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(11) |
EP 0 865 887 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2005 Patentblatt 2005/23 |
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Anmeldetag: 24.02.1998 |
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Vorrichtung zur spanabhebenden Bearbeitung
Machining apparatus
Dispositif d'usinage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV RO SI |
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Priorität: |
25.02.1997 AT 31797
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.09.1998 Patentblatt 1998/39 |
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Patentinhaber: Metabowerke GmbH |
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72622 Nürtingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Blaickner, Franz, Ing.
5431 Kuchl,
Salzburg (AT)
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| (74) |
Vertreter: Gesthuysen, Hans Dieter, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte
Gesthuysen, von Rohr & Eggert
Postfach 10 13 54 45013 Essen 45013 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 455 142
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DE-U- 8 603 030
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur spanabhebenden Bearbeitung von z.B. aus
Holz bestehenden Werkstücken, mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
[0002] Bei einer Vorrichtung dieser Art, die den konkreten Ausgangspunkt für die Lehre der
Erfindung bildet, handelt es sich um eine Dickenhobelmaschine mit einer Auflage für
das zu bearbeitende Werkstück, einer in Bewegungsrichtung des Werkstücks vor der Hobeleinheit
angeordneten Einzugswalze und einer in Bewegungsrichtung des Werkstücks nach der Hobeleinheit
angeordneten Auszugswalze (DE 86 03 030 U1). Die Walzen sind federbelastet und pressen
das Werkstück während der Bearbeitung gegen die Auflage. Um die Anpreßkraft an das
zu bearbeitende Werkstück anpassen und damit ein verbessertes Hobelergebnis erzielen
zu können, sind den Anpreßwalzen Federn zugeordnet, die über Einstell- und Spannelemente
vorgespannt werden können.
[0003] Bei einer weiteren Vorrichtung der eingangs genannten Art sind als schwenkbar gelagerte
Stempel ausgebildete Anpreßelemente, jedoch auch als translatorisch bewegbare Rollen
ausgebildete Anpreßelemente vorgesehen (EP 0 373 859 A2). Auf jedes Anpreßelement
wirkt eine Feder, die bestrebt ist, das Anpreßelement in Kontakt mit dem Werkstück
zu halten.
[0004] Bekannt ist auch eine Vorrichtung zur spanabhebenden Bearbeitung von Werkstücken
aus Kunststoff oder Holz, bei der das Werkstück durch Druckrollen, die zu Druckrolleneinheiten
zusammengefaßt sind, gegen eine als Transportband ausgeführte Werkstückauflage gepreßt
wird (EP 0 455 142 A2). Dabei befindet sich jeweils eine Druckrolleneinheit im vorderen
und hinteren Bereich der Werkstückauflage, so daß im mittleren Bereich eine Schleifeinheit
o. dgl. auf das Werkstück einwirken kann.
[0005] Um eine möglichst gleichmäßige Anpreßkraft der Anpreßelemente im Betrieb zu erreichen,
war es bisher üblich, zur Belastung der Anpreßelemente Federn mit flacher Federkennlinie
einzusetzen und diese vorzuspannen. Die Vorspannung bewirkt ein schlagartiges Beaufschlagen
des Werkstücks mit der auf die auslaufseitigen Anpreßelemente wirkenden Federkraft
bzw. ein schlagartiges Abfallen der von den einlaufseitigen Anpreßelementen auf das
Werkstück ausgeübten Kraft. Bei der Verwendung von derartigen Anpreßelementen entstehen
bei Dickenhobelmaschinen oder Abrichthobelmaschinen deutlich sichtbare Stufen in der
Werkstückoberfläche, die als Einlauf- und Auslaufstufen bekannt sind. Ursache für
das Auftreten dieser Stufen ist das elastische Wegfedern der Werkstückauflage beim
Einsetzen des auslaufseitigen Anpreßelements und das elastische Zurückfedern beim
Ablaufen vom einlaufseitigen Anpreßelement.
[0006] Der Lehre liegt daher das Problem zugrunde, eine Vorrichtung zur spanabhebenden Bearbeitung
von z.B. aus Holz bestehenden Werkstücken zur Verfügung zu stellen, bei der Einlauf-
und Auslaufstufen weniger stark in Erscheinung treten.
