durchmischung
statt, so daß die Strömungskanäle in der Injektoranordnung entsprechend kürzer gewählt
werden können.
[0010] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Merkmale sind vorteilhafte Ausgestaltungen
der Anordnung nach dem Hauptanspruch möglich.
[0011] Durch die im wesentlichen horizontale Anordnung der Injektoren kann die Bauhöhe eines
mit diesem Brenner versehenen Heizgerätes insgesamt niedrig gehalten werden.
[0012] Wegen des strömungstechnisch einfachen Aufbau der Injektoren ist eine druckgußtechnische
Herstellung ohne Nachbearbeitung möglich. Durch die in der Injektoranordnung eingebrachten
geradlinig verlaufenden Strömungskanäle mit konstantem Querschnitt werden die Strömungswiderstände
minimiert.
[0013] Durch die kurzen mit einem großen Durchmesser versehenen Strömungskanäle besteht
eine geringe Empfindlichkeit gegenüber Toleranzen zwischen der Positionierung Düse-Strömungskanal,
was wiederum die Montagekosten senkt.
[0014] Eine vorteilhafte Alternative zu zylinderförmig ausgebildeten Strömungskanälen besteht
in der Ausbildung von langlochförmigen Strömungskanälen, denen im Einlaßbereich mehrere
Düsen zugeordnet sind. Damit werden Strömungswiderstände, Empfindlichkeiten gegenüber
Positionierungstoleranzen und die Fertigungskosten weiter reduziert.
[0015] Für eine kostengünstige Herstellung des Brenners ist es besonders vorteilhaft, wenn
Injektoranordnung, Umlenkbereich und Gemischverteiler einteilig hergestellt werden
können.
[0016] Aufgrund der die Oberfläche vergrößernden, mit einem Kühlrohrsystem verbundenen Rippen
sind die Temperaturen an der Brennerplatte auf Werte begrenzt, die den Einsatz einer
elastischen Dichtung zwischen Gemischverteiler und Brennerplatte ermöglichen.
[0017] Eine gute Wärmeableitung wird erreicht, wenn das Kühlmittel führende Rohr aus Kupfer
besteht, während die Rippen der Brennerplatte aufgrund der höheren Wärmebelastung
vorzugsweise aus Edelstahl gebildet sind.
[0018] Bei der aus Rippen aufgebauten Brennerplatte hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn die brennraumseitigen Ränder von bestimmten Rippen gegenüber den brennraumseitigen
Rändern der anderen Rippen zurückversetzt sind. Dadurch wird eine besonders ausgeprägte
Strukturierung der brennraumseitigen Wand der Brennerplatte erreicht, bei welcher
die Flammenwurzeln über größere Seitenbereiche an benachbarten Blechrippen anliegen
und daher besonders gut gekühlt werden.
[0019] Die ausgeprägte Strukturierung der Brennerplatte kann dadurch erreicht werden, daß
jeweils zwischen zwei nicht zurückversetzten Blechrippen eine oder mehrere zurückversetzte
beziehungsweise gekürzte Rippe vorgesehen ist.
Zeichnung
[0020] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
folgenden Beschreibung unter Angabe weiterer Vorteile näher erläutert. Es zeigen Figur
1 einen Längsschnitt des erfindungsgemäßen Gasbrenners, Figur 2 einen Schnitt des
Gasbrenners nach der Linie A-A in Figur 1, Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt der
Brennerplatte, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Brennerplatte und die Figuren 5 eine
weitere Ausführungsformen eines Injektors.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0021] Figur 1 zeigt einen Gasbrenner 10, mit einer eine Düse 12 aufweisenden Gaszufuhreinrichtung
14, die gegenüber einer horizontal ausgerichteten Injektoranordnung 16 des Gasbrenners
10 in Strömungsrichtung so beabstandet ist, daß den Düsen 12 jeweils mit Abstand ein
zylinderförmiger Strömungskanal 18 gegenüberliegt, wobei die Düsen 12 auf Höhe der
Mittelachsen der Strömungskanäle 18 angeordnet sind. Die Mittelachsen der Strömungskanäle
18 verlaufen im wesentlichen geradlinig, wobei der Strömungsquerschnitt bis auf eine
als Einlauf gestaltete Erweiterung 20 im Einlaßbereich im wesentlichen konstant ist.
