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(11) |
EP 0 872 592 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.01.2006 Patentblatt 2006/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.01.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zur Behandlung einer Faserstoffbahn sowie Dichtungseinrichtung für eine
solche Vorrichtung
Device for treating a fibrous web and sealing arrangement for this device
Dispositif pour le traitement d'une bande fibreuse et système assurant l'étanchéité
d'une telle installation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FI SE |
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Priorität: |
01.10.1997 DE 19743517 17.04.1997 DE 19716131
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.10.1998 Patentblatt 1998/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Voith Paper Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kahl, Peter
89547 Gerstetten (DE)
- Klein, Karl-Heinz
89567 Sontheim (DE)
- Müller, Wolfgang
89537 Giengen (DE)
- Oechsle, Markus
73566 Bartholomä (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 640 716 DE-A- 4 420 242 DE-U- 29 703 627
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DE-A- 3 910 600 DE-U- 29 613 809 GB-A- 2 153 508
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung einer Faserstoffbahn wie insbesondere
einer Papier- und/oder Kartonbahn, in der die Faserstoffbahn alleine oder zusammen
mit wenigstens einem Stützband wie insbesondere einem Entwässerungsband, Preßband,
Siebband und/oder dergleichen über wenigstens eine bewegte oder stationäre Stützfläche
geführt ist und auf der von einer solchen Stützfläche abgewandten Seite der Faserstoffbahn
gegenüber der Stützfläche wenigstens eine Dichtungseinrichtung vorgesehen ist, um
zumindest den größten Teil einer durch die Faserstoffbahn oder ein Stützband mitgeschleppte
Luftgrenzschicht abzustreifen.
[0002] Bei einer aus der DE-A-44 20 242 bekannten Vorrichtung dieser Art ist gegenüber einem
von zwei einander benachbarten Trockenzylindern eine sich quer zur Bahnlaufrichtung
erstreckende Abstreifleiste vorgesehen, die schwenkbar an einem Saugkasten angebracht
ist, der zwischen den beiden Trockenzylindern und einer perforierten Umlenkwalze angeordnet
ist und zur äußeren Besaugung der perforierten Umlenkwalze dient. Während des Betriebs
ist die aus Kunststoff bestehende oder durch einen Filzstreifen gebildete Abstreifleiste
radial zum betreffenden Trockenzylinder ausgerichtet und im Abstand von diesem angeordnet.
[0003] In der noch nicht veröffentlichten älteren DE 297 03 627 ist ein entgegen der Bahnlaufrichtung
nach außen gebogener Abweiser im Einlaufbereich eines Dampfblaskastens vorgesehen,
der am Außenumfang einer Preßwalze angeordnet ist, über die die Faserstoffbahn sowie
ein Filzband geführt sind. Durch den im Abstand von der Faserstoffbahn angeordneten
Abweiser wird die Luftgrenzschicht zumindest teilweise zur Außenwand des Dampfblaskastens
hin umgelenkt, über die der betreffende Luftanteil dann abgeleitet wird.
[0004] Des weiteren zeigen die in der EP -A-0 640 716, DE-U-296 13 809 und DE-A-39 10 600
beschriebenen Vorrichtungen starre, ebene Dichtungsplatten.
[0005] Die GB-A-2 153 508 wiederum beschreibt eine Lösung bei der die Platte den Luftstrom
einer Düse begrenzt.
[0006] Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
deren Dichtungseinrichtung insbesondere auch bei höheren Betriebsgeschwindigkeiten
stets eine optimale Dichtheit gewährleistet und gegenüber Störkörpern wie insbesondere
Papierbatzen oder dergleichen unempfindlich ist. Ferner soll eine geeignete Dichtungseinrichtung
bereitgestellt werden.
[0007] Diese Aufgabe wird bezüglich der Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Dichtungseinrichtung eine ebene oder zumindest abschnittsweise gekrümmte Dichtungsplatte
umfaßt, die vorzugsweise elastisch ausgebildet und/oder federnd nachgiebig gelagert
ist. Die Vorrichtung kann insbesondere auch mit einer solchen Dichtungseinrichtung
versehen sein, wie sie in den Ansprüchen 24 und 25 angegeben ist.
[0008] Aufgrund dieser Ausbildung wird insbesondere gegenüber den bisher üblichen Wollfilz-
und Luftmesserdichtungen eine höhere Dichtheit erreicht, wobei eventuelle Funktionsbeeinträchtigungen
insbesondere auch bei höheren Geschwindigkeiten praktisch ausgeschlossen sind. Aufgrund
der elastischen Abdichtung werden eventuell auftretende Störkörper wie insbesondere
Papierbatzen ohne irgendeine Beschädigung und ohne irgendeinen Dichtheitsverlust durchgelassen.
