(19)
(11) EP 0 870 113 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.12.2000  Patentblatt  2000/49

(21) Anmeldenummer: 97909350.7

(22) Anmeldetag:  01.10.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7F15B 21/04
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9705/415
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9821/488 (22.05.1998 Gazette  1998/20)

(54)

WARTUNGSGERÄT ZUR DRUCKLUFTAUFBEREITUNG

SERVICING APPARATUS FOR TREATING COMPRESSED AIR

APPAREIL DE MAINTENANCE POUR TRAITER DE L'AIR COMPRIME


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FI FR GB GR IT LI NL SE

(30) Priorität: 14.11.1996 DE 19647073

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
14.10.1998  Patentblatt  1998/42

(73) Patentinhaber: Festo AG & Co
73734 Esslingen (DE)

(72) Erfinder:
  • STOLL, Kurt
    D-73732 Esslingen (DE)
  • BERNER, Michael
    D-73230 Kirchheim (DE)

(74) Vertreter: Abel, Martin, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Dipl.-Ing. R. Magenbauer Dipl.-Phys. Dr. O. Reimold Dipl.-Phys. Dr. H. Vetter Dipl.-Ing. M. Abel Hölderlinweg 58
73728 Esslingen
73728 Esslingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 708 007
DE-A- 4 442 128
US-A- 5 372 464
DE-A- 3 523 406
DE-U- 7 514 529
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Wartungsgerät zur Druckluftaufbereitung, mit einem in den Verlauf einer Fluidleitungsanordnung einschaltbaren Grundkörper und einer über eine Bajonettverbindungseinrichtung an dem Grundkörper lösbar festlegbaren Aufnahmeschale, wobei an der Aufnahmeschale erste Bajonettverbindungsmittel vorgesehen sind, die durch relativ zum Grundkörper erfolgendes Verdrehen zwischen einer das Ansetzen und Abnehmen der Aufnahmeschale entlang einer Montageachse ermöglichenden Lösestellung und einer die Aufnahmeschale am Grundkörper fixierenden Verriegelungsstellung bewegbar sind.

    [0002] Wartungsgeräte dieser Art werden eingesetzt, um die in pneumatischen Anlagen verwendete Druckluft nach bestimmten Kriterien aufzubereiten bzw. zu behandeln. Dementsprechend existieren verschiedene Arten von Wartungsgeräten, beispielsweise Filtergeräte, Ölergeräte, Reglergeräte oder Kombinationen derartiger Geräte. Sofern es sich dabei um ein mit einem Filter oder Öler ausgestattetes Wartungsgerät handelt, ist regelmäßig ein in die Fluidleitungsanordnung des Druckluftnetzes einschaltbarer Grundkörper vorhanden, an dessen Unterseite eine als Filterschale oder Ölerschale bezeichnete gefäßartige Aufnahmeschale angeordnet ist. Diese Aufnahmeschale dient zur Aufnahme bzw. zum Auffangen von Kondensat oder Öl.

    [0003] Unter gewissen Umständen muß die Aufnahmeschale vom Grundkörper abgenommen werden. Daher ist zwischen der Aufnahmeschale und dem Grundkörper eine lösbare Verbindungseinrichtung vorgesehen, die zweckmäßigerweise als Bajonettverbindungseinrichtung ausgebildet ist. Eine solche Bajonettverbindungseinrichtung geht beispielsweise aus der DE 7 514 529 U hervor, in der ein Wartungsgerät der eingangs genannten Art näher beschrieben ist.

    [0004] Um die Aufnahmeschale am Grundkörper zu fixieren, wird sie in Richtung einer gedachten Montageachse an den Grundkörper angesetzt und anschließend relativ zu diesem verdreht. Dabei gelangen an der Aufnahmeschale vorgesehene, nach außen vorspringende erste Bajonettverbindungsmittel in eine Verriegelungsstellung, in der sie am Grundkörper vorgesehene zweite Bajonettverbindungsmittel hintergreifen. Zum Entfernen der Aufnahmeschale wird diese in entgegengesetzter Richtung bis zum Erreichen einer Lösestellung verdreht, worauf sie sich ohne weiteres abnehmen läßt.

    [0005] Häufig sind mehrere Wartungsgeräte unterschiedlicher Art unmittelbar aneinander angebaut und dadurch zu Wartungseinheiten zusammengefaßt. Dadurch wird die Zugänglichkeit der Aufnahmeschalen erschwert und ihre Handhabung zum Anbringen oder Lösen an bzw. von einem Grundkörper beeinträchtigt.

    [0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Wartungsgerät der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Aufnahmeschale sich auch bei beengten Platzverhältnissen einfach montieren und demontieren läßt.

    [0007] Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß die Aufnahmeschale an einem unverdrehbar an dem Grundkörper ansetzbaren Haltekörper gehaltert ist, wobei die ersten Bajonettverbindungsmittel relativ zu dem Haltekörper verdrehbar sind und wobei an dem Haltekörper eine zum Erzeugen der Drehbewegung der ersten Bajonettverbindungsmittel dienende, manuell betätigbare Drehantriebseinrichtung angeordnet ist.

    [0008] Auf diese Weise können die an der Aufnahmeschale vorgesehenen ersten Bajonettverbindungsmittel zur erforderlichen Drehbewegung veranlaßt werden, ohne die Aufnahmeschale selbst zum Drehen erfassen zu müssen. Der Drehvorgang wird durch Betätigung der Drehantriebseinrichtung verursacht, die an geeigneter Stelle an dem Haltekörper angeordnet ist und mit den ersten Bajonettverbindungsmitteln der Aufnahmeschale in Drehantriebsverbindung steht. Dabei kann die Drehantriebseinrichtung griffgünstig positioniert werden, beispielsweise an der Vorderseite des Wartungsgerätes, so daß seitlich neben dem Wartungsgerät in unmittelbarer Nachbarschaft weitere Wartungsgeräte angeordnet werden können, ohne die Drehbetätigung zu beeinträchtigen. Auf diese Weise können sehr kompakte Wartungsgeräteanordnungen verwirklicht werden, ohne die Handhabung der Aufnahmeschale beim Anbringen und Entfernen an bzw. von einem Grundkörper zu beeinträchtigen.

    [0009] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

    [0010] Zweckmäßigerweise verfügt die Drehantriebseinrichtung über eine relativ zum Haltekörper bewegbare und insbesondere drehbare Antriebsverzahnung, die mit einer der Aufnahmeschale und somit den ersten Bajonettverbindungsmitteln zugeordneten Abtriebsverzahnung in Eingriff steht. Bei Betätigung der Drehantriebseinrichtung erfolgt eine Bewegung der dieser zugeordneten Antriebsverzahnung, so daß die mit dieser kämmende Abtriebsverzahnung der Aufnahmeschale ebenfalls verlagert wird und eine Drehbewegung der mit ihr verbundenen ersten Bajonettverbindungsmittel hervorruft. Hierbei ergibt sich eine schlupffreie und sehr sichere Kraftübertragung.