Das Verhältnis Länge zu Durchmesser der im Injektor 16 angeordneten Strömungskanäle
18 beträgt < 4:1, abweichend von bekannten Injektoranordnungen für-Gasbrenner, bei
denen der Faktor 10 bis 12 beträgt. Ein sich in Strömungsrichtung des Brenngas-Luft-Gemisches
an die Injektoranordnung 16 anschließender 90°-Umlenkbereich 22 geht in einen nach
einer Seite trichterförmig erweiterten Gemischverteiler 24 über, an dessen Auslaß
eine gegenüber dem Gemischverteiler 24 abgedichtete Brennerplatte 26 angeordnet ist.
[0022] Die mit Befestigungsmitteln 28 gegenüber dem Gemischverteiler 24 fixierte Brennerplatte
26 ist mit unterschiedlich langen Lamellen bzw. Rippen 30, 31 (Fig. 3) aufgebaut,
welche durch eine Kühlrohrschlange 32 miteinander verbunden sind und zwischen sich
Kanäle bzw. Spalte 34 für den Durchtritt des Brenngas-Luft-Gemisches begrenzen, das
auf der dem Brennraum zugewandten Seite der Brennerplatte 26 entzündbar ist. Die aus
Edelstahl bestehenden Rippen 30, 31 stehen in gut wärmeleitendem Kontakt mit der aus
Kupfer bestehenden Kühlrohrschlange 32 und sind durch diese zu einer starren Baueinheit
verbunden. Die Breite a der Spalte 34 ist kleiner als der sogenannte Löschabstand
bemessen, so daß Flammen nicht in die Brennerplatte 26 bzw. in die davor liegende
Gemischverteilerzone zurückschlagen können.
[0023] Wie Fig. 3 zeigt, ist die Brennerplatte 26 so gestaltet, daß zwei kürzere Rippen
31 jeweils zwischen zwei längeren Rippen 30 stehen. Dabei ist die Anordnung so getroffen,
daß die brennraumseitigen Ränder 36 der kürzeren Rippen 31 gegenüber den Rändern 38
der längeren Rippen 30 zurückgesetzt sind. Dadurch ergibt sich an der brennraumseitigen
Wand der Brennerplatte 26 eine stark gestufte Oberflächenstrukturierung mit breiten
Zwischenräumen 40, die seitlich durch Wandbereiche 42 der längeren Rippen 30 begrenzt
sind. Die Brennerplatte 26 wird seitlich durch in den Brennraum ragende Endlamellen
44, 46 abgeschlossen, die ein Überschlagen der bei der Verbrennung entstehenden Flamme
verhindern. Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf die Brennerplatte 26 und läßt den Verlauf
der Kühlrohrschlange erkennen.
[0024] Der Gasbrenner 10 arbeitet auf folgende Art und Weise:
[0025] Über die Gasdüsen 12 wird Brenngas in die Strömungskanäle 18 der Injektoranordnung
16 eingedüst, wobei durch den Brenngasstrom Umgebungsluft mitgerissen wird. Das gesamte
Brennersystem (Düsendruck, Injektoren, Umlenkbereich, Brennerplatte etc.) ist so ausgelegt,
daß die für eine Verbrennung mit Luftüberschuß (λ > 1) notwendige Verbrennungsluft
bereits vollständig mit der Primärluftansaugung zur Verfügung gestellt wird (sogenanntes
Vormischbrennerprinzip). Die als Einlauf gestaltete Erweiterung 20 am Einlaß der Strömungskanäle
18 ermöglicht einen reibungsarmen Eintritt der Verbrennungsluft in den Strömungskanal
18. Das sich in den Strömungskanälen 18 bildende Brenngas-Luft-Gemisch trifft auf
den Umlenkbereich 22, wo es durch Verwirbelung zu einer weiteren Durchmischung des
Brenngases mit der Verbrennungsluft kommt. Durch den sich an den Umlenkbereich 22
anschließenden trichterförmig erweiternden Gemischverteiler 24 findet neben der Verteilung
des Gemisches eine Homogenisierung statt; darüberhinaus wird durch die Geschwindigkeitsreduzierung
ein hoher Anteil des dynamischen Drucks in für die Verbrennung notwendigen statischen
Druck umgewandelt.
[0026] Nachdem das Brenngas-Luft-Gemisch die Brennerplatte 26 erreicht hat, reagiert das
Gemisch zwischen bzw. an den stromab liegenden Rändern 36, 38 der Rippen 30, 31 unter
Flammenbildung, wobei Reaktionswärme aus den Flammenwurzeln über die Rippen 30, 31
an das aufzuheizende Wasser in der Rohrschlange 32 gelangt. Die Flammenwurzeln werden
hierbei besonders gut gekühlt, weil sie auch Seitenberührung mit den Wandbereichen
42 der Rippen 30 haben. Die Wärmeleitfähigkeit der Rippen 30, 31 ist durch Bemessung
und/oder Werkstoffauswahl so auf die Brennerleistung abgestimmt, daß sich ihre Oberflächentemperatur
auf zum Beispiel 400° C einstellt.
