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<ep-patent-document id="EP98106025A2" file="98106025.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0870523" kind="A2" date-publ="19981014" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-0">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMK..AL..............................</B001EP><B005EP>R</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0870523</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A2</B130><B140><date>19981014</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>98106025.4</B210><B220><date>19980402</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19714086  </B310><B320><date>19970407</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19981014</date><bnum>199842</bnum></B405><B430><date>19981014</date><bnum>199842</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6A 63C  19/10   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Skate-Anlage aus Einzelelementen</B542><B541>en</B541><B542>Skate track made from individual elements</B542><B541>fr</B541><B542>Piste pour patins fabriquée à partir d'éléments uniques</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Rudolph, Eva, Dipl.-Ing.</snm><iid>02482750</iid><irf>11909.5/R758-Sa</irf><adr><str>Auf der Schanz 3</str><city>88161 Lindenberg</city><ctry>DE</ctry></adr></B711><B711><snm>Rudolph, Hermann</snm><iid>02482760</iid><irf>11909.5/R758-Sa</irf><adr><str>Auf der Schanz 3</str><city>88161 Lindenberg</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Rudolph, Eva, Dipl.-Ing.</snm><adr><str>Auf der Schanz 3</str><city>88161 Lindenberg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Rudolph, Hermann</snm><adr><str>Auf der Schanz 3</str><city>88161 Lindenberg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Riebling, Peter, Dr.-Ing.</snm><iid>00009601</iid><adr><str>Patentanwalt
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Skate-Anlage aus Einzelelementen, die untereinander verbunden sind, wobei die Anlage aus einzelnen Wandschalen besteht, die auf Bodenplatten aufsitzen und zug- und druckfest miteinander sowie diesen Bodenplatten verbunden sind.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="115" he="95" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Gegenstand der Erfindung ist eine Skate-Anlage aus Einzelelementen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Eine derartige Skate-Anlage ist beispielsweise mit dem Gegenstand der EP 378 725 bekannt geworden. Bei dieser bekannten Anordnung handelt es sich allerdings nicht um eine Skate-Anlage in ihrer herkömmlichen Form, weil eine sog. Halfpipe oder eine Viertelpipe nicht gezeigt ist. Bei derartigen Anlagen ist es wesentlich, dass der Benutzer einen oberen, umlaufenden Rand vorfindet, den er als Startfläche benutzen kann und den er als Landeflache nach erfolgreichem Durchfahren des Bauwerkes benutzt.</p>
<p id="p0002" num="0002">Weiterer Nachteil dieser Anordnung ist, dass diese Anordnung lediglich kesselförmig ausgebildet ist, d. h. es sind eine Reihe von gleichartigen Wandschalen vorhanden, die aneinander gefügt sind und die sternförmig auf eine zentrale Bodenplatte münden. Damit können also nur kesselförmige Bauwerke erzeugt werden, die eben den Nachteil haben, dass sie in ihrer Anwendung eintönig sind und nur beschränkt benutzbar sind, weil beispielsweise hohe Unfallgefahr besteht, nachdem alle Benutzer über die untere, relativ kleinflächige, zentrale Bodenplatte fahren müssen. Ferner sind die gezeigten Wandschalen nicht mit zugfesten Verbindungen miteinander verbunden, so dass ein derartiges Bauwerk nur im Erdboden eingelassen werden kann, um die erforderlichen Spannungen aufzunehmen. Es ist deshalb nicht möglich, ein derartiges Bauwerk frei auf einer Aufstellungsebene aufzustellen und entsprechend abzustützen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Überdies ist diese bekannte Anordnung nicht überdachbar.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Skate-Anlage mit Einzelelementen nach dem Oberbegriff des<!-- EPO <DP n="2"> --> Patentanspruchs 1 so weiterzubilden, dass die Skate-Anlage beliebig modular erweiterbar ist und in ihrer Form als Halfpipe, Miniramp oder Viertelpipe ausgebildet sein kann.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des Anspruches 1 gekennzeichnet.</p>
