[0001] Die Erfindung betrifft einen Bügeltisch mit einer Bügelfläche, welche sich aus einer
Hauptfläche und mehreren in Längs- und/oder Querrichtung angeordneten Teilflächen
zusammensetzt, wobei ein Endbereich der Bügelfläche einen einseitig schrägen Abschluß
aufweist.
[0002] Es ist allgemein bekannt, daß Bügeltische eine langgestreckte Bügelfläche aufweisen.
[0003] Die DE 12 51 266 PS offenbart einen Bügeltisch, bei dem die gesamte Bügelfläche in
eine Haupt- und mehrere Teilflächen unterteilt ist. Die Teilflächen sind fedem vorgespannt
ausgebildet und seitlich an der Hauptfläche angeordnet. Sie sind nach unten abklappbar.
Eine Teilfläche erstreckt sich schmal und gerade über ca. 2/3 der Gesamtlänge der
Bügelfläche, während die daran anschließende ca. 1/3 der Länge aufweisende quadratische
Endfläche über die gesamte Breite der Bügelfläche reicht. Diese Teilendfläche wird
durch eine Diagonale in zwei annähemd dreieckige Teilflächen durchtrennt. Eine dreieckige
Teilfläche ist nach unten abklappbar. Sowohl die seitliche Teilfläche als auch die
halbe Teilendfläche sind zur seitlichen Verbreiterung der Hauptfläche nutzbar. So
ist der Bügeltisch in unterschiedlichen Breiten und mit verschiedenen Endbereichsformen
(dreieckig oder quadratisch) nutzbar. Bei einer derartigen Anordnung der Bügelteilflächen
zur Hauptfläche sind jedoch entweder alle Teilflächen hochgeklappt oder nur eine oder
alle Teilflächen nach unten abgeklappt. Dadurch ist der Bügeltisch nur mit einer größt-
oder einer der Hauptfläche entsprechenden minimal möglichen Bügelfläche nutzbar. Die
kleineren abklappbaren Teilflächen können separat nicht als Bügelfläche genutzt werden.
Dadurch kann die zur Verfügung stehende Bügelfläche weder als Ärmelbrett noch zum
Bügeln enger Hosenbeine oder anderer schmaler Bekleidungsteile verwendet werden. Ein
Bügeltisch mit einer derartig aufgeteilten Endbereichsfläche ist auch nicht zum einfachen
Handhaben der Oberbekleidung, wie Blusen bzw. Oberhemden, beim Bügeln von Schulterpartien
geeignet.
[0004] Auch in DE 94 07 483 U1 ist ein Bügelbrett mit einer Bügelfläche zu Auflage von zu
glättenden Kleidungsstücken offenbart, wobei die Bügelfläche zweigeteilt ist, um zum
Aufbewahren die Unterseiten der Bretteile gegeneinander zu klappen und dadurch weniger
Platz zu beanspruchen. Die DE 295 111 87 U1 macht dagegen einen Bügeltisch mit mindestens
einer quer verlaufenden Teilung zum Abklappen bekannt, welche ebenfalls nur dem Platzsparen
beim Wegstellen des Bügeltisches dient. Der in der DE 42 22 903 A1 offenbarte Bügeltisch
sieht an der Längsseite auch eine Verbreiterung vor, welche klapp- oder steckbar ausgebildet
ist. Alle diese Veröffentlichungen weisen erhebliche Nachteile beim Handhaben des
Bügeltisches auf, da die schmalen klappbaren Teile nicht separat für kleine bzw. schmale
Bekleidungsstücke verwendet werden können. Die minimal nutzbare Bügelfläche bildet
immer die große Hauptfläche. Es werden darüber hinaus nur größere Flächen, aber keine
kleineren zur Verfügung gestellt.
[0005] Die DE 91 06 388 U1 sieht am Untergestell des Bügeltisches einen Tragbügel für ein
Ärmelbrett vor, welcher dieses klapp- und/oder schwenkbar in Arbeitsstellung bringt.
