(19)
(11) EP 0 868 872 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
07.10.1998  Patentblatt  1998/41

(21) Anmeldenummer: 98810189.5

(22) Anmeldetag:  06.03.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A47F 5/08, A47B 96/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 03.04.1997 CH 769/97

(71) Anmelder: Fehlbaum & Co.
CH-4132 Muttenz (CH)

(72) Erfinder:
  • Walter, Herbert
    79379 Müllheim (DE)

(74) Vertreter: Ullrich, Gerhard, Dr. et al
A. Braun, Braun Héritier Eschmann AG Holbeinstrasse 36-38
4051 Basel
4051 Basel (CH)

   


(54) Vorrichtung zur Präsentation von Waren


(57) Die Vorrichtung zur Präsentation von Waren vor einer Rückwand (W) besteht aus einer an der Rückwand (W) befestigten Wandschiene (1) und mehreren in die Wandschiene (1) einklinkbaren, nach unten sich erstreckenden Vertikalstützen (3). In der Wandschiene (W) ist ein Schlitzraster und in den Vertikalstützen (3) ein Lochraster vorhanden. Jede Vertikalstütze (3) weist zuoberst einen Steckhaken (32) mit einer vorderen Kralle (320) auf. Verschiedene Warenträger sind mit ihren Konsolen in die Lochraster an den Vertikalstützen (3) einhängbar. Nur beim Schrägstellen der Vertikalstütze (3) ist die Kralle (320) in den ausgewählten Rasterschlitz einführbar, während bei senkrecht gestellter Vertikalstütze (3) die Kralle (320) die oberhalb des Rasterschlitzes gelegene Innenwandung der Wandschiene (1) hintergreift. Die Vorrichtung lässt sich baukastenartig erweitern, einfach aufbauen, demontieren und variabel umrüsten und erlaubt gediegene sowie originelle Ladenausstattungen.




Beschreibung

Anwendungsgebiet der Erfindung



[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Präsentation von Waren vor einer Wand. Die Vorrichtung besteht aus einer an der Wand befestigten Wandschiene und mehreren von der Wandschiene sich nach unten erstreckenden Vertikalstützen.

Stand der Technik



[0002] Aus der WO-A-91 14388 ist eine Vorrichtung zur Präsentation von Waren vor einer Rückwand bekannt. Offenbart wird eine an der Rückwand befestigte profilierte Wandschiene, in der Vertikalstützen längsverschiebbar sind oder die ein Raster aufweist, wo man die Vertikalstützen einhängen kann. Von den Vertikalstützen gehen horizontale, in der Höhe verstellbare Tragarme ab, die in ein Kerbenraster einhängbar sind. Mit Distanzelementen stützt man die Vertikalstützen gegen die Rückwand ab. Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist, dass man nur die Tragarme zur Verfügung hat. Überdies ist das relativ grobe Erscheinungsbild der offenen Wandschienen nicht für alle Gestaltungsansprüche geeignet.

Aufgabe der Erfindung



[0003] Angesichts der vorstehenden Nachteile liegt der Erfindung das Problem zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsmässigen Art zu schaffen, wo verschiedene Warenträger einsetzbar sind und die auch gediegene Ladenausstattungen erlaubt. Die zu konzipierende Vorrichtung soll sich überdies einfach aufbauen, demontieren und variabel umrüsten lassen. Ferner müssen die Komponenten der Vorrichtung stabil und sicher zusammengefügt werden können. Die Vorrichtung soll für eine adäquate Tragfähigkeit ausgelegt sein und sich baukastenartig erweitern lassen.

Wesen der Erfindung



[0004] Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet. Vorhanden sind eine Wandschiene mit einem Schlitzraster, Vertikalstützen mit einem Lochraster und jeweils einem zuoberst angeordneten Steckhaken sowie verschiedene Warenträger. Beim Schrägstellen einer Vertikalstütze lässt sich der Steckhaken durch den ausgewählten Rasterschlitz hindurchstecken. Wird die Vertikalstütze in die Senkrechte bewegt, hintergreift die zuvorderst am Steckhaken vorhandene Kralle die oberhalb des Rasterschlitzes gelegene Innenwandung der Wandschiene. In die Lochraster der Vertikalstützen sind die mit Konsolen ausgestatteten Warenträger einhängbar. Als Wandschiene und Vertikalstütze eignen sich besonders Hohlprofile. Zum Verblenden der Wandschiene kann man eine Deckleiste vorsehen, die vorzugsweise hoch- und herunterklappbar ist. Als Warenträger kommen Tragarme, Tragbügel, Tablare und flächige Bauteile in Betracht. In die Vertikalstützen sind auch Dekorations- und Informationsobjekte einhängbar.

Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen



[0005] Es zeigen:
Figur 1A:
die Vorrichtung in mehreren Etagen bestückt als Prinzipdarstellung in der Seitenansicht;
Figur 1B:
die Vorrichtung gemäss Figur 1A in der Perspektivansicht;
Figur 2A:
einen Tragarm;
Figur 2B:
einen Tragbügel;
Figur 2C:
ein Tablar;
Figur 2D:
Detail X1 aus Figur 1B;
Figur 3A:
eine Wandschiene in der Frontansicht;
Figur 3B:
Detail X2 aus Figur 3A;
Figur 3C:
den Schnitt A-A gemäss Figur 3B;
Figur 4A:
eine Vertikalstütze in der Seitenansicht;
Figur 4B:
die Vertikalstütze gemäss Figur 4A in der Frontansicht;
Figur 4C:
Detail X3 aus Figur 4A;
Figur 4D:
Detail X4 aus Figur 4B;
Figur 5A:
eine in einen Abschnitt der Wandschiene eingeklinkte Vertikalstütze in der Frontansicht;
Figur 5B:
eine Detailvergrösserung aus Figur 5A ohne Deckleiste; und
Figur 5C:
die Detailvergrösserung gemäss Figur 5B mit hochgeklappter Deckleiste in der Seitenansicht.

Ausführungsbeispiel



[0006] Mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erfolgt nachstehend die detaillierte Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Vorrichtung. Abschliessend werden mögliche Modifikationen erwähnt.

[0007] Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Im Interesse der Übersichtlichkeit wird auf die wiederholte Bezeichnung von Bauteilen in nachfolgenden Figuren zumeist verzichtet, sofern zeichnerisch eindeutig erkennbar ist, dass es sich um "wiederkehrende" Bauteile handelt.

Figuren 1A und 1B



[0008] An einer Rückwand W ist eine Wandschiene 1, z.B. mittels Schrauben, horizontal angeordnet. Diese Wandschiene 1 ist insbesondere aus ästhetischen Gründen mit einer Deckleiste 2 nach vorn hin verblendet. In die Wandschiene 1 sind mehrere, in einem Rastermass zueinander beabstandete Vertikalstützen 3 eingeklinkt, die sich zum Boden B erstrecken. Die Vertikalstützen 3 besitzen ein nach vorn weisendes Lochraster 30, so dass man verschiedene Warenträger 4 - hier in Gestalt von Tragarmen 40, Tragbügeln 41 oder Tablaren 42 - in wählbarer Höhe einhängen kann. Ein Warenträger 4 überspannt normalerweise den Abstand zwischen zwei Vertikalstützen 3, so dass seine beiden äusseren Konsolen 43 jeweils in das Lochraster 30 einer Vertikalstütze 3 einhängbar sind. Auf der Rückseite der Vertikalstützen 3 sitzen Distanzelemente 31, welche die Vertikalstützen 3 gegen die Rückwand W abstützen.

[0009] Das Lochraster 30 in den Vertikalstützen 3 und die Konsolen 43 der Warenträger 4 sind so bemessen, dass in das Lochraster 30 einer Vertikalstütze 3 zwei Konsolen 43 benachbart angeordneter Warenträger 4 einhängbar sind. Gebildet wird das Lochraster 30 aus einer systematischen Folge in einer Zeile angeordneter Rasterlöcher 300. Die Vorrichtung lässt sich nach den örtlichen Gegebenheiten und dem gestalterischen Konzept beliebig erweitern. Man kann eine Mehrzahl von Vertikalstützen 3 in eine entsprechend lange Wandschiene 1 einklinken und daran die verschiedenen Warenträger 4 in mehreren Etagen einhängen.