<p id="p0006" num="0006">Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, dass das erfindungsgemäße Bauwerk nun aus einzelnen Wandschalen besteht, wobei die Wandschalen zug- und druckfest miteinander verbunden sind und auf unterschiedlich geformte Bodenplatten stoßen und zug- und druckfest mit diesen Bodenplatten verbunden sind, so dass sich ein modularer Aufbau des gesamten Bauwerkes ergibt, so dass es erstmals möglich ist, dieses Bauwerk in Form einer Bahn in beliebigen Kurven oder graden Strecken auf einer Fläche aufzustellen und abzustützen.</p>
<p id="p0007" num="0007">In einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass das gesamte Bauwerk mit einem Dach überdeckt ist, welches Dach an der Brüstungsoberkante der Wandschalen abgestützt ist.</p>
<p id="p0008" num="0008">Hierbei ist vorteilhaft, wenn die Dachhaut aus einer Leichtkonstruktion besteht und möglichst flexibel ausgebildet ist, z. B. aus Acrylglaselementen besteht oder textilen, membranartigen Dachhäuten.</p>
<p id="p0009" num="0009">Ebenso ist es vorgesehen, dass diese Dachhaut aus einem Metallmaterial, insbesondere einem Aluminiumprofil erstellt ist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Erfindung stellt nun erstmals ein Bauwerk bereit, welches aus einzelnen modular zusammensetzbaren Wandschalen und Bodenplatten besteht, wobei es insgesamt für eine abwechslungsreiche Sportanlage ausreicht, etwa vier<!-- EPO <DP n="3"> --> verschiedene Wandschalen mit drei verschiedenen Bodenplatten zu kombinieren, um eine etwa hakenförmige Bahn zu erhalten, die eine Vielzahl von Sportmöglichkeiten bietet.</p>
<p id="p0011" num="0011">In einer bevorzugten Ausgestaltung bestehen die einzelnen Wandschalen und Bodenplatten aus Stahlbeton-Fertigteilen. Hierbei kann es vorgesehen sein, dass die innere, nutzbare Oberfläche dieser Wand- und Bodenplatten mit einer Kunststoffmasse beschichtet ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Wichtig hierbei ist, dass die aneinander anstoßenden Wandschalen zug- und druckfest miteinander verbunden sind, wobei jeweils zugeordnete Justierelemente verwendet werden, welche als Zuganker bevorzugt einen Flachstahl aufweisen, der mittels Schraubenbolzen die aneinander stoßenden Fugen überbrückt und zusammenhält.</p>
<p id="p0013" num="0013">Außerhalb dieser Justierelemente ist es vorgesehen, dass die sich ergebenden Fugen zwischen einander anstoßenden Wandschalen und den zugeordneten Stößen an den Bodenplatten durch einen Fugenfüller ausgefüllt sind, wobei der Fugenfüller noch zusätzliche Klebeeigenschaften aufweist, so dass er die aneinander anstoßenden Flächen der unterschiedlichen Wand- und Bodenplatten noch in Zugrichtung zusammenhalten kann.</p>
<p id="p0014" num="0014">Hierbei ist wichtig, dass diese Fuge hinterschnitten ausgebildet ist, das heißt, die dort eingefüllte Fugenmasse wirkt aufgrund ihrer Klebekraft an den zugeordneten Klebeflächen sowohl druck- als auch zugübertragend, und aufgrund der Ausbildung der Fuge als Hinterschneidung wird ein Abscheren der Fugenmasse mit dem Beton-Fertigteil verhindert.</p>
