(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum paßgenauen Verkleben der Kanten von mindestens
zwei bedruckten Papierflächen (Plakatabschnitte), die mindestens einseitig mit einem
sich über die Verklebungskanten erstreckenden, ein zusammenhängendes Bild ergebenden
Aufdruck versehen sind, insbesondere Klebeverfahren für hintergrunddurchleuchtete
Großplakate, bei welchem die durch Verklebung miteinander zu verbindenden Papierflächen
auf einer Trägerfläche (Klebetisch) aufgelegt, ausgerichtet und auf ihrer Rückseite
mit einem klebenden Verbindungselement versehen werden, wobei die erste zu verklebende
Papierfläche mit ihrer Rückseite auf eine erste Trägerfläche aufgelegt und temporär
darauf fixiert wird. Abhängig von an der Papierbahn angebrachten Markierungen (Stoßmarkierungen)
wird die zu verklebende Kante definiert, die Papierbahn zu einer Schneideeinrichtung
ausgerichtet und gegebenenfalls nach Überführung auf eine zweite Trägerfläche beschnitten.
Nach dem Schneidevorgang wird die erste Papierfläche in einer Verklebungs- oder Zwischenposition
temporär fixiert, und die zweite zu verklebende Papierfläche wird entsprechend den
Merkmale aufgelegt und geschnitten, wobei sie auf der ersten Trägerfläche verbleibt.
Die zu verklebenden Schnittkanten beider Papierflächen werden in eine Klebeposition
überführt und von der Rückseite her mit dem Verbindungselement versehen, das von der
Seite der Trägerfläche her zugeführt wird, wobei die zu verklebenden Kanten durch
Gegendruck fixiert werden. Im Bedarfsfall werden die beiden verklebten Papierflächen
in weitere Schneide- und Verklebungspositionen verfahren, damit weitere Papierflächen
gemäß den Merkmalen an sie angeklebt werden können.
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