[0001] Der Gegenstand der Erfindung ist die Anlage zur Fertigung der Stirnkeilverbindungen
beziehungsweise Strinzinkenverbindungen, zur Längsverbindung der Werkstücke und die
Verbindung, gefertigt mit dieser Anlage, und sind präziser Maschinen zur Fertigung
der Zinkenverbindungen, wie auch das Fertigungsverfahren dieser Verbindungen und sind
Verbindungen, gefertigt mit diesen Maschinen und sind weiterhin Maschinen für Nut-
beziehungsweise Rillenfertigung zur Stirnverbindung von mindestens zwei, vorzugsweise
länglichen Holzwerkstücken verschiedener Dimensionen.
[0002] Nach der internationalen Patentanmeldung wird die Erfindung voraussichtlich in B
27F 1/12 und zusätzlich in B 27F 5/02 sowie B 27F 1/16 eingereiht.
[0003] Das technische Problem, gelöst durch diese Erfindung, ist eine solche Konstruktion
der Maschine, welche der Fertigung von Stirnkeilbeziehungsweise Stirnzinkenverbindungsflächen
auf beiden Enden mehrerer, aufeinanderfolgenden Werkstücke verschiedener Längen ermöglicht,
die sich durch die Bearbeitungseinheiten durchlaufend mit konstanter Geschwindigkeit
auf einer Kreislinie fortbewegen, ohne Bewegungsunterbrechungen beziehungsweise ohne
Zwischenarbeitstakte, wobei jede Stirnberührungsfläche so bearbeitet ist, daß sie
einen Verbindungs- beziehungsweise Tangentialübergang zwischen zwei durch Verbindung
zusammengefügte Werkstücke sichert und wobei die Zinken und Nuten in einzelner Stirnverbindungsfläche
radial konkav beziehungsweise bogenförmig ausgeführt sind und die Verbindung eine
Seiten- und Vertikalverschiebung der verbundenen Werkstücke verhindert, die Verbindungen
sind präzise und sind Falzverbindungen beziehungsweise deckungsgleich ausgeführte
Verbindungen, der Verlust an Material ist minimal, zugleich ist die Konstruktion einfach,
sie ermöglicht aber die Herstellung von Werkstücken unterschiedlicher Längen und unterschiedlicher,
auch sehr großer Querschnitte.
[0004] Es sind uns einige Lösungen der Anlagen beziehungsweise Maschinen zur Fertigung von
Stirnzinken- beziehungsweise Keilverbindungen für die Verbindung von zwei oder mehr
hintereinanderfolgenden Werkstücken bekannt. Die bekanntesten deutschen Produzenten
diesartiger Maschinen beziehungsweise Anlagen sind Dimter, Grecon und KL, bekannt
sind aber auch die italienischen Produzenten Omga und Ravelli Legno, deren Maschinen
so konstruiert sind, daß im Grunde ihr Funktionieren durch drei grundlegende Arten
ermöglicht wird. Die erste bekannte Lösung ist durch die fixe Bearbeitungseinheit
mit Arbeitswerkzeug, Kreissäge und Fräse gekennzeichnet, womit die einzelnen Werkstücke
zuerst auf der einen und dann auf der anderen Stirnseite bearbeitet werden, wobei
sich das Werkstück geradlinig in Querrichtung an der Bearbeitungseinheit vorbei beziehungsweise
entlang fortbewegt. Nach der zweiten bekannten Lösung bleiben die Werkstücke, die
sich geradlinig in Längsrichtung fortbewegen, stehen und spannen sich in die Einspannvorrichtung
unmittelbar vor der Bearbeitungseinheit ein, die in Querrichtung oder Vertikalrichtung
beweglich ist. Die Bearbeitungseinheit bearbeitet zuerst eine Stirnfläche des Werkstücks,
welche sich danach geradlinig in Richtung des Transports nach vorn bewegt, wonach
die andere Stirnfläche bearbeitet wird. Beim dritten bekannten Beispiel ist die Fertigung
von Stirnverbindungsflächen der Werkstücke so gelöst, daß sich die Werkstücke zuerst
an der Seitenführungsleiste vor der Bearbeitungseinheit ansammeln. Erreicht ihre Zahl
die im voraus bestimmte Menge, aktiviert sich die Einspannvorrichtung und mehrere
Werkstücke werden zusammen eingespannt. Danach bewegt sich die Bearbeitungseinheit
geradlinig entlang der frontal geradegrückten Werkstücke und fertigt auf dieser Seite
Stirnnuten. Die Einspannvorrichtung wird entblockt und die Werkstücke bewegen sich
geradlinig in Richtung des Transports weiter. In der Zwischenzeit werden die Werkstücke
mittels eines Band- oder Rollförderers frontal an der Seitenführungsleiste an ihrem
anderen Ende geradegerückt und die Operation der Fertigung von Stirnnuten wird wiederholt.
