[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Ständer zur Halterung von Christbäumen und ähnlichen
Gegenständen, wie z.B. Sonnenschirme, Zaunpfähle, Fahnenstangen, Abschrankungen und
dergleichen mehr, wobei die genannten Gegenstände in einer Klemmhalterung dieses Ständers
zentriert aufgenommen werden sollen.
[0002] Ein derartiger Ständer ist beispielsweise mit dem Gegenstand der DE-U-94 03 811 bekannt
geworden.
[0003] Mit dieser bekannten Anordnung wird ein Christbaumständer beschrieben, an dessen
Fußkreuz einwärts gerichtete Federkörper angeordnet sind, deren radial einwärts gebogene
Enden bogenförmig wieder radial auswärts gebogen sind, so daß eine Klemmaufnahme für
einen etwa zylinderförmigen Gegenstand geschaffen wird, wobei sich die genannten Federkörper
lediglich unter Federkraft und Reibschluß an dem genannten, zu haltenden Gegenstand
anlegen, ohne sich mit diesem jedoch zu verkeilen.
[0004] Damit ist der Nachteil verbunden, daß die genannten Federn sich nur reibschlüssig
am Außenumfang des zu haltenden Gegenstandes, z.B. dem Christbaumstamm, anlegen, was
zu einem unsicheren Sitz führt.
[0005] Überdies ist es nicht möglich, einen krumm gewachsenen Stamm durch schräges Einsetzen
dieses Stammes in den Halter auszugleichen, weil die Federn stets mit gleicher Federkraft
von allen Seiten her auf den Aussenumfang des Stammes wirken.
[0006] Überdies besteht der weitere Nachteil, daß die Federkörper relativ bodennah sich
reibschlüssig am Stamm anlegen und hierdurch eine schlechte Haltewirkung gegeben ist.
Der größere Anteil der eigentlichen Haltewirkung wird durch eine größere, etwa sternförmig
ausgebildete Feder erwirkt, die gleichzeitig das Fußkreuz bildet und die einen oberen,
verengten Abschnitt bildet, in welchen der zu haltende Stamm eingesetzt werden soll.
[0007] Abgesehen von dem hohen Materialaufwand und den damit verbundenen hohen Herstellungskosten
besteht bei dieser Lösung der Nachteil, daß der Stamm wiederum nur reibschlüssig durch
die obere, zentrale, das Fußkreuz bildende, Federelement gehalten wird und lediglich
wiederum nur eine reibschlüssige Anlage dieses Federelements am Stamm gegeben ist.
Damit wird aber der Halt des gesamten Stammes in diesem Ständer in Frage gestellt.
[0008] Aus der US-A-4 989 820 ist ein Ständer für Christbäume bekannt geworden, der einen
Haltekörper aufweist, in dessen Innenraum der Baum eingesetzt wird, und der mit an
einem Haltekörper angebrachten Haltefingern versehen ist, welche aus federndem Material
ausgebildet sind. Es ist ferner bekannt, die Haltefinger abzuschrägen, so daß sich
Spitzen bilden, die einen besseren Halt des Baums gewährleisten.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Ständer der eingangs genannten Art So weiterzubilden,
daß mit wesentlich geringerem Herstellungsaufwand eine sicherere Befestigung des Gegenstandes
gewährleistet ist.
[0010] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des
Anspruchs 1 gekennzeichnet.
[0011] Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß am Innenumfang eines Haltekörpers mehrere
einander gegenüberliegende Federkörper vorhanden sind, wobei jeder Federkörper aus
einer Federspange besteht, die schräg nach unten verlaufend am Innenumfang des Haltekörpers
befestigt ist und an ihrem jeweiligen Federende eine oder mehrere Spitzen aufweist,
wobei mindestens die Spitzen radial einwärts gerichtet sind. Dabei sind die Federspangen
in mehreren Reihen übereinander angeordnet.
[0012] Mit der gegebenen technischen Lehre ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß beim
Einstecken eines zu haltenden Gegenstandes, bevorzugt eines Christbaumstammes oder
eines anderen zu haltenden Gegenstandes sich die Spitzen der Federkörper in den Gegenstand,
bevorzugt im Stamm, eingraben und hierdurch es zu einer form- und kraftschlüssigen
Verriegelung der Spitzen in dem Gegenstand kommt, so daß dieser ohne Fremdeinwirkung
nicht mehr aus dem Ständer gelöst werden kann.
