[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen schwebenden Nutzraum, wie er im
Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1 definiert ist.
[0002] Unter Nutzraum wird hier eine Einheit verstanden, die einen im wesentlichen geschlossenen,
begehbaren Raum umfasst, in dem den im Raum anwesenden Personen z.B. Vorführungen
aller Art, beispielsweise Film- oder Diaprojektionen, Theater, Musikvorführungen usw.,
präsentiert werden können oder der z.B. auch zu Wohnzwecken, als Restaurant oder zu
anderen Nutzungszwecken verwendet werden kann.
[0003] Z.B. bei temporären Ausstellungen, die nicht in permanenten Ausstellungsräumen stattfinden,
werden zum Teil Nutzräume als Vorführräume eingesetzt. Diese Nutzräume, beispielsweise
Zelte, werden oft speziell für die Ausstellung errichtet und danach wieder abgebaut.
Dies ist aber mit einem erheblichen Kosten- und Zeitaufwand verbunden.
[0004] Daneben sind auch als Vorführräume eingesetzte Nutzräume bekannt, die transportabel
sind, wie z.B. Container, oder direkt in Lastwagen integriert sind. Diese Nutzräume
weisen aber zur Ermöglichung einer unkomplizierten Deplazierung eine relativ kleine
Grösse auf.
[0005] Bei den heute weitherum bekannten zigarrenförmigen Luftschiffen, z.B. Zeppelin, ist
ein allenfalls vorhandener Nutzraum auf der Unterseite ausserhalb des Trägerballons
angeordnet.
[0006] Derartige Luftschiffe benötigen ausserdem zur Stabilisierung in der Luft mehrere
Trimmballonetts und zur Fortbewegung Steuerruder, was sie in Herstellung und Betrieb
sehr kostspielig macht.
[0007] Es wurden daher Versuche unternommen, die Nachteile dieser Luftschiffe zu umgehen.
In der WO 92/06002 ist ein kugelförmiges Luftschiff beschrieben, in dessen mit Traggas
gefüllten Trägerballon ein begehbarer Innenraum integriert ist. Aufgrund der Kugelform
des Luftschiffs sind Trimmballonetts zur Stabilisierung in der Luft überflüssig. Das
Steuern während des Fliegens erfolgt durch Variieren der Leistung zweier Aussenmotoren
und Verstellen der Anstellwinkel von hinter den Motoren angeordneten Steuerflächen.
Ein solches kugelförmiges Luftschiff ist in Herstellung und Betrieb kostengünstiger
als die bekannten zigarrenförmigen Luftschiffe. Durch die Kugelform ist aber die nutzbare,
vom Boden her sichtbare Werbefläche nicht ideal und der Innenraum nicht optimal verwertbar.
[0008] Angesichts der Nachteile der bisher bekannten, oben beschriebenen schwebenden Nutzräume
liegt der Erfindung die folgende Aufgabe zugrunde. Zu schaffen ist ein Nutzraum der
eingangs erwähnten Art, der bei geringer Windstärke stabil in der Luft schwebt und
eine vom Boden her grössere sichtbare Werbefläche und einen besser nutzbaren Innenraum
als ein vergleichbar grosses kugelförmiges Luftschiff aufweist.
[0009] Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemässen, schwebenden Nutzraum gelöst, wie
er im unabhängigen Patentanspruch 1 definiert ist. Bevorzugte Ausführungsvarianten
ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.
[0010] Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass bei einem schwebenden Nutzraum mit einem
mit Traggas gefüllten Trägerballon, in den ein begehbarer Innenraum integriert ist,
der Trägerballon ein vertikal ausgerichtetes Ellipsoid ist und der begehbare Innenraum
im unteren Teil des Trägerballons angeordnet ist.
[0011] Die vertikale Ausrichtung des ellipsoiden Trägerballons und die Anordnung des Innenraums
im unteren Teil des Trägerballons hat ein bei Windstille stabiles Schwebeverhalten
zur Folge. Da der Traggasraum oberhalb des Innenraums vergleichsweise höher ist als
bei einem kugelförmigen Luftschiff, kann der erfindungsgemässe schwebende Nutzraum
entweder eine höhere Nutzlast fassen, oder das kugelförmige Luftschiff muss einen
viel grösseren Durchmesser haben, was mit einem flacheren und daher nicht optimalen
Innenraum verbunden ist. Was die Werbefläche betrifft, so ist bei einem aufrecht stehenden
Ellipsoid ein grösserer Teil der Aussenfläche vom Boden her sichtbar als bei einer
Kugel.
[0012] Die gewünschten Nutzungen, beispielsweise Vorführungen, finden im Innern des Innenraums
statt, der für eine grosse Anzahl, z.B. 150 Gäste, ausgelegt werden kann.