Für alle drei beschriebenen bekannten Lösungen ist charakteristisch, daß nach der
beidseitigen Fertigung von Stirnnuten das Leimauftragen auf den Zinkenverbindungsflächen
erfolgt, danach erfolgt das Längspressen und Kleben und zuletzt das Auseinanderschneiden
der Werkstücke auf bestimmte Längen. Die gemeinsame Charakteristik aller angeführten
Lösungen ist das Bearbeitungsverfahren in Arbeitsakten, wodurch die Kapazität dieser
Anlagen beziehungsweise Maschinen begrenzt ist, denn der Arbeitstakt bestimmt im voraus
die Zahl der Bearbeitungen in einer Zeiteinheit. Eine endere Mangelhaftigkeit beziehungsweise
ein Nachteil der bekannten Lösungen sind auch die Abweichungen beziehzngsweise Fehler
beim Positionieren von Werkstücken vor dem Einspannen in die Einspannvorrichtungen,
die eine unpräzise und nicht qualitätsvolle Stirnbearbeitung bewirken und somit ungenaue
Zinkenverbindungsflächen, was schlecht ausgeführte Verbindungen zwischen den Werkstücken,
ein größeres oder minderes Brechen der Längsmittelachsen zweier verbundener, hintereinanderfolgender
Werkstücke zur Folge hat, und somit kommt es zu Unebenheiten beziehungsweise Verbiegung
der hintereinanderverbundener Werkstücke. Das letztere fordert viel zusätzliches Material
für die Flächenbearbeitung nach der beendeten Längsverbindung der Werkstücke und ihrem
Verschnitt auf bestimmte Längen. Eine weitere Mangelhaftigkeit beziehungsweise ein
Nachteil dieser bekannten Lösungen zeigt sich auch darin, daß sie sich zur Fertigung
der Stirnzinkenverbindungsflächen eignen beziehungsweise anwendbar sind bei Werkstücken
kleinerer Querschnitte, die in der Möbelindustrie und Holzbauteilindustrie verwendet
werden, sowie zur Fertigung von geleimten Platten, sie eignen sich aber nicht für
die Herstellung längsgeleimter Konstruktionsträger größerer Querschnitte.
[0005] Nach der Erfindung wird das Problem gelöst mit der Maschine zur Fertigung der Stirnkeilverbindungen
beziehungsweise Stirnzinkenverbindungen, zur Längsverbindung der Werkstücke und mit
der Verbindung, hergestellt mit dieser Maschine, im Grunde genommen bestehend aus
geradlinig beweglichem Zubringerförderer, aus kreislinig beweglichem Bearbeitungssystem
und aus geradlinig beweglichem Abnahmeförderer, wobei das Bearbeitungssystem die Form
eines liegenden Prismas mit mehrwinkliger Grundfläche aufweist, auf deren äußeren
Mantelseite Einspannvorrichtungen mit Hilfsförderern und Bearbeitungseinheiten angebracht
sind, die Verbindung zwischen den Werkstücken ist aber radial konkav beziehungsweise
bogenförmig ausgeführt. Die Erfindung wird näher im Vorzugsausführungsbeispiel auf
Grund von Figuren beschrieben, die folgendes darstellen:
- Fig.1
- Maschine nach der Erfindung in orthogonaler Projektion und in Seitenansicht,
- Fig.2
- gleich wie in Fig. 1, nur in Aufsicht,
- Fig.3
- Längsschnitt A-A des Teils des Bearbeitungssystems im Bereich der Einspannung und
bearbeitung des Werkstücks von einer Stirnseite,
- Fig.4
- gleich wie in Fig. 3, nur in P Aufsicht,
- Fig.5
- Längsschnitt B-B des Teils des Bearbeitungssystems im Bereich der Einspannung nach
der Querverschiebung des Werkstücks in die Position vor der Bearbeitung der anderen
Stirnseite,
- Fig.6
- Längsschnitt C-C des Teils des Bearbeitungssystems im Bereich der Einspannung und
der Bearbeitung des Werkstücks von der anderen Stirnseite,
- Fig.7
- gleich wie in Fig.6, nur in R Aufsicht,
- Fig.8
- Verzahnte Stirnflöche des Werkstücks in isometrischer Projektion,
- Fig.9
- gleich wie in Fig.8, nur in Vorderansicht,
- Fig.10
- Verbindung von zwei Werkstücken in orthogonaler Projektion und in Seitenansicht,
- Fig.11
- gleich wie in Fig.10, nur in isometrischer Projektion,
- Fig.12
- Längsverbindung von zwei Werkstücken in orthogonaler Projektion und in Seitenansicht.
[0006] Aus Fig.1 und Fig.2 ist ersichtlich, daß die Maschine zur Fertigung der Stirnkeilverbindungen
beziehungsweise Stirnzinkenverbindungen, zur Längsverbindung der Werkstücke, das Bearbeitungssystem
1, das System des Zubringerförderers 2 und das System des Abnahmeförderers 3 bilden.
Das Bearbeitungssystem 1 ist zwischen dem System des Zubringerförderers 2 auf einer
und zwischen dem System des Abnahmeförderers 3 auf der anderen Seite angebracht, wobei
die Systeme 2 und 3 rechtwinklig zur Längsachse 37 des Systems 1 so angebracht sind,
daß sich das System 2 in derselben Ebene mit dem Mittelpunkt des Systems 1 befindet,
das System 3 liegt aber in der Ebene, die gleich oder etwas niedriger als der untere
Endpunkt des Systems 1 ist. Die Längsachsen der Systeme 2 und 3 überschneiden sich
also mit der Längsachse 37 des Systems 1.