[0013] Der Einfachheit halber wird in der folgenden Beschreibung von der Halterung eines
Christbaumes in einem Christbaumständer ausgegangen, obwohl die Erfindung hierauf
nicht beschränkt ist, wie mehrfach obenstehend betont wurde.
[0014] Wenn also ein Christbaum in den Halter von oben her eingesteckt wird, dann erfolgt
das Einstecken auf besonders einfache Weise, denn es können unterschiedlichste Durchmesser
in den Ständer eingesteckt werden, wobei eine große Duchmesser-Variabilität gewährleistet
ist.
[0015] In einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wurde festgestellt,
daß ein derartiger Ständer zur Halterung von Durchmessern im Bereich zwischen 40 und
100 mm geeignet ist, worauf die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist, denn es können
je nach Durchmesser des Haltekörpers, (der dann entsprechend größer bzw. kleiner ausgebildet
werden muß) auch sehr viel größere oder sehr viel kleinere Durchmesser von Christbäumen
gehalten werden.
[0016] Mit der beschriebenen technischen Lehre besteht also der Vorteil, daß die beschriebenen
Federkörper sich mit ihren Spitzen in das Material des zu haltenden Gegenstandes (Christbaum)
eingraben und sich dort verkeilen.
[0017] Eine besonders gute Verkeilwirkung wird dann erreicht, wenn die Spitzen jeweils schneidenartig
angeschliffen sind. Ein derartiger schneidenartiger Anschliff wird dadurch erreicht,
daß die Unterkante der jeweiligen Federspange weniger steil geneigt ist als vergleichsweise
die Oberkante, so daß eine Schneidkante erreicht wird, wie sie z.B. ein Stechbeitel
oder andere derartige Werkzeuge aufweisen.
[0018] Das Eingraben der Spitzen der Federspangen in den Baumstamm hat den Vorteil, daß
auch ein krummer Baumwuchs ohne weiteres ausgeglichen werden kann, denn dieser krumm
gewachsene Baumstamm kann auch schräg in den Haltekörper eingesetzt werden und so
schräg verbleiben, weil durch das ungleichmässige Eingraben der Spitzen der Federspangen
sich diese verkeilen und ein nachträgliches Zentrieren des Baumes verhindern.
[0019] Damit besteht der Vorteil, daß nach dem Einstecken eines Baumes in den Christbaumständer
dieser mit einem Ruck in eine andere Richtung ausgerichtet werden kann, wodurch sich
die Spitzen der Federspangen kurzfristig in ihrem eingegrabenen Zustand orientieren
und sich dann in dieser anderen, geneigten Lage festlegen und verkeilen.
[0020] Diese Verkeilungswirkung der Spitzen in dem Material des Baumstammes wird also in
jeder beliebigen Neigungslage des Baumstammes erreicht, ohne daß es zu einem ungewollten
Zurückschwenken des Baumstammes in eine zentrische Mittellage kommt. Dies war der
Nachteil bei der in der Beschreibungseinleitung genannten DE-U-94 03 811, wo die Federn
stets einen gleichmässigen Druck von allen Seiten her auf den Stammumfang ausüben
und somit einen Stamm gleichmässig zentrieren, was dazu führt, daß ein schief gewachsener
Stamm auch schief zentriert wird.
[0021] Vorstehend wurde ausgeführt, daß es zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens ausreicht,
am Innenumfang des Haltekörpers mehrere gegenüberliegende Federkörper anzuordnen,
wobei jeder Federkörper im wesentlichen aus einer Federspange besteht, deren ein oder
mehrere Spitzen radial einwärts und schräg nach unten gerichtet sind, und wobei mehrere
Reihen von Federspangen übereinander am Haltekörper vorgesehen sind.
[0022] Diese Ausführungsform lässt auch mehrteilige Federkörper zu, von denen beispielsweise
jeder Federkörper aus einer ersten Federspange besteht, an der als weiteres Teil mit
einer entsprechenden Befestigung die jeweilige Spitze angebracht ist.
[0023] Ebenso ist es vorgesehen, die Federspange mit ihrer Spitze als einziges, werkstoffeinstückiges
Teil auszubilden.
[0024] Ebenso ist es nicht lösungsnotwendig, die Federspange als solches schräg einwärts
zu richten. Es genügt hierbei, die Spitze selbst schräg nach unten und radial einwärts
zu richten, um die genannte Verkeilungswirkung im Material des Baumstammes zu erreichen.
[0025] Eine derartige technische Lehre umfasst einen Haltekörper, der in sich geschlossen
ist und an dessen Innenumfang die genannten Federkörper angeordnet sind.
