[0001] Die Erfindung betrifft einen Flachdachpfannenziegel mit einem Kopfabschnitt zur Halterung
an einer Dachlattung, mit einem dem Kopfabschnitt gegenüberliegenden Fußabschnitt,
sowie mit einer Wasserfalzseite und einer Deckfalzseite, zwischen denen ein Mittelfeld
vorgesehen ist, wobei die Deckfalzseite konvex gewölbt ist und absatzlos in eine konkave
Wölbung des Mittelfeldes übergeht, wobei die Wasserfalzseite in absatzloser Fortsetzung
der konkaven Wölbung des Mittelfeldes konkav gewölbt ist, und wobei die Unterseite
des Kopfabschnittes auf Höhe des Mittelfeldes ein ebenes Auflagefeld für die Positionierung
auf der Dachlattung aufweist.
[0002] Ein solcher Flachdachpfannenziegel ist aus der JP 1-182444 A bekannt. Der Flachdachpfannenziegel
weist eine durchgehende konkave Wölbung auf. An seiner Unterseite ist ein ebenes Auflagefeld
im Mittelfeld vorgesehen, das als Auflage des Flachdachpfannenziegels auf einer Dachlattung
eines einzudeckenden Daches dient.
[0003] Ein anderer Flachdachpfannenziegel ist aus der EP 0 732 461 A1 bekannt. Der Flachdachpfanenziegel
weist eine konvex gewölbte Deckfalzseite auf, die absatzlos in ein mit einer konkaven,
flacher gestalteten Wölbung versehenes Mittelfeld übergeht. An das Mittelfeld schließt
auf der Wasserfalzseite ein ebener, streifenförmiger Abschnitt an, der für den Flachdachpfannenziegel
einen ästhetisch ansprechenden optischen Eindruck bei gleichzeitiger vergrößerter
Ziegelbreite erzielt. Der Flachdachpfannenziegel weist außerdem eine sichere Standfläche
im Bereich seines Kopfabschittes auf.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Flachdachpfannenziegel der eingangs genannten
Art zu schaffen, der im eingedeckten Zustand eine gute Begehung des Daches ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß an einer Unterseite im Bereich des Kopfabschnittes
seitlich neben dem ebenen Auflagefeld wenigstens ein nach unten abragender Stütznocken
vorgesehen ist. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß aufgrund der durchgehenden
konkaven Wölbung die Flachdachpfannenziegel im eingedeckten Zustand bei einer Begehung
des Daches eine schaukelnde oder kippende Bewegung vollführen, die eine sichere Begehung
des Daches nahezu unmöglich machte, obwohl das ebene Auflagefeld bereits eine entsprechende
Auflage auf der Dachlattung bildete. Das Vorsehen des wenigstens einen Stütznockens
seitlich neben dem ebenen Auflagefeld verhindert eine Kipp- oder Schaukelbewegung
der Flachdachpfannenziegel bei einer Begehung des Daches zumindest so weit, daß eine
sichere Begehbarkeit des eingedeckten Daches gewährleistet ist. Gleichzeitig werden
die Vorteile einer durchgehenden konkaven Wölbung des Flachdachpfannenziegels erreicht,
da Wasser auch im Bereich der Wasserfalzseite sicher zum Mittelfeld hin abläuft, so
daß für die Dacheindeckung eine verbesserte Regeneintragsicherheit erzielbar ist.
[0006] In Ausgestaltung der Erfindung ist eine Oberseite der Wasserfalzseite in unmittelbarem
Abstand vor der - in eingedecktem Zustand - Auflage der Deckfalzseite eines benachbarten
Flachdachpfannenziegels mit einem spoilerartig nach oben abragenden Windabweiser versehen.
Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Abdecken der Eindeckung durch hohe Windgeschwindigkeiten
wie Sturm oder ähnlichem vermieden, da die Windströmung aufgrund des Windabweisers
nicht unterhalb der Deckfalzseite des jeweils benachbarten Flachdachpfannenziegels
angreifen kann.