[0007] Die zuvor aufgezeigte Problemstellung wird bei der Vorrichtung zur spanabhebenden
Bearbeitung von z.B. aus Holz bestehenden Werkstücken mit den Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
[0008] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Vorrichtung wird erreicht, daß durch
eine sanfte Kraftaufbringung (bzw. Kraftwegnahme) auf das Werkstück durch die Anpreßelemente
zwar die Einlauf- und Auslaufstufen nicht in ihren Maßen verändert werden, jedoch
ein sanfter Übergang an der Oberfläche des Werkstücks erzielt wird, so daß die Einlauf-
und Auslaufstufen optisch nicht mehr (oder zumindest nur mehr in erheblich reduziertem
Maße) wahrzunehmen sind. Technisch wird dieser sanfte Kraftanstieg bzw. Kraftabfall
auf das bzw. von dem Werkstück durch eine degressive Gesamtfederkennlinie erreicht,
wobei bevorzugt auf eine Vorspannung der Druck- oder Zugfedern verzichtet werden kann.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen werden, daß auf das Anpreßelement
zwei Federn einwirken, von welchen jene Feder, welche die gegen die Auflage gerichtete
Federkraft ausübt, eine Kennlinie besitzt, welche flacher ist als die Kennlinie der
zweiten Feder, welche der die Federkraft ausübenden Feder entgegenwirkend angeordnet
ist.
[0010] In diesem Zusammenhang kann es zusätzlich so sein, daß der Hub der zweiten Feder
(Weg bis zur Entspannung der Feder) geringer ist als der Hub des Anpreßelementes (Weg
des Anpreßelementes von der Ruhelage bis zur Anlage an der Werkstückoberfläche).
[0011] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die beiden,
unterschiedliche Kennlinien aufweisenden Federn an einander gegenüberliegenden Stellen
eines Lagerkörpers für das als Anpreßwalze ausgebildete Anpreßelement abgestützt sind,
wobei der Lagerkörper verschiebbar in der Vorrichtung geführt ist.
[0012] Die Erfindung wird nachstehend anhand einer beispielhaft und schematisch dargestellten
Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen,
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer als Dickenhobelmaschine ausgebildeten erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht von Einlauf- und Auslaufstufen in der Oberfläche eines herkömmlich
bearbeiteten Werkstücks,
- Fig. 3
- eine Detaildarstellung eines Anpreßelements der Vorrichtung aus Fig. 1,
- Fig. 4
- eine degressive Federkennlinie des Federdrucks des Anpreßelementes aus Fig. 3 und
- Fig. 5
- eine Seitenansicht eines mit der Vorrichtung aus Fig. 1 bearbeiteten Werkstücks.
[0013] Fig. 1 zeigt ein aus Holz bestehendes Werkstück 4, das auf einer als Tisch ausgebildeten
Auflage 5 ruht. Die Auflage 5 kann auch von Walzen, Rollen, einer Transportkette oder
einem Transportband gebildet sein. Das Werkstück 4 wird in Richtung des Pfeiles P
vorgeschoben und durch ein in Richtung des Pfeiles Q umlaufendes Werkzeug 3 bearbeitet.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Werkzeug 3 als Messerwelle ausgebildet,
die mit zwei Messern 6 bestückt ist, deren Schneiden diametral gegenüberliegend angeordnet
sind.
[0014] Auf die Oberfläche des Werkstücks 4 setzt im Zuge seiner Bewegung in Vorschubrichtung
(Pfeil P) zuerst ein als Walze ausgebildetes und einlaufseitig angeordnetes Anpreßelement
1 und nach der Bearbeitung ein ebenfalls als Walze ausgebildetes und auslaufseitig
angeordnetes Anpreßelement 2 auf. Das einlaufseitig angeordnete Anpreßelement 1 wird
beim Aufsetzen auf das Werkstück 4 aus seiner (strichliniert eingetragenen) Ruhelage
um einen Betrag angehoben, der sich als Summe von Spantiefe s und Reservehub t darstellt.
Unter der Annahme, daß in der Ruhelage das auslaufseitig angeordnete Anpreßelement
2 genau so weit von der Auflage 5 entfernt ist wie das einlaufseitig angeordnete Anpreßelement
1, wird das Anpreßelement 2 beim Aufsetzen auf die bearbeitete Oberfläche des Werkstücks
4 um die Größe des Reservehubs t angehoben.