<p id="p0015" num="0015">In einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen, dass die einzelnen Wandschalen und die<!-- EPO <DP n="4"> --> Bodenplatten jeweils auf mindestens einem Einzelfundament aufgestellt sind. Dies bedeutet, dass man für die Aufstellung des gesamten Bauwerkes nur eine Reihe von Einzelfundamenten benötigt, wobei jeder Wandschale und jeder Bodenplatte mindestens ein derartiges Einzelfundament zugeordnet ist. Es wird jedoch bevorzugt, wenn jeder Bodenplatte vier bis sechs Einzelfundamente zugeordnet sind und die Wandschale lediglich ein einziges Einzelfundament aufweist. Dieses Einzelfundament dient zur Aufnahme von Stützen, welche längsverstellbar sich an den Seitenwänden der jeweiligen Wandschale anlegen und diese mit dem Einzelfundament abstützen und verspannen. Hierbei wird es bevorzugt, wenn diese Stützen als Stahlstützen ausgebildet sind und stufenlos in ihrer Länge verstellbar sind, z. B. über entsprechende Gewindebuchsen, so dass diese Stahlstützen gleichzeitig auch als Montagehilfen beim Aufbau des gesamten Bauwerkes dienen, um nämlich die Wandschalen lagegerecht auszurichten und mit den Bodenplatten zu verbinden.</p>
<p id="p0016" num="0016">Es wird bevorzugt, dass die jeweiligen Bodenplatten nur auf einem bauseits vorhandenen und im Erdboden angelegten Fundament aufgelegt werden, ohne dass die Notwendigkeit besteht, dass die Bodenplatten selbst verbunden sind. Vielmehr ist vorgesehen, dass die jeweilige Bodenplatte eine Reihe von Fundamentfüßen aufweist, welche werkstoffeinstückig mit der Bodenplatte verbunden sind, wobei jeder Fundamentfuß auf einer Gleitschicht ruht, die auf dem im Erdboden eingelassenen Fundament aufgebracht ist. Auf diese Weise ist dafür gesorgt, dass die Bodenplatten über zugeordnete Gleitschichten auf den bauseits vorhandenen Fundamenten aufgelegt und gegenüber diesen verschiebbar sind.</p>
<p id="p0017" num="0017">Gleichzeitig ist vorgesehen, dass die Bodenplatte einen Falz zur Aufnahme der anstoßenden Wandschale bildet, so dass hier eine kraft- und formschlüssige Verbindung zwischen Wandschale und Bodenplatte durch den besagten Falz erfolgt. Die<!-- EPO <DP n="5"> --> Verbindung der jeweiligen Wandschale mit der Bodenplatte erfolgt im Bereich des Fundamentfußes, wobei die Wandschale mit zugeordneten Verschraubungen mit der Bodenplatte verbunden wird.</p>
<p id="p0018" num="0018">Gleichzeitig ist im Bereich des Falzes noch eine Nut angeordnet, die mit dem vorher beschriebenen Fugenfüller gefüllt ist, so dass auch die in diesem Bereich eine ausgezeichnete Fugenverbindung zwischen den aneinander anstoßenden Bauelementen erfolgt.</p>
<p id="p0019" num="0019">Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.</p>
<p id="p0020" num="0020">Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.</p>
<p id="p0021" num="0021">Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.</p>
<p id="p0022" num="0022">Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1:</dt><dd>Schnitt durch ein Bauwerk nach der Erfindung in Richtung des Pfeiles I-I in Figur 2;</dd>
<dt>Figur 2:</dt><dd>Draufsicht auf das Bauwerk nach Figur 1;<!-- EPO <DP n="6"> --></dd>
<dt>Figur 3:</dt><dd>Detail einer Ausbildung der Verbindung zwischen Bodenplatte und Wandelement im Schnitt;</dd>
<dt>Figur 4:</dt><dd>Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Figur 2;</dd>
<dt>Figur 5:</dt><dd>Schnitt gemäß der Linie V-V in Figur 2;</dd>
<dt>Figur 6:</dt><dd>das Detail einer Lagerausbildung zur Anwendung der Stütze am Wandelement;</dd>
<dt>Figur 7:</dt><dd>eine gleiche Darstellung wie Figur 6 mit einer anderen Stütze;</dd>
<dt>Figur 8:</dt><dd>Schnitt durch ein weiteres Bauwerk nach der Erfindung mit einer Überdachung;</dd>
<dt>Figur 9:</dt><dd>die Seitenansicht auf das Bauwerk nach Figur 8 in Pfeilrichtung IX.</dd>
</dl></p>
