[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Lagerbock für ein horizontal in einem Lagerregal
zu lagerndes Fass, aufweisend zwei an der Mantelfläche des horizontal ausgerichteten
Fasses anliegende Auflager und ein Rahmen für die Auflager, wobei der Rahmen an einer
seiner Stirnseiten mit Teilen zum Abstützen des Lagerbocks auf dem Fußboden neben
einem stehenden Fass und zum Untergreifen unter das Fass ausgebildet ist und Befestigungsmittel
an der gegenüberliegenden Stirnseite des Rahmens vorgesehen sind, die der Befestigung
des stehenden Lagerbocks am Kragen eines daneben stehenden Fasses dienen, an dem Rahmen
Schwenkteile zwecks Verschwenkung des Fasses aus der vertikalen in die horizontale
und aus der horizontalen in die vertikale Lage lösbar oder fest angebracht sind.
[0002] Ein solcher Lagerbock ist bekannt (GB-A-2 273 091) als Fahrzeug, wobei jedoch eine
Einlagerung des Lagerbocks in ein Lagerregal nicht möglich ist.
[0003] Ein Fass-Lagerregal besteht lediglich aus vertikalen Stützen und aus horizontal ausgerichteten
Trägern, die miteinander so verbunden sind, dass ein räumliches Gitter entsteht. Fassböden,
wie bei anderen Regalen, sind nicht vorgesehen und auch nicht erwünscht.
[0004] Im Zusammenhang mit der Handhabung von Fässern sind verfahrbare Faßkipper bekannt
(DE 393 44 75 C1, GB 712 977), die ein stehendes Faß so greifen können, daß es durch
eine Schwenkbewegung in die horizontale Lage gebracht werden kann. Wenn das Schmierölfaß
in dieser Lage auf dem Faßkipper verbleiben soll, bis es entleert worden ist, sind
keine weiteren Probleme zu erwarten. Wenn jedoch das Faß in ein Regallager oder in
eine sogenannte Hochstaplereinrichtung verbracht werden soll, so müssen zusätzliche
Geräte eingesetzt werden, beispielsweise Stapelfahrzeuge mit Spezialeinrichtungen.
Das gleiche Problem trifft dann auch bei der Entsorgung eines leeren Fasses auf, da
die Spezialeinrichtungen des Stapelfahrzeuges ein leeres Faß nur aus einem Regal herausnehmen,
nicht jedoch in die vertikale Ausrichtung bringen können.
[0005] Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, die sich zur Aufgabe gesetzt hat, mit Hilfe
einfacher Gerätschaften das Kippen und Ein- und Auslagern von Fässern in Lagerregale
zu bewerkstelligen, ohne daß hierzu besondere Anbaugeräte für Gabelfahrzeuge erforderlich
sind.
[0006] Erreicht wird dies dadurch, daß Eingriffsmittel für die Gabel von Gabelfahrzeugen
und Kufen zum Abstützen des horizontal ausgerichteten Lagerbocks sowohl auf dem Fußboden
als auch in einem Lagerregal und am Rahmen Abstützteile zur horizontalen Auflage des
Lagerbocks (mit oder ohne Fass) in dem Lagerregal verfahrbar angebracht sind, wobei
die Kufen sich in Längsrichtung des Lagerbocks und quer zu den Stirnseiten erstrecken
und die Abstützteile in der gleichen Richtung verfahrbar sind. Mit Hilfe des Lagerbocks
gemäß der Erfindung kann also nicht nur ein Faß aus der vertikalen in die horizontale
Lage gebracht werden, der Lagerbock ist auch aufgrund seiner Ausgestaltung dafür geeignet,
daß die Gabel eines Gabelfahrzeugs Eingriffsmöglichkeiten hat, so daß das Gabelfahrzeug
nunmehr den Lagerbock gemäß der Erfindung mit dem vollen Faß als Einheit in ein Hochregal
ablegen kann.
[0007] Dadurch, daß am Rahmen Abstützteile angebracht sind, die in Längsrichtung, d.h. auch
in Längsrichtung des Fasses, verfahrbar sind, können diese bei einem liegenden Faß
soweit über die (zuvor untere) Stirnseite des Fasses hinaus verfahren werden, daß
sie der Lagerung des Lagerbocks und des Fasses dienen.
[0008] Dadurch, daß bei einer Ausführungsform des Lagerbocks gemäß der Erfindung die Auflager
für das Faß als Rollen ausgebildet werden, ist es leicht möglich, das sich an der
Stirnseite des Fasses befindende Öffnungsloch durch Drehen des Fasses um seine Achse
in die richtige Lage zu bringen. Beim Kippvorgang selbst braucht die Bedienungsperson
auf diese Ausrichtung nicht zu achten.
[0009] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
[0010] Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Lagerbock gemäß der Erfindung mit einem
Faß in einer schaubildlichen Darstellung von unten her.