[0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Windabweiser einstückig am Mittelfeld
angeformt. Dies ist eine besonders robuste und einfach herzustellende Ausgestaltung.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Mittelfeld an einer Unterseite
auf gleicher Höhe wie der Windabweiser eine an die Abmessungen des Windabweisers angepaßte
Vertiefung auf. Diese Vertiefung, die bei der Pressung des Flachdachpfannenziegels
eingebracht wird, drückt zwangsläufig Material zu der Oberseite hin, so daß auf der
Oberseite eine entsprechende Materialerhöhung entsteht, mittels der in einfacher Weise
der Windabweiser geformt werden kann.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist auf der Wasserfalzseite wenigstens ein
Seitenfalz vorgesehen, dem wenigstens eine schräg zum Mittelfeld hin gerichtete Wasserleitrippe
zugeordnet ist. Dadurch wird der Wasserablauf zum Mittelfeld hin weiter verbessert.
[0010] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind eine Unterseite der Deckfalzseite sowie
eine Oberseite der Wasserfalzseite jeweils mit einer Doppelverfalzung versehen. Dadurch
wird die Regeneintragsicherheit weiter verbessert.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist an dem Fußabschnitt ein Eckausschnitt
und diagonal gegenüberliegend an dem Kopfabschnitt ein korrespondierender, doppelt
ausgeführter Eckausschnitt für die Einpassung eines fußseitigen Eckausschnitts eines
benachbarten Flachdachpfannenziegels vorgesehen. Dabei besteht der doppelt ausgeführte
Eckausschnitt aus zwei abgestuft aneinandergesetzten Eckausschnitten. Dadurch ist
es möglich, fuß- und kopfseitige Eckausschnitte bündig aneinanderzusetzen, wodurch
ebenfalls eine Verbesserung der Regeneintragsicherheit erzielt wird.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist auf Höhe des Auflagefeldes wenigstens
ein den Flachdachpfannenziegel durchdringendes Loch zur Sicherung des Flachdachpfannenziegels
an der Dachlattung mittels eines Befestigungselementes vorgesehen. Diese zusätzliche
Sicherung jedes Flachdachpfannenziegels erzeugt eine erhöhte Stabilität der gesamten
Eindeckung.
[0013] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Kopfabschnitt als kippsichere Standfläche
gestaltet. Dadurch ist es möglich, die fertig gepreßten Flachdachpfannenziegel ohne
die Verwendung zusätzlicher Kassetten durch einen Brennofen zu transportieren, wobei
die Flachdachpfannenziegel stehend ausgerichtet sind. Vorteilhaft werden die Dachziegel
bei der Herstellung ohne eine umlaufende Preßnaht verpreßt, so daß die Dachziegel
ohne eine anschließende Nachbearbeitung bereits optisch saubere Ränder und demzufolge
direkt die kippsichere Standfläche aufweisen.
[0014] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben und
anhand der Zeichnungen dargestellt.
- Fig. 1
- zeigt in einer Draufsicht eine Oberseite einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Flachdachpfannenziegels,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch den Flachdachpfannenziegel nach Fig. 1 entlang der Schnittlinie
II-II in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine fußseitige Ansicht des Flachdachpfannenziegels nach Fig. 1 in Richtung des Pfeiles
III in Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine Unterseite des Flachdachpfannenziegels nach den Figuren 1
bis 3 und
- Fig. 5
- einen Schnitt durch den Flachdachpfannenziegel entlang der Schnittlinie V-V in Fig.
1.