    [0011] Sowohl die Antriebsverzahnung der Drehantriebseinrichtung als auch die der Aufnahmeschale zugeordnete Abtriebsverzahnung haben zweckmäßigerweise eine bogenförmige Erstreckung und sind als ineinandereingreifende Außenverzahnungen ausgeführt. Die Antriebsbewegung der Antriebsverzahnung ist zweckmäßigerweise eine Drehbewegung, wobei das Zentrum der Drehbewegung zweckmäßigerweise mit dem Krümmungszentrum des bogenförmigen Verlaufes zusammenfällt.

    [0012] Die erforderliche Betätigungskraft läßt sich sehr einfach und mit wenig Krafteinsatz erzeugen, wenn die Antriebsverzahnung mit einem verschwenkbar gelagerten Betätigungshebel zusammenwirkt, so daß mit Hebelübersetzung auf die Abtriebsverzahnung eingewirkt werden kann.

    [0013] Um ein versehentliches Betätigen der Drehantriebseinrichtung zu verhindern, ist zweckmäßigerweise eine Sicherungseinrichtung zur lösbaren Sicherung der Grundstellung des Betätigungshebels vorhanden, in der die ersten Bajonettverbindungsmittel ihre Verriegelungsstellung einnehmen.

    [0014] Es wäre prinzipiell denkbar, die ersten Bajonettverbindungsmittel an einem zum Beispiel ringförmigen Körper anzuordnen und diesen an der Aufnahmeschale relativ zu dieser verdrehbar zu lagern. Ein erheblich reduzierter Bauaufwand, der auch keine besondere Dichtproblematik hervorruft, stellt sich jedoch ein, wenn die ersten Bajonettverbindungsmittel, wie schon beim Stand der Technik, fester und insbesondere integraler Bestandteil der Aufnahmeschale sind, wobei die Drehbewegung der ersten Bajonettverbindungsmittel durch eine von der Drehantriebseinrichtung verursachte Drehbewegung der Aufnahmeschale selbst hervorgerufen wird. Die Abtriebsverzahnung ist dabei zweckmäßigerweise fest mit der Aufnahmeschale verbunden und insbesondere als einstückiger Bestandteil derselben ausgeführt. Der Haltekörper kann hierbei einen Lagerkörper bilden, an dem die Aufnahmeschale verdrehbar und gleichzeitig axial unverschiebbar gehalten ist.

    [0015] In besonders zweckmäßiger Ausgestaltung ist der Haltekörper als Außengehäuse ausgebildet, das die Aufnahmeschale abgesehen vom Bereich der ersten Bajonettverbindungsmittel vollständig umschließt.

    [0016] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
    Figur 1
    eine erste Bauform des erfindungsgemäßen Wartungsgerätes bei vom Grundkörper abgenommener Aufnahmeschale und unmittelbar vor deren Anbringen am Grundkörper,
    Figur 2
    die Anordnung aus Figur 1 bei am Grundkörper angebrachter Aufnahmeschale,
    Figur 3
    einen schematischen Längsschnitt durch die Aufnahmeschale und den ihr zugeordneten Haltekörper gemäß Schnittlinie III-III aus Figur 2, wobei die Drehantriebseinrichtung der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt ist,
    Figur 4
    einen Teillängsschnitt durch das Wartungsgerät gemäß Schnittlinie IV-IV im Bereich des Betätigungshebels der Drehantriebseinrichtung und der dieser zugeordneten Sicherungseinrichtung, wobei der Betätigungshebel durch einen in seiner Sicherungsstellung befindlichen Sicherungsriegel in der Grundstellung gesichert ist, und
    Figur 5
    die Anordnung aus Figur 4 bei entsichertem, in seine betätigte Stellung verschwenktem Betätigungshebel der Drehantriebseinrichtung.


    [0017] In Figur 1 ist strichpunktiert eine aus Druckluftleitungen bestehende Fluidleitungsanordnung 1 gezeigt, die von einer nicht näher dargestellten Druckmittelquelle zu einem oder mehreren nicht näher dargestellten Verbrauchern führt. In den Verlauf dieser Fluidleitungsanordnung 1 ist der in Figur 1 nur schematisch angedeutete Grundkörper 2 eines sogenannten Wartungsgerätes 3 eingeschaltet. Das Wartungsgerät 3 dient zur Aufbereitung der in der Fluidleitungsanordnung 1 strömenden Druckluft, wobei es beispielsgemäß von einer Filter-Regler-Kombination gebildet ist, in der die Druckluft gefiltert und auf einen im Vergleich zum Primärdruck reduzierten Sekundärdruck eingeregelt wird. Die Druckregelung übernimmt eine im Innern des Grundkörpers 2 aufgenommene, nicht näher dargestellte Regeleinheit, von der an der Oberseite des Grundkörpers 2 ein Einstellknopf 10 sichtbar ist (in Figur 2 nicht dargestellt).

    [0018] Es existieren weitere Arten von Wartungsgeräten 3, deren Grundkörper 2 anstelle einer Regeleinheit über andere Funktionseinheiten verfügen.

    [0019] Das beispielsgemäße Wartungsgerät 3 verfügt über einen nicht näher dargestellten Filter, der am Grundkörper 2 angeordnet ist und nach unten ragt. Dort ist er von einer Aufnahmeschale 4 umschlossen, die an einer beispielsgemäß nach unten weisenden Montageseite 5 des Grundkörpers 2 lösbar festlegbar ist.

    [0020] Die Aufnahmeschale 4 ist von einem gefäßartigen becherähnlichen Körper gebildet. Sie hat eine zweckmäßigerweise hohlzylindrisch ausgebildete Seitenwand 6, an die sich an der Unterseite eine zweckmäßigerweise kugelschalenählich geformte Bodenwand 7 anschließt. An der der Bodenwand 7 axial entgegengesetzten Stirnseite der Seitenwand 6 ist die Aufnahmeschale 4 offen, so daß ihr Innenraum 9 zugänglich ist. Ihr dortiger Abschnitt sei als Befestigungsende 8 bezeichnet, da sie mit ihm voraus an der Montageseite 5 des Grundkörpers 2 lösbar festlegbar ist.

    [0021] Die beispielsgemäße Aufnahmeschale 4 kann als Filterschale bezeichnet werden. In ihrem Innenraum 9 schlägt sich Kondensat aus der hindurchströmenden Druckluft nieder, das von Zeit zu Zeit oder kontinuierlich über eine nicht näher dargestellte Kondensat-Ablaßeinrichtung entfernt werden kann. Jedenfalls ist die Aufnahmeschale 4 gas- und flüssigkeitsdicht ausgebildet.