<p id="p0023" num="0023">Das Bauwerk 1 nach den Figuren 1 und 2 besteht aus einer Reihe von aneinander anstoßenden Wandschalen 2, 3, 16, 17, 19, wobei insgesamt vier verschiedene Typen von Wandschalen vorhanden sind, und jede Wandschale etwa gemäß Figur 1 aus einem oberen, geraden Abschnitt 10a besteht, der einen umlaufenden, sich um das gesamte Bauwerk erstreckenden vertikalen Rand bildet, wobei dieser Abschnitt 10a in einen horizontalen Abschnitt 10b übergeht, welcher eine Bodenfläche für den oberen Rampenteil der Rampe bildet.</p>
<p id="p0024" num="0024">Von dem horizontalen Abschnitt 10b geht dann der Rampenabschnitt 11 als gekurvte Fläche gemäß Figur 1 nach unten und mündet bündig in die sich daran anschließende Bodenplatte 4, die ihrerseits wiederum mit der gegenüberliegenden Wandschale 3 verbunden ist, die gleich ausgebildet ist wie die Wandschale 2.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0025" num="0025">Die Formgebung aller Wandschalen 2, 3, 16, 17, 19 ist also - abgesehen von der unterschiedlichen Segmentform - gleich. Es wird also durch zwei einander gegenüberliegende Wandschalen 2, 3 und einer dazwischenliegenden Bodenplatte 4 ein Hauptelement 5 dieses Bauwerkes 1 gebildet. Diese Hauptelemente 5 können nun gemäß Figur 2 einandergereiht werden (siehe Figur 2 unten), so dass bei einer weiteren Aneinanderreihung diese Hauptelemente 5 eine gerade Bahn des gesamten Bauwerkes erzeugt wird.</p>
<p id="p0026" num="0026">Werden hingegen andersartige, sektorförmige Wandschalen 19 mit anderen sektorförmigen Wandschalen 20 kombiniert, dann ergeben sich gekurvte Elementformen, die modulartig aneinander gesetzt werden, wobei man sieht, dass der Typus der Wandschalen 19 den Wandschalen 20 gegenüberliegend angeordnet ist.</p>
<p id="p0027" num="0027">In der Bahn des Bauwerkes nach Figur 2 sind dann wiederum zwei Hauptelemente 5 aneinander gereiht, um so einen kurzen, geraden Abschnitt zu erzeugen, der dann schließlich in einer Umkehrkurve übergeht. Diese Umkehrkurve wird gebildet aus weiteren Wandschalen 16, die mit einer zentralen Bodenplatte 15 zusammenwirken und an dieser angeschlossen sind.</p>
<p id="p0028" num="0028">Den Elementen, die aus den Wandschalen 19, 20 gebildet sind, sind im übrigen jeweils eine Bodenplatte 18 zugeordnet.</p>
<p id="p0029" num="0029">Mit einem Bauwerk nach Figur 2 wird also eine obere umlaufende Standbahn 24 erreicht, die aus den horizontalen Abschnitten 10b und den vertikalen Abschnitten 10a besteht, während sich an diese obere, umlaufende Standbahn 24 die zugeordneten Rampenabschnitte anschließen, die aus den einzelnen gekurvten Wandschalen-Abschnitten gebildet sind. Der Bodenbereich wird durch eine gekurvte Bodenbahn 21 gebildet, die ihrerseits wiederum in die Wandbahn 22<!-- EPO <DP n="8"> --> übergeht, die ihrerseits dann wieder in die Standbahn 24 mündet.</p>
<p id="p0030" num="0030">Auf diese Weise wird also ein Bauwerk 1 mit stark unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten geschaffen, welche sich dadurch auszeichnet, dass es keinerlei durchgehendes Fundament benötigt, sondern es kann aus Stahlbeton-Fertigteilen auf Einzelfundamenten aufgestellt und abgestützt werden. Darüber hinaus ergibt sich der Vorteil, dass dieses Bauwerk leicht überdachbar ausgebildet ist.</p>
<p id="p0031" num="0031">Anhand der Figuren 3 bis 7 werden nun Konstruktionseinzelheiten beschrieben.</p>
<p id="p0032" num="0032">In Figur 3 ist die Verbindung zwischen einer Wandschale 2 und einer zugeordneten Bodenplatte 4 dargestellt. Hierbei ist wichtig, dass die Bodenplatte 4 werkstoffeinstückig mit einem Fundamentfuß 31 verbunden ist, der zur Abstützung der Bodenplatte 4 auf einem Einzelfundament 13 dient.</p>