[0009] Die Anpreßkraft ist vorzugsweise einstellbar. Zusätzlich oder alternativ können auch
Mittel zur automatischen Nachstellung der Anpreßkraft vorgesehen sein. Es ist somit
unabhängig von den jeweiligen Betriebsbedingungen stets ein optimaler Betrieb beziehungsweise
eine optimale Dichtheit gewährleistet.
[0010] Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
erstreckt sich die Dichtungsplatte quer zur Bahnlaufrichtung.
[0011] Diese Dichtungsplatte kann insbesondere aus Metall, Kunststoff, faserverstärktem
Kunststoff oder einem Verbundwerkstoff bestehen.
[0012] Von besonderem Vorteil ist, wenn die Dichtungsplatte schwenkbar gelagert ist. Damit
kann die Dichtungsplatte insbesondere auch von der betreffenden Stützfläche weggeschwenkt
werden, um ungehindert beispielsweise ein neues Stützband einziehen zu können.
[0013] Bei einer zweckmäßigen praktischen Ausführungsform ist die Dichtungsplatte vorzugsweise
lösbar an einer schwenkbaren Halterung befestigt. Die Dichtungseinrichtung beziehungsweise
deren Dichtungsplatte kann somit erforderlichenfalls leicht und schnell ausgewechselt
werden.
[0014] Bei den in der Praxis bevorzugten Ausführungen ist die Dichtungsplatte insbesondere
mechanisch, pneumatisch und/oder hydraulisch anpreßbar.
[0015] Hierbei kann eine mechanische Anpressung der Dichtungsplatte beispielsweise über
wenigstens ein Gestänge, wenigstens eine Anpreßschraube, wenigstens eine Feder und/
oder dergleichen erfolgen. Im Fall einer pneumatischen und/oder hydraulischen Anpressung
ist die Dichtungsplatte vorzugsweise durch wenigstens eine Zylinder/Kolben-Einheit
beaufschlagbar.
[0016] Die Dichtungseinrichtung kann beispielsweise im Einlaufbereich eines Dampfblaskastens
vorgesehen sein. Bei einer zweckmäßigen praktischen Ausführung ist sie im Einlaufbereich
eines Dampfblaskastens vorgesehen, der am Außenumfang einer Preßwalze angeordnet ist,
über die die Faserstoffbahn und gegebenenfalls das Stützband geführt ist.
[0017] Hierbei ist die Dichtungseinrichtung zweckmäßigerweise an dem Dampfblaskasten angebracht
beziehungsweise schwenkbar gelagert.
[0018] Die Dichtungseinrichtung kann beispielsweise auch im Ablaufbereich eines Trockenzylinders
vorgesehen sein, in dem die Faserstoffbahn und ein Stützband von dem Trockenzylinder
ablaufen, um anschließend insbesondere einer durch einen äußeren Saugkasten besaugten
perforierten und/oder gerillten Umlenkwalze zugeführt zu werden.
[0019] Dabei ist die Dichtungseinrichtung vorzugsweise in Bahnlaufrichtung vor dem Ablaufbereich
angeordnet.
[0020] Ist die Dichtungseinrichtung einem solchen Saugkasten zugeordnet, so kann sie an
diesem Saugkasten angebracht beziehungsweise schwenkbar gelagert sein. Auch bei der
Verwendung anderer lufttechnischer Einrichtungen kann die Dichtungseinrichtung an
der betreffenden lufttechnischen Einrichtung angebracht sein.
[0021] Ist die Faserstoffbahn und gegebenenfalls wenigstens ein Stützband über eine insbesondere
durch eine Preßwalze, einen Trockenzylinder oder dergleichen gebildete gekrümmte Stützfläche
geführt, so liegt die Dichtungsplatte der auf der von der Stützfläche abgewandten
Seite der Faserstoffbahn vorgesehenen Dichtungseinrichtung vorteilhafterweise zumindest
im wesentlichen tangential an der Faserstoffbahn oder einem jeweiligen Stützband an.
[0022] Bei einer zweckmäßigen praktischen Ausführung liegt die Dichtungsplatte mit einem
sich quer zur Bahnlaufrichtung erstreckenden Randbereich an der Faserstoffbahn oder
einem jeweiligen Stützband an, während sie im Bereich ihres gegenüberliegenden Randes
vorzugsweise schwenkbar gelagert ist.
