[0001] Die Erfindung betrifft einen Scheinwerfer für Fahrzeuge mit einer Lichtquelle und
einem Reflektor, der aus dem von der Lichtquelle ausgesandten Licht ein Lichtbündel
bildet, das eine vorgegebene Lichtverteilung mit einer Hell-/Dunkelgrenze erzeugt.
[0002] Aufgrund der unterschiedlichen gesetzlichen Bestimmungen für die Lichtverteilung
von Fahrzeugscheinwerfern und des Unterschieds zwischen Rechts- und Linksverkehr in
den unterschiedlichen Ländern ist es bisher notwendig, für jedes weltweit vertriebene
Fahrzeug zwei verschiedene Scheinwerfer, zu bauen.
[0003] Aus der DE 43 07 109 A1 ist ein Scheinwerter mit einem Reflektor bekannt, der durch
Rotation des Reflektors um seine optische Achse zwischen Links- und Rechtsverkehr
umgerüstet werden kann. Nachteilig an dem bekannten Scheinwerfer ist, daß bei Rotation
des gesamten Reflektors die Lichtverteilung auf einer Seite die Hell-/Dunkelgrenze
unerwünscht unterschreitet, so daß die Lichtverteilung nur für eine Verkehrsart optimal
ausgerichtet werden kann.
[0004] Aus der DE 43 07 110 A1 ist ein Scheinwerfer mit einem Reflektor bekannt, der eine
symmetrische Lichtverteilung für Rechts- und Linksverkehr aufweist, wobei eine Seite
der Lichtverteilung durch Abschirmen eines ausgewählten Reflektorbereiches mit Hilfe
einer zwischen Reflektor und Lichtquelle angeordneten Abschirmvorrichtung ausgeblendet
wird. Nachteilig an diesem bekannten Scheinwerfer ist, daß ein Reflektorbereich nicht
zur Lichtverteilung für Rechts- bzw. Linksverkehr beitragen kann.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Scheinwerfer für Fahrzeuge mit einem
Reflektor anzugeben, der auf einfache Weise eine homogene Lichtverteilung mit einer
scharfen Hell-/Dunkelgrenze in verschiedenen Betriebsarten ermöglicht.
[0006] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Reflektor als Freiflächenreflektor derart
ausgebildet ist, daß eine erste vorgegebene Lichtverteilung in einer ersten Betriebsposition
einstellbar ist und daß eine zweite vorgegebene Lichtverteilung durch translatorische
Veränderung der relativen Lage der Lichtquelle zu dem Reflektor von der ersten Betriebsposition
in die zweite Betriebsposition einstellbar ist.
[0007] Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin, daß durch Veränderung des Abstandes
zwischen der Lichtquelle und dem Reflektor mindestens zwei unterschiedliche Typen
von Lichtverteilungen erzeugbar sind, wobei die Lichtverteilungen den lichttechnischen
Anforderungen vollkommen gerecht werden. Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde,
daß durch eine translatorische Veränderung der Relativlage von Reflektor und Lichtquelle
dieselbe eine neue Fokussierposition einnimmt, in der durch eine abgestimmte Ausbildung
des Freiflächenreflektors eine andere vorgegebene Lichtverteilung erzeugbar ist.
[0008] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der Reflektor derart als Freiflächenreflektor
ausgebildet, daß durch eine relative Verschiebung der Lichtquelle auf der optischen
Achse des Reflektors eine zweite Lichtverteilung erzeugt werden kann. Durch einfache
Justagemittel kann somit der Scheinwerfer mindestens zwei unterschiedliche Typen von
Lichtverteilungen erzeugen. Beispielsweise kann der Scheinwerfer in einer ersten Betriebsposition
als Scheinwerfer mit einer Lichtverteilung für Rechtsverkehr eingesetzt werden und
in einer zweiten Betriebsposition, in der die Lichtquelle einen geringeren Abstand
zur Bohrung des Reflektors einnimmt, zur Erzeugung einer Lichtverteilung für Linksverkehr
dienen. Dadurch, daß der Fokuspunkt der Lichtquelle für die jeweiligen Betriebspositionen
fest vorgegeben ist, kann eine einfache Einstellung für die jeweiligen Verkehrstypen
vorgenommen werden.