Figur 2A



[0010] Als erste Variante eines Warenträgers 4 stehen Tragarme 40 zur Verfügung, die speziell für die Frontalpräsentation von Bekleidung geeignet sind. Ein solcher Tragarm 40 besitzt die zwei äusseren Konsolen 43, zwischen denen sich die Basisstrebe 400 erstreckt. Mittig an die Basisstrebe 400 setzt rechtwinklig die nach vorn weisende, in den Raum ragende Hängestrebe 401 an. Zuvorderst an der Hängestrebe 401 ist eine nach oben gerichtete Begrenzungsnase 402 vorgesehen, um das Herunterrutschen von an die Hängestrebe 401 angehängten Kleiderbügeln zu verhindern.

[0011] Jede Konsole 43 hat die Gestalt einer Grundplatte mit zwei nach unten gerichteten Einhängenasen 430, die der Vertikalstütze 3 zugewandt und zum Lochraster 30 komplementär sind. Die beiden Einhängenasen 430 greifen in zwei benachbarte, übereinander liegende Rasterlöcher 300 ein und gewährleisten so eine erhöhte Stabilität der Formschlussverbindung zwischen der Konsole 43 und der Vertikalstütze 3.

Figur 2B



[0012] Die zweite Variante von Warenträgern 4 bilden die Tragbügel 41, die speziell für die seitliche Darbietung von Bekleidung - sogenannte Ärmelpräsentation - geeignet sind. Ein Tragbügel 41 hat ebenfalls zwei äussere Konsolen 43 mit zwei nach unten gerichteten Einhängenasen 430. Jedoch sind die Konsolen 43 der Tragbügel 41 länger als jene der Tragarme 40. Zwischen den weiter in den Raum ragenden Enden beider Konsolen 43 verläuft eine Querstrebe 410, so dass zur Rückwand W genügend Platz ist, um Kleiderbügel zur Rückwand W weisend an die Querstrebe 410 zu hängen.

Figur 2C



[0013] Die dritte Variante von Warenträgern 4 sind die Tablare 42, welche zur liegenden Darbietung von Waren dienen. Die zwei äusseren Konsolen 43 mit den Einhängenasen 430 unterfassen eine Platte 420, die als Ablagefläche dient.

Figur 2D



[0014] Vergrössert gezeigt wird hier das Einhängen der Konsolen 43 mit den Einhängenasen 430 in das Lochraster 30 an den Vertikalstützen 3 sowie die Anordnung der Warenträger 4 neben- und übereinander. An die zwei dargestellten äusseren Vertikalstützen 3 ist in die fünften und sechsten Rasterlöcher 300 von oben ein Tragarm 40 eingehangen. Auf gleicher Ebene wie der Tragarm 40 ist in die zweite Vertikalstütze 3 von links, benachbart zum Tragarm 40, ein Tablar 42 eingehangen, das sich zur nächsten, nicht mehr dargestellten Vertikalstütze 3 erstreckt. Unterhalb des erwähnten Tablars 42, ebenfalls zwischen der zweiten und dritten Vertikalstütze 3 von links, ist ein weiteres Tablar 42 eingehangen.

Figur 3A bis 3C



[0015] Die Wandschiene 1 ist vorzugsweise ein Rechteck-Hohlprofil, welches eine gute Auflage auf der Rückwand W ermöglicht. In der Wandschiene 1 befindet sich auf der Frontseite ein Schlitzraster 10 mit systematisch in einer Zeile angeordneten Rasterschlitzen 100. Zwischen zwei benachbarten Rasterschlitzen 100 besteht ein Abstand, korrespondierend zur Breite der Warenträger 4. Vorteilhaft sind aber weitere Rasterschlitze 100 eingefügt, um die Vertikalstützen 3 variabler anordnen und auch andere Breiten von Warenträgern 4 einsetzen zu können.