[0023] Dabei ist vorzugsweise zumindest der an der Faserstoffbahn beziehungsweise an einem
jeweiligen Stützband anliegende Randbereich der angepreßten Dichtungsplatte in der
Anpreß- beziehungsweise Schwenkebene gebogen.
[0024] Die erfindungsgemäße Dichtungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement
elastisch ausgebildet und/oder federnd nachgiebig gelagert ist und zusätzliche Mittel
vorgesehen sind, um das Dichtelement zumindest dann in einem minimalen Abstand von
der Bahn bzw. dem Stützband zu halten, wenn die Bahn bzw. das Stützband eine vorgebbare
Betriebsgeschwindigkeit erreicht hat. Vorteilhafte Weiterbildungen der Dichtungseinrichtung
sind in den betreffenden Unteransprüchen angegeben. Eine solche Dichtungseinrichtung
ist insbesondere auch bei der zuvor angegebenen Vorrichtung einsetzbar.
[0025] Zwischen dem Dichtelement und der Bahn bzw. dem Stützband ist vorzugsweise ein Einlaufspalt
gebildet.
[0026] Mit einer solchen Dichtungseinrichtung kann insbesondere auch eine dynamische Abdichtung
erreicht werden, die u.a. auch für Stabilisatoren geeignet ist. Dabei wird das Dichtungselement
bei zunehmenden Bahngeschwindigkeiten durch einen Teil der Luftgrenzschicht abgehoben,
so daß sich zumindest während des normalen Betriebs eine berührungslose Abdichtung
ergibt, wodurch ein Abrieb vermieden wird. Es wird allenfalls ein kleinerer Luftvolumenstrom
durchgelassen, der in keinem Fall mehr störend ist. Der Hauptstrom wird in jedem Fall
abgeblockt. Grundsätzlich ist es auch möglich, das Dichtelement von vornherein in
einem minimalen Abstand von der Bahn bzw. dem Stützband zu halten.
[0027] Eine solche dynamische Abdichtung kann vorteilhafterweise insbesondere dadurch erreicht
werden, daß das Dichtelement elastisch ausgebildet und/oder federnd nachgiebig gelagert
ist. Es kann somit beispielsweise auch lediglich eine elastische Ausbildung des Dichtelements
vorgesehen sein. Alternativ oder zusätzlich kann das Dichtelement federnd nachgiebig
gelagert sein. Ist das Dichtelement federnd nachgiebig gelagert, so es selbst auch
relativ starr ausgebildet sein, so daß die erforderliche Nachgiebigkeit in erster
Linie durch die federnde Lagerung erreicht wird. Alternativ oder zusätzlich können
auch zusätzliche Mittel vorgesehen sind, um das Dichtelement zumindest dann in einem
minimalen Abstand von der Bahn bzw. dem Stützband zu halten, wenn die Bahn bzw. das
Stützband eine vorgebbare Betriebsgeschwindigkeit erreicht hat.
[0028] Bei Stillstand und niedrigen Geschwindigkeiten wie insbesondere beim Hochfahren kann
das Dichtelement im Fall der Verwendung eines Stützbandes wie beispielsweise eines
Trockensiebes die Rückseite des Stützbades berühren. Dieser Kontakt tritt gegebenenfalls
nur kurzzeitig auf. Während des Betriebs hebt ein Teil der Luftgrenzschicht die vorzugsweise
flexible und/oder federnd nachgiebig gelagerte Dichtung ab. Infolge der dadurch erreichten
berührungslosen Abdichtung kann es zu keinem Abrieb kommen. Die mit dem Stützband
mitgeschleppte Luftgrenzschicht wird zum größten Teil abgeschabt oder abgestreift,
so daß allenfalls ein kleiner Teil des Grenzluftstromes in den zu evakuierenden Raum
gelangt. Geht eine sogenannte "Papierwurst" bei einem Abriß durch die Maschine, so
weicht das elastisch ausgebildete und/oder federnd nachgiebig gelagerte Dichtelement
aus.
[0029] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt die einzige Figur eine rein schematische
Teilansicht einer Trockenpartie einer Vorrichtung zur Behandlung einer Faserstoffbahn
mit einer einem Trokkenzylinder zugeordneten Dichtungseinrichtung.