Eine weitere Veröffentlichung (DE 92 10 040 U1) zeigt ein mit einem Klemmelement lösbar
am Bügeltisch zu befestigendes Ärmelbrett. Der Nachteil dieser Veröffentlichungen
ist insbesondere dann zu sehen, daß derartige Ärmelbretter zu kurz sind, um Hosenbeine,
insbesondere aus empfindlichen Stoffen, in einem Arbeitsgang auf voller Länge zu bügeln.
[0006] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, einen Bügeltisch mit einer teilbaren
Bügelfläche zu schaffen, welche mehrere in ihren Größen unterschiedliche und in einer
Ebene gleichzeitig nutzbare Bügelflächen aufweist und sowohl für kurze, lange, schmale
als auch für breite Bügelteile ein einfaches Handhaben beim Bügeln gewährleistet.
[0007] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Bügeltisch mit den im Patentanspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0008] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben besonders ausgestalteten
geometrischen Formen der End- und Seitenflächen einer Bügelfläche insbesondere in
deren verschiebbarer und drehbarer Anordnung. Die jeweils auch einzeln nutzbaren Teilflächen
erlauben ein schnelles Bügeln in nur wenigen Arbeitsgängen von Oberbekleidung, insbesondere
Hemden, Blusen, Hosen.
[0009] Der Bügeltisch besteht neben einer Bügelfläche auch aus einem vorzugsweise mit diesem
verbundenen Untergestell. Dieses ist besonders vorteilhaft, wenn es zusammenklappbar
ausgebildet ist. Die auf dem Untergestell angeordnete Bügelfläche besteht neben einer
mittleren Hauptfläche aus mehreren in Längs- und/oder Querrichtung neben dieser Hauptfläche
angeordneten Teilflächen. Ein Endbereich der Bügelfläche ist als Vieleck ausgebildet
und weist einen einseitig schrägen Abschluß auf. Alle Teilflächen der Bügelfläche
liegen sowohl in Arbeits- als auch in Ruhestellung immer in gleicher Ebene mit der
Hauptfläche. Die Teilflächen sind von der Hauptfläche über Führungsmittel verschiebbar
und/oder drehbar angeordnet, wobei sie einzeln in unterschiedliche Arbeitsstellungen
bringbar sind. Die mittlere Hauptfläche der Bügelfläche stellt gemeinsam mit den Teilflächen
die größte nutzbare Bügelfläche dar, während jede Teilfläche auch allein oder in unterschiedlichen
Kombinationen mit der Hauptfläche eine separat nutzbare Bügelfläche ist.
[0010] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist eine schmale langgestreckte Teilfläche neben
der längsten Seite der Hauptfläche angeordnet und in voller Länge auf Führungsstangen
seitlich von der Hauptfläche weg verschiebbar. Als besonders vorteilhaft erweist es
sich, wenn diese Teilfläche in ihrer Arbeitsstellung gemeinsam mit der Hauptfläche
genutzt wird und dabei an einem Endbereich auf den Führungsstangen und am anderen
auf einer unterhalb der Bügelfläche angeordneten kleinen Abstützfläche aufliegt. Die
Führungsstangen zum Verschieben der seitlich befindlichen Teilfläche sind in einer
besonders vorteilhaften Ausgestaltung in einem Abstand parallel zueinander angeordnet
und einseitig durch ein Griffteil miteinander verbunden. Damit ergibt sich eine bessere
Handhabe beim Verschieben der Teilfläche. Besonders vorteilhaft ist es, wenn eine
Länge der Seite der Endteilfläche einer Gesamtlänge aus den Einzellängen der quer
verlaufenden Seiten des Hauptbereiches und des längsseits dazu angeordneten Teilbereiches
entspricht.
