[0001] Die Erfindung betrifft ein Tragband für zumindest einen Gegenstand, wie dies im Oberbegriff
des Anspruches 1 beschrieben ist.
[0002] Es ist bereits ein Tragband insbesondere für Uhren gemäß der DE 38 09 894 A1 bekannt,
bei welchem am Tragband der Uhrenkörper befestigbar ist. Dabei weist das Tragband
im Bereich seiner voneinander distanzierten Enden zum gegenseitigen Verbinden derselben
Teile einer Verschlußvorrichtung in Form eines Klettverschlusses auf. Um ein möglichst
hygienisches Tragen einer derartigen Uhr mit Tragband zu gewährleisten, ist das Tragband
aus einem waschbaren Stoffelement gebildet. Zur Halterung des Uhrenkörpers am Tragband
ist ein Kunststoffring vorgesehen, welcher seinerseits innerhalb des zweiteilig ausgebildeten
Stoffbandes befestigt ist. Nachteilig bei derart ausgebildeten Tragbändern ist, daß
zur Halterung des Uhrenkörpers eigene Kunststoffteile am Tragband anzubringen sind,
in welche wiederum nur speziell ausgebildete Uhrenkörper einsetzbar sind.
[0003] Ein weiteres Tragband für Uhren ist aus der EP 0 306 574 A1 bekannt geworden, bei
welchem auf ein durchlaufend ausgebildetes Tragband zur Halterung des Uhrenkörpers
eigene Haltewülste mit Aufnahmen direkt an diesem angeformt sind. In diese Aufnahmen
sind zur Halterung des Uhrenkörpers Stifte einsetzbar, welche ebenfalls in Aufnahmen
in den Uhrenkörper eingreifen. Nachteilig dabei ist, daß an einem derartig ausgebildeten
Tragband aufgrund der Ausbildung der Haltevorrichtung jeweils nur Uhrenkörper mit
gleichartigen, zu den Halterungen ausgebildeten Abmaßen befestigbar sind.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tragband mit einer Haltevorrichtung
zum Haltern eines Gegenstandes zu schaffen, bei welchem eine einfache Austauschmöglichkeit
des Gegenstandes bei einer sicheren Halterung am Tragband erzielt werden kann.
[0005] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale im Kennzeichenteil des Anspruches
1 gelöst. Vorteilhaft ist bei dieser Lösung, daß aufgrund der am Tragband gehalterten
eigenständigen Haltevorrichtung einerseits auf einfache Art und Weise die unterschiedlichsten
Gegenstände, wie z.B. eine Uhr oder ein Schmuckstück, am Tragband anbringbar sind
und andererseits während der Gebrauchsstellung, also beispielsweise am Arm eines Benutzers,
eine stabile und vor allem gegen ein unbeabsichtigtes Lösen gesicherte Halterung erfolgt.
Dies wird vor allem dadurch erreicht, daß der bzw. die die Haltevorrichtung bildende
Haltegurt bzw. bildenden Haltegurte in seinen bzw. ihren Teilabschnitten jeweils unterschiedlichen
Flachseiten des Tragbandes zugeordnet ist bzw. sind. Dadurch kann zumindest in einem
der Teilabschnitte eine sichere und nahezu unverschiebliche Halterung des Gegenstandes
gegenüber dem Tragband und andererseits im weiteren Teilabschnitt ein ungewolltes
Abstehen der Haltevorrichtung vom Tragband vermieden werden.
[0006] Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 2, da dadurch auf
einfache Art und Weise ein rasches und vor allem einfaches Lösen derselben in zumindest
einem Endbereich des Haltegurtes erfolgen kann und somit ein rascher Wechsel bzw.
Austausch eines gehalterten Gegenstandes am Tragband gegen einen anderen Gegenstand
bzw. Schmuckstück erfolgen kann.
[0007] Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach den Ansprüchen 3 oder 4, da bedingt
durch die Wahl der Befestigungsvorrichtung einerseits eine gute Fixierung bei hoher
Haftkraft und andererseits eine übermäßige Stärke der Befestigungsvorrichtung vermieden
wird.
[0008] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 5 wird eine beidseitige Halterung des Haltegurtes
der Haltevorrichtung am Tragband erzielt, wobei aufgrund der Wahl der Befestigungsvorrichtung
ein bedarfsweises Lösen des Haltegurtes in einem Endbereich derselben ermöglicht wird.
[0009] Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 6 ist von Vorteil, daß aufgrund der vorwählbaren
Kupplungsteile unterschiedlichste Gegenstände mit wechselnden Anschlüssen aufgrund
der Abstimmung des Kupplungsteils am Tragband gehaltert werden können. Weiters ist
dadurch auch ein gewisser Längeneinstellvorgang aufgrund der voneinander getrennten
Anordnung der Kupplungsteile zueinander möglich.
[0010] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 7 wird erreicht, daß bei Ausbildung der Haltevorrichtung
durch mehrere, bevorzugt zwei, Haltegurte es möglich ist, jedem der einander zugewandten
Endbereiche der Haltegurte einen eigenen Kupplungsteil zuzuordnen, wodurch es nunmehr
möglich ist, aufgrund der unterschiedlichen und vielfältigen Gestaltungs- bzw. Ausführungsmöglichkeit
derselben die unterschiedlichsten Gegenstände am Tragband sicher zu haltern.
[0011] Gemäß einer Ausbildung wie im Anspruch 8 beschrieben ist es möglich, den am Tragband
zu halternden Gegenstand im Bereich eines Haltegurtes feststehend, bevorzugt jedoch
in unterschiedlichen Positionen relativ zum Tragband an diesem anzuordnen und den
Gegenstand im Bereich des weiteren Haltegurtes über die bedarfsweise lösbare Befestigungsvorrichtung
an der Anlageseite des Tragbandes gegenüber einem unbeabsichtigten Lösen zu sichern,
wodurch wiederum eine dauerhafte und vor allem sichere Halterung des Gegenstandes
am Tragband erzielbar ist.
[0012] Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 9, da aufgrund der bedarfsweisen
Lösbarkeit der Befestigungsvorrichtungen im Bereich der Anlageseite eine Relativverstellung
des Gegenstandes im bezug zum Tragband und somit eine exakte Ausrichtung in bezug
zur Größe des zu halternden Gegenstandes am Tragband erzielbar ist.
[0013] Gemäß Anspruch 10 wird eine einfache und vor allem bedienerfreundliche Haltevorrichtung
durch den einstückig ausgebildeten Haltegurt geschaffen, wodurch es nunmehr möglich
ist, daß der Benutzer eines derartigen Tragbandes einen Wechsel des Gegenstandes ohne
Zuhilfenahme weiterer Hilfsmittel auf einfache Art und Weise selbst bewerkstelligen
kann.
[0014] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 11 wird erreicht, daß aufgrund der am Haltegurt
angeordneten Kupplungsteile eine exakte Abstimmung des Anschlusses an den zu halternden
Gegenstand in bezug auf Form und Lage erfolgen kann.
[0015] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 12 wird erreicht, daß dadurch zusätzlich noch
in der Gebrauchsstellung die Klettbandanordnung zwischen dem Tragband und dem Arm
eines Benutzers zusammengedrückt wird, wodurch eine noch innigere Anhaftung der beiden,
die Klettbandanordnung bildenden Teile erfolgt.
[0016] Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 13, da dadurch ein Ende des
Haltegurtes unlösbar mit dem Tragband verbunden ist, wodurch bei einem Wechsel des
Gegenstandes ein unbeabsichtigtes Lösen und somit ein Verlieren des Haltegurtes vermieden
wird. Weiters wird dadurch auch noch eine zusätzliche Verdickung des gesamten Tragbandes
vermieden.
[0017] Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 14 ist voll Vorteil, daß es dadurch möglich ist,
den Haltegurt auch an seinem weiteren Ende im Bereich der Anlageseite des Tragbandes
anzuordnen und mittels einer Befestigungsvorrichtung an diesem zu fixieren. Dadurch
werden über das Tragband nach außen hin vorstehende Enden vermieden, welche leicht
zu einem unbeabsichtigten Lösen der Befestigungsvorrichtung führen können.
[0018] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 15 wird erreicht, daß dadurch der Haltegurt
der Haltevorrichtung in bezug zum Gegenstand einfach an in ihrer Längserstrekkung
unterschiedliche, daran zu halternde Gegenstände angepaßt werden kann. Weiters kann
dadurch auch eine Verlagerung des Gegenstandes im Montagefall in bezug gegenüber dem
Tragband auf einfache Art und Weise erfolgen.