[0013] Vorzugsweise ist der begehbare Innenraum als unter Überdruck stehendes Ballonett
mit veränderbarem Volumen ausgebildet, mit dem die Ausdehnung des Traggases in höheren
Flughöhen kompensierbar ist. Auf diese Weise kann ein Aufsteigen des schwebenden Nutzraums
in relativ hohe Flughöhen, z.B. 1000 m, verbunden mit für die Fluggäste optisch interessanten
Volumenänderungen des Innenraums ermöglicht werden.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsvariante ist der Innenraum als Vorführraum ausgestaltet,
in dem neben Projektionsmitteln zur Projektion von Bildern auf die Innenseite einer
flexiblen Innenballonhülle oder Innenhülle und/oder Scheinwerfern und/oder Lautsprechern
auch Liegesitze angeordnet sind, die den Gästen ein bequemes Betrachten der auf die
Innenballonhülle oder Innenhülle oberhalb ihnen projizierten Bilder gestattet.
[0015] Mit Vorteil weist der schwebende Nutzraum eine Schleuse auf, die ein Betreten und
Verlassen des begehbaren Innenraums unter Aufrechterhaltung eines Überdrucks im Innenraum
ermöglicht, wobei die Schleuse vorzugsweise als Aufenthaltsraum für eine Vielzahl
von Gästen ausgestaltet ist und ein oder mehrere Aussichtsfenster aufweist. Die Gäste
können dann während einer Ballonfahrt je nach Wunsch abwechselnd die Aussicht geniessen,
eventuell an einer Verpflegungsbar etwas zu sich nehmen und sich die Vorführungen
im Innenraum zu Gemüte führen.
[0016] Unterhalb des Trägerballons kann eine Pilotenkabine angeordnet sein, die am Innenraum
oder an der Schleuse aufgehängt ist, z.B. mittels eines Kugelgelenks. Mit Vorteil
ist diese Pilotenkabine schwimmfähig ausgebildet, so dass der schwebende Nutzraum
auch auf einem Fluss oder See aufsetzen kann.
[0017] Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsvariante besteht die Hülle des Trägerballons
zumindest teilweise aus einem transparenten Material. Auf diese Weise kann die Aussenseite
des Innenraums von aussen her sichtbar gemacht werden, so dass der gesamte schwebende
Nutzraum einen optisch interessanten Eindruck bietet und auf der Aussenseite des Innenraums
Werbung angebracht werden kann.
[0018] Der schwebende Nutzraum kann vorteilhaft als Fesselballon ausgebildet sein, was ein
schnelles, sicheres und mit wenig Personalaufwand verbundenes Auf- und Absteigen des
Ballons und Ein- und Ausladen von Fahrgästen ermöglicht.
[0019] Im folgenden wird der erfindungsgemässe schwebende Nutzraum unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen anhand zweier Ausführungsbeispiele detaillierter beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1 -
- eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen, als
Vorführraum ausgestalteten schwebenden Nutzraums mit einer teilweise transparenten
Trägerballonhülle;
- Fig. 2 -
- einen Schnitt durch einen auf dem Boden abgestützten Nutzraum gemäss Fig. 1;
- Fig. 3 -
- einen Schnitt durch den Nutzraum von Fig. 2 gemäss der Linie A-A;
- Fig. 4 -
- einen Schnitt durch den Nutzraum von Fig. 2 gemäss der Linie B-B;
- Fig. 5 -
- einen Schnitt durch den Nutzraum von Fig. 2 gemäss der Linie C-C und
- Fig. 6 -
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines als Fesselballon ausgebildeten erfindungsgemässen
schwebenden Nutzraums.
Figur 1
[0020] Der dargestellte schwebende Nutzraum umfasst einen Trägerballon 1 mit einer teilweisen
transparenten Trägerballonhülle 11. Der Trägerballon 1 ist mit einem Traggas, z.B.
nicht brennbarem Helium, gefüllt. Innerhalb des Trägerballons 1 ist ein Innenraum
2 in Form eines Innenballons mit einer Innenballonhülle 21 angeordnet, der gleichzeitig
als Nutzraum und als Ballonett dient, mit dem die Ausdehnung des Traggases in höheren
Flughöhen kompensierbar ist. Hierzu ist der Innenraum 2 mit Luft gefüllt, die unter
einem leichten Überdruck steht, wobei mittels einer Klimaanlage die Behaglichkeit
für Personen gewährleistet wird. Mittels elektrisch angetriebener Gebläse, Luftleitungen
mit Ventilen und einer Regeleinrichtung kann das Innenraum- bzw. Ballonettvolumen
der jeweiligen Flughöhe angepasst werden, so dass der Trägerballon 1 immer prall gefüllt
ist.
