[0001] Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Relais, welches
- eine Spule mit Spulenkörper und Wicklung,
- einen L-förmigen Kern, dessen Längsschenkel axial im Spulenkörper angeordnet ist und
dessen Querschenkel senkrecht dazu an einer ersten Stirnseite der Spule liegt,
- einen L-förmigen Anker, der mit einem Ende gegenüber einem ersten Ende des Kerns einen
Arbeitsluftspalt bildet und mit seinem anderen Ende am zweiten Ende des Kerns gelagert
ist, derart, daß Kern und Anker bei geschlossenem Arbeitsluftspalt annähernd ein Rechteck
formen, wobei durch Spule, Kern und Anker ein Magnetsystem gebildet ist,
- einen Grundkörper aus Isolierstoff, der auf der dem Anker gegenüberliegenden Seite
der Spule mit dem Magnetsystem verbunden ist und in welchem mindestens ein feststehendes
Kontaktelement und mindestens eine mit diesem zusammenwirkende Kontaktfeder als bewegliches
Kontaktelement enthalten sind, wobei die Kontaktelemente jeweils mit Anschlußelementen
verbunden sind, und
- einen die Ankerbewegung auf die mindestens eine Kontaktfeder übertragenden Schieber
enthält.
[0002] In DE 1 764 256 A1 ist ein Relais der eingangs genannten Art beschrieben. Die Rückstellfeder
für den Anker ist bei diesem Relais zwischen Spulenkörper und der Innenseite des Ankerlängsschenkels
angeordnet, wodurch eine zusätzliche Vorrichtung für die Befestigung des Ankers notwendig
ist.
[0003] Ein elektromagnetisches Relais, welches der Schaltung mehrerer, voneinander unabhängiger
Kontaktgruppen dient, ist aus EP 0 319 478 B1 bekannt. Die Übertragung der Ankerbewegung
auf die Kontaktelemente erfolgt bei diesem Relais über einen U-förmigen Schieber.
Dieser Schieber ist am oberen Ende seiner Längsschenkel über Schnappnasen direkt an
den Ankerlängsschenkel eingehakt. Dabei weisen die Schieberlängsschenkel eine hinreichende
Flexibilität auf, um den Rastmechanismus zu ermöglichen. Die Nachgiebigkeit des Schieberlängsschenkels
erscheint nachteilig im Hinblick auf die mechanische Festigkeit des Relais. Die Lagerung
des Ankers und die Befestigung der Ankerfeder erfolgt ausschließlich am Spulenkörper.
Dadurch läßt sich zwar eine flache Bauform realisieren, allerdings unter Inkaufnahme
einer recht ausladenden Breite.
[0004] Ziel der Erfindung sind automatisierungsgerechte konstruktive Vorkehrungen für ein
Relais, welche eine vereinfachte Montage der Ankerfeder und des Ankers sowie eine
verbesserte Einhängung des Schiebers ermöglichen, so daß dieser die Ankerbewegung
spielfrei auf die Kontaktelemente umleitet. Des weiteren gilt der kompakten Bauform
sowie dem eine automatisierte Fertigung begünstigenden modularen Aufbau des Relais
ein besonderes Augenmerk.
[0005] Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß der Anker mit seinem Querschenkel
abrollbar auf dem freien Ende des Kern-Längsschenkels gelagert ist und am Ende seines
Längsschenkels mit dem Ende des Kern-Querschenkels einen Arbeitsluftspalt bildet,
und daß eine U-förmige Ankerfeder vorgesehen ist, welche mit einem ersten Arm auf
dem Anker-Längsschenkel befestigt ist, im Mittelabschnitt annähernd parallel zum Anker-Querschenkel
angeordnet ist und mit dem zweiten Arm in einer Ausnehmung zwischen Kern und Spulenkörper
parallel zum Kern-Längsschenkel befestigt ist.
