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EP 0 866 182 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.09.2002 Patentblatt 2002/36 |
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Anmeldetag: 20.01.1998 |
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Befestigung für eine Auslaufeinrichtung in einem Spülkasten
Connection for an outlet device in a flushing tank
Fixation pour un dispositif de vidange dans un réservoir d'une chasse d'eau
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GR IT |
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Priorität: |
17.03.1997 DE 19710796
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.09.1998 Patentblatt 1998/39 |
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Patentinhaber: Georg Fischer Schwab GmbH |
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72717 Reutlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Klimek, Ernst
72829 Engstingen (DE)
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Vertreter: Weiss, Wolfgang, Dr. |
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c/o Georg Fischer AG
Patentabteilung - MFB 2661
Amsler-Laffonstrasse 9 8201 Schaffhausen 8201 Schaffhausen (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 305 198 GB-A- 1 283 921 NL-A- 7 009 447 US-A- 3 988 808
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EP-A- 0 319 467 GB-A- 2 289 696 US-A- 3 553 740 US-A- 5 261 772
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Spülkasten mit einer von oben in den Spülkasten
bis zur Verrastung mit Befestigungseinrichtungen des Spülkastens einführbaren Auslaufeinrichtung,
vorzugsweise Auslaufbecher, wobei an der Auslaufeinrichtung mehrere Rasten vorstehen,
die beim Einführen der Auslaufeinrichtung von oben in den Spülkasten jeweils Kanten
der Befestigungseinrichtungen hintergreifen.
[0002] Ein derartiger Spülkasten ist durch die EP-A 0 319 467 bekannt geworden.
[0003] Mit Hilfe von Auslaufeinrichtungen, wie z.B. Auslaufbecher oder Auslaufglocke, kann
das erneute Füllen eines Spülkastens mit Wasser z.B. so gesteuert werden, daß erst
dann Wasser nachgefüllt wird, wenn der Spülkasten vollständig entleert ist. Zur Steuerung
dient ein Schwimmkörper innerhalb der Auslaufeinrichtung, weshalb die Auslaufeinrichtung
im Spülkasten ortsfest gehalten sein muß. Da bei hinter Putz befindlichen Spülkästen,
sogenannten Unterputzspülkästen, Auslaufeinrichtungen nur über eine Revisionsöffnung
von außen zugänglich sind, müssen sie möglichst leicht und einfach sowohl durch die
Revisionsöffnung einführbar und entnehmbar sein als auch durch die Revisionsöffnung
hindurch innerhalb des Spülkastens montiert und demontiert werden können.
[0004] Aus der eingangs genannten EP-A-0 319 467 ist ein Spülkasten mit einer Auslaufeinrichtung
bekannt, die an ihrem unteren Ende einen sich radial nach außen erstreckenden Kragen
aufweist. Dieser Kragen ist mit sich nach unten erstreckenden Stegen des Spülkastens,
die um die Auslauföffnung des Spülkasten herum angeordnet sind, verrastbar. Bei der
Montage der Auslaufeinrichtung muß die zentrierte Rastposition der Auslaufeinrichtung
meist mühsam gesucht werden.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Spülkasten der
eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß die Auslaufeinrichtung möglichst
einfach und mit möglichst geringem Justageaufwand im Spülkasten montiert werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Auslaufeinrichtung zwischen
zwei Befestigungseinrichtungen an diesen zu befestigen ist, an deren einander zugewandten
Innenseiten jeweils zwei Vorsprünge vorstehen, die eine in Einführrichtung und nach
innen zwischen beiden Befestigungseinrichtungen gerichtete Zentrierschräge aufweisen,
so dass beim Einführen zunächst die Unterseite der Auslaufeinrichtung auf die Zentrierschräge
trifft, wodurch die Auslaufeinrichtung zentriert weiter in Einführrichtung geführt
wird, und dass die beiden Vorsprünge einer Befestigungseinrichtung schräg auf einander
zu verlaufen und deren Innenseiten jeweils eine Auflageschräge für eine Raste mit
einem Rastvorsprung und einer Rastfläche bilden, daß danach bei weiterem Einführen
die Rastvorsprünge auf den Auflaufschrägen auflaufen, bis jeder Rastvorsprung die
untere Kante des jeweiligen Vorsprungs hintergreift, und dass die Rastfläche der Rasten
im hintergreifenden Zustand unter einem spitzen Winkel zur Einführrichtung abgewinkelt
sind, derart, dass sich die Rasten im hintergreifenden Zustand bei einer entgegen
der Einführrichtung wirkenden Kraft öffnen.