[0019] Weitere vorteilhafte Ausbildungen sind in den Ansprüchen 16 bis 26 beschrieben, wobei
die daraus erzielbaren Vorteile aus der Beschreibung zu entnehmen sind.
[0020] Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Tragband mit einer daran angeordneten Haltevorrichtung, in Draufsicht
sowie gestreckter Stellung;
- Fig. 2
- das Tragband nach Fig. 1, in Seitenansicht;
- Fig. 3
- einen Teilbereich des Tragbandes mit der Haltevorrichtung und einem damit gehalterten
Gegenstand, in Seitenansicht;
- Fig. 4
- das Tragband nach den Fig. 1 bis 3, in Seitenansicht und schematisch vereinfachter
Gebrauchsstellung;
- Fig. 5
- einen Teilbereich einer weiteren und gegebenenfalls für sich eigenständigen Ausbildung
des erfindungsgemäßen Tragbandes mit der Haltevorrichtung, in Seitenansicht;
- Fig. 6
- einen Teilbereich einer weiteren und gegebenenfalls für sich eigenständigen Ausbildung
des erfindungsgemäßen Tragbandes mit der Haltevorrichtung und einem damit gehalterten
Gegenstand, in Seitenansicht;
- Fig. 7
- einen Teilbereich einer anderen und gegebenenfalls für sich eigenständigen Ausbildung
des erfindungsgemäßen Tragbandes mit einer eine unterschiedliche Breite aufweisenden
Haltevorrichtung, in Draufsicht;
- Fig. 8
- einen Teilbereich einer weiteren und gegebenenfalls für sich eigenständigen Ausbildung
des erfindungsgemäßen Tragbandes mit einer vereinfacht dargestellten Haltevorrichtung,
in Seitenansicht, geschnitten;
- Fig. 9
- einen Teilbereich einer anderen und gegebenenfalls für sich eigenständigen Ausbildung
des erfindungsgemäßen Tragbandes mit einer Haltevorrichtung und einem daran gehalterten
Gegenstand, in Seitenansicht, teilweise geschnitten;
- Fig. 10
- einen Teilbereich einer weiteren und gegebenenfalls für sich eigenständigen Ausbildung
des erfindungsgemäßen Tragbandes mit einer daran angeordneten Haltevorrichtung und
einem damit gehalterten Gegenstand, in Seitenansicht, teilweise geschnitten und vereinfachter
schematischer Darstellung;
- Fig. 11
- das Tragband mit der Haltevorrichtung nach Fig. 10 in Draufsicht und entferntem Gegenstand;
- Fig. 12
- einen Teilbereich einer weiteren und gegebenenfalls für sich eigenständigen Ausbildung
des erfindungsgemäßen Tragbandes mit der Haltevorrichtung in Seitenansicht, teilweise
geschnitten und schematisch vereinfachter Darstellung;
- Fig. 13
- einen Teilbereich einer anderen und gegebenenfalls für sich eigenständigen Ausbildung
des erfindungsgemäßen Tragbandes mit einer durch ein durchgehendes Halteband gebildeten
Haltevorrichtung und daran angeordneten Kupplungsteilen in Seitenansicht, teilweise
geschnitten und vereinfachter schematischer Darstellung.
[0021] Einführend sei festgehalten, daß in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Weiters können auch Einzelmerkmale aus den gezeigten unterschiedlichen
Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
Die in der Beschreibung gewählten Begriffe für Ansichtsseite, Anlageseite, oben und
unten beziehen sich lediglich auf die hier gewählten Darstellungen und sind sinngemäß
bei Veränderung dieser Lage auf diese zu übertragen.
[0022] In den Fig. 1 und 2 ist ein Tragband 1, welches aus einem Grundkörper aus einem bevorzugt
durchlaufenden Flachmaterial gebildet ist und in dessen Längsrichtung voneinander
distanzierte Endbereiche 2, 3 aufweist, gezeigt. Das Tragband 1 kann aus den unterschiedlichsten
Werkstoffen, wie beispielsweise Naturmaterial, Kunststoff, Metall, Glasfäden bzw.
-fasern, Kohlefäden bzw. -fasern, Keramikfäden bzw. -fasern, Leder, Textil, Kevlar
oder dgl. gebildet sein, wobei das Tragband eine Ansichtsseite 4 sowie eine davon
abgewendete Anlageseite 5 im Bereich seiner Flachseiten aufweist. Weiters kann das
Tragband 1 aus einem oder mehreren bzw. einer beliebigen Kombination der zuvor genannten
Werkstoffe in Form bzw. Art eines Gurtes, Bandes, Gitters, Netzes, Gewirkes, Geflechtes,
Gewebes oder dgl. sowie einer beliebigen Kombination daraus gebildet sein. Dabei ist
die Ansichtsseite 4 von der Anlageseite 5 distanziert angeordnet, wodurch sich eine
Dicke 6 für das Tragband 1 ausbildet.
[0023] Das Tragband 1 weist quer zu seiner Längsrichtung sowie parallel zur Ansichtsseite
4 bzw. Anlageseite 5 gesehen eine Breite 7 auf. Zwischen der Ansichtsseite 4 und der
Anlageseite 5 erstrecken sich über die Dicke 6 gesehen, beidseits des Tragbandes 1
Seitenkanten 8, 9, welche somit das Tragband 1 in seiner Raumform festlegen.
[0024] Am Tragband 1 ist weiters eine Haltevorrichtung 10 zum Haltern eines in der Fig.
2 schematisch mit strichlierten Linien angedeuteten Gegenstandes 11 angeordnet, wobei
die Haltevorrichtung 10 als einstückiger Haltegurt 12 ausgebildet ist, welcher in
seiner Längserstreckung voneinander distanzierte Enden 13, 14 aufweist. Der hier dargestellte
Haltegurt 12 ist bei diesem Ausführungsbeispiel als durchgängiges Element ausgebildet,
wobei es aber selbstverständlich auch möglich ist, diesen aus einzelnen Teilen zu
dem einstückigen Haltegurt 12 zusammenzusetzen, welcher somit wiederum ein durchgängiges
Element ausbildet.
[0025] Bei diesem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Ende 13 des Haltegurtes
12 dem Endbereich 2 des Tragbandes 1 in seiner Lage zugeordnet. Der Haltegurt 12 erstreckt
sich, ausgehend vom Endbereich 2, in Richtung des davon distanziert angeordneten Endbereiches
3 des Tragbandes 1.
[0026] Weiters ist hier dargestellt, daß im Tragband 1 Durchgangsöffnungen 15, 16 angeordnet
sind, wobei die Durchgangsöffnung 15 nahe dem Endbereich 2 bzw. dem Ende 13, und die
Durchgangsöffnung 16 in einer Distanz 17 vom Ende 13 in Richtung des weiteren Endes
14 des Haltegurtes 12 distanziert angeordnet ist. Bevorzugt sind die Durchgangsöffnungen
15, 16 winkelig zu den Seitenkanten 8, 9 ausgerichtet und erstrecken sich ausgehend
von der Ansichtsseite 4 über die Dicke 6 hin zur Anlageseite 5. Der Haltegurt 12 weist
quer zu seiner Längserstreckung sowie parallel zu seinen Flachseiten 18, 19 gesehen
eine Breite 20 auf, welche in etwa einer Breite 21 der Durchgangsöffnungen 15, 16
entspricht. Um ein leichtes und einfaches Hindurchführen des Haltegurtes 12 durch
die Durchgangsöffnungen 15, 16 zu ermöglichen, ist die Breite 21 der Durchgangsöffnungen
15, 16 geringfügig größer der Breite 20 des Haltegurtes 12 gewählt, wodurch sich andererseits
jedoch eine eindeutige Führung des Haltegurtes 12 in den Durchgangsöffnungen 15, 16
quer zur Längsrichtung des Tragbandes 1 erzielen läßt.
[0027] Der Haltegurt 12 weist weiters zwischen seinen Flachseiten 18, 19 eine Dicke 22 auf,
welche bevorzugt geringer einer Weite 23 der Durchgangsöffnungen 15, 16 in Längsrichtung
des Tragbandes 1 ist. Somit ist auch in einer zur Breite 21 senkrechten Richtung ein
ungehindertes Hindurchführen des Haltegurtes 12 durch die Durchgangsöffnungen 15,
16 gewährleistet.
