| (19) |
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(11) |
EP 0 870 979 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.10.2004 Patentblatt 2004/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.04.1998 |
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| (54) |
Leuchte mit einem verstellbaren Reflektor
Luminaire comprising an adjustable reflector
Luminaire avec un réflecteur ajustable
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
| (30) |
Priorität: |
09.04.1997 DE 19714662
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.1998 Patentblatt 1998/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Zumtobel Staff GmbH |
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6850 Dornbirn (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Sejkora, Günther, Dr.
6867 Schwarzenberg (AT)
- Feurstein, Anton
6850 Dornbirn (AT)
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| (74) |
Vertreter: Schmidt-Evers, Jürgen, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Mitscherlich & Partner,
Sonnenstrasse 33 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 523 643 US-A- 3 839 632
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GB-A- 600 442 US-A- 4 855 884
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Leuchte, deren Reflektor durch eine Verstellvorrichtung
bezüglich der Lampe verstellbar und in der jeweiligen Verstellposition feststellbar
ist.
[0002] Eine Leuchte dieser Art ist in der DE 43 04 587 A1 beschrieben. Hierbei handelt es
sich um eine Leuchte, bei der die Lichtverteilungskurve (LVK) vom Benutzer verändert
werden kann. Hierzu werden der Reflektor und die Lampe relativ zueinander verstellt.
Dadurch wird die Lichtverteilungskurve zwischen engstrahlend oder punktförmig und
breitstrahlend verstellt.
[0003] Grundsätzlich ist man hierbei bestrebt, den Lichtfleck auf der direkt angestrahlten
Fläche gleich hell zu machen. Dies gelingt in der Praxis jedoch nur sehr beschränkt,
denn wenn der Verstellweg zwischen Lampe und Reflektor zu groß wird, entsteht in der
Mitte der Lichtverteilungskurve ein Licht-Einbruch, das heißt, es bildet sich ein
dunkler Fleck.
[0004] Die beigefügten Figuren 1 bis 3 zeigen Lichtverteilungskurven von bekannten Leuchten
in der Blickrichtung quer zur Lichtausbreitungsrichtung der Leuchte. Fig. 1 zeigt
eine engstrahlende Einstellung, Fig.2 eine geringfügig breitstrahlende Einstellung
und Fig. 3 eine breitstrahlende Einstellung. Insbesondere Fig. 3 zeigt deutlich, daß
die Lichtverteilung unzureichend ist.
[0005] Aus der US 4,855,844 (beinhaltet auch die Merkmale des Oberbegriffs des 1 Anspruchs)
ist ebenfalls eine Leuchte bekannt, deren Reflektor bezüglich der Lampe verstellbar
ist. Der rund ausgebildete Reflektor besteht hierzu aus einem Kopfbereich und einander
gegenüberliegenden Seitenbereichen, welche durch Segmente gebildet werden. Die Seitenbereiche
sind durch eine Federkraft gegen seitliche Anschläge vorgespannt, so dass sie bei
einer Relativbewegung zwischen den Seitenbereichen und den Anschlägen geschwenkt werden.
Hierdurch wird der zwischen der Reflexionsfläche und der Mittelachse der Leuchte eingeschlossene
Winkel verändert.
[0006] Eine Relativbewegung zwischen den Seitenbereichen und den Anschlägen wird bei der
aus der US 4,855,884 bekannten Leuchte dadurch erhalten, daß der an einer Spindel
gehaltene Reflektor mit Hilfe eines Motors gegenüber den fest angeordneten Anschlägen
axial verschoben wird. Eine derartige Konstruktion ist allerdings verhältnismäßig
aufwendig.