[0026] Wenn in einen derartigen, in sich geschlossenen Haltekörper (der z.B. als Rohr ausgebildet
ist) ein Baumstamm eingesteckt wird, dann ist dieser Baumstamm unlösbar in diesem
Haltekörper aufgenommen. D.h. er kann ohne weitere Maßnahmen nicht mehr aus dem Haltekörper
gelöst werden. Dies ist die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
[0027] In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen, daß
der zu haltende Gegenstand lösbar in dem Haltekörper aufgenommen ist.
[0028] Hierbei wird vorausgesetzt, daß der Haltekörper aus mindestens zwei Teilschalen besteht,
die scharnierartig aneinander angelenkt sind, so daß die Teilschalen zueinander zu
öffnen und zu schließen sind. Im geschlossenen Zustand bilden dann die beiden Teilschalen
einen rundumlaufenden, geschlossenen Haltekörper, während im geöffneten Zustand die
eine Teilschale von der anderen weggeschwenkt werden kann, um so den zu haltenden
Gegenstand aus dem Aufnahmeraum des Haltekörpers lösen zu können.
[0029] Hierbei ist vorgesehen, daß sowohl an der einen Teilschale als auch an der anderen
Teilschale die vorher genannten Federkörper angeordnet sind. Wird demgemäss die eine
Teilschale von der anderen weggeschwenkt, dann fehlt dem zu haltenden Gegenstand beim
Öffnen der Teilschalen der Halt, weil die Federkörper mit dem Öffnen der Teilschale
aus dem Material des Baumstammes herausgezogen werden, und auf diese Weise kann der
Baumstamm sehr einfach aus dem Haltekörper herausgelöst werden.
[0030] Hierbei ist es nicht notwendig, lediglich zwei Teilschalen zu verwenden; es können
auch mehrere Teilschalen verwendet werden, die segmentartig zusammengesetzt werden.
[0031] Ebenso ist es nicht notwendig, die Teilschalen scharnierartig miteinander zu verbinden;
sie können auch durch entsprechende Spannbänder, Schellen und dergleichen zusammen
verbunden werden, um so einen in sich geschlossenen Haltekörper zu bilden.
[0032] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß zwei Teilschalen
vorhanden sind, wobei die beiden Teilschalen scharnierartig in der Art eines Klavierscharniers
zusammengehalten werden, wobei jede Klavierscharnierseite durch einen entsprechenden
Bolzen arretiert wird.
[0033] Wenn man nun den einen Bolzen an der einen Scharnierseite zieht, wird diese Scharnierseite
frei und die gesamte Teilschale kann über den anderen, noch im Klavierscharnier verbleibenden
Bolzen auf- und zugeschwenkt werden.
[0034] Diese Anordnung setzt also eine Scharnierachse voraus, die etwa parallel zur Längsachse
des zu haltenden Gegenstandes ist.
[0035] In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß die Teilschalen
in einer Scharnierachse gehalten werden, die senkrecht zu der Längsachse des zu haltenden
Gegenstandes angeordnet ist, d.h. also, diese Scharnierachse wäre dann in der Nähe
der Bodenplatte senkrecht zu der Längsachse des zu haltenden Gegenstandes angeordnet.
[0036] Auf diese Weise würden dann die beiden Teilschalen etwa sternförmig auseinander geklappt
werden können, wodurch sich ein besonders großer Aufnahmeraum ergibt.
[0037] In der vorher - kurz erwähnten - weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß zwei
oder mehrere Teilschalen kreissegmentförmig ausgebildet sind und nicht miteinander
direkt verbunden sind; sie werden dann lediglich zu einem geschlossenen Haltekörper
zusammengesetzt und durch ein oder mehrere am Außenumfang sich anlegende Spannbänder
zusammengehalten.
[0038] Ebenso ist die vorliegende Erfindung nicht auf eine besondere Formgebung des Haltekörpers
beschränkt. In einer ersten Ausgestaltung kann der Haltekörper etwa rohrförmig ausgebildet
sein, wobei sowohl ein kreiszylindrisches Rohr als auch Sechseckrohre, Ovalrohre,
Quadratrohre oder ähnliche Rohre verwendet werden können.
[0039] Es ist ebensowenig lösungsnotwendig, den Haltekörper über seine gesamte axiale Länge
mit geschlossenen Wandungsteilen zu versehen.
