[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft Verkleidungs- und Dekorationselemente für Aufzugskabinen
mit einer Vorrichtung zum schraubenlosen und lösbaren Befestigen solcher Elemente.
[0002] Für eine schraubenlose und lösbare Befestigung von Verkleidungs- und Dekorationselementen
in Aufzugskabinen sind mechanische Vorrichtungen zum Einhängen dieser Elemente bekannt.
Hierzu werden entsprechend ausgebildete Oesen, Haken, Schlitze oder Riegel an den
Elementen und/oder an den Kabinenwänden vorgesehen, welche ein Ein- und Aushängen
der Elemente ermöglichen. Vorrichtungen dieser Art weisen den Nachteil des hohen Platzbedarfes
und der Mehrkosten an Material und Fabrikationszeit auf.
[0003] Die US 3,034,184 offenbart eine Einhängetechnik der vorgenannten Art für Verkleidungselemente.
Hierbei weisen die Verkleidungselemente an der Rückseite je sechs horizontal vorstehende,
mit der Rückwand parallele Rollenpaare auf, welche beim Montieren in entsprechend
geformte Riegeltaschen in der Kabinenwand eingeführt und dann nach unten gezogen werden,
worauf das Verkleidungselement mechanisch fixiert ist. Es kann nicht ausgeschlossen
werden, dass mit dieser Befestigungstechnik Vibrationsgeräusche auftreten. Nebst dem
entsprechenden Platzbedarf ist der technische Aufwand offensichtlich sehr gross.
[0004] Eine etwas neuere Befestigungstechnik der eingangs genannten Art offenbart die US
4,394,809. Hier weisen die Verkleidungselemente an ihrer Rückseite kleine Blechwinkel
mit Schlitzen auf, welche beim Montieren über angeschraubte Haken an der Kabinenwand
gestülpt werden und beim Herunterziehen eine feste Verbindung mit der Kabinenwand
ermöglichen.
[0005] Alle bisher bekannten lösbaren und schraubenlosen Befestigungsarten weisen ferner
die Eigenschaft auf, dass für das Anbringen und Wegnehmen der Verkleidungselemente
in der Aufzugskabine einige cm freier vertikaler Raum an der Oberseite der Verkleidungselemente
vorhanden sein muss. Das ist deshalb notwendig, weil ein auf diese Art einzuhängendes
Verkleidungselement vor dem Einhängen zuerst vertikal angehoben werden muss. Ferner
muss nach dem Einhängen auch unterhalb der Unterkante des Verkleidungselementes noch
etwas Spielraum vorhanden sein, damit sich das Verkleidungselement in der Einhängevorrichtung
richtig verkeilt und so einen festen Sitz gewährleistet.
[0006] Der Aufwand für die vorgenannten und bekannten Befestigungstechniken lohnt sich vor
allem nicht für Dekorationselemente. Dekorationselemente, beispielsweise in Streifenform,
können sehr schmal sein, womit die Anzahl der benötigten mechanischen Befestigungsstellen
den Aufwand für eine Innenverkleidung und -Dekoration noch mehr vergrössert.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, das schraubenlose und zerstörungsfrei
lösbare Befestigen von Verkleidungs- und Dekorationselementen in Aufzugskabinen zu
vereinfachen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete und beispielhaft in Beschreibung
und Zeichnung dargestellte Erfindung gelöst.
[0009] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass Verkleidungs- und Dekorationselemente
mittels magnetischer Haftung an den Kabinenwanden, der Decke und am Bodenbefestigt
werden, wobei die Haftung mittels an der Rückseite der Verkleidungs- und Dekorationselemente
angebrachter Magnetelemente erfolgt.
[0010] Die magnetische Haftung ergibt bei entsprechender Dimensionierung und Anordnung von
Magnetelementen einerseits genügende Haftung der Verkleidungsund Dekorationselemente
an den Kabinen-Innenflächen und andererseits eine jederzeit lösbare Verbindung.
[0011] Die Verkleidungs- und Dekorationselemente können mit geringem Aufwand jederzeit ausgewechselt
und öfters neuen Bedürfnissen angepasst werden ohne teuren Umbau der Aufzugskabine.
Weiter ist es auch möglich, Kabinen welche noch über keine Auskleidung verfügen, nachträglch
mit Auskleidungen auszustatten.