[0030] Die betreffende Vorrichtung dient der Behandlung einer Faserstoffbahn 10 wie insbesondere
einer Papier- und/oder Kartonbahn.
[0031] In der Figur ist teilweise ein Trockenzylinder 12 der Trockenpartie dargestellt,
der sich in Richtung des Pfeiles F dreht und über den zusammen mit der Faserstoffbahn
10 ein Stützband 14 geführt ist, das im vorliegenden Fall durch ein Trockensieb gebildet
ist.
[0032] Das zusammen mit der Faserstoffbahn 10 über den Trockenzylinder 12 geführte Stützband
14 läuft mit der Faserstoffbahn 10 in einem Ablaufbereich A von der durch die Außenumfangsfläche
des Trockenzylinders 12 gebildeten Stützfläche 16 ab, um anschließend in Bahnlaufrichtung
L beispielsweise einer durch einen lediglich angedeuteten äußeren Saugkasten 18 besaugten
perforierten und/oder gerillten, hier nicht dargestellten Umlenkwalze zugeführt zu
werden.
[0033] Auf der von der Stützfläche 16 abgewandten Seite der Faserstoffbahn 10 sowie des
Stützbandes 14 ist eine Dichtungseinrichtung 20 vorgesehen, die im vorliegenden Fall
in Bahnlaufrichtung L vor dem Ablaufbereich A angeordnet ist. Diese Dichtungseinrichtung
20 dient beim dargestellten Ausführungsbeispiel dazu, zumindest den größten Teil einer
durch das außenliegende Stützband 14 mitgeschleppten Luftgrenzschicht abzustreifen.
Wie anhand der Figur zu erkennen ist, liegt die Faserstoffbahn 10 zwischen dem Stützband
14 und dem Trockenzylinder 12, so daß sie zumindest bei Stillstand und niedrigen Geschwindigkeiten
mit dem Trockenzylinder 12 unmittelbar in Kontakt kommt.
[0034] Die Dichtungseinrichtung 20 umfaßt eine gegen das Stützband 14 anpreßbare ebene oder
zumindest abschnittsweise gekrümmte Dichtungsplatte 22, die vorzugsweise elastisch
ausgebildet und/oder federnd nachgiebig gegen das Stützband 14 anpreßbar ist.
[0035] Diese sich quer zur Bahnlaufrichtung L erstreckende Dichtungsplatte 22 kann beispielsweise
aus Metall, Kunststoff, faserverstärktem Kunststoff oder einem Verbundwerkstoff bestehen.
[0036] Wie anhand der Figur zu erkennen ist, ist die Dichtungsplatte 22 an ihrem oberen,
sich quer zur Bahnlaufrichtung L erstreckenden Rand lösbar in einer Halterung 24 befestigt,
die um eine quer zur Bahnlaufrichtung L verlaufende Achse S schwenkbar am Saugkasten
18 angebracht ist.
[0037] Dabei ist der obere Rand der Dichtungsplatte 22 vorzugsweise lösbar in einer gabelförmigen
Aufnahme 26 der schwenkbaren Halterung 24 aufgenommen.
[0038] Die schwenkbare Halterung 24 umfaßt ferner wenigstens eine Lasche 28, mit deren freiem
Ende beispielsweise ein Gestänge 30 gekoppelt ist, das entsprechend dem Doppelpfeil
D in zwei einander entgegengesetzten Richtungen verstellbar ist, um die Dichtungsplatte
22 durch ein entsprechendes Verschwenken um die Achse S an das Stützband 14 anzupressen
oder von diesem zu entfernen.
[0039] Wie anhand der Figur zu erkennen ist, liegt die Dichtungsplatte 22 mit ihrem freien
sich quer zur Bahnlaufrichtung L erstreckenden Randbereich 32 an dem Stützband 14
an, wobei die Anlage in Bahnlaufrichtung L etwas vor dem Auflaufbereich A erfolgt.
Dabei ist der an dem Stützband 14 anliegende Randbereich 32 zumindest bei angepreßter
Dichtungsplatte 22 in der dargestellten Weise in der Anpreß- beziehungsweise Schwenkebene
gebogen.
[0040] Die Anpreßkraft ist vorzugsweise einstellbar. Zudem ist die Dichtungseinrichtung
22 zweckmäßigerweise so ausgelegt, daß eine automatische Nachstellung dieser Anpreßkraft
erfolgt.