[0040] Es reicht hierbei aus, z.B. einen oberen, ringförmigen, rundumlaufenden Haltekörper
zu schaffen, der mit einem bodennahen zweiten ringförmigen Haltekörper über entsprechende
senkrechte Stäbe oder Verbindungselemente verbunden ist.
[0041] Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere Vorteile der Erfindung hervor.
[0042] Es zeigen:
- Figur 1:
- Draufsicht auf einen Ständer nach der Erfindung in einer ersten Ausgestaltung,
- Figur 2:
- Schnitt durch den Ständer nach Figur 1 in Richtung der Linie II-II,
- Figur 3:
- die Draufsicht auf die Anordnung nach Figur 1 in geöffnetem Zustand und in vereinfachter
Darstellung,
- Figur 4:
- die Seitenansicht einer Federspitze,
- Figur 5:
- eine andere Ausgestaltung eines Haltekörpers.
[0043] Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der Haltekörper 1 im wesentlichen aus zwei
Teilschalen 2,3, die im wesentlichen rohrförmig ausgebildet sind. Jede Teilschale
2,3 ist hierbei als Halbrundrohr ausgebildet; die beiden Halbrundrohre sind scharnierartig
miteinander verbunden. Die einander gegenüberliegenden Scharniere 4,5 sind jeweils
als Klavierscharnier ausgebildet und bestehen in an sich bekannter Weise aus Scharnierhülsen
9,10 (vergl. Figur 3), wobei in axialem Abstand voneinander an der einen Halbschale
2 zueinander fluchtende Scharnierhülsen 9 angebracht sind, die sich mit entsprechenden,
an der anderen Teilschale 3 angeordneten, Scharnierhülsen 19 ergänzen.
[0044] Beim Zusammenschließen eines derartigen Scharniers 5 fluchten die Scharnierhülsen
9,10 der einander zugeordneten Teilschalen 2,3, so daß durch diese fluchtende Innenbohrung
dann ein nicht näher dargestellter Arretierstift gesteckt werden kann.
[0045] In Figur 3 ist ein (nicht näher dargestellter) Arretierstift durch das Scharnier
4 hindurchgesteckt, während er im Scharnier 5 gezogen wurde. Auf diese Weise ist es
möglich, die beiden Teilschalen 2,3 in Pfeilrichtung 11 und in Gegenrichtung hierzu
schwenkbar zueinander zu gestalten.
[0046] Es wird hierbei im übrigen bevorzugt, wenn an der einen Teilschale 3 der Boden 7
angeformt ist, der in an sich bekannter Weise in seinem Mittenbereich eine nach oben
gerichtete Spitze 8 trägt.
[0047] Es ist ferner vorgesehen, daß an dem Haltekörper 1 ein Fußkreuz 6 ansetzt, mit dem
der Haltekörper 1 auf einer Bodenfläche aufgestellt ist.
[0048] Zur Verbesserung der Handhabung sind das Fußkreuz 6 und der Boden 7 an einer Teilschale
3 angebracht. Die zweite Teilschale 2 ist dann ohne großen Aufwand wegschwenkbar.
[0049] In einer anderen (zeichnerisch nicht dargestellten) Ausführungsform ist es vorgesehen,
daß der Haltekörper 1 in eine Keramikschale oder dergleichen mit entsprechenden Halteelementen
eingesetzt wird, so daß der genannte Christbaumständer in einem Wasserbad sitzt und
damit Wasser an den Stamm des Christbaumes herangeführt werden kann, um diesen länger
frisch zu halten.
[0050] Wesentlich ist nun, daß am Innenumfang jeder Teilschale 2,3 mehrere Reihen von Federkörpern
12 angeordnet sind. Jeder Federkörper 12 besteht im wesentlichen aus einer Federspange
13, die an ihrem vorderen Ende in eine nach unten und innen einwärts gerichtete Spitze
17 übergeht.
[0051] Es wird hierbei bevorzugt, wenn die Federspange 13 und die Spitze 17 aus einem werkstoffeinstückigen,
einheitlichen Material, z.B. einem nicht-rostenden Federstahl, bestehen, wobei der
Federstahl eine Dicke von z.B. 1,2 mm aufweist.
[0052] Wichtig hierbei ist, daß jede Federspange 13 mit entsprechenden Befestigungen 14
am Innenumfang der Teilschale 2,3 befestigt ist und daß in jeder Reihe mindestens
zwei einander gegenüberliegende Federkörper 12 im Aufnahmeraum des Haltekörpers 1
angeordnet sind, um sich an beiden gegenüberliegenden Seiten in den Stamm des zu haltenden
Gegenstandes einzugraben.