[0028] Wie weiters aus einer Zusammenschau der Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, ist ein erster
Teilabschnitt 24 des Haltegurtes 12 im Bereich der Ansichtsseite 4 und ein weiterer
Teilabschnitt 25 im Bereich der Anlageseite 5 des Tragbandes 1 angeordnet. Weiters
ist der erste Teilabschnitt 24 des Haltegurtes 12 bei diesem Ausführungsbeispiel zwischen
den beiden Durchgangsöffnungen 15, 16 angeordnet und dient zur Halterung des schematisch
angedeuteten Gegenstandes 11, wobei die detaillierte Halterung desselben in einer
der nachfolgenden Figuren näher beschrieben wird.
[0029] Das Ende 13 des Haltegurtes 12 ist bei diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls im Bereich
der Anlageseite 5 des Tragbandes 1 angeordnet und mittels einer schematisch angedeuteten
Befestigungsvorrichtung 26 am Tragband 1 gehaltert. Das weitere Ende 14 des Haltegurtes
12 ist ebenfalls über eine Befestigungsvorrichtung 27 am Tragband 1 gehaltert. Die
beiden Befestigungsvorrichtungen 26, 27 können unterschiedlichst ausgebildet sein,
wobei hier das Ende 13 des Haltegurtes 12 beispielsweise durch ein Naht, Schweißung,
thermische Verbindung, Verklebung usw. am Tragband 1 gehaltert bzw. fixiert sein kann.
Die weitere Befestigungsvorrichtung 27 ist hier bedarfsweise lösbar ausgebildet und
beispielsweise durch eine Klettbandanordnung 28, bestehend aus einem Pilzband 29 und
einem Flauschband 30, gebildet. Dabei kann der Haltegurt 12 bzw. einzelne Teile desselben
durch das bevorzugt durchgängig ausgebildete Flauschband 30 gebildet sein, wodurch
eine zusammengehörige Einheit ausgebildet ist. Dadurch ist das Pilzband 29 am Tragband
1 angeordnet. Somit sind die beiden Enden 13, 14 des Haltegurtes 12 jeweils über die
Befestigungsvorrichtungen 26, 27 am Tragband 1 gehaltert.
[0030] Der Verlauf des Haltegurtes 12 in dessen Längserstreckung verläuft nun ausgehend
vom Ende 13, welches bei diesem Ausführungsbeispiel im Bereich der Anlageseite 5 des
Tragbandes 1 angeordnet ist, der Hindurchführung durch die Durchgangsöffnung 15 in
Richtung der Ansichtsseite 4, der weiteren Längserstreckung hin zur weiteren Durchgangsöffnung
16 und durch diese hindurch in Richtung der Anlageseite 5 und weiter in Richtung des
Endbereiches 3 des Tragbandes 1, wobei das Ende 14 des Haltegurtes 12 mittels der
zuvor beschriebenen, bedarfsweise lösbaren Befestigungsvorrichtung 27 an der Anlageseite
5 gehaltert ist.
[0031] Unabhängig davon wäre es aber selbstverständlich auch möglich, die Durchgangsöffnung
15 im Bereich des Endbereiches 2 des Tragbandes 1 wegzulassen und das Ende 13 des
Haltegurtes 12 ebenfalls im Bereich der Ansichtsseite 4, also gleich wie der Teilabschnitt
24, anzuordnen und mittels der Befestigungsvorrichtung 26 wiederum am Tragband 1 zu
haltern, wie dies vereinfacht in strichlierten Linien in Fig. 2 dargestellt ist.
[0032] Weiters kann im Endbereich 2 des Tragbandes 1 ein eigenes Umlenkelement 31 angeordnet
und an diesem gehaltert sein, welches zum bedarfsweisen Umlenken des weiteren Endbereiches
3 des Tragbandes 1 für die Gebrauchsstellung dient. Das Umlenkelement 31 sowie deren
Halterung am Tragband 1 kann durch jede beliebige, aus dem Stand der Technik bekannte
Ausführungsform erfolgen und ist selbstverständlich frei wählbar, wobei die Anordnung
des Umlenkelementes 31 jedoch nicht zwingend sein muß.
[0033] Zum gegenseitigen Verbinden der beiden Endbereiche 2, 3 des Tragbandes 1 ist bei
diesem Ausführungsbeispiel auf der Ansichtsseite 4 des Tragbandes 1 eine bedarfsweise
lösbare Feststellvorrichtung 32 angeordnet, welche beispielsweise wiederum durch eine
Klettbandanordnung 28, bestehend aus einem Pilzband 29 und einem Flauschband 30, gebildet
sein kann. Dabei kann das Pilzband 29 nahe dem Endbereich 3 und das Flauschband 30
in etwa in einem Mittelbereich 33 angeordnet und am Tragband 1 gehaltert sein.
[0034] Der Verbindungsvorgang der beiden Endbereiche 2, 3 des Tragbandes 1 erfolgt nun dadurch,
daß der Endbereich 3 ausgehend von der Anlageseite 5 in Richtung der Ansichtsseite
4 durch das Umlenkelement 31 hindurchgeführt wird und nach einem Umschlagen bzw. Rückführen
des Endbereiches 3, wie dies schematisch durch einen Pfeil 34 angedeutet ist, das
Pilzband 29 am Flauschband 30 fixiert wird. Dadurch wird die Anlageseite 5 im Endbereich
3 bedingt durch den Umschlagvorgang zu einer Ansichtsseite des Tragbandes 1. Zusätzlich
ist es noch möglich, den umgeschlagenen Endbereich 3 des Tragbandes 1 durch eine schematisch
vereinfacht dargestellte Schubschlaufe 35 vor einem unbeabsichtigten Lösen zu sichern.
[0035] In den Fig. 3 und 4 ist das Tragband 1 dargestellt, an welchem mittels der Haltevorrichtung
10, welche aus dem Haltegurt 12 gebildet ist, der Gegenstand 11 - im vorliegenden
Ausführungsbeispiel eine Uhr - gehaltert ist. Die Ausführungsform des Tragbandes 1
und der Haltevorrichtung 10 entspricht jener Ausführungsform, wie dies in den Figuren
1 und 2 bereits detailliert beschrieben worden ist, wodurch wiederum für gleiche Teile
gleiche Bezugszeichen verwendet werden. Selbstverständlich ist es aber auch möglich,
jede beliebige Anzahl von Gegenständen mit dem Haltegurt 12 in unterschiedlichster
Weise am Tragband 1 zu haltern.
[0036] Am Tragband 1 ist in seinem Endbereich 2 das Umlenkelement 31 angeordnet sowie an
diesem gehaltert. Das Ende 13 des Haltegurtes 12 ist über die Befestigungsvorrichtung
26 im Bereich der Anlageseite 5 am Tragband 1 gehaltert. Anschließend an das Ende
13 durchragt der Haltegurt 12 die Durchgangsöffnung 15 und umschlingt bzw. umgreift
zumindest teilweise einen Stift 36 des Gegenstandes 11 und wird bevorzugt unterhalb
diesem - also im Bereich der Ansichtsseite 4 - hin zu einem weiteren Stift 37 geführt,
wobei dieser Teilbereich des Haltegurtes 12 den ersten Teilabschnitt 24 darstellt.
Nach dem teilweisen Umschlingen bzw. Umgreifen des weiteren Stiftes 37 durchragt der
Haltegurt 12 die weitere Durchgangsöffnung 16 und verläuft somit wiederum im Bereich
der Anlageseite 5 des Tragbandes 1. Dieses vom Ende 13 abgewandte Ende 14 des Haltegurtes
12 ist wiederum durch die zuvor beschriebene Befestigungsvorrichtung 27 in Form der
Klettbandanordnung 28 am Tragband 1 gehaltert. Wie bereits zuvor beschrieben, bildet
das Flauschband 30 der Klettbandanordnung 28 den Haltegurt 12 der Haltevorrichtung
10 aus. Der Haltegurt 12 weist auch hier wiederum über seine gesamte Längserstreckung
gesehen die gleichbleibende Breite 20 auf. Es sind aber selbstverständlich auch andere
Breitenabmessungen des Haltegurtes 12 über seine Längserstreckung gesehen möglich.
Die Durchgangsöffnungen 15, 16 sind in ihren Abmessungen wiederum an die Abmaße des
Haltegurtes 1 in entsprechender Weise angepaßt.
[0037] In der Fig. 4 ist das Tragband 1 in einer schematisch vereinfachten Gebrauchsstellung
gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen wie in den Fig. 1
bis 3 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte
Beschreibung einzelner Bauteile auf die vorangegangenen Figuren bezug genommen.