<p id="p0033" num="0033">Auf dem Fundament 13 ist eine Gleitschicht 32 aufgebracht, die zum Beispiel aus einem Zementmörtel besteht, die aber auch als Stahlplatte oder als Kunststoffplatte ausgebildet sein kann. Wichtig ist, dass der Fundamentfuß 31 gleitfähig auf dem im Boden eingelassenen Fundament 13 aufsitzt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Die Bodenplatte 4 weist ferner einen Falz 26 auf, der im wesentlichen aus einer horizontalen Bodenfläche 27 und aus einer sich daran senkrecht anschließenden Anschlagfläche 28 besteht. In diesem Falz 26 greift die Stirnseite der Wandschale 2 ein und ist mittels einer Verschraubung 33 mit dem Fundamentfuß 31 mit der Bodenplatte 4 verbunden. Im Bereich der vertikalen Anschlagfläche 28 ist im übrigen eine Nut 29 eingearbeitet, die als Hinterschneidung ausgebildet ist und die mit einer Füllmasse gefüllt ist, welche Zug- und<!-- EPO <DP n="9"> --> Druckkräfte überträgt. Die Nut verengt sich nach oben in eine Trennfuge 30.</p>
<p id="p0035" num="0035">Jeder Bodenplatte sind gemäß Figur 2 eine Reihe derartiger Einzelfundamente zugeordnet, wobei die Bodenplatten (z. B. die Bodenplatte 4) durch entsprechende Schraubelemente 25 mit den Wandschalen verbunden sind.</p>
<p id="p0036" num="0036">Anhand der Figuren 2, 4 und 5 wird nun die stirnseitige Verbindung einzelner Wandschalen 2, 20 miteinander erläutert:</p>
<p id="p0037" num="0037">Gemäß Figur 2 und Figur 4 ist erkennbar, dass beispielsweise die Wandschalen 2, 20 eine gemeinsame Fuge 35 bilden und dass im Bereich der Fuge jeweils im Abstand voneinander angeordnete Ausnehmungen 34 in den Wandschalen angeordnet sind. Im Bereich jeder Ausnehmung 34 ist in der Wandschale 2, 20 jeweils ein Gewindebolzen 36, 37 verankert, der mit seinem freien, oberen Ende in die Ausnehmung 34 hineinragt und der durch jeweils eine Bohrung eines Flachstahls hindurchgreift, welcher Flachstahl 38 die beiden Gewindebolzen 36, 27 zug- und druckfest miteinander verbindet.</p>
<p id="p0038" num="0038">Auf den Gewindebolzen 36, 37 sind entsprechende Muttern angeordnet, die diesen Flachstahl 38 festlegen.</p>
<p id="p0039" num="0039">Auf diese Weise wird also eine zug- und druckfeste Verbindung zwischen den aneinander anstoßenden Stirnseiten der Wandschalen 2, 3, 16, 19, 20 erreicht.</p>
<p id="p0040" num="0040">Selbstverständlich wird dann die jeweilige Ausnehmung 34 durch eine entsprechende Fugenfüllmasse ausgekleidet.</p>
<p id="p0041" num="0041">Im Bereich außerhalb dieser Ausnehmungen 34 öffnet sich die jweilige Fuge 35 nach oben in eine hinterschnittene Nut 29, die mit einem Fugenfüller ausgekleidet ist und die sich in eine obere Trennfuge 30 verengt.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0042" num="0042">Seitlich sind die Wandschalen 2, 3, 16, 17, 19, 20 mittels jeweils zwei verschiedener Stützen 6, 7 auf einem Fundament 14 abgestützt. Hierbei sind an der Seitenwand jeder Wandschale ein oberes Lager 9 vorgesehen und auf dem Fundament 14 ist jeweils ein unteres Lager 8 angeordnet, so dass zwischen den beiden Lagern 8, 9 die jeweiligen Stützen 6, 7 aufgenommen sind. Diese Stützen 6, 7 bestehen bevorzugt aus Stahlstützen und sind in ihrer Länge dadurch veränderbar, dass eine Gewindebuchse 39 in ansich bekannter Weise bei Verdrehung die Länge der Stütze 6, 7 verändert. Aus Vereinfachungsgründen ist es vorgesehen, dass das obere Lager 9 mittels einer Kontaktplatte verbunden ist, die bevorzugt als Stahlplatte 40 ausgebildet ist, wobei die Stahlplatte 40 mit zugeordneten Elementen in dem Material der Wandschale verankert ist.</p>
<p id="p0043" num="0043">In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Übergang zwischen dem horizontalen Abschnitt 10a der Wandschale und dem Rampenabschnitt 11 mit einem Rohr 49 ausgebildet ist, wobei das Rohr 49 über Zuganker 50 mit der Rückseite der jeweiligen Wandschale verbunden ist (siehe Figur 7). Der Zuganker ist hierbei in einer Hülse 51 geführt und wird mittels einer Verschraubung 52 an der Rückschale der Wandschale 2 in einer Ausnehmung aufgenommen.</p>
<p id="p0044" num="0044">Anhand der Figuren 8 und 9 wird nun die Bedachung des erfindungsmäßen Bauwerkes beschrieben.</p>