[0021] Der Teil des Innenraums 2, der durch einen undurchsichtigen Teil der Trägerballonhülle
11 verdeckt ist, ist gestrichelt gezeichnet.
[0022] Unterhalb des Innenraums 2 ist eine als Aufenthaltsraum für eine Vielzahl von Gästen
ausgestaltete Schleuse 3 angeordnet, die ein Betreten und Verlassen des Innenballons
2 unter Aufrechterhaltung des Überdrucks ermöglicht. Die Schleuse 3 ist mit Aussichtsfenstern
31 versehen. Eine Pilotenkabine 4 mit Fenstern 41 für den Piloten ist gelenkig an
der Schleuse 3 aufgehängt.
[0023] Der schwebende Nutzraum wird mit am Trägerballon 1 angebrachten Antriebsvorrichtungen
6 angetrieben und gesteuert. Die Antriebsvorrichtungen 6 können beispielsweise Luftdüsen
oder Elektromotoren umfassen, um den schwebenden Nutzraum zu drehen oder in eine Richtung
fortzubewegen.
[0024] Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur
zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar
zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden
Figurenbeschreibungen Bezug genommen.
Figur 2
[0025] Der Nutzraum ist hier über drei Standbeine auf dem Boden 100 abgestützt, wobei in
der vorliegenden Schnittdarstellung nur die beiden Standbeine 71 und 72 sichtbar sind.
Mittels dreier Spannkabel, wobei nur die Spannkabel 81 und 82 sichtbar sind, ist der
Trägerballon 1 am Boden 100 fixiert.
[0026] Zur Verbindung von Pilotenkabine 4 und Schleuse 3 dient ein Kugelgelenk 5, an das
ein Rohr 50 anschliesst, durch das hindurch von der Schleuse 3 aus in die Pilotenkabine
4 hinuntergestiegen werden kann. Im Boden der Pilotenkabine 4 ist ein Wassertank 42
angeordnet, der zur Aufnahme von Balastwasser dient. Die als Aufenthaltsraum ausgebildete
Schleuse 3 weist eine Verpflegungsbar 32 auf.
[0027] Der Innenraum 2 ist mit Liegesitzen 22 versehen, die den Gästen ein bequemes Betrachten
der auf die Innenballonhülle 21 oberhalb ihnen projizierten Bilder gestattet.
Figur 3
[0028] Im Innern des Innenraums 2 sind drei Reihen Liegesitze 22 erkennbar, die über Treppen
25, 26, 27 zugänglich sind. Oberhalb der Liegesitze 22 sind an der Innenballonhülle
21 eine Vielzahl von Projektoren 24 angebracht, während in der Mitte der Liegesitze
22 ein Zentralprojektor 23 angeordnet ist. Eine Treppe 28 führt vom Innenballon 2
zur Schleuse 3 hinunter.
[0029] In dieser Darstellung sind auch alle drei Spannkabel 80, 81 und 82 sichtbar.
Figur 4
[0030] Zum Betreten der Schleuse 3 von aussen ist eine Treppe 7, vorgesehen, die zugleich
als drittes Standbein neben den Standbeinen 71 und 72 dient. Die schleusenseitigen
Zugänge zu den Treppen 7 und 28 sind mit Schleusentüren 34 bzw. 33 versehen. Innerhalb
des Rohres 50 ist eine Leiter 51 zum Hinuntersteigen in die Pilotenkabine 4 angeordnet.
Mittels der Aussichtsfenster 31, Verpflegungsbar 32 und Sitze 35 ist die Schleuse
3 als Aufenthaltsraum ausgestaltet.
Figur 5
[0031] Die Pilotenkabine 4 ist in einen Teil 43 für technische Einrichtungen und einen Pilotenteil
44 mit der Steuereinrichtung 45 unterteilt.
Figur 6
[0032] Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel ist der schwebende Nutzraum als Fesselballon
ausgebildet. Er umfasst einen Trägerballon 101 mit einer Trägerballonhülle 111 und
Fesselseilen 180. Der Trägerballon 101 ist wiederum mit einem Traggas, z.B. nicht
brennbarem Helium, gefüllt. Im unteren Teil des Trägerballons 101 ist durch eine flexible
Innenhülle 121 ein Innenraum 102 abgetrennt, der gleichzeitig als Nutzraum und als
Ballonett dient, mit dem die Ausdehnung des Traggases in höheren Flughöhen kompensierbar
ist. Wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist der Innenraum 102 mit Luft gefüllt, die
unter einem leichten Überdruck steht, und das Innenraum- bzw. Ballonettvolumen wird
mittels elektrisch angetriebener Gebläse, Luftleitungen mit Ventilen und einer Regeleinrichtung
der jeweiligen Flughöhe angepasst. Die Innenhülle 121 ist hier in drei verschiedenen
Positionen gezeigt, die drei verschiedene Innenraumvolumen zur Folge haben.