[0007] Das Bearbeitungssystem 1 bilden die Rotationstrommel 4, die mit der Längsachse 37
im Lager 36 kreislinig beweglich ist und über dieses fix an dem Traggestell 6 befestigt
ist, bestehend noch aus der Einspannvorrichtung 5, befestigt an der äußeren Seite
der Rotationstrommel 4, sowie aus den Bearbeitungseinheiten 7 und 8 und der Hilfsförderer
9 und 10, fix angebracht an dem nichtdargestellten und nichtbeschriebenen Gehäuse
der Maschine nach der Erfindung. Im Vorzugsausführungsbeispiel, dargestellt in Fig.1
und Fig.2, besteht die Maschine nach der Erfindung aus acht Einspannvorrichtungen
5, zwei Bearbeitungseinheiten 7 und 8 sowie zwei Hilfsförderern 9 und 10, wobei die
Regel gilt, daß die Maschine soviel Einspannvorrichtungen 5 hat, wieviel glatte Flächen
es auf der äußeren Seite der Rotationstrommel 4 gibt, geformt durch ihre mehrwinklige
Grundfläche, und welche im Vorzugsausführungsbeispiel achteckig sind, so daß sie den
Mantel der Rotationstrommel 4 bilden, die acht glatte, vorzugsweise gleichglatte Flächen
aufweist. In einem anderen Ausführungsbeispiel können die Grundflächen ein beliebiges
Vieleck bilden, vorzugsweise mit einer geraden Zahl von Ecken, wobei die Maschine
nach der Erfindung mindestens eine, zwei oder mehrere Einspannvorrichtungen 5 aufweist,
mindestens je eine oder mehrere Bearbeitungseinheiten 7 beziehungsweise 8 und mindestens
je einen oder mehrere Hilfsförderer 9 beziehungsweise 10. Die Bearbeitungseinheit
7 ist vorzugsweise am Gehäuse der Maschine so angebracht, daß sie sich in der Ebene
der Vertikalachse der Rotationstrommel 4 befindet, die Bearbeitungseinheit 8 aber
in der Ebene ihrer Querachse, doch sie können auch beide anders angebracht werden.
Der Hilfsförderer 9 ist vorzugsweise vor der Bearbeitungseineheit 7 angebracht, der
Hilfsförderer 10 aber vor der Bearbeitungseinheit 8, betrachtet in Laufrichtung der
Rotationstrommel 4, wobei sie auch anders angebracht werden können. Die Laufrichtung
der Rotationstrommel 4 im dargestellten Vorzugsausführungsbeispiel verläuft im Uhrzeigersinn.
In einem anderen Ausführungsbeispiel kann sich die Rotationstrommel 4 auch in die
Gegenrichtung drehen, wobei die Bestandgefüge der Anlage aufeinanderschließen beziehungsweise
spiegelbildlich aufeinanderfolgen. Die Bearbeitungseinheit 7 und der Hilfsförderer
9 sind an einer Stirn- beziehungsweise Grundfläche der Rotationstrommel 4 angebracht,
die Bearbeitungseinheit 8 und der Hilfsförderer 10 aber in der Längsverschiebung auf
ihrer anderen Grundfläche, und zwar in einer solchen Reihenfolge, daß sich der Hilfsförderer
9 beziehungsweise 10 vor der Bearbeitungseinheit 7 beziehungsweise 8 befindet, was
in Fig. 2 dargestellt ist.
[0008] Wie aus Fig. 1 und Fig.2 ersichtlich ist, sind die Einspannvorrichtungen 5 aus der
Spannbacke 34 mit dem dazwischenliegenden elastisch eingespannten Förderzylinder 27
zusammengesetzt und aus dem Einspannzylinder 20, der die Schenkel der Spannbacke 34
öffnet und schließt, sowie aus dem fixen Anschlag 31, dargestellt in Fig.1, Fig.4
und Fig.7.
[0009] Die Bearbeitungseinheiten 7 beziehungsweise 8 sind zusammengesetzt aus der Profilfräse
18 beziehungsweise 23, der Kreissäge 19 beziehungsweise 22, zylindrischem Leimauftraggerät
21 beziehungsweise 24 und der Profilanschlagplatte 25 beziehungsweise 26, wobei sich
vor der Bearbeitungseinheit 7 die Seitenführungsleiste 17 und vor der Bearbeitungseinheit
8 die Seitenführungsleiste 28 befinden, beide an der Wand des nichtdargestellten Gehäuses
angebracht und fix befestigt, was in Fig.4 und Fig.7 dargestellt ist. Die Profilanschlagplatte
25 ist fix an der Anpreßplatte 38 des Einspannzylinders 20, auf der Seite der Profilfräse
18 der Bearbeitungseinheit 7 befestigt, und ist rechtwinklig auf der Grundfläche der
Rotationstrommel 4 angebracht. Die Profilanschlagplatte 25 weist mindestens einen
ihren Seitenrand auf, profilverzahnt in voller Höhe. Der nichtdargestellte profilverzahnte
Rand der Anschlagplatte 25 ist so ausgeführt, daß darin die nichtdargestellten Zinken
und dazwischenligenden Nuten radial konkav beziehungsweise bogenförmig ausgeführt
sind. Die verzahnten Ränder der Anschlagplatten 25, 26 bewegen sich beim Drehen der
Rotationstrommel 4 zusammen mit dem Werkstück 11 entlang der Profilfräse 18, 23. Auf
dieselbe, vorher beschriebene Weise, ist auch die Profilanschlagplatte 26 ausgeführt,
die fix an der Anpreßplatte 38 des Einspannzylinders 20 auf der Seite der Profilfräse
23 der Bearbeitungseinheit 8 befestigt ist.