[0015] Ein Flachdachpfannenziegel gemäß den Figuren 1 bis 5 ist im Vergleich zu bekannten
Flachdachpfannenziegeln großflächig gestaltet und weist nahezu gleichlange Seiten
auf. Der Flachdachpfannenziegel weist einen Kopfabschnitt 1 auf, der in der Eindeckung
auf einem Dach nach oben gerichtet angeordnet und in nachfolgend näher beschriebener
Weise an einer Dachlatte eingehängt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite weist der
Flachdachpfannenziegel einen Fußabschnitt 2 auf, der in eingedecktem Zustand gemäß
Fig. 5 mittels einer nachfolgend näher beschriebenen Fußverfalzung 21, 22 im Bereich
einer Kopfverfalzung 8a, 9a des Kopfabschnittes 1 aufliegt. Wie aus den Figuren 2
und 3 erkennbar ist, weist der Flachdachpfannenziegel über seine Breite auf der rechten
Seite zunächst eine Deckfalzseite 3 auf, die mit einer über die gesamte Höhe des Flachdachpfannenziegels,
d.h. zwischen dem Kopfabschnitt 1 und dem Fußabschnitt 2 verlaufenden konvexen Wölbung
versehen ist. Zur Mitte des Flachdachpfannenziegels hin schließt an die Deckfalzseite
3 ein Mittelfeld 4 absatzlos an, wobei die konvexe Wölbung der Deckfalzseite 3 in
eine konkave Wölbung des Mittelfeldes 4 mit einem gegenüber der konvexen Wölbung der
Deckfalzseite 3 größeren Radius fortgesetzt ist. Diese konkave Wölbung des Mittelfeldes
4 ist bis in die der Deckfalzseite 3 gegenüberliegende Wasserfalzseite 5 des Flachdachpfannenziegels
absatzlos fortgeführt. Die Wasserfalzseite 5 weist somit dieselbe konkave Krümmung
oder Wölbung wie das Mittelfeld 4 auf.
[0016] Der Kopfabschnitt 1 weist auf einer oberen Seite des Flachdachpfannenziegels zwei
in parallelem Abstand zueinander angeordnete Kopffalze 8a, 9a auf, wobei ein äußerer
Kopffalz 8a direkt den kopfseitigen Rand des Kopfabschnittes 1 definiert. Ein innerer
Kopffalz 9a ist in Abstand zu dem äußeren Kopffalz 8a angeformt, wobei zwischen den
beiden Kopffalzen 8a und 9a eine nicht näher bezeichnete Kopffalznut gebildet wird.
Korrespondierend zu diesen Kopffalzen 8a und 9a weist der Fußabschnitt 2 gemäß den
Figuren 3 bis 5 zwei Fußfalze 21, 22 auf, wobei ein unterer, äußerer Fußfalz 21 den
unteren Rand des Fußabschnittes 2 bildet. Ein innerer Fußfalz 22 ist in parallelem
Abstand zu dem Fußfalz 21 zur Mitte des Flachdachpfannenziegels hin versetzt ausgeformt.
An einem in der Darstellung nach Fig. 4 rechten Ende weist der innere Fußfalz 22 eine
rechtwinklig nach unten abgewinkelte Falzecke 23 auf, die im eingedeckten Zustand
mehrerer Flachdachpfannenziegel mit dem Verbindungseck zwischen dem inneren Wasserfalz
9b und dem inneren Kopffalz 9a des benachbarten Flachdachpfannenziegels fluchtet.
Auf der Unterseite der Deckfalzseite 3 ist neben einem inneren Deckfalz 18 ein äußerer
Deckfalz 19 vorgesehen, der gleichzeitig den korrespondierenden Seitenrand des Flachdachpfannenziegels
definiert. Korrespondierend dazu ist auf der gegenüberliegenden Wasserfalzseite 5
an deren Oberseite eine weitere Doppelverfalzung in Form eines äußeren Wasserfalzes
8b und eines inneren Wasserfalzes 9b ausgeformt, die parallel zueinander ausgerichtet
sind. Der innere Wasserfalz 9b schließt rechtwinklig an den inneren Kopffalz 9a an.
Gleiches gilt für den äußeren Wasserfalz 8b, der rechtwinklig an den äußeren Kopffalz
8a anschließt. Etwa auf halber Höhe ist der innere Wasserfalz 9b unterbrochen und
weist in seinem in Abstand anschließenden, unteren Teilbereich eine schräg zum äußeren
Wasserfalz 8b hin gewandte Wasserleitrippe 12 auf, durch die ein Strömungskanal von
der zwischen den beiden Wasserfalzen 8b, 9b definierten Wasserfalznut zum Mittelfeld
4 hin nach innen gebildet wird. An einem unteren Ende der Wasserverfalzung, d.h. im
Bereich des Fußabschnittes 2, ist eine weitere, parallel zu der ersten Wasserleitrippe
12 ausgerichtete Wasserleitrippe 13 vorgesehen, die einen zum Mittelfeld 4 hin gerichteten
unteren Kanalabschnitt für den unteren Teil der Kopffalznut bildet.