[0007] Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, bei einer Leuchte der oben
geschilderten Art eine von Hand durchzuführende einfache Verstellung des Reflektor
zu ermöglichen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist der von der Mittelachse der Lampe und
der Reflexionsfläche eingeschlossene Winkel veränderlich und einstellbar. Die Einstellbewegung
kann eine seitliche Schwenk- bzw. Kippbewegung sein oder auch zugleich eine axiale
Bewegung umfassen. Hierdurch läßt sich eine gleichmäßige Lichtverteilung im Bereich
der Lichtverbreitungszone erreichen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß aufgrund
der bei einem Reflektor üblichen Abstände und Positionen von den zugehörigen Flächenbereichen
der Reflexionsfläche und der Lampe sich bei einer erfindungsgemäßen Kippverstellung
eine günstige Verteilung des Lichtes ergibt. Dabei läßt sich eine besonders günstige
Lichtverteilung erreichen, wenn der Kopfbereich des Reflektors bezüglich des seitlichen
Bereichs bei der Verstellung eine geringere oder keine Kippbewegung und/oder nur eine
axiale Bewegung ausführt.
[0010] Ein einfaches Verstellen des Reflektors wird dadurch ermöglicht, daß der Reflektor
- längs der Mittelachse der Lampe gesehen - eine runde Form aufweist und die Umfangswand
des Reflektors wenigstens im Seitenbereich aus sich in der Licht-Ausbreitungsrichtung
erstreckenden Segmenten besteht, die einander in Umfangsrichtung überlappen. Die Seitenbereiche
sind dabei jeweils durch eine Federkraft gegen seitliche Anschläge vorgespannt, wobei
die Anschläge durch einen Ring gebildet sind, an dessen Innenumfangsfläche die Segmente
anliegen, und wobei der Ring um die Mittelachse der Lampe drehbar am Basisteil gelagert
ist und ein Betätungsglied für die Verstellvorrichtung bildet. Durch ein einfaches
Verdrehen des Rings kann somit der Reflektor auf einfache Weise manuell verstellt
werden.
[0011] In den Unteransprüchen sind Merkmale enthalten, die zu einfachen, kleinen und kostengünstigen
Bauweisen führen und eine handhabungsfreundliche und schnelle Einstellung ermöglichen.
[0012] Nachfolgend werden die Erfindung und weitere durch sie erzielbare Vorteile anhand
von bevorzugten Ausgestaltungen näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 4
- eine erfindungsgemäße Leuchte im vertikalen Querschnitt;
- Fig. 5
- eine erfindungsgemäße Leuchte im vertikalen Querschnitt in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 6
- die Leuchte nach Fig. 4 oder Fig. 5 in einer perspektivischen Unteransicht
- Fig. 7
- eine Lichtverteilungskurve einer erfindungsgemäßen Leuchte bei engstrahlender Einstellung;
- Fig. 8
- eine Lichtverteilungskurve der erfindungsgemäßen Leuchte bei weitstrahlender Einstellung.
[0013] Die allgemein mit 1 bezeichnete Leuchte umfaßt ein Basisteil 2, mit dem sie an bzw.
in einem Haltesystem 3 gehalten ist, und das mittels einer Verstellvorrichtung 4 einen
Reflektor 5 trägt, der durch die Verstellvorrichtung 4 verstellbar und in der jeweils
eingestellten Position feststellbar ist. Im oberen Bereich des Reflektors 5 ist eine
Lampe 6, hier eine Halogen-Lampe, mittels einer Fassung 7 lösbar gehalten, die parallel
zur Mittelachse 8 des symmetrischen Reflektors 5 und der Lampe 6 unbeweglich an einem
Querträger 9 gehalten ist, der am Basisteil 2 oder hier an der Verstellvorrichtung
4 befestigt ist.