[0053] In einer anderen Ausgestaltung können auch in jeder Reihe drei einander gegenüberliegende
Federkörper angeordnet sein, die dann im Winkel von 120° zueinander am Innenumfang
des Haltekörpers verteilt angeordnet sind.
[0054] Die Federspangen 13 sind bevorzugt in Richtung der nach unten und einwärts gerichteten
Geraden 15 am Innenumfang der Teilschalen 2,3 befestigt, wobei der Winkel 16 im Bereich
zwischen 10° bis 60° liegen kann.
[0055] Es wird hierbei bevorzugt, wenn die jeweilige Spitze 17 der Federspange 13 schneidenartig
ausgebildet ist, wie dies in Figur 4 näher dargestellt ist. Hierbei bildet die Oberkante
19 im Vergleich zur Unterkante 18 einen Winkel 20, wobei die Unterkante 18 flacher
ausläuft als die Oberkante 19, um so eine schneidenartig ausgebildete Unterkante 18
zu bilden. Es wird damit eine meißelartige Schneide geschaffen, die sich in der Art
eines Stechbeitels in das Material des zu haltenden Gegenstandes eingräbt.
[0056] Die Länge 21 der Federspangen 13 ist relativ beliebig. Sie kann bei einem üblichen
Christbaumständer eine Länge von z.B. im Bereich zwischen 40 bis 80 mm aufweisen.
[0057] Im Ausführungsbeispiel nach Figur 5 ist eine andere Form eines Haltekörpers 22 dargestellt,
wo erkennbar ist, daß an einem oberen Ring 23 die genannten Federkörper 12 angeordnet
sind.
[0058] Es ist zusätzlich ein mittlerer oder unterer Ring 24 vorgesehen, der ebenfalls Federkörper
trägt. Der Ring 23 ist über senkrecht verlaufende Stäbe 25 mit dem Boden 7 verbunden.
[0059] Um einen derartigen Haltekörper 22 öffnen zu können, sind die vorher beschriebenen
Öffnungsmechanismen vorgesehen. Entweder ist der Ring 23 mehrgeteilt und besteht aus
mehreren Teilschalen, die über die Scharniere 4,5 schwenkbar miteinander verbunden
sind, oder es ist ein segmentartiger Ring vorgegeben, der durch ein umlaufendes, zeichnerisch
nicht dargestelltes, Spannband zusammengehalten wird.
[0060] Ebenso ist es möglich, daß der Ring 23 zweigeteilt ist und statt des oben beschriebenen
Scharniers 4,5 (mit einer Scharnierachse parallel zur Längsachse des zu haltenden
Gegenstandes) ein Scharnier 26,27 vorhanden ist, dessen Scharnierachse etwa senkrecht
zur Längsachse des zu haltenden Gegenstandes verläuft. Auf diese Weise würde dann
der oben genannte - aus mehreren Teilringen bestehende - Ring 23 sternartig auseinandergeklappt
werden können.
[0061] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß mit dem erfindungsgemässen
Christbaumständer auch herkömmliche Christbaumständer nachgerüstet werden können.
In diesem Fall entfällt dann das Fußkreuz 6, und der genannte Haltekörper 1 kann in
einen vorhandenen Aufnahmeraum eines vorhandenen Christbaumständers eingesetzt werden.
[0062] Nachdem die vorhandenen Christbaumständer in der Regel aus einem runden Aufnahmeraum
bestehen, in den drei im Umfangswinkel von 120° zueinander versetzt angeordnete Halteschrauben
eingreifen, wird es bevorzugt, wenn der Haltekörper etwa als Dreieckskörper oder als
Sechseckkörper ausgebildet ist, um die vorhandenen Schraüben senkrecht auf den Außenflächen
des Haltekörpers 1 aufsetzen zu können.
[0063] Wird ein derartiger Haltekörper 1 in einen Wassertrog eingesetzt, dann besteht der
weitere Vorteil, daß durch das Eingraben der Spitzen 17 in das Material des Baumstammes
das Wasser besser und mit höherem Wirkungsgrad an den Baumstamm herangeführt werden
kann und der Baum dadurch länger frischhält.
[0064] Insgesamt ergibt sich eine stark verbesserte Handhabung. Gleichzeitig wird die Standfestigkeit
des aufgenommenen Stammes erhöht.