[0006] Die Ausnehmung zwischen Kern und Spulenkörper ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung
in Form eines abgesetzten Freiraums am Spulenkörper angeformt. Dies läßt sich auf
einfache Weise bei der Herstellung des Spulenkörpers realisieren, da der Spulenkörper
vorzugsweise als Kunststoff-Formteil gefertigt ist. Zudem erscheint die Integration
der Ausnehmung in den Kern erheblich aufwendiger. In einer vorteilhaften Weiterbildung
ist der zweite Arm der Ankerfeder, der in die Ausnehmung zwischen Spulenkörper und
Kern eingesteckt ist, mit einer Rastnase versehen, welche in einer Prägung direkt
oberhalb im Kern eingehakt ist. Dadurch ist eine unbeabsichtigte Demontage von Ankerfeder
einschließlich des mit ihr fest verbundenen Ankers einerseits und Spulenkörper mit
darin angeordnetem Kern andererseits nicht ohne weiteres möglich. Die Rastnase ist
vorzugsweise durch Stanzung aus dem Federblech und anschließendem Umbiegen herzustellen,
so daß sie sich kraft- und formschlüssig an die im Kern befindliche Prägung anpaßt.
Als Vorteil ist in diesem Zusammenhang anzusehen, daß für die Befestigung des Ankers,
abgesehen von angeprägten Nietwarzen, durch die Anker und Ankerfeder vorzugsweise
miteinander verbunden sind, keine weiteren Befestigungsmittel und Montageschritte
notwendig sind.
[0007] Des weiteren ist die mindestens eine Kontaktfeder parallel zur Spulenachse angeordnet,
wobei ein U-förmiger Schieber, welcher über die Enden seiner Seitenarme an den Anker
gekoppelt ist, mit seinem Mittelabschnitt die mindestens eine Kontaktfeder betätigt,
woraus sich eine kompakte Bauweise insbesondere für mehrpolige Relais ergibt. Durch
eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird die Kopplung des Schiebers
an den Anker über an den Enden der Seitenarme des Schiebers angeformte Schnappnasen
vereinfacht. Dazu sind an der Ankerfeder beidseitig vorzugsweise senkrecht zum Ankerlängsschenkel
orientierte Federlappen einstückig angeformt, an welchen die Schnappnasen festgehakt
sind. Die freien Enden der Federlappen sind, vorzugsweise durch nochmaliges Umbiegen
der Enden, gegenüber den hakenförmigen Schnappnasen vorgespannt, so daß beidseitig
jeweils eine Anschlagsschulter des Schieberseitenarms gegen den Ankerlängsschenkel
gedrückt ist. Dadurch wird eine spielfreie Mitführung des Schiebers bei der Ankerbewegung
erzielt. Der Vorteil besteht ferner darin, daß weder der Anker noch der Schieber nachgiebig
sein müssen, so daß sich die mechanische Festigkeit des Relais erhöht.
[0008] Ferner ist das Grundelement mit Stecktaschen zur Aufnahme von vorzugsweise mehreren
aus einer Kontaktfeder und Gegenkontaktelementen bestehenden Kontaktsätzen ausgestattet.
Durch die Seitenwände der Stecktaschen sind die einzelnen Kontaktsätze voneinander
isoliert. Des weiteren sind an der Unterkante des Mittelabschnitts des Schiebers nach
unten weisende Betätigungselemente angeformt. Die Anzahl der Betätigungselemente entspricht
der Anzahl der zu schaltenden Kontaktsätze. Dadurch ergibt sich eine Platzeinsparung,
da die Betätigungselemente im Gegensatz zu einer massiven Gestaltung des Schiebermittelabschnittes
bereits in den Stecktaschen mit untergebracht sind. Zudem lassen sich auf diese Weise
für die Isolation der Kontaktsätze hinreichend hohe Seitenwände der Stecktaschen bei
kompakter Bauform des Relais realisieren. Außerdem kann durch die Höhe der Betätigungselemente
der Überhub der Kontaktfedern in bezug auf die Gegenkontaktelemente definiert werden.
Die Betätigungselemente sind auf einfache Art an den vorzugsweise als Kunststoff-Formteil
gefertigten Schieber angeformt.