[0014] Die Leuchte 1 dient beim vorliegenden Ausführungsbeispiel zur Beleuchtung verhältnismäßig
kleiner Flächen oder Räume, z.B. zur Beleuchtung von Ausstellungsgegenständen in Ausstellungsräumen
oder Museen. Um den Beleuchtungsraum an unterschiedliche Örtlichkeiten anpassen zu
können, ist die Leuchte 1 durch eine weitere Verstellvorrichtung 11 quer zur Mittelachse
8 insbesondere durch Schwenken verstellbar und in der jeweiligen Verstellposition
feststellbar gehalten. Die Verstellbewegung kann nur in einer Richtung, in zwei rechtwinklig
zueinander verlaufenden Richtungen oder in allen Richtungen der vorhandenen, hier
horizontalen Querebene E1 gerichtet sein. Dabei kann die Aufhängung pendelnd oder
kardanisch sein. Im vorliegenden Fall ist die Leuchte 1 ein Strahler z.B. für einen
Ausstellungsraum oder ein Museum, wobei das Basisteil 2 durch ein erstes Gelenk 12
um eine erste Querachse 12a schwenkbar mit einem Halter 13, hier in Form einer Halteplatte
13a, verbunden ist, und wobei der Halter 13 durch ein zweites Gelenk 14 um eine zur
ersten rechtwinklig verlaufenden zweiten Querachse 14a schwenkbar mit einem Träger
15 verbunden ist, bei dem es sich bei der vorliegenden Ausgestaltung um ein Einbaugehäuse
15a oder einen z.B. durch ein Profil gebildeten Einbaugehäusekanal handeln kann, das
bzw. der im Raum frei gehalten oder in einer Einbauöffnung einer Wand oder Decke einsetzbar
und in üblicher Weise befestigbar ist. Vom zweiten Gelenk 14 ist nur das am Halter
befestigte Gelenkteil 14b dargestellt, das sich bezüglich des ersten Gelenks 12 in
der Längsrichtung des Einbaugehäusekanals 15a versetzt vorzugsweise außermittig, hier
an der Oberseite der Halteplatte 13a befestigt ist. Das nicht dargestellte zweite
Gelenkteil kann mittelbar oder unmittelbar am Träger 15 befestigt sein.
[0015] Wie insbesondere aus Fig. 5 zu entnehmen ist, ist die Leuchte 1 in einem runden Loch
16 der Halteplatte 13a schwenkbar gelagert, wobei sich die Halteplatte 13a etwa in
halber Höhe der Leuchte 1 befindet. Das Basisteil 2 ist durch einen Basisring 2a gebildet,
der sich etwa in der Höhe der Halteplatte 13a mit Bewegungsspiel im Loch 16 befindet.
Das erste Gelenk 12 wird durch zwei vom Basisteil 2 diametral abstehende Gelenkzapfen
12b gebildet, die jeweils in ein am Halter 13 ausgebildetes Lagerauge 12c einfassen,
das durch eine Mulde und eine den Gelenkzapfen 12b übergreifende Platte 12d ggf. mit
Obermulde gebildet sein kann. Die Platte 12d kann mit einer so großen Spannung gegen
den Gelenkzapfen 12b drücken, z.B. geschraubt sein, daß die Leuchte 1 durch manuelles
Überdrücken zwar schwenkbar ist, jedoch gegen eine ungewollte Verstellung festgestellt
ist. Die Lichtquelle 6a der Lampe 6 befindet sich in der Höhe der Gelenkachse 12a.
[0016] Bei dem Reflektor 5 kann es sich um einen solchen mit einander gegenüberliegenden
Wänden in Form von bezüglich der Mittelebene E2 spiegelbildlichen Profilen, insbesondere
für längliche Leuchten, handeln, wie es z.B. bei Leuchtstoffröhren üblich ist. Prinzipiell
ist ein solcher Reflektor 5 in Fig. 4 auch erkennbar.
[0017] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Leuchte 1 und der Reflektor 5 im horizontalen
Querschnitt rund geformt, wobei es sich bei dem Strahler vorzugsweise um einen Kreuzstrahler
handelt, bei dem ein wesentlicher Teil der von den einander gegenüberliegenden Reflexionsflächen
oder hier von der runden Reflexionsfläche 5a reflektierten Strahlen S die Mittelachse
8 schneiden.
[0018] Bei beiden vorbeschriebenen Leuchten- oder Reflektor-Bauweisen ist die Verstellvorrichtung
4 so ausgebildet, daß der zwischen der Reflexionsfläche 5a und der Mittelachse 8 eingeschlossene
Winkel W veränderlich ist. Hierbei findet ein Kippen der Reflektorwand 5b um eine
Kippachse 17 statt, die bei Reflexionsflächen in Profilform sich in einer Querebene
erstreckt und etwa in der Reflexionsfläche 5a liegt. Bei einer runden Leuchte 1 bzw.
Reflektor 5 ist diese Kippachse 17 im wesentlichen eine Tangente. Während des Kippens
muß die Kippachse 17 nicht ortsfest sein. Sie kann sich auch während des Kippvorgangs
seitlich oder der Form der Reflektorwand 5b folgend verstellen. Bei der vorliegenden
Ausgestaltung findet beim Kippen gleichzeitig eine vertikale Bewegung des Reflektors
5 statt, insbesondere in dessen oberen Endbereich.
[0019] Die Verstellvorrichtung 4 weist einen parallel zur Mittelachse 8 wirksamen Bewegungsantrieb
18 für den Reflektor 5 mit einem Betätigungsglied 21 auf, das von der Abstrahlseite
19 Leuchte 1 her zugänglich ist. Das Betätigungsglied 21 wirkt durch ein Bewegungsänderungsgetriebe
22 auf einen Schieber 23, der in einer parallel zur Mittelachse 8 verlaufenden Führung
24 verschiebbar und mit dem oberen Bereich des Reflektors 5 verbunden ist.
[0020] Das Betätigungsglied 21 ist ein Drehring 21a, der am Innenumfang des Basisrings 2a
frei drehbar gelagert ist, wobei er den Basisring 2a mit einem Flansch 21b untergreift
und mit einem in einer Ringnut sitzenden Feder- oder Sprengring 25 übergreift, wodurch
ein Drehlager gebildet ist. Für den manuellen Angriff weist der Drehring 21a vom Flansch
21b abstehende Angriffszapfen 21c auf. Der Innenumfang des Drehrings 21a ist gerundet
oder dachförmig geformt und so groß bemessen, daß der Reflektor 5 mit seiner Außenseite
an einer die Kippachse 17 bildenden Berührungslinie anliegt. Das der resultierenden
Ausbreitungsrichtung A der Lichtstrahlen S abgewandte Ende des Drehrings 21a ist durch
einen Hülsenabschnitt 21d gebildet, der innen die hohlzylindrische Führung 24 bildet,
in der der Schieber 23 in Form einer Scheibe 23a und einer Führungshülse 23b verschiebbar
gelagert ist. Zwischen dem Hülsenabschnitt 21d und dem Querträger 9, hier in Form
einer Platte, erstrecken sich mehrere auf dem Umfang gleichmäßig verteilt angeordnete
Distanzstücke 26, die durch Befestigungsschrauben 26a und sie umgebende Hülsen 26b
für den Querträger 9 gebildet sein können. Zwischen den Distanzstücken 26 befinden
sich Segmentfreiräume 27, durch die sich in den Schieber 24 fest eingesetzte Stifte
28 radial nach außen bis in den Bereich einer den Drehring 21a umgebenden Steuerhülse
29 erstrecken, die den Segmentfreiräumen 27 gegenüberliegend Segmentkurvenabschnitte
31 aufweist, an denen die Stifte 28 durch Federkraft oder hier aufgrund des vorhandenen
Eigengewichts anliegen. Die Steuerhülse 29 ist auf dem Basisteil 2 befestigt.
[0021] Bei einem runden Reflektor 5 besteht dieser aus sich schuppenförmig überlappenden
Segmenten 5c, die nur an ihren der Lampe 6 zugewandten Enden an einem Tragteil 32
befestigt , z.B. vernietet sind, s. Niet 33 in Fig.6. Das Tragteil 32 spannt die Segmente
5c mit ihren freien Enden radial nach außen gegen die Kippachse 17 vor und es ist
vorzugsweise durch eine Federscheibe 32a gebildet, an der die Segmente 5c befestigt
sind, und die Segmente 5c im vorbeschriebenen Sinn vorspannt. Die Federscheibe 32a
kann konkav bzw. domförmig geformt sein und den Reflektor im Kopfbereich bilden oder
von einem konkaven bzw. domförmigen Kopfreflektor 5d untergriffen sein. Das Tragteil
32 und der Kopfreflektor 5d sind am Rand eines Loches 34 befestigt, z.B. umgeschlagen,
durch das sich die Lampe 6 in den oberen Bereich des Reflektors 5 erstreckt.
[0022] Mit der Verstellvorrichtung 4 läßt sich der Reflektor 5 durch eine manuelle Bewegung
des Betätigungsgliedes 21 axial verstellen und insgesamt (gerader profilierter Reflektor
für längliche Leuchten) oder in seinem seitlichen äußeren, durch die Segmente 5c gebildeten
Bereich kippen. Dabei lassen sich im vorhandenen Verstellbereich wahlweise Positionen
einstellen und zwar in dem durch die beiden Stellungen gemäß Fig. 4 verdeutlichten
Verstellbereich. Bei der in Fig. 4 links dargestellten Stellung befindet sich der
Kopfbereich des Reflektors 5 in einer bezüglich der Ausbreitungseinrichtung A hinteren,
hier oberen Stellung und der freie Rand des Reflektors 5 in einer seitlich nach innen
versetzten Stellung. Bei der in Fig. 4 rechts dargestellten Stellung befindet sich
der Kopfbereich des Reflektors 5 in einer bezüglich der Ausbreitungsrichtung A vorderen,
hier unteren Stellung und der freie Rand des Reflektors 5 in einer seitlich äußeren
Stellung. Die Verstellung läßt sich aufgrund des vorhandenen Kurventriebs mit den
Segmentkurvenabschnitten 31 und des vorhandenen verhältnismäßig großen Wirkabstands
der Angriffszapfen 21c leicht manuell durchführen. Die Drehmitnahme der Stifte 28
und des Schiebers 23 erfolgt dadurch, daß zugehörige Distanzstücke 26 gegen die Stifte
28 stoßen, um die Mittelachse 8 drehen und dabei auf den je nach Drehrichtung geneigt
oder ansteigend verlaufenden Kurvenabschnitten 31 gehoben oder gesenkt werden. Dabei
bilden der Drehring 21a, der Schieber 23 und der Reflektor 5 eine Dreheinheit. Der
Kopfbereich des Reflektors 5, hier der Kopfreflektor 5d wird folglich längs der Mittelachse
8, hier vertikal verstellt. Aufgrund der von der Federscheibe 32a erzeugten Vorspannung
liegen die durch die Segemente 5c gebildeten Seitenbereiche des Reflektors 5 der Vorspannung
innen am Drehring 21a an. Während einer Bewegung des Kopfbereiches des Reflektors
5 in die Ausbreitungsrichtung A werden folglich die Seitenbereiche seitlich nach außen
geschwenkt, wobei sie den größeren Abstand x einnehmen. Bei dieser Bewegung schwenken
bzw. kippen die Seitenbereiche des Reflektors 5 an der zugehörigen Kippachse 17, wobei
sie gleichzeitig daran gleiten. In der entgegen der Ausbreitungsrichtung A gerichteten
Verstellposition sind die Seitenbereiche des Reflektors 5 dagegen nach innen geschwenkt,
siehe Maß y.