[0015] Aus Fig. 2 sind die Maße u und v der Einlauf- und Auslaufstufe ersichtlich, wie sie
sich bei der Bearbeitung des Werkstücks 4 auf herkömmlichen Dickenhobelmaschinen einstellen.
Fig. 2 zeigt zudem einen Flugkreis 10 der Messer 6 des rotierenden Werkzeugs 3. Ursache
für das Auftreten der Einlauf- und Auslaufstufen ist das elastische Wegfedern des
Werkstücks 4.
[0016] Die Anpreßelemente 1, 2 stehen unter Federdruck. Wird nun die Gesamtfederkennlinie
bei jedem Anpreßelement 1, 2 degressiv ausgebildet, wie dies das in Fig. 4 dargestellte
Diagramm, in dem als Abszisse die Federkraft F und als Ordinate der Weg f des Anpreßelementes
1, 2 von der Ruhelage weg eingetragen ist, zeigt, so wird zwar das Maß u bzw. v der
Einlauf- bzw. Auslaufstufe nicht geändert, jedoch ein sanfter Übergang in die Oberfläche
des Werkstücks 4 erzielt, wie dies Fig. 5 zeigt. Dieser sanfte Übergang hebt sich
optisch kaum mehr von der übrigen, bearbeiteten Oberseite des Werkstücks 4 ab.
[0017] In Fig. 3 ist das als Walze ausgebildete Anpreßelement 1, 2 drehbar in einem Lagerkörper
11 gelagert, der seinerseits in einer gestellfesten Führung 12 verschiebbar gelagert
ist. Auf den Lagerkörper 11 wirkt von oben eine als Druckfeder mit flacher Kennlinie
ausgebildete Feder 7 und von unten eine ebenfalls als Druckfeder ausgebildete Feder
8 mit einer gegenüber der Feder 7 steileren Kennlinie. Von dem Anpreßelement 1, 2
wird die von der Verschiebung f des Lagerträgers 11 bzw. des Anpreßelements 1, 2 abhängige
Federkraft F auf das Werkstück 4 ausgeübt. Fig. 4 zeigt, daß die Federkraft F über
den Reservehub t rasch ansteigt, am Ende des Reservehubs t der Lagerkörper 11 von
der Feder 8 abhebt und bei weiterer Bewegung dann, bedingt durch die flache Kennlinie
der Feder 7, selbst bei großem Weg des Anpreßelementes 1, 2 nur mehr ein geringer
Anstieg der Federkraft F erfolgt. Als Ergebnis stellt sich dann der aus Fig. 5 ersichtliche
Verlauf der Einlauf- und Auslaufstufen u und v ein.
[0018] Nicht im einzelnen dargestellt ist, daß ein Anpreßelement 1, 2 auch als Stempel ausgebildet
sein kann, der an der Oberfläche des Werkstücks 4 zur Anlage kommt. Der Stempel muß
dann eine schräge Anlauffläche für das Werkstück 4 besitzen, so daß die Vorderkante
des Werkstücks 4 beim Anlauf an den Stempel diesen anhebt. Die Anpreßelemente 1, 2
können auch beide als Stempel ausgeführt sein. Die Anpreßelemente 1, 2 können zudem
schwenkbar in der Vorrichtung gelagert sein, so daß die Federn 7 ein Moment auf die
Anpreßelemente 1, 2 ausüben, unter dessen Einfluß die Anpreßelemente 1, 2 dann mit
der Federkraft F auf die Oberfläche des Werkstücks 4 drücken.
1. Vorrichtung zur spanabhebenden Bearbeitung von z.B. aus Holz bestehenden Werkstücken
(4) mittels eines vorzugsweise rotierenden Werkzeuges (3), insbesondere Dicken oder
Abricht-Dickenhoblemaschine,
mit einer Auflage (5) für das Werkstück (4) und mindestens zwei federbelasteten, in
Bewegungsrichtung des Werkstücks (4) vor und nach dem Werkzeug (3) angeordneten, vorzugsweise
als Walze oder Stempel ausgebildeten Anpreßelementen (1, 2),
wobei jedes Anpreßelement (1, 2) der Auflage (5) gegenüber angeordnet sowie gegen
die Auflage (5) bewegbar gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gesamtfederkennlinie (9) des Federdruckes des jeweiligen Anpreßelementes (1,
2) degressiv ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auf das Anpreßelement (1, 2) zwei einander entgegengerichtet wirkende Federn (7,
8) einwirken, wobei jene erste Feder (7), welche eine gegen die Auflage (5) gerichtete
Anpreßkraft ausübt, eine Kennlinie besitzt, welche flacher ist als die Kennlinie jener
zweiten Feder (8), welche der ersten Feder (7) entgegenwirkend angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hub der zweiten Feder (8), d. h. der Weg bis zur Entspannung der Feder (8), geringer
ist als der Hub des Anpreßelementes (1, 2), d. h. der Weg des Anpreßelementes (1,
2) von der Ruhelage bis zur Anlage an der Oberfläche des Werkstücks (4).