[0007] Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung hat damit den wesentlichen Vorteil,
daß bei der Montage der Auslaufeinrichtung durch Einführen in den Spülkasten die Rastverbindungen
zwischen Rasten und Kanten ausgebildet werden und so die Auslaufeinrichtung mit ausreichender
Haltekraft im Spülkasten befestigt ist. Zur Demontage der Auslaufeinrichtung braucht
lediglich mit ausreichender Zugkraft an der Auslaufeinrichtung entgegen der Einführrichtung
gezogen zu werden, um die Rastverbindung zu lösen, und die Auslaufeinrichtung kann
bequem aus der Revisionsöffnung entnommen werden. Separate Abstands- und Niederhalter
sind erfindungsgemäß nicht erforderlich, vielmehr kann die Raste mit der Auslauf-
oder Befestigungseinrichtung einstückig, z.B. als ein Spritzgußteil, gefertigt sein.
Diese erfindungsgemäße Schrägstellung der Rastflächen ermöglicht einerseits das sichere
Hintergreifen der Kanten und andererseits das selbsttätige Lösen der Rastverbindung
durch eine entgegen der Einführrichtung wirkende Zugkraft. Zur Führung des Spülkastens
kann die Tiefe der Auslaufeinrichtung, insbesondere des Auslaufbechers, auf die Öffnungstiefe
im Spülkasten abgestimmt sein, während der Auslaufbecher in Richtung seiner Breite
zwischen Wänden, z.B. Zwischenwänden oder -streben, im Spülkasten geführt und zentriert
werden kann.
[0008] Wenn die beiden Vorsprünge jeder Befestigungseinrichtung jeweils in Einführrichtung
der Auslaufeinrichtung schräg auf einander zulaufen, werden die Rasten durch Einführen
der Auslaufeinrichtung in Richtrung auf ihre Rastposition vorgespannt, so daß sie
beim Einführen der Auslaufeinrichtung sicher hinter die Kanten verrasten.
[0009] Als weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Rasten
im hintergreifenden Zustand jeweils auf einem relativ zum Spülkasten ortsfesten Auflager
aufliegen, so daß die Auslaufeinrichtung im Spülkasten zwischen Kante und Auflager
hängend gehalten werden kann.
[0010] Eine andere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten
jeweils als federnde Laschen ausgebildet sind, deren freie Enden jeweils mit einer
abgewinkelten Rastfläche versehen sind.
[0011] Vorzugsweise sind die freien Enden der Laschen schräg zur Einführrichtung hin gerichtet
und ihre Rastflächen jeweils etwa im rechten Winkel nach außen abgewinkelt.
[0012] Bevorzugt sind die freien Enden der Laschen beim Einführen der Auslaufeinrichtung
jeweils durch eine schräg zur Einführrichtung verlaufende Auflaufschräge des jeweiligen
Vorsprungs vorspannbar.
[0013] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung.
Die gezeigte und beschriebene Ausführungsform ist nicht als abschließende Aufzählung
zu verstehen, sondern hat vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung der
Erfindung.
[0014] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine teilweise geschnitten dargestellte erste Seitenansicht einer als Auslaufbecher
ausgestalteten erfindungsgemäßem Auslaufeinrichtung für einen Spülkasten;
- Fig. 2
- eine Ansicht von oben auf den in Fig. 1 gezeigten Auslaufbecher;
- Fig. 3
- eine zweite Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Auslaufbechers;
- Fig. 4
- die Innenseite einer in dem Spülkasten angeordneten Befestigungseinrichtung; und
- Fig. 5
- eine Seitenansicht der in Fig. 4 gezeigten Befestigungseinrichtung.
[0015] Die in Fig. 1 mit 10 bezeichnete Auslaufeinrichtung ist als Auslaufbecher 11 ausgestaltet,
über den auf bekannte Weise das erneute Füllen eines Spülkastens mit Wasser so gesteuert
werden kann, daß erst nach vollständiger Entleerung des Spülkastens Wasser nachgefüllt
wird. Zur Steuerung dient ein im Innenraum 12 des Auslaufbechers 11 angeordneter Schwimmkörper
(nicht gezeigt). Außerdem wird eine zentrale Öffnung 13 im Auslaufbecher 11 von einem
Überlaufrohr (nicht gezeigt) durchgriffen. Der Auslaufbecher 11 ist im Spülkasten
ortsfest gehalten, damit er nicht zusammen mit dem Schwimmkörper aufschwimmt. Die
gesamte Auslaufeinrichtung 10 wird über eine Revisionsöffnung in einen nach oben offenen
Unterputzspülkasten eingeführt und befestigt.