[0038] Am Endbereich 2 des Tragbandes 1 ist zur Umlenkung des weiteren Endbereiches 3 das
Umlenkelement 31 angeordnet bzw. an diesem gehaltert, wobei der Endbereich 3 mit dem
daran angeordneten Pilzband 29 der Klettbandanordnung 28 durch eine schematisch vereinfacht
dargestellte Öffnung des Umlenkelementes 31 ausgehend von der Anlageseite 5 in Richtung
der Ansichtsseite 4 hindurchgeführt wird und dieser Vorgang so lange fortgesetzt wird,
bis ein Anliegen des Tragbandes 1 an einem nicht näher dargestellten Arm eines Benutzers
im Bereich der Anlageseite 5 erfolgt und daran anschließend der Endbereich 3 umgeschlagen
und mit dem weiteren Teil der Klettbandanordnung 28, nämlich mit dem an der Ansichtsseite
4 angeordneten Flauschband 30, in Eingriff gebracht. Dadurch ist eine gegenseitige
Verbindung der beiden Endbereiche 2, 3 durch die bedarfsweise lösbare Feststellvorrichtung
32 erfolgt. Die Anordnung der einzelnen die Klettbandanordnung 28 bildenden Teile
kann selbstverständlich frei gewählt werden und ist hier nur beispielhaft wiedergegeben.
[0039] Ein Tausch bzw. ein Wechsel des Gegenstandes 11 kann bei diesem Ausführungsbeispiel
nur beim vom Arm abgenommenen Tragband 1 erfolgen, wodurch zusätzlich noch bei der
Anlage des Tragbandes 1 am Arm eines Benutzers das Ende 14 des Haltegurtes 12 gegenüber
einem unbeabsichtigten Lösen der Befestigungsvorrichtung 27 gesichert ist. Bei dem
abgenommenen Tragband 1 ist nunmehr lediglich die bedarfsweise lösbare Befestigungsvorrichtung
27 im Bereich des Endes 14 zu lösen und der Teilabschnitt 25 des Haltegurtes 12 aus
der Durchgangsöffnung 16 in Richtung der Ansichtsseite 4 abzuziehen. Erst dadurch
ist ein Lösen des Gegenstandes 11 vom weiteren Teilabschnitt 24 des Haltegurtes 12
möglich, um einen entsprechend anderen Gegenstand 11 wiederum mittels der Haltevorrichtung
10 erneut am Tragband 1 zu haltern. Eine zusätzliche Lagefixierung bzw. Halterung
des Endbereiches 3 im Bereich der Feststellvorrichtung 32 kann durch die zusätzlich
angeordnete Schubschlaufe 35 erfolgen.
[0040] In der Fig. 5 ist ein Teilbereich einer weiteren und gegebenenfalls für sich eigenständigen
Ausbildung des Tragbandes 1 mit der an dieser angeordneten Haltevorrichtung 10 gezeigt,
wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen wie in vorangegangenen Figuren
verwendet werden.
[0041] Bei diesem hier gezeigten Ausführungsbeispiel sind im Tragband 1 in Längsrichtung
desselben mehrere, hintereinander angeordnete Durchgangsöffnungen 15, 16 in einer
Distanz zueinander angeordnet, wodurch eine Vielfalt von Anordnungsmöglichkeiten sowie
Verstellmöglichkeiten des Gegenstandes 11 in bezug zum Tragband 1 möglich sind. Dadurch
ist eine Verlagerung bzw. Verstellung des Gegenstandes 11 in bezug zum Tragband 1
aufgrund unterschiedlich starker Armabmessungen unterschiedlicher Benutzer möglich,
wie dies mit strichlierten Linien dargestellt ist.
[0042] Zusätzlich noch kann die Länge des Teilabschnittes 24, welcher im Bereich der Ansichtsseite
4 verläuft dadurch verändert werden, da es aufgrund der Mehrfachanordnung der Durchgangsöffnungen
15, 16 möglich ist, eine entsprechende unterschiedliche Anzahl von Durchgangsöffnungen
15, 16 zwischen den hindurchgeführten Haltegurtteilen zu wählen, wodurch eine exakte
Anpassung des Teilabschnittes 24 in bezug zum halternden Gegenstand 11 erfolgen kann,
wie dies schematisch in dünnen Vollinien angedeutet ist.
[0043] Weiters ist hier zusätzlich noch dargestellt, daß auch die Befestigungsvorrichtung
26 als bedarfsweise lösbar ausgebildet und durch eine Klettbandanordnung 28, bestehend
aus einem Pilzband 29 sowie Flauschband 30, gebildet ist.
[0044] In der Fig. 6 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausbildung
des Tragbandes 1 mit der Haltevorrichtung 10 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile
gleiche Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 5 verwendet werden.
[0045] Dabei sind bevorzugt wiederum im Nahbereich des Endbereiches 2 mehrere zueinander
in Längsrichtung distanziert angeordnete Durchgangsöffnungen 15, 16 im Tragband 1
angeordnet, wobei einzelne der Durchgangsöffnungen in Längsrichtung des Tragbandes
1 zueinander eine unterschiedliche Weite 23 aufweisen können. Dadurch ist es möglich,
den Haltegurt 12 der Haltevorrichtung 10 in einem unterschiedlichen Durchtrittsmuster
durch die einzelnen Durchgangsöffnungen 15, 16 im Tragband 1 hindurchzuführen.
[0046] So ist im Bereich des ersten Stiftes 36 des Gegenstandes 11 gezeigt, daß der Haltegurt
12 durch die Durchgangsöffnung 15, ausgehend von der Anlageseite 5, in Richtung der
Ansichtsseite 4 hindurchgeführt ist und nach Umgreifen bzw. Umschlingen des Stiftes
36 durch die weitere, von der ersten Durchgangsöffnung 15 distanziert angeordnete
Durchgangsöffnung 16 wiederum in Richtung der Anlageseite 5 ragt. Im Bereich des Gegenstandes
11 verläuft der Haltegurt 12 in seinem Teilabschnitt 25 im Bereich der Anlageseite
5 und erstreckt sich in Längsrichtung gesehen in etwa parallel zum Tragband 1 bis
zu der im Bereich des weiteren Stiftes 37 angeordneten und in Längsrichtung des Tragbandes
1 eine größere Weite 23 aufweisende Durchgangsöffnung 15.
[0047] Bedingt durch die größere Weite 23 der Durchgangsöffnung 15 erfolgt in dieser ein
gegenläufiges Hindurchragen des Haltegurtes 12, welcher den Stift 37 des Gegenstandes
11 in einem Winkel von in etwa 180° umschlingt. Im Bereich der Stifte 36, 37 verlaufen
jene Teilabschnitte 24 des Haltegurtes 12, welche im Bereich der Ansichtsseite 4 des
Tragbandes 1 angeordnet sind.
[0048] Das Ende 13 des Haltegurtes 12 kann wiederum am Tragband 1 feststehend, z.B. durch
eine Naht, Schweißung, thermische Verbindung, Verklebung usw. gehaltert sein. Das
weitere Ende 14 mit dem Teilabschnitt 25 des Haltegurtes 12 kann durch die zuvor beschriebene,
bedarfsweise lösbare Befestigungsvorrichtung 27 - wie beispielsweise die Klettbandanordnung
28 - am Tragband 1 gehaltert sein.
[0049] Bedingt durch diese hier gewählte Anordnung ist es möglich, einen Endbereich des
Gegenstandes 11 relativ feststehend in bezug zum Tragband 1 zu halten, da im Bereich
des weiteren, davon distanziert angeordneten Endbereiches des Gegenstandes 11 ein
gewisser Längenausgleich des Tragbandes 1 in bezug zum Gegenstand 11 erfolgen kann.
[0050] In der Fig. 7 ist eine weitere und für sich gegebenenfalls unabhängige Ausbildung
des Tragbandes 1 mit der daran angeordneten Haltevorrichtung 10 gezeigt, wobei wiederum
für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 6 verwendet werden.