    [0022] Die Befestigung der Aufnahmeschale 4 an dem Grundkörper 2 erfolgt unter Vermittlung einer Bajonettverbindungseinrichtung 12. Die Aufnahmeschale 4 wird im Rahmen eines Steck-Dreh-Vorganges lösbar am Grundkörper 2 fixiert.

    [0023] Die Bajonettverbindungseinrichtung 12 verfügt beispielsgemäß über eine Mehrzahl erster Bajonettverbindungsmittel 13, die im Bereich des Befestigungsendes 8 an der Außenfläche der Seitenwand 6 der Aufnahmeschale 4 angeordnet sind. Sie sind beim Ausführungsbeispiel von einzelnen Radialvorsprüngen gebildet, die in Umfangsrichtung bezüglich der Längsachse 14 verteilt insbesondere einstückig an der Aufnahmeschale 4 angeordnet sind.

    [0024] Axial zwischen dem Kranz von ersten Bajonettverbindungsmitteln 13 und dem stirnseitigen Rand 15 des Befestigungsendes 8 erstreckt sich ein Zentrierabschnitt 16 der Seitenwand 6, der im Bereich seiner Außenfläche zweckmäßigerweise eine umlaufende Nut aufweist, in der ein Dichtring 17 gehalten ist.

    [0025] Der Grundkörper 2 verfügt im Innern über eine zur Montageseite 5 hin offene Aufnahme 18 mit im wesentlichen zylindrischer Konturierung. Die Formgebung ist so gewählt, daß sich die Aufnahmeschale 4 mit ihrem Befestigungsende 8 koaxial einstecken läßt. Über den Innenumfang der Aufnahme 18 verteilt sind mehrere sich im wesentlichen axial erstreckende und zur Montageseite 5 hin offene Längsnuten 22 vorgesehen, von denen in Figur 1 nur eine gezeigt ist, während von den übrigen lediglich die im Bereich der Montageseite 5 liegenden Mündungen 20 angedeutet sind. Querschnitt und Verteilung der Längsnuten 22 sind an die ersten Bajonettverbindungsmittel 13 angepaßt, die in die Längsnuten 22 einschiebbar sind, wenn die Aufnahmeschale 4 entlang einer mit ihrer Längsachse 14 zusammenfallenden Montageachse 23 mit dem Befestigungsende 8 in die Aufnahme 18 gemäß Pfeil 24 eingesteckt wird.

    [0026] An dem der Montageseite 5 axial entgegengesetzten inneren Ende einer jeweiligen Längsnut 22 schließt sich eine ein Stück weit in Umfangsrichtung der Aufnahme 18 verlaufende Umfangsnut 25 an, die gleichzeitig einen axial ins Innere der Aufnahme 18 leicht ansteigenden Verlauf hat. Eine jeweilige axial zwischen der Umfangsnut 25 und der Montageseite 5 liegende Partie des Grundkörpers 2 bildet ein zweites Bajonettverbindungsmittel 26, so daß insgesamt eine der Anzahl der ersten Bajonettverbindungsmittel 13 entsprechende Anzahl zweiter Bajonettverbindungsmittel 26 an dem Grundkörper 2 vorgesehen ist. In Figur 1 ist nur eines dieser zweiten Bajonettverbindungsmittel 26 gezeigt, die anderen haben einen entsprechenden Aufbau.

    [0027] Die ersten Bajonettverbindungsmittel 13 sind vorzugsweise fest an der Aufnahmeschale 4 angebracht. Sie sind insbesondere einstückiger Bestandteil der zum Beispiel aus Glasmaterial oder Kunststoffmaterial bestehenden Aufnahmeschale 4.

    [0028] Das durch Einstecken erfolgende Ansetzen der Aufnahmeschale 4 an den Grundkörper 2 wie auch das entgegengesetzte Abnehmen von dem Grundkörper 2 geschieht bei entsprechend der Figur 1 getroffener Positionierung der ersten Bajonettverbindungsmittel 13, die hier eine mit der Längsachse der Längsnuten 22 fluchtende Lösestellung einnehmen. Um die Aufnahmeschale 4 am Grundkörper 2 zu fixieren, wird sie, nachdem sie mit ihren ersten Bajonettverbindungsmitteln 13 bis zum inneren Ende in die Längsnuten 22 eingeführt wurde, gemäß Pfeil 27 um ihre Längsachse 14 verdreht, so daß die ersten Bajonettverbindungsmittel 13 in die Umfangsnuten 25 eintauchen und die zweiten Bajonettverbindungsmittel 26 radial hintergreifen. Die ersten Bajonettverbindungsmittel 13 nehmen dann einen aus Figur 2 hervorgehende Verriegelungsstellung ein, bei der sie im Zusammenwirken mit den zweiten Bajonettverbindungsmitteln 26 ein Herausziehen der Aufnahmeschale 4 aus der Aufnahme 18 verhindern.

    [0029] Gleichzeitig wird die Aufnahmeschale 4 durch das Zusammenwirken der ersten und zweiten Bajonettverbindungsmittel 26 mit dem Grundkörper 2 verspannt. Dies geschieht zweckmäßigerweise durch Zusammenwirken des Zentrierabschnittes 16 mit einem zugeordneten Endabschnitt 28 der Aufnahme 18. Außerdem wird der Übergang zwischen der Aufnahmeschale 4 und dem Grundkörper 2 fluiddicht abgedichtet, indem der Dichtring 17 gegen die Innenfläche des Endabschnittes 28 der Aufnahme 18 gepreßt wird, der leicht konisch ausgebildet sein kann.

    [0030] Um die Aufnahmeschale 4 vom Grundkörper 2 abnehmen zu können, wird sie in einer der oben erwähnten Verriegelungsrichtung 27 entgegengesetzten Löserichtung 32 so weit zurückgedreht, bis ihre ersten Bajonettverbindungsmittel 13 ihre Lösestellung im Bereich der Längsnuten 22 einnehmen, worauf sich die Aufnahmeschale 4 aus der Aufnahme 18 in Längsrichtung der gedachten Montageachse 23 herausziehen läßt.