[0016] Zur Befestigung des Auslaufbechers 11 im Spülkasten sind an der Außenseite 14 des
Auslaufbechers 11 zwei entgegengesetzt wirkende Rasten 15 vorgesehen. Jede Raste 15
ist durch eine federnde Lasche 16 gebildet, die an ihrem oberen Ende mit dem Auslaufbecher
11 verbunden ist (Fig. 3) und an ihrem unteren freien Ende einen etwa im rechten Winkel
nach außen abgewinkelten Rastvorsprung 17 trägt. Die beiden Laschen 16 verlaufen in
Pfeilrichtung 19, die die Einführrichtung des Auslaufbechers 11 in den Spülkasten
bezeichnet, schräg aufeinander zu. Die Oberseite des Rastvorsprungs 17 bildet eine
zum Hintergreifen bestimmte Rastfläche 18, die im hintergreifenden Zustand mit der
Einführrichtung 19 einen Winkel β einschließt. Dieser Winkel β ist definiert als der
spitze Winkel zwischen Einführrichtung und jeweiliger Rastfläche.
[0017] Wie die Fig. 2 zeigt, weist der Auslaufbecher 11 einen ovalen Querschnitt auf, wobei
jeweils an den beiden kürzeren Seiten des Auslaufbechers 11 zwei Rasten 15 vorgesehen
sind. Die Tiefe des Auslaufbechers 11, d.h. der Abstand seiner beiden Außenseiten
11a, ist auf die Öffnungstiefe des Spülkastens abgestimmt, so daß der Auslaufbecher
11 beim Einführen in den Spülkasten über seine beiden Außenseiten 11a an den Längswänden
des Spülkastens geführt ist.
[0018] Innerhalb des Spülkasten sind zwei Befestigungseinrichtungen 20 (Fign. 4 und 5) in
Form von Zwischenstreben vorgesehen, wobei durch Öffnungen 21 in den Zwischenstreben
eine Beeinträchtigung des Wasserflusses im Spülkasten verhindert wird. Das untere
Ende 23 jeder Befestigungseinrichtung 20 läßt sich über seitliche Führungen 22 im
Spülkasten senkrecht aufstecken. Die Befestigungseinrichtungen 20 können zusätzlich
zur Stabilisierung des Spülkastens dienen.
[0019] An der Innenseite 20a jeder Befestigungseinrichtung 20 stehen zwei Vorsprünge 24
vor, die in Einführrichtung 19 des Auslaufbechers 11 schräg aufeinander zu verlaufen
(Fig. 4) und deren Innenseiten jeweils eine Auflaufschräge 25 bilden. Außerdem weist
jeder Vorsprung 24, wie die Seitenansicht der Fig. 5 zeigt, in Einführrichtung 19
zunächst eine in Enführrichtung 19 und nach innen gerichtete Zentrierschräge 26 auf.
Diese Zentrierschräge 26 geht in einen parallel zur Einführrichtung 19 verlaufenden
Führungsabschnitt 27 über, der mit einer etwa rechtwinklig zur Einführrichtung 19
verlaufende Kante 28 abschließt. Unterhalb der Kante 28 ist noch ein vorspringendes
Auflager 29 vorgesehen.
[0020] Zwischen die mit ihren Innenseiten 20a einander zugewandt im Spülkasten angeordneten
Befestigungseinrichtungen 20 läßt sich bei der Montage die Auslaufeinrichtung 10 bzw.
der Auslaufbecher 11 von oben in Einführrichtung 19 einführen und befestigen. Beim
Einführen trifft zunächst die Unterseite des Auslaufbechers 11 auf die Zentrierschräge
26, wodurch der Auslaufbecher 11 zentriert weiter in Einführrichtung 19 geführt wird.
Dann treffen die beiden Laschen 16 jeweils auf die Auflaufschrägen 25 der Vorsprünge
24, wodurch die freien Enden der Laschen 16 aufeinanderzu federnd ausgelenkt und damit
in entgegengesetzter Richtung vorgespannt werden. Bei weiterem Einführen hintergreift
daher jeder Rastvorsprung 17 die Kante 28 des jeweiligen Vorsprungs 24, und die Auslaufeinrichtung
10 ist mit ausreichender Haltekraft entgegen der Einführrichtung 19 im Spülkasten
befestigt. Da der Abstand zwischen Kante 28 und Auflager 29 der Stärke des Rastvorsprungs
17 entspricht, liegt der Auslaufbecher 11 mit seinem hintergreifenden Rastvorsprung
17 auch auf dem Auflager 29 auf, wodurch der Auslaufbecher 11 im Spülkasten hängend
gehalten ist.
