| (19) |
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(11) |
EP 0 870 960 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.01.2003 Patentblatt 2003/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.04.1998 |
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| (54) |
Mehrkomponenten-Dosieranlage mit Kupplungsvorrichtung
Multi-component metering installation with coupling device
Installation de dosage pour plusieurs composants avec dispositif d'accouplement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
08.04.1997 DE 19714328 18.02.1998 DE 29802741 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.1998 Patentblatt 1998/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Fricke Abfülltechnik GmbH & Co. |
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32423 Minden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Fricke, Werner
32547 Bad Oeynhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hanewinkel, Lorenz, Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwalt
Ferrariweg 17a 33102 Paderborn 33102 Paderborn (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 099 252 EP-A- 0 715 883 US-A- 5 474 211
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EP-A- 0 287 708 US-A- 5 039 061
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrkomponenten-Dosieranlage mit einer Vielzahl
von Dosierventilen und einer Kupplungsvorrichtung für ein Steuerventil.
[0002] Zur Herstellung von Flüssigkeitsmischungen, wie Parfümen, Aromen, Farben oder dgl.,
bestehend aus einer Vielzahl unterschiedlicher Komponenten, werden in der Praxis gravimetrisch
oder volumetrisch arbeitende Dosieranlagen eingesetzt. Abhängig von der Anzahl der
Komponenten weisen die Dosieranlagen bis zu 500 einzelne Dosierventile auf. Die Anordnung
der Dosierventile in der Dosieranlage ist kreisförmig, linear oder auch frei wählbar,
jedoch durch die Abmessung der zu befüllenden Gebinde begrenzt.
[0003] Die Steuerventile der Dosierventile sind entweder direkt an den einzelnen Dosierventilen
oder in einem separaten Schaltschrank untergebracht. Die direkte Anbringung der Steuerventile
an zugehörigen Dosierventilen ist aufgrund von Platzproblemen häufig nicht möglich.
Die Unterbringung der Steuerventile in einem Schaltschrank ist insbesondere bei Anlagen
erforderlich, welche den besonderen Auflagen des Explosionsschutzes unterliegen. Die
Steuerventile sind in einem explosionsgeschützten Bereich des Schaltschrank angeordnet
und jeweils mit einer gesonderten elektrischen Verkabelung sowie einer aufwendigen
Verschlauchung mit dem jeweiligen Dosierventil verbunden. Mehrere Schläuche werden
zu einem Bündel zusammengefaßt, wodurch die Übersichtlichkeit in der Dosieranlage
nachteilig beeinträchtigt wird.
[0004] In der DE 92 09 384 U1 ist eine Abgabeeinrichtung für verschiedene Flüssigkeiten
über einen gemeinsamen Abgabekopf mit je einem Dosierzylinder pro Flüssigkeitskomponente
beschrieben. Jeder Dosierzylinder im Abgabekopf weist ein 2/2-Ventil zur Steuerung
des zugehörigen Dosierventiles auf. Die Anschaffung einer solchen Dosiereinrichtung
ist aufgrund der hohen Anzahl von Steuerventilen kostenintensiv.
[0005] Weiterhin ist aus der DE 37 09 554 A1 eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Dosieren
und Mischen von Flüssigkeitsmischungen in verschiedene Mischbehältern bekannt, in
welcher für jede Flüssigkeitskomponente eine eigene Dosiereinrichtung mit einem Dosierzylinder
und zwei zugeordneten, den Dosierzylinder schaltenden Steuerzylindern vorgesehen ist.
Eine derartige Dosiereinrichtung ist aufgrund ihres großen Platzbedarf nur zum Einsatz
in Dosieranlagen zur Herstellung von Flüssigkeitsmischungen aus wenigen Komponenten
geeignet.
[0006] Die bekannten Mehrkomponenten-Dosieranlagen haben daher den Nachteil hoher Kosten
und eines großen Installationsaufwandes. Wegen der unübersichtlichen Installation
treten auch bei der Wartung und Reparatur der Dosiereinrichtung Probleme auf. Eine
eindeutige visuelle Zuordnung der einzelnen Dosierventile zu ihrem Steuerventil ist
nicht zuverlässig gewährleistet.
[0007] Es ist daher Aufgabe der Erfindung eine Alternative zu diesem bekannten Stand der
Technik zu schaffen, durch welche die genannten Nachteile vermieden werden. Diese
Aufgabe wird durch eine Mehrkomponenten-Dosieranlage mit den Merkmalen des Patentanspruches
1 gelöst.
[0008] Durch den Einsatz der Kupplungsvorrichtung für das Steuerventil ist nur noch ein
einziges Schaltelement für alle Dosierventile erforderlich, da während des Mischvorganges
der Flüssigkeitsmischung das Fahrzeug der Kupplungsvorrichtung mit dem zum Steuerventil
gehörenden Kupplungsstück nacheinander zu der Position des Kupplungsgegenstückes verfährt,
welches dem durch das Rezepturprogramm vorgegebene Dosierventil zugeordnet ist, und
dort in Kupplungsposition das Steuerventil mit dem entsprechenden Dosierventil verbunden
ist, so daß das Steuerventil das Dosierventil von der Schließstellung in die Abgabestellung
schaltet. Beim Kuppeln wird das Kupplungsstück von dem Stellorgan quer zur Fahrbahn
mit dem jeweiligen Kupplungsgegenstück in Deckung gebracht.
[0009] In der Entkupplungsposition sind alle Dosierventile geschlossen und in den verschiedenen
Kupplungspositionen des Steuerventil besteht jeweils eine Verbindung zu dem vorgegebenen,
in Abgabestellung zu schaltenden Dosierventil. Die einfach lösbare Verbindung zwischen
dem Steuerventil und dem vorgegebenen Dosierventil aufgrund der erfindungsgemäßen
Kupplungsvorrichtung gestattet es, die Anzahl an Steuermittel in der Dosieranlage
erheblich zu reduzieren, was sich vorteilhaft in einem geringeren Installationsaufwand
und niedrigeren Kosten auswirkt.
[0010] Die Führung für das Fahrzeug der Kupplungsvorrichtung ist zweckmäßig eine vorzugsweise
waagerechte Schiene, die entlang der Fahrbahn in Reihe angeordnete Löcher aufweist.
Auf der dem Fahrzeug zugewendete Längsseite (Kupplungsseite) der Schiene sind die
Kupplungsgegenstücke für die Dosierventile angeordnet und auf der gegenüberliegende
Längsseite (Anschlußseite) der Schiene sind an den Löchern Anschlüsse für Leitungen
festgelegt.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Kupplungsvorrichtung sind die Kupplungsgegenstücke
direkt an den auf der Kupplungsseite der Schiene angeordneten Dosierventilen festgelegt
und mit den Abschlußkörpern der Dosierventile gekoppelt. In der Kupplungsposition
wird jeweils aus den beiden Kupplungsteilen das Steuerventil, vorzugsweise ein Magnetventil,
zusammengesetzt, welches das zu öffnende Dosierventil von der Schließstellung in die
Abgabestellung schaltet.
