[0001] Die Erfindung betrifft ein Fertigbauelement, das im wesentlichen aus einer hydraulisch
abgebundenen Matrix besteht, in der textile Fasern eingebettet sind.
[0002] Derartige Fertigbauelemente werden in der Praxis bspw. als Schalungselemente verwendet.
So wird in der DE 44 22 448 A1 ein Schalungselement beschrieben, das aus Kurzfaserbeton
hergestellt ist, einem Verbundwerkstoff, nämlich Feinbeton mit einer Faserverstärkung.
Die bekannten Schalungselemente stellen relativ dünne aber feste Bauteile dar, da
die Faserverstärkung relativ hohe Zug- und Biegezugspannungen aufnehmen kann. Die
Faserverstärkung ist im gesamten Bauelement statistisch gleichmäßig verteilt und in
allen Richtungen gleichmäßig belastbar. Sie folgt auch komplizierteren Formen und
Strukutren des Fertigbauelements.
[0003] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Fertigbauelement der in Rede stehenden
Art so auszugestalten und weiterzubilden, daß es bei leichter, dünnwandiger Bauform
zumindest in einer Richtung, nämlich der Richtung, in der das Bauelement erhöhten
Druck- bzw. Zugbelastungen ausgesetzt ist, höheren Druck- bzw. Zugbelastungen standhält.
[0004] Das erfindungsgemäße Fertigbauelement löst die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale
des Patentanspruches 1. Danach ist das eingangs genannte Fertigbauelement so ausgestaltet,
daß eine Bewehrung vorgesehen ist und daß die Bewehrung ein zumindest in einer Richtung
zusammenhängendes textiles Gebilde umfaßt.
[0005] Erfindungsgemäß ist zunächst erkannt worden, daß Textilfasern hohe Zug-spannungen
aufnehmen können und sich insofern nicht nur als Komponente eines Verbundwerkstoffs,
sondern auch zur Realisierung von eigenständigen Bewehrungselementen eignen. Es ist
ferner erkannt worden, daß sich mit Hilfe von textilen Bewehrungselementen äußerst
belastbare aber dennoch sehr dünnwandige Fertigbauelemente realisieren lassen, da
die textilen Bewehrungselemente nicht rosten und daher keine Mindestüberdeckung derartiger
Bewehrungselemente eingehalten werden muß. Aufgrund ihrer Dünnwandigkeit sind die
erfindungsgemäßen Fertigbauelemente relativ leicht, wodurch sowohl der mit dem Transport
als auch der mit der Montage dieser Fertigbauelemente verbundene Aufwand in Grenzen
gehalten werden kann. Schließlich ist noch ausgehend von den bekannten Fertigbauelementen
mit einer statistisch gleichmäßig verteilten Faserbewehrung erkannt worden, daß die
Belastbarkeit eines Fertigbauelements zumindest in einer Richtung bei vergleichbarem
Materialaufwand erheblich erhöht werden kann, wenn die textilen Fasern gerichtet in
die hydraulisch abgebundene Matrix des Fertigbauelements eingebettet werden, wenn
also zumindest in Richtung der zu erwartenden Zugspannung zusammenhängende Fasern
vorgesehen sind. Daher wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, ein Fertigbauelement mit
einer textilen Bewehrung in Form eines zumindest in einer Richtung zusammenhängenden
textilen Gebildes zu versehen.
[0006] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Fertigbauelement in
werkstofftechnologischer Hinsicht zu variieren. So könnte ein textiles Gelege, d.h.
eine nicht geordnete aber dennoch zusammenhängende Zusammenballung von Fasern, als
Bewehrung dienen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Bewehrung durch ein textiles
Gewebe, also ein Gebilde aus senkrecht sich kreuzenden, ordnungsgemäß miteinander
verflochtenen Fäden, gebildet wird. Ein solches Gewebe ist insbesondere in Richtung
der Kett- und Schußfäden besonders belastbar. Außerdem lassen sich mit modernen Webmaschinen
heute bereits sehr großflächige Gewebe unterschiedlichster, auch dreidimensionaler
Struktur realisieren. Als textile Bewehrung kommen schließlich auch Geflechte in Frage.