[0016] Mittig hat der einzelne Rasterschlitz 100 eine Auswölbung 101, hinter der in der Rückseite des Rechteck-Hohlprofils eine kleinere Durchgangsbohrung 102 liegt. Die Auswölbung 101 erlaubt den Durchtritt eines Schraubenkopfes, während die Durchgangsbohrung 102 für den Durchtritt einer Schraubenspitze vorgesehen ist, um die Wandschiene 1 an der Rückwand W befestigen zu können. Über den Rasterschlitzen 100 befinden sich Bohrungen 103, welche zur Befestigung eines Scharniers für die Halterung der hochklappbaren Deckleiste 2 bestimmt sind.

Figuren 4A bis 4D



[0017] Für die Vertikalstütze 3 kommt ein Hohlprofil mit rundem oder eckigem Querschnitt in Betracht. Das Lochraster 30 mit der Vielzahl von Rasterlöchern 300 ist an der Frontseite des Profils angeordnet. Auf der Rückseite des Profils ist zumindest eine Gewindebohrung 301 vorhanden, um daran das sich gegen die Rückwand W abstützende Distanzelement 31 zu befestigen.

[0018] Am oberen Ende der Vertikalstütze 3 ist ein mehrfach gebogener Steckhaken 32 angebracht, hier angeschweisst. Der Steckhaken 32 dient zum Einklinken der Vertikalstütze 3 in einem ausgewählten Rasterschlitz 100 in der Wandschiene 1. Zu diesem Zweck besitzt der Steckhaken 32 vorn eine abgewinkelte Kralle 320, welche im eingesteckten Zustand den Rasterschlitz 100 durchragt und hintergreift. Die Kralle 320 ist so bemessen, dass die Vertikalstütze 3 nur angeschrägt ein- und ausgeklinkt werden kann.

Figuren 5A und 5B



[0019] Gezeigt ist ein Ausschnitt der Wandschiene 1, wo die Vertikalstütze 3 in einen bestimmten Rasterschlitz 100 eingeklinkt ist. Hierbei endet die Vertikalstütze 3 unterhalb der Wandschiene 1, wobei der Steckhaken 32 die Wandschiene 1 von unten umfasst und die Kralle in den Rasterschlitz 100 hineinragt. Das vordere Ende der Kralle 320 hintergreift die oberhalb des Rasterschlitzes 100 gelegene Innenwandung der Wandschiene 1. Ist die Deckleiste 2 heruntergeklappt (siehe Fig. 5A), wird die Vorderseite der Wandschiene 1 mit dem Schlitzraster 10 und damit auch der in den Rasterschlitz 100 hineinragende Steckhaken 32 verdeckt. Die auf der Rückseite der Vertikalstütze 3 angeordneten Distanzelemente 31 stützen sich an der Rückwand W ab.

Figur 5C



[0020] Die Distanzelemente 31 haben insbesondere dann eine Funktion, wenn die Wandschiene 1 durch eine Unterlage 11 von der Rückwand W absteht. Vorteilhaft ist die Deckleiste 2 mit einem Scharnier 20, welches an der Wandschiene 1 befestigt ist, klappbar fixiert. Somit kann die Deckleiste 2 beim Einklinken von Vertikalstützen 3 hochgeklappt werden. Nach dem Einklinken wird die Deckleiste 2 heruntergeklappt. Beim Entfernen einer Vertikalstütze 3 wird durch das Schrägstellen der Vertikalstütze 3, die Deckleiste 2 mit nach oben geschwenkt, quasi geöffnet.

[0021] Zur vorbeschriebenen Vorrichtung sind weitere konstruktive Variationen realisierbar. Hier ausdrücklich erwähnt seien noch:
  • Bei schwerer belasteten Vertikalstützen 2 kann es sinnvoll sein, daran Füsse vorzusehen, die am Boden B aufsetzen.
  • Die Vertikalstützen 2 können aus rundem oder rechteckigem Hohlprofil sein.
  • Ein Warenträger 4 könnte auch mehrere Vertikalstützen 3 überspannen und dann zwei äussere Konsolen 43 und dazwischen weitere stützende Konsolen 43 aufweisen, die in die innere Vertikalstütze 3 einhängbar sind.
  • Die Distanzelemente 31 sind nicht zwingend, wobei mehrere verteilte Distanzelemente 31 pro Vertikalstütze 3 bei höherer Belastung zweckmässig sind.
  • Denkbar ist auch, die Warenträger 4 mit nur einer mittig angeordneten Konsole 43 auszustatten und diesen dann nur in eine Vertikalstütze 3 einzuhängen, sofern es die Belastungsverhältnisse und Stabilitätsanforderungen zulassen.
  • Im Prinzip ist es ausreichend, an jeder Konsole 43 nur eine Einhängenase 430 vorzusehen; zwei Einhängenasen 430 erhöhen jedoch die Stabilität.
  • Bei einem Tablar 42 könnten die beiden Konsolen 43 auch seitlich an der Platte 420 befestigt sein, und anstelle einer Platte 420 könnte man auch einen sonstigen, flächenhaften Träger einsetzen.
  • Neben den Warenträgern 4 kann man auch Dekorations- oder Informationsobjekte in die Vertikalstützen 3 einhängen, wenn daran Konsolen 43 angeordnet sind.