[0023] Bei der vorliegenden Ausgestaltung bildet der Reflektor 5 zu beiden Seiten der Mittelebene
E2 folglich den Kopfbereich, der parallel zur Mittelachse 8 bewegbar bzw. verstellbar
ist und den Seitenbereich, der um seine Befestigungsstelle im Kopfbereich in einer
rechtwinklig zur Mittelebene E2 stehenden Schwenkebene schwenkbar mit dem Kopfbereich
verbunden ist und dabei gleichzeitig um diese Befestigungsstelle und um die zugehörige
Kippachse 17 schwenkt. Das Spreizen der Seitenbereiche des Reflektors 5 auf das Maß
x erfolgt selbsttätig aufgrund der Spannung der Federscheibe 32a, die die Seitenbereiche
nach außen vorspannt. Diese Spannung sorgt auch dafür, daß der Schieber 23 mit den
Stiften 28 gegen die Kurvenabschnitte 31 vorgespannt ist und somit von den Kurvenabschnitten
31 bei einer Verstellung in die Ausbreitungsrichtung A nicht abhebt.
[0024] Wie bereits erklärt, gelten die vorbeschriebenen Verstellbewegungen des Kopfbereiches
und der Seitenbereiche des Reflektors 5 sowohl dann, wenn der Reflektor ein sich rechtwinklig
zur Zeichnungsebene in Fig. 4 erstreckender profilartiger Körper ist also auch dann,
wenn der Reflektor 5 eine bezüglich der Ebene E1 runde Form aufweist. Im ersten Fall
bedarf es keiner Aufteilung der Seitenbereiche des Reflektors 5 in Lamellen, da die
Seitenbereiche als einheitliche Wandteile verstellt werden können. Bei einer runden
Form des Reflektors 5 bedarf es dagegen der Aufteilung der Seitenbereiche in einander
überlappende Segmente 5c, so daß bei der während der Verstellung des Reflektors 5
stattfindenden Weitung und Kontraktion der runden Reflektor-Umfangswand keine Spalten
entstehen. Aufgrund der durch die Federscheibe 32a hervorgerufenen Spreizung der Segmente
ist deren dichte Anlage einander gewährleistet, so daß auch hier keine Spalten entstehen.
[0025] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel mit zwei relativ zu einander beweglichen Reflektorsystemen
(Kopfreflektor 5d und Seitenbereiche oder runde Umfangswand mit Segmenten 5c) ergeben
sich überlagerte Lichtverteilungskurven gemäß Fig. 7 und 8, wobei die Lichtverteilungskurve
gemäß Fig. 7 einer engstrahlenden Einstellung und der großen Querschnittsabmessung
y entspricht und die Lichtverteilungskurve gemäß Fig. 8 einer breitstrahlenden Einstellung
und der kleineren Querschnittsabmessung x entspricht. Die in den Figuren 7 und 8 mit
durchgezogenen Linien dargestellten Lichtverteilungsbereiche verdeutlichen die jeweilige
vom Kopfreflektor 5d hervorgerufene Lichtverteilung. Die gestrichelt dargestellten
Lichtverteilungsteilbereiche verdeutlichen die von der Umfangswand mit den Lamellen
5c des Reflektors hervorgerufenen Lichtverteilungsbereiche. Die strichpunktierten
Lichtverteilungsbereiche verdeutlichen jeweils einen kombinierten, durch den Kopfreflektor
5d und die Umfangswand mit den Segementen 5c hervorgerufenen Lichtverteilungsbereich.