[0012] Es ist besonders vorteilhaft ein Magnetventil als Steuerventil einzusetzen, dessen
beweglicher Anker als Kupplungsgegenstück fest mit dem Abschlußkörper des Dosierventiles
verbunden und dessen Spule am Kupplungsstück angeordnet ist. In der Kupplungsposition
ist durch die Kupplungsvorrichtung das aus Teilen des Kupplungstückes sowie des Kupplungsgegenstückes
bestehende Steuerventil für das zu öffnende Dosierventil bereitgestellt. Das Dosierventil
wird mittels Magnetventil aus der anfänglichen Schließstellung in die Abgabestellung
geschaltet, indem der Spulenstrom eingeschaltet wird, wodurch der Anker zur Spule
gezogen wird und gleichzeitig der Abschlußkörper die Abgabeöffnung des Dosierventiles
freigibt. Nach Abschalten des Spulenstromes wird der Anker durch eine Rückstellfeder
in die Schließstellung des Dosierventiles zurückgebracht und dort gehalten, so daß
der Abschlußkörper die Abgabeöffnung verschließt.
[0013] Der Anker ist kupplungsseitig vorteilhafterweise als eine Platte ausgebildet. Um
das Dosierventil von der Schließstellung in die Abgabestellung zu schalten, ist es
ausreichend, wenn die beiden Kupplungsteile zum überwiegenden Teil deckungsgleich
aneinanderliegen. Hierdurch werden Ungenauigkeiten beim Positionieren des Fahrzeugs
beim Kupplungsgegenstück des vorgegebenen Dosierventil ausgeglichen.
[0014] Bei einer anderen Ausführungsform ist das Kupplungsgegenstück kupplungsseitig als
ein mit einem Hohlraum in der Spule im Kupplungsstück zusammenwirkender Zapfen ausgebildet,
so daß in der Kupplungsposition der Kupplungsvorrichtung Anker und Spule eine formschlüssige
Loch-Zapfen-Verbindung bilden.
[0015] Bei diesen Ausführungsformen werden die Druckluftleitungen von der Schiene zu den
Dosierventilen eingespart. Es wird nur noch eine Produktleitung zu jedem Vorratsbehälter
benötigt, da das Steuerventil und das Dosierventil beide denselben Ventilkörper haben.
Folglich ist der Installationsaufwand erheblich gesenkt. Die Reduzierung der Anzahl
der verlegten Leitungen trägt wesentlich zur Übersichtlichkeit in der Dosieranlage
bei, da die vorhandenen Leitungen den entsprechenden Dosierventilen direkt zugeordnet
werden können.
[0016] Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist jedem Kupplungsgegenstück auf
der Führung, insbesondere einer Schiene, ein Loch und ein Anschluß für über eine Druckleitung
mit dem zugehörigen Dosierventil zugeordnet. In dem Kupplungsstück verläuft eine Durchgangsleitung,
an die eingangsseitig über einen Anschluß eine Druckleitung zu dem Steuerventil angeschlossen
ist. In Kupplungsposition liegen das Loch der Führung und die Öffnung der Durchgangsleitung
des Kupplungsstückes deckungsgleich übereinander, so daß eine durchgängige Verbindungsleitung
von dem Steuerventil zu dem zugehörigen Dosierventil hergestellt ist. Die Dosierventil
sind als von dem Steuerventil pneumatisch schaltbare Dosierzylinder mit angeschlossenen
Vorratsbehälter ausgebildet. An der Kolbenstange des Dosierzylinders ist ein die Abgabedüse
verschließender oder freigebender Abschlußkörper festgelegt. Das Steuerventil arbeitet
als Druckluftventil, das die Flüssigkeitsabgabe des Dosierventiles steuert. In dieser
Anordnung sind das Steuerventil und das jeweilige Dosierventil zwei separate, räumlich
voneinander getrennte Ventile.
[0017] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Kupplungsvorrichtung hat das
Kupplungsstück mehrere nebeneinander und/oder hintereinander angeordnete Durchgangsleitungen
mit jeweils eingangsseitig einen Anschluß für eine Druckleitung zu einem Steuerventil.
In der Kupplungsposition übergreift das Kupplungsstück mehrere ein- oder mehrreihig
angeordnete Löcher in der Schiene, so daß die Durchgangsleitungen in dem Kupplungsstück
sich an die Löcher der Kupplungsgegenstücke anschließen und jeweils eine durchgehende
Verbindungsleitung von den Steuerventilen zu den Dosierventilen entsteht. In einer
Position der Kupplungsvorrichtung können durch die aufeinanderfolgende Ansteuerung
der entsprechenden Dosierventile mit Hilfe der Steuerventile die Dosierungen verschiedener
Flüssigkeitskomponenten vorgenommen werden, ohne daß das Fahrzeug weiterbewegt werden
muß. Hierdurch werden die Taktzeiten zwischen den einzelnen Dosierungen verkürzt.
[0018] Die Herstellung der Kupplungsvorrichtung ist einfach und kostengünstig durchführbar
ebenso ist die Montage der Kupplungsvorrichtung leicht und sicher vorzunehmen. Weiterhin
wird eine einfache, zuverlässige Ansteuerung der einzelnen Dosierventile durch das
eine Steuerventil erreicht.
[0019] Der wichtigste Vorteil der Erfindung besteht darin, daß alle Dosierventile nur durch
ein Steuerventil, vorzugsweise ein Magnetventil, geschaltet werden. Lediglich wenn
in derselben Position der Kupplungsvorrichtung auf der Führung mehrere Dosierventile
angesteuert werden, sind dem Kupplungsstück mehrere Steuerventile zugeordnet.
[0020] Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Dosieren und Mischen von
Flüssigkeiten in einer Mehrkomponenten-Dosieranlage zu offenbaren, bei dem jedes einzelne
Dosierventil, abhängig von der Rezeptur für der Flüssigkeitsmischung, direkt und zentral
ansteuerbar ist.
[0021] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch
16 gelöst.
[0022] Die Unteransprüche beschreiben Merkmale, welche vorteilhafte sowie zweckmäßige Ausgestaltungen
der Mehrkomponenten-Dosieranlage bzw. des Verfahrens darstellen.
[0023] Die Erfindung wird anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a
- einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform einer auf einer Führung verfahrbaren
Kupplungsvorrichtung in Entkupplungsposition und ein Steuer- und Dosierventil in Schließstellung,
- Fig. 1b
- eine Seitenansicht der Kupplungsvorrichtung gem. Fig. 1a,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt der Kupplungsvorrichtung gem. Fig. 1a mit dem Steuer- und Dosierventil
in Schließstellung,
- Fig. 3
- einen Ausschnitt der Kupplungsvorrichtung gem. Fig. 1a mit dem Steuer- und Dosierventil
in Abgabestellung,
- Fig. 4a
- einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform einer auf einer Führung verfahrbaren
Kupplungsvorrichtung in Entkupplungsposition und ein Steuer- und Dosierventil in Schließstellung,
- Fig. 4b
- eine Seitenansicht der Kupplungsvorrichtung gem. Fig. 4a,
- Fig. 5
- einen schematischen Aufbau einer Dosieranlage mit einer Kupplungsvorrichtung gem.
Fig. 4a sowie einem Steuer- und Dosierventil in Abgabestellung mit zugehörigem Vorratsbehälter
und zugeordnetem Mischbehälter,
- Fig. 6a
- einen Querschnitt durch eine dritte Ausführungsform einer auf einer Führung verfahrbaren
Kupplungsvorrichtung in Entkupplungsposition,
- Fig. 6b
- eine Seitenansicht der Kupplungsvorrichtung gem. Fig. 6a,
- Fig. 7
- einen schematischen Aufbau einer Dosieranlage mit einer Kupplungsvorrichtung gem.