Ansprüche

1. Vorrichtung zur Präsentation von Waren vor einer Rückwand (W), bestehend aus einer an der Rückwand (W) befestigten Wandschiene (1) und mehreren in die Wandschiene (1) einklinkbaren, nach unten sich erstreckenden Vertikalstützen (3), dadurch gekennzeichnet, dass

a) in der Wandschiene (W) ein Schlitzraster (10) mit einer Mehrzahl von in einer Linie angeordneten Rasterschlitzen (100) vorhanden ist;

b) in den Vertikalstützen (3) ein Lochraster (30) mit einer Mehrzahl von in einer Linie angeordneten Rasterlöchern (300) vorhanden ist und jede Vertikalstütze (3) zuoberst einen Steckhaken (32) mit einer zuvorderst angeordneten Kralle (320) aufweist;

c) Warenträger (4,40,41,42) oder Dekorations- und Informationsobjekte mit ihren Konsolen (43) in die Lochraster (30) an den Vertikalstützen (3) einhängbar sind; und

d) nur beim Schrägstellen der Vertikalstütze (3) - d.h. das untere Ende der Vertikalstütze (3) ist weiter von der Rückwand (W) entfernt - die Kralle (320) des Steckhakens (32) in den ausgewählten Rasterschlitz (100) einführbar ist, und bei senkrecht gestellter Vertikalstütze (3) die Kralle (320) die oberhalb des Rasterschlitzes (100) gelegene Innenwandung der Wandschiene (1) hintergreift.


 
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandschiene (1) mit einer hoch- und herunterklappbaren Deckleiste (2) verblendet ist.
 
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandschienen (1) und die Vertikalstützen (3) aus Hohlprofilen bestehen.
 
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenträger (4) Tragarme (40), Tragbügel (41) oder Tablare (42) sind.
 
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Warenträger (4) zwischen mindestens zwei benachbarten Vertikalstützen (3) erstrecken.
 
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass

a) ein Tragarm (40) aus zwei seitlichen Konsolen (43), einer dazwischen verlaufenden Basisstrebe (400) und einer an die Basisstrebe (400) etwa mittig und rechtwinklig ansetzenden Hängestrebe (410) besteht;

b) ein Tragbügel (41) aus zwei seitlichen Konsolen (43) und einer sich zwischen den vorderen Konsolenenden erstreckenden Querstrebe (410) besteht; und

c) ein Tablar (42) aus zwei seitlichen Konsolen (43) und einer Platte (420) oder einem Flächenelement besteht.


 
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckleiste (2) mit einem Scharnier (20) an der Wandschiene 1 befestigt ist.
 
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite der Vertikalstütze (3) mindestens ein Distanzelement (31) fixierbar ist, welches sich an der Rückwand (W) abstützt.
 
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kralle (320) der gebogene Fortsatz eines Flachmaterialabschnittes ist.
 
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

a) eine Konsole (43) eine oder zwei nach unten weisende Einhängenasen (430) aufweist, die dazu bestimmt sind, in die Rasterlöcher (300) der Vertikalstütze (3) einzugreifen; und

b) in ein Rasterloch (300) die Einhängenasen (430) von zwei nebeneinander benachbart angeordneten Warenträgern (4) einhängbar sind.


 




Zeichnung

























Recherchenbericht