[0012] Bei Benutzung des Aufzuges als Bauaufzug müssen gebrauchsfertige Kabinen mit temporären,
teuren Holzauskleidungen gegen Verschmutzung und Beschädigung geschützt werden. Mit
magnetisch befestigbaren Auskleidungen kann diese nach Abschluss der Bauphase nachträglich
angebracht werden.
[0013] Vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
[0014] Die Magnetelemente sind in der Form von teil- oder ganzflächigen Folien oder als
einzelne Haftmagnete an der Rückseite der Verkleidungs- und Dekorationselemente in
beliebiger bzw. zweckentsprechender Anordnung aufgeklebt oder anderswie befestigt.
[0015] Durch lokal dichtere Anordnung der Magnetelemente können Stellen mit erhöhter mechanischer
Beanspruchung grössere Haltekraft aufweisen, z.B. Handlauf oder schwerer Spiegel.
[0016] Die Magnetelemente können zwecks guter und vollflächiger Auflage auf eventuell lokal
nicht ganz paralleler Kabinenwandfläche eine elastische Zwischenlage zwischen Magnetfolie
und Verkleidungs- und Dekorationselement-Fläche aufweisen.
[0017] Als einfaches Hilfsmittel für das Anbringen und insbesondere für das problemlose
Entfernen der Verkleidungselemente dienen Griffe mit Vakuumglocken.
[0018] Erwünschte Schattenfugen zwischen den Verkleidungs- und Dekorationselementen können
als Ausfräsung oder Anfasung an den Seitenkanten der Verkleidungs- und Dekorationselemente
ausgeführt werden.
[0019] Mit der Magnethaftvorrichtung können auch Deckenelemente befestigt werden, beispielsweise
transparente Abdeckungen über eine Beleuchtungseinrichtung.
[0020] Die Magnethaftvorrichtung kann mit einem Drehscharnier kombiniert werden, wenn gelegentliche
Zugänglichkeit zu abgedeckten Einrichtungen verlangt wird, wie beispielsweise Steuerungen,
Beleuchtung, Noteinrichtungen und dergleichen.
[0021] Mit der Magnethaftvorrichtung kann ferner auch ein Bodenbelag befestigt werden, wobei
hierfür ein Belagsmaterial verwendet wird, das selbst magnetische Eigenschaften aufweist.
Das ergibt eine ganzflächige Haftung des Bodenbelages auf dem Bodenblech der Aufzugskabine.
[0022] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
und in den Zeichnungen dargestellt, es zeigen:
Fig.1 die Innenansicht einer Aufzugskabine,
Fig.2 die Rückseite eines Verkleidungs- oder Dekorationselementes,
Fig.3 ein Querschnitt einer magnetischen Haftstelle,
Fig.4 eine magnetische Haftstelle mit elastischer Zwischenlage,
Fig.5a/b die Ausbildung der Seitenkanten von Verkleidungselementen und/oder Dekorationselementen,
Fig.6 einen Querschnitt einer Sockelleiste mit Magnethaftung,
Fig.7 eine magnetisch haftende Beleuchtungsabdeckung und
Fig.8 die Beleuchtungsabdeckung mit Scharnier auf einer Seite und einem Magnetelement
auf der anderen Seite.
[0023] In der Fig.1 ist eine Aufzugskabine 1 in üblicher Ausführung dargestellt mit einem
Boden 3, einer Decke 4, mit Verkleidungselementen 2 und Dekorationselementen 2.1.
In der Rückwand ist ferner ein Spiegelelement 15 angebracht. Mit 9 sind Handläufe
an den Seitenwänden und an der Rückwand und mit 12 die optionalen Fugen zwischen den
Verkleidungselementen 2 bzw. ihre Seitenkanten bezeichnet.
[0024] Die Fig.2 zeigt die Rückseite eines Verkleidungselementes 2 oder Dekorationselement
2.1 mit einer beispielhaften Anordnung von streifenförmigen Magnetelementen 6. Die
grösseren und gestrichelt dargestellten Magnetelemente 6 sind zwecks Verstärkung der
Haftkraft in der Zone der Handläufe 9 vorgesehen. Die Magnetelemente 6 können eine
beliebige Form aufweisen. Die dargestellte Streifenform ist mit einfachen Zuschneideoperationen
herzustellen. Die Anordnung, Anzahl, Grösse und Form der anzubringenden Magnetelemente
6 ist ferner auch noch vom Material der Verkleidungs- und Dekorationselemente 2, 2.1,
deren Dicke und Steifigkeit abhängig. Die Magnetelemente 6 können für dünne Materialien
zwecks Erhöhung der Steifigkeit auch in Streifenform über die ganze Länge eines Verkleidungselementes
2 oder auch ganzflächig angebracht werden und, falls nötig für eine genügende Quersteifigkeit,
können drei oder mehr solche Streifen parallel angebracht werden, was in der Fig.2
gestrichelt angedeutet ist.