[0009] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Reflektor eine erste
Reflektorhälfte auf, die einen ersten Sektor zur Bildung eines asymmetrischen Anstiegs
der Lichtverteilung für Rechtsverkehr und einen zweiten Sektor zur Bildung eines asymmetrischen
Anstiegs der Lichtverteilung für Linksverkehr aufweist. Dabei bewirkt die Vorfokussierung,
d.h. die Veränderung des Fokuspunktes in Richtung des Reflektors auf der optischen
Achse, daß die von der Reflektorhälfte erzeugte Lichtverteilung verdreht wird so daß
jeweils auf der anderen Seite einer Vertikalen ein asymmetrischer Anstieg erzeugt
werden kann.
[0010] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der Sektor zur Bildung des asymmetrischen
Anstiegs für Linksverkehr in einem oberen Bereich der ersten Reflektorhälfte angeordnet.
Hierdurch kann eine gezielte Steuerung durch eine eventuell den Scheinwerfer abdeckenden
Optikscheibe vorgenommen werden, da sich die durch den oberen Bereich des Reflektors
reflektierten Lichtstrahlen nicht kreuzen.
[0011] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.
[0012] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert.
[0013] Es zeigen:
- Figur 1:
- einen Scheinwerfer im horizontalen Längsschnitt,
- Figur 2a:
- eine Aufteilung der linken Reflektorhälfte mit einer Mehrzahl von Teilflächen zur
Erzeugung einer Lichtverteilung im Rechtsverkehr,
- Figur 2b:
- eine schematische Darstellung einer Lichtverteilung der durch die linke Reflektorhälfte
nach Figur 2 a) erzeugten Lichtverteilung,
- Figur 3a:
- eine Aufteilung der linken Reflektorhälfte mit einer Mehrzahl von Teilflächen zur
Erzeugung einer Lichtverteilung im Linksverkehr,
- Figur 3b:
- eine schematische Darstellung einer durch die linke Reflektorhälfte gemäß Figur 3a
erzeugten Lichtverteilung im Linksverkehr,
- Figur 4a:
- eine Aufteilung der rechten Reflektorhälfte mit einer Mehrzahl von Teilflächen zur
Erzeugung einer Lichtverteilung im Rechtsverkehr,
- Figur 4b:
- eine schematische Darstellung einer durch die rechte Reflektorhälfte nach Figur 4a
erzeugte Lichtverteilung im Rechtsverkehr,
- Figur 4c:
- eine schematische Darstellung einer durch die rechte Reflektorhälfte nach Figur 4a
erzeugten Lichtverteilung im Linksverkehr und
- Figur 5:
- eine Vorderansicht auf eine Optikscheibe für einen Scheinwerfer mit einer Lichtverteilung
für Linksverkehr.