[0021] Wenn bei der Demontage der Auslaufeinrichtung 10 aus dem Spülkasten die Rastverbindung
zwischen Rastvorsprung 17 und Kante 28 gelöst werden soll, wird an der Auslaufeinrichtung
10 bzw. dem Auslaufbecher 11 entgegen der Einführrichtung 19 ruckartig gezogen. Aufgrund
der Schrägstellung der Rastfläche 18 gegenüber der Einführeinrichtung unter dem stumpfen
Winkel β schwenken die freien Enden der Laschen 16 so weit aufeinanderzu, bis die
Rastvorsprünge 17 die Kanten 28 nicht mehr hintergreifen. Die Auslaufeinrichtung 10
und der Auslaufbecher 11 können aus dem Spülkasten entnommen werden.
1. Spülkasten mit einer von oben in den Spülkasten bis zur Verrastung mit Befestigungseinrichtungen
(20) des Spülkastens einführbaren Auslaufeinrichtung (10), vorzugsweise Auslaufbecher
(11), wobei an der Auslaufeinrichtung (10) mehrere Rasten (15) vorstehen, die beim
Einführen der Auslaufeinrichtung (10) von oben in den Spülkasten jeweils Kanten (28)
der Befestigungseinrichtungen (20) hintergreifen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auslaufeinrichtung (10) zwischen zwei Befestigungseinrichtungen (20) an diesen
zu befestigen ist, an deren einander zugewandten Innenseiten (20a) jeweils zwei Vorsprünge
(24) vorstehen, die eine in Einführrichtung (19) und nach innen zwischen beiden Befestigungseinrichtungen
gerichtete Zentrierschräge (26) aufweisen, so daß beim Einführen zunächst die Unterseite
der Auslaufeinrichtung (10) auf die Zentrierschräge (26) trifft, wodurch die Auslaufeinrichtung
(10) zentriert weiter in Einführrichtung (19) geführt wird, und daß die beiden Vorsprünge
(24) einer Befestigungseinrichtung (20) schräg auf einander zu verlaufen und deren
Innenseiten jeweils eine Auflageschräge (25) für eine Raste (15) mit einem Rastvorsprung
(17) und einer Rastfläche (18) bilden, daß danach bei weiterem Einführen die Rastvorsprünge
(17) auf den Auflaufschrägen (25) auflaufen, bis jeder Rastvorsprung (17) die untere
Kante (28) des jeweiligen Vorsprungs (24) hintergreift, und daß die Rastfläche (18)
der Rasten (15) im hintergreifenden Zustand unter einem spitzen Winkel (β) zur Einführrichtung
(19) abgewinkelt sind, derart, daß sich die Rasten (15) im hintergreifenden Zustand
bei einer entgegen der Einführrichtung (19) wirkenden Kraft öffnen.
2. Spülkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (15) im hintergreifenden Zustand jeweils auf einem relativ zum Spülkasten
ortsfesten Auflager (29) aufliegen.
3. Spülkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (15) jeweils als federnde Laschen (16) ausgebildet sind, deren freie Enden
jeweils mit der abgewinkelten Rastfläche (18) versehen sind.
4. Spülkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Laschen (16) jeweils schräg zur Einführrichtung (19) hin gerichtet
und ihre Rastflächen (18) jeweils etwa im rechten Winkel nach außen abgewinkelt sind.
5. Spülkasten nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Laschen (16) beim Einführen der Auslaufeinrichtung (10) jeweils
durch die schräg zur Einführrichtung (18) verlaufende Auflaufschräge (25) des jeweiligen
Vorsprungs (24) vorspannbar sind.
1. Flushing cistern with an outlet device (10), preferably an outlet cup (11), which
can be introduced into the flushing cistern from above until it latches to fastening
devices (20) of the flushing cistern, a plurality of catches (15) projecting on the
outlet device (10) and, when the outlet device (10) is introduced into the flushing
cistern from above, engaging behind edges (28) of the fastening devices (20) in each
case, characterized in that the outlet device (10) is to be fastened on two fastening devices (20), between the
latter, the mutually facing inner sides (20a) of said fastening devices each having
projecting from them two protrusions (24) which have a centring slope (26) directed
inwards, between the two fastening devices, in the introduction direction (19), with
the result that, during introduction, first of all the underside of the outlet device
(10) comes into contact with the centring slope (26), as a result of which the outlet
device (10) is guided further, in a centred manner, in the introduction direction
(19), and that the two protrusions (24) of a fastening device (20) slope towards one
another and their inner sides each form a bearing slope (25) for a catch (15) with
a latching protrusion (17) and a latching surface (18), that thereafter, as the introduction
operation continues, the latching protrusions (17) run on the run-on slopes (25) until
each latching protrusion (17) engages behind the bottom edge (28) of the respective
protrusion (24), and that, in the rearwardly engaging state, the latching surfaces
(18) of the catches (15) are angled at an acute angle (β) to the introduction direction
(19) such that, in the rearwardly engaging state, the catches (15) open in the case
of a force acting counter to the introduction direction (19).