[0027] Die Figur 5 zeigt eine weitere Injektoranordnungen, bei der die zylinderförmigen
Strömungskanäle 18 durch langlochförmige Strömungskanäle ersetzt sind.
[0028] Eine besonders kostengünstige Herstellung des Brenners wird erreicht, wenn Injektoranordnung
(16), Umlenkbereich (22) und Gemischverteiler (24) aus einem Druckgußteil gefertigt
werden.
1. Atmosphärischer Gasbrenner für Heizgeräte, insbesondere Wassererhitzer, mit
a) einer mehrere Düsen (12) aufweisenden Gaszufuhreinrichtung (14),
b) einer Injektoranordnung (16) für das Brenngas-Luft-Gemisch,
c) einem sich an die Injektoranordnung (16) anschließenenden Umlenkbereich (22) zur
Umlenkung des Brenngas-Luft-Gemisches und einen sich daran anschliessenden Gemischverteiler
(24), und mit
d) einer am Auslaß des Gemischverteilers (24) angeordneten Brennerplatte (26), die
mit Rippen (30, 31) aufgebaut ist, welche durch ein Kühlrohrsystem (32) miteinander
verbunden sind und zwischen sich Kanäle bzw. Spalte (34) für den Durchtritt des Brenngas-Luft-Gemisches
begrenzen, das auf einer dem Brennraum zugewandten Seite der Brennerplatte (26) entzündbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektoranordnung (16) mindestens zwei nebeneinander liegende, im Wesentlichen
horizontal ausgerichtete Strömungskanäle (18) aufweist, über die das Brenngas-Luft-Gemisch
unter Zwischenschaltung des Umlenkbereichs (22) in einen der Brennerplatte (26) vorgeschalteten,
gemeinsamen Raum als Gemischverteiler (24) geleitet wird.
2. Gasbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Injektoranordnung (16) ausgebildete Strömungskanal (18) einen im Wesentlichen
konstanten Strömungsquerschnitt aufweist, wobei die Mittelachse des Strömungskanals
(18) im Wesentlichen geradlinig verläuft.
3. Gasbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis Länge zu Höhe des Strömungskanals (18) < 4:1 beträgt.
4. Gasbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektoranordnung (16) mehrere zylinderförmig ausgebildete Strömungskanäle (18)
aufweist, denen im Einlaßbereich jeweils eine Düse (12) für die Gaszufuhr zugeordnet
ist, wobei das Verhältnis Durchmesser - Strömungskanal (18) zu Außendurchmesser -
Düse (12) mindestens 2:1 beträgt.
5. Gasbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektoranordnung (16) mehrere langlochförmig ausgebildete Strömungskanäle (18)
aufweist, wobei einem Strömungskanal (18) im Einlaßbereich mehrere Düsen (12) zugeordnet
sind.
6. Gasbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Injektoranordnung (16) nur einen langlochförmig ausgebildeten Strömungskanal
(18) aufweist, dem im Einlaßbereich sämtliche Düsen (12) für die Gaszufuhr zugeordnet
sind.
7. Gasbrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Injektoranordnung (16), Umlenkbereich (22) und Gemischverteiler (24) zu einer Baueinheit
zusammengefasst sind.
8. Gasbrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerplatte (26) gegenüber dem Gemischverteiler (24) durch eine elastische
Dichtung abgedichtet ist.
9. Gasbrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (30, 31) der Brennerplatte (26) aus Edelstahl bestehen, während das Kühlmittel
führende Rohr (32) aus Kupfer besteht.
1. Atmospheric gas burner for heating appliances, in particular water heaters, comprising
a) a gas-feed device (14) having a plurality of nozzles (12),
b) an injector arrangement (16) for the fuel-gas/air mixture,
c) a deflecting region (22), adjoining the injector arrangement (16), for deflecting
the fuel-gas/air mixture and an adjoining mixture distributor (24), and
d) a burner plate (26) which is arranged at the outlet of the mixture distributor
(24) and is constructed with ribs (30, 31) which are connected to one another by a
cooling-pipe system (32) and define between them passages or gaps (34) for the passage
of the fuel-gas/air mixture, which can be ignited on a side of the burner plate (26)
facing the combustion chamber, characterized in that the injector arrangement (16) has at least two flow passages (18) which lie side
by side and are oriented essentially horizontally and via which the fuel-gas/air mixture,
with the interposition of the deflecting region (22), is directed into a common space,
as mixture distributor (24), arranged upstream of the burner plate (26).
2. Gas burner according to Claim 1, characterized in that the flow passage (18) formed in the injector arrangement (16) has an essentially
constant flow cross section, the centre axis of the flow passage (18) running essentially
rectilinearly.
3. Gas burner according to Claim 1, characterized in that the ratio of length to height of the flow passage (18) is < 4:1.
4. Gas burner according to Claim 1, characterized in that the injector arrangement (16) has a plurality of cylindrical flow passages (18),
to which a nozzle (12) for the gas feed is assigned in each case in the inlet region,
the ratio of the diameter of the flow passage (18) to the outside diameter of the
nozzle (12) being at least 2:1.
5. Gas burner according to Claim 1, characterized in that the injector arrangement (16) has a plurality of elongated-hole-shaped flow passages
(18), a plurality of nozzles (12) being assigned to a flow passage (18) in the inlet
region.
6. Gas burner according to Claim 1, characterized in that the entire injector arrangement (16) has only one elongated-hole-shaped flow passage
(18), to which all the nozzles (12) for the gas feed are assigned in the inlet region.
7. Gas burner according to one of the preceding claims, characterized in that injector arrangement (16), deflecting region (22) and mixture distributor (24) are
combined to form a construction unit.
8. Gas burner according to one of the preceding claims, characterized in that the burner plate (26) is sealed off from the mixture distributor (24) by an elastic
seal.
9. Gas burner according to one of the preceding claims, characterized in that the ribs (30, 31) of the burner plate (26) are made of high-grade steel, whereas
the pipe (32) carrying cooling medium is made of copper.
1. Brûleur à gaz pour appareils de chauffage, en particulier des chauffe-eau, comprenant
:
a) un dispositif d'amenée de gaz (14) présentant plusieurs buses (12),
b) un système d'injecteurs (16) pour le mélange air combustible-air,
c) faisant suite au système d'injecteurs (16) une zone de déviation (22), pour dévier
le mélange gaz combustible-air, suivie d'un distributeur de gaz (24), et
d) à la sortie du distributeur de gaz (24), une plaque de brûleur (26) comportant
des nervures (30, 31) reliées par un système tubulaire de refroidissement (32) et
délimitant entre elles des canaux ou des fentes (34) pour le passage du mélange gaz
combustible-air qui peut être enflammé sur la face de la plaque de brûleur (26) située
du côté de la chambre de combustion,
caractérisé en ce que
le système d'injecteurs (16) présente au moins deux canaux d'écoulement (18), horizontaux
et disposés côté à côte, faisant passer le mélange gaz combustible-air, à travers
la zone de déviation (22), dans un espace commun situé en dessous de la plaque de
brûleur (26) et servant de distributeur de mélange (24).
2. Brûleur à gaz selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le canal d'écoulement (18) faisant partie du système d'injecteurs (16) présente une
section d'écoulement essentiellement constante et un axe central essentiellement rectiligne.
3. Brûleur à gaz selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le rapport entre la longueur et la hauteur du canal d'écoulement (18) est inférieur
à 4 :1.
4. Brûleur à gaz selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le système d'injecteurs (16) comprend plusieurs canaux d'écoulement (18) en forme
de cylindre et dans la zone d'entrée de chacun d'eux se trouve une buse (12) d'amenée
de gaz, le rapport entre le diamètre du canal (18) et le diamètre externe de la buse
(12) étant au moins égal à 2:1.
5. Brûleur à gaz selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le système d'injecteurs (16) comprend plusieurs canaux d'écoulement (18) oblongs,
et à un canal (18) sont associées vers son entrée plusieurs buses (12).
6. Brûleur à gaz selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'ensemble du système d'injecteurs (16) ne comporte qu'un seul canal d'écoulement
(18) oblong, dans la zone d'entrée duquel sont montées toutes les buses (12).
7. Brûleur à gaz selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le système d'injecteurs (16), la zone de déviation (22) et le distributeur de mélange
(24) sont réunis en un ensemble.
8. Brûleur à gaz selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque de brûleur (26) est rendue étanche par rapport au distributeur de mélange
(24) par un joint d'étanchéité élastique.
9. Brûleur à gaz selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les nervures (30, 31) de la plaque de brûleur (26) sont en acier spécial, tandis que
le tube (32) où circule le fluide de refroidissement est en cuivre.