[0007] Das textile Gebilde des erfindungsgemäßen Fertigbauelements könnte bspw. aus Glasfasern
hergestellt sein bzw. Glasfasern umfassen. Die Beständigkeit einer derartigen Bewehrung
hängt stark von den chemischen Eigenschaften der hydraulisch abgebundenen Matrix des
Fertigbauelements ab. So beträgt die Lebensdauer von Glasfasern im alkalischen Milieu
lediglich 50 bis 100 Jahre. Im Hinblick darauf, daß als hydraulisch abgebundene Matrix
oftmals Zement oder Beton verwendet wird, ist daher die Verwendung von textilen Gebilden
mit Kohlenstoff-Fasern und/oder Aramid-Fasern vorteilhaft, die von dem alkalischen
Milieu nicht angegriffen werden. Als Matrix des erfindungsgemäßen Fertigbauelements
wird, wie bereits angedeutet, vorzugsweise eine zementgebundene Matrix verwendet,
da diese sehr hohen Stabilitätsanforderungen entspricht. Möglich ist aber auch die
Realisierung des erfindungsgemäßen Fertigbauelements mit einer anderen mineralisch
gebundenen Matrix.
[0008] Das erfindungsgemäße Fertigbauelement kann grundsätzlich ganz unterschiedliche Funktionen
übernehmen. Als besonders vorteilhaft erweist sich die Verwendung von erfindungsgemäßen
Fertigbauelementen im Rahmen von Schalungssystemen und insbesondere integrierten Schalungssystemen
bei der Herstellung von Betonbauwerken.
[0009] Mit den einzelnen Schalungselementen wird praktisch eine Gußform für den zu erstellenden
Betonkörper hergestellt, indem die äußere Form des zu erstellenden Betonkörpers nachgebildet
wird. Dazu muß jedes einzelne Schalungselemente in seiner Position ab- bzw. unterstützt
werden, so daß die Schalung neben ihrem Eigengewicht auch das Gewicht des nassen Betons
zusammen mit einer etwaigen Bewehrung des Betonkörpers sowie weitere während der Bauphase
auftretende Belastungen trägt. Die Schalung muß den Beton außerdem während der Aushärtphase
vor dem Austrocknen schützen.
[0010] Da der Auf- und Abbau von wiederverwendbaren Schalungssystemen sehr zeitintensiv
ist und mit einem hohen Arbeitseinsatz verbunden ist, verwendet man in der Praxis
häufig integrierte Schalungssysteme, also Schalungssysteme, die in bzw. an dem erstellten
Betonbauwerk verbleiben. Derartige Schalungssysteme müssen auch optischen Anforderungen
genügen, sich bspw. in das optische Erscheinungsbild des Betonbauwerks einfügen.
[0011] Die erfindungsgemäßen Fertigbauelemente eignen sich nun aus verschiedenen Gründen
besonders für den Einsatz im Rahmen eines Schalungssystems. An dieser Stelle sei nochmals
auf die auf die textile Bewehrung zurückzuführende hohe Belastbarkeit und Tragfähigkeit
der erfindungsgemäßen Fertigbauelemente bei gleichzeitiger relativ leichter und dünnwandiger
Bauweise hingewiesen. Schalungselemente in Form von erfindungsgemäßen Fertigbauelementen
können nicht nur selbsttragend realisiert werden, sondern auch so, daß sie höheren
Belastungen standhalten und neben ihrem eigenen Gewicht auch noch zumindest einen
großen Teil des Gewichts des zu erstellenden Bauwerks tragen können. Da eine Korrosion
der textilen Bewehrungselemente auszuschließen ist, eine Mindestüberdeckung der Bewehrungselemente
also nicht erforderlich ist, können die Bewehrungselemente zwar in die hydraulisch
abgebundene Matrix eingebettet, aber dennoch möglichst weit an der Außenseite des
Schalungselements angeordnet sein. Dadurch kann die Bewehrung auftretende Zugspannungen
besonders effektiv aufnehmen. Durch Wahl eines geeigneten Materials für die Matrix
des Schalungselements läßt sich eine gute Nachbehandlung des Betons gewährleisten.
Im Falle einer integrierten Schalung läßt sich dadurch auch die Beständigkeit des
Betonbauwerks verbessern. Außerdem können die Schalungselemente in die Statik des
erstellten Bauwerks einbezogen werden.
[0012] Grundsätzlich könnte ein Schalungselement in Form eines erfindungsgemäßen Fertigbauelements
als einfache Platte realisiert sein. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn ein
solches Schalungselement ein gewinkeltes Profil aufweist. Zunächst weisen Profilteile
im Vergleich zu einfachen Platten eine höhere Flächenbelastbarkeit auf. Außerdem lassen
sich aus Profilteilen einfach in Fertigbauweise größere Flächenelemente zusammensetzen,
mit denen auch größere Spannweiten überbrückt werden können. Bei Verwendung eines
Schalungselements mit einem gewinkelten Profil im Rahmen einer integrierten Schalung
kommt als weiterer Vorteil hinzu, daß sich das gewinkelte Profil positiv auf die Herstellung
einer Schubverbindung zwischen dem Schalungselement und dem zu erstellenden Betonkörper
auswirkt.