[0041] Durch die Dichtungseinrichtung 20 wird im vorliegenden Fall u.a. verhindert, daß
ein größerer Anteil der durch das Stützband 14 mitgeschleppten Luft in den Bereich
der hier nicht dargestellten, von außen besaugten Umlenkwalze gelangt, so daß der
im Saugkasten 18 zu erzeugende Unterdruck und damit der zur Unterdruckerzeugung erforderliche
Energieaufwand gering gehalten werden können.
[0042] Während des Betriebs hebt ein Teil der Luftgrenzschicht LG die vorzugsweise flexible
und/oder federnd nachgiebig gelagerte Dichtungsplatte 22 ab, was im vorliegenden Fall
noch dadurch unterstützt wird, daß zwischen der Dichtungsplatte 22 und dem Stützband
14 ein Einlaufspalt gebildet wird. Infolge der hierbei erreichten berührungslosen
Abdichtung kann es zu keinem Abrieb kommen. Die mit dem Stützband 14 mitgeschleppte
Luftgrenzschicht LG wird zum größten Teil abgeschabt oder abgestreift, so daß allenfalls
ein kleiner Teil T des Grenzluftstromes in den zu evakuierenden Raum gelangt. Geht
eine sogenannte "Papierwurst" bei einem Abriß durch die Maschine, so weicht die elastisch
ausgebildete und/oder federnd nachgiebig gelagerte Dichtungsplatte 22 aus.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 10
- Faserstoffbahn
- 12
- Trockenzylinder
- 14
- Stützband
- 16
- Stützfläche
- 18
- Saugkasten
- 20
- Dichtungseinrichtung
- 22
- Dichtungsplatte
- 24
- Halterung
- 26
- gabelförmige Aufnahme
- 28
- Lasche
- 30
- Gestänge
- 32
- Randbereich
- A
- Ablaufbereich
- D
- Doppelpfeil
- F
- Pfeil
- L
- Bahnlaufrichtung
- S
- Schwenkachse
- LG
- Luftgrenzschicht
- T
- kleiner Teil
1. Vorrichtung zur Behandlung einer Faserstoffbahn (10) wie insbesondere einer Papier-
und/oder Kartonbahn, in der die Faserstoffbahn (10) alleine oder zusammen mit wenigstens
einem Stützband (14) wie insbesondere einem Entwässerungsband, Preßband, Siebband
und/oder dergleichen über wenigstens eine bewegte oder stationäre Stützfläche (16)
geführt ist und auf der von einer solchen Stützfläche (16) abgewandten Seite der Faserstoffbahn
(10) gegenüber der Stützfläche (16) wenigstens eine Dichtungseinrichtung (20) vorgesehen
ist, um zumindest den größten Teil einer durch die Faserstoffbahn (10) oder ein Stützband
(14) mitgeschleppten Luftgrenzschicht abzustreifen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungseinrichtung (20) eine ebene oder zumindest abschnittsweise gekrümmte
Dichtungsplatte (22) umfaßt, die elastisch ausgebildet und/oder federnd nachgiebig
gelagert ist und das Mittel (24, 28) vorgesehen sind, um das Dichtelement (20) zumindest
dann in einem minimalen Abstand von der Bahn (10) bzw. dem Stützband (14) zu halten,
wenn die Bahn bzw. das Stützband eine vorgebbare Betriebsgeschwindigkeit erreicht
hat.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungseinrichtung (20) eine gegen die Faserstoffbahn (10) oder ein Stützband
(14) anpreßbare ebene oder zumindest abschnittsweise gekrümmte Dichtungsplatte (22)
umfaßt, die elastisch ausgebildet und/oder federnd nachgiebig gegen die Faserstoffbahn
(10) bzw. das Stützband (14) anpreßbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anpreßkraft einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel zur automatischen Nachstellung der Anpreßkraft vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Dichtungsplatte (22) quer zur Bahnlaufrichtung (L) erstreckt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungsplatte (22) aus Metall, Kunststoff, faserverstärktem Kunststoff oder
einem Verbundwerkstoff besteht.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Dichtungsplatte (22) schwenkbar gelagert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungsplatte (22) vorzugsweise lösbar an einer schwenkbaren Halterung (24)
befestigt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungsplatte (22) mechanisch anpreßbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mechanische Anpressung der Dichtungsplatte (22) über wenigstens ein Gestänge
(30), wenigstens eine Anpreßschraube, wenigstens eine Feder und/oder dergleichen erfolgt.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungsplatte (22) pneumatisch und/oder hydraulisch anpreßbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungsplatte (22) durch wenigstens eine Zylinder/ Kolben-Einheit beaufschlagbar
ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Dichtungseinrichtung (20) im Bereich einer insbesondere in einer Pressenpartie oder
einer Trockenpartie eingesetzten lufttechnischen Einrichtung (18) wie insbesondere
einem Dampfblaskasten, einem Saugkasten, einem Stabilisator, Belüftungseinbauten
und/oder dergleichen vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungseinrichtung (20) im Einlaufbereich eines Dampfblaskastens vorgesehen
ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungseinrichtung (20) im Einlaufbereich eines Dampfblaskastens vorgesehen
ist, der am Außenumfang einer Preßwalze angeordnet ist, über die die Faserstoffbahn
(10) und gegebenenfalls das Stützband (14) geführt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungseinrichtung (20) an dem Dampfblaskasten angebracht ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungseinrichtung (20) im Ablaufbereich (A) eines Trokkenzylinders (12) vorgesehen
ist, in dem die Faserstoffbahn (10) und ein Stützband (14) von dem Trockenzylinder
(12) ablaufen, um anschließend einer durch einen äußeren Saugkasten (18) bebesaugten
perforierten und/oder gerillten Umlenkwalze zugeführt zu werden.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungseinrichtung (20) in Bahnlaufrichtung (L) vor dem Ablaufbereich (A) angeordnet
ist.