[0025] In der Fig.3 ist eine magnetische Haftstelle im Querschnitt dargestellt. Das Magnetelement
6 besteht in der einfachsten Form aus einem Stück Magnetfolie 10 mit einer bis zu
mehreren Millimetern Dicke. Die Magnetfolie 10 wird hier beispielsweise mittels einer
doppelseitigen Klebefolie 14 an der Rückseite eines Verkleidungselementes 2 angebracht.
Mit 13 ist eine Kabinenwand bezeichnet, welche wie üblich aus Stahlblech besteht.
Aufgrund der ebenen Rückseite der Verkleidungs- und Dekorationselemente 2, 2.1 und
der üblicherweise ebenso ebenen Stahlblechfläche der Kabinenwand 13 ergibt sich eine
gute Parallelität zwischen den beiden Flächen und so kann das Magnetelement 6, bzw.
die Magnetfolie 10 vollflächig auf dem Stahlblech der Kabinenwand 13 aufliegen, was
eine maximale Haftkraft ergibt.
[0026] Die Fig.4 zeigt eine Variante des Magnetelementes 6 mit einer elastischen Zwischenlage
11 zwischen Magnetfolie 10 und Rückseite des Verkleidungs- oder Dekorationselementes
2, 2.1. Die elastische Zwischenlage hat den Zweck, auch dann eine vollflächige Auflage
der Magnetelemente 6 zu gewährleisten wenn beispielsweise durch Wölbungen im Blech
der Kabinenwand 13 die Parallelität ungenügend ist. Auch bei bruchemempfindlichen
Materialien wie Spiegel, Gläser oder Keramikwerkstoffen wird deren Befestigung an
der Kabinenwand 13 vorteilhaft mittels Magnetelementen 6 gemäss Fig.4 vorgenommen.
Als elastische Zwischenlage 11 können dauerelastische Schaumstoffe mit geeigneter
Elastizität und Dicke verwendet werden.
[0027] Die Verkleidungs- und Dekorationselemente 2/2.1 werden üblicherweise geschlossen
aneinander gereiht. Die Biegekanten der Verkleidungs- und Dekorationselemente 2, 2.1
weisen, material- und biegetechnisch bedingt, einen kleinen Radius auf, welcher beim
Aneinanderreihen kleine Höhendifferenzen zwischen den Elementen von einigen Zehntelmillimetern
nicht bemerkbar macht.
[0028] Für Spezialausführungen können optional zwischen den Verkleidungs- und Dekorationselementen
2, 2.1 auch konkrete Schattenfugen vorgesehen werden. Damit solche Schattenfugen beim
Montieren der Verkleidungs- und Dekorationselemente 2, 2.1 nicht mittels Distanzstücke
erzeugt werden müssen, können die Seitenkanten der Verkleidungs- und Dekorationslemente
2, 2.1 eine Schattenfuge 12 bildend gemäss Fig.5a eckig ausgefräst oder eine Schattenfuge
16 bildend gemäss Fig.5b 45° angefast werden. Die Querschnittsformen der Schattenfugen
beschränken sich nicht auf die zwei gezeigten Beispiele, es sind auch konvex/konkave
Rundungen sowie anders geformte Anfräsungen möglich.
[0029] Durch eine schon vorhandene Schattenfuge 12 oder 16 können die Verkleidungs- und
Dekorationselemente 2, 2.1 beim Montieren ebenfalls fugenlos seitlich zusammengestossen
werden, was einen schnellen und problemlosen Montagevorgang ermöglicht. Es wird hierbei
bei einer vertikalen Kante oder Anschlagfläche der Aufzugskabine 1 das erste Verkleidungselement
2 angebracht und dann werden die weiteren der Reihe nach jeweils an die Seitenkante
des Vorhergehenden angeschlagen und an die Kabinenwand 13 angelegt. Zudem wird jedes
zu montierende Verkleidungs- oder Dekorationselement 2, 2.1 vor dem Anfügen auf den
Kabinenboden 3 oder hinter eine vormontierte Sockelleiste 8 (Fig.6) abgestellt, was
die Montage erleichtert und eine fugenlosen Abschluss an der Unterseite des Verkleidungs-
oder Dekorationselementes 2, 2.1 ergibt. Ferner müssen auf diese Art von den Magnethaftstellen
keine Schubkräfte aufgenommen werden, da die Verkleidungs- und Dekorationselemente
2, 2.1 vertikal abgestützt sind.