[0013] Besonders vorteilhaft ist es nun, wenn sich das die Bewehrung bildende textile Gebilde
auch zumindest über einen Teil der winklig aneinandergrenzenden Abschnitte des Profils
erstreckt, so daß das textile Gebilde nicht nur eine flächige, sondern quasi eine
dreidimensionale Bewehrung bildet und in der Lage ist, sowohl Zug- als auch Druckbelastungen
auch über die einzelnen Abschnitte des Profils hinweg aufzunehmen.
[0014] Selbstverständlich gibt es verschiedenste Ausgestaltungsmöglichkeiten zur Realisierung
eines winkligen Profils für ein Schalungselement. In der Praxis haben sich Profile
mit einem oder mehreren U-förmigen Abschnitten bewehrt.
[0015] Bereits voranstehend ist im Zusammenhang mit integrierten Schalungssystemen die Schubverbindung
zwischen den Schalungselementen und dem Betonbauwerk angesprochen worden. Dazu wird
als besonders vorteilhafte Variante des erfindungsgemäßen Fertigbauelements ein Schalungselement
vorgeschlagen, dessen textiles Bewehrungselement Fortsätze aufweist, die nicht in
die hydraulisch abgebundene Matrix eingebettet sind. Diese Fortsätze ragen dann praktisch
zunächst in die nasse Betonmasse und später in den ausgehärteten Betonkörper hinein.
Dadurch läßt sich eine hervorragende Schubverbindung nach Art einer Verdübelung realisieren.
Mit Hilfe von modernen textilverarbeitenden Maschinen, insbesondere modernen Webstühlen,
lassen sich ganz unterschiedliche flächige textile Gebilde mit Fortsätzen, also letztendlich
dreidimensionale textile Gebilde, herstellen. Diese Fortsätze könnten bspw. in Form
von nasenartig abragenden Faserverbänden oder Gewebestücken realisiert sein. Eine
andere vorteilhafte Möglichkeit besteht darin, ein textiles Gebilde mit einem Flausch
in Form von abragenden einzelnen Fasern als Bewehrung zu verwenden. Nach dem Erstellen
des Betonbauwerks ist der Flausch dann einseitig in die hydraulisch abgebundene Matrix
des Schalungselements und auf der anderen Seite in den Betonkörper des Bauwerks eingebettet.
[0016] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung dreier Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung
der bevorzugten Ausführungsbeispiele werden auch im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- ein Schalungselement in Form eines erfindungsgemäßen Fertigbauelements in perspektivischer
Darstellung,
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung einer integrierten Schalung in Form eines Großtafelelements,
das durch ein erfindungsgemäßes Fertigbauelement gebildet ist und
- Fig. 3
- eine Anordnung von erfindungsgemäßen Schalungselementen.
[0017] Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Schalungselemente 1 sind Ausführungsbeispiele
für Fertigbauelemente, die im wesentlichen aus einer hydraulisch abgebundenen Matrix
2 bestehen, in der textile Fasern eingebettet sind.
[0018] Erfindungsgemäß bilden die textilen Fasern eine Bewehrung 3 in Form eines zumindest
in einer Richtung zusammenhängenden textilen Gebildes.
[0019] Bei den hier dargestellten Ausführungsbeispielen handelt es sich bei der Bewehrung
3 jeweils um ein textiles Gewebe. Die dargestellten Schalungselemente 1 ließen sich
aber genausogut mit einer Bewehrung in Form eines textilen Geleges oder Geflechts
realisieren. Die Bewehrung 3 kann aus Glasfasern, Kohlenstoff-Fasern, Aramid-Fasern
oder auch einem Gemisch aus diesen Fasern gebildet sein.
[0020] Die hydraulisch abgebundene Matrix 2 der Schalungselemente 1 wird in der Regel zementgebunden
sein.
[0021] Die Schalungselemente 1 der dargestellten Ausführungsbeispiele unterscheiden sich
in der Form ihres gewinkelten Profils. In Fig. 1 ist ein im wesentlichen U-förmiges
Schalungselement dargestellt, das zum Überbrücken größerer Flächen auch mit weiteren
gleichförmigen Schalungselementen zusammengespannt werden kann.
[0022] Fig. 3 zeigt eine Aneinanderreihung von zwei gleichförmigen Schalungselementen, die
ebenfalls ein im wesentlichen U-förmiges Profil aufweisen. Hier ist allerdings einer
der Schenkel 4 länger als der andere und weist an seinem freien Ende einen im rechten
Winkel angeordneten Fortsatz 5 auf, der sich bei Aneinanderreihinng von mehreren gleichförmigen
Profilen über den Schenkel 6 des angrenzenden Profils erstreckt. Mit den in Fig. 3
dargestellten Schalungselementen 1 kann so eine relativ dichte Schalung zusammengesetzt
werden.