<p id="p0045" num="0045">Das Dach 41 des Bauwerkes besteht im Wesentlichen aus einer Dachhaut 45, die über ein Ständertragwerk gespannt ist. Das Ständertragwerk besteht im Wesentlichen aus einem vorgespannten Hauptträger 42, der am oberen Ende von Stützträgern 44 angeordnet ist, welche Stützträger 44 mit dem<!-- EPO <DP n="11"> --> oberen, umlaufenden Abschnitt 10a der Wandschale mittels Kontaktplatten 43 verbunden sind.</p>
<p id="p0046" num="0046">Von dem Hauptträger 42 erstrecken sich noch weitere Stützen 46 nach oben, die mittels entsprechender Querträger 47 miteinander verstrebt sind. Die Dachkante 48 der Dachhaut 45 ist etwas über die Seitenkante des Bauwerkes herausgezogen, so dass das gesamte Bauwerk regendicht nach oben abgedichtet ist. Hierbei ist vorteilhaft, dass der vorher als vertikaler Abschnitt 10a beschriebene Abschnitt der Wandschalen auch geneigt sein kann, so wie dies in Figur 8 dargestellt ist, um einen größeren Überstand der Dachkante 48 über den Seitenkanten des Bauwerkes zu gewährleisten. Auf diese Weise wird das Bauwerk auch gegen seitlichen Schlagregen geschützt.</p>
<p id="p0047" num="0047">Die wesentlichen Merkmale der vorliegende Erfindung liegen also darin, dass mit einfachen Mitteln vorgefertigte Stahlbetonteile auf eine Baustelle verbracht werden können, ohne eine durchgehende Bodenfundamentplatte zu montieren, was aus Umweltschutzgründen abzulehnen ist. Derartige Stahlbetonteile können also sehr schnell und mit hoher Präzession aufgrund der vorgeschlagenen Konstruktion zu unterschiedlichen Bauwerken, unterschiedlicher Profilform und unterschiedlicher Anlagenform zusammenmontiert werden, was bisher mit den bekannten Elementen nicht möglich war. Hieraus ergibt sich der weitere Vorteil, dass die Anlage auch leicht demontierbar ist und leicht an andere Einsatzorte eingesetzt werden kann. Ebenso können leicht Einzelelemente ausgewechselt werden oder die gesamte Anlage kann in ihrer Formgebung, Gestaltung und Größe leicht ersetzt, erneuert oder erweitert werden.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<heading id="h0001"><u><b>ZEICHNUNGSLEGENDE</b></u></heading>
<p id="p0048" num="0048">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Bauwerk</dd>
<dt>2</dt><dd>Wandschale</dd>
<dt>3</dt><dd>"</dd>
<dt>4</dt><dd>Bodenplatte</dd>
<dt>5</dt><dd>Hauptelement</dd>
<dt>6</dt><dd>Stütze</dd>
<dt>7</dt><dd>"</dd>
<dt>8</dt><dd>Lager</dd>
<dt>9</dt><dd>"</dd>
<dt>10</dt><dd>Abschnitt 10a, 10b</dd>
<dt>11</dt><dd>Rampenabschnitt</dd>
<dt>12</dt><dd>Verbindungsstoß</dd>
<dt>13</dt><dd>Fundament</dd>
<dt>14</dt><dd>"</dd>
<dt>15</dt><dd>Bodenplatte</dd>
<dt>16</dt><dd>Wandschale</dd>
<dt>17</dt><dd>"</dd>
<dt>18</dt><dd>Bodenplatte</dd>
<dt>19</dt><dd>Wandschale</dd>
<dt>20</dt><dd>"</dd>
<dt>21</dt><dd>Bodenbahn</dd>
<dt>22</dt><dd>Wandbahn</dd>
<dt>23</dt><dd>"</dd>
<dt>24</dt><dd>Standbahn</dd>
<dt>25</dt><dd>Schraubelement</dd>
<dt>26</dt><dd>Falz</dd>
<dt>27</dt><dd>Bodenfläche</dd>
<dt>28</dt><dd>Anschlagfläche</dd>
<dt>29</dt><dd>Nut</dd>
<dt>30</dt><dd>Trennfuge</dd>
<dt>31</dt><dd>Fundamentfuß</dd>
<dt>32</dt><dd>Gleitschicht</dd>
<dt>33</dt><dd>Verschraubung<!-- EPO <DP n="13"> --></dd>
<dt>34</dt><dd>Ausnehmung</dd>
<dt>35</dt><dd>Fuge</dd>
<dt>36</dt><dd>Gewindebolzen</dd>
<dt>37</dt><dd>"</dd>
<dt>38</dt><dd>Flachstahl</dd>
<dt>39</dt><dd>Gewindebuchse</dd>
<dt>40</dt><dd>Stahlplatte</dd>
<dt>41</dt><dd>Dach</dd>
<dt>42</dt><dd>Hauptträger (vorgespannt)</dd>
<dt>43</dt><dd>Kontaktplatte</dd>
<dt>44</dt><dd>Stützträger</dd>
<dt>45</dt><dd>Dachhaut</dd>
<dt>46</dt><dd>Stütze</dd>
<dt>47</dt><dd>Querträger</dd>
<dt>48</dt><dd>Dachkante</dd>
<dt>49</dt><dd>Rohr</dd>
<dt>50</dt><dd>Zuganker</dd>
<dt>51</dt><dd>Hülse</dd>