    [0031] Von Vorteil bei dem hier beschriebenen Wartungsgerät 3 ist, daß die zum Verriegeln und Lösen erforderliche Drehbewegung der Aufnahmeschale 4 nicht durch unmittelbares Handanlegen an die Aufnahmeschale 4 hervorgerufen werden muß. Dies erlaubt auch bei beengten Platzverhältnissen eine einfache Montage und Demontage der Aufnahmeschale 4. Erzielt wird dieser Vorteil durch eine manuell betätigbare Drehantriebseinrichtung 33, die an einem Haltekörper 34 angeordnet ist und mit der Aufnahmeschale in Drehantriebsverbindung steht, die ihrerseits ebenfalls an dem Haltekörper 34 gehaltert und dabei relativ zu dem Haltekörper 34 um ihre Längsachse 14 drehbar gelagert ist. Desweiteren sind an dem Haltekörper 34 und an dem Grundkörper 2 zueinander komplementäre Verdrehsicherungsmittel 35, 36 vorhanden, die formschlüssig ineinandergreifen, wenn die Aufnahmeschale 4 gemeinsam mit dem zugeordneten Haltekörper 34 in Einsteckrichtung 24 an den Grundkörper 2 angesetzt wird. Die dadurch erzielte unverdrehbare Fixierung des Haltekörpers 34 mit Bezug zum Grundkörper 2 gewährleistet eine zuverlässige relative Drehbewegung zwischen der Aufnahmeschale 4 und dem Haltekörper 34 bei Betätigung der Drehantriebseinrichtung 33.

    [0032] Beim Ausführungsbeispiel ist der Haltekörper 34 von einem Außengehäuse 37 gebildet, das die Aufnahmeschale 4 mit Ausnahme ihres die ersten Bajonettverbindungsmittel 13 aufweisenden Befestigungsendes 8 vollständig aufnimmt und zweckmäßigerweise über eine vollständig geschlossene Wand verfügt. In diesem Außengehäuse 37 ist die Aufnahmeschale 4 derart gelagert, daß sie entsprechend der gewünschten Richtung 27, 32 relativ zum Außengehäuse 37 um ihre Längsachse 14 verdrehbar, gleichzeitig jedoch in Längsrichtung 14 unverschiebbar fixiert ist. Zumindest ist durch eine beispielsgemäß am Außenumfang der Seitenwand 6 der Aufnahmeschale 4 vorgesehene Anschlageinrichtung 38 und eine mit dieser zusammenarbeitende, an dem Haltekörper 34 vorgesehene Gegenanschlageinrichtung 39 gewährleistet, daß die Aufnahmeschale 4 nicht in Einsteckrichtung 24 aus dem Haltekörper 34 herausziehbar ist.

    [0033] Beim Ausführungsbeispiel verfügt der Haltekörper 34 über einen hülsen- bzw. ringförmigen Halteabschnitt 42, der die Aufnahmeschale 4 im Bereich ihres sich an das Befestigungsende 8 anschließenden Längenabschnittes außen koaxial umschließt. Beim Zusammenbau wird die Aufnahmeschale 4 mit ihrem Befestigungsende 8 voraus von unten her durch den Halteabschnitt 42 hindurchgesteckt, bis das Befestigungsende 8 an der Oberseite herausragt. Der Einsteckweg wird durch die schon erwähnte Anschlageinrichtung 38 und die mit dieser zusammenarbeitenden Gegenanschlageinrichtung 39 begrenzt. Die Gegenanschlageinrichtung 39 ist beispielsgemäß von einem am oberen Endbereich des Halteabschnittes 42 angeordneten, nach innen in die Durchbrechung 45 des Halteabschnittes 42 ragenden Radialvorsprung 43 gebildet. Grundsätzlich könnten mehrere solche Radialvorsprünge 43 über den Umfang verteilt vorgesehen sein. Beispielsgemäß handelt es sich um einen ringähnlichen Radialvorsprung 43, der sich zumindest ein Stück weit in Umfangsrichtung der Durchbrechung 45 erstreckt. Ihm zugeordnet ist ein die Anschlageinrichtung 38 bildender Radialvorsprung 44, der außen an der Seitenwand 6 der Aufnahmeschale 4 angeordnet ist und axial innen am Radialvorsprung 43 der Gegenanschlageinrichtung 39 anliegt. Auch hier können wiederum mehrere über den Umfang verteilte Radialvorsprünge vorgesehen sein oder, wie beim Ausführungsbeispiel, ein ringähnlicher Radialvorsprung, der sich wenigstens ein Stück weit in Umfangsrichtung der Aufnahmeschale 4 erstreckt.

    [0034] Zur axialen Fixierung der Aufnahmeschale 4 bezüglich des Haltekörpers 34 ist beispielsgemäß an der dem Grundkörper 2 abgewandten Unterseite des Halteabschnittes 42 ein z.B. durch Schrauben 41 lösbar mit diesem verbundener Befestigungsabschnitt 46 angeordnet, der die Bodenwand der Aufnahmeschale 4 untergreift und stützt. Dieser Befestigungsabschnitt 46 wird am Halteabschnitt 42 befestigt, nachdem die Aufnahmeschale 4 eingeschoben wurde. Die Anordnung ist so getroffen, daß zwischen der Aufnahmeschale 4 und dem Haltekörper 34 ausreichend axiales Spiel verbleibt, um das Verdrehen der Aufnahmeschale 4 bezüglich dem Haltekörper 34 zu ermöglichen.

    [0035] Am Innenumfang der Durchbrechung 45 ist noch eine der Anzahl der ersten Bajonettverbindungsmittel 13 entsprechende Anzahl von längs verlaufenden, axial durchgehenden Montagenuten 47 ausgebildet. Ihre Querschnittsformgebung ist an diejenige der ersten Bajonettverbindungsmittel 13 angepaßt, die somit beim Einschieben der Aufnahmeschale 4 in den Halteabschnitt 42 in den Montagenuten 47 entlanggleiten können.

    [0036] Die oben erwähnten ersten Verdrehsicherungsmittel 35 sind von zapfenartigen Vorsprüngen 48 gebildet, die sich an der dem Grundkörper 2 zugewandten Oberseite 51 des Haltekörpers 34 befinden und ausgehend vom Haltekörper 34 axial zum Grundkörper 2 ragen. Die am Grundkörper vorgesehenen Verdrehsicherungsmittel 36 sind von Ausnehmungen bzw. Vertiefungen 52 gebildet, die zur Montageseite 5 hin ausmünden und fluchtend zu den Vorsprüngen 48 ausgerichtet sind. Es versteht sich, daß die Anordnung auch umgekehrt getroffen sein kann. Wird der Haltekörper 34 zusammen mit der Aufnahmeschale 4 an den Grundkörper 2 angesetzt, greifen die Vorsprünge 48 formschlüssig in die Vertiefungen 52 ein, so daß der Haltekörper 34 unverdrehbar mit dem Grundkörper 2 verbunden ist.