[0017] Um eine formschlüssige, ineinandergreifende Stapelung mehrerer Flachdachpfannenziegel
zu ermöglichen und so insbesondere mehrere paketförmig zusammengefügte Flachdachpfannenziegel
auf ihren als kippsicheren Standflächen ausgebildeten Kopfabschnitten stehend durch
einen Brennofen transportieren zu können, sind im Bereich des Kopfabschnittes 1 an
einer Unterseite drei in Abstand nebeneinander angeordnete Haltenasen 14 vorgesehen,
deren Außenseite jeweils direkt mit dem Rand des Kopfabschnittes 1 fluchtet. Dazu
korrespondierend ist die Oberseite jedes Flachdachpfannenziegels mit drei auf die
Abmessungen der Haltenasen 14 abgestimmten Haltenuten 10 versehen, so daß beim Stapeln
der Flachdachpfannenziegel die Haltenasen 14 in die Haltenuten 10 eingreifen.
[0018] Der Fußabschnitt 2 weist auf seiner in Fig. 1 linken Seite einen Eckausschnitt 6
auf, dem diagonal gegenüberliegend an der entsprechend rechten Seite - auf Fig. 1
bezogen - am Kopfabschnitt 1 ein doppelter Eckausschnitt 7 zugeordnet ist, der als
zweifacher Eckausschnitt gestaltet ist. Dabei sind die beiden Ecken des doppelten
Eckausschnittes 7 an die Abmessungen des fußseitigen Eckausschnittes 6 derart angepaßt,
daß die fußseitigen Eckabschnitte 6 im eingedeckten Zustand jeweils in die kopfseitigen
Eckausschnitte 7 bündig eingreifen.
[0019] Um den Flachdachpfannenziegel im Bereich seines Kopfabschnittes 1 an einer Dachlatte
für die Eindeckung einhängen zu können, dienen zum einen die Haltenasen 14 als Einhängenasen.
Zum anderen ist an der Unterseite des Flachdachpfannenziegels im Bereich des Kopfabschnittes
1 und auf Höhe des Mittelfeldes 4 ein ebenes Auflagefeld 16 gebildet, das in seiner
Höhe etwa der Breite einer Dachlatte entspricht. Das ebene Auflagefeld 16 ist derart
gestaltet, daß es im eingedeckten Zustand auf der jeweiligen Dachlatte aufliegt und
somit die Funktionsposition des Flachdachpfannenziegels definiert. Um insbesondere
beim Begehen des Daches eine zusätzliche Kippsicherheit für jeden Flachdachpfannenziegel
zu erzielen, ist auf der Unterseite des Flachdachpfannenziegels im Bereich der Wasserfalzseite
und zusätzlich neben dem Auflagefeld 16 ein nach unten abragender Stütznocken 20 vorgesehen,
dessen als Auflagefläche dienende Stirnfläche wie beim dargestellten Ausführungsbeispiel
etwas höher liegt als das Niveau des Auflagefeldes 16, so daß der Stütznocken 20 geringe
Kippbewegungen zuläßt. Bei anderen Ausführungsbeispielen der Erfindung ragt der Stütznocken
bis auf das gleiche Niveau des Auflagefeldes ab, so daß er keinerlei Kippbewegungen
zuläßt. Um eine zusätzliche Sicherung jedes Flachdachpfannenziegels auf der zugehörigen
Dachlatte zu erzielen, ist auf Höhe des Auflagefeldes 16 ein den Flachdachpfannenziegel
durchdringendes Loch 15 vorgesehen, dessen Position bereits beim Fressen des Flachdachpfannenziegels
durch die Vorbereitung einer entsprechenden Insel (siehe Fig. 1) definiert ist.