Fig. 6a sowie einem Dosierventil in Abgabestellung mit zugehörigem Vorratsbehälter
und zugeordnetem Mischbehälter,
- Fig. 8
- die Dosieranlage gem. Fig. 7 mit dem Dosierventil in Abgabestellung,
- Fig. 9
- einen Querschnitt durch eine vierte Ausführungsform einer auf einer Führung verfahrbaren
Kupplungsvorrichtung in Entkupplungsposition,
- Fig. 10
- eine Gesamtansicht einer Mehrkomponenten-Dosieranlage mit einer Kupplungsvorrichtung
für ein einziges Steuerventil zum Schalten der Dosierventile,
- Fig. 11
- eine Stirnansicht der Mehrkomponenten-Dosieranlage gem. Fig. 10.
[0024] In einer Mehrkomponenten-Dosieranlage (10), wie schematisch in Fig. 10 und 11 dargestellt,
werden aus vielen verschiedenen Einzelkomponenten bestehende Flüssigkeitsmischungen
hergestellt, hierzu sind in Längsrichtung (L) an einem Gestell (50) die Dosierventile
(DV) mit ihrer Komponenten-Zuleitung (8) zu einem Vorratsbehälter (VB) von der Flüssigkeitskomponente
in Reihe festgelegt. Das Gestell (50) weist eine waagerechte, in Längsrichtung (L)
verlaufende Führung (5), vorzugsweise eine Schiene, für ein Fahrzeug (4) einer Kupplungsvorrichtung
(1) (vgl. Fig. 1a, 4a, 6a und 9) des Steuerventiles (SV) auf. In der Schiene (5) sind
rechtwinklig zur Fahrbahn verlaufende Durchgangsbohrungen (11, 12) als Löcher (11,
12) in vorzugsweise zwei parallelen Reihen gleichmäßig zueinander beabstandet, wobei
jede Durchgangsbohrung (11, 12, 17) an der dem Fahrzeug (4) der Kupplungsvorrichtung
(1) zugewendeten Kupplungsseite (KS) gegenüberliegenden Längsseite (Anschlußseite)
(AS) der Schiene (5) einen Anschluß (6) für eine Flüssigkeits- oder Druckleitung (8,
18) des zugehörigen Dosierventil (DV) hat. An der Kupplungsseite der Schiene (5) ist
für jedes Dosierventil (DV) ein mit einem Kupplungsstück (3) der Kupplungsvorrichtung
(1) zusammenwirkendes Kupplungsgegenstück (2) vorgesehen.
[0025] Die Kupplungsvorrichtung (1) (gem. Fig. 1a, 4a, 6a sowie 9) besteht aus einem auf
der Schiene (5) aufgesetzten Fahrzeug (4) mit einem Hubzylinder (14) als Stellorgan
für das Kupplungsstück (3), das beim Ankuppeln von dem Hubzylinder (14) in Richtung
der Fahrbahn an das Kupplungsgegenstück (2) des zu schaltenden Dosierventiles (DV)
x verfahren wird.
[0026] Das Fahrzeug der Kupplungsvorrichtung (1) ist ein fremd- oder eigenangetriebener
Schlitten (4). Dieser Schlitten (4) hat einen nahezu C-förmigen Querschnitt mit innenwandig
an den Schenkeln jeweils einer in Achsrichtung verlaufenden Nut als Laufrille für
die Schiene (5). Bei auf der Schiene (5) aufgesetztem Schlitten (4) ergibt sich zwischen
der Kupplungsseite der Schiene (5) und der Innendeckwandung des Steges von dem C-Profil
ein Freiraum, in welchem sich das Kupplungsstück (3) an der in einer Bohrung des Steg
gelagerten Kolbenstange (15) des Hubzylinders (14) befindet.
[0027] Der Hubzylinder (14) ist vorzugsweise pneumatisch betätigt, wozu der Hubzylinder
(14) über eine Druckluftleitung (16) an ein Druckluftnetz der Dosieranlage (10) angeschlossen
ist. Zum Einnehmen der Kupplungsposition (P1) wird der Hubzylinder (14) mit Druck
beaufschlagt, wodurch die Kolbenstange (15) entgegen der Federkraft einer im Kolbenraum
des Hubzylinders (14) angeordneten Rückstellfeder (RF) in Arbeitsstellung ausgefahren
wird, um das Kupplungsstück (3) zur Anlage mit dem Kupplungsgegenstück (2) zu bringen.
In Kupplungsposition (P1) verbinden das Kupplungsstück (3) und Kupplungsgegenstück
(2) das Steuerventil (SV) mit dem jeweiligen Dosierventil (DV
X) um es von der Schließstellung (S0) in Abgabestellung (S1) zu schalten. In Entkupplungsposition
(P0) der Kupplungsvorrichtung (1) bewirkt die Rückstellfeder des Hubzylinders (14),
daß derselbe in seiner Endstellung gehalten wird, in der das Kupplungsstück (3) zu
dem Kupplungsgegenstück (2) beabstandet ist. Die Kupplungsvorrichtung (1) ist in dieser
Position (P0) entlang der Schiene (5) zu einem anderen Ort verfahrbar, um die Dosierung
einer anderen Flüssigkeitskomponente mit Hilfe eines weiteren Dosierventiles (DV
x) vornehmen zu können.
[0028] Die verschiedenen Flüssigkeitskomponenten werden jeweils über das angekoppelte Dosierventil
(DV)
x in einen unterhalb der Dosierventile (DV) auf einem Wägefahrzeug (20) positionierten
Mischbehälter (MB) kontrolliert abgegeben. Vorzugsweise haben das Wägefahrzeug (20)
und der Schlitten (5) eine gemeinsame Führung, dann ist der Schlitten (5) starr mit
dem Wägefahrzeug (20) verbunden. Selbstverständlich kann auch jedes der beiden Fahrzeug
(4, 20) einen eigenen Antrieb aufweisen.
[0029] In Fig. 5 ist die getrennte Verfahrbarkeit und die starre Verbindung (51) zwischen
Schlitten (4) und Wägefahrzeug (20) zum gemeinsamen Fahren in strich-punktierten Linien
gezeigt.
[0030] Zur Abgabe der einzelnen Flüssigkeitskomponenten nach dem gewählten Rezepturprogramm
wird das Wägefahrzeug (20) mit dem Mischbehälter (MB) stets an dem Ort des Gestells
(50) positioniert, an welchem sich die Abgabeöffnung des Dosierventiles (DV
X) befindet, das als nächstes geschalten wird. Die verschiedenen Dosierventile (DV)
sind abhängig von der Ausführungsform der Kupplungsvorrichtung (1), vorzugsweise linear
oder kreisförmig, als platzsparende Einheiten in Längsrichtung (L) des Gestells (50)
angeordnet, wobei es zweckmäßig ist, den Abstand zwischen den einzelnen Dosierventilen
(DV) gering zu halten, um in der gleichen Position des Wägefahrzeugs (20) mit Mischbehälter
(MB) mehrere Flüssigkeitskomponenten nacheinander zu dosieren, ohne das Wägefahrzeug
(20) zu verfahren.