    [0037] An einer Stelle des Umfanges des Halteabschnittes 42 ist die Drehantriebseinrichtung 33 angeordnet. Sie umfaßt beispielsgemäß eine einen kreisbogenförmigen Verlauf besitzende Antriebsverzahnung 53, die als Außenverzahnung an einem Antriebselement 54 ausgebildet ist, das an dem Haltekörper 34 drehbar gelagert ist. Die Drehachse 55 verläuft parallel zur Montageachse 23 außerhalb der Durchbrechung 45. In Figur 2 ist einer von zwei Lagerzapfen 56 des Antriebselementes 54 ersichtlich, über die das Antriebselement 54 in komplementären Ausnehmungen des Haltekörpers 34 etwa auf Höhe der Anschlageinrichtung 38 dreh- bzw. schwenkbar gelagert ist.

    [0038] Das Antriebselement 54 verfügt desweiteren über einen Betätigungshebel 57, der sich quer zu der Drehachse 55 erstreckt und von der Drehachse 55 wegragt. Er läßt sich leicht mit dem Finger einer Hand erfassen und manuell um die Drehachse 55 verschwenken, was in einer gleichzeitigen Dreh- bzw. Schwenkbewegung der Antriebsverzahnung 53 um besagte Drehachse 55 resultiert. Der Krümmungsmittelpunkt der Antriebsverzahnung 53 fällt zweckmäßigerweise mit der Drehachse 55 zusammen.

    [0039] Die Antriebsverzahnung 53 ragt ein Stück weit in die von dem Halteabschnitt 42 definierte Durchbrechung 45 hinein. Dort steht sie in Eingriff mit einer Abtriebsverzahnung 58, die drehfest mit der Aufnahmeschale 4 verbunden ist. Es handelt sich bei der Abtriebsverzahnung 58 des Ausführungsbeispiels um eine Außenverzahnung, die am Außenumfang der Seitenwand 6 der Aufnahmeschale 4 fest angebracht und insbesondere einstückig angeformt ist. Ihre Krümmung ist derjenigen der Antriebsverzahnung 53 entgegengesetzt, so daß sich die beiden Verzahnungen 53, 58 im Eingriffsbereich wie zwei miteinander kämmende Zahnräder verhalten. Der Krümmungsmittelpunkt der Abtriebsverzahnung 58 liegt zweckmäßigerweise auf der Längsachse 14. Dabei ist der entsprechende Krümmungsradius größer als derjenige der Antriebsverzahnung 53, so daß sich von der Antriebsverzahnung 53 zur Abtriebsverzahnung 58 eine Untersetzung ergibt.

    [0040] Da zum Verlagern der ersten Bajonettverbindungsmittel 13 zwischen ihrer Lösestellung und ihrer Verriegelungsstellung nur ein geringer Drehwinkel erforderlich ist, kann sich die Umfangserstreckung der Abtriebsverzahnung 58 auf einen Teil des Außenumfanges der Aufnahmeschale 4 beschränken. Beispielsgemäß ist die von einem Ringvorsprung 44 gebildete Anschlageinrichtung 38 der Aufnahmeschale 4 an einer Stelle ihres Umfanges unterbrochen, wobei in dem somit vorhandenen Zwischenraum die Abtriebsverzahnung 58 plaziert ist.

    [0041] Durch Verschwenken des Betätigungshebels 57 läßt sich nunmehr die Antriebsverzahnung 53 um die Drehachse 55 verschwenken. Dabei bewirkt der Formschlußeingriff mit der Abtriebsverzahnung 58, daß diese gemeinsam mit der Aufnahmeschale 4 um die Längsachse 14 verdreht wird. Gleichzeitig erfolgt ein entsprechendes Verdrehen der an der Aufnahmeschale 4 angeordneten ersten Bajonettverbindungsmittel 13. Deren Drehbewegung zum Lösen und Verriegeln der Bajonettverbindungseinrichtung 12 läßt sich somit manuell durch Betätigung der Drehantriebseinrichtung 33 bewirken.

    [0042] Von Vorteil ist, daß die Drehantriebseinrichtung 33 lokal bzw. punktuell an einer Stelle des Umfanges der Aufnahmeschale 4 an dem Haltekörper 34 angeordnet werden kann. Zur Betätigung muß daher nur ein kleiner Bereich des Außenumfanges des Wartungsgerätes 3 zugänglich sein. Zweckmäßigerweise plaziert man die Drehantriebseinrichtung 33 wie abgebildet an der Vorderseite des Wartungsgerätes 3, also an einer der Seiten, die rechtwinklig zum Längsverlauf der Fluidleitungsanordnung 1 ausgerichtet ist. Dadurch können bei Bedarf mehrere Wartungsgeräte 3 auf engstem Raume zu Wartungseinheiten zusammengefaßt werden, wobei auch die Haltekörper 34 unmittelbar nebeneinanderliegen können, um einen platzsparenden Aufbau zu erhalten. Die Drehbetätigung der Aufnahmeschale 4 wird infolge der an der Vorderseite stets gut zugängliche Drehantriebseinrichtung 33 nicht beeinträchtigt.

    [0043] Es ist von Vorteil, wenn das Antriebselement 54 der Drehantriebseinrichtung 33 so ausgebildet ist, daß der Betätigungshebel 57 in einer aus Figuren 2 und 4 hervorgehenden Grundstellung zumindest teilweise versenkt in einer Oberflächenvertiefung 62 der Außenoberfläche des Haltekörpers 34 aufgenommen ist. In dieser Grundstellung nehmen die ersten Bajonettverbindungsmittel 13 die Verriegelungsstellung ein. Um sie in die Freigabestellung zu verdrehen, wird der Betätigungshebel 57 an seinem beispielsgemäß aus der Oberflächenvertiefung 62 herausragenden freien Ende erfaßt und durch Verschwenken um die Drehachse 55 aus der Oberflächenvertiefung 62 herausgeschwenkt, bis er die aus Figuren 1 und 5 hervorgehende betätigte Stellung einnimmt, in der er aus dem Haltekörper 34 heraus nach vorne ragt.

    [0044] Um einen möglichst großen Hebelarm und damit entsprechend günstige Betätigungskräfte zu erzielen, ist die Antriebsverzahnung 53, in Vorderansicht gemäß Pfeil 63 gesehen, außermittig plaziert, so daß sie sich, wie auch die Drehachse 55, in der Nähe von einer der beiden in Erstreckungsrichtung der Fluidleitungsanordnung 1 weisenden Seitenflächen 64 des Haltekörpers 34 befindet. Der Betätigungshebel 57 kann dann quer über die Vorderseite des Haltekörpers 34 hinweg in Richtung zur anderen Seitenfläche verlaufen, so daß annähernd die gesamte Baubreite des Haltekörpers 34 für die Baulänge des Betätigungshebels 57 zur Verfügung steht.

    [0045] Es ist zweckmäßig, der Drehantriebseinrichtung 33 wie abgebildet eine Sicherungseinrichtung 65 zuzuordnen, mit der ein versehentliches Betätigen der Drehantriebseinrichtung 33 verhindert werden kann.