[0011] In der Figur ist ein Faß 10 mit einem Kragen 11 in horizontaler Ausrichtung gezeigt,
so wie es auf einem Rahmen 18, 19, 11 aufruht.
[0012] Der Rahmen besteht aus zwei im wesentlichen plattenförmigen Teilen 18 und 19, die
zueinander im Abstand von etwa der halben Länge eines Fasses an zwei sich in Querrichtung
erstreckenden Rohren 31 verschweißt sind. In horizontaler Ausrichtung sind an den
beiden Platten 18 und 19 Rollen 11 ebenfalls horizontal ausgerichtet, und diese beiden
Rollen dienen zur Auflage eines horizontal ausgerichteten Fasses 10.
[0013] An den beiden Plattenteilen 18 und 19 des Rahmens sind noch zwei weitere Stangen
16 ebenfalls in Horizontalerstreckung angeschweißt. Diese beiden Stangen 16 laufen
im unteren Ende, d.h. bei der Darstellung der Figur an der linken Seite, in Form von
Hörnern so aus, daß zwei flache spitz zulaufende Teile 15 unter ein stehendes Faß
geschoben werden können. Am gegenüber liegenden Ende, etwa in einem Abstand zu den
Füßen 15 von der Länge eines Fasses, sind Befestigungsteile 17 vorgesehen. Es handelt
sich hierbei um eine an den Stangen 16 verschiebbar befestigte Platte, die mit Hilfe
eines oder zweier Stifte hinter den Kragen 11 eines Fasses greifen kann.
[0014] Die Kufen 31 stehen bei horizontaler Ausrichtung des Rahmens weiter nach unten vor,
d.h. sie ruhen auf dem Boden auf, und zwar im Vergleich zu den Stangen 16, die dann
in einem gewissen Abstand zum Boden angeordnet sind.
[0015] In den rohrförmigen Kufen 31 sind Rohre 21 verschiebbar angeordnet, wobei die Rohre
im (oberen Ende, d.h. bei Betrachtung der Figur rechts) in Form eines U-förmigen Bogens
20 miteinander verbunden sind. Mit den Doppelpfeilen 22 ist die Bewegungsrichtung
des Handgriffteils 20 sowie der beiden hin- und herverschiebbaren Stützteile 21 gezeigt.
[0016] Die Arbeitsweise des Lagerbocks gemäß der Erfindung wird nunmehr anhand der Zeichnung
erläutert, wobei zu diesem Zweck die Figur um 90° im Gegenuhrzeigersinn verdreht werden
sollte. Bei dieser Betrachtung ist davon auszugehen, daß das Faß 10, die Füße 15 und
die beiden Stangen 21 auf dem Fußboden aufruhen. Der Lagerbock steht also in horizontaler
Ausrichtung neben dem Faß, so daß die Füße 15 unter das Faß geschoben werden können.
Sodann werden die Befestigungsteile 17 hinter den Kragen 11 des Fasses gesetzt. Nunmehr
kann der U-förmige Bogen 20 um 90° im Uhrzeigersinn verschwenkt werden, wodurch das
Faß 10 zusammen mit dem Bock in die horizontale Ausrichtung übergeht. Dies ist dann
wieder die Lage bei der normalen Betrachtungsweise der Figur. Es ist nunmehr ersichtlich,
daß das Faß 10 auf den Rollen 11 aufruht und ohne weiteres um seine Achse gedreht
werden könnte.
[0017] In dieser Lage ruht dann der Lagerbock und das Faß auf den Kufen 31 auf dem Fußboden
auf. Die beiden Platten 18 und 19 sind mit zwei Paaren Ausnehmungen 30 ausgebildet,
die so dimensioniert und ausgerichtet sind, daß ein Stapelfahrzeug mit seiner Gabel
sowohl von der linken, als auch von der rechten Seite her dort eingreifen und den
Bock und das Faß 10 anheben könnte. Nunmehr kann das Gabelfahrzeug ohne jede Hilfseinrichtung
den Lagerbock und das Faß in einem Lagerregal absetzen. Hierbei kann der Bügel 20
so verschoben werden, daß der Lagerbock auf den Stützteilen 21 in dem Regal aufruht.
[0018] Es ist ersichtlich, daß der Lagerbock gemäß der Erfindung mehrere Funktionen aufführen
kann. Er dient zunächst als Teil zum Einlagern des Fasses 10 in ein Regal. Er dient
weiterhin dazu, ein Faß aus der vertikalen in die horizontale bzw. aus der horizontalen
in die vertikale Lage zu bringen. Schließlich ist er auch so ausgebildet, daß ein
Stapelfahrzeug ohne Hilfsmittel nur mit seiner Gabel den Lagerbock und das Faß als
Einheit transportieren kann.