[0051] Das Tragband 1 weist quer zu seiner Längserstreckung und parallel zu seinen Flachseiten
die Breite 7 auf, wobei wiederum in Längsrichtung des Tragbandes 1 zumindest eine,
jedoch bevorzugt mehrere, hintereinander und zueinander distanzierte Durchgangsöffnungen
15, 16 angeordnet sind. Weiters ist hier gezeigt, daß der Teilabschnitt 24 im Bereich
der Ansichtsseite 4 des Tragbandes 1 im Haltebereich des Gegenstandes 11 eine unterschiedliche,
bevorzugt geringere Breite 38 gegenüber der größeren Breite 20 des Haltegurtes 12
im Bereich der Durchgangsöffnungen 15, 16 aufweist. Durch die maßliche Anpassung der
Durchgangsöffnungen 15, 16, insbesondere der Breite 21 an die Breite 20 des Haltegurtes
12 bzw. auch umgekehrt, erfolgt eine eindeutige seitliche Führung im Durchtrittsbereich
des Haltegurtes 12 durch das Tragband 1, wodurch der Haltegurt 12 bei dieser Ausführung
im Bereich der Durchgangsöffnungen 15, 16 seine maximale Breite 20 aufweist.
[0052] Die geringere Breite 38 dient dazu, um Gegenstände 11 mit einer geringeren Länge
der Stifte 36, 37 bzw. deren Aufnahmen ebenfalls mittels der Haltevorrichtung 10 am
Tragband 1 zu haltern. Bei dieser Ausführungsform des Haltegurtes 12 ist sowohl die
Breite 38 als auch dessen Längserstreckung, je nach zu befestigendem bzw. halterndem
Gegenstand 11, frei wählbar. Es wäre aber auch möglich, die Breite 38 des Haltegurtes
12 für die Halterung größer bzw. breiter ausgebildeter Gegenstände 11 größer der Breite
20 des Haltegurtes 12 im Bereich der Durchgangsöffnungen 15, 16 auszubilden, um auch
für derartige Anwendungsbereiche eine eindeutige Lagefixierung zu erzielen.
[0053] In der Fig. 8 ist eine andere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform
des Tragbandes 1 sowie der Haltevorrichtung 10 gezeigt, wobei wiederum für gleiche
Teile gleiche Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 7 verwendet werden.
[0054] Bei diesem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Tragband 1 in Form eines Flachschlauches
39 mit einem vereinfacht dargestellten oberen Wandteil 40 sowie einem unteren Wandteil
41 und im Bereich der Seitenkanten 8, 9 angeordneten Verbindungsstegen 42 gebildet.
Durch die Anordnung der beiden Wandteile 40, 41 sowie den Verbindungsstegen 42 bildet
sich ein von diesen umschlossener Hohlraum 43 aus, welcher zur Aufnahme der Teilabschnitte
25 des Haltegurtes 12 dient. So ist es beispielsweise möglich, zumindest in einem
Wandteil - im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Wandteil 40 - wiederum die Durchgangsöffnungen
15, 16 anzuordnen, durch welche der Haltegurt 12 hindurchführbar ist.
[0055] Weiters ist es selbstverständlich auch möglich, die beiden in Längsrichtung voneinander
distanzierten Enden 13, 14 des Haltegurtes 12 mit den unterschiedlichsten zuvor beschriebenen
Befestigungsvorrichtungen 26, 27 am Tragband 1 zu haltern. Bei dem hier gezeigten
Ausführungsbeispiel ist das Ende 13 mittels der Befestigungsvorrichtung 26 wie beispielsweise
einer Naht, Schweißung, thermischen Verbindung, Verklebung usw. und das davon abgewandte
Ende 14 mittels der bedarfsweise lösbar ausgebildeten Befestigungsvorrichtung 27 am
Tragband 1 gehaltert. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Befestigungsvorrichtung
26 im Bereich des Endes 13 zwischen dem oberen Wandteil 40 und dem Ende 13 und die
weitere Befestigungsvorrichtung 27 zwischen dem Ende 14 und dem unteren Wandteil 41
angeordnet. Es ist aber selbstverständlich jede beliebige Anordnung bzw. Ausbildung
der Befestigungsvorrichtungen 26, 27 möglich.
[0056] Selbstverständlich ist es möglich, die unterschiedlichste Anzahl von Durchgangsöffnungen
15, 16 im oberen Wandteil 40 und/oder im unteren Wandteil 41 anzuordnen bzw. beliebig
miteinander zu kombinieren. Weiters können auch zusätzliche Montagehilfsöffnungen
in den einzelnen Wandteilen 40, 41 an beliebigen Stellen sowie in beliebiger Anzahl
vorgesehen werden.
[0057] Bei all den zuvor gezeigten Ausführungsbeispielen ist es vorteilhaft, wenn die Breite
21 der Durchgangsöffnungen 15, 16 geringer der Breite 7 des Tragbandes ausgebildet
ist. Auch sollen die Abmessungen der Durchgangsöffnungen 15, 16 an die Abmaße des
Haltegurtes 12 angepaßt sein. Um unterschiedlich breit ausgebildete Gegenstände am
Tragband 1 zu haltern, ist es auch möglich, verschieden breite und an die jeweiligen
Gegenstände angepaßte Haltegurte 12 einzusetzen, welche durch die unterschiedlichsten
zuvor beschriebenen Befestigungsvorrichtungen 26, 27 am Tragband fixiert bzw. gehaltert
sind.
[0058] In der Fig. 9 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausbildung
des Tragbandes 1 mit der Haltevorrichtung 10 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile
gleiche Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 8 verwendet werden.
[0059] Das Tragband 1 kann gemäß einer der zuvor beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsformen
entsprechen, wobei hier, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, auf die Beschreibung
der vorhergehenden Fig. 1 bis 8 hingewiesen bzw. bezug genommen wird. So weist bei
diesem Ausführungsbeispiel das Tragband 1 im Endbereich 2 ein eigenes Umlenkelement
31 auf, welches nach dein Hindurchführen durch eine im Umlenkelement 31 angeordnete
Öffnung des weiteren Endbereiches 3 zur Umlenkung desselben dient, wobei zum gegenseitigen
Verbinden der beiden Endbereiche 2, 3 des Tragbandes 1 auf der Ansichtsseite 4 des
Tragbandes 1 ein Teil der bedarfsweise lösbaren Feststellvorrichtung 32 angeordnet
ist. Diese Feststellvorrichtung 32 kann wiederum durch die Klettbandanordnung 28,
bestehend aus dem Pilzband 29 sowie dem Flauschband 30, gebildet sein, wobei das Pilzband
29 nahe dem Endbereich 3 - hier nicht dargestellt - und das Flauschband 30 in etwa
im Mittelbereich 33 an der Ansichtsseite 4 angeordnet bzw. gehaltert ist.
[0060] Bei diesem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Haltevorrichtung 10 aus zumindest
zwei voneinander distanziert angeordneten Haltegurten 12, 44 gebildet, wobei der erste
Haltegurt 12 nahe dem Endbereich 2 bzw. dem Umlenkelement 31 und der weitere Haltegurt
44 in Richtung des weiteren Endbereiches 3 distanziert dazu angeordnet ist.
[0061] Die beiden Haltegurte 12, 44 weisen die, in Längserstreckung des Tragbandes 1 gesehen,
voneinander distanzierten Enden 13, 14 auf, wobei im Bereich dieser beiden Enden 13,
14 die Befestigungsvorrichtungen 26, 27 angeordnet bzw. ausgebildet sind. So kann
z.B. die Befestigungsvorrichtung 26 eine fixe bzw. feststehende Verbindung zwischen
dem Haltegurt 12 und dem Tragband 1 in Form einer Naht, Schweißung, thermischen Verbindung,
Klebung usw. darstellen und die Befestigungsvorrichtung 27 bedarfsweise lösbar in
Form der zuvor beschriebenen Klettbandanordnung 28, bestehend aus dem Pilzband 29
und dem Flauschband 30 - welches den Haltegurt 44 ausbildet - gebildet sein. Es ist
aber selbstverständlich auch möglich, beide Befestigungsvorrichtungen 26, 27 entweder
fix bzw. feststehend oder bedarfsweise lösbar auszubilden.
[0062] An einander zugewandten Enden 45, 46 der beiden Haltegurte 12, 44 können die unterschiedlichst
ausgebildeten Kupplungsteile 47, 48 angeordnet bzw. ausgebildet sein, welche zum bedarfsweisen
Verbinden bzw. Kuppeln mit dem zu halternden Gegenstand 11, z.B. den Stiften 36, 37,
welcher vereinfacht in dünnen Linien dargestellt ist, am Tragband 1 dienen.