[0011] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist die einen Endbereich der Gesamtbügelfläche
bildende Teilfläche um einen Drehpunkt drehbar, wobei sie sich bei der Drehbewegung
von der Hauptfläche so weit weg bewegt, daß auch diese Teilfläche als separate Bügelfläche
nutzbar ist. Durch diese Drehung erreicht die Teilfläche ihre separate Arbeitsstellung,
insbesondere zum Bügeln der Schulterbereiche bei Oberbekleidung. Eine Seite der Teilfläche
ist dabei in der Form eines Kragenansatzes der Oberbekleidung angepaßt und insbesondere
zum Auflegen eines solchen ausgebildet. Der an diese Seite angrenzende Bereich der
Teilfläche läßt zu, daß die an den Kragen angrenzenden Bekleidungsseiten flächig aufliegen
können. Ein Oberbekleidungsteil ist dann passend mit der Schultemaht und der Seitennaht
beidseitig aufzulegen.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht eines Bügeltisches
- Figur 2
- eine maximal mögliche Bügelfläche,
- Figur 3
- die Bügelfläche mit zwei von der Hauptfläche zeitweilig getrennten Teilflächen
- Figur 4
- die Bügelfläche mit einer ausgeschobenen Teilfläche
[0013] Die Figur 1 zeigt eine Seitenansicht eines Bügeltisches mit einer Bügelfläche (1).
Zum Bügeltisch gehört weiterhin ein Untergestell (10), welches zum platzsparenden
Aufbewahren bei einer Nichtbenutzung klappbar ausgebildet sein sollte. Unterhalb der
Bügelfläche (1) befinden sich parallel zueinander angeordnete Führungsmittel (5),
welche zum Aufliegen bzw. zum Verschieben bzw. Verdrehen der Teilflächen (2, 4) notwendig
sind. Das Verdrehen erfolgt in einem Drehpunkt (7), beispielsweise mittels einer Drehvorrichtung
(6), welche unterhalb der Bügelfläche (1) angeordnet ist. Die Teilflächen (2, 4) sind
neben einer Hauptfläche (3) der Bügelfläche (1) angeordnet. Der Abstand zwischen den
einzelnen Führungsmitteln (5.1, 5.2) ist einseitig zur besseren Handhabung beim Verschieben
einer Teilfläche (2) mit einem Griffteil (9) ausgefüllt, welches die Führungsmittel
(5.1, 5.2) miteinander verbindet.
[0014] In der Figur 2 ist die Bügelfläche (1) des Bügeltisches näher dargestelt. Die Bügelfläche
(1) ist aus mehreren einzelnen Teilen (2, 3, 4) zusammengesetzt. Sie (1) besitzt neben
einer größeren Hauptfläche (3) auch kleinere Teilflächen (2, 4), welche seitlich und/oder
im Endbereich an der Hauptfläche (3) angeordnet sind. Diese auch einzeln nutzbaren
Teilflächen (2; 3; 4) erlauben ein schnelles Bügeln mit einfachen Handgriffen von
Oberbekleidung in nur wenigen Arbeitsgängen, insbesondere von Hemden, Blusen, Hosen
o.ä. Die Teilflächen (2, 4) sind in Längs- (2) und/oder Querrichtung (4) neben der
Hauptfläche (3) angeordnet. Ein Endbereich der Bügelfläche (1) weist einen einseitig
schrägen Abschluß auf. Alle Teilflächen (2, 4) der Bügelfläche (1) liegen immer in
gleicher Ebene mit der Hauptfläche (3). Die Teilflächen (2, 4) sind von der Hauptfläche
(3) über Führungsmittel (5) verschiebbar und/oder drehbar angeordnet, wobei sie dabei
in ihre unterschiedlichen und separat nutzbaren Arbeitsstellungen bringbar sind.
[0015] Die einzelnen Teilflächen (2, 4) der teilbaren Bügelfläche (1) können aber allein
auch ohne das Untergestell (10) benutzt werden. Dazu können die Einzelteile (2, 4)
lösbar mit der Hauptfläche (3) und dem Untergestell (10) verbunden sein. Sie (2; 4)
sind dann bzw. können nach Entnahme vom Bügeltisch beispielsweise mit einer hier nicht
gezeigten Klemmvorrichtung o.ä. versehen sein, welche eine Befestigung an einer lagefesten
Platte zuläßt. Dadurch kann auch schnell mal zwischendurch ein Teil gebügelt werden,
ohne gleich den gesamten Bügeltisch aufstellen zu müssen.