    [0046] Die beispielsgemäße Sicherungseinrichtung 65 verfügt über einen Sicherungsriegel 66, der an dem Haltekörper 34 gemäß Doppelpfeil 67 hin und her bewegbar gelagert ist. Die Verschieberichtung 67 verläuft zweckmäßigerweise parallel zu der Längsachse 14. Wie näher aus Figuren 4 und 5 hervorgeht, befindet sich der Sicherungsriegel 66 beispielsgemäß außerhalb der Schwenkebene des Betätigungshebels 57 und dabei unterhalb oder, wie abgebildet, oberhalb dieses Betätigungshebels 57. Er läßt sich zwischen einer aus Figur 4 hervorgehenden Sicherungsstellung und einer aus Figur 5 hervorgehenden Entsicherungsstellung verlagern. In der Sicherungsstellung arbeitet er mit dem Betätigungshebel 57 zusammen, wenn sich dieser in der Grundstellung befindet, so daß dieser nicht verschwenkbar ist. Es sind an dem Sicherungsriegel 66 und an dem Betätigungshebel 57 komplementäre Sicherungsmittel 68, 69 vorhanden, die in der Sicherungsstellung formschlüssig ineinandergreifen. Zweckmäßigerweise ist der Sicherungsriegel 66 durch eine Federeinrichtung 71 in die Sicherungsstellung gemäß Figur 4 vorgespannt.

    [0047] Um den Betätigungshebel aus der Grundstellung verschwenken zu können, muß der Sicherungsriegel 66 entgegen der Kraft der Federeinrichtung 71 rechtwinkelig zur Schwenkebene des Betätigungshebels 57 verschoben werden, bis das an ihm vorgesehene, beispielsgemäß vom einem Vorsprung gebildete Sicherungsmittel 68 außer Eingriff mit dem am Betätigungshebel 57 vorgesehenen und beispielsgemäß als Vertiefung ausgebildeten Sicherungsmittel 69 gelangt ist.


    Ansprüche

    1. Wartungsgerät zur Druckluftaufbereitung, mit einem in den Verlauf einer Fluidleitungsanordnung (1) einschaltbaren Grundkörper (2) und einer über eine Bajonettverbindungseinrichtung (12) an dem Grundkörper (2) lösbar festlegbaren Aufnahmeschale (4), wobei an der Aufnahmeschale (4) erste Bajonettverbindungsmittel (13) vorgesehen sind, die durch relativ zum Grundkörper (2) erfolgendes Verdrehen zwischen einer das Ansetzen und Abnehmen der Aufnahmeschale (4) entlang einer Montageachse (23) ermöglichenden Lösestellung und einer die Aufnahmeschale (4) am Grundkörper (2) fixierenden Verriegelungsstellung bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeschale (4) an einem unverdrehbar an dem Grundkörper (2) ansetzbaren Haltekörper (34) gehaltert ist, wobei die ersten Bajonettverbindungsmittel (13) relativ zu dem Haltekörper (34) verdrehbar sind und wobei an dem Haltekörper (34) eine zum Erzeugen der Drehbewegung der ersten Bajonettverbindungsmittel (13) dienende, manuell betätigbare Drehantriebseinrichtung (33) angeordnet ist.
     
    2. Wartungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehantriebseinrichtung (33) über eine relativ zum Haltekörper (34) bewegbare Antriebsverzahnung (53) verfügt, die mit einer der Aufnahmeschale (4) zugeordneten Abtriebsverzahnung (58) in Eingriff steht, so daß bei Betätigung der Drehantriebseinrichtung (33) über die aneinander ablaufenden Verzahnungen (53, 58) die Drehbewegung der ersten Bajonettverbindungsmittel (13) hervorgerufen wird.
     
    3. Wartungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsverzahnung (53) eine bogenförmige Erstreckung aufweist und bei Betätigung der Drehantriebseinrichtung (33) um eine Drehachse (55) verlagert wird.
     
    4. Wartungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (55) der Antriebsverzahnung (53) durch das Krümmungszentrum ihres bogenförmigen Verlaufes verläuft.
     
    5. Wartungsgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (55) der Antriebsverzahnung (53) parallel zu der Montageachse (23) verläuft.
     
    6. Wartungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehantriebseinrichtung (33) einen mit der Antriebsverzahnung (53) in Verbindung stehenden, insbesondere verschwenkbaren Betätigungshebel (57) aufweist.
     
    7. Wartungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Betätigungshebel (57) eine an dem Haltekörper (34) angeordnete Sicherungseinrichtung (65) zur lösbaren Sicherung der Grundstellung des Betätigungshebels (57) zugeordnet ist, wobei die ersten Bajonettverbindungsmittel (13) in der Grundstellung des Betätigungshebels (57) ihre Verriegelungsstellung einnehmen.
     
    8. Wartungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungseinrichtung (65) über einen an dem Haltekörper (34) bewegbar gelagerten Sicherungsriegel (66) verfügt, der zweckmäßigerweise federbelastet in eine mit dem in Grundstellung befindlichem Betätigungshebel (57) zusammenarbeitende Sicherungsstellung vorgespannt ist.
     
    9. Wartungsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (57) in seiner die Verriegelungsstellung der ersten Bajonettverbindungsmittel (13) hervorrufenden Grundstellung zumindest teilweise versenkt in einer Oberflächenvertiefung (62) des Haltekörpers (34) aufgenommen ist.
     
    10. Wartungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebsverzahnung (58) einen sich in Umfangsrichtung bezüglich der Montageachse (23) erstreckenden bogenförmigen Verlauf besitzt.
     
    11. Wartungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Abtriebsverzahnung (58) im Bereich des insbesondere zylindrisch ausgebildeten Außenumfanges der Aufnahmeschale (4) befindet.
     
    12. Wartungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Bajonettverbindungsmittel (13) fester Bestandteil der Aufnahmeschale (4) sind, wobei die Drehbewegung der ersten Bajonettverbindungsmittel (13) durch eine von der Drehantriebseinrichtung (33) verursachte Drehbewegung der Aufnahmeschale (4) hervorgerufen wird.
     
    13. Wartungsgerät nach Anspruch 12 in Verbindung mit Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebsverzahnung (58) ein fester und insbesondere integraler Bestandteil der Aufnahmeschale (4) ist.
     
    14. Wartungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeschale (4) an dem Haltekörper (35) um ihre Längsachse (14) verdrehbar und gleichzeitig axial unverschiebbar gelagert ist.
     