<dt>52</dt><dd>Verschraubung</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Skate-Anlage aus Einzelelementen, die untereinander verbunden sind, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß die Anlage (1) aus einzelnen Wandschalen (2, 3, 16, 17, 19, 20) besteht, die auf Bodenplatten (4, 15, 18) aufsitzen und zug- und druckfest miteinander sowie diesen Bodenplatten (4, 15, 18) verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Skate-Anlage nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß die Bodenplatten (4, 15, 18) auf Fundamenten (13, 14) abgestützt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Skate-Anlage nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß zur Abstützung an den Bodenplatten (4, 15, 18) Fundamentfüße (31) angebracht sind, die auf zugeordneten Gleitschichten (32) der Fundamente (13, 14) verschiebbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Skate-Anlage nach einem der Ansprüche 1 - 3, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß die Verbindung zwischen den Wandschalen (2, 3, 16, 17, 19, 20) und den Bodenplatten (4, 15, 18) mittels einer Verschraubung erfolgt.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Skate-Anlage nach einem der Ansprüche 1 - 4, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß die Verbindung zwischen den einzelnen Wandschalen (2, 3, 16, 17, 19, 20) mittels Zugankern (38) erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Skate-Anlage nach einem der Ansprüche 1 - 5, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß im Stoßbereich zwischen den Wandschalen (2, 3, 16, 17, 19, 20) untereinander, den Bodenplatten (4, 15, 18) sowie zwischen den Wandschalen (2, 3, 16, 17, 19, 20) und den Bodenplatten (4, 15, 18) ein Abdichtungsmittel eingebracht ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Skate-Anlage nach einem der Ansprüche 1 - 6, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß die Wandschalen (2, 3, 16, 17, 19, 20) an ihren von den Bodenplatten (4, 15, 18) abgewandten Seiten mittels Stützen (6, 7) abgestützt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Skate-Anlage nach Anspruch 7, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß die Stützen (6, 7) in ihrer Länge einstellbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Skate-Anlage nach einem der Ansprüche 1 - 8, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß die Wandschalen (2, 3, 16, 17, 19, 20) eine gekrümmte Wandbahn (22, 23) aufweisen, an die sich ein im wesentlichen horizontal verlaufender Abschnitt (10b) anschließt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Skate-Anlage nach Anspruch 9, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß die horizontal verlaufenden Abschnitte (10b) der Wandschalen (2, 3, 16, 17, 19, 20) eine durchgehende, horizontale Standbahn (24) ausbilden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Skate-Anlage nach Anspruch 9 oder 10, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß sich an den horizontal verlaufenden Abschnitt (10b) ein im wesentlichen vertikal verlaufender Abschnitt (10a) anschließt.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Skate-Anlage nach einem der Ansprüche 1 - 11, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß die Anlage (1) überdacht ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Skate-Anlage nach Anspruch 12, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, daß das Dach (41) aus einer Dachhaut (45) besteht, die über ein Ständertragwerk (42, 44) gespannt ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="17"> -->
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<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="156" he="130" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="157" he="165" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="127" he="142" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
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