[0023] In Fig. 2 ist ein Schalungselement 1 im Form eines Großtafelelements mit integrierten
Stegen 7 dargestellt, das praktisch bereits aus einer Aneinanderreihung von U-förmigen
Abschnitten besteht. Die Länge der Stege 7 dieses Profils entspricht der Wandungsdicke
des zu erstellenden Betonbauwerks. Dementsprechend ist das dargestellte Schalungselement
1 mit Ortbeton 8 aufgefüllt worden.
[0024] In allen drei dargestellten Ausführungsbeispielen erstreckt sich die textile Bewehrung
3, also das Gewebe, über alle Wandungsabschnitte des gewinkelten Profils der Schalungselemente
1. Bei der Herstellung der dargestellten Schalungselemente 1 kann entweder ein flächiges
textiles Gebilde verwendet werden, das entsprechend gewinkelt gelegt und in die Matrix
2 des Schalungselements 1 eingebunden wird, oder es kann auch ein in der Form des
Schalungselementes 1 hergestelltes textiles Gebilde, bspw. ein entsprechend gewebtes
Gewebe, verwendet werden. Letztlich stellt das textile Gebilde dann eine dreidimensionale
Bewehrung 3 dar.
[0025] Wie bereits einleitend erwähnt, sollte im Falle einer integrierten Schalung eine
Schubverbindung zwischen den Schalungselementen und dem zu erstellenden Betonkörper
hergestellt werden. Dazu könnten Teile des textilen Gebildes aus der Innenwandung
des Schalungselements herausragen, so daß sie letztlich in den zu erstellenden Betonkörper
eingebunden werden und so praktisch eine Verdübelung zwischen Schalungselement und
Betonkörper bilden. Das textile Gebilde könnte dazu mit Fortsätzen in Form von Ausstülpungen,
hervortretenden Gewebeteilen oder sonstigen Faserverbänden versehen sein oder auch
mit einer Art Flausch aus einzelnen abragenden Fasern.
[0026] In den Fig. 1 und 2 ist angedeutet, daß auch das mit Hilfe der dargestellten Schalungselemente
1 zu erstellende Betonbauwerk mit einer eigenen Bewehrung, und zwar einer Stahlbewehrung
versehen werden kann. Dazu werden entsprechende Bewehrungselemente 9 auf oder in der
Schalung angeordnet bevor die Schalung selbst mit Ortbeton vergossen wird.
[0027] Abschließend sei darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf Schalungselemente
beschränkt ist, sondern Fertigbauelemente ganz allgemein betrifft, und daß diese Fertigbauelemente
zusätzlich zu der erfindungsgemäß vorgeschlagenen textilen Bewehrung auch weitere
Bewehrungselemente, bspw. eine Stahlbewehrung, umfassen können, oder auch zusätzlich
in die Matrix eingebundene, statistisch verteilte Kurzfasern umfassen können.
1. Fertigbauelement, im wesentlichen bestehend aus einer hydraulisch abgebundenen Matrix
(2), in der textile Fasern eingebettet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Bewehrung (3) vorgesehen ist und daß die Bewehrung (3) ein zumindest in
einer Richtung zusammenhängendes textiles Gebilde umfaßt.
2. Fertigbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebilde ein Gelege
ist.
3. Fertigbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebilde ein Gewebe
ist.
4. Fertigbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebilde ein Geflecht
ist.
5. Fertigbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gebilde Glasfasern umfaßt.
6. Fertigbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gebilde Kohlenstofffasern umfaßt.
7. Fertigbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gebilde Aramidfasern umfaßt.
8. Fertigbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Matrix (2) mineralisch- und vorzugsweise zementgebunden ist.
9. Schalungselement in Form eines Fertigbauelements nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
gekennzeichnet durch ein gewinkeltes Profil.
10. Schalungselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich das textile Gebilde
zumindest über einen Teil der winklig aneinandergrenzenden Abschnitte des Profils
erstreckt, so daß das textile Gebilde eine dreidimensionale Bewehrung (3) bildet.
11. Schalungselement nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Profil einen oder mehrere U-förmige Abschnitte aufweist.
12. Schalungselement nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
textile Gebilde Fortsätze aufweist, die nicht in die hydraulisch abgebundene Matrix
eingebettet sind.
13. Schalungselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das textile Gebilde
Fortsätze in Form von abragenden Faserverbänden aufweist.
14. Schalungselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das textile Gebilde
Fortsätze in Form von abragenden einzelnen Fasern aufweist.