[0010] Die Längsachsen der Profilfräsen 18 und 23 sind jede für sich im Winkel β zu der
Stirnfläche der Rotationstrommel 4 geneigt, was auch für die dazugehörenden Kreissägen
19 und 22 mit den nichtdargestellten Spänezerspaner und für die dazugehörenden Leimauftraggeräte
21,24 gilt.
[0011] Wie aus Fig. 1 und Fig.2 ersichtlich ist, bilden das System des Zubringerförderers
2 die über die nichtdargestellten Kettenräder durch den nichtdargestellten Elektromotor
betriebenen endlosen Förderketten 12, die daran angebrachten Mitnehmer 13, der querliegende
Rollförderer 14, ebenso betätigt durch den nichtdargestellten Elektromotor, und der
Seitenanschlag 16. An der äußeren Mantelseite der Rotationstrommel 4 und im Bereich
der Einspannvorrichtungen 5 sind hintereinander am Mantelrand die Beilagscheiben 29
und 30 angebracht und fix befestigt, wobei die Beilagscheibe 30 eine größere Dicke
beziehungsweise Höhe aufweist als die Beilagscheibe 29. In einem anderen Ausführungsbeispiel
kann nur eine oder es können mehrere Beilagscheiben 29 beziehungsweise 30 befestigt
werden. Das oben Beschriebene ist in Fig.3, Fig.5 und Fig.6 dargestellt.
[0012] In Fig.8 beziehungsweise 9 ist die Keilverbindungsfläche beziehungsweise Zinkenverbindungsfläche
an einem der beiden auf diese Weise bearbeiteten Werksstücksenden 11 beziehungsweise
11.1 dargestellt. Die Zinken 32 beziehungsweise 32.1 und die dazwischenliegenden Nuten
33 beziehungsweise 33.1 sind infolge der Kreisbewegung der Werkstücke 11 beziehungsweise
11.1, eingespannt in die Einspannvorrichtungen 5, an der Rotationstrommel 4, durch
die Bearbeitungseinheiten 7 beziehungsweise 8 an der Profilfräse 18 und 23, radial
konkav beziehungsweise bogenförmig ausgeführt.
[0013] In Fig.10 und Fig.11 ist die Stirnverbindung 35 zwischen zwei, der Länge nach aneinandergereihten
Werkstücken 11 und 11.1 dargestellt, mit gut sichtbarer bogenförmiger, radial konkaver
Ausführung, ermöglicht durch die auf dieselbe Weise ausgeführten Zinken 32, 32.1 und
Nuten 33 und 33.1, in beiden Verbindungsflächen verbundenen Enden der Werkstücke 11
und 11.1, wobei die Zahl der Verbindungen 35 von der Zahl der, der Länge nach verbundenen
Werkstücke 11 beziehungsweise 11.1 abhängt. Durch die radial konkave beziehungsweise
bogenförmige Ausführung der Verbindungen 35 sind diese verstärkt, gesehen in Querrichtung
der Verbindung 35, so daß praktisch eine seitliche oder vertikale Verschiebung eines
der Werkstücke 11 oder 11.1 in der vorher gepreßten und verleimten Verbindung 35,
in der Achse x oder y, nicht möglich ist.
[0014] Der Abnahmeförderer 3, angebracht hinter dem Bearbeitungssystem 1, weist an der Rotationstrommel
4 Fänger 15 zum Abfangen der Werkstücke 11 auf, die frei oder mit Hilfe von Auswerfern
aus den Einspannvorrichtungen 5 fallen.
[0015] Die Anlage nach der angemeldeten Erfindung funktioniert so, daß sich die Werkstücke
11 auf dem Zubringrförderer 2 zum Bearbeitungssystem 1 bewegen. Die Werkstücke 11
liegen auf dem Förderer 2 in Querrichtung zwischen den querangebrachten Mitnehmern
13, die fix an den endlosen Förderketten 12 befestigt sind. Wenn das Werkstück 11
den querliegenden Rollförderer 14 erreicht, fährt dieser es quer, so daß sich das
Werkstück 11 mit der Stirnfläche an den Seitenanschlag 16 anlehnt. In solcher Position
bewegt sich das Werkstück 11 bis zur, beziehungsweise in die Einspannvorrichtung 5
an der Rotationstrommel 4 des Bearbeitungssystems 1; das Verfahren ist aus Fig.1 und
Fig.2 ersichtlich. Danach erfaßt die Spannbacke 34 das Werkstück 11 und bringt es
infolge des Drehens der Rotationstrommel 4 unter den Hilfsförderer 9, der es an, beziehungsweise
auf die Beilagscheiben 29,30 preßt, was aus Fig. 3 und Fig.4 ersichtlich ist. Auf
diese Weise geht das Werkstück 11 aus der geradlinigen Bewegung aus dem Zubringerförderer
2 in die Kreis- beziehungsweise Rotationsbewegung im Bearbeitungssystem 1 beziehungsweise
seiner Rotationstrommel 4 über. Weil die Beilagscheibe 30 etwas höeher als die Beilagscheibe
29 ist, liegt das Werkstück 11 so auf den beiden, daß es unter dem bestimmten spitzen
Einkel α zur äußeren Mantelfläche der Rotationstrommel 4 geneigt ist, was aus Fig.