1. Leuchte (1) mit einem Basisteil (2), das eine Lampe (6) und einen Reflektor (5) trägt,
wobei
a) der Reflektor (5) durch eine Verstellvorrichtung (4) in unterschiedliche Stellungen
bezüglich des zwischen seiner Reflexionsfläche (5a) und der Mittelachse (8) der Lampe
(6) eingeschlossenen Winkels (W) verstellbar und in der jeweiligen Verstellpositon
feststellbar ist,
b) der Reflektor (5) einen Kopfbereich (5d) und einander gegenüberliegende Seitenbereiche
aufweist, wobei der Kopfbereich (5d) und die Seitenbereiche in einer die Mittelachse
(8) enthaltenden Ebene relativ verstellbar miteinander verbunden sind,
c) der Kopfbereich (5d) längs der Mittelachse (8) der Lampe (6) verschiebbar gehalten
ist und die Seitenbereiche seitlich schwenkbar gehalten sind,
d) die Seitenbereiche jeweils durch eine Federkraft gegen seitliche Anschläge (21c)
vorgespannt sind und
e) der Reflektor (5) - längs der Mittelachse (8) der Lampe (6) gesehen - eine runde
Form aufweist und die Umfangswand des Reflektors (5) wenigstens im Seitenbereich aus
sich in der Licht-Ausbreitungsrichtung (A) erstreckenden Segmenten (5c) besteht,
die Anschläge durch einen Ring (21a) gebildet sind, an dessen Innenumfangsfläche
die Segmente (5c) anliegen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente einander in Umfangsrichtung überlappen, und
daß der Ring (21a) um die Mittelachse (8) der Lampe (6) drehbar am Basisteil (2) gelagert
ist und ein Betätungsglied (21) für die Verstellvorrichtung (4) bildet.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Reflektor (5) stufenlos verstellbar ist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß während der Bewegung des Kopfbereichs (5d) des Reflektors (5) in die axiale Ausbreitungsrichtung
(A) seine Seitenbereiche seitlich nach außen geschwenkt werden.
4. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Betätigungsglied (21) für die Verstellvorrichtung (4) von der Abstrahlseite (19)
der Leuchte (1) her zugänglich ist.
5. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenbereiche durch wenigstens ein Federelement, insbesondere eine Federscheibe
(32a) mit den Kopfbereichen (5d) oder einem Anbauteil desselben verbunden sind.
6. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (5c) sich in Umfangsrichtung fischschuppenartig überlappen.
7. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (5c) sich bis in den Kopfbereich des Reflektors (5) erstrecken.
8. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopfbereich durch einen kuppelförmigen Kopfreflektor (5d) gebildet ist.
9. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (5c) separate Teile sind, die mit dem Kopfbereich oder dem Kopfreflektor
(5d) verbunden sind, z.B. durch Nieten.
10. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (21a) eine längs der Mittelachse (8) der Lampe (6) gerichtete Führung (24)
für einen den Kopfbereich (5d) des Reflektors (5) tragenden Führungsschieber (23)
bildet.
11. Leuchte nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Ring (21a) und dem Schieber(23) eine Kurvenantriebsverbindung und/oder
eine Drehmitnahmeverbindung besteht.
1. Luminaire (1) having a base part (2) which carries a lamp (6) and a reflector (5),
wherein
a) the reflector (5) is adjustable by means of an adjustment device (4) into different
positions with regard to the angle (W) included between its reflection surface (5a)
and the middle axis (8) of the lamp (6), and is fixable in the respective adjusted
position,
b) the reflector (5) has a head region (5d) and side regions lying opposite one another,
wherein the head region (5d) and the side regions are connected with one another,
relatively adjustably, in a plane containing the middle axis (8),
c) the head region (5) is held displaceably along the middle axis (8) of the lamp
(6) and the side regions are held pivotably to the side,
d) the side regions are in each case biased by means of a spring force against side
stops (21c) and
e) the reflector (5) - seen along the middle axis (8) of the lamp (6) - has a round
form and the circumferential wall of the reflector (5), at least in the side region,
is of segments (5c) extending in the light propagation direction (A), and the stops
are formed by means of a ring (21a) on the inner circumferential surface of which
the segments (5c) bear,
characterized in that,
the segments overlap one another in the circumferential direction, and
in that the ring (21a) is mounted on the base part (2) rotatably around the middle axis (8)
of the lamp (6) and forms an actuating member (21) for the adjustment device (4).
2. Luminaire according to claim 1,
characterized in that,
the reflector (5) is adjustable steplessly.
3. Luminaire according to claim 1 or 2,
characterized in that,
during the movement of the head region (5d) of the reflector (5) in the axial propagation
direction (A) its side regions are pivoted to the side outwardly.
4. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the actuating member (21) for the adjustment device (4) is accessable from the emission
side (19) of the luminaire (1).
5. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the side regions are connected by means of at least one spring element, in particular
a spring plate (32a), with the head regions (5d) or a part mounted thereon.
6. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the segments (5c) overlap in the circumferential direction in the manner of fish scales.
7. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the segments (5c) extend as far as into the head region of the reflector (5).
8. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the head region is formed by means of a dome shaped head reflector (5d).
9. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the segments (5c) are separate parts, which are connected with the head region or
with the head reflector (5d), e.g. by means of rivets.
10. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the ring (21a) forms a guide (24), directed along the middle axis (8) of the lamp
(6), for a guide slider (23) carrying the head region (5d) of the reflector (5).
11. Luminaire according to claim 10,
characterized in that,
between the ring (21a) and the slider (23) there is a cam drive connection and/or
a rotary entrainment connection.
1. Luminaire (1) avec une partie de base (2) qui porte une lampe (6) et un réflecteur
(5), dans lequel
a) le réflecteur (5) est réglable par un dispositif de réglage (4) dans différentes
positions par rapport à l'angle (W) inclus entre sa face de réflexion (5a) et l'axe
médian (8) de la lampe (6) et peut être fixé dans la position de réglage respective,
b) le réflecteur (5) présente une zone de tête (5d) et des zones latérales opposées
entre elles, la zone de tête (5d) et les zones latérales étant raccordées dans un
plan contenant l'axe médian (6) de façon relative entre elles,
c) la zone de tête (5d) est maintenu déplaçable le long de l'axe médian (8) de la
lampe (6) et les zones latérales sont maintenues pivotantes latéralement,
d) les zones latérales sont respectivement pré-contraintes par une force de ressort
en opposition aux butées latérales (21c) et
e) le réflecteur (5), vu le long de l'axe médian (8) de la lampe (6), présente une
forme ronde et la paroi périphérique du réflecteur (5) consiste au moins dans la zone
latérale en segments (5c) s'étendant dans la direction de diffusion de la lumière
et les butées sont formées par un anneau (21a) sur la face périphérique interne de
laquelle s'appuient les segments (5c),
caractérisé en ce que,
les segments se chevauchent dans la direction périphérique, et l'anneau (2 la) est
logé de façon rotative autour de l'axe médian (8) de la lampe (6) sur la partie de
base (2) et forme un élément d'actionnement (21) pour le dispositif de réglage (4).
2. Luminaire selon la revendication 1,
caractérisé en ce que,
le réflecteur (5) est à réglage continu.
3. Luminaire selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que,
pendant le mouvement de la zone de tête (5d) du réflecteur (5) dans la direction de
diffusion axiale (A) ses zones latérales sont pivotées latéralement vers l'extérieur.
4. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
l'élément d'actionnement (21) pour le dispositif de réglage (4) est accessible depuis
le côté de rayonnement (19) du luminaire (1).
5. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
les zones latérales sont raccordées par au moins un élément de ressort, en particulier
un disque à ressort (32a) aux zones de tête (5d) ou à un appendice de celles-ci.
6. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
les segments (5c) se chevauchent à la manière d'écailles de poisson dans la direction
périphérique.
7. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
les segments (5c) s'étendent jusque dans la zone de tête du réflecteur (5).
8. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
la zone de tête est formée par un réflecteur de tête (5d) en forme de coupole.
9. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que,
les segments (5c) sont des pièces séparées qui sont raccordés à la zone de tête ou
au réflecteur de tête (5d), par exemple par rivetage.
10. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la bague (21a) forme un guidage (24) dirigé le long de l'axe médian (8) de la lampe
(6) pour un curseur de guidage (23) portant la zone de tête (5d) du réflecteur (5).
11. Luminaire selon la revendication 10,
caractérisé en ce que,
entre la bague (21a) et le curseur (23) il est prévu une liaison d'entraînement dans
les courbes et/ou une liaison par entraînement en rotation.