[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Diffusionsfolie, insbesondere in Form einer Unterspannbahn
für Dächer, mit auf einer Folienbreitseite angeordneter Kunststoff-Armierung, welche
in Art eines Abstandshalte-Gitters gestaltet ist, das nur mit einem Bruchteil der
Diffusionsfläche in Fesselungskontakt zu diesem steht, wobei die das Abstandsmaß zur
genannten Fläche definierenden Gitter-Kreuzungsabschnitte durch Stege miteinander
verbunden sind.
[0002] Eine Diffusionsfolie dieser Art ist durch die WO 96/18781 bekannt.
[0003] Die erstrebte Minimierung der Fesselungskontakte zwischen dem Abstandshalte-Gitter
und der Diffusionsfolie ist dort durch möglichst schmale, leistenförmige Gitterstege
erreicht, die Querdurchbrüche aufweisen. Bezüglich solcher Querdurchbrüche handelt
es sich um brükkenbogenartige, zur Diffusionsfolie hin offene Ausnehmungen. Die quer
zu diesen leistenartigen Stegen ausgerichteten Stege sind querschnittskleiner als
die Leisten ausgebildet und erstrecken sich frei beabstandet zur Oberseite der Diffusionsfolie,
dies gut in Tropfenhöhe. So wird über ein solches Abstandshalte-Gitter beispielsweise
die es überdeckende Metalleindeckung aus dem abgetropften Teil der Feuchtigkeit herausgehalten.
Das reduziert Metallfraß.
[0004] Das Abstandshalte-Gitter zeigt bei Verlegung die Eigenschaft, bei zunehmender Temperatur,
also beispielsweise in der Mittagshitze, sich auffällig auszudehnen, so daß es im
Bereich der Fixierungspunkte sprich Nagelstellen oder dergleichen zu wellenartigen
Verwerfungen kommt, die sich selbst durch die Auflast der Metalleindeckung nicht in
jedem Fall wieder einebnen.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße abstandshalte-gitter-armierte
Diffusionsfolie unabhängig von der jeweiligen Wetterlage beeinträchtigungsfrei verlegbar
auszubilden.
[0006] Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einer Diffusionsfolie mit einem
auf einer Folienbreitseite angeordheten Abstandshalte-Gitter mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß die Stege längenkompressibel
sind. Die Dehnungsbeweguhg wird so voll kompensiert. Es kann sich um Wellen- oder
Zickzackstege handeln. Verwerfungen oder Wellenbildungen um die Fixpunkte herum entfallen.
Die steggitterbewehrte Diffusionsfolie braucht so nicht mehr wie bisher lediglich
beispielsweise firstseitig angenagelt zu werden, um dann erst später nach Erreichen
der Durchschniittstemperatur die restlichen Fixierungen an den anderen Stellen vorzunehmen;
entsprechendes galt auch für Flachdächer. Vielmehr kann jetzt gleich morgens ganz
durchfixiert werden. Ein vorteilhafter Lösungsvorschlag besteht sodann darin, daß
die Stege quer zu ihrer Erstreckungsrichtung auslenkbar sind. Das kann über ein Ausbiegen
geschehen oder aber auch über ein Abwinkeln, beispielsweise im Sinne des Rhombus bzw.
des Rhomboids. Die erstrebte Biegefreudigkeit bei trotzdem guter abstandshaltender
Gitterfestigkeit wird weiter dadurch sichergestellt, daß die Stege im Querschnitt
wesentlich dünner sind als die in Form von tropfenförmigen Materialanhäufungen gestalteten
Gitter-Kreuzungsabschnitte. Es sind gleichsam Säulenfüße als Knotenpunkte realisiert.
Weiter besteht ein Beitrag darin, daß die, d.h. alle Stege von der Unterspannbahn
beabstandet verlaufen. Dadurch, daß nun beide Stege hochgelegt sind und exakt in den
Kreuzungspunkten die Abstützung durch die Gitter-Kreuzungsabschnitte erfolgt, ist
die erstrebte hohe Gebrauchsstabilität sogar unter geringstem Materialeinsatz erreicht.