5 ersichtlich ist. Danach schiebt der Einspannzylinder 20 die Spannbacke 34 der Einspannvorrichtung
5 zusammen und preßt somit mittels der Anpreßplatte 38 das Werkstück 11 an die elastisch
eingespannte Förderzylinder 27, die infolge des Drucks nachgeben und zwischen die
Schenkel der fixen Anschläge 31 versinken, so daß sie mit ihnen in derselben Ebene
liegen. In der Einspannvorrichtung 5 festeingespanntes Werkstück 11 gelangt infolge
des Drehens der Trommel 4 bis zur Bearbeitungseinheit 7, und an der Seitenführungsleiste
17 bis zur Kreissäge 19 mit nichtdargestelltem Spänezerspaner, was aus Fig. 2 beziehungsweise
Fig.4 ersichtlich ist. Das Werkstück 11 ist im spitzen Winkel α zur äußeren Seite
der Rotationstrommel 4 eingespannt, die Profilfräse 18 iat aber an der Rotationstrommel
4 so angebracht, daß ihre Längsachse und die Mantelflache der Rotationstrommel 4 einen
stumpfen Winkel, größeren als 90°, bilden. Die Fräse 18 ist im spitzen Winkel β geneigt,
wobei ihre Längsachse vorzugsweise einen rechten Winkel von 90° mit der Längsachse
des Werkstücks 11 bildet, was aus Fig. 3 ersichtlich ist, wobei dieser Winkel auch
mehr oder weniger als 90° betragen kann. Wenn das Werkstück 11 bis zur Kreissäge 12
gelangt, erfolgt auf einem der beiden Enden der Stirnabschnitt. Durch die weitere
Rotation der Trommel 4 bewegt sich das Werkstück 11 bis zur, und in der Fortsetzung,
an der Profilfräse 18 fort, die in seine vorher abgeschnittene Stirnfläche die Zinken
32 mit dazwischenliegenden Nuten 33 stemmt. Beim Verlassen des Werkstücks 11 aus dem
Bereich der Profilfräse 18 hat die Profilanschlagplatte 25 eine wichtige Rolle, denn
diese sichert einen glatten Schnitt der Profilfräse 18 auch am Ausgangsrand des Werkstücks
11, womit das Reißen und Zerfasern seines Ausgangsrandes verhindert wird Das letztere
sichert eine fehlerfreie Qualität der Verbindungsfläche, eine präzise Fertigung und
Materialeinsparung, denn die Zusätze bei der Längsflächenendbearbeitung des Werkstücks
11 sind minimal oder sind gar nicht notwendig. Die vorher beschriebene Art der Einspannung
des Werkstücks 11 in die Einspannvorrichtung 5, wenn diese im Winkel α auf den Beilagscheiben
29 und 30 liegt, sowie die Neigung der Fräse 18 im Winkel β, ermöglichen, daß im Falle
einer Längsunebenheit des Werkstücks 11 aßerhalb des Einspannungsbereichs auf den
Beilagscheiben 29,30, das Werkstück frontal so bearbeitet wird, daß bei der Stirnlängsverbindung
der Werkstücke 11 und 11.1 nach dem vorangegangenen Kleben ein Verbindungs- beziehungsweise
Tangentialübergang zwischen den verbundenen Werkstücken 11 und 11.1 erreicht wird,
was aus Fig. 12 ersichtlich ist.
[0016] Auf diese Weise einseitig frontal bearbeitetes Werkstück 11 setzt seinen Weg auf
der Kreislinie fort, wobei sich die Einpannzylinder 27 desaktivieren, und das Werkstück
11 ausspannen, woraufhin es die gegenüberliegenden und elastisch eingespannten Förderzylinder
27 von dem fixen Anschlag 31 wegrücken, was aus Fig.3 und Fig.4 ersichtlich ist. Daraufhin
schaltet sich der Antrieb der Förderzylinder 27 ein, die das Werkstück in Querrichtung
versetzen, beziehungsweise bis zur Seitenführungsleiste 28 hinrücken. Der Hilfsförderer
10 preßt das Werkstück 11 an die Beilagscheiben 29 und 30, was aus Fig. 5 ersichtlich
ist. Wie schon vorher angeführt, ist die Scheibe 30 etwas höher als die Scheibe 29,
weswegen das Werkstück 11 im bestimmten spitzen Winkel α zum Mantelrand der Rotationstrommel
4 liegt. Das Werkstück 11 bewegt sich weiter auf der Kreislinie bis zur Bearbeitungseinheit
8, wobei es im Winkel α fix in die Einspannvorrichtung 5 eingespannt ist, was in Fig.