[0009] Des weiteren sind zur Verbesserung der Führung des Schiebers am Anker im Bereich
der Einhängung des Schiebers an die Federlappen beidseitig je zwei Führungsnasen für
die Seitenarme des Schiebers vorgesehen. Diese Führungsnasen umgreifen die Seitenarme
des Schiebers und sichern diesen somit gegen seitliches Verrutschen, wodurch dem Aushängen
des Schiebers von den Federlappen vorgebeugt ist. Durch in den Seitenwänden der Stecktaschen
angeformte Aussparungen im Grundkörper ist eine zusätzliche Führung des Schiebermittelabschnitts
gegeben. Zusammen mit den bereits genannten Merkmalen wird eine sehr präzise Führung
des Schiebers bei der Ankerbewegung realisiert.
[0010] Zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit des Relais tragen ferner die an der Unterkante
des Ankerquerschenkels integrierten Haltezapfen bei, welche den Kern formschlüssig
umfassen und den Anker dadurch gegen seitliches Verrücken sichern. Des weiteren fixiert
ein an der Oberkante eines Spulenkörperflansches angeformtes Paar von Führungselementen
den Ankerlängsschenkel, wodurch die Stabiltät der Anordnung bei geringem fertigungstechnischen
Mehraufwand erhöht ist.
[0011] Durch die genannten vorteilhaften konstruktiven Merkmale des erfindungsgemäßen Relais
ergibt sich ein sehr einfacher Montageablauf, der sich zudem ohne großen Werkzeugaufwand
oder spezialisierte Arbeitskräfte bewerkstelligen läßt. Der Grundkörper wird mit den
Kontakt- und Anschlußelementen vorzugsweise gleichzeitig zur Montage des Magnetsystems
bestückt. Die Ankerfeder wird vorzugsweise vorab am Anker befestigt, beispielsweise
durch Nieten. Bei der Montage des Magnetsystems wird vorzugsweise zuerst der Kern
axial in den Spulenkörper eingeschoben, bis der Querschenkel des Kerns an einer Stirnseite
des Spulenkörpers anliegt. Darauf wird der die Rastnase enthaltende Arm der Ankerfeder
in die Ausnehmung zwischen Spulenkörper und Kern eingeführt, bis sich die Rastnase
in der im Kern vorgesehenen Prägung festhakt. Zweckmäßigerweise wird dann der Schieber
von unten her an den Ankerfederlappen eingehängt, womit die Montage des Magnetsystems
einschließlich der Ankopplung des Schiebers abgeschlossen ist. Im letzten Montageschritt
werden lediglich das Magnetsystem und der Grundkörper miteinander verbunden.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt
Figur 1 ein erfindungsgemäßes Relais in dreipoliger Ausführung in perspektivischer
Darstellung,
Figur 2 ein erfindungsgemäß gestaltetes Magnetsystem ohne Wicklung im Längsschnitt,
Figur 3 eine Ankerfeder und einen Kern mit erfindungsgemäßen Merkmalen in perspektivischer
Darstellung,
Figur 4 einen aufgeschnittenen Spulenkörper in perspektivischer Darstellung und
Figur 5 einen an einer mit einem Anker verbundenen Ankerfeder eingehängten Schieber
in perspektivischer Darstellung.
[0013] Das erfindungsgemäße Relais besteht in seinen Hauptkomponenten aus einem Magnetsystem
1, einem an den Ankerfederlappen 52 eingehängten Schieber 7 und einem Grundkörper
6 sowie Kontaktfedern 61, Gegenkontaktelementen 62, Kontaktanschlußelementen 63 und
Wicklungsanschlußelementen 64 (Figur 1). Vorzugsweise ist eine hinreichend hohe Vorspannung
der Kontaktfeder 61 insbesondere gegenüber dem oberen Gegenkontaktelement 62 vorzusehen,
welches als Öffnungskontakt dient, um hohe Abreißkräfte in bezug auf das untere Gegenkontaktelement
62 zu gewährleisten, wodurch einem Festschweißen der Kontakte vorgebeugt wird. Ferner
ist an einem Spulenkörperflansch 22 ein Paar von sich nach oben erstreckenden winkelförmigen
Führungselementen 23 angeformt, welche dem Anker 4 seitlichen Halt geben und dadurch
die Stoßsicherheit des Relais erhöhen.