[0033] Im Innern des Innenraums 102 sind zwei Reihen Liegesitze 122 und eine Reihe nach
aussen gerichteter Sitze 124 erkennbar. Mittels eines Zentralprojektors 123 können
Bilder auf die Innenhülle 121 projiziert werden, die je nach Hüllenposition anders
erscheinen, also sich beim Aufsteigen und Absinken des schwebenden Nutzraums verändern.
[0034] Die Verankerung des schwebenden Nutzraums erfolgt über eine am Boden bzw. auf einem
Floss befestigte Winde 191 mit Windenseil 192, mit der ein am unteren Ende des Trägerballons
101 angebrachter Nasenkonus 194 in einen konischen Trichter 193 einer Kupplung 190
mit beweglichen Haltefingern zur Verriegelung bzw. Freigabe des Nasenkonus 194 gezogen
werden kann. Mit der Winde 191 kann das Aufsteigen und Absinken des schwebenden Nutzraums
gesteuert werden. Bei starkem Wind wird der schwebende Nutzraum mit den Fesselseilen
180 abgespannt.
[0035] Eine verschiebbare Treppe 107 dient dem Ein- und Aussteigen der Passagiere.
[0036] Zu den vorbeschriebenen schwebenden Nutzräumen sind vielerlei konstruktive Variationen
und Nutzungen realisierbar. Hier ausdrücklich erwähnt sei noch, dass der Innenraum
nicht unbedingt vollständig innerhalb des Trägerballons angeordnet sein muss, sondern
auch teilweise aus diesem herausragen kann.
1. Schwebender Nutzraum mit einem mit Traggas gefüllten Trägerballon (1; 101), in den
ein begehbarer Innenraum (2; 102) integriert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der
Trägerballon (1; 101) ein vertikal ausgerichtetes Ellipsoid ist und der begehbare
Innenraum (2; 102) im unteren Teil des Trägerballons (1; 101) angeordnet ist.
2. Schwebender Nutzraum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der begehbare Innenraum
(2; 102) als unter Überdruck stehendes Ballonett mit veränderbarem Volumen ausgebildet
ist, mit dem die Ausdehnung des Traggases in höheren Flughöhen kompensierbar ist.
3. Schwebender Nutzraum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der begehbare
Innenraum (2; 102) ballonartig ausgebildet und mindestens teilweise durch eine flexible
Innenballonhülle (21) oder Innenhülle (121) begrenzt ist.
4. Schwebender Nutzraum nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum (2;
102) als Vorführraum ausgestaltet ist und Projektionsmittel (23, 24; 123) zur Projektion
von Bildern auf die Innenseite der flexiblen Innenballonhülle (21) oder Innenhülle
(121) und/oder Scheinwerfer und/oder Lautsprecher und/oder Liegesitze (22; 122) aufweisen
kann.
5. Schwebender Nutzraum nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
er eine Schleuse (3) aufweist, die ein Betreten und Verlassen des begehbaren Innenraums
(2; 102) unter Aufrechterhaltung eines Überdrucks ermöglicht, wobei die Schleuse (3)
als Aufenthaltsraum für eine Vielzahl von Gästen ausgestaltet sein kann und ein oder
mehrere Aussichtsfenster (31) aufweisen kann.
6. Schwebender Nutzraum nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
unterhalb des Trägerballons (1; 101) eine Pilotenkabine (4) angeordnet ist, die am
Innenraum (2; 102) oder an der Schleuse (3) aufgehängt ist, z.B. mittels eines Kugelgelenks
(5), wobei die Pilotenkabine (4) schwimmfähig ausgebildet sein kann.
7. Schwebender Nutzraum nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
er mindestens eine Antriebsvorrichtung (6) zur horizontalen Fortbewegung aufweist.
8. Schwebender Nutzraum nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Hülle (11; 111) des Trägerballons (1; 101) zumindest teilweise aus einem transparenten
Material besteht und auf ihr Solarzellen zur Stromproduktion angeordnet sein können.
9. Schwebender Nutzraum nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
er drei oder mehr ausfahr- oder ausklappbare Standbeine (7, 71, 72) zur Abstützung
auf dem Boden aufweist, wobei eines der Standbeine als Treppe (7) ausgebildet sein
kann.
10. Schwebender Nutzraum nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
er als Fesselballon ausgebildet ist.