1. Ständer für im wesentlichen zylindrische, langgestreckce Gegenstände, insbesondere
Christbäume, mit mindestens einem Haltekörper (1), in dessen Innenraum der Gegenstand
eingesetzt wird, und mit an dem Haltekörper (1)angebrachten Federkörpern (12), die
als mit Spitzen (17) versehene Federspangen (13) ausgebildet sind, wobei mehrere Federspangen
(13) über den Umfang des Haltekörpers (1) verteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Reihen von Federspangen (13) übereinander am Haltekörper (1) vorgesehen sind.
2. Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federspangen (13) radial einwärts nach unten geneigt sind.
3. Ständer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen (17) der Federspangen (13) angeschliffen sind.
4. Ständer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federspangen (13) und die Spitzen (17) materialeinstückig oder als getrennte,
lösbar oder fest miteinander verbundene Bauteile ausgebildet sind.
5. Ständer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (1) aus mehreren Bauteilen (2, 3) zusammengesetzt ist.
6. Ständer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile (2,3) schwenkbar miteinander verbunden sind.
7. Ständer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (1) aus mehreren, miteinander verbundenen Ringen (24, 25) besteht,
die übereinander angeordnet sind.
8. Ständer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein Boden (7) mit einer Spitze (8) vorgesehen ist.
9. Ständer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (1) rund, dreieckig, sechseckig oder in anderer, im wesentlichen
runder Form ausgebildet ist.
10. Ständer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fußkreuz (6) an dem Haltekörper (1) befestigt ist.
1. Stand for substantially cylindrical, elongated objects, especially Christmas trees,
which has at least one holding body (1), into the interior of which the object is
inserted, and has attached to the holding body (1) spring bodies (12) which are configured
as spring clips (13) provided with points (17), a plurality of spring clips (13) being
distributed over the perimeter of the holding body (1), characterised in that a plurality of rows of spring clips (13) is provided, one above the other on the
holding body (1).
2. Stand according to claim 1, characterised in that the spring clips (13) are inclined radially inwards and downwards.
3. Stand according to one of claims 1 or 2, characterised in that the pointed tips (17) of the spring clips (13) are sharpened.
4. Stand according to one of claims 1 to 3, characterised in that the spring clips (13) and the points (17) are configured as one material piece or
as separate components which are detachable or securely connected to one another.
5. Stand according to one of claims 1 to 4, characterised in that the holding body (1) is composed of a plurality of components (2, 3).
6. Stand according to claim 5, characterised in that the components (2, 3) are connected to one another so as to be pivotable.
7. Stand according to one of claims 1 to 6, characterised in that the holding body (1) consists of a plurality of interconnected rings (24, 25) which
are disposed one above the other.
8. Stand according to one of claims 1 to 7, characterised in that a base (7) with a point (8) is provided in addition.
9. Stand according to one of claims 1 to 6, characterised in that the holding body (1) is configured round, triangular, hexagonal or in some other
substantially round shape.
10. Stand according to one of claims 1 to 9, characterised in that a cross-shaped base (6) is attached to the holding body (1).
1. Support pour des objets longs globalement cylindriques, notamment des arbres de Noël,
comportant au moins un corps de support (1) à l'intérieur duquel est placé l'objet,
et des corps élastiques (12) qui sont prévus sur le corps de support (1) et qui sont
conçus comme des languettes élastiques (13) pourvues de pointes (17), plusieurs languettes
élastiques (13) étant réparties sur la circonférence du corps de support (1), caractérisé en ce que plusieurs séries de languettes élastiques (13) sont superposées sur le
corps de support (1).
2. Support selon la revendication 1, caractérisé en ce que les languettes élastiques (13) sont inclinées radialement vers l'intérieur
et vers le bas.
3. Support selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les pointes (17) des languettes élastiques (13) sont aiguisées.
4. Support selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les languettes élastiques (13) et les pointes (17) sont réalisées d'une
seule pièce ou sous la forme d'éléments séparés qui sont reliés entre eux de façon
amovible ou fixe.
5. Support selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le corps de support (1) se compose de plusieurs éléments (2, 3).
6. Support selon la revendication 5, caractérisé en ce que les éléments (2, 3) sont reliés entre eux de manière pivotante.
7. Support selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le corps de support (1) se compose de plusieurs anneaux (24, 25) reliés
entre eux et superposés.
8. Support selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il est prévu en supplément un fond (7) avec une pointe (8).
9. Support selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le corps de support (1) a une forme ronde, triangulaire ou hexagonale,
ou une autre forme globalement ronde.
10. Support selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un socle cruciforme (6) est fixé au corps de support (1).