[0030] Das Entfernen von magnetisch haftenden Verkleidungs- und Dekorationselementen 2,
2.1 kann nicht ohne Hilfsmittel erfolgen, weil keine hintergreifbaren Kanten vorhanden
sind. Das ergibt den Vorteil einer weitgehenden Vandalenresistenz. Als Hilfsmittel
können Vakuumgriffe verwendet werden. Bei Ablösen eines Verkleidungs- oder Dekorationselementes
2, 2.1 wird dieses mittels des Vakuumgriffes von irgend einer Seite her etwas angehoben
und wird dann eine Unterlage z.B. aus Karton, Plastik oder Holz zwischen Kabinenwand
13 und abgelöstem Magnetelement 6 eingeschoben. Dieser Vorgang wird in der Folge schrittweise
über die ganze Fläche des Verkleidungs- oder Dekorationselementes 2, 2.1 fortgesetzt,
bis dessen Magnetelemente 6 alle von der Stahlblechfläche der Kabinenwand 13 abgelöst
sind und das Verkleidungs- oder Dekorationselement 2, 2.1 weggenommen werden kann.
[0031] Die Fig.6 zeigt die vorhin erwähnte Sockelleiste 8, welche ebenfalls, vorzugsweise
mittels einem durchgehenden streifenförmigen Magnetelement 6 an der Kabinenwand 13
angebracht wird. Noch vor dessen Anbringung wird ein Bodenbelag 3.1 eingelegt, der
ebenfalls magnetisch haftet.
[0032] Die Fig.7 Zeigt einen weitere Anwendungsmöglichkeit für die magnetisch haftende Befestigung.
An einer Kabinendecke 18 mit einem Beleuchtungselement 19 wird hierbei eine Transparentabdeckung
17 an ihren Auflagestellen an der Kabinendecke 18 mit Magnetelementen 6 versehen.
Hier wird werden mit dieser Montagevorrichtung entsprechend aufwendige Schraub- und
Schnappverschlüsse eingespart.
[0033] Als Hybridlösung kann jene in der Fig.8 angesehen werden. Falls eine Unverlierbarkeit
der Tranparentabdeckung 17 gewünscht wird, besteht die Möglichkeit eine Seite der
Transparentabdeckung 17 mit einem Scharnier 20 zu versehen und nur die andere Seite
mit einem Magnetelement 6. So besteht immer noch der Vorteil einer optisch diskreten
Befestigungstechnik und der Betätigung ohne Werkzeug.
[0034] Die Hybridlösung kann auch dann Anwendung finden, wenn irgendwelche technische Einrichtungen
hinter einem Verkleidungs- oder Dekorationselement 2, 2.1 gelegentlich oder periodisch
zu Wartungszwecken, Aenderungen und dergleichen zugänglich sein müssen. Es ist hierbei
auch möglich die Magnethaftstelle zusätzlich mit einem Schloss zu versehen, so dass
nur autorisiertes Personal Zugang hat. Ein Schloss hat in einem solchen Fall nur eine
Sperrfunktion, die Haltekraft in der Geschlossenposition wird dann nur mit der Magnetkraft
ausgeübt.
[0035] Mit der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung für Verkleidungselemente 2 in
Aufzugskabinen 1 wird die übliche Klebetechnik abgelöst. Mittels Klebetechnik befestigte
Verkleidungs- und Dekorationselemente 2, 2.1 sind schwieriger zu montieren und können
vor allem nicht zerstörungsfrei demontiert werden. Zudem sind durch Feuchtigkeits-
und Temperatureinflüsse mit der Zeit lokale Ablösungen in der Form von Blasen und
Wellen möglich.