    15. Wartungsgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (34) über einen ringförmigen, die Aufnahmeschale umschließenden Halteabschnitt (42) verfügt, wobei der Innenumfang des Halteabschnittes (42) im wesentlichen entsprechend dem zylindrischen Außenumfang der Aufnahmeschale (4) konturiert ist und zusätzlich über längs verlaufende Montagenuten (47) verfügt, die beim Einschieben der Aufnahmeschale (4) in den Halteabschnitt (42) den Durchtritt der nach außen ragenden ersten Bajonettverbindungsmittel (13) ermöglichen.
     
    16. Wartungsgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Halteabschnitt (42) eine den Einschubweg der Aufnahmeschale (4) begrenzende, mit einer an der Aufnahmeschale (4) vorgesehenen Anschlageinrichtung (38) zusammenwirkende Gegenanschlageinrichtung (39) vorgesehen ist.
     
    17. Wartungsgerät nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeschale (4) mit ihrem die ersten Bajonettverbindungsmittel (13) aufweisenden Befestigungsende (8) an der Oberseite des Halteabschnittes (42) herausragt, wobei an der entgegengesetzten Unterseite des Halteabschnittes (42) ein lösbar mit diesem verbundener, den Bodenabschnitt (7) der Aufnahmeschale (4) untergreifender Befestigungsabschnitt (46) des Haltekörpers (34) vorgesehen ist.
     
    18. Wartungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (34) von einem Außengehäuse (37) gebildet ist, das die Aufnahmeschale (4) mit Ausnahme ihres die ersten Bajonettverbindungsmittel (13) aufweisenden Befestigungsendes (8) vollständig umschließt.
     
    19. Wartungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Haltekörper (34) und an dem Grundkörper (2) zueinander komplementäre Verdrehsicherungsmittel (35, 36) vorgesehen sind, die beim in Richtung der Montageachse (23) erfolgenden Ansetzen der Aufnahmeschale (4) an den Grundkörper (2) miteinander in Eingriff gelangen und die zweckmäßigerweise als lösbar ineinander einsteckbare Vorsprünge (48) und Vertiefungen (52) ausgebildet sind.
     


    Claims

    1. Conditioner for compressed air conditioning, with a main body (2) which can be connected into the course of a fluid line assembly (1) and a reservoir (4) which may be releasably fastened to the main body (2) via a bayonet connector (12), wherein the reservoir (4) is provided with first bayonet connection means (13) which are movable by twisting relative to the main body (2) between a release position allowing attachment and removal of the reservoir (4) along an assembly axis (23), and a locking position fixing the reservoir (4) to the main body (2), characterized in that the reservoir (4) is mounted on a retaining body (34) which can be attached to the main body (2) so as to be incapable of turning, while the first bayonet connection means (13) are capable of turning relative to the retaining body (34), and with a manually-actuable rotary drive device (33) located on the retaining body (34) to generate the rotation of the first bayonet connection means (13).
     
    2. Conditioner according to claim 1, characterized in that the rotary drive device (33) has a drive gear-tooth system (53) capable of movement relative to the retaining body (34), and which engages with a driven gear-tooth system (58) assigned to the reservoir (4), so that on actuation of the rotary drive device (33), the rotation of the first bayonet connection means (13) is generated by the gear teeth systems (53, 58) running against one another.
     
    3. Conditioner according to claim 2, characterized in that the drive gear-tooth system (53) is curved and is shifted around an axis of rotation (55) when the rotary drive device (33) is actuated.
     
    4. Conditioner according to claim 3, characterized in that the axis of rotation (55) of the drive gear-tooth system (53) runs through the curve centre of its curved path.
     
    5. Conditioner according to claim 3 or 4, characterized in that the axis of rotation (55) of the drive gear-tooth system (53) runs parallel to the assembly axis (23).
     
    6. Conditioner according to any of claims 2 to 5, characterized in that the rotary drive device (33) has a control lever (57), in particular capable of swivelling, and connected to the drive gear-tooth system (53).
     
    7. Conditioner according to claim 6, characterized in that the control lever (57) is assigned a locking device (65) located on the retaining body (34), for releasable locking of the basic position of the control lever (57), wherein the first bayonet connection means (13) assume their locking position in the basic position of the control lever (57).
     
    8. Conditioner according to claim 7, characterized in that the locking device (65) has a safety catch (66), movably mounted on the retaining body (34), which is expediently prestressed by spring-loading in a locking position when the control lever (57) is in the basic position.
     
    9. Conditioner according to any of claims 6 to 8, characterized in that, in its basic position producing the locking position of the first bayonet connection means (13), the control lever (57) is at least partly recessed in a surface depression (62) of the retaining body (34).
     
    10. Conditioner according to any of claims 1 to 9, characterized in that the driven gear-tooth system (58) has a curved path extending in the circumferential direction relative to the assembly axis (23).
     
    11. Conditioner according to claim 10, characterized in that the driven gear-tooth system (58) is located in the area of the outer periphery of the reservoir (4), which is in particular cylindrical in form.
     
    12. Conditioner according to any of claims 1 to 11, characterized in that the first bayonet connection means (13) are a permanent part of the reservoir (4), wherein the rotation of the first bayonet connection means (13) is generated by a rotation of the reservoir (4) caused by the rotary drive device (33).
     
    13. Conditioner according to claim 12 in conjunction with claim 11, characterized in that the driven gear-tooth system (58) is a permanent and in particular integral part of the reservoir (4).
     
    14. Conditioner according to any of claims 1 to 13, characterized in that the reservoir (4) is mounted on the retaining body (35) so as to be rotatable around its longitudinal axis (14) and simultaneously axially immovable.
     
    15. Conditioner according to claim 14, characterized in that the retaining body (34) has an annular retaining section (42) encompassing the reservoir, wherein the inner periphery of the retaining section (42) is substantially contoured to match the cylindrical outer periphery of the reservoir (4), and in addition has longitudinally running assembly slots (47), which facilitate the passage of the outwards projecting first bayonet connection means (13) when the reservoir (4) is pushed into the retaining section (42).
     
    16. Conditioner according to claim 15, characterized in that a counter-stop device (39) working in conjunction with a stop device (38) provided on the reservoir (4), is provided on the retaining section (42) to limit the insertion distance of the reservoir (4).
     
    17. Conditioner according to claim 15 or 16, characterized in that the reservoir (4) protrudes at the top of the retaining section (42) with its fastening end (8) with the first bayonet connection means (13), wherein at the opposite bottom of the retaining section (42) there is provided, releasably connected to it, a fastening section (46) of the retaining body (34) which engages beneath the base section (7) of the reservoir (4).
     
    18. Conditioner according to any of claims 1 to 17, characterized in that the retaining body (34) is formed by an external housing (37) which encompasses the reservoir (4) completely apart from its fastening end (8) with the first bayonet connection means (13).
     