[0014] Figur 2 veranschaulicht die erfindungsgemäßen Merkmale des Magnetsystems 1, welche
der Befestigung der Ankerfeder 5 dienen. Im Spulenkörper 2 ist ein flacher quaderförmige
Freiraum 21 zu erkennen (siehe dazu auch Figur 4). Dieser Freiraum 21 nimmt den Arm
der Ankerfeder 5 auf, welcher die Rastnase 51 enthält und sich parallel zum Ankerquerschenkel
42 erstreckt. Der mit der Rastnase 51 ausgestattete Arm der Ankerfeder 5 ist bis unmittelbar
vor den durch den Freiraum 21 im Spulenkörper 2 gebildeten Anschlag eingeschoben,
und die Rastnase 51 ist in dieser Position in die Prägung 33 an der Unterseite des
Kerns 3 eingehakt (siehe dazu auch Figur 3). Ferner ist ein Joch 34 einstückig an
den Querschenkel 32 des Kerns 3 angeformt. Zur Verminderung der Streuflüsse am Arbeitsluftspalt
sind Joch 34 und Polfläche 43 T-förmig verbreitert ausgeführt. Die Ankerfeder 5 ist
mit einem Vorspannknick ausgestattet, durch den der Anker 4 gegenüber dem Joch 34
vorgespannt ist.
[0015] Der Einhängemechanismus für den Schieber 7 ist in Figur 5 dargestellt. Im Sinne einer
besseren Übersichtlichkeit wird auf die Wiedergabe von Spulenkörper, Kern und Grundkörper
verzichtet. An der Oberseite der Ankerfeder 5 sind an ihrem freien Ende beidseitig
senkrecht zur Hauptachse der Ankerfeder 5 orientierte Federlappen 52 angeformt, wobei
die Federlappen 52 zuerst in stumpfem Winkel und unmittelbar am Ende noch einmal in
spitzem Winkel umgebogen sind, so daß die Enden der Federlappen 52 eine Vorspannung
aufweisen (siehe dazu auch Figur 1). Die Federlappen 52 greifen unter die Unterkanten
der am Ende der Seitenarme 71 des Schiebers 7 angeformten Schnappnasen 73, wodurch
die Anschlagsschultern 74 der Seitenarme 71 gegen die Unterseite des Ankerlängsschenkels
41 gedrückt sind. Die Seitenarme 71 des Schiebers 7 sind zudem beidseitig durch ein
an der Flanke des Ankerlängsschenkels 41 angeformtes Paar von Führungsnasen 44 fixiert,
welche die Enden eines Seitenarme 71 umgreifen, um eine seitliche Verschiebung von
Schnappnasen 73 und Federlappen 52 zueinander zu verhindern. Damit wird zugleich der
Aushängung des Schiebers 7 vorgebeugt. Des weiteren sind anhand von Figur 5 an der
Unterkante des Ankerquerschenkels 42 ausgebildete Haltezapfen 45 zu erkennen, welche
an den Außenkanten des Ankerquerschenkels 42 angeformt sind, so daß sie den Kern formschlüssig
umgreifen und den Anker 4 zusätzlich seitlich sichern. Ferner sind an der Unterkante
des Mittelabschnitts 72 Betätigungselemente 75 am Schieber 7 angebracht. Der Schieber
7 ist mit drei Betätigungselementen 75 ausgestattet, da es sich in diesem Ausführungsbeispiel
um einen Schieber 7 für ein dreipoliges Relais handelt.
[0016] Aus den hier dargestellten Merkmalen resultiert eine sehr kompakte Bauweise für ein
mehrpoliges Relais. Zur vollständigen Kapselung des Relais ist eine Schutzkappe aus
Isolierstoff, welche im Rahmen der Ausführungsbeispiele hier nicht explizit dargestellt
ist, von oben über die Anordnung, bestehend aus Magnetsystem 1 und Sockel 6 gestülpt.