2. Flushing cistern according to Claim 1, characterized in that, in the rearwardly engaging state, the catches (15) each rest on a bearing means
(29) which is stationary relative to the flushing cistern.
3. Flushing cistern according to one of the preceding claims, characterized in that the catches (15) are each designed as resilient lugs (16), of which the free ends
are each provided with the angled latching surface (18).
4. Flushing cistern according to Claim 3, characterized in that the free ends of the lugs (16) each slope in the introduction direction (19), and
their latching surfaces (18) are each angled outwards approximately at right angles.
5. Flushing cistern according to Claim 3 or 4, characterized in that, during introduction of the outlet device (10), the free ends of the lugs (16) can
each be prestressed by the run-on slope (25) of the respective protrusion (24), said
slope sloping in relation to the introduction direction (18).
1. Réservoir de chasse d'eau comprenant un dispositif de vidange (10) pouvant être inséré
par le haut dans le réservoir de chasse d'eau jusqu'à son engagement avec des dispositifs
de fixation (20) du réservoir de chasse d'eau, de préférence un godet de vidange (11),
plusieurs cliquets (15) dépassant sur le dispositif de vidange (10), lesquels viennent
en prise par l'arrière lors de l'insertion du dispositif de vidange (10) par le haut
dans le réservoir de chasse d'eau à chaque fois avec des arêtes (28) des dispositifs
de fixation (20),
caractérisé en ce que
le dispositif de vidange (10) doit être fixé entre deux dispositifs de fixation (20)
sur ceux-ci, sur les côtés internes tournés l'un vers l'autre (20a) desquels dépassent
à chaque fois deux saillies (24), qui présentent un biseau de centrage (26) orienté
dans la direction d'insertion (19) et vers l'intérieur entre les deux dispositifs
de fixation, de sorte que lors de l'insertion, tout d'abord la face inférieure du
dispositif de vidange (10) vienne contacter le biseau de centrage (26), ce qui fait
que le dispositif de vidange (10) est guidé de manière centrée davantage dans la direction
d'insertion (19), et en ce que les deux saillies (24) d'un dispositif de fixation (20) s'étendent obliquement l'une
vers l'autre et leurs côtés internes forment à chaque fois un biseau d'avance (25)
pour un cliquet (15) avec une saillie d'encliquetage (17) et une surface d'encliquetage
(18), en ce qu'ensuite, lors de la poursuite de l'insertion les saillies d'encliquetage (17) avancent
sur les biseaux d'entrée (25) jusqu'à ce que chaque saillie d'encliquetage (17) vienne
en prise par l'arrière avec l'arête inférieure (28) de la saillie respective (24),
et en ce que les surfaces d'encliquetage (18) des cliquets (15) dans l'état de prise par l'arrière
sont inclinées suivant un angle aigu (β) par rapport à la direction d'insertion (19),
de telle sorte que les cliquets (15) dans l'état en prise par l'arrière s'ouvrent
pour une force agissant à l'encontre de la direction d'insertion (19).
2. Réservoir de chasse d'eau selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cliquets (15) reposent dans l'état en prise par l'arrière à chaque fois sur un
appui (29) fixe relativement au réservoir de chasse d'eau.
3. Réservoir de chasse d'eau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les cliquets (15) sont réalisés à chaque fois en tant que pattes élastiques (16),
dont les extrémités libres sont pourvues à chaque fois de la surface d'encliquetage
inclinée (18).
4. Réservoir de chasse d'eau selon la revendication 3, caractérisé en ce que les extrémités libres des pattes (16) sont orientées à chaque fois en biais par rapport
à la direction d'insertion (19) et leurs faces d'encliquetage (18) sont inclinées
à chaque fois approximativement à angle droit vers l'extérieur.
5. Réservoir de chasse d'eau selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les extrémités libres des pattes (16) lors de l'insertion du dispositif de vidange
(10) peuvent être précontraintes à chaque fois par le biseau d'entrée (25) de la saillie
respective (24) s'étendant obliquement par rapport à la direction d'insertion (18).