[0014] Figur 1 zeigt einen schematisch dargestellten Scheinwerfer (1), der als Abblendlichtscheinwerfer
für Kraftfahrzeuge verwendet wird. Der Scheinwerfer (1) weist einen Reflektor (2)
auf, in dem eine Lichtquelle (3) eingesetzt ist. Die Lichtquelle (3) kann vorzugsweise
als Halogenlampe, insbesondere als H7-Lampe ausgebildet sein. Es kann auch eine geeignete
Gasentladungslampe zur Anwendung kommen. Der Reflektor (2) weist eine zentrale, koaxial
zu einer optischen Achse (A) angeordnete Bohrung (4), in der in an sich bekannter
Weise die Lichtquelle (3) kraftschlüssig mit dem Reflektor (2) verbunden ist. Der
Reflektor (2) ist ortsfest in einem Scheinwerfergehäuse (5) angeordnet, wobei die
Lichtaustrittsöffnung des Scheinwerfers durch eine transparente Abdeckscheibe (6)
aus Glas oder Kunststoff abgedeckt ist. Die Abdeckscheibe (6) kann als klare Abdeckscheibe
ohne Streuwirkung ausgebildet sein. Alternativ kann die Abdeckscheibe (6) auch als
Optikscheibe mit Streuwirkung ausgeführt sein. Der Reflektor (2) ist als Freiflächenreflektor
ausgebildet, der aus mehreren Teilflächen besteht, so daß das von der Lichtquelle
(3) ausgesandte Licht als ein Lichtbündel reflektiert und eine vorgegebene Lichtverteilung
auf einem senkrecht vor dem Fahrzeug angeordneten Meßschirm (7) erzeugt wird.
[0015] Durch Verschiebung der Lichtquelle (3) aus einer Betriebsposition, in der eine erste
Lichtverteilung erzeugt wird, entlang der optischen Achse (A) um einen Weg (Δs) ist
der Scheinwerfer (1) in eine Betriebsposition bringbar, in der eine zweite Lichtverteilung
erzeugt werden kann. Je nach Einstellung der Betriebsposition kann somit der Scheinwerfer
(1) zur Erzeugung unterschiedlicher Lichtverteilungen eingesetzt werden. Beispielsweise
kann durch Einstellung der Lichtquelle (3) in einer ersten Betriebsposition eine Lichtverteilung
für Rechtsverkehr und in einer zweiten Betriebsposition eine Lichtverteilung für Linksverkehr
erzeugt werden. Für den im folgenden beschriebenen Reflektor (2) beträgt der Weg Δs
2,5mm. Die Verringerung des Abstandes der Lichtquelle (3) von der Bohrung (4) des
Reflektors (2) kann beispielsweise durch Aufsetzen eines Ringes auf die Lampenfassung
der Lichtquelle (3) rückseitig des Reflektors (2) eingestellt werden. Durch einfache
mechanische Justagemittel kann somit bei Fertigung des Scheinwerfers (1) eine fest
vorgegebene Betriebsposition der Lichtquelle (3) eingestellt werden.
[0016] Im folgenden werden die Reflektoraufteilungen bzw. die sich daraus ergebenden Lichtverteilungen
für eine erste Betriebsposition mit einer Lichtverteilung für Rechtsverkehr und einer
zweiten Betriebsposition mit einer Lichtverteilung für Linksverkehr anhand der Figuren
2a bis 4c beschrieben. Der Reflektor (2) weist eine linke Reflektorhälfte (8) und
eine rechte Reflektorhälfte (9) auf, wobei die Teilflächen der linken Reflektorhälfte
(8) derart geformt sind, daß in der ersten Betriebsposition ein asymmetrischer Anstieg
rechts der Vertikalen des Meßschirms (7) und in der zweiten Betriebsposition ein asymmetrischer
Anstieg links der Vertikalen (V) des Meßschirms (7) erzeugt wird. Wie aus Figur 2a
und Figur 2b zur ersehen ist, erzeugt ein oberer Bereich bzw. ein oberer Sektor (10)
eine Basislichtverteilung links der Vertikalen (V) unterhalb der horizontalen Hell-/Dunkelgrenze.
Beispielhaft für die Teilflächen sind die Wendelbilder der Lichtquelle (3) an den
Reflektorpunkten a,b und c des oberen Bereichs (10) in der Lichtverteilung gemäß Figur
2b skizziert. Ein unterer Bereich (11) weist einen Sektor (12) auf, der einen asymmetrischen
15°-Anstieg (13) rechts der Vertikalen (V) erzeugt. Beispielhaft sind die an den Reflektorpunkten
d und e reflektierten Wendelbilder dargestellt, deren obere Seiten die Hell-/Dunkelgrenze
festlegen. In den beschriebenen Lichtverteilungsdarstellungen repräsentiert die gestrichelte
Kontur die durch die beiden Reflektorhälften (8) und (9) in der jeweiligen Betriebsart
erzeugte Lichtverteilung.