6 und Fig. 7 dargestellt ist. Die Profilfräse 23 in der Bearbeitungseinheit 8 ist
etwas geneigt, so daß sie den spitzen Winkel β zwischen ihrer Längsachse und der Seiten-
beziehungsweise Stirnwand der Rotationstrommel 4 bildet. Die Längsachse der Fräse
23 bildet aber mit der Längsachse des Werkstücks 11 im Bereich der Beilagscheiben
29,30 einen rechten Winkel von 90°, wobei dieser Winkel in einem anderen Ausführungsbeispiel
auch mehr oder weniger als 90° betragen kann. In der beschriebenen Position, wenn
das Werkstück 11 fest in die Einspannvorrichtung 5 eingespannt ist, gelangt dieses
entlang der Seitenführungsleiste 28 bis zur Kreissäge 22, die den Stirnabschnitt an
seinem anderen Ende ausführt, was in Fig. 2 und Fig.7 zu sehen ist. Das Werkstück
11 setzt seinen Weg auf der Kreislinie fort, durch die Bearbeitungseinheit 8 beziehungsweise
entlang der Profilfräse 23, welche in die vorher frontal abgeschnittene Fläche die
Zinken 32 mit dazwischenliegenden Nuten 33 stemmt. Beim Verlassen des Werkstücks 11
aus dem Bereich der Profilfräse 23 gleitet das Werkstück 11 zusammen mit der Profilanschlagplatte
26. Der Zweck und die Wirkung der Anschlagplatte 26 wurde schon vorher bei der Ausführung
beziehungsweise bei der Rolle der Profilanschlagplatte 25 an der Fräse 18 in der Bearbeitungseinheit
7 beschrieben. Nach der beendeten Bearbeitung der Verbindungsfläche auch am anderen
Ende des Werkstücks 11, bewegt sich dieses auf der Kreislinie weiter, wobei sich die
gegenüberliegenden Zylinder 27 im Bereich der Einspannvorrichtung 5 desaktivieren
und das Werkstück 11 ausspannen, welches wegen seines Eigengewichtes und der Position
in der Kreislinie der Rotationstrommel 4, frei oder mit Hilfe der nichtdargestellten
Auswerfern aus der Einspannvorrichtung 5 fällt, wobei es der Fänger 15 auf dem Abnahmeförderer
3 abfängt. Das Werkstück 11 gleitet über diesen auf den geradlinig sich bewegenden
Abnahmeförderer 3 und hiermit ist das Verfahren der beidseitigen Strirnbearbeitung
des Werkstücks 11 abgeschlossen, welches auf diese Weise auf seinen beiden Enden je
eine Keilverbindungsfläche beziehungsweise Zinkenverbindungsfläche aufweist.
[0017] Die Profilanschlagplatten 25 und 26, befestigt an den dazugehörenden Anpreßplatten
38, sind im Bearbeitungssystem 1 so angebracht beziehungsweise angeordnet, daß die
Anschlagplatten 25 auf einer, die Anschlagplatten 26 aber auf der anderen Seite der
Rotationstrommel 4, an der dazugehörenden Grundstirnfläche angebracht sind; in jeder
Querreihe der Einspannvorrichtungen 5 mit Einspannzylindern 20 ist die Anschlagplatte
25 am Zylinder 20 der einen Endeinspannvorrichtung 5 angebracht, die Anschlagplatte
26 aber am Zylinder 20 der anderen Endeinspannvorrichtung 5.
[0018] Auf die vorher beschriebene Weise bearbeiteten Werkstücke 11 sind für das weitere
Verfahren der Längsstirnverbindung in beliebig langen Reihen vorbereitet. Auf der
bearbeiteten und verleimten Verbindungsfläche der Werkstücke 11 führen wir die Verbindung
durch das Anpressen so aus, daß wir zwischen zwei Werkstücken 11 und 11.1 in der Reihe
die Verbindung 35 erhalten, die in Fig.10 und Fig.11 dargestellt ist. Infolge der
radialen, konkaven beziehungsweise bogenförmigen Ausführung der Zinken 32 und 32.1
und der dazwischenliegenden Nuten 33 und 33.1 ist die Verbindung 35 so ausgeführt,
daß sie eine seitliche und vertikale Verschiebung der zwei verbundenen Werkstücke
11 und 11.1 verhindert. Die Verbindung 35 ist deswegen so ausgeführt, daß die Längsachse
der zwei nebenstehenden, mit der Verbindung 35 verbundenen Werkstücke 11 und 11.1
einen Winkel von 180° bilden. Die Zinken 32 und Nuten 33 in der Verbindungsfläche
des einen, und die Zinken 32.1 und Nuten 33.1 in der Verbindungsfläche des anderen
Werkstücks 11 beziehungsweise 11.1, sind in der Stirnansicht bogenförmig ausgeführt
und verlaufen parallel beziehungsweise symetrisch, was aus Fig.8 und Fig.9 ersichtlich
ist.
[0019] In der Verbindung 35 müssen die frontalen verzahnten Berührungsflächen der Werkstücke
11 und 11.1 sich so gegenüberliegen, daß die bogenförmigen Zinken 32 und 32.1 und
die dazwischenliegenden Nuten 33 und 33.1 deckungsgleich sind.
[0020] Die Rotationstrommel 4 im Bearbeitungssystem 1 ist ausgeführt im Sinne eines liegenden
länglichen Prismas mit beliebig mehreckigen, deckungsgleichen frontalen Grundflächen
und kann beliebiger Dimensionen sein.
[0021] Da sich die Werkstücke 11 kreislinig durch das vorher beschriebene Verfahren der
beidseitigen Stirnbearbeitung bewegen, und infolge des konstanten, nicht abgebrochenen
Drehens beziehungsweise der Rotation des Bearbeitungssystems 1, ermöglicht die Anlage
nach der Erfindung eine hohe Durchlaufkapazität und das dank ihrer Konstruktion, bei
der es zu keinen Pausen und Taktverschiebungen kommt. Die Zwischenverbindungen 35
sind qualitätsvoll und genau ausgeführt, was eine präzise Verbindung der Werkstücke
11, 11.1 der Länge nach ermöglicht und somit gibt es ein Ersparnis, denn es sind nur
kleinere Zusätze für die finale Längsflächenbearbeitung nach der Verbindung einer
beliebigen Zahl der Werkstücke 11, 11.1 beliebiger Längen, in der Reihe beliebiger
Längen, notwendig.
[0022] Die Anlage nach der Erfindung ermöglicht die Stirnbearbeitung der Werkstücke 11,
11.1 beliebiger Querschnitte, von kleineren zu größeren, wobei es möglich ist, bei
einmaliger Einstellung des Bearbeitungssystems 1 nur die Werkstücke 11, 11.1 gleicher
Querschnitte zu bearbeiten.
[0023] Die Konstruktion des Bearbeitungssystems 1 ermöglicht eine kreislinige Bewegung der
Rotationstrommel 4 und somit eine kreislinige Bewegung der Werkstücke 11, eingespannt
in die Einspannvorrichtungen 5, an den Bearbeitungseinheiten 7 und 8 vorbei, beziehungsweise
durch dieselben, was eine präzise Bewegung bedeutet, und zu einer Abweichung kommt
es nur im Falle einer eventuellen Achsenabnutzung 37 im Lager 36.
[0024] Die Mitnehmer 13 auf dem Zubringerförderer 2 drehen sich vor dem Übergang aus der
geradlinigen Bewegung des Werkstücks 11 in die kreislinige Bewegung um, und zwar in
Abhängigkeit von der kreislinigen Bewegung der Einspannvorrichtung 5 an der Rotationstrommel
4, die das Werkstück 11 einspannt und sich in dem Moment kreislinig umdreht, wenn
sich die endlosen Förderketten 12 nach vorn bewegen, und das nächste Werkstück 11
näherschieben. Die Anlage nach der Erfindung eignet sich vorzugsweise für die Stirnbearbeitung
der Keilverbindungsflächen beziehungsweise Zinkenverbindungsflächen von Holzwerkstücken
11, wobei die Anwendung anderer geeigneter Materialien nicht ausgeschlossen ist.
[0025] Die Bewegungsgeschwindigkeit des Zubringerförderers 2, des Bearbeitungssystems1 und
des Abnahmeförderers 3 sind aufeinander synchron abgestimmt.
1. Anlage zur Fertigung der Stirnkeilverbindungen beziehungsweise Stirnzinkenverbindungen,
zur Längsverbindung der Wrkstücke und die Verbindung, gefertigt mit dieser Anlage,
wobei die Anlage aus den geradlinig bewegenden Zuführ- und Abnahmeförderer mit fix
angebrachtem Bearbeitungsystem und statisch angebrachten dazugehörenden Einspannvorrichtungen
und Bearbeitungseinheiten zusammengesetzt ist, und die Verbindung aus zwei sich gegenüberliegenden
frontalen bezahnten Verbindungsflächen von zwei Werkstücken in der Reihe gebildet
wird, in denen die Zinken und dazwischenliegenden Nuten in ihrer ganzen Länge geradlinig
glatt ausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den horizontal geradlinig sich bewegenden Zubringerförderer (2) und
Abnahmeförderer (3) mindestens eine Bearbeitungssystem (1) angebracht ist, zusammengesetzt
aus mindestens einer kreislinig beweglichen Rotationstrommel (4), auf deren äußeren
Mantelfläche mindestens eine oder mehrere Einspannvorrichtungen (5) angebracht und
fix befestigt sind, und besteht aus mindestens einer oder mehreren Bearbeitungseinheiten
(7) und (8), sowie aus mindestens einem oder mehreren Hilfsförderern (9) und (10),
wobei die Bearbeitungseinheiten (7,8) und die Hilfsförderer (9,10) fix am nichtdargestellten
Gehäuse der Anlage befestigt sind, so daß sie in wechelnder Reihenfolge radial über
dem Mantel, beziehungsweise am Mantel der Rotationstrommel (4) angebracht sind; daß
die Zinken (32) und die dazwischenliegenden Nuten (33) in der Stirnverbindungsfläche
eines Werkstücks (11) und die Zinken (32.1) sowie die dazwischenliegenden Nuten(33.1),
die zusammen die Stirnverbindung (35) bilden, so ausgeführt sind, daß in Stirnansicht
die Zinken (32,32.1) und Nuten (33, 33.1) in ganzer Länge bogenförmig beziehungsweise
radial konkav ausgeführt sind.