[0020] Im Übergang zwischen Mittelfeld 4 und Wasserfalzseite 5 weist die Oberseite des Flachdachpfannenziegels
einen aus seiner Oberfläche ausgeformten, spoilerartigen Windabweiser 11 auf, der
konkav schräg zum Seitenrand der Wasserfalzseite 5 hin ansteigend gestaltet ist. Der
Windabweiser 11 erstreckt sich durchgehend über nahezu die gesamte Länge des inneren
Wasserfalzes 9b und ist derart in parallelem Abstand zu dem inneren Wasserfalz 9b
positioniert, daß er im eingedeckten Zustand unmittelbar zu dem äußeren Deckfalz 19
der Deckfalzseite 3 des benachbarten Flachdachpfannenziegels gemäß Fig. 2 positioniert
ist. Um eine problemlose Ausformung des Windabweisers 11 bei der Herstellung des Flachdachpfannenziegels
zu ermöglichen, weist der Flachdachpfannenziegel auf gleicher Höhe auf seiner Unterseite
eine rechteckige Vertiefung 17 auf, die in ihren Abmessungen an die Längen- und Breitenabmessungen
des Windabweisers 11 angepaßt ist. Durch diese beim Preßvorgang des Flachdachpfannenziegels
eingepreßte Vertiefung 17 wird gleichzeitig Material zur Oberseite herausgepreßt,
das zur Formung des Windabweisers 11 verwendet wird.
1. Flachdachpfannenziegel mit einem Kopfabschnitt zur Halterung an einer Dachlattung,
mit einem dem Kopfabschnitt gegenüberliegenden Fußabschnitt, sowie mit einer Wasserfalzseite
und einer Deckfalzseite, zwischen denen ein Mittelfeld vorgesehen ist, wobei die Deckfalzseite
konvex gewölbt ist und absatzlos in eine konkave Wölbung des Mittelfeldes übergeht,
wobei die Wasserfalzseite in absatzloser Fortsetzung der konkaven Wölbung des Mittelfeldes
konkav gewölbt ist, und wobei die Unterseite des Kopfabschnittes auf Höhe des Mittelfeldes
ein ebenes Auflagefeld für die Positionierung auf der Dachlattung aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß an einer Unterseite im Bereich des Kopfabschnittes (1) seitlich
neben dem ebenen Auflagefeld (16) wenigstens ein nach unten abragender Stütznocken
(20) vorgesehen ist.
2. Flachdachpfannenziegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Oberseite
der Wasserfalzseite (5) in unmittelbarem Abstand vor der - in eingedecktem Zustand
- Auflage der Deckfalzseite (3) eines benachbarten Flachdachpfannenziegels mit einem
spoilerartig nach oben abragenden Windabweiser (11) versehen ist.
3. Flachdachpfannenziegel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Windabweiser
(11) einstückig am Mittelfeld (4) angeformt ist.
4. Flachdachpfannenziegel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelfeld
(4) an einer Unterseite auf gleicher Höhe wie der Windabweiser (11) eine an die Abmessungen
des Windabweisers (11) angepaßte Vertiefung (17) aufweist.
5. Flachdachpfannenziegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Wasserfalzseite (5) wenigstens ein Seitenfalz (8b, 9b) vorgesehen ist,
dem wenigstens eine schräg zum Mittelfeld (4) hin gerichtete Wasserleitrippe (12,
13) zugeordnet ist.
6. Flachdachpfannenziegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Unterseite der Deckfalzseite (3) sowie eine Oberseite der Wasserfalzseite
(5) jeweils mit einer Doppelverfalzung (18, 19; 8b, 9b) versehen sind.
7. Flachdachpfannenziegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Fußabschnitt (2) ein Eckausschnitt (6) und diagonal gegenüberliegend an
dem Kopfabschnitt (1) ein korrespondierender, doppelt ausgeführter Eckausschnitt (7)
für die Einpassung eines fußseitigen Eckausschnittes (6) eines benachbarten Flachdachpfannenziegels
vorgesehen ist.
8. Flachdachpfannenziegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf Höhe des Auflagefeldes
(16) wenigstens ein den Flachdachpfannenziegel durchdringendes Loch (15) zur Sicherung
des Flachdachpfannenziegels an der Dachlattung mittels eines Befestigungselementes
vorgesehen ist.
9. Flachdachpfannenziegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein innerer Fußfalz (22) an einem Ende eine Falzecke (23) aufweist, die derart
rechtwinklig zu dem Fußfalz (22) ausgerichtet ist, daß sie - im eingedeckten Zustand
- mit dem Verbindungseck des inneren Wasserfalzes (9b) und des inneren Kopffalzes
(9a) fluchtet.
10. Flachdachpfannenziegel nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kopfabschnitt (1) als kippsichere Standfläche gestaltet ist.