[0017] Wie aus Figur 3a und Figur 3b zu ersehen ist, erzeugt der obere Bereich (10) in der
zweiten Betriebsposition den asymmetrischen Anstieg links der Vertikalen (V) und legt
damit die Hell-/Dunkelgrenze auf der linken Seite fest. Der untere Bereich (11) der
Reflektorhälfte (8) trägt zur Basislichtverteilung auf der rechten Seite der Vertikalen
(V) bei. Wie die Wendelbilder an den Reflektorpunkten a', b', c', d' und e' zeigen,
bewirkt die Vorfokussierung, d. h. die Verringerung des Abstandes der Lichtquelle
(3) von der Bohrung (4) des Reflektors (2) um den vorgegebenen Weg Δs eine Lichtverteilung,
die im Uhrzeigersinn um die optische Achse (A) verdreht ist.
[0018] Wie aus den Figuren 4 a) und 4 b) deutlich wird, trägt in der Betriebsposition für
Rechtsverkehr ein oberer Bereich (14) der rechten Reflektorhälfte (9) zur Basislichtverteilung
auf der rechten Seite der Vertikalen (V) bei. Ein unterer Bereich (15) der Reflektorhälffe
(9) erzeugt Lichtbilder entlang der Hell-/Dunkelgrenze (16) auf der linken Seite der
Vertikalen (V). Die Wendelbilder an den Reflektorpunkten a'', b'', c'', d'' und e''
verdeutlichen, daß im Unterschied zu den Wendelbildern, die durch die linke Reflektorhälfte
(8) erzeugt werden, die Wendelbilder der rechten Reflektorhälfte (9) ausgehend vom
oberen Bereich (14) der Reflektorhälfte (9) hin zum unteren Bereich (15) sich von
einem rechten Rand der Lichtverteilung in Richtung eines linken Randes derselben erstrecken.
[0019] Aus Figur 4c in Verbindung mit Figur 4b ist zu ersehen, daß im Betrieb für Linksverkehr
die Teilflächen der rechten Reflektorhälfte (9) eine horizontale Hell-/Dunkelgrenze
(17) rechts der Vertikalen (V) erzeugen. Auf der linken Seite der Vertikalen (V) wird
eine Basislichtverteilung erzeugt. Die Lichtverteilung der rechten Reflektorhälfte
(9) im Betrieb für Rechtsverkehr erfährt somit eine Verdrehung um die optische Achse
(A) entgegen dem Uhrzeigersinn, um durch Vorfokussierung in den Betrieb für Linksverkehr
zu gelangen.
[0020] Alternativ kann durch Spiegelung die Funktionen der linken Reflektorhälfte (8) einerseits
und der rechten Reflektorhälfte (9) andererseits auch ausgetauscht werden. Wichtig
ist, daß die Teilflächen der Reflektorhälften (8) und (9) so ausgebildet sind, daß
der Verlauf der Wendelbilder, angefangen von einer oberen Teilfläche einer Reflektorhälfte
(8) bzw. (9) bis zu einer untersten Teilfläche derselben Reflektorhälften, einen gegensinnigen
Bildverlauf von links nach rechts bzw. von rechts nach links auf dem Meßschirm (7)
erzeugen.
[0021] In Figur 5 ist eine Ausführungsform einer Abdeckscheibe (6) als Optikscheibe (20)
dargestellt, die einen Bereich (21) mit einer speziellen, auf den oberen Bereich (10)
der linken Reflektorhälffe (8) abgestimmte Optik aufweist. Beispielsweise kann durch
zusätzliche Ausbildung von entsprechend des asymmetrischen Anstiegs ausgerichteten
Prismen der Anstiegswinkel im Betrieb bei Linksverkehr beeinflußt werden. Eine Streuung
dieses Lichtbündels durch ein Lichtbündel, das an anderen Reflektorbereichen reflektiert
wird, kann nicht eintreten. Durch das Vorsehen einer Optikscheibe (20) für den Betrieb
im Linksverkehr des Scheinwerfers (1) kann eine Optimierung der Lichtverteilung erreicht
werden.