1. Lagerbock für ein horizontal in einem Lagerregal zu lagerndes Faß (10), aufweisend
zwei an der Mantelfläche des horizontal ausgerichteten Fasses anliegende Auflager
(11) und ein Rahmen (18, 19) für die Auflager (11), wobei der Rahmen (18, 19) an einer
seiner Stirnseiten mit Teilen (15) zum Abstützen des Lagerbocks auf dem Fußboden neben
einem stehenden Faß (10) und zum Untergreifen unter das Faß ausgebildet ist und Befestigungsmittel
(17) an der gegenüberliegenden Stirnseite des Rahmens (18, 19) vorgesehen sind, die
der Befestigung des stehenden Lagerbocks am Kragen (11) eines daneben stehenden Fasses
dienen, an dem Rahmen (18, 19) Schwenkteile (20) zwecks Verschwenkung des Fasses (10)
aus der vertikalen in die horizontale und aus der horizontalen in die vertikale Lage
lösbar oder fest angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß Eingriffsmittel (30) für die Gabel von Gabelfahrzeugen und Kufen (31) zum Abstützen
des horizontal ausgerichteten Lagerbocks sowohl auf dem Fußboden als auch in einem
Lagerregal und am Rahmen (18, 19) Abstützteile (21) zur horizontalen Auflage des Lagerbocks
(mit oder ohne Faß) in dem Lagerregal, verfahrbar (22) angebracht sind, wobei die
Kufen sich in Längsrichtung des Lagerbocks und quer zu den Stirnseiten erstrecken
und die Abstützteile in der gleichen Richtung verfahrbar sind.
2. Lagerbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflager (11) als am Rahmen (18, 19) drehbar gehalterte Rollen ausgebildet sind.
1. Storage stand for a barrel (10) to be horizontally stored in a storage shelf, comprising
two bearing brackets (11) abutting at the shell of the horizontally oriented barrel,
and a frame (18, 19) for the bearing brackets (11), wherein the frame (18, 19) is
formed at one of its front sides with parts (15) for supporting the storage stand
on the floor next to a standing barrel (10) and for engaging under the barrel, and
attachment means (17) are provided at the opposed front side of the frame (18, 19),
serving for the attachment of the standing storage stand at the collar (11) of a barrel
standing adjacent thereto, pivoting parts (20) are attached at the frame (18, 19)
in releasable or fixed manner for pivoting the barrel (10) from the vertical to the
horizontal and from the horizontal to the vertical position, characterised in that engagement means (30) for the fork of fork lift trucks and skids (31) for supporting
the horizontally oriented storage stand on the floor as well as in a storage shelf
and supporting parts (21) are moveably (22) attached to the frame (18, 19) for horizontal
bearing of the storage stand (with or without barrel) in the storage shelf, said skids
extending in the longitudinal direction of the storage stand and transversely to the
front sides and the supporting parts being moveable in the same direction.
2. Storage stand according to claim 1, characterised in that the bearing brackets (11) are formed as rollers pivotally mounted at the frame (18,
19).
1. Selle d'appui pour un fût (10) à entreposer horizontalement dans un rayon d'entrepôt,
présentant deux supports (11) collés sur la surface de l'enveloppe du fût orienté
horizontalement et un cadre (18, 19) pour les supports (11), moyennant quoi le cadre
(18, 19) est formé sur un de ses côtés frontaux avec des pièces (15) pour le support
de la selle d'appui sur le sol à côté d'un fût (10) se tenant debout et pour la saisie
par en-dessous du fût, des moyens de fixation (17) étant prévus sur le côté frontal
du cadre (18, 19) situé en face, qui servent à la fixation de la selle d'appui se
tenant debout sur le rebord (11) d'un fût se tenant debout à côté, sur lequel cadre
(18, 19) sont aménagées des pièces de pivotement (20) de manière détachable ou fixe,
pour le pivotement du fût (10) depuis la position verticale vers la position horizontale,
et depuis la position horizontale vers la position verticale, caractérisée en ce que des moyens de saisie (30) sont ajoutés de manière déplaçable (22) pour la fourche
de chariots à fourche, et des patins (31) pour le support de la selle d'appui orientée
horizontalement tant sur le sol qu'également dans un rayon d'entrepôt, et des pièces
de support (21) sur le cadre (18, 19) pour le support horizontal de la selle d'appui
(avec ou sans fût) dans le rayon d'entrepôt, moyennant quoi les patins s'étendent
en direction longitudinale de la selle d'appui et transversalement par rapport aux
côtés frontaux, et les pièces de support sont déplaçables dans la même direction
2. Selle d'appui selon la revendication 1, caractérisée en ce que les supports (11) sont réalisés sous la forme de rouleaux tenus de manière à pouvoir
pivoter sur le cadre (18, 19).