[0016] Die Figur 3 zeigt die Bügelfläche (1) unterteilt in mehrere einzeln nutzbare Bügelflächen
(2; 3; 4). Die Hauptfläche (3) der Bügelfläche (1) stellt gemeinsam mit den Teilflächen
(2 und 4) die größte nutzbare Bügelfläche (1) dar und wird in Figur 2 dargestellt.
Jede Teilfläche (2; 4) ist aber auch für sich allein als "kleine Bügelfläche" (2;
4) nutzbar. Genauso stellt eine Kombination nur einer Teilfläche (2 oder 4) mit der
Hauptfläche (3) eine jeweils in ihrer Größe und Form unterschiedliche, nutzbare Bügelfläche
dar. Eine derartige Möglichkeit ist in der Figur 4 gezeigt.
[0017] Die schmale langgestreckte Teilfläche (2) ist an der längsten Seite der Hauptfläche
(3) angeordnet und liegt in ihrer vollen Länge auf Führungselementen (5.3, 5.4) auf.
Über Führungselementen (5.1, 5.2) ist sie (2) seitlich von der Hauptfläche (3) weg
bewegbar. Diese Teilfläche (2) liegt in den Arbeitsstellungen, in denen sie direkt
neben der Hauptfläche (3) angeordnet ist, mit einem Endbereich auf den Führungsstangen
(5) und am anderen Ende auf einer unterhalb der Bügelfläche (1) angeordneten kleinen
Abstützfläche (8) auf. Diese Auflagen (5, 8) werden dann benötigt, wenn die Teilfläche
(2) gemeinsam mit der Hauptfläche (3) bzw. als größtmögliche Bügelfläche (1) benutzt
wird, sowie ebenfalls in der Ruhestellung zum Wegräumen des Bügeltisches bei Nichtgebrauch,
weil sich dann alle Teilflächen (2, 3, 4) auch aneinander befinden. Durch das Aufliegen
auf (5 und 8) liegt diese Teilfläche (2) gerade und es kann kein Durchbiegen der Bügelfläche
(2) beim zum Bügeln notwendigen Druck durch die Bewegung des Bügeleisens erfolgen.
Die Führungsstangen (5) liegen unterhalb der Teilfläche (2), aber nicht direkt unter
einem Endbereich dieser Teilfläche (2), sondem mehr in Richtung von deren Mitte. Außerdem
ist der Abstand zwischen den einzelnen Führungsschienen (5) so groß gewählt, daß die
schmale Teilfläche (2) in einer Waagerechten gehalten wird. Die Führungsstangen (5.1,
5.2) sind an einer Seite mit einem Griffteil (9) miteinander verbunden und gewährleisten
dadurch eine bessere Handhabung beim Verschieben der Teilfläche (2).
[0018] Die Teilfläche (4) hat die Form eines mehrseitigen Vieleckes und bildet einen vollständigen
Endbereich der Bügelfläche (1). Eine Länge der Seite (4.1) der Teilfläche (4) entspricht
einer Gesamtheit der Einzellängen der Seiten (3.2 plus 2.2) und alle diese Seiten
(2.2, 3.2 und 4.1) stoßen im zusammengeschobenen Zustand der Bügelfläche (1) direkt
aneinander. Durch die zwischen den einzelnen Teilflächen (2, 3, 4) kaum vorhandenen
Zwischenräume ist die Gesamtbügelfläche (1) als große Bügelfläche nutzbar. Die Seite
(4.1) ist von den Seiten (2.2 und 3.2) um einen Drehpunkt (7) in eine separate Arbeitsstellung
drehbar, und so insbesondere zum Bügeln der Schulterbereiche von Bekleidungsoberteilen
geeignet. Das Drehen der Teilfläche (4) erfolgt durch eine Drehvorrichtung (6) und
kann durch Hand oder einen Motor ausgelöst werden. Bei der Drehbewegung bewegt sich
die Teilfläche (4) so weit von der Hauptfläche (3) weg, daß auch diese Teilfläche
(4) als separate Bügelfläche nutzbar ist. Sie ist insbesondere zum Bügeln der Schulterbereiche
bei Oberbekleidung geeignet. Die Seiten (4.1 und 4.2) der Teilfläche (4) stoßen in
einem Winkel α aneinander. Um ihn (α) ist besonders gut ein Kragenansatz der Oberbekleidung
legbar. Die Ausgestaltung der beiden angrenzenden Seiten (4.1 und 4.2) läßt zu, daß
die an den Kragen angrenzenden Bekleidungsseiten flächig auf der Bügelfläche (4) aufliegen
können. Nur die Seite (4.1) ist gerade ausgestaltet, weil sie an die übrigen Teilflächen
lückenlos angrenzen muß. Die Seite (4.2) ist dagegen vorteilhaft leicht gebogen ausgeführt,
um sich so besser den Formen der Schulterpartien dieser Bekleidungsteile anzupassen.