19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungseinrichtung (20) an der lufttechnischen Einrichtung (18) angebracht
ist.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Faserstoffbahn (10) und gegebenenfalls wenigstens ein Stützband (14) über eine
insbesondere durch eine Preßwalze, einen Trockenzylinder (12) oder dergleichen gebildete
gekrümmte Stützfläche (16) geführt ist und daß die Dichtungsplatte (22) der auf der
von der Stützfläche (16) abgewandten Seite der Faserstoffbahn (10) vorgesehenen Dichtungseinrichtung
(20) zumindest im wesentlichen tangential an der Faserstoffbahn (10) oder einem jeweiligen
Stützband (14) anliegt.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungsplatte (22) mit einem sich quer zur Bahnlaufrichtung (L) erstreckenden
Randbereich (32) an der Faserstoffbahn (10) oder einem jeweiligen Stützband (14) anliegt
und im Bereich ihres gegenüberliegenden Randes vorzugsweise schwenkbar gelagert ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest der an der Faserstoffbahn (10) bzw. einem jeweiligen Stützband (14) anliegende
Randbereich der angepreßten Dichtungsplatte (22) in der Anpreß- bzw. Schwenkebene
gebogen ist.
23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützband (14) durch ein Trockensieb gebildet ist.
24. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der minimale Abstand in einem Bereich von etwa 0,5 mm bis etwa 1,5 mm liegt.
25. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der minimale Abstand einstellbar ist.
26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Dichtelement (22) und der Bahn (10) bzw. dem Stützband (14) ein Einlaufspalt
gebildet ist.
1. Apparatus for treating a fibrous web (10), such as in particular a paper and/or board
web, in which the fibrous web (10), on its own or together with at least one supporting
belt (14), such as in particular a dewatering belt, a press belt, a fabric belt and/or
the like, is led over at least one moving or stationary supporting surface (16) and,
on the side of the fibrous web (10) facing away from such a supporting surface (16),
at least one sealing device (20) with respect to the supporting surface (16) is provided,
in order to strip off at least the major part of an air boundary layer carried along
by the fibrous web (10) or a supporting belt (14),
characterized in that the sealing device (20) comprises a flat or at least sectionally curved sealing plate
(22), which is elastic and/or resiliently mounted, and in that means (24, 28) are provided in order to keep the sealing element (20) at a minimum
distance from the web (10) or the supporting belt (14), at least when the web or the
supporting belt has reached a predefinable operating speed.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the sealing device (20) comprises a flat or at least sectionally curved sealing plate
(22) which can be pressed against the fibrous web (10) or a supporting belt (14) and
which is elastic and/or can be pressed resiliently against the fibrous web (10) or
the supporting belt (14).
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the contact force is adjustable.
4. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that means for automatic readjustment of the contact force are provided.
5. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing plate (22) extends transversely with respect to the web running direction
(L).
6. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing plate (22) consists of metal, plastic, fibre-reinforced plastic or a
composite material.
7. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing plate (22) is pivotably mounted.
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that the sealing plate (22) is preferably detachably fixed to a pivotable holder (24).
9. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing plate (22) can be pressed on mechanically.