Weiter bringt die Erfindung in Vorschlag, daß die Stege in der einen Richtung als
ausgezogene Stäbchen und in der quer dazu verlaufenden Richtung lanzettenförmig sind,
hier mit endseitigen Einschnürungen. Solche Einschnürungen erhöhen die Auslenkfähigkeit
in besonderer Weise. Schließlich bringt die Erfindung noch in Vorschlag, daß die Gitter-Kreuzungsabschnitte
wulstfußartig auf der Unterspannbahn angebunden sind. Die wenn auch geringe Flächenverbreiterung
vermeidet bei Begehen des Gitters ein Perforieren der den Fesselungskontakt zur Diffusionsfläche
hin vermittelnden Befestigungsstelle. Endlich wird noch vorgeschlagen, daß das Abstandshalte-Gitter
auf die Unterspannbahn durch Flammkaschieren aufgebracht ist. Das erbringt eine besonders
wirtschaftliche Vereinigung des Folien/Gitter-Laminats, vor allem auch deshalb, weil
das Anstandshalte-Gitter durch Extrusion erzeugbar ist und die dem Produkt noch innenwohnende
Wärme gleich für die Fesselung über das Flammkaschieren mit genutzt werden kann. Bezüglich
der Folie kommt zweckmäßig die auf dem Markt erhältliche Diffusionsfolie der Bezeichnung
Tyvek zur Anwendung.
[0007] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Abschnitt der Diffusionsfolie in Draufsicht, und zwar gegen die das AbstandshalteGitter
tragende Folienbreitseite gesehen, in etwa natürlicher Größe,
- Fig. 2
- einen deutlich vergrößerten Ausschnitt daraus,
- Fig. 3
- den Schnitt gemäß Linie III-III in Figur 1, weiter vergrößert,
- Fig. 4
- ebenfalls einen vergrößerten Schnitt, und zwar gemäß Linie IV-IV in Figur 1, beide
Schnittfiguren mit das Abstandshalte-Gitter überdeckender Metalleindeckung, letztere
dickenmäßig übertrieben,
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch eine Dachkonstruktion, ausgerüstet mit der erfindungsgemäßen
Diffusionsfolie, dem Abstandshalte-Gitter und oder der die Dachnaut bildenden Metalleindeckung,
- Fig. 6
- die Unteransicht eines der über Stege verbundenen Gitter-Kreuzungsabschnitts,
- Fig. 7
- eine Seitenansicht hierzu,
- Fig. 8
- die Vorderansicht und
- Fig. 9
- die Rückansicht des Gitter-Kreuzungsabschnitts.
[0008] Der dargestellte Abschnitt einer bahnförmigen Vordekkung eines Daches D besitzt eine
Diffusionsfolie 1. Deren eine, obere Folienbreitseite 2 trägt eine Kunststoff-Ammierung.
Die ist in Art eines Abstandshalte-Gitters G gestaltet.
[0009] Abgehalten von der Diffusionsfolie 1 wird eine Metalleindeckung 3. Letztere besteht
aus über Falze miteinander verbundene Blechplatten aus Zink oder Kupfer (vergleiche
WO96/18781).
[0010] Die dem Abstandshalte-Gitter G abgewandte, also untere Folienbreitseite 4 ruht auf
einer Dachschalung 5 aus Holz. Über Bohlenspalten der Dachschalung 5 besteht Belüftungsanschluß
zu einem Belüftungsraum 6 unter der Dachschalung 5. Unterbrochen ist der besagte Belüftungsraum
6 durch Dachsparren 7. Die Zwischenräume zwischen den Dachsparren 7 können in ganzer
Höhe durch eine Wärmedämuung 8 besetzt sein. Will man jedoch den Unterflurbereich
der Dachschalung 5 als größeren oberseitigen Freiraum gestalten, so wählt man natürlich
eine Wärmedämmung 8 von geringerer Höhe bzw. Dicke. Die Wärmedämmung 8 schließt mit
der Unterseite der Dachