[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Trennscheiben und insbesondere auf Trennscheiben
zum Schneiden oder Sägen von beispielsweise Naturstein oder Beton.
[0002] Auf dem Markt existieren eine Vielzahl von unterschiedlichen Trennscheiben, welche
verschiedene Verzahnungen oder einen geschlossenen Schneidrand aufweisen. Trennscheiben,
die aus einem kreisförmigen Metallgrundkörper und einem Schneidebelag bestehen, können
beispielsweise bei der Firma Norton Industrieprodukte GmbH, Neben dem Mühlweg 20 -
30, 65474 Bischofsheim, Deutschland, bezogen werden. Solche Trennscheiben können je
nach Ausgestaltung beispielsweise des Durchmessers oder der Form des Schneidebelags
oder der Zusammensetzung des Schneidebelags, zum Schneiden von Beton, Natur- und Kunststein,
Mauerziegel, Dachziegel, Fliesen, keramischen Produkten, Marmor, Terrazzo und dergleichen,
verwendet werden.
[0003] Beim Anbringen des Schneidebelags an der Umfangskante des Metallgrundkörpers, der
beispielsweise aus Stahl bestehen kann, beispielsweise durch Sintern oder Laserschweißen,
wird der Schneidebelag erwärmt. Beim Abkühlen desselben nach dem Fertigungsprozeß
tritt eine gewisse Schrumpfung auf, welche von dem Schneidebelag auf den metallischen
Grundkörper übertragen wird. Durch dieses Schrumpfen des Schneidebelags, der fest
mit dem Metallgrundkörper verbunden ist, entstehen Spannungen in demselben, welche
dazu führen können, daß der kreisförmige Metallgrundkörper seine ideale Kreisscheibenform
verlieren wird.
[0004] Die Stahlscheibe oder der Metallgrundkörper wird durch Schrumpfung des Schneidrandes
eingespannt. Herkömmliche Verfahren zum Herstellen von Trennscheiben beinhalten daher
das Planrichten der Trennscheiben durch Spannungswalzen.
[0005] Im ungünstigen Fall kann es vorkommen, daß die Spannungen, die durch den erkalteten
und daher geschrumpften Schneidrand auf den Metallgrundkörper ausgeübt werden, so
groß sind, daß dieselben bei Trennscheiben mit geschlossenem Schneidrand zu einem
Ausknicken der Stahlscheibe bzw. des Metallgrundkörpers führen. Der Versuch, die Trennscheiben
durch Walzen wieder planzurichten, gelingt nicht immer, und es besteht ferner die
Gefahr, daß der aufgebrachte Schneidebelag reißt.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Trennscheibe und ein Verfahren
zum Herstellen einer Trennscheibe zu schaffen, welche gewährleisten, daß auch bei
größeren Schrumpfungen des Schneidebelags keine Verformung des Metallgrundkörpers
auftritt, die die Trennscheibe unbrauchbar machen wird.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Herstellen einer Trennscheibe gemäß Anspruch
1 sowie durch eine Trennscheibe gemäß Anspruch 8 oder Anspruch 9 gelöst.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß in einem Metallgrundkörper
einer Trennscheibe ein Schlitz vorgesehen werden muß, der einen Aufbau von Spannungen
im wesentlichen verhindert, die auftreten, wenn ein an dem Grundkörper angebrachter
Schneidebelag erkaltet und daher schrumpft. Durch Vorsehen eines Schlitzes kann auf
das Planwalzen der hergestellten Trennscheiben zumindest teilweise oder auch ganz
verzichtet werden, selbst wenn Verfahren zum Aufbringen des Schneidebelags an den
Metallgrundkörper verwendet werden, die höhere Temperaturen als beim Sintern oder
schrumpfanfälligere Materialien für den Schneidebelag verwenden, eingesetzt werden.
[0009] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend bezugnehmend
auf die beiliegenden Zeichnungen detaillierter erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Trennscheibe gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
und
- Fig. 2
- eine Trennscheibe gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
[0010] Eine Trennscheibe 10 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
umfaßt einen Metallgrundkörper 12 sowie einen Schneidebelag 14. Der Schneidebelag
14 kann diamanthaltig sein und wird auf vorteilhafte Art und Weise mittels Pulverstrahlspritzen
an der Umfangskante des Metallgrundkörpers 12 angebracht. Der Metallgrundkörper 12
kann während des Bearbeitungsvorganges zwischen zwei Kokillen gespannt werden, wobei
das Aufschmelzen des Pulvers mittels eines Lasers erfolgt, wie es für Fachleute bekannt
ist.
[0011] Da beim Aufschmelzen des diamanthaltigen Schneidebelags auf die Umfangskante des
Metallgrundkörpers 12 höhere Temperaturen als beim Sintern auftreten können, können
Schrumpfkräfte, die der Schneidebelag 14 beim Erkalten auf den Metallgrundkörper 12
ausübt, auftreten, welche zu einem Ausknicken des Metallgrundkörpers 12 führen können.
Der Versuch, die Trennscheibe 10 durch Walzen wieder planzurichten, gelingt nicht
immer, und es besteht die Wahrscheinlichkeit, daß der aufgebrachte oder gespritzte
Schneidebelag 14 reißt.
[0012] Um zu verhindern, daß der Metallgrundkörper übermäßig verzogen oder verformt wird,
ist daher in demselben ein Schlitz 16 gebildet, der sich von der Umfangskante des
Metallgrundkörpers 12 aus in den Metallgrundkörper 12 hinein erstreckt, wie es in
Fig. 1 gezeigt ist. Die Breite des Schlitzes kann in einem Bereich von 0,1 bis 0,5
mm liegen und beträgt vorzugsweise 0,2 mm. Dieser Schlitz kann vorzugsweise mittels
eines Laserstrahls in den Metallgrundkörper 12 geschnitten werden.
[0013] Zur Aufnahme der Trennscheibe 10 in einer geeigneten Vorrichtung, die dieselbe in
Rotation versetzt, um Beton, Naturstein und dergleichen zu sägen bzw. zu schneiden,
weist der Metallgrundkörper 12, der im wesentlichen kreisförmig ist, bei einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel in seiner Mitte eine Bohrung 18 auf. Die Bohrung 18 kann ferner
zur Zentrierung in einer entsprechenden Vorrichtung zum Antreiben der Trennscheibe
dienen. Die Trennscheibe 10 kann alternativ auch zwischen zwei Scheiben eingespannt
werden, wodurch eine Drehung der Einspannscheiben auf die Trennscheibe 10 durch Reibungskräfte
übertragen wird. In diesem Fall kann eine andere Zentriervorrichtung, wie z. B. mehrere
nicht zentrierte Bohrungen, um Zentrierstifte aufzunehmen, vorgesehen sein.
[0014] Der Schlitz 16 erstreckt sich von der Umfangskante des Metallgrundkörpers 12 bei
dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung bis zu dem Umfangsrand
der Bohrung 18, was dazu führt, daS der Metallgrundkörper 12 vollständig durchgeschnitten
ist. Ein Ausgangsbereich 20 des Schlitzes 16 an der Umfangskante des Metallgrundkörpers
12 weist vorzugsweise abgeschrägte Seiten auf, welche den Schlitz 16 in etwa trichterförmig
erweitern. Die trichterförmige Erweiterung wird am Ende des Spritzprozesses aufgefüllt,
und es wird gleichzeitig der Stahlkörper unterhalb des Schneidebelags zugeschweißt.
[0015] An dieser Stelle sei angemerkt, daß es nicht wesentlich für die Trennscheibe 10 gemäß
der vorliegenden Erfindung ist, daß sich der Schlitz 16 von der Umfangskante des Metallgrundkörpers
12 vollständig zu der Bohrung 18 erstrecken muß, wie es auch nachfolgend im zweiten
Ausführungsbeispiel erklärt wird. Es ist jedoch notwendig, daß sich der Schlitz 16
über einen wesentlichen Teil des Metallgrundkörpers 12 erstreckt, um zumindest einen
großen Teil der beim Erkalten des Schneidebelags 14 auftretenden Schrumpfungskräfte
aufzunehmen, wobei eine möglicherweise noch auftretende Verformung in dem Bereich
der nicht durchgeschnitten ist, durch Walzen entfernt werden kann. Trennscheiben,
die aus einem Stahlkern und einem Schneidebelag bestehen, wobei der Stahlkern Einschnitte
aufweist, sind bekannt. Diese Einschnitte bei bekannten Trennscheiben dienen jedoch
ausschließlich dazu, ein verbessertes Laufverhalten bei hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten,
die Umfangsgeschwindigkeiten von 80 m/s erreichen können, und eine leichte Schalldämpfung
zu erhalten. Eine bekannte Trennscheibe mit Einschnitten zum Erreichen eines guten
Laufverhaltens weist üblicherweise eine Vielzahl von Schlitzen auf, die sich durch
den Schneidebelag lediglich um eine kleine Strecke in den Metallgrundkörper hinein
erstrecken und in einer kleinen Bohrung enden. Ferner können im inneren Teil dieser
Trennscheiben weitere Einschnitte vorgesehen sein, die sich von dem Umfangsrand einer
mittigen Bohrung etwa bis zum halben Außenradius des Metallgrundkörpers erstrecken
und spiralförmige Enden aufweisen. Bei diesen Einschnitten, die zur Verbesserung des
Laufverhaltens dienen, wird insbesondere darauf geachtet, keine Destabilisierung der
Trennscheibe einzuführen.
[0016] Fig. 2 zeigt eine Trennscheibe 10' gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. Die Trennscheibe 10' umfaßt einen Metallgrundkörper 12', an dessen Umfangskante
ein Schneidebelag 14' analog zum ersten Ausführungsbeispiel angebracht ist. Der Metallgrundkörper
12' weist in seiner Mitte eine Bohrung 18' auf, um die Trennscheibe 10' mit einer
Vorrichtung zu koppeln, die dieselbe in Rotation versetzen kann, wie es für Fachleute
bekannt ist. Der Unterschied der Trennscheibe 10' zur Trennscheibe 10 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Trennscheibe
10' eine Mehrzahl von Schlitzen 16' aufweist, die in einer fächerförmigen Konfiguration
angeordnet sind. Insbesondere ist ein Ausgangsbereich 20' der Schlitze 16' an der
Umfangskante des Metallgrundkörpers 12' von dem Ausgangsbereich 20' des benachbarten
Schlitzes 16' derart beabstandet, daß ein Winkel zwischen dem Ausgangsbereich eines
Schlitzes 16' und dem Ausgangsbereich des benachbarten Schlitzes 16' 36° beträgt.
Das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfaßt demnach 10 Schlitze.
Im Unterschied zur Trennscheibe 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung sind die Schlitze 16' der Trennscheibe 10' gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung derart angeordnet, daß sie sich nicht direkt von der Umfangskante
zu dem Mittelpunkt erstrecken, sondern daß ein Winkel α zwischen einer Tangente an
dem Metallgrundkörper 12' und dem Schlitz in einem Bereich von 50° bis 90° liegt,
und vorzugsweise 68° beträgt, wie es in Fig. 2 gezeichnet ist.
[0017] Wie es aus Fig. 2 zu sehen ist, erstrecken sich die Schlitze 16' lediglich über einen
wesentlichen Teil des Metallgrundkörpers 12', d. h. etwa bis zu einem Drittel des
Außenradius des Metallgrundkörpers 12', derart, daß durch den Schneidebelag 14' erzeugte
Spannungen in dem Metallgrundkörper 12 aufgenommen werden können. Um eine gute Spannungsbeseitigungswirkung
zu haben, sollten sich die Schlitze 16' zumindest bis zur Hälfte des Außenradius des
Metallgrundkörpers 12' erstrecken, wobei die zur Tangente an den Ausgangsbereich spitzwinklige
Anordnung der Schlitze die Schlitzlänge erhöht, ohne die Stabilität des Metallgrundkörpers
12' übermäßig zu beeinträchtigen. Es entsteht somit ein sogenannter "Fächeffekt".
Dennoch kann es vorkommen, daß die Trennscheibe 10' nach dem Erkalten des Schneidebelags
14' eine Bearbeitung mittels Walzrollen benötigt, um wieder vollständig plangerichtet
zu werden.
[0018] In Abweichung von den Trennscheiben 10, 10' gemäß dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, ist es auch möglich, den Schneidebelag 14 bzw. 14' nicht
durchgehend aufzubringen, da jede Trennscheibe zwischen zwei Flansche gespannt wird,
deren Durchmesser etwa 20% des Scheibendurchmessers sind. Einzelne Schneidesegmente
können mittels Lötung oder Schweißung an dem Metallgrundkörper 12 bzw. 12' befestigt
werden. Zur Stabilisierung des Metallgrundkörpers 12 der Trennscheibe 10 gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist es vorteilhaft, wenn der
Schneidebelag bzw. ein Schneidesegment den Ausgangsbereich 20 des einzelnen durchgehenden
Schlitzes 16 überbrückt, wodurch der Metallgrundkörper 12 mittels des Schneidebelags
14 bzw. eines entsprechenden Schneidebelagsegments stabilisiert wird.
[0019] Wenn die Trennscheibe 10 bzw. 10' eine längere Zeit im Einsatz war, so wird der Schneidebelag
14 bzw. 14' aufgrund eines Verschleißes dünner werden. Es kann vorkommen, daß der
Schneidebelag dann, wenn er bereits relativ dünn ist, reißt. Um diesen Fall zu verhindern,
und um es dem Benutzer zu ermöglichen, die Trennscheibe bis zum völligen Aufbrauchen
des Schneidebelags zu verwenden, ist es vorgesehen, den Metallgrundkörper am Ausgangsbereich
20 bzw. 20' bis zu einer Tiefe von 1 bis 6 und vorzugsweise 3 mm zu verschweißen.
Ferner ist es möglich, nach dem Anbringen des Schneidebelags 14, 14' und nach dem
Erkalten desselben, den Schlitz 16 bzw. die Mehrzahl von Schlitzen 16' teilweise oder
vollständig wieder zu verschweißen. Das Verschweißen findet auf vorteilhafte Weise
gleichzeitig während des Beschichtens oder in einem separaten Arbeitsgang statt, wobei
jedoch darauf zu achten ist, daß die vorhandenen Schrumpfungskräfte des Schneidebelags
nicht zu einer Beschädigung der Trennscheibe 10 bzw. 10' führen.
[0020] Im nachfolgenden wird ein Verfahren zum Herstellen einer Trennscheibe 10 bzw. 10'
gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert. Der kreisförmige Metallgrundkörper 12
bzw. 12' wird mittels eines geeigneten Verfahrens mit einem Schlitz 16 bzw. 16' versehen.
Der Schlitz 16 bzw. die Mehrzahl von Schlitzen 16' wird vorzugsweise mittels eines
Laserstrahls in den Metallgrundkörper 12 bzw. 12' geschnitten. Der Schlitz 16 kann
sich von dem Ausgangsbereich 20 an der Umfangskante des Metallgrundkörpers 12 bis
zu dem Umfangsrand der Bohrung 18 erstrecken, wodurch die Trennscheibe 10 vollständig
geschlitzt ist. Ferner kann eine Mehrzahl von Schlitzen 16' geschnitten werden, welche
sich lediglich über einen gewissen Bereich des Metallgrundkörpers 12 erstrecken, der
vorzugsweise größer als die Hälfte des Außendurchmessers des Metallgrundkörpers 12'
betragen sollte, um Schrumpfungskräfte, die beim Erkalten des Schneidebelags 14 auftreten,
aufzunehmen. Der kreisförmige Metallgrundkörper 12 bzw. 12', der mit Schlitzen 16
bzw. 16' versehen ist, wird anschließend zwischen zwei Kokillen gespannt, wonach bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein diamanthaltiger
Schneidebelag in Pulverform mittels Pulverstrahlspritzen auf den Strahlgrundkörper
aufgebracht wird. Das Aufschmelzen erfolgt mittels eines Lasers.
[0021] Nach dem Erkalten des Schneidebelags 14 bzw. 14' wird dieser fest an dem Metallgrundkörper
12 bzw. 12' angebracht sein, wobei sich die vorzugsweise 0,2 mm dicken Schlitze etwas
verformt haben, wodurch jedoch die Plan-Ausrichtung der Trennscheibe 10 bzw. 10' im
wesentlichen nicht beeinträchtigt worden ist. Die nun spannungsfreie Trennscheibe
10 bzw. 10' kann zusätzlich stabilisiert werden, indem zumindest ein Teil des Schlitzes
16 bzw. der Schlitze 16' oder auch der gesamte Schlitz verschweißt werden. Das Verschweißen
des Schlitzes geschieht vorzugsweise in demselben Arbeitsgang, in dem das Aufbringen
des Schneidebelags 14 bzw. 14' stattfindet. Abhängig von den einzelnen Umständen ist
es jedoch auch möglich, das Verschweißen in einem gesonderten Arbeitsgang nach der
Fertigstellung des Schneidebelags durchzuführen, oder auch, nachdem die Trennscheibe
10 bzw. 10' eine bestimmte Einsatzdauer überschritten hat.
1. Verfahren zum Herstellen einer Trennscheibe (10; 10'), mit folgenden Schritten:
Bereitstellen eines im wesentlichen kreisförmigen Metallgrundkörpers (12; 12') mit
einer Umfangskante;
Schneiden eines Schlitzes (16; 16') in den Metallgrundkörper (12; 12'), der sich ausgehend
von der Umfangskante erstreckt; und
Anbringen eines Schneidebelags (14; 14') an zumindest einem Teil der Umfangskante
des Metallgrundkörpers (12; 12'); und
zumindest teilweises Verschließen des Schlitzes.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem das Verschließen des Schlitzes (16; 16') durch Anbringen des Schneidebelags
(14; 14') derart erfolgt, daß derselbe den Schlitz (16; 16') an der Umfangskante überbrückt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem das Verschließen des Schlitzes (16; 16') nach dem Aufbringen des Schneidebelags
(14; 14') durch zumindest teilweises Verschweißen erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem der im wesentlichen kreisförmige Metallgrundkörper (12) eine um seinen Mittelpunkt
gebildete Bohrung (18) aufweist, wobei der Schlitz (16) derart geschnitten wird, daß
er sich von der Umfangkante zu der Bohrung (18) erstreckt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei dem der im wesentlichen kreisförmige Metallgrundkörper (12') eine um seinen Mittelpunkt
gebildete Bohrung (18') aufweist, wobei eine Mehrzahl von Schlitzen (16') geschnitten
wird, die im wesentlichen gleichmäßig über den Umfang des Metallgrundkörpers (12')
verteilt sind und sich jeweils von der Umfangskante aus bis zu einem Radius des Metallgrundkörpers
(12') erstrecken, der größer als der Radius der Bohrung (18) ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
bei dem nach dem Anbringen des Schneidebelags (14) an zumindest einem Teil der Umfangskante
des Metallgrundkörpers (12') die Trennscheibe (10') gewalzt wird, damit dieselbe im
wesentlichen plangerichtet wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem der Schneidebelag (14; 14') diamanthaltig ist und mittels Pulverstrahlspritzen
an der Umfangskante des Metallgrundkörpers (12; 12') angebracht wird.
8. Trennscheibe (10; 10') mit folgenden Merkmalen:
einem im wesentlichen kreisförmigen Metallgrundkörper (12; 12') mit einer Umfangskante;
zumindest einem Schlitz (16; 16') in dem Metallgrundkörper (12; 12'), der sich ausgehend
von der Umfangskante des Metallgrundkörpers (12; 12') erstreckt; und
einem Schneidebelag (14; 14'), der zumindest an einem Teil der Umfangskante derart
befestigt ist, daß er den Schlitz (16; 16') überbrückt.
9. Trennscheibe (10; 10') mit folgenden Merkmalen:
einem im wesentlichen kreisförmigen Metallgrundkörper (12; 12') mit einer Umfangskante;
zumindest einem Schlitz (16; 16') in dem Metallgrundkörper (12; 12'), der sich ausgehend
von der Umfangskante des Metallgrundkörpers (12; 12') erstreckt; und
einem an zumindest einem Teil der Umfangskante befestigten Schneidebelag (14; 14'),
wobei der Schlitz zumindest teilweise verschlossen ist.
10. Trennscheibe (10) nach Anspruch 8 oder 9,
bei der der im wesentlichen kreisförmige Metallgrundkörper (12) ferner eine Bohrung
(18) an dem Mittelpunkt desselben aufweist, wobei sich der Schlitz (16) von der Umfangskante
des Metallgrundkörpers (12) bis zu der Bohrung (18) desselben erstreckt.
11. Trennscheibe (10; 10') nach Anspruch 9 oder 10,
bei der der zumindest eine Schlitz (16; 16') in der Nähe der Umfangskante über einen
Bereich von 1 bis 6 mm und vorzugsweise 3 mm verschweißt ist.
12. Trennscheibe (10; 10') nach Anspruch 9 oder 10,
bei der der zumindest eine Schlitz (16; 16') vollständig verschweißt ist.
13. Trennscheibe (10; 10') nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
bei der der Schneidebelag (14; 14') diamanthaltig ist.
14. Trennscheibe nach einem der Ansprüche 8 bis 13,
bei der der Metallgrundkörper (12; 12') aus Stahl besteht.
15. Trennscheibe nach einem der Ansprüche 8 bis 14,
bei der der zumindest eine Schlitz (16; 16') eine Breite von 0,1 bis 0,5 mm und vorzugsweise
von 0,2 mm aufweist.
16. Trennscheibe (10') nach Anspruch 8,
die eine Mehrzahl von Schlitzen (16') aufweist, deren Ausgangsbereiche (20') an der
Umfangskante des Metallgrundkörpers (12') im wesentlichen gleichmäßig über die gesamte
Umfangskante verteilt sind, wobei ein spitzer Winkel (α), der zwischen einem Schlitz
(16') und einer Tangente an den Ausgangsbereich (20') desselben gebildet ist, in einem
Bereich von 50° bis 90° liegt.