10. Apparatus according to Claim 9, characterized in that the mechanical pressing of the sealing plate (22) is carried out via at least one
linkage (30), at least one pressing screw, at least one spring and/or the like.
11. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing plate (22) can be pressed on pneumatically and/or hydraulically.
12. Apparatus according to Claim 11, characterized in that the sealing plate (22) can be acted upon by at least one cylinder/piston unit.
13. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing device (20) is provided in the region of a technical air device (18)
used in particular in a press section or a drying section, such as in particular a
steam blower box, a suction box, a stabilizer, ventilation fittings and/or the like.
14. Apparatus according to Claim 13, characterized in that the sealing device (20) is provided in the inlet region of a steam blower box.
15. Apparatus according to Claim 14, characterized in that the sealing device (20) is provided in the inlet region of a steam blower box which
is arranged on the outer circumference of a press roll, over which the fibrous web
(10) and, if appropriate, the supporting belt (14) is led.
16. Apparatus according to Claim 14 or 15, characterized in that the sealing device (20) is fitted to the steam blower box.
17. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing device (20) is provided in the exit region (A) of a drying cylinder (12),
in which the fibrous web (10) and a supporting belt (14) run off the drying cylinder
(12), in order then to be fed to a perforated and/or grooved deflection roll evacuated
by means of an external suction box (18).
18. Apparatus according to Claim 17, characterized in that the sealing device (20) is arranged before the exit region (A) in the web running
direction (L).
19. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing device (20) is fitted to the technical air device (18).
20. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the fibrous web (10) and, if appropriate, at least one supporting belt (14) is led
over a curved supporting surface (16) formed in particular by a press roll, a drying
cylinder (12) or the like, and in that the sealing plate (22) of the sealing device (20) provided on the side of the fibrous
web (10) facing away from the supporting surface (16) bears at least substantially
tangentially on the fibrous web (10) or a respective supporting belt (14).
21. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the sealing plate (22) bears on the fibrous web (10) or a respective supporting belt
(14) with an edge region (32) extending transversely with respect to the web running
direction (L) and is preferably pivotably mounted in the region of its opposite edge.
22. Apparatus according to Claim 21, characterized in that at least the edge region of the pressed-on sealing plate (22) bearing on the fibrous
web (10) or a respective supporting belt (14) is curved in the pressing or pivoting
plane.
23. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the supporting belt (14) is formed by a dryer fabric.
24. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the minimum distance lies in a range from about 0.5 mm to about 1.5 mm.
25. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the minimum distance is adjustable.
26. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that an inlet gap is formed between the sealing element (22) and the web (10) or the supporting
belt (14).
1. Dispositif pour le traitement d'une bande de matière fibreuse (10) telle qu'en particulier
une bande de papier et/ou de carton, dans lequel la bande de matière fibreuse (10)
est guidée soit seule, soit conjointement avec au moins une toile d'appui (14) telle
qu'en particulier une toile de déshumidification, une toile de pressage, une toile
formant tamis et/ou analogues, par le biais d'au moins une surface d'appui (16), en
mouvement ou stationnaire, et sur la face de la bande de matière fibreuse (10), éloignée
d'une telle surface d'appui (16) est prévu en regard de la surface d'appui (16) au
moins un équipement d'étanchéité (20), afin de retirer au moins la plus grande partie
d'une couche limite d'air entraînée par la bande de matière fibreuse (10) ou par une
toile d'appui (14),
caractérisé en ce que
l'équipement d'étanchéité (20) comprend une plaque d'étanchéité (22) plane ou recourbée
au moins dans une section, à conformation élastique et/ou montée de manière flexible
sur ressorts et en ce que des moyens (24, 28) sont prévus, afin de maintenir l'élément d'étanchéité (20) au
moins alors en un écartement minimal par rapport à la bande (10), respectivement à
la toile d'appui (14), si la bande, respectivement la toile d'appui (14), a atteint
une vitesse de défilement prédéfinie.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'équipement d'étanchéité (20) comprend une plaque d'étanchéité (22) plane ou recourbée
au moins dans une section, susceptible d'être appliquée par pression contre la bande
de matière fibreuse (10) ou contre une toile d'appui (14), ladite plaque d'étanchéité
étant de conformation élastique et/ou susceptible d'être appliquée par pression de
manière flexible sur ressorts contre la bande de matière fibreuse (10), respectivement
contre la toile d'appui (14).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la force de pressage est réglable.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des moyens pour l'ajustement automatique de la force de pressage sont prévus.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque d'étanchéité (22) s'étend transversalement au sens de défilement de la bande
(L).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque d'étanchéité (22) se compose de métal, de plastique, de plastique renforcé
par des fibres ou d'une matière composite.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque d'étanchéité (22) est montée à pivotement.