    19. Conditioner according to any of claims 1 to 18, characterized in that there are provided on the retaining body (34) and the main body (2) complementary anti-twist devices (35, 36) which engage with one another when the reservoir (4) is fitted to the main body (2) in the direction of the assembly axis (23), and which are expediently in the form of projections (48) and recesses (52) capable of releasable insertion into one another.
     


    Revendications

    1. Appareil d'entretien pour la préparation d'air comprimé, comportant un corps de base (2) pouvant être intercalé dans le parcours d'un ensemble de conduites de fluide (1) ainsi qu'une coque de réception (4) pouvant être fixée de façon non permanente au corps de base (2), par l'intermédiaire d'un dispositif de liaison à baïonnette (12), sur la coque de réception (4) étant prévus des premiers moyens de liaison à baïonnette (13) qui sont déplaçables, par rotation relative par rapport au corps de base (2), entre une position de déverrouillage permettant la mise en place et la dépose de la coque de réception (4) le long d'un axe de montage (23), et une position de verrouillage qui fixe la coque de réception (4) au corps de base (2), caractérisé en ce que la coque de réception (4) est maintenue sur un corps de maintien (34) pouvant être placé de manière à ne pouvoir tourner sur le corps de base (2), les premiers moyens de liaison à baïonnette (13) pouvant tourner par rapport au corps de maintien (34) et sur le corps de maintien (34) étant disposé un dispositif d'entraînement en rotation (33) à actionnement manuel, qui sert à produire le mouvement de rotation des premiers moyens de liaison à baïonnette (13).
     
    2. Appareil d'entretien selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement en rotation (33) dispose d'une denture d'entraînement (53) déplaçable par rapport au corps de maintien (34) et qui est en prise avec une denture menée (58) associée à la coque de réception (4), de manière que lorsque le dispositif d'entraînement en rotation (33) est actionné, le mouvement de rotation des premiers moyens de liaison à baïonnette (13) est provoqué par les dentures (53, 58) roulant l'une sur l'autre.
     
    3. Appareil d'entretien selon la revendication 2, caractérisé en ce que la denture d'entraînement (53) s'étend en forme d'arc et est déplacée autour d'un axe de rotation (55), lorsque le dispositif d'entraînement en rotation (33) est actionné.
     
    4. Appareil d'entretien selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'axe de rotation (55) de la denture d'entraînement (53) passe par le centre de courbure de son parcours en arc.
     
    5. Appareil d'entretien selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'axe de rotation (55) de la denture d'entraînement (53) est parallèle à l'axe de montage (23).
     
    6. Appareil d'entretien selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement en rotation (33) comporte un levier d'actionnement (57), en particulier pivotable, en liaison avec la denture d'entraînement (53).
     
    7. Appareil d'entretien selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'au levier d'actionnement (57) est associé un dispositif de sûreté (65), disposé sur le corps de maintien (34), pour le blocage non permanent de la position de base du levier d'actionnement (57), les premiers moyens de liaison à baïonnette (13) prenant leur position de verrouillage dans la position de base du levier d'actionnement (57).
     
    8. Appareil d'entretien selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif de sûreté (65) dispose d'un verrou de sûreté (66), monté déplaçable sur le corps de maintien (34) et qui est avantageusement précontraint par un ressort dans une position de sûreté qui coopère avec le levier d'actionnement (57) se trouvant en position de base.
     
    9. Appareil d'entretien selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que dans sa position de base, qui provoque la position de verrouillage des premiers moyens de liaison à baïonnette (13), le levier d'actionnement (57) est logé au moins partiellement encastré dans un renfoncement de surface (62) du corps de maintien (34).
     
    10. Appareil d'entretien selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la denture menée (58) présente un parcours en arc qui s'étend dans la direction périphérique par rapport à l'axe de montage (23).
     
    11. Appareil d'entretien selon la revendication 10, caractérisé en ce que la denture menée (58) se trouve dans la zone du pourtour extérieur, notamment cylindrique, de la coque de réception (4).
     
    12. Appareil d'entretien selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les premiers moyens de liaison à baïonnette (13) font partie intégrante fixe de la coque de réception (4), le mouvement de rotation des premiers moyens de liaison à baïonnette (13) étant provoqué par un mouvement de rotation de la coque de réception (4), provoqué par le dispositif d'entraînement en rotation (33).
     
    13. Appareil d'entretien selon la revendication 12, rattachée à la revendication 11, caractérisé en ce que la denture menée (58) constitue une partie fixe et notamment intégrée de la coque de réception (4).
     
    14. Appareil d'entretien selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la coque de réception (4) est montée sur le corps de maintien (34) de manière à pouvoir tourner autour de son axe longitudinal (14) et en même temps de manière à ne pouvoir coulisser axialement.
     
    15. Appareil d'entretien selon la revendication 14, caractérisé en ce que le corps de maintien (34) dispose d'un segment de maintien (42) annulaire, qui entoure la coque de réception, le pourtour intérieur du segment de maintien (42) présentant un contour sensiblement correspondant au pourtour extérieur cylindrique de la coque de réception (4), et disposant en supplément de rainures de montage (47) s'étendant longitudinalement, qui permettent le passage des premiers moyens de liaison à baïonnette (13), qui dépassent vers l'extérieur, lorsque la coque de réception (4) est introduite dans le segment de maintien (42).
     
    16. Appareil d'entretien selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le segment de maintien (42) un dispositif de contre-butée (39) qui limite la distance d'introduction de la coque de réception (4) et qui coopère avec un dispositif de butée (38) prévu sur la coque de réception (4).
     
    17. Appareil d'entretien selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que la coque de réception (4) dépasse du côté supérieur du segment de maintien (42), par son extrémité de fixation (8) qui présente les premiers moyens de liaison à baïonnette (13), tandis que sur le côté inférieur opposé du segment de maintien (42) est prévu un segment de fixation (46) du corps de maintien (34), qui est relié de manière non permanente au segment de maintien et qui passe sous le segment de fond (7) de la coque de réception (4).
     
    18. Appareil d'entretien selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le corps de maintien (34) est formé par un boîtier extérieur (37) qui entoure totalement la coque de réception (4) à l'exception de son extrémité de fixation (8) qui présente les premiers moyens de liaison à baïonnette (13).
     
    19. Appareil d'entretien selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que sur le corps de maintien (34) et sur le corps de base (2) sont prévus des moyens de blocage en rotation (35, 36), complémentaires l'un de l'autre, qui parviennent en prise entre eux lors de la mise en place de la coque de réception (4) sur le corps de base (2), laquelle s'effectue dans la direction de l'axe de montage (23), et qui sont avantageusement conformés en tant que saillies (48) et renfoncements (52) à introduire les unes dans les autres de manière non permanente.
     




    Zeichnung