[0036] Für speziell hohe mechanische Beanspruchung der Verkleidungs- oder Dekorationselemente
2, 2.1 werden anstelle von Magnetfolien 10 flache und harte Permanentmagnetplatten
mit hoher Koerzitivkraft eingesetzt. Solche Permanentmagnete werden vorteilhaft mit
einer verformbaren Zwischenlage an der Rückseite der Verkleidungselemente 2 angebracht,
damit ihre gegenüber der Magnetfolie 10 grössere Haftkraft durch eine luftspaltfreie,
vollflächige Auflage auf dem Stahlblech der Kabinenwand 13 voll ausgenützt werden
kann.
[0037] Als elastische bzw. verformbare Zwischenlage 11 können auch textile Materialien mit
filzartiger Struktur verwendet werden. Ebenso ist die Verwendung von plastisch verformbaren
Materialien für die Zwischenlage 11 möglich, wobei diese gleichzeitig als Kleber dienen
können.
[0038] Für die erfindungsgemässe Befestigungsart ist praktisch jedes Material für die Konstruktion
der Verkleidungs- und Dekorationselemente 2, 2.1 geeignet. Es kommen hierfür als Konstruktionsmaterial
Metall, Kunststoff, Glas, Spiegel, Keramik, Stein, Kompositwerkstoff, Textilien, Gummi
etc. infrage. Das eröffnet grosse Möglichkeiten für eine wechselbare Gestaltung der
Kabineninnenseiten nach verschiedenen innenarchitektonischen Vorstellungen. Ein weiterer
nicht zu vernachlässigender Pluspunkt dieser Befestigungstechnik ist das leichte und
kostengünstige Auswechseln von beschädigten Verkleidungs- und Dekorationselementen
2/2.1.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Aufzugskabine
- 2
- Verkleidungselement
- 2.1
- Dekorationselement
- 3
- Kabinenboden
- 3.1
- Bodenbelag
- 4
- Kabinendecke
- 5
- 6
- Magnetelement
- 7
- Magnetelement
- 8
- Sockelleiste
- 9
- Handlauf
- 10
- Magnetfolie
- 11
- Deformierbarer Schaumstoff
- 12
- Schattenfuge
- 13
- Kabinenwand
- 14
- Klebefolie
- 15
- Spiegel
- 16
- Anfasung
- 17
- Transparentabdeckung
- 18
- Kabinendecke
- 19
- Beleuchtungselement
- 20
- Scharnier
1. Verkleidungs- und Dekorationselemente (2, 2.1, 3.1, 17)) für eine Aufzugskabine (1)
mit einer Vorrichtung zum schraubenlosen und lösbaren Befestigen der Verkleidungs-
und Dekorationselemente (2, 2.1, 3.1, 17)), dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungs- und Dekorationselemente (2, 2.1, 3.1, 17)) magnetisch haftend
(6) an Innenflächen (3, 4, 13) der Aufzugskabine (1) lösbar befestigt sind.
2. Verkleidungs- und Dekorationselemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die magnetische Haftung Magnetelemente (6) in verschiedenen Formen und
Anordnungen auf der Rückseite der Verkleidungs- und Dekorationselemente (2, 2.1, 3.1,
17) angebracht sind.
3. Verkleidungs- und Dekorationselemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass lokal dichtere Anordnungen der Magnetelemente (6) für Zonen grösserer Beanspruchung
(9) vorgesehen sind.
4. Verkleidungs- und Dekorationselemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Magnetelement (6) eine Magnetfolie (10) vorgesehen ist.
5. Verkleidungs- und Dekorationselemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Magnetelement (6) ein Permanentmagnet mit hoher Koerzitivkraft vorgesehen
ist.
6. Verkleidungs- und Dekorationselemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetelement (6) eine deformierbare Zwischenlage (11) aufweist.
7. Verkleidungs- und Dekorationselemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Hilfsmittel für die Ablösung von Verkleidungselementen (2, 2.1, 3.1) Vakuumgriffe
vorgesehen sind.
8. Verkleidungs- und Dekorationselemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Transparentabdeckung (17) für eine Beleuchtungseinrichtung (19) Magnetelemente
(6) aufweist.
9. Verkleidungs- und Dekorationselemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verkleidungs- oder Dekorationselement (2, 2.1) und/oder eine Transparentabdeckung
(17) auf einer Seite ein Scharnier (20) und auf der anderen Seite ein Magnetelement
(6) aufweist.
10. Verkleidungs- und Dekorationselemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Material für Verkleidungs- und Dekorationselemente (2, 2.1, 3.1) selbst
magnetische Eigenschaften aufweist.