[0063] Die beiden Kupplungsteile 47, 48 können gleichartig oder zueinander unterschiedlichst
ausgebildet sein, wobei diese Teile dazu dienen, eine sichere Verbindung bzw. Halterung
mit den am Gegenstand 11 angeordneten Kupplungsteilen 47, 48 zu gewährleisten. Diese
Kupplungsteile 47, 48 können beispielsweise durch umgeschlagene Lagen des Haltegurtes
12, Formteile, Bolzen, in den Haltegurt 12, 44 eingesetzte Aufnahmen usw. gebildet
sein. Die Ausbildung sowie Verbindung mit den Haltegurten 12, 44 kann frei je nach
dem zu halternden Gegenstand 11 gewählt werden. Unabhängig davon ist es aber auch
möglich, den Haltegurt 12, 44 mehrlagig aus zueinander gleich und/oder ungleich ausgebildeten
Lagen bzw. Schichten auszubilden, wobei es dabei auch noch möglich ist, einen der
Kupplungsteile 47, 48 in Form eines Anschlußstückes mit einer daran angeordneten Haltefahne
auszubilden und diesen mit der Haltefahne am Haltegurt 12, 44 zu haltern bzw. zu befestigen.
Es ist auch möglich, die Haltefahne zwischen zwei Lagen des Haltegurtes 12, 44 anzuordnen,
um so eine beidseitige Abdeckung der Haltefahne bei einer dauerhaften Verbindung zu
erzielen.
[0064] Der Haltegurt 12, welcher nahe dem Endbereich 2 an der Ansichtsseite 4 angeordnet
ist, ist bei diesem Ausführungsbeispiel über seine gesamte Längserstreckung zwischen
den beiden Enden 13, 45 mit seinem Teilabschnitt 24 im Bereich der Ansichtsseite 4
angeordnet und an dem Tragband 1 mittels der Befestigungsvorrichtung 26 bevorzugt
in unterschiedlichen Positionen relativ zum Tragband 1 feststehend angeordnet bzw.
gehaltert.
[0065] Es wäre aber selbstverständlich auch möglich, wie dies bereits auch zuvor beschrieben
worden ist, eine der Durchgangsöffnungen 15, 16 im Bereich des Haltegurtes 12 im Tragband
1 anzuordnen, durch welchen ein Längsabschnitt des Haltegurtes 12 hindurchgeführt
ist, wodurch der Teilabschnitt 24 des Haltegurtes 12 im Bereich der Ansichtsseite
4 und der weitere Teilabschnitt 25 im Bereich der Anlageseite 5 angeordnet ist.
[0066] Der vom Haltegurt 12 distanzierte weitere Haltegurt 44 ist bei diesem Ausführungsbeispiel
durch zumindest eine im Tragband 1 angeordnete Durchgangsöffnung 15, 16 hindurchgeführt,
wodurch wiederum der Teilabschnitt 24 im Bereich der Ansichtsseite 4 und der weitere
Teilabschnitt 25 im Bereich der Anlageseite 5 des Tragbandes 1 verläuft. Durch eine
Mehrfachanordnung von Durchgangsöffnungen 15, 16 im Bereich des Haltegurtes 12, 44
ist es möglich, unterschiedlich große bzw. lang ausgebildete Gegenstände 11 in ihrer
Verwendungslage bzw. Stellung relativ zum Tragband 1 beliebig anzuordnen bzw. zu haltern,
wodurch ein universeller Einsatz des Tragbandes 1 in Verbindung mit der aus zumindest
zwei Haltegurten 12, 44 bestehenden Haltevorrichtung 10 erzielt wird.
[0067] Selbstverständlich ist es aber auch möglich die Anordnung bzw. die Lage der Haltegurte
12, 44 in bezug zu den beiden Endbereichen 2, 3 des Tragbandes 1 beliebig zu wählen,
wodurch eine hohe Kombinationsmöglichkeit bzw. Verwendungsvielfalt des Tragbandes
1 in Verbindung mit der Haltevorrichtung 10 und dem daran angehalterten Gegenstand
11 erzielbar ist. Weiters ist es auch noch möglich, die einzelnen Teilabschnitte 24,
25 je nach Anforderung bzw. dem Einsatzzweck beliebig im Bereich des Tragbandes 1
anzuordnen.
[0068] In den Fig. 10 und 11 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige
Ausbildung des Tragbandes 1 mit der Haltevorrichtung 10 gezeigt, wobei wiederum für
gleiche Teile gleiche Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 9 verwendet werden. Da diese
Ausbildung ähnlich jener Ausbildung ist, wie dies bereits in der Fig. 9 detailliert
beschrieben worden ist, wird, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, auf diese Beschreibung
hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0069] Von dem Tragband 1 ist hier lediglich der erste Endbereich 2 mit dem dort angeordneten
Umlenkelement 31 vereinfacht dargestellt. Die Anordnung des Umlenkelements 31 sowie
die Ausbildung der Feststellvorrichtung 32, welche durch die Klettbandanordnung 28,
bestehend aus dem Pilzband 29 sowie dein Flauschband 30 gebildet sein kann, kann wie
bereits zuvor beschrieben erfolgen. Selbstverständlich kann aber auch jede andere
Art von Feststellvorrichtungen Verwendung finden.
[0070] Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Teil der Haltevorrichtung 10 durch
den Kupplungsteil 47 im ersten Endbereich 2 gebildet, welcher durch die Befestigungsvorrichtung
26 direkt an der Anssichtsseite 4 des Tragbandes 1 bevorzugt feststehend gehaltert
ist. Dabei ist der Kupplungsteil 47 nahe dem Umlenkelement 31 angeordnet, wobei der
Kupplungsteil 47 eine Aufnahme- bzw. Öffnung zum Hindurchführen des Stiftes 36 und
der damit verbundenen Halterung des Gegenstandes 11 aufweist.
[0071] In Richtung des weiteren Endbereiches 3 sind vom Umlenkelement 31 distanziert die
Durchgangsöffnungen 15, 16 im Tragband 1 angeordnet, wovon zumindest eine derselben
vom Haltegurt 44 der Haltevorrichtung 10 durchsetzt ist. Am Haltegurt 44 ist an dem
dem ersten Kupplungsteil 47 zugewandten Ende 46 der weitere Kupplungsteil 48 angeordnet
bzw. mittels der Befestigungsvorrichtung 26 feststehend gehaltert. Jener Teilabschnitt
24 des Haltegurtes 44, an welchem der Kupplungsteil 48 gehaltert ist, ist wiederum
im Bereich der Ansichtsseite 4 und der weitere Teilabschnitt 25 des Haltegurtes 44
ist wiederum im Bereich der Anlageseite 5 des Tragbandes 1 angeordnet. Im Bereich
des Endes 14 des Haltegurtes 44 ist wiederum die Befestigungsvorrichtung 27, bestehend
aus der Klettbandanordnung 28, angeordnet, wobei an der Anlageseite 5 das Pilzband
29 feststehend angeordnet ist. Den weiteren Teil der Klettbandanordnung 28, nämlich
das Flauschband 30, ist durch den Haltegurt 44 gebildet.
[0072] Aufgrund der möglichen Mehrfachanordnung der Durchgangsöffnungen 15, 16 im Bereich
des Tragbandes 1 ist es wiederum auf einfache Art und Weise möglich, eine Distanz
49 zwischen den beiden Kupplungsteilen 47, 48 bzw. den zur Halterung des Gegenstandes
11 dienenden Stiften 36, 37 in gewissen Grenzen bzw. Bereichen variierbar auszubilden.
Der Verstellbereich, aufgrund welchem die Distanz 49 in Längsrichtung des Tragbandes
1 geändert werden kann, hängt einerseits von der Anordnung des Kupplungsteils 47 am
Tragband 1 und andererseits von der Anordnung der Durchgangsöffnungen 15, 16 in Verbindung
mit der gewählten Länge des Haltegurtes 44 ab. Selbstverständlich ist die hier gezeigte
Ausbildung der Kupplungsteile 47, 48 frei gewählt und nur beispielhaft dargestellt,
wobei selbstverständlich jede andere Art von Kupplungsteil sowie deren Ausbildung
je nach dem zu halternden Gegenstand 11 frei gewählt werden kann.
[0073] In der Fig. 12 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausbildung
des Tragbandes 1 mit der daran angeordneten Haltevorrichtung 10 gezeigt, wobei wiederum
für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 11 verwendet werden.
Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird hier ebenfalls, da diese Ausbildung
der Haltevorrichtung 10 ähnlich jener Ausbildung wie in den Fig. 9 bis 11 ist, wiederum
auf die dort erfolgte Beschreibung hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0074] Der vom ersten Endbereich 2 des Tragbandes 1 weiter distanziert angeordnete Teil
der Haltevorrichtung 10 entspricht im wesentlichen jener Ausbildung, wie dies bereits
zuvor in den Fig. 10 und 11 beschrieben worden ist. Dieser Teil der Haltevorrichtung
10 umfaßt den Haltegurt 44 aus dem Flauschband 30, wobei wiederum im Endbereich 14
dieses Haltegurtes 44 an der Auflageseite 5 des Tragbandes 1 das Pilzband 29 der Klettbandanordnung
28 der Befestigungsvorrichtung 27 angeordnet sowie daran gehaltert ist.
[0075] Im Bereich der Auflageseite 5 ist der Teilabschnitt 25 und im Bereich der Ansichtsseite
4 des Tragbandes 1 ist wiederum der erste Teilabschnitt 24 des Haltegurtes 44 verlaufend
angeordnet. An dem dem Endbereich 2 zugewandten Ende 46 des Haltegurtes 44 ist wiederum
der zuvor beschriebene Kupplungsteil 48 am Teilabschnitt 24 des Haltegurtes 44 mittels
der Befestigungsvorrichtung 26 gehaltert. Weiters durchsetzt der Haltegurt 44 wiederum
eine im Tragband 1 angeordnete Durchgangsöffnung 15, 16.
[0076] Im Nahbereich des Endbereiches 2 des Tragbandes 1 ist ein weiterer Teil der Haltevorrichtung
10, nämlich der Haltegurt 12 mit dem daran angeordneten und gehalterten Kupplungsteil
47 zur Halterung des Gegenstandes 11 angeordnet, wobei der Haltegurt 12 in einer weiteren
im Tragband 1 angeordneten Durchgangsöffnung 15 dieses durchsetzt und der im Bereich
der Ansichtsseite 4 angeordnete Teilabschnitt 24 dieser zugeordnet ist. Der weitere
Teilabschnitt 25 ist bei diesem Ausführungsbeispiel im Bereich der Anlageseite 5 angeordnet
und erstreckt sich nach dem Durchsetzen der Durchgangsöffnung 15, ausgehend vom ersten
Endbereich 2, in Richtung des weiteren Endbereiches 3 des Tragbandes 1. Weiters kann
im Endbereich 2 des Tragbandes 1 das Umlenkelement 31 angeordnet bzw. gehaltert sein.
[0077] Zur Halterung des Teilabschnittes 25 im Bereich der Anlageseite 5 ist im Bereich
des Endes 13 des Haltegurtes 12 wiederum die bedarfsweise lösbare Befestigungsvorrichtung
27 in Form des Pilzbandes 29 an dieser gehaltert. Der weitere Teil der Klettbandanordnung
28, nämlich das Flauschband 30, ist durch den Haltegurt 12 gebildet.
[0078] Aufgrund dieser geteilten Anordnung der Haltevorrichtung 10 in Form der beiden Haltegurte
12, 44 und der möglichen Mehrfachanordnung der Durchgangsöffnungen 15, 16 ist es nunmehr
möglich, die Distanz 49 zwischen den Kupplungsteilen 47, 48, welche an den Enden 45,
46 der Haltegurte 12, 44 angeordnet sind, an unterschiedliche Größen des am Tragband
1 zu halternden Gegenstandes 11 anzupassen. Zusätzlich dazu kann auch noch die relative
Lage des Gegenstandes 11 in bezug zum Tragband 1 aufgrund der beiden im Bereich der
Enden 13, 14 angeordneten bedarfsweise lösbaren Befestigungsvorrichtungen 27 verändert
werden.
[0079] In der Fig. 13 ist eine andere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausbildung
des Tragbandes 1 mit der daran angeordneten Haltevorrichtung 10 gezeigt, wobei wiederum
für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen wie in den vorangegangenen Fig. verwendet
werden. Diese hier beschriebene Ausbildung ist ähnlich jener, wie diese bereits detailliert
in den Fig. 1 bis 4 beschrieben worden ist, wobei wiederum, um unnötige Wiederholungen
zu vermeiden, auf die Beschreibung der vorangegangenen Fig. hingewiesen bzw. Bezug
genommen wird.
[0080] Die Haltevorrichtung 10 umfaßt den durchlaufend ausgebildeten Haltegurt 12, wobei
der erste Teilabschnitt 24 im Bereich der Ansichtsseite 4 und der weitere Teilabschnitt
25 im Bereich der Anlageseite 5 des Tragbandes 1 verlaufend angeordnet ist. Das dem
Endbereich 2 bzw. dem Umlenkelement 31 zugewandte Ende 13 des Haltegurtes 12 ist mittels
zumindest einer Befestigungsvorrichtung 26 im Bereich der Ansichtsseite 4 des Tragbandes
1 feststehend gehaltert.
[0081] Vom ersten Endbereich 2 in Richtung des weiteren Endbereiches 3 ist im Tragband 1
distanziert wiederum zumindest eine, bevorzugt jedoch mehrere, Durchgangsöffnungen
15, 16 angeordnet, wovon eine derselben vom Haltegurt 12 durchsetzt ist. Im Bereich
des weiteren Endes 14 ist die bedarfweise lösbare Befestigungsvorrichtung 27 in Form
der Klettbandanordnung 28 mit dem an der Anlageseite 5 gehalterten Pilzband 29 angeordnet.
Das Flauschband 30 ist wiederum durch den Haltegurt 12 gebildet, wodurch eine einfache
lösbare Verbindung des Haltegurtes 12 im Bereich der Anlageseite 5 erfolgen kann.
[0082] Zur Halterung des Gegenstandes 11 sind an der Flachseite 18 des Haltegurtes 12 in
der vorbestimmbaren Distanz 49 die beiden Kupplungsteile 47, 48 mittels der feststehenden
Befestigungsvorrichtungen 26, z.B. in Form einer Naht oder dgl., am Haltegurt 12 gehaltert.
Die beiden hier gezeigten Kupplungsteile 47, 48 können selbstverständlich wiederum
jede beliebige Ausbildung und Form aufweisen, wobei diese vom am Tragband zu halternden
Gegenstand 11 abhängig ist.
[0083] Aufgrund der fixen Distanz 49 der beiden Kupplungsteile 47, 48 zueinander kann im
Bereich des Endes 13 auch eine bedarfsweise lösbare Befestigungsvorrichtung 26, 27
angeordnet sein, wodurch es für einen Benutzer eines derartigen Tragbandes 1 auf einfache
Art und Weise möglich ist, den Haltegurt 12 mit den daran angeordneten Kupplungsteilen
47, 48 gegen einen anderen Haltegurt 12 mit anderen Kupplungsteilen 47, 48 und/oder
einer dazu unterschiedlichen Distanz zwischen den Kupplungsteilen 47, 48 auszutauschen
und am Tragband 1 erneut zu haltern. Selbstverständlich wäre es aber auch möglich,
das Ende 13 des Haltegurtes 12 im Bereich des Umlenkelements 31 durch eine hier nicht
dargestellte Durchgangsöffnung 15, 16 hindurchzuführen und nunmehr dieses Ende 13
ebenfalls im Bereich der Anlageseite 5 des Tragbandes 1 mittels der bedarfsweise lösbaren
Befestigungsvorrichtung 26, 27 daran zu haltern.
[0084] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, daß zum besseren Verständnis
des Aufbaus des Tragbandes und deren Haltevorrichtung diese bzw. deren Bestandteile
teilweise unmaßstäblich verzerrt und vergrößert dargestellt wurden. Es können auch
einzelne Merkmale der in den einzelnen Ausführungsbeispielen gezeigten Merkmalskombinationen
jeweils für sich eigenständige, erfindungsgemäße Lösungen bilden.