1. Elektromagnetisches Relais, welches
- eine Spule mit Spulenkörper (2) und Wicklung,
- einen L-förmigen Kern (3), dessen Längsschenkel (31) axial im Spulenkörper (2) angeordnet
ist und dessen Querschenkel (32) senkrecht dazu an einer ersten Stirnseite der Spule
liegt,
- einen L-förmigen Anker (4), der mit einem Ende gegenüber einem ersten Ende des Kerns
(3) einen Arbeitsluftspalt bildet und mit seinem anderen Ende am zweiten Ende des
Kerns (3) gelagert ist, derart, daß Kern und Anker bei geschlossenem Arbeitsluftspalt
annähernd ein Rechteck formen, wobei durch Spule, Kern (3) und Anker (4) ein Magnetsystem
(1) gebildet ist,
- einen Grundkörper (6) aus Isolierstoff, der auf der dem Anker (4) gegenüberliegenden
Seite der Spule mit dem Magnetsystem (1) verbunden ist und in welchem mindestens ein
feststehendes Kontaktelement (62) und mindestens eine mit diesem zusammenwirkende
Kontaktfeder (61) als bewegliches Kontaktelement enthalten sind, wobei die Kontaktelemente
(61, 62) jeweils mit Anschlußelementen (63) verbunden sind, und
- einen die Ankerbewegung auf die mindestens eine Kontaktfeder (61) übertragenden
Schieber (7) enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (4) mit seinem Querschenkel (42) abrollbar auf dem freien Ende des
Kern-Längsschenkels (31) gelagert ist und am Ende seines Längsschenkels (41) mit dem
Ende des Kern-Querschenkels (32) einen Arbeitsluftspalt bildet, und daß eine U-förmige
Ankerfeder (5) vorgesehen ist, welche mit einem ersten Arm auf dem Anker-Längsschenkel
(41) befestigt ist, im Mittelabschnitt annähernd parallel zum Anker-Querschenkel (42)
angeordnet ist und mit dem zweiten Arm in einer Ausnehmung zwischen Kern (3) und Spulenkörper
(2) parallel zum KernLängsschenkel (31) befestigt ist.
2. Relais nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung am Spulenkörper (2) angeformt ist, welcher einen abgesetzten Freiraum
(21) zur Aufnahme des zweiten Federarms aufweist.
3. Relais nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerfeder (5) mittels einer aus dem Federblech am zweiten Federarm herausgebildeten
Rastnase (51) in Verbindung mit einer direkt darüber im Kern (3) befindlichen Prägung
(33), welche die Rastnase (51) aufnimmt, verhakt ist.
4. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die mindestens eine Kontaktfeder (61) zwischen der Spule und dem Grundkörper
(6) parallel zur Spulenachse erstreckt, und daß ein U-förmiger Schieber (7) mit einem
Mittelabschnitt (72) und zwei Seitenarmen (71) das Magnetsystem (1) umgreift, wobei
die Enden dieser Seitenarme (71) an den Anker (4) gekoppelt sind und der Mittelabschnitt
(72) auf die mindestens eine Kontaktfeder (61) wirkt.
5. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenarme (71) des Schiebers (7) an ihren Enden durch Federlappen (52) der
Ankerfeder (5), welche jeweils eine Anschlagsschulter (74) des Seitenarms (71) gegen
den Anker-Längsschenkel (41) drücken, beidseitig spielfrei an den Längsschenkel (41)
des Ankers (4) gekoppelt sind, wobei am Ende der Seitenarme (71) des Schiebers (7)
angeformte hakenförmige Schnappnasen (73) über die vorgespannten Enden der Federlappen
(52) greifend eingehakt sind.
6. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterkante des Mittelabschnitts (72) des Schiebers (7) Betätigungselemente
(75) entsprechend der Anzahl der Kontaktfedern (61) angeformt sind.
7. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (4) im Bereich der Einhängung des Schiebers (7) an die Ankerfederlappen
(52) beidseitig je zwei Führungsnasen (44) für die Seitenarme (71) des Schiebers (7)
aufweist.
8. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterkante des Anker-Querschenkels (42) Haltezapfen (45) ausgebildet sind,
welche den Kern (3) formschlüssig umgreifen.
9. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberkante eines Spulenkörperflansches (22) beidseitig Führungselemente
(23) für den Anker-Längsschenkel (41) ausgebildet sind.