2. Die Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationstrommel (4) als längliches, liegendes Prisma mit beliebig deckungsgleichen
mehreckigen Grundflächen ausgeführt ist, wobei an der äußeren Mantelseite vorzugsweise
so viele Querreihen der Einspannvorrichtungen (5) angebracht und fix befestigt sind,
wieviel glatte Flächen es an der äußeren Mantelseite gibt.
3. Die Anlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Bearbeitungseinheit (7) und mindestens ein Hilfsförderer (9)
an einer, und mindestens eine Bearbeitungseinheit (8) und mindestens ein Hilfsförderer
(10) an der anderen Stirngrundfläche der Rotationstrommel (4) angebracht sind, wobei
sie vorzugsweise in solcher Reihenfolge aneinanderfolgen, daß der Förderer (9) vor
der Einheit (7) liegt, und es folgt der Förderer (10), der vor der Einheit (8) liegt.
4. Die Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsgeschwindigkeiten des Zubringerförderers (2), Bearbeitungssystems
(1) und des Abnahmeförderers (3) bei der gleichgerichteter Bewegung in die eine oder
endere Richtung aufeinander abgestimmt sind, so daß die Werkstücke (11) beziehungsweise
11.1 aus der geradlinigen Bewegung auf dem Förderer (2) ohne Stockung in die kreislinige
Bewegung im System (1) übergehen, und aus dieser wieder in die geradlinige Bewegung
auf dem Förderer (3).
5. Die Anlage nach einem dieser Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Profilfräse (18) in der Bearbeitungseinheit (7) und mindestens
eine Profilfräse (23) in der Bearbeitungseinheit (8) eine genüber der anderen in spieglbildlicher
Position liegen, geneigt im Winkel β, so daß die Längsachsen der Profilfräsen (18,23)
mit der Randlängsfläche der Rotationstrommel (4) vorzugsweise einen stumpfen Winkel
bilden, der mehr als 90° beträgt, mit der Längsachse der Werkstücke (11) beziehungsweise
(11.1) bilden sie aber vorzugsweise einen rechten Winkel.
6. Die Anlage nach einem der Ansprüche 1,3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß rechtwinklig zu der Profilfräse (18) die Profilanschlagplatte (25) angebracht
ist, fix befestigt an der Anpreßplatte (38) und rechtwinklig zur Profilfräse (23)
die Profilanschlagplatte (26) angebracht ist, ebenso fix befestigt an der Anpreßplatte
(38), wobei in der Querreihe der Einspannzylinder (20) in den Einspannvorrichtungen
(5) je zwei Anpreßplatten (38) angebracht sind, und zwar an beiden Endeinspannzylindern
(20), und wobei die Profilanschlagplatten (25) an einer, die Profilanschlagplatten
(26) aber an der anderen Grundfläche der Rotationstrommel (4) angebracht sind.
7. Die Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einer größeren Fläche der Profilanschlagplatten (25,26), vorzugsweise in
ihrer vollen Länge, bogenförmig radial konkave Profilzinken mit dazwischenliegenden
gleichförmigen Nuten ausgeführt sind, wobei die Anschlagplatten (25,26) mit profiliertem
Rand an einem ihrer Enden in das verzahnte Profil der dazugehörenden Fräse (18) beziehungsweise
(23) mit minimalem gegensitigem Abstand hinübergreifen.
8. Die Anlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenbereich einer jeden Einspannvorrichtung (5), hintereinander und in Längsrichtung
der Rotationstrommel (4), an der äußeren Mantelseite der Rotationstrommel (4) mindestens
zwei Beilagscheiben (29,30) verschiedener Dicke angebracht und fix befestigt sind,
so daß die Längsachsen der darauf liegenden Werkstücke (11) beziehungsweise (11.1)
mit der Mantelseite der Rotationstrommel (4) einen spitzen Winkel (α) bilden.
9. Die Anlage nach einem der Ansprüche 1,2,5 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb sämtlicher Einspannvorrichtungen (5), hintereinander und in derselben
Ebenen längs des Rotationszylinders (4) und rechtwinklig zu ihm, so viele elastisch
eingespannte Förderzylinder (27) angebracht sind, wieviel dazugehörende fixe Anschläge
(31) es gibt, innerhalb welcher je ein Zylinder (27) angebracht ist, wobei die Förderzylinder
(27) seitlich die liegenden Werkstücke (11) anpressen und sie längs des Mantels des
Rotationszylinders (4) geradlinig bewegen, einmal zur Seite der Bearbeitungseinheit
(7) hin, und dann zur Seite der Bearbeitungseinheit (8).
10. Die Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abnahmeförderer (3) an der Rotationstrommel (4) mindestens einen Fänger
(15) zum Abfangen der Werkstücke (11) beziehungsweise (11.1) aufweist.
11. Die Anlage nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zubringerförderer (2) mindestens eine, zwei der mehrere Förderketten (12)
mit beliebiger Zahl der Mitnehmer (13) aufweist.
12. Die Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die, durch die Verbindung (35) frontal verbundenen längsförmigen Werkstücke
(11) und (11.1) im Bereich der Verbindung (35) so einander gegenüberliegen, daß ihre
Längsachsen einen Verbindungsbeziehungsweise Tangentialübergang in derselben Ebenen
im Winkel von 18o° bilden.