8. Dispositif selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
la plaque d'étanchéité (22) est fixée de préférence de manière amovible à un organe
de maintien (24) monté à pivotement.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque d'étanchéité (22) est susceptible d'être appliquée mécaniquement par effort
de pression.
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
l'application mécanique par pression de la plaque d'étanchéité (22) s'effectue par
le biais d'au moins un ensemble de tiges (30), d'au moins une vis de mise en pression,
d'au moins un ressort et/ou analogues.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque d'étanchéité (22) est susceptible d'être appliquée en pression de manière
pneumatique et/ou hydraulique.
12. Dispositif selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
la plaque d'étanchéité (22) est susceptible d'être sollicitée par au moins une unité
cylindre/piston.
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'équipement d'étanchéité (20) est prévu dans la zone d'un équipement aéraulique (18),
tel qu'en particulier une caisse à soufflage de vapeur, une caisse aspirante, un stabilisateur,
des installations de ventilation et/ou analogues, mis en oeuvre en particulier dans
une partie de pressage ou dans une partie sèche.
14. Dispositif selon la revendication 13,
caractérisé en ce que
l'équipement d'étanchéité (20) est prévu dans la zone d'arrivée ou engagement d'une
caisse à soufflage de vapeur.
15. Dispositif selon la revendication 14,
caractérisé en ce que
l'équipement d'étanchéité (20) est prévu dans la zone d'arrivée ou engagement d'une
caisse à soufflage de vapeur, qui est disposée à la périphérie externe d'un rouleau
presseur par le biais duquel la bande de matière fibreuse (10) et éventuellement la
toile d'appui (14) est guidée.
16. Dispositif selon la revendication 14 ou 15,
caractérisé en ce que
l'équipement d'étanchéité (20) est implanté au niveau de la caisse à soufflage de
vapeur.
17. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'équipement d'étanchéité (20) est prévu dans la zone de déroulement (A) d'un cylindre
sécheur (12), dans laquelle la bande de matière fibreuse (10) et une toile d'appui
(14) se déroulent en s'éloignant du cylindre sécheur (12), afin d'être dirigées ensuite
vers un rouleau déflecteur perforé et/ou rainuré, soumis à un effet d'aspiration par
une caisse aspirante externe (18).
18. Dispositif selon la revendication 17,
caractérisé en ce que
l'équipement d'étanchéité (20) est disposé dans le sens de défilement de la bande
(L) avant la zone de déroulement (A).
19. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'équipement d'étanchéité (20) est implanté au niveau de l'équipement aéraulique (18).
20. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la bande de matière fibreuse (10), ainsi qu'éventuellement au moins une toile d'appui
(14), est guidée par le biais d'une surface d'appui (16) recourbée, constituée en
particulier par un rouleau presseur, un cylindre sécheur (12) ou analogues et en ce que la plaque d'étanchéité (22) de l'équipement d'étanchéité (20), prévu sur la face
de la bande de matière fibreuse (10) qui est éloignée de la surface d'appui (16),
repose au moins pour l'essentiel en appui tangentiel sur la bande de matière fibreuse
(10) ou sur une toile d'appui considérée (14).
21. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque d'étanchéité (22) est en appui, par une zone périphérique (32) s'étendant
transversalement au sens de défilement de la bande (L), sur la bande de matière fibreuse
(10) ou sur une toile d'appui (14) considérée, et est montée de préférence à pivotement
dans la zone de son bord opposé.
22. Dispositif selon la revendication 21,
caractérisé en ce que
au moins la zone périphérique de la plaque d'étanchéité (22) qui est appliquée en
pression, reposant en appui sur la bande de matière fibreuse (10), respectivement
sur une toile d'appui (14) considérée, a un profil courbe dans le plan de mise en
pression, respectivement de pivotement.
23. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la toile d'appui (14) est constituée par un tamis de séchage.
24. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'écartement minimal se situe dans une plage allant de 0,5 mm environ à 1,5 mm environ.
25. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'écartement minimal est réglable.
26. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
entre l'élément d'étanchéité (22) et la bande (10), respectivement la toile d'appui
(14), est ménagée une fente d'arrivée ou engagement.