Ein Oberbekleidungsteil ist dadurch passend mit der Schultemaht aufzulegen. In einem
Arbeitsgang kann so ohne zusätzliches Umlegen des Hemdes o.ä. die gesamte Schulterpartie
gebügelt werden. Auch der Kragenansatz ist dadurch vollständig zu bügeln und bekommt
eine exakte Form. Dadurch ist ein einwandfreier Sitz des Kragens auch beim Tragen
einer Krawatte möglich.
[0019] Die gesamte Bügelfläche (1) kann für Linkshänder auch seitenverkehrt aufgebaut sein,
so daß die Teilfläche (4) sich auf der linken Seite befindet. Dadurch ist die Handhabung
für einen Linkshänder einfacher.
1. Bügeltisch mit einer Bügelfläche, welche sich aus einer Hauptfläche und mehreren in
Längs- und/oder Querrichtung angeordneten Teilflächen zusammensetzt, wobei ein Endbereich
der Bügelfläche einen einseitig schrägen Abschluß aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilflächen (2, 4) der Bügelfläche (1) immer in gleicher Ebene mit der Hauptfläche
(3) liegen und
daß die Teilflächen (2, 4) von der Hauptfläche (3) über Führungsmittel (5) verschiebbar
und/oder drehbar angeordnet sind.
2. Bügeltisch nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß die Hauptfläche (3) der Bügelfläche (1) gemeinsam mit den Teilflächen (2, 4) die
größte nutzbare Bügelfläche darstellt, während jede Teilfläche (2, 4) auch allein
oder in Kombination mit der Hauptfläche (3) als Bügelfläche nutzbar ist.
3. Bügeltisch nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet
daß die Teilfläche (2) an der längsten Seite (3.1) der Hauptfläche (3) angeordnet
und in voller Länge auf Führungselementen (5.3, 5.4) aufliegt und über Führungsstangen
(5.1, 5.2) seitlich verschiebbar ist.
4. Bügeltisch nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilfläche (2) auf den Führungsstangen (5) und/oder einer unterhalb der Bügelfläche
(1) angeordneten Abstützfläche (8) aufliegt.
5. Bügeltisch nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsstangen (5.1, 5.2) mit einem Griffteil (9) miteinander verbunden sind.
6. Bügeltisch nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Länge der Seite (4.1) der Teilfläche (4) einer Gesamtlänge der Seiten (3.2
plus 2.2) entspricht und
daß die Seiten (2.2, 3.2 und 4.1) im zusammengeschobenen Zustand der Bügelfläche (1)
aneinandergrenzen.
7. Bügeltisch nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seite (4.1) von den Seiten (2.2 und 3.2) um einen Drehpunkt (7) in die separate
Arbeitsstellung drehbar ist.
8. Bügeltisch nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7
dadurch gekennzeichnet,
daß das Drehen der Teilfläche (4) durch eine Drehvorrichtung (6) erfolgt und durch
Hand oder einen Motor auslösbar ist.
9. Bügeltisch nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seite (4.1 und 4.2) in einem Winkel (α) aneinanderstoßen, welcher zum Auflegen
eines Kragenansatzes einer Oberbekleidung ausgebildet ist, wobei an einen Kragen angrenzende
Bekleidungsseiten flächig auf der Bügelfläche (4) aufliegen.
10. Bügeltisch nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilflächen (2, 4) lösbar an der Hauptfläche (3) und/oder dem Untergestell
(10) festgelegt sind.