1. Scheinwerfer für Fahrzeuge mit einer Lichtquelle und einem Reflektor, der aus dem
von der Lichtquelle ausgesandten Licht ein Lichtbündel bildet, das eine vorgegebene
Lichtverteilung mit einer Hell-/Dunkelgrenze erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Reflektor (2) als Freiflächenreflektor derart ausgebildet ist, daß eine erste
vorgegebene Lichtverteilung in einer ersten Betriebsposition einstellbar ist und daß
eine zweite vorgegebene Lichtverteilung durch translatorische Veränderung der relativen
Lage der Lichtquelle (3) zu dem Reflektor (2) von der ersten Betriebsposition in eine
zweite Betriebsposition einstellbar ist.
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (3) entlang
einer optischen Achse (A) relativ zu dem Reflektor (2) verstellbar ausgebildet ist.
3. Scheinwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (2)
in der ersten Betriebsposition eine Lichtverteilung für Rechtsverkehr erzeugt und
daß durch Verringerung des Abstandes zwischen der Lichtquelle (3) und einer Bohrung
(4) des Reflektors (2) um einen vorgegebenen Verstellweg (Δs) der Scheinwerfer (1)
in die zweite Betriebsposition bringbar ist, in der eine Lichtverteilung für Linksverkehr
erzeugt wird.
4. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor
(2) eine erste Reflektorhälfte (8) aufweist, die zum einen einen ersten Sektor (12)
zur Bildung eines asymmetrischen Anstieges einer Lichtverteilung für Rechtsverkehr
und zum anderen einen zweiten Sektor (10) zur Bildung eines asymmetrischen Anstieges
einer Lichtverteilung für Linksverkehr aufweist.
5. Scheinwerfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Sektor (10) in
einem oberen Bereich der ersten Reflektorhälfte (8) angeordnet ist.
6. Scheinwerfer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Reflektorhälfte
(8) als linke Reflektorhälfte ausgebildet ist, die in Lichtaustrittsrichtung links
der vertikalen Längsebene des Reflektors (2) angeordnet ist.
7. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilflächen
der linken Reflektorhälfte (8) derart ausgebildet sind, daß ausgehend von dem oberen
Bereich (10) Wendelbilder erzeugt werden, die sich von einem linken Rand der Lichtverteilung
bis zu einem rechten Rand derselben erstrecken.
8. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sektor
(12) zur Bildung des asymmetrischen Anstiegs im Rechtsverkehr in einem unteren Bereich
(11) der linken Reflektorfläche (8) angeordnet ist.
9. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine gegenüberliegende
zweite Reflektorhälfte als rechte Reflektorhälfte (9) mit solchen Teilflächen ausgebildet
ist, daß in der ersten Betriebsposition eine Lichtverteilung mit einer waagerechten
Hell-/Dunkelgrenze links der Vertikalen und in der zweiten Betriebsposition eine Lichtverteilung
mit einer waagerechten Hell-/Dunkelgrenze auf der rechten Seite der Vertikalen erzeugt
wird.
10. Scheinwerfer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Wendelbilder, die
durch die rechte Reflektorhälfte (9) ausgehend von einem oberen Bereich (14) hin zu
einem unteren Bereich (15) erzeugt werden, sich in entgegengesetzter Richtung zu den
Wendelbildern, die durch die linke Reflektorhälfte (8) ausgehend von dem oberen Bereich
(10) hin zu dem unteren Bereich (11) erzeugt werden, erstrecken.