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EP 0 871 246 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.09.2004 Patentblatt 2004/40 |
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Anmeldetag: 09.03.1998 |
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Reihenklemmenblock
Serial clip terminal block
Bloc de bornes de connexion en série
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
07.04.1997 DE 29706125 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.1998 Patentblatt 1998/42 |
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Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. |
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32760 Detmold (DE) |
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Erfinder: |
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- Beller, Ralf
33758 Schloss Holte-Stukenbrock (DE)
- Geschonke, Gerhard
32760 Detmold (DE)
- Murray, Peter
32760 Detmold (DE)
- Thomalla, Klaus
33813 Oerlinghausen (DE)
- Schulze, Rainer
32760 Detmold (DE)
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Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al |
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Jöllenbecker Strasse 164 33613 Bielefeld 33613 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 222 030 DE-A- 2 841 302 DE-C- 4 438 802 DE-U- 7 426 768 GB-A- 1 387 554
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WO-A-93/03514 DE-B- 1 282 765 DE-C- 19 533 992 GB-A- 1 240 984
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Reihenklemmenblock gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] In der modernen Gebäudeinstallation werden für die Energieverteilung sog. Haupt-
und Unterverteiler entsprechende VDE 0660 Teil 500/504 und Kleinverteiler entsprechend
VDE 0608 Teil 1 eingesetzt.
[0003] Kleinverteiler nach VDE 0603 und Unterverteiler nach VDE 0660 Teil 504 sind maßlich
nach DIN 43 871 und DIN 43 880 ausgelegt. Danach beträgt die Einbautiefe für Geräte
47 mm und der Reihenabstand von parallelen Gerätereihen 125 mm.
[0004] Die in Klein- und Unterverteilern für die Verdrahtung von Drehstromkreisen bisher
bekannten sog. Dreileiterklemmen sind unter Berücksichtigung der vorgegebenen maximalen
Einbaumaße und der zwischen den einzelnen Anschlußleitern einzuhaltenden Kriech- und
Luftstrecken bisher auf Leiteranschlüsse im Querschnittsbereich bis maximal 2,5 mm
feindrähtige Leiter beschränkt. Für Drehstromkreise bis zu diesem Querschnittsbereich
werden in der Praxis also zwei mehrstöckige Reihenklemmen, von denen eine als sog.
Dreileiterklemme ausgebildet ist, benötigt.
[0005] Mehretagige Reihenklemmen, wie z.B. Dreileiterklemmen für Anschlußquerschnitte von
4 mm und mehr, benötigen zur Einhaltung der erforderlichen Kriech- und Luftstrecken
Isoliergehäuse, deren Baumaße den in Kleinverteilern zur Verfügung stehenden Einbauraum
bei weitem übersteigen.
[0006] Derartige Drehstromkreise in diesem Querschnittsbereich bestehen deshalb bisher aus
insgesamt fünf Reihenklemmen, von denen drei für die Leiter L1 bis L3 und je eine
für den PE-Leiter bzw. N-Leiter vorgesehen sind. Ein aus fünf Einzelklemmen bestehender
Klemmenblock weist naturgemäß eine beachtliche Anreihbreite auf und beansprucht deshalb
auch einen relativ großen Bereich des innerhalb der Verteiler zur Verfügung stehenden
Einbauraumes.
[0007] Zur Beseitigung dieser Nachteile und zur Verringerung der Materialkosten wird vorgeschlagen,
auch bei Drehstromkreisen mit Anschlußleitungen von mehr als 2,5 mm Querschnitt, zumindest
bei einem Teil der erforderlichen Klemmen, mehretagige Reihenklemmen einzusetzen.
[0008] Ein derartiger Reihenklemmenblock ist aus der DE-U 74 26 768 bekannt. Die Erfindung
hat die Aufgabe, diesen gattungsgemäßen Reihenblock derart weiterzuentwikkeln, daß
sämtliche Leiteranschlüsse bequem nutzbar sind.
[0009] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Reihenklemmenblock des Anspruches 1.
[0010] Da die oberen Leiteranschlüsse mit einer abgeschrägten Leitereinführung versehen
sind, sind auch die oberen Leitungen wie die unteren Leitungen bequem einsteckbar.
[0011] Für einen Drehstrom-Stromkreis mit insgesamt fünf Leitern, wovon drei stromführend
sind, werden statt fünf Reihenklemmen drei erforderlich. Bei Wechselstrom statt drei
Reihenklemmen wie bisher, nun nur noch zwei.
[0012] Nach einem vorteilhaften Gedanken der Erfindung werden die Leiteranschlüsse als Zugfederanschlüsse
ausgebildet, wobei deren Betätigung parallel zur Leitereinführung erfolgt.
[0013] Ferner kann vorgesehen sein, daß der untere Leiteranschluß eine nach oben hin offene
Leitereinführung aufweist, wodurch ein einfaches und bequemes Einführen und Festsetzen
des Leiters möglich ist.
[0014] Denkbar ist es auch, eine Leiter-Kennzeichnung direkt am Leitereinlaß vorzusehen,
so daß ein freier Blick unmittelbar auf die Kennzeichnung gewährleistet ist. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung
beschrieben.
[0016] Die einzige Figur zeigt einen erfindungsgemäßen Klemmenblock in einer schematischen
Explosivdarstellung mit angeschlossenen Schutzorganen.
[0017] In der Figur sind drei Reihenklemmen 2,7,8 dargestellt, die direkt nebeneinanderliegend
einen Klemmenblock 1 bilden. Dabei sind die Reihenklemmen 2,7,8 auf einer Tragschiene
13 festgelegt.
[0018] Die beiden oberen Reihenklemmen 2,7 weisen jeweils zwei übereinanderliegende Leiteranschlüsse
3,5 und 9,11 auf, während die untere Reihenklemme 8 lediglich einen oberen Leiteranschluß
12 besitzt.
[0019] Die oberen Leiteranschlüsse 3,9,12 sind mit einer abgeschrägten Leitereinführung
versehen, so daß die Leitungen L3, L1 und N ebenso von oben bequem einsteckbar sind
wie die in die unteren Leiteranschlüsse 5,11 eingesteckten Leitungen L2 und PE. Sämtliche
Leiteranschlüsse sind dabei als Zugfederanschlüsse ausgebildet und parallel zur Leitereinführung
von oben betätigbar.
[0020] Die Leiteranschlüsse 3,5 der oberen Reihenklemme 2 finden ihre gegenüberliegende
Entsprechung in den Leiteranschlüssen 4,6, deren Verdrahtungen mit jeweils zugeordneten
Schutzorganen 14 verbunden sind.
[0021] In diesem Sinne weist auch die mittlere Reihenklemme 7 dem Leiteranschluß 9 gegenüberliegend
einen die innere Verdrahtung aufnehmenden Leiteranschluß 10 auf, dessen Leitereinführung
ebenso wie die des Leiteranschlusses 4 schräg verläuft.
[0022] Der in die Reihenklemme 7 eingesteckte PE-Leiter steht in Verbindung mit einer sämtliche
Reihenklemmen 2,7,8 aufnehmenden Tragschiene 13.
[0023] Die in der Zeichnung dargestellte untere Reihenklemme 8 mit ihrem oberen Leiteranschluß
12 ist für den N-Leiter vorgesehen.
[0024] Das Ausführungsbeispiel zeigt die Anordnung eines Klemmblocks 1 für einen Drehstromkreis.
Denkbar ist aber auch, einen erfindungsgemäßen Klemmblock für einen Wechselstromkreis
einzusetzen, wobei dann auf die Reihenklemme 2 verzichtet wird.
1. Reihenklemmenblock ( 1 ), bestehend aus
- mehreren nebeneinander angeordneten Reihenklemmen (2, 7, 8) für die Verdrahtung
von Drehstromkreisen mit erstern mit einem Anschlußquerschnitt von mehr 2,5 mm, feindrähtig,
- wobei der Klemmenblock (1) bei Drehstromkreisen ohne N-Leiter aus zwei Reihenklemmen
(2, 7) und bei Drehstromkreisen mit N-Leiter aus drei Reihenklemmen (2, 7, 8) besteht,
- wobei eine Reihenklemme (2) als Etagenklemme für den Anschluß der Leiter L2-L3 und
die zweite Reihenklemme (7) für den Anschluß der Leiter L1-PE und ggf. die dritte
Reihenklemme (8) für den Anschluß des N-Leiters vorgesehen ist,
- wo bei den Reihenklemmen (2, 7, 8) untere und obere Leiteranschlüsse (3,4,5,6,9,10,11)
für eine Betätigung und Leitereinführung von oben her vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Reihenklemme (2) für den Anschluß der Leiter L2-L3 und die zweite Reihenklemme
(7) für den Anschluß der Leiter L1-PE die unteren und oberen Leiteranschlüsse (3,4,5,6,
9,10, 11) für eine Betätigung und Leitereinführung von oben her aufweisen, und
- die oberen Leiteranschlüsse (3,4,9,10) in einem spitzen Winkel zu unteren Leiteranschlüssen
(5,6,11) angeordnet sind.
2. Reihenklemmenblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenklemme (8) für den N-Leiter zwischen der Etagenklemme (3) für die Leiter
L2-L3 und der Reihenklemme für die Leiter L1-PE angeordnet ist.
3. Reihenklemmenblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenklemme (8) für den N-Leiter nach der Reihenklemme für die Leiter L1-PE
angeordnet ist.
4. Reihenklemmenblock nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiteranschlüsse (3,4,5,6, 9,10, 11) als Zugfeder-Anschlüsse ausgebildet sind.
5. Reihenklemmenblock nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Leiteranschluß (3,4,5,6, 9,10, 11) eine Bezeichnungsmöglichkeit zugeordnet
ist.
1. Terminal strip block (1), comprising
- two or more terminal strips (2, 7, 8) arranged adjacent to one another for wiring
three-phase circuits using conductors having a conductor cross section of more than
2.5 mm, finely stranded,
- the terminal block (1), in the case of three-phase circuits without a neutral conductor,
comprising two terminal strips (2, 7) and, in the case of three-phase circuits with
a neutral conductor, comprising three terminal strips (2, 7, 8),
- a terminal strip (2) being provided as a multi-level terminal for connecting the
conductors L2-L3, and the second terminal strip (7) being provided for connecting
the conductors L1-PE, and, if required, the third terminal strip (8) being provided
for connecting the neutral conductor,
- in the case of the terminal strips (2, 7, 8), lower and upper conductor connections
(3, 4, 5, 6, 9, 10, 11) being provided for actuating purposes and for inserting conductors
from above,
characterized in that
- the terminal strip (2) for connecting the conductors L2-L3 and the second terminal
strip (7) for connecting the conductors L1-PE have the lower and upper conductor connections
(3, 4, 5, 6, 9, 10, 11) for actuating purposes and for inserting conductors from above,
and
- the upper conductor connections (3, 4, 9, 10) are arranged at an acute angle with
respect to lower conductor connections (5, 6, 11).
2. Terminal strip block according to Claim 1, characterized in that the terminal strip (8) for the neutral conductor is arranged between the multi-level
terminal (3) for the conductors L2-L3 and the terminal strip for the conductors L1-PE.
3. Terminal strip block according to Claim 1, characterized in that the terminal strip (8) for the neutral conductor is arranged after the terminal strip
for the conductors L1-PE.
4. Terminal strip block according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the conductor connections (3, 4, 5, 6, 9, 10, 11) are in the form of tension-spring
connections.
5. Terminal strip block according to one or more of Claims 1 to 4, characterized in that each conductor connection (3, 4, 5, 6, 9, 10, 11) is assigned a possible designation.
1. Bloc de bornes de connexion (1) composé de
- plusieurs bornes de connexion (2, 7, 8) juxtaposées pour le câblage de circuit de
courant triphasé avec des conducteurs présentant une section de raccordement de plus
de 2,5 mm, à fils fins,
- le bloc de bornes de connexion (1) étant composé de deux bornes de connexion (2,
7) dans le cas de circuits triphasés sans conducteur N et de trois bornes de connexion
(2, 7, 8) dans le cas de circuits triphasés avec conducteur N,
- une borne de connexion (2) étant prévue comme borne de connexion d'étage pour le
branchement des conducteurs L2-L3 et la deuxième borne de connexion (7) étant prévue
pour le branchement des conducteurs L1-PE, et éventuellement la troisième borne de
connexion (8) servant au branchement du conducteur N,
- des branchements inférieurs et supérieurs (3, 4, 5, 6, 9, 10, 11) étant prévus sur
les blocs de bornes de connexion (2, 7, 8) pour un actionnement et une introduction
des conducteurs depuis le haut,
caractérisé en ce que
- la borne de connexion (2) destinée au branchement des conducteurs L2-L3 et la deuxième
borne de connexion (7) destinée au branchement des conducteurs L1-PE présentent les
branchements inférieurs et supérieurs (3, 4, 5, 6, 9, 10, 11) pour un actionnement
et une introduction des conducteurs depuis le haut, et
- les branchements supérieurs (3, 4, 9, 10) forment un angle aigu avec les branchements
inférieurs (5, 6, 11).
2. Bloc de bornes de connexion selon la revendication 1, caractérisé en ce que la borne de connexion (8) pour le conducteur N est placée entre la borne de connexion
d'étage (3) pour les conducteurs L2-L3 et la borne de connexion pour les conducteurs
L1-PE.
3. Bloc de bornes de connexion selon la revendication 1, caractérisé en ce que la borne de connexion (8) pour le conducteur N est placée après la borne de connexion
pour les conducteurs L1-PE.
4. Bloc de bornes de connexion selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les branchements (3, 4, 5, 6, 9, 10, 11) sont conformés en branchements à ressort
de traction.
5. Bloc de bornes de connexion selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une possibilité d'identification est associée à chaque branchement (3, 4, 5, 6, 9,
10, 11).