[0085] Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2; 3, 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10, 11; 12;
13 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen erfindungsgemäßen Lösungen
bilden. Die diesbezüglichen erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen
dieser Figuren zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung
[0086]
- 1
- Tragband
- 2
- Endbereich
- 3
- Endbereich
- 4
- Ansichtsseite
- 5
- Anlageseite
- 6
- Dicke
- 7
- Breite
- 8
- Seitenkante
- 9
- Seitenkante
- 10
- Haltevorrichtung
- 11
- Gegenstand
- 12
- Haltegurt
- 13
- Ende
- 14
- Ende
- 15
- Durchgangsöffnung
- 16
- Durchgangsöffnung
- 17
- Distanz
- 18
- Flachseite
- 19
- Flachseite
- 20
- Breite
- 21
- Breite
- 22
- Dicke
- 23
- Weite
- 24
- Teilabschnitt
- 25
- Teilabschnitt
- 26
- Befestigungsvorrichtung
- 27
- Befestigungsvorrichtung
- 28
- Klettbandanordnung
- 29
- Pilzband
- 30
- Flauschband
- 31
- Umlenkelement
- 32
- Feststellvorrichtung
- 33
- Mittelbereich
- 34
- Pfeil
- 35
- Schubschlaufe
- 36
- Stift
- 37
- Stift
- 38
- Breite
- 39
- Flachschlauch
- 40
- Wandteil
- 41
- Wandteil
- 42
- Verbindungssteg
- 43
- Hohlraum
- 44
- Haltegurt
- 45
- Ende
- 46
- Ende
- 47
- Kupplungsteil
- 48
- Kupplungsteil
- 49
- Distanz
1. Tragband für zumindest einen Gegenstand mit einer Ansichtsseite und einer davon abgewendeten
Anlageseite und in Längsrichtung des Tragbandes voneinander distanzierte Endbereiche
und einer bedarfsweise lösbaren Feststellvorrichtung zum gegenseitigen Verbinden der
beiden Endbereiche sowie einer Haltevorrichtung zum Haltern des Gegenstandes am Tragband,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (10) durch zumindest einen Haltegurt
(12, 44) mit in dessen Längserstreckung voneinander distanzierten Enden (13, 45; 14,
46) ausgebildet ist und daß im Tragband (1) bzw. in einem Wandteil (40, 41) desselben
zumindest eine Durchgangsöffnung (15, 16) zum Hindurchführen zumindest eines Haltegurtes
(12, 44) vorgesehen ist, welche in einer Distanz (17) von einem Ende (13, 14) eines
Haltegurtes (12, 44) in Richtung des weiteren Endes (14, 13) distanziert angeordnet
ist, wobei zumindest ein Teilabschnitt (24) zumindest eines Haltegurtes (12, 44) im
Bereich der Ansichtsseite (4) des Tragbandes (1) und zumindest ein weiterer Teilabschnitt
(25) zumindest eines Haltegurtes (12, 44) im Bereich der Anlageseite (5) des Tragbandes
(1) angeordnet ist, und daß zumindest ein Ende (13, 14) der Haltevorrichtung (10)
über eine Befestigungsvorrichtung (26, 27) am Tragband (1) gehaltert ist.
2. Tragband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Befestigungsvorrichtungen
(26, 27) bedarfsweise lösbar ausgebildet ist.
3. Tragband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Befestigungsvorrichtung
(26, 27) durch eine Klettbandanordnung (28), bestehend aus einem Pilzband (29) und
einem Flauschband (30), gebildet ist.
4. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Haltegurt (12, 44) der Haltevorrichtung (10) bzw. einzelne Teile
desselben durch das Flauschband (30) der Klettbandanordnung (28) gebildet ist bzw.
sind.
5. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die voneinander abgewandten Enden (13, 14) des Haltegurtes (12, 44) der Haltevorrichtung
(10) über die Befestigungsvorrichtungen (26, 27) am Tragband (1) gehaltert ist.
6. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (10) durch einen im ersten Endbereich (2) des Tragbandes
(1) angeordneten und an diesem im Bereich der Ansichtsseite (4) gehalterten ersten
Kupplungsteil (47) sowie durch einen davon in Richtung des weiteren Endbereiches (3)
distanziert angeordneten Haltegurt (44) mit einem weiteren an dem dem ersten Kupplungsteil
(47) zugewandten Ende (46) angeordneten weiteren Kupplungsteil (48) gebildet ist.
7. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Haltegurte (12, 44) vorgesehen sind und an den einander zugewandten Enden
(45, 46) der Haltegurte (12, 44) zumindest ein Kupplungsteil (47, 48) zum bedarfsweisen
Verbinden mit dem zu halternden Gegenstand (11) angeordnet ist.
8. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Haltegurt (12, 44) am Tragband (1) feststehend, bevorzugt in unterschiedlichen
Positionen relativ zum Tragband angeordnet ist und der diesem gegenüberliegende weitere
Haltegurt (44, 12) das Tragband in der Durchgangsöffnung (15, 16) durchsetzt und dabei
der erste Teilabschnitt (24) im Bereich der Ansichtsseite (4) des Tragbandes (1) und
der weitere Teilabschnitt (25) des Haltegurtes (12, 44) im Bereich der Anlageseite
(5) des Tragbandes (1) angeordnet ist.
9. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (10) zwei in Längsrichtung des Tragbandes (1) voneinander
distanziert angeordnete Haltegurte (12, 44) mit an den einander zugewandten Enden
(45, 46) derselben gehalterten Kupplungsteilen (47, 48) umfaßt und daß jeder Haltegurt
(12, 44) einen Teilabschnitt (24) aufweist, der im Bereich der Ansichtsseite (4) und
einen weiteren Teilabschnitt (25), der im Bereich der Auflageseite (5) angeordnet
ist, aufweist und daß die Haltegurte (12, 44) das Tragband (1) in den Durchgangsöffnungen
(15, 16) durchsetzt.
10. Tragband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Haltevorrichtung (10) als einstückiger Haltegurt (12) mit in dessen Längserstreckung
voneinander distanzierte Enden (13, 14) ausgebildet ist.
11. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß am Haltegurt (12, 44) im Bereich der Ansichtsseite (4) in einer in Längsrichtung
des Haltegurtes (12, 44) bzw. des Tragbandes (1) vorbestimmbaren Distanz (49) je ein
Kupplungsteil (47, 48) zum bedarfsweisen Verbinden mit dem zu halternden Gegenstand
(11) angeordnet ist.
12. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Pilzband (29) der Klettbandanordnung (28) an der Anlageseite (5) des Tragbandes
(1) angeordnet ist.
13. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ende (13, 14) eines Haltegurtes (12, 44) am Tragband (1) feststehend, z.B.
durch eine Naht, Schweißung, thermische Verbindung, Verklebung, gehaltert ist.
14. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Tragband (1) bzw. in einem Wandteil (40, 41) desselben eine weitere Durchgangsöffnung
(15, 16) im Bereich des weiteren Endes (13, 45, 14, 46) eines Haltegurtes (12, 44)
zum Hindurchführen desselben angeordnet ist.
15. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Tragband (1) bzw. in einem Wandteil (40, 41) desselben mehrere in Längsrichtung
voneinander distanziert angeordnete Durchgangsöffnungen (15, 16) angeordnet sind.
16. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchgangsöffnung (15, 16) im Tragband (1) bzw. in einem Wandteil (40, 41)
desselben in ihren Abmessungen an die Abmaße des Haltegurtes (12, 44) angepaßt ist.
17. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haltegurt (12, 44) in Richtung seiner Längserstreckung und parallel zu seinen
Flachseiten (18, 19) gemessen eine gleiche Breite (20) aufweist.
18. Tragband nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haltegurt (12, 44) in Richtung seiner Längserstreckung und parallel zu seinen
Flachseiten (18, 19) gemessen eine unterschiedliche Breite (20, 38) aufweist.
19. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haltegurt (12, 44) in Richtung seiner Längserstreckung und parallel zu seinen
Flachseiten (18, 19) gemessen im Bereich der Durchgangsöffnung (15, 16) seine maximale
Breite (20) aufweist.
20. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haltegurt (12, 44) mehrlagig ausgebildet ist.
21. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragband (1) als Flachschlauch (39) ausgebildet ist.
22. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragband (1) aus Naturmaterial, Kunststoff, Metall, Glasfäden bzw. -fasern,
Kohlefäden bzw. -fasern, Keramikfäden bzw. -fasern, Leder, Textil, Kevlar gebildet
ist.
23. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragband (1) als Gurt, Band, Gitter, Netz, Gewirke, Geflecht, Gewebe ausgebildet
ist.
24. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schubschlaufe (35) zum Haltern des weiteren Endbereiches (2, 3) am Tragband
(1) angeordnet ist.
25. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem der Endbereiche (2, 3) des Tragbandes (1) ein Umlenkelement (31) zum
Umlenken des weiteren Endbereiches (2, 3) angeordnet ist.
26. Tragband nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchgangsöffnungen (15, 16) in Längsrichtung des Tragbandes (1) zueinander
eine unterschiedliche Weite (23) aufweisen.