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden, unterschiedliche Kennlinien aufweisenden Federn (7, 8) an einander gegenüberliegenden
Stellen eines Lagerkörpers (11) für ein als Anpreßwalze ausgebildetes Anpreßelement
(1, 2) abgestützt sind, wobei der Lagerkörper (11) in der Vorrichtung verschiebbar
geführt ist.
1. Apparatus for machining, for example, workpieces (4) made of wood by means of a preferably
rotating tool (3), in particular a thicknessing or surface-planing/thicknessing machine,
having a rest (5) for the workpiece (4) and at least two spring-loaded pressure elements
(1, 2) arranged in front of and behind the tool (3) in the direction of movement of
the workpiece (4) and preferably designed as a cylinder or plunger, each pressure
element (1, 2) being arranged opposite the rest (5) and being mounted so as to be
movable towards the rest (5), characterized in that the overall spring characteristic (9) of the spring pressure of the respective pressure
element (1, 2) is designed to be degressive.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that two springs (7, 8) acting in opposition to one another act on the pressure element
(1, 2), that first spring (7) which exerts a pressure force directed against the rest
(5) having a characteristic which is flatter than the characteristic of that second
spring (8) which is arranged in opposition to the first spring (7).
3. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the stroke of the second spring (8), i.e. the travel until the spring (8) relaxes,
is less than the stroke of the pressure element (1, 2), i.e. the travel of the pressure
element (1, 2) from the rest position up to the point at which it bears against the
surface of the workpiece (4).
4. Apparatus according to Claim 2 or 3, characterized in that the two springs (7, 8) having different characteristics are supported at opposite
points of a bearing body (11) for a pressure element (1, 2) designed as a pressure
cylinder, the bearing body (11) being displaceably guided in the apparatus.
1. Dispositif d'usinage par enlèvement de copeaux, de pièces (4) par exemple en bois,
au moyen d'un outil de préférence rotatif (3), notamment une machine à raboter avec
outil rotatif, ou une raboteuse-dégauchisseuse,
comprenant une surface d'appui (5) pour la pièce (4) et au moins deux éléments de
pression de contact (1, 2) sollicités par ressort, disposés dans la direction du déplacement
de la pièce (4) avant et après l'outil (3), de préférence réalisés sous forme de rouleau
ou de matrice,
chaque élément de pression de contact (1, 2) étant disposé en regard de la surface
d'appui (5) et étant monté de manière mobile contre la surface d'appui (5),
caractérisé en ce que
la courbe caractéristique totale du ressort (9) de la pression de ressort de chaque
élément de pression de contact (1, 2) est dégressive.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux ressorts (7, 8) agissant en sens contraire agissent sur l'élément de pression
de contact (1, 2), chaque premier ressort (7), qui exerce une force de pression orientée
vers la surface d'appui (5), possède une courbe caractéristique qui est plus plate
que la courbe caractéristique de chaque deuxième ressort (8) qui est disposé de manière
à agir en sens inverse du premier ressort (7).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la course du deuxième ressort (8), c'est-à-dire la distance à parcourir jusqu'à la
détente du ressort (8), est inférieure à la course de l'élément de pression de contact
(1, 2), c'est-à-dire la distance de l'élément de contact (1, 2) depuis la position
de repos jusqu'à la venue en appui contre la surface de la pièce (4).
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les deux ressorts (7, 8) présentant des courbes caractéristiques différentes sont
supportés en des endroits opposés d'un corps de palier (11) pour un élément de pression
de contact (1, 2) réalisé sous la forme d'un rouleau de pression de contact, le corps
de palier (11) étant guidé de manière à pouvoir coulisser dans le dispositif.

