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(11) |
EP 0 871 247 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.12.2003 Patentblatt 2003/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.03.1998 |
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| (54) |
Reihenklemme mit Sammelschienenanschluss
Connector for a bus bar
Connecteur pour barre d'alimentation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
09.04.1997 DE 19714633
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.1998 Patentblatt 1998/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. |
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32760 Detmold (DE) |
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Erfinder: |
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- Murray, Peter
32760 Detmold (DE)
- Wilmes, Manfred
32760 Detmold (DE)
- Schulze, Rainer
32760 Detmold (DE)
- Leimkühler, Ulrich
33189 Schlangen (DE)
- Richts, Jörg
33189 Schlangen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al |
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Jöllenbecker Strasse 164 33613 Bielefeld 33613 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 034 204 DE-U- 29 605 365
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DE-U- 9 315 474
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Reihenklemme mit Sammelschienenanschluß, mit einem im
Klemmengehäuse verschieblich geführten Trennschieber, der ein Kontaktteil aufweist,
das in einer ersten Endstellung des Trennschiebers eine Stromschiene eines Leiteranschlusses
der Reihenklemme und in einer zweiten Endstellung die Stromschiene sowie eine quer
in Anreihrichtung der Reihenklemmen vorbeigeführte Sammelschiene kontaktiert.
[0002] Derartige Reihenklemmen mit Sammelschienenanschluß dienen zum Abgriff eines Potentiales
eines Neutral- oder Nulleiters. Bekannte Reihenklemmen der gattungsgemäßen Art haben
Trennschieber mit komplizierten, mehrteiligen Kontaktteilen, bei denen zwei einander
gegenüberliegende klemmbackenartig aneinander montierte Kontaktelemente vorgesehen
sind (EP 0 743 708 A1, DE-GM 78 02 224 U1, DE-GM 93 15 474 U1). Derartige Trennschieberausgestaltungen
sind bezüglich Herstellung und Montage aufwendig und bringen aufgrund ihrer Mehrteiligkeit
auch Führungsund Kontaktierprobleme mit sich.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine Reihenklemme
der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die sich durch einen denkbar einfachen konstruktiven
Aufbau sowie eine zuverlässige Kontaktierung der Stromschiene und der Sammelschiene
auszeichnet.
[0004] Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß das Kontaktteil als im wesentlichen
S-förmige Feder ausgebildet ist, deren einer S-Bogen die Stromschiene und deren anderer
S-Bogen in der entsprechenden Endstellung die Sammelschiene umgreift. Ein derartiges
Kontaktteil läßt sich denkbar einfach aus Bandmaterial durch einfache Biegevorgänge
herstellen. Das Kontaktteil ist einstückig, da die S-Konfiguration zwei Kontaktfedern
in einer einzigen bietet. Bei entsprechender Ausgestaltung der Federbreite und der
Federkraft bietet die S-förmige Feder, da nicht mehr zwei Kontaktelemente zueinander
angeordnet und montiert werden müssen, sehr gute Führungs- und Kontaktiereigenschaften.
[0005] Weitere besondere Ausgestaltungen einer derartigen Reihenklemme mit Sammelschienenanschluß
und Trennschieber, die insbesondere die unverlierbare Montage des Trennschiebers,
eine weitere Verbesserung seiner Führung, die Anzeigemöglichkeit für seine beiden
Endstellungen sowie den Schutz der S-förmigen Feder vor Überbeanspruchung betreffen,
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0006] Ausführungsbeispiele von Reihenklemmen gemäß der Erfindung werden nachstehend unter
Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- eine mehretagige Reihenklemme mit Sammelschienenanschluß, einer Stromschiene mit Nulleiteranschluß
und einen Trennschieber;
- Fig. 2a + 2b
- vereinfachte Einzelansichten der das Kontaktteil des Trennschiebers bildenden S-förmigen
Feder sowie der Stromschiene und der Sammelschiene in den beiden Endstellungen des
Trennschiebers;
- Figur 3
- eine Teilschnittdarstellung durch einen Trennschieber, montiert in einer Aufnahmezone
im Klemmengehäuse;
- Fig. 4 + 5
- Draufsichten auf die Anordnung nach Figur 3 mit Illustration der Erstmontage des Trennschiebers;
- Figur 6
- eine weitere Ausführungsform eines Trennschiebers;
- Figur 7
- eine teilweise aufgebrochene Rückansicht der Anordnung nach Figur 6.
[0007] In Figur 1 ist eine mehretagige Reihenklemme gezeigt, in deren oberer Etage in dem
Isolierstoffgehäuse 1 der Reihenklemme eine Stromschiene 2 festgesetzt ist, die an
ihrem einen Ende einen Leiteranschluß 3 zum Anschließen eines Null- oder Neutralleiters
aufweist und die auf eine Sammelschiene 4 zuläuft, die quer zu der Reihenklemme, in
Anreihrichtung eines aneinandergereihten Blockes mehrerer derartiger Reihenklemmen
vorbeigeführt ist.
[0008] Derartige Reihenklemmen mit Sammelschienenanschluß besitzen einen Trennschieber 5
mit einem Kontaktteil 6, der verschieblich im Isolierstoffgehäuse 1 der Reihenklemme
zwischen zwei Endstellungen geführt ist. In einer ersten Endstellung kontaktiert das
Kontaktteil 6 des Trennschiebers 5 ausschließlich die Stromschiene 2, wie in Figur
2a illustriert. In der anderen Endstellung kontaktiert das Kontaktteil 6 des Trennschiebers
5 sowohl die Stromschiene 2 wie auch die Sammelschiene 4, wie in Figur 2b illustriert.
[0009] Das Kontaktteil 6 des Trennschiebers 5 ist erfindungsgemäß im wesentlichen als S-förmige
Feder ausgebildet. Der obere S-Bogen 6a umgreift in montiertem Zustand unter Zuhilfenahme
eines Verlängerungsabschnittes 6b die Stromschiene 2 je nach einer der beiden Endstellungen
mehr oder weniger stark. Der untere S-Bogen 6c des Kontaktteiles liegt in der einen
Endstellung (Figur 2a) abständig von der Sammelschiene 4 und umgreift diese kontaktierend
in der anderen Endstellung (Figur 2b). Der untere S-Bogen 6c läuft mit einem weiteren
Bogenabschnitt 6d in ein nach unten weisendes Stützbein 6e aus.
[0010] Der Abstand L1 zwischen dem Krümmungsmittelpunkt des oberen S-Bogens 6a und dem Krümmungsmittelpunkt
des unteren S-Bogens 6c ist etwas kleiner als der Abstand L2 zwischen dem Krümmungsmittelpunkt
des unteren S-Bogens 6c und dem Krümmungsmittelpunkt des Bogenabschnittes 6d. Dadurch
liegen die Kontaktpunkte übereinander. Der obere S-Bogen der Feder kann in seinem
Federverhalten somit nur härter werden. Die Kontaktkräfte der S-förmigen Feder sind
damit voneinander abhängig.
[0011] Das Kontaktteil 6 in Form der S-förmigen Feder ist ein aus einem Bandmaterial mit
entsprechenden elektrischen und mechanischen Eigenschaften einfach herzustellendes
einstückiges Biegeteil, das mit den beiden S-Bögen 6a, 6c die beiden erforderlichen
Kontaktzonen in sich vereinigt.
[0012] Der Trennschieber 5 weist desweiteren ein Isolierstoffteil 7 auf, in dessen insoweit
offene Unterseite der obere Bereich des oberen S-Bogens 6a der S-förmigen Feder eingesetzt
ist. Das Kunststoffteil 7 dient der Führung des Trennschiebers 7 sowie der Montage
des Trennschiebers 5 in einer Aufnahmezone im Isolierstoffgehäuse 1 der Reihenklemme.
Die Aufnahmezone 8 weist eine Durchtrittsöffnung 9 für die Stromschiene 2 auf und
bietet gegenüberliegend Freiraum für den Durchtritt der Sammelschiene 4. Die Aufnahmezone
8 hat femer eine oben- und rückwandig begrenzte Führung 10 für das Isolierstoffteil
7 des Trennschiebers 5. Es ist an ihm ferner eine Anschlagfläche 11 für das freie
untere Ende des Stützbeines 6e der S-förmigen Feder gebildet. Da es im Betrieb unter
Umständen zu einer Torsion der Sammelschiene 4 kommen kann, können dann entsprechende,
in Figur 3 durch kleine Pfeile angedeutete Kräfte auf die S-förmige Feder einwirken.
Diese werden dank der geschilderten Ausgestaltung von der Anschlagfläche 11 sowie
dem Isolierstoffteil 7 und der Oberwand der Führung 10 aufgenommen, so daß eine Beschädigung
der S-förmigen Feder durch Überdehnung verhindert ist.
[0013] In der zur Sammelschiene 4 hin liegenden Oberseite der Aufnahmezone 8 ist ferner
eine zusätzliche schlitzförmige Führung 12 vorgesehen, in der ein an der Oberseite
des Isolierstoffteiles 7 angeformter Zapfen 13 geführt ist. Neben der zusätzlichen
Führungsfunktion kommt dem Zapfen 13 die Funktion der Sichtbarmachung der jeweiligen
Trennschieberstellung zu. Sein oberes Ende liegt gut einsehbar entweder je nach Endstellung
an dem einen oder dem anderen Ende der schlitzförmigen Führung 12.
[0014] Die Aufnahmezone 8 hat ferner eine an der ansonsten offenen Seite von der oberen
Begrenzung der Führung 10 nach unten vorspringende Haltelasche 14, die der unverlierbaren
Montage des Trennschiebers 5 dient. Die Erstmontage ist in den schematischen Draufsichten
der Figuren 4 und 5 illustriert. Für die Erstmontage wird in einem hier nicht illustrierten
ersten Montageschritt der Trennschieber senkrecht zu der Aufnahmezone 8 mit einer
Raumlage des Zapfens 13 etwa in der Mitte der schlitzförmigen Führung 12 unter Zusammendrückung
der S-förmigen Feder in das Aufnahme- und Führungsteil 8 so eingesetzt, daß der Zapfen
13 dann in der schlitzförmigen Führung 12 sitzt. Der Trennschieber 5 wird dann unter
Verschwenken auf die Aufnahmezone 8 zu soweit, gesehen auf Figur 4, nach links verschoben,
bis der Zapfen 13 ganz am linken Ende der schlitzförmigen Führung 12 anliegt. In dieser
Stellung kann der Trennschieber 5 in seiner Gesamtheit an der angrenzenden Kante der
Haltelasche 14 vorbei in die Führung 10 eingeschwenkt werden, wie der Vergleich der
Figuren 4 und 5 zeigt. Es ist nun dafür Sorge zu tragen, daß der Trennschieber 5 diese
extreme Endlage nicht wieder erreichen kann, er also praktisch im normalen Betrieb
durch die Haltelasche 14 unverlierbar gehalten ist. Hierzu ist im Ausführungsbeispiel
nach Figur 3 an dem vorderen Ende des Verlängerungsabschnittes 6b des oberen S-Bogens
6a der S-förmigen Feder unterseitig ein Anschlagstück 15 vorgesehen. In der Stromschiene
2 ist oberseitig eine Aufnahme 16 für das Anschlagstück 15 vorgesehen, die vor dem
freien Ende der Stromschiene 2 aufhört, so daß an diesem freien Ende eine Gegenlagerschulter
17 für das Anschlagstück 15 gebildet ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß, wie
auch in Figur 3 im einzelnen illustriert, der Trennschieber 5 in seiner einen, die
Sammelschiene 4 übergreifenden Endstellung wieder die Extremstellung für die Erstmontage
erreichen kann, er also im Normalbetrieb nicht wieder hinter der Haltelasche 14 hervorschwenken
kann.
[0015] Die Aufnahmezone 8 weist ferner oberseitig einen weiteren nach oben offenen Bereich
auf, durch den hindurch mit einem Werkzeug, beispielsweise einen Schraubendreher,
auf den Trennschieber 5 im Sinne seiner Verschiebung eingewirkt werden kann. Hierzu
hat das Isolierstoffteil 7 oberseitig einen Betätigungsschlitz 18.
[0016] Bei dem in den Figuren 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist in der Aufnahmezone
8 ein zusätzliches Stabilisierungs- und Führungsstück 19 angeformt, das mit dem unteren
S-förmigen Bogen 6c der S-förmigen Feder zusammenwirkt, wie insbesondere aus Figur
6 ersichtlich.
[0017] Bei dieser Ausführungsform ist ferner eine weitere Ausgestaltung für die unverlierbare
Anordnung des Trennschiebers 5 in der Aufnahmezone 8 verwirklicht. Hierzu weist, wie
insbesondere aus Figur 7 ersichtlich, die Stromschiene 2 eine seitliche Ausklinkung
auf, die nicht bis zum freien Ende durchgeht, so daß am freien Ende der Stromschiene
ein seitlich vorspringender Anschlag 20 gebildet ist. An dem Isolierstoffteil 7 des
Trennschiebers 5 ist an dem entsprechenden Endbereich ein nach unten neben die Stromschiene
2 vorspringender Anschlag 21 angeformt. Die Anschläge 20, 21 begrenzen somit, wie
in Figur 7 illustriert, die Verschiebemöglichkeit des Trennschiebers 5 in die Endstellung,
in der der Trennschieber die Sammelschiene 4 kontaktiert, so daß auch durch diese
Ausgestaltung der Trennschieber 5 nicht seine Extremendlage für die Erstmontage erreichen
kann und er auch hier nicht von der Haltelasche 14 freikommen kann.
1. Reihenklemme mit Sammelschienenanschluß, mit einem in dem Isolierstoffgehäuse (1)
verschieblich geführten Trennschieber (5), der ein Kontaktteil (6) aufweist, das in
einer ersten Endstellung des Trennschiebers eine einen Leiteranschluß (3) aufweisende
Stromschiene (2) der Reihenklemme und in einer zweiten Endstellung die Stromschiene
(2) sowie eine quer in Anreihrichtung der Reihenklemmen vorbeigeführte Sammelschiene
(4) kontaktiert, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktteil (6) als im wesentlichen S-förmige Feder ausgebildet ist, deren einer
S-Bogen (6a) die Stromschiene (2) und deren anderer S-Bogen (6c) in der entsprechenden
Endstellung die Sammelschiene (4) kontaktierend umgreift.
2. Reihenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Stromschiene (2) umgreifende obere S-Bogen (6a) der S-förmigen Feder an seinem
freien Ende einen die Stromschiene (2) kontaktierenden Verlängerungsabschnitt (6b)
aufweist.
3. Reihenklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, die Sammelschiene (4) umgreifende S-Bogen (6c) der S-förmigen Feder nach
unten mittels eines Bogenabschnittes (6d) um ein Stützbein (6e) verlängert ist, für
dessen freies unteres Ende im umgebenden Isolierstoffbereich eine Anschlagfläche (11)
gebildet ist.
4. Reihenklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (L1) zwischen dem Krümmungsmittelpunkt des oberen S-Bogens (6a) und dem
Krümmungsmittelpunkt des unteren S-Bogens (6c) kleiner ist als der Abstand (L2) zwischen
dem Krümmungsmittelpunkt des unteren S-Bogens (6c) und dem Krümmungsmittelpunkt des
Bogenabschnittes (6d).
5. Reihenklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennschieber (5) ein Isolierstoffteil (7) aufweist, in dem unterseitig der obere
Bereich des oberen S-Bogens (6a) des Kontaktteiles (6) in Form der S-förmigen Feder
angeordnet und abgestützt ist.
6. Reihenklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennschieber (5) mittels des Isolierstoffteiles (7) in einer Aufnahmezone (8)
des Isolierstoffgehäuses (1) der Reihenklemme verschieblich geführt und gehalten ist.
7. Reihenklemme nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aufnahmezone (8) oberseitig über dem Isolierstoffteil (7) des Trennschiebers
(5) eine nach oben offene schlitzförmige Führung (12) gebildet ist und oberseitig
auf dem Isolierstoffteil (7) ein Zapfen (13) vorgesehen ist, der in der Führung (12)
geführt ist und der in dieser von oben sichtbar emporsteht.
8. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierstoffteil (7) des Trennschiebers (5) oberseitig einen Betätigungsschlitz
(18) aufeist, für den in der Aufnahmezone (8) ein nach oben offener Zugangsraum vorgesehen
ist.
9. Reihenklemme nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aufnahmezone (8) eine rückwandig und oberseitig begrenzte Führung (10) für
das Isolierstoffteil (7) des Trennschiebers (5) gebildet ist.
10. Reihenklemme nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüberliegend der Rückwand der Führung (10) an der freien Kante der oberseitigen
Führung nach unten vorspringend eine Haltelasche (14) vorgesehen ist, die in jeder
Betriebsstellung des Trennschiebers (5) einen Teilbereich seines Isolierstoffteiles
(7) überdeckt.
11. Reihenklemme nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennschieber (5) mit dem Kontaktteil (6) und dem Isolierstoffteil (7) in einer
Extremendstellung in die Führung (10) des Aufnahme- und Führungsteiles (8), an der
Haltelasche (14) vorbei, einschwenkbar ist und das Wiedererreichen dieser Extremendstellung
im Normalbetrieb durch zwischen der Stromschiene (2) und dem Trennschieber (5) wirkende
Anschläge (15, 17; 20, 21) blockiert ist.
12. Reihenklemme nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der S-förmigen Feder an der Unterseite des Verlängerungsabschnittes (6b) ein Anschlagstück
(15) vorgesehen ist, für das am Ende einer Aufnahme (16) in der Stromschiene (2) an
deren freien Ende eine Schulter (17) gebildet ist derart, daß hierdurch die betriebliche
Endstellung des Trennschiebers (5) zur Kontaktierung der Sammelschiene (4) in Richtung
auf die weiter außen liegende Extremendstellung für die Montage begrenzt ist.
13. Reihenklemme nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stromschiene (2) mittels einer seitlichen Ausklinkung an ihrem freien Ende
ein Anschlag (20) gebildet ist und an dem Isolierstoffteil (7) des Trennschiebers
(5) ein nach unten neben die Stromschiene (2) vorspringender weiterer Anschlag (21)
gebildet ist derart, daß die Anschläge (20, 21) die betriebliche Endstellung des Endschiebers
(5) zur Kontaktierung der Sammelschiene (4) in Richtung auf die weiter außen liegende
Extremendstellung für die Montage begrenzen.
14. Reihenklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aufnahmezone (8) ein zusätzliches Stabilisierungs- und Führungsstück (19)
vorgesehen ist, das mit dem unteren S-Bogen (6c) der S-förmigen Feder zusammenwirkt.
1. Terminal strip with a busbar connection, having a disconnecting slide (5) which is
guided such that it can be displaced in the insulating material housing (1) and which
has a contact part (6) which, in a first end position of the disconnecting slide,
makes contact with a conductor bar (2), having a conductor connection (3), of the
terminal strip and, in a second end position, makes contact with the conductor bar
(2) and a busbar (4) which is guided past transversely in the direction of arrangement
of the terminal strip, characterized in that the contact part (6) is in the form of a substantially S-shaped spring, whose one
S bend (6a) engages around the conductor bar (2) such that it makes contact with it,
and whose other S bend (6c), in the corresponding end position, engages around the
busbar (4) such that it makes contact with it.
2. Terminal strip according to Claim 1, characterized in that the upper S bend (6a), which engages around the conductor bar (2), of the S-shaped
spring has, at its free end, an extended section (6b) which is in contact with the
conductor bar (2) .
3. Terminal strip according to Claim 1 or 2, characterized in that the lower S bend (6c), which engages around the busbar (4), of the S-shaped spring
is extended downwards, by means of a bend section (6d), by a supporting leg (6e),
for whose free lower end a stop face (11) is formed in the surrounding insulating
material region.
4. Terminal strip according to one of the preceding claims, characterized in that the distance (L1) between the centre of curvature of the upper S bend (6a) and the
centre of curvature of the lower S bend (6c) is smaller than the distance (L2) between
the centre of curvature of the lower S bend (6c) and the centre of curvature of the
bend section (6d).
5. Terminal strip according to one of the preceding claims, characterized in that the disconnecting slide (5) has an insulating material part (7) in which, underneath,
the upper region of the upper S bend (6a) of the contact part (6) , in the form of
the S-shaped spring, is arranged and supported.
6. Terminal strip according to Claim 5, characterized in that the disconnecting slide (5) is guided and held such that it can be displaced, by
means of the insulating material part (7), in an accommodating zone (8) of the insulating
material housing (1) of the terminal strip.
7. Terminal strip according to Claim 6, characterized in that, in the accommodating zone (8), a guide (12), in the form of a slot which is open
at the top, is formed above the insulating material part (7) of the disconnecting
slide (5), and a pin (13) is provided on top of the insulating material part (7),
is guided in the guide (12) and is positioned in said guide such that it points upwards
so that it can be seen from above.
8. Terminal strip according to one of Claims 5 to 7, characterized in that the insulating material part (7) of the disconnecting slide (5) has, on top, an actuating
slot (18) for which an access area, which is open at the top, is provided in the accommodating
zone (8).
9. Terminal strip according to Claim 6, characterized in that a guide (10), which is delimited at the rear and at the top, for the insulating material
part (7) of the disconnecting slide (5) is formed in the accommodating zone (8).
10. Terminal strip according to Claim 9, characterized in that, opposite the rear wall of the guide (10), a retaining lug (14) is provided on the
free edge of the top guide such that it projects downwards, and covers a subregion
of the insulating material part (7) of the disconnecting slide (5) whatever the operating
position of said disconnecting slide.
11. Terminal strip according to Claim 10, characterized in that the contact part (6) and the insulating material part (7) of the disconnecting slide
(5), when the latter is in an extreme end position, can be pivoted into the guide
(10) of the accommodating and guiding part (8), past the retaining lug (14), and this
extreme end position is prevented from being reached again in normal operation by
stops (15, 17; 20, 21) acting between the conductor bar (2) and the disconnecting
slide (5).
12. Terminal strip according to Claim 11, characterized in that a stop piece (15) is provided on the S-shaped spring on the underside of the extended
section (6b), and a shoulder (17) is formed for this stop piece at the end of an accommodating
region (16) in the conductor bar (2), at the free end of said conductor bar, such
that, by this means, the operational end position of the disconnecting slide (5) for
making contact with the busbar (4) is delimited in the direction of the extreme end
position lying further out and used for assembly.
13. Terminal strip according to Claim 10, characterized in that a stop (20) is formed on the conductor bar (2) by means of a lateral notch on its
free end, and a further stop (21), projecting downwards adjacent to the conductor
bar (2), is formed on the insulating material part (7) of the disconnecting slide
(5), such that the stops (20, 21) delimit the operational end position of the end
slide (5) for making contact with the busbar (4) in the direction of the extreme end
position lying further out and used for assembly.
14. Terminal strip according to one of the preceding claims, characterized in that an additional stabilizing and guiding piece (19) is provided in the accommodating
zone (8) and interacts with the lower S bend (6c) of the S-shaped spring.
1. Bloc de jonction avec raccordement de barres collectrices, avec un déconnecteur coulissant
(5) dans le boîtier en matériau isolant (1), ledit déconnecteur coulissant comportant
une pièce de contact (6) qui établit un contact avec une barre conductrice (2) du
bloc de jonction présentant un raccordement de conducteurs (3) dans une première position
finale du déconnecteur coulissant et, dans une deuxième position finale, avec la barre
conductrice (2) ainsi qu'avec une barre collectrice (4) passant à côté, en diagonale,
dans le sens de jonction des blocs de jonction, caractérisé en ce que la pièce de contact (6) est réalisée sous la forme d'un ressort en S pour l'essentiel
dont une courbure en S (6a) entoure la barre conductrice (2) et dont une autre courbure
en S (6c) entoure la barre collectrice (4) en établissant un contact dans la position
finale correspondante.
2. Bloc de jonction selon la revendication 1, caractérisée en ce que la courbure supérieure en S (6a) du ressort en S entourant la barre conductrice (2)
présente à son extrémité libre une section de rallonge (6b) établissant un contact
avec la barre conductrice (2).
3. Bloc de jonction selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la courbure inférieure en S (6c) du ressort en S entourant la barre collectrice (4)
est prolongée vers le bas au moyen d'une section courbée (6d) autour d'un pied-support
(6e), pour l'extrémité libre inférieure duquel une surface d'arrêt (11) est réalisée
dans la section en matériau isolant environnante.
4. Bloc de jonction selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la distance (L1) entre le centre de courbure de la courbure supérieure en S (6a)
et le centre de courbure de la courbure inférieure en S (6c) est inférieure à la distance
(L2) entre le centre de courbure de la courbure inférieure en S (6c) et le centre
de courbure de la section courbée (6d).
5. Bloc de jonction selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le déconnecteur (5) présente une partie en matériau isolant (7) dans laquelle la
section supérieure de la courbure supérieure en S (6a) de la pièce de contact (6)
est disposée sur la face inférieure et appuyée dans la forme du ressort en S.
6. Bloc de jonction selon la revendication 5, caractérisée en ce que le déconnecteur (5) est maintenu et coulisse dans une zone réceptrice (8) du boîtier
en matériau isolant (1) au moyen de la partie en matériau isolant (7).
7. Bloc de jonction selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'un guidage (12) sous forme de fente ouverte vers le haut est réalisé dans la zone
réceptrice (8), sur la face supérieure au-dessus de la partie en matériau isolant
(7) du déconnecteur (5), et un tenon (13) est prévu sur la face supérieure de la partie
en matériau isolant (7), ledit tenon étant guidé dans le guidage (12) et se dressant
dans celui-ci de manière visible d'en haut.
8. Bloc de jonction selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que la partie en matériau isolant (7) du déconnecteur (5) présente sur la face supérieure
une rainure d'actionnement (18) pour laquelle un espace d'accès ouvert vers le haut
est prévu dans la zone réceptrice (8).
9. Bloc de jonction selon la revendication 6, caractérisée en ce que dans la zone réceptrice (8) un guidage (10) limité au niveau de la paroi arrière
et de la face supérieure est formé pour la partie en matériau isolant (7) de la vanne
de coupure (5).
10. Bloc de jonction selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'en face de la paroi arrière du guidage (10), une languette d'arrêt (14) est prévue
sur l'arête libre de la face supérieure du guidage en saillie vers le bas, ladite
languette d'arrêt recouvrant une partie de sa partie en matériau isolant (7) en chaque
position de service du déconnecteur (5).
11. Bloc de jonction selon la revendication 10, caractérisée en ce que le déconnecteur (5) peut être placé, avec la pièce de contact (6) et la partie en
matériau isolant (7), en une position finale dans le guidage (10) de la partie réceptrice
et de guidage (8), le long de la languette d'arrêt (14), et que le retour à cette
posltion finale en fonctionnement normal est bloqué par des butées (15, 17 ; 20, 21)
agissant entre la barre conductrice (2) et le déconnecteur (5).
12. Bloc de jonction selon la revendication 11, caractérisée en ce qu'une pièce d'arrêt (15) est prévue sur le ressort en S au niveau de la face inférieure
de la section de rallonge (6b), pour laquelle un épaulement (17) est formé à l'extrémité
d'un logement (16) dans la barre conductrice (2) sur son extrémité libre de telle
manière que la position finale de fonctionnement du déconnecteur (5) pour la connexion
de la barre collectrice (4) est ainsi limitée dans le sens de la position finale pour
le montage se trouvant le plus à l'extérieur.
13. Bloc de jonction selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'une butée est formée sur la barre conductrice (2) au moyen d'une encoche latérale
sur son extrémité libre et une autre butée (21), en saillie vers le bas, à côté de
la barre conductrice (2), est formée sur la partie en matériau isolant (7) du déconnecteur
(5) de telle manière que les butées (20, 21) limitent la position finale de fonctionnement
du déconnecteur (5) pour la connexion de la barre collectrice (4) dans le sens de
la position finale pour le montage se trouvant le plus à l'extérieur.
14. Bloc de jonction selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une pièce de guidage et de stabilisation (19) supplémentaire est prévue dans la zone
réceptrice (8), ladite pièce de guidage et de stabilisation coopérant avec la courbure
inférieure en S (6c) du ressort en S.