[0031] Die in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Kupplungsvorrichtungen (1) für das Steuerventil
(SV) weisen als Kupplungsstück (3) eine Spule (S) auf, die an dem kupplungsseitigen
Ende der Kolbenstange (15) des Hubzylinders (14) festgelegt ist. Die Dosierventile
(DV) sind auf einer dem Schlitten (4) zugewandten Längsseite (Kupplungsseite) (KS)
der Schiene (5) einreihig angeordnet, wobei die Kupplungsgegenstücke (2) jeweils einen
mit der Spule (S) zusammenwirkenden Anker (A) aufweisen, der mit dem Abschlußkörper
(AK) des dem Kupplungsgegenstück (2) zugehörigen Dosierventiles (DV) verbunden sind.
In Kupplungsposition (P1) stellt die Kupplungsvorrichtung (1) aus dem Anker (A) und
der Spule (S) ein Steuerventil (SV) als Schaltelement für das zu öffnende Dosierventil
(DV
x) in einer Mehrkomponenten-Dosieranlage (10) in Form eines Magnetventiles (MV) her,
beide Ventile (SV, DV
X) haben einen gemeinsamen, flüssigkeitsdurchströmten Ventilkörper (VK). In dem Magnetventil
(MV) sind gleichzeitig die Funktionen des Steuerventiles (SV) und eines Dosierventiles
(DV
x) vereint.
[0032] Die Schiene (5) hat pro Dosierventil (DV) paarweise, nebeneinander angeordnete Durchgangsbohrungen
(11, 12) mit je einem Anschluß (6, 7) für Flüssigkeitsleitungen (8, 9), nämlich für
eine eingangsseitige Komponenten-Zuleitung (8) vom Vorratsbehälter (VB) zum Ventilkörper
(VK) und für eine ausgangsseitige Komponenten-Ableitungen (9) vom Ventilkörper (VK)
in den Mischbehälter (MB).
[0033] Die Dosierventile (DV) sind als Tellerventile ausgebildet, wobei der von einem Ventilteller
gebildete Abschlußkörper (AK) schienenseitig an dem in dem Ventilkörper (VK) beweglich
geführten Anker (A) angeordnet ist. In der Schließstellung (S0) des Dosierventiles
(DV) preßt eine Rückstellfeder den Abschlußkörper (AK) gegen die Öffnung der Komponenten-Ableitung
(9) und sperrt diese gegen den Flüssigkeitsstrom. In Abgabestellung (S1) des Dosierventiles
(DV
X)sind die beiden Komponenten-Leitungen (8, 9) über den Ventilkörper (VK) durchgängig
miteinanderverbunden.
[0034] Die Fig. 1a, 1b und 2 sowie Fig. 4a und 4b zeigen das ausgewählte Dosierventil (DV
x) in Schließstellung (S0), alle übrigen Dosierventile (DV) in der Dosieranlage (10)
sind ebenfalls geschlossen, weil sich die Kupplungsvorrichtung (1) in Entkupplungsposition
(P0) befindet sich und das Steuerventil (SV) für die Dosierventile (DV) in seine einzelnen
Bestandteile (S, A) zerlegt ist. Der Anker (A) des Kupplungsgegenstückes (2) ist zu
der Spule (S) des Kupplungsstückes (3) beabstandet. Nun kann entweder der Abgabevorgang
durch Kuppeln der Kupplungsvorrichtung (1) und Schalten des Dosierventiles (DV
x) eingeleitet werden oder der Schlitten (4) mit dem Kupplungsstück (3) wird beim nächsten,
zu schaltenden Dosierventil (DV) positioniert.
[0035] Die Fig. 3 sowie Fig. 5 zeigen die Kupplungsvorrichtung (1) in Kupplungsposition
(P1) und das nach dem Rezepturprogramm ausgewählte Dosierventil (DV
x) in Abgabestellung (S1). Der Hubzylinder (14) ist in Arbeitsstellung ausgefahren,
so daß das Kupplungsstück (3) mit der Spule (S) und das Kupplungsgegenstück (3) mit
dem innenliegenden Anker (A) zusammenwirkt. Erst jetzt ist das Steuerventil (SV) in
Form eines elektrisch betätigten Magnetventil (MV) zusammengesetzt, so daß das zugeordnete
Dosierventil (DV
X) zum Dosieren und Mischen der gewählten Komponente freigeschaltet werden kann, um
die Flüssigkeit über die Komponenten-Zuleitung (8) aus einem vorgeschalteten Vorratsbehälter
(VB) nach dem Passieren des Ventilkörpers (VK) über die Komponenten-Ableitung (9)
an einen unterhalb des Dosierventiles (DV
x) positionierten Mischbehälter (MB), wie Gebinde, abzugeben. Beim Schalten des Dosierventiles
(DV
x) wird das Steuerventil (SV) von einem elektrischen Steuersignals direkt geschaltet.
Nach Einschalten des Spulenstromes wird der bewegliche Anker (A) in Richtung Spule
(S) gezogen, wodurch im Ventilkörper (VK) der Abschlußkörper (AK) von seinem Ventilsitz
(VS) abgehoben wird. Das Dosierventil (DV
x) befindet sich in Abgabestellung (S1).
[0036] Fig. 1a, 1b, 2 und 3 zeigen eine erste Ausführungsform der Kupplungsvorrichtung (1)
deren Kupplungsstück (3) und Kupplungsgegenstück (2) kupplungsseitig eine ebene Oberfläche
besitzen, die in der Kupplungsposition (P1) aneinander bzw. aufeinander liegen. Zu
dem in Fig. 2 und 3 detailliert dargestellten Kupplungsgegenstück (2) gehört jeweils
ein mehrteiliges, antimagnetisches Gehäuse, welches aus einem Deckel (21) und einem
in dem Ventilkörper (VK) abgedichtet, eingesetzten Unterteil (22) mit einer innenseitigen
axialen Führung für den Anker (A) zusammengesetzt ist. Der Anker (A) des Kupplungsgegenstückes
(2) ist an seinem kupplungsseitigen Ende plattenförmig gestaltet. Der Hub des Ankers
(A) ist auf der Kupplungsseite durch den Deckel (21) und auf der anderen Seite durch
den Ventilsitz (VS) für den Abschlußkörper (AK) begrenzt. Im Innenraum des Ventilkörpers
(VK) ist der Anker (A) durch einen Faltenbalg (13) oder eine Membran gegen das flüssige
Medium abgedichtet.
[0037] Bei der in den Fig. 4a, 4b und 5 dargestellten zweiten Ausführungsform der Kupplungsvorrichtung
(1) ist das Kupplungsstück (3) als Topf ausgebildet. In Kupplungsposition (P1) ist
das Kupplungsstück (3) auf das Kupplungsgegenstück (2) in Gestalt eines Andockzapfen
mit dem stabförmigen, beweglichen Anker (A) aufgesteckt. Erst jetzt ist das Steuerventil
(SV) in Form eines elektrisch betätigten Magnetventil (MV) zusammengesetzt und durch
ein elektrisches Steuersignals direkt schaltbar, um das ausgewählte Dosierventil (DV
x) in Abgabestellung (S1) zu bringen. Beim Einschalten des Spulenstromes wird der bewegliche
Anker (A) in die Spule (S) hineingezogen und der Abschlußkörper (AK) von dem Ventilsitz
(VS) abgehoben (vgl. Fig. 5).
[0038] Die Fig. 6a bis 9 zeigen eine dritte Ausführungsform der Kupplungsvorrichtung (1)
für Mehrkomponenten-Dosieranlagen (10) an deren Gestell (50) in Längsrichtung (L)
die vertikalen Dosierventile (DV) in zwei parallelen Reihen festgelegt sind. Ferner
ist seitlich an dem Gestell (50) eine waagerechte Schiene (5) mit in zwei parallel
verlaufenden Reihen, gleichmäßig zueinander beabstandeten Löchern (Durchgangsbohrungen)
(17) befestigt. Die Kupplungsgegenstücke (2) entsprechen einem definierten Abschnitt
auf der Fahrbahn der Schiene (5) angeordneten. An der Anschlußseite (AS) der Schiene
(5) beginnt an jeder Durchgangsbohrung (17) eine Druckluftableitung (18) zu dem zugehörigen
Dosierventil (DV) in Form eines pneumatisch betätigen Dosierzylindern (DZ). Je nachdem,
ob eine Ausführungsform der Kupplungsvorrichtung (1) mit einem eine Durchgangsleitung
(27) und Druckluftzuleitung (19) für ein Steuerventil (SV) aufweisenden Kupplungsstück
(3) (gem. Fig. 6a) oder der Kupplungsvorrichtung (1) mit einem mehrere Durchgangsleitungen
(27) und Druckluftzuleitungen (19) für verschiedene Steuerventile (SV) aufweisenden
Kupplungsstück (3) eingesetzt wird (gem. Fig. 9), werden zum Steuern der Dosierzylinder
(DZ) ein oder mehrere Steuerventile (SV) benötigt. Die Dosierzylinder (DZ) werden
von einem elektrisch betätigten Steuerventil (SV) über die in Kupplungsposition (P1)
hergestellte Druckluftleitung (18, 19) pneumatisch geschaltet. Die Kupplungsvorrichtung
(1) nach Fig. 9 eignet sich zum Dosieren verschiedener Flüssigkeitskomponenten über
unterschiedliche Dosierzylinder (DZ), ohne die Kupplungsposition zu verändern.
[0039] Das Kupplungsstück (3) ist derart ausgebildet, daß sich in Kupplungsposition (P1)
ihre Durchgangsleitung(en) (27) mit den Durchgangsbohrung(en) (17) in der Schiene
(5) decken, wodurch eine durchgängige Druckleitung (18, 19) vom Steuerventil (SV)
zum Dosierzylinder (DZ) erzeugt wird. Zur Abdichtung gegen die Umgebung ist an dem
Kupplungsstück (3) um die Öffnung der Durchgangsleitung(en) (27) je ein Dichtungsring
(D) festgelegt.
[0040] Fig. 7 zeigt die Kupplungsvorrichtung (1) mit einem Kupplungsstück (3) für ein Steuerventil
(SV) in der Entkupplungsposition (P0), in der Schlitten (22) an einen durch das Rezepturprogramm
vorgegebenen Ort der Schiene (21) zur Abgabe der gewünschten Flüssigkeitskomponente
verschoben werden kann. Alle Dosierzylinder (DV) befinden sich in Schließstellung
(S0). Eine Rückstellfeder (RF) in dem Dosierzylinder (DZ) hält die Kolbenstange in
Nullstellung, weshalb die bodenseitige Abgabedüse vom Abschlußkörper (AK) verschlossen
ist.
[0041] Keiner der Druckluftzylinder (DZ) kann von dem Steuerventil (SV) geschaltet werden,
weil die Druckluftleitung (18, 19) von dem Steuerventil (SV) zum Dosierzylinder (DZ)
unterbrochen ist. Das endseitig an dem Hubzylinder (14) angeordnete Kupplungsstück
(3) ist von der Schiene (5) abgehoben und wird von der Rückstellfeder in dem Hubzylinder
(14) in dieser Abstandsstellung gehalten.
[0042] Fig. 8 zeigt dieselbe Kupplungsvorrichtung (1) in der Kupplungsposition (P1) sowie
einen der Dosierzylinder (DZ
x) in Abgabestellung (S1), während sich die anderen Dosierzylinder (DZ) weiter in Schließstellung
(S0) befinden. In der Kupplungsposition (P1) wird das Kupplungsstück (3) von dem Hubzylinder
(14) kraftschlüssig gegen die Schiene (5) gepreßt, so daß die Durchgangsleitung (27)
des Kupplungsstückes (3) deckungsgleich über der Durchgangsbohrung (17) in der Schiene
(5) liegt und die Druckluftzuleitung (19) von dem Steuerventil (SV) zum Kupplungsstück
(3) und die Druckluftableitung (18) von dem Kupplungsgegenstück (2) zum Dosierventil
(DV
X) eine durchgehende Verbindungsleitung als Druckluftleitung (18, 19) von dem Steuerventil
(SV) zu dem Dosierventil (DV
1) bilden. Entsprechend dem Rezepturprogramm wird das Steuerventil (SV) von einem Impuls
betätigt, wodurch der mit dem Steuerventil (SV) verbundene Dosierzylinder (DZ
X) von der Schließstellung (S0) in Abgabestellung (S1) gebracht wird. Der Dosierzylinder
(DZ
x) wird über einen von dem Steuerventil (SV) ausgelösten Druckimpuls angesteuert, so
daß seine Kolbenstange aus der Nullstellung entgegen der Federkraft der Rückstellfeder
eingefahren wird. Dann wird die Flüssigkeitskomponente solange über die Abgabedüse
in den Mischbehälter (MB) dosiert, bis die vorgegebene Menge nach dem Rezepturprogramm
erreicht ist.
[0043] Die Kupplungsvorrichtung (1) gem. Fig. 9 besitzt ein Kupplungsstück (3) mit vier
Durchgangsleitungen (27), welche die aufeinanderfolgende Ansteuerung von vier verschiedenen
Dosierzylindern (DZ) mit Hilfe verschiedener Steuerventile (SV) an einem Ort der Kupplungsvorrichtung
(1) auf der Schiene (5) ermöglicht. In der Kupplungsstellung (S1) wird das Kupplungsstück
(3) auf die Schiene (5) gepreßt, so daß die vier Durchgangsleitungen (27) deckungsgleich
mit den vier Durchgangsbohrungen (17) sind. Dann ist zwischen den Steuerventilen (SV)
und den Dosierzylindern (DZ) je eine Druckluftleitung (18, 19) zusammengesetzt. Eines
der Steuerventile (SV) als Druck- oder Vakuum-Magnetventil (MV) wird nach dem Rezepturprogramm
geschaltet, wodurch der damit verbundene Dosierzylinder (DZ
X) freigeschaltet wird.
Bezugszeichenliste
[0044]
| 1 |
Kupplungsvorrichtung |
| 2 |
Kupplungsgegenstück |
| 3 |
Kupplungsstück |
| 4 |
Fahrzeug, Schlitten |
| 5 |
Führung, Schiene |
| 6 |
Anschluß für 8 |
| 7 |
Anschluß für 9 |
| 8 |
Komponenten-Zuleitung |
| 9 |
Komponenten-Ableitung |
| 10 |
Mehrkomponenten-Dosieranlage |
| 11 |
Löcher, Durchgangsbohrung |
| 12 |
Löcher, Durchgangsbohrung |
| 13 |
Faltenbalg |
| 14 |
Hubzylinder |
| 15 |
Kolbenstange |
| 16 |
Druckluftzuleitung zu 14 |
| 17 |
Löcher, Durchgangsbohrung |
| 18 |
Druckluftzuleitung zu DV |
| 19 |
Druckluftableitung zu SV |
| 20 |
Wägefahrzeug |
| 21 |
Deckel |
| 22 |
Unterteil |
| 26 |
Anschluß für 19 |
| 27 |
Durchgangsleitung in 3 |
| 50 |
Gestell |
| 51 |
Verbindung |
| DV |
Dosierventil(e) |
| DVx |
zu schaltendes Dosierventil |
| DZ |
Dosierzylinder |
| DZx |
zu schaltender Dosierzylinder |
| MV |
Magnetventil |
| SV |
Steuerventil |
| MB |
Mischbehälter |
| A |
Anker |
| AK |
Abschlußkörper |
| AS |
Anschlußseite |
| KS |
Kupplungsseite |
| D |
Dichtungsring |
| L |
Längsrichtung (L) |
| S |
Spule |
| VK |
Ventilkörper |
| VS |
Ventilsitz |
| VB |
Vorratsbehälter |
| P0 |
Entkupplungsposition |
| P1 |
Kupplungsposition |
| S0 |
Schließstellung des Dosierventiles |
| S1 |
Abgabestellung des Dosierventiles |
1. Mehrkomponenten-Dosieranlage (10) mit einer hohen Anzahl von Dosierventilen (DV) und
einer Kupplungsvorrichtung für ein Steuerventil, wobei die Kupplungsvorrichtung ein
in Entkupplungsposition (P0) entlang einer Führung (5) bewegliches Fahrzeug (4) mit
einem an einem Stellorgan (14) angeordneten Kupplungsstück (3) aufweist, welches in
Kupplungsposition (P1) jeweils mit einem auf der Führung (5) angeordneten Kupplungsgegenstück
(2) des zugehörigen Dosierventiles (DVx) zusammenwirkt, und daß in der Entkupplungsposition (P0) alle Dosierventile (DV)
geschlossen sind und in den verschiedenen Kupplungspositionen (P1) das Steuerventil
(SV) jeweils mit dem vorgegebenen, in Abgabestellung (S1) zu schaltenden Dosierventil
(DVx) verbunden ist.
2. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (5) eine vorzugsweise waagerecht ausgerichtete Schiene (5) mit entlang
der Fahrbahn in Reihe angeordneten Löchern (11, 12, 17) ist, denen auf der dem Fahrzeug
(4) zugewendete Längsseite (Kupplungsseite) (KS) der Schiene (5) die Kupplungsgegenstücke
(2) und der gegenüberliegende Längsseite (Anschlußseite) (AS) der Schiene (5) Anschlüsse
(6, 7) zugeordnet sind.
3. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierventile (DV) mit je einem starr mit ihrem Abschlußkörper (AK) verbundenen
Kupplungsgegenstück (2) auf der Kupplungsseite (KS) der Führung (5) angeordnet sind,
und daß die Führung (5) für jedes Dosierventil (DV) ein Paar Löcher (11, 12) sowie
einen Anschluß (6) für eine Komponenten-Zuleitung (8) zum zugehörigen Vorratsbehälter
(VB) und einen anderen Anschluß (7) für eine Komponenten-Ableitung (9) aufweist, wobei
die beiden Löcher (11, 12) jeweils über das zugehörige Dosierventil miteinander verbunden
sind, und daß in Kupplungsposition (P1) das Kupplungsstück (3) und das Kupplungsgegenstück
(2) des Dosierventils (DVX) das Steuerventil (SV) für das Dosierventil (DVX) zusammensetzen.
4. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (SV) und das Dosierventil (DVx) einen gemeinsamen Ventilkörper (VK) aufweisen, und daß der Anker (A) des Steuerventiles
(SV) ein Teil des Kupplungsgegenstückes (2) und die Spule (S) ein Teil des Kupplungsstück
(3) ist.
5. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (A) kupplungsseitig als Platte ausgebildet ist, der in Kupplungsposition
(P1) an der Spule (S) des Kupplungsstückes (3) anliegt.
6. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (A) kupplungsseitig als Zapfen ausgebildet ist, der in Kupplungsposition
(P1) in die hohlkörperartigen Spule (S) des Kupplungsstückes (3) eingreift.
7. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Kupplungsgegenstück (2) auf der Führung (5) ein Loch (17) und ein Anschluß
(6) für über eine Druckluftableitung (18) mit dem zugehörigen Dosierventil (DV) zugeordnet
ist, und daß in dem Kupplungsstück (3) eine Durchgangsleitung (27) verläuft, die eingangsseitig
einen Anschluß (26) für eine Druckluftzuleitung (19) zu dem Steuerventil (SV) aufweist
und ausgangsseitig sich in Kupplungsposition (P1) an das Loch (17) des vorgegebenen
Kupplungsgegenstückes (3) anschließt.
8. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (3) in Kupplungsposition (P1) einen Abschnitt der Führung (5)
mit mehreren Kupplungsgegenstücken (3) überdeckt und mehrere Durchgangsleitungen (27)
aufweist, die jeweils eingangsseitig einen Anschluß (26) für eine Druckluftzuleitung
(19) zu einem Steuerventil (SV) haben und ausgangsseitig sich in Kupplungsposition
(P1) an die Löcher (17) der Kupplungsgegenstücke (2) anschließen.
9. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Dosierventil (DV) aus einem mittels Steuerventil (SV) pneumatisch schaltbaren
Dosierzylinder (DZ) mit angeschlossenen Vorratsbehälter (VB) besteht, dessen Kolbenstange
einen die Abgabedüse verschließenden oder freigebenden Abschlußkörper (AK) aufweist.
10. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsleitung(en) (27) des Kupplungsstücks (3) kupplungsseitig durch je einen
Dichtungsring (D), vorzugsweise O-Ring, gegen die Umgebung abgedichet sind.
11. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (11, 12, 17) in der Schiene (5) gleichmäßig zueinander beabstandete Durchgangsbohrungen
(11, 12, 17) sind.
12. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (5) entlang der Fahrbahn mindestens in zwei Reihen angeordnete Durchgangsbohrungen
(11, 12, 17) aufweist.
13. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (SV) ein Magnetventil (MV) ist.
14. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug (5) ein eigen- oder fremdangetriebener Schlitten (5) ist.
15. Mehrkomponenten-Dosieranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellorgan (14) für das Kupplungsstück (3) ein pneumatisch betätigter Hubzylinder
(14) ist.
16. Verfahren zum Dosieren und Mischen von Flüssigkeiten in einer Mehrkomponenten-Dosieranlage
(10) mit vielen Dosierventilen (DV) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierventile (DV) entsprechend dem vorgegebenen Rezepturprogramm nacheinander
durch dasselbe Steuerventil (SV) von der Schließstellung (S0) in die Abgabestellung
(S1) geschaltet werden, wozu eine Kupplungsvorrichtung (1) für das Steuerventil (SV)
in ihrer Entkupplungsposition (P0) entlang einer Führung (5) jeweils an die Kupplungsposition
(P1) des vorgegebenen Dosierventiles (DVx) verfahren wird und in ihrer Kupplungsposition (P1) das Steuerventil (SV) mit diesem
Dosierventil (DVx) für die Abgabe der Flüssigkeit verbindet.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß in Kupplungsposition (P1) der Kupplungsvorrichtung (1) das Steuerventil (SV) jeweils
aus einem an der Führung (5) angeordneten Kupplungsgegenstück (2) für das zugehörige
Dosierventil (DV) und einem an der Kupplungsvorrichtung (1) festgelegten Kupplungsstück
(3) zusammengesetzt wird, wobei die Führung (5) eine der Anzahl Dosierventile (DV)
entsprechende Anzahl Kupplungsgegenstücke (2) aufweist.
18. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß in Kupplungsposition (P1) der Kupplungsvorrichtung (1) das Steuerventil (SV) mit
dem vorgegebenen Dosierventil (DVx) jeweils über eine durchgehende Druckluftleitung bestehend aus einer Druckluftzuleitung
(19) von dem Steuerventil (SV) zum Kupplungsstückes (3) der Kupplungsvorrichtung (1)
und einer Druckluftableitung (18) vom dem Kupplungsgegenstück (2) zu dem zugehörigen
Dosierventil (DVx) verbunden wird, wobei die Führung (5) eine der Anzahl Dosierventile (DV) entsprechende
Anzahl Kupplungsgegenstücke (2) aufweist.
1. A multi-component metering installation (10) with a large number of metering valves
(DV) and a coupling device for a control valve, wherein the coupling device has a
vehicle (4) which in an uncoupling position (P0) is movable along a guide (5), the
vehicle having a coupling portion (3) which is arranged on a setting member (14) and
which in the coupling position (P1) respectively co-operates with a counterpart coupling
portion (2) of the associated metering valve (DVx), the counterpart coupling portion being arranged on the guide (5), and in the uncoupling
position (P0) all metering valves (DV) are closed and in the various coupling positions
(P1) the control valve (SV) is respectively connected to the predetermined metering
valve (DVx) which is to be switched into a delivery position (S1).
2. A multi-component metering installation according to claim 1 characterised in that the guide (5) is a preferably horizontally oriented rail (5) with holes (11, 12,
17) arranged in series along the track, wherein associated with the holes on the longitudinal
side towards the vehicle (4) (coupling side) (KS) of the rail (5) are the counterpart
coupling portions (2) and associated with the oppositely disposed longitudinal side
(connection side) (AS) of the rail (5) are connections (6, 7).
3. A multi-component metering installation according to claim 1 or claim 2 characterised in that the metering valves (DV) with a respective counterpart coupling portion (2) rigidly
connected to their closure member (AK) are arranged on the coupling side (KS) of the
guide (5) and that the guide (5) has for each metering valve (DV) a pair of holes
(11, 12) and a connection (6) for a component feed conduit (8) to the associated supply
container (VB) and another connection (7) for a component discharge conduit (9), wherein
the two holes (11, 12) are respectively connected together by way of the associated
metering valve and that in the coupling position (P1) the coupling portion (3) and
the counterpart coupling portion (2) of the metering valve (DVx) constitute the control valve (SV) for the metering valve (DVx).
4. A multi-component metering installation according to claim 3 characterised in that the control valve (SV) and the metering valve (DVx) have a common valve body (VK) and that the armature of the control valve (SV) is
a part of the counterpart coupling portion (2) and the coil (S) is a part of the coupling
portion (3).
5. A multi-component metering installation according to claim 4 characterised in that the armature (A) on the coupling side is in the form of a plate which in the coupling
position (P1) bears against the coil (S) of the coupling portion (3).
6. A multi-component metering installation according to claim 4 characterised in that the armature (A) on the coupling side is in the form of a projection which in the
coupling position (P1) engages into the hollow body-like coil (S) of the coupling
portion (3).
7. A multi-component metering installation according to claim 1 or claim 2 characterised in that associated with each counterpart coupling portion (2) on the guide (5) is a hole
(17) and a connection (6) for a compressed air discharge conduit (18) with the associated
metering valve (DV) and that extending in the coupling portion (3) is a through conduit
(27) which at the entry end has a connection (26) for a compressed air feed conduit
(19) to the control valve (SV) and which at the exit end in the coupling position
(P1) joins the hole (17) of the predetermined counterpart coupling portion (2).
8. A multi-component metering installation according to claim 7 characterised in that in the coupling position (P1) the coupling portion (3) covers over a portion of the
guide (5) with a plurality of counterpart coupling portions (2) and has a plurality
of through conduits (27) which respectively have at the entry end a connection (26)
for a compressed air feed conduit (19) to a control valve (SV) and which at the exit
end in the coupling position (P1) join to the holes (17) of the counterpart coupling
portions (2).
9. A multi-component metering installation according to claim 7 or claim 8 characterised in that each metering valve (DV) comprises a metering cylinder (DZ) with connected storage
container (VB), which metering cylinder is pneumatically switchable by means of a
control valve (SV) and whose piston rod has a closure member (AK) which closes or
opens the delivery nozzle.
10. A multi-component metering installation according to one of claims 7 to 9 characterised in that the through conduit or conduits (27) of the coupling portion (3) are sealed relative
to the environment at the coupling side by a respective sealing ring (D), preferably
an O-ring.
11. A multi-component metering installation according to one of claims 2 to 10 characterised in that the holes (11, 12, 17) in the rail (5) are mutually uniformly spaced through bores
(11, 12, 17).
12. A multi-component metering installation according to one of claims 2 to 11 characterised in that the rail (5) has along the track through bores (11, 12, 17) arranged at least in
two rows.
13. A multi-component metering installation according to one of claims 1 to 12 characterised in that the control valve (SV) is a solenoid valve (MV).
14. A multi-component metering installation according to one of claims 1 to 13 characterised in that the vehicle (5) is a self-driven or externally driven carriage (5).
15. A multi-component metering installation according to one of claims 1 to 14 characterised in that the setting member (14) for the coupling portion (3) is a pneumatically actuated
stroke cylinder (14).
16. A method of metering and mixing fluids in a multi-component metering installation
(10) with many metering valves (DV) according to one of the preceding claims characterised in that the metering valves (DV) are successively switched in accordance with the predetermined
composition program from the closed position (S0) into the delivery position (S1)
by the same control valve (SV), for which purpose a coupling device (1) for the control
valve (SV) is displaced in its uncoupling position (P0) along a guide (5) to the respective
coupling position (P1) of the predetermined metering valve (DVx) and in the coupling position (P1) thereof connects the control valve (SV) to said
metering valve (DVx) for delivery of the fluid.
17. A method according to claim 16 characterised in that in the coupling position (P1) of the coupling device (1) the control valve (SV) is
respectively composed of a counterpart coupling portion (2), arranged on the guide
(5), for the associated metering valve (DV), and a coupling portion (3) fixed to the
coupling device (1), wherein the guide (5) has a number of counterpart coupling portions
(2) corresponding to the number of metering valves (DV).
18. A method according to claim 16 characterised in that in the coupling position (P1) of the coupling device (1) the control valve (SV) is
connected to the predetermined metering valve (DVx) by way of a respective continuous compressed air. conduit comprising a compressed
air feed conduit (19) from the control valve (SV) to the coupling portion (3) of the
coupling device (1) and a compressed air discharge conduit (18) from the counterpart
coupling portion (2) to the associated metering valve (DVx), wherein the guide (5) has a number of counterpart coupling portions (2) corresponding
to the number of metering valves (DV).
1. Installation de dosage pour plusieurs composants (10) avec un grand nombre de vannes
de dosage (DV) et un dispositif d'accouplement pour une vanne de commande, le dispositif
d'accouplement présentant un véhicule (4), mobile, en position désaccouplée, le long
d'un guidage (5), avec une pièce d'accouplement (3) qui équipe un action-neur (14)
et coopère avec une pièce d'accouplement intermédiaire (2), qui équipe la vanne de
dosage (DV) correspondante et est disposée sur le guidage (5), toutes les vannes de
dosage (DV) étant fermées en position de désaccouplement (PO) et la vanne de commande
(SV) étant raccordée, dans chacune des différentes positions d'accouplement (P1),
à la vanne de dosage (DV) prédéterminée qui est appelée à être commutée en position
de distribution (S1).
2. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le guidage (5) est un rail (5) orienté de préférence horizontalement et présentant,
le long de la voie de circulation, des trous (11, 12, 17) auxquels, sur le côté longitudinal
(côté d'accouplement) (KS) du rail (5), dirigé vers le véhicule (4), les pièces d'accouplement
intermédiaires (2), et, sur le côté longitudinal opposé (côté de raccordement) (AS)
du rail (5), des raccords (6, 7), sont coordonnés.
3. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que les vannes de dosage (DV) sont disposées, chacune avec une pièce d'accouplement intermédiaire
(2), reliée rigidement à leur obturateur (AK), sur le côté d'accouplement (KS) du
guidage (5) et que le guidage (5) présente, pour chaque vanne de dosage (DV), des
trous appariés (11, 12) ainsi qu'un raccord (6) pour une conduite d'amenée de composants
(8) à destination du réservoir (VB) afférent et un autre raccord (7) pour une conduite
de dérivation de composants (9), les deux trous (11, 12) étant respectivement reliés
ensemble par l'intermédiaire de la vanne de dosage correspondante et que, dans la
position d'accouplement (P1), la pièce d'accouplement (3) et la pièce d'accouplement
intermédiaire (2) de la vanne de dosage (DVx) composent la vanne de commande (SV) pour la vanne de dosage (DVx).
4. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 3,
caractérisée en ce que la vanne de commande (SV) et la vanne de dosage (DVx) présentent un corps commun (VK) et que le noyau d'induit (A) de la vanne de commande
(SV) représente une partie de la pièce d'accouplement intermédiaire (2) et la bobine
(S) une partie de la pièce d'accouplement (3).
5. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 4,
caractérisée en ce que le noyau d'induit (A), côté accouplement, est conçu en forme de plaque qui, en position
d'accouplement (P1), vient porter contre la bobine (S) de la pièce d'accouplement
(3).
6. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 4,
caractérisée en ce que le noyau d'induit (A), côté accouplement, est conçu en forme de tourillon qui, en
position d'accouplement (P1) s'engage dans la bobine (S) en forme de corps creux,
de la pièce d'accouplement (3).
7. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que chaque pièce d'accouplement intermédiaire (2) est coordonnée, sur le guide (5), à
un trou (17) et à un raccord (6) pour une conduite de dérivation d'air comprimé (18),
avec la vanne de dosage correspondante (DV), et qu'une conduite de passage (27), qui
présente, côté entrée, un raccord (26) pour une conduite d'amenée d'air comprimé (19)
à destination de la vanne de commande (SV) et se raccorde, côté sortie, en position
d'accouplement, au trou (17) de la pièce d'accouplement prédéterminée (3).
8. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
la pièce d'accouplement (3) recouvre, en position d'accouplement (P1), un secteur
du guidage (5) avec plusieurs pièces d'accouplement intermédiaires (2) et présente
plusieurs conduites de passage (27) qui possèdent chacune, côté entrée, un raccord
(26) pour une conduite d'amenée d'air comprimé (19) à destination d'une vanne de commande
(SV) et, côté sortie, se raccordent, en position d'accouplement (P1), aux trous (17)
des pièces d'accouplement intermédiaires (2).
9. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 7 ou 8,
caractérisée en ce que
chaque vanne de dosage (DV) est composée d'un cylindre de dosage (DZ) qui peut être
commuté pneumatiquement à l'aide d'une vanne de commande (SV) et auquel est raccordé
un réservoir (VB) dont la tige de piston présente un obturateur (AK) qui ferme ou
libère la buse de distribution.
10. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 7 à 9,
caractérisée en ce que
la (les) conduite(s) de passage (27) de la pièce d'accouplement (3) est 'sont) étanchée(s),
côté accouplement, Par rapport à l'entourage, à l'aide d'une bague d'étanchéité (D),
qui est, préférentiellement, un anneau torique.
11. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 2 à 10,
caractérisée en ce que
les trous (11, 12, 17) sont des trous de forage (11, 12, 17) pratiqués dans le rail
(5), à intervalles réguliers les uns des autres.
12. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 2 à 11,
caractérisée en ce que
le rail (5) présente, le long de la voie de circulation, des forures de passage (11,
12, 17) disposés au moins sur deux rangées.
13. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 1 à 12,
caractérisée en ce que
la vanne de commande (SV) est une vanne magnétique (MV).
14. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 1 à 13,
caractérisée en ce que
le véhicule (4) est un chariot (5) à entraînement propre ou extérieur.
15. Installation de dosage pour plusieurs composants selon la revendication 1 à 14,
caractérisée en ce que
l'actionneur (14) de la pièce d'accouplement (3) est un cylindre de levage (14) à
actionnement pneumatique.
16. Procédé pour doser et mélanger des liquides dans une installation de dosage pour plusieurs
composants (10) avec de nombreuses vannes de dosage (DV) selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisée en ce que
les vannes de dosage (DV) sont commutées, les unes après les autres, conformément
au programme de recettes, à l'aide de la même vanne de commande (SV), de la position
de fermeture (SO) à la position de distribution (S1), un dispositif d'accouplement
(1), prévu pour la vanne de commande (SV), étant alors conduit, en position de désaccouplement
(P0), le long d'un guidage (5), à la position d'accouplement (P1) de la vanne de dosage
(DVx) prédéterminée et raccorde, dans sa position d'accouplement (P1), la vanne de commande
(SV) à cette vanne de dosage (DVx), pour la distribution du liquide.
17. Procédé selon la revendication 16,
caractérisé en ce que,
en position d'accouplement (P1) du dispositif d'accouplement (1), la vanne de commande
(SV) se compose, chaque fois, d'une pièce d'accouplement intermédiaire (2) pour la
vanne de dosage (DV) correspondante, disposée sur le guidage (5), et d'une pièce d'accouplement
(3), fixée au dispositif d'accouplement (1), le guidage (5) présentant un nombre de
pièces d'accouplement intermédiaires (2) qui correspond au nombre des vannes de dosage
(DV).
18. Procédé selon la revendication 16,
caractérisé en ce que,
en position d'accouplement (P1) du dispositif d'accouplement (1), la vanne de commande
(SV) est reliée, chaque fois, à la vanne de dosage (DVx) prédéterminée, par l'intermédiaire
d'une conduite d'air comprimé continue, composée d'une conduite d'amenée d'air comprimé
(19), allant de la vanne de commande (SV) à la pièce d'accouplement (3) du dispositif
d'accouplement (1), et d'une conduite d'évacuation d'air comprimé (18), allant de
la pièce d'accouplement intermédiaire (2) à la vanne de dosage (DVx), le guidage (5)
présentant un nombre de pièces d'accouplement intermédiaires (2) qui correspond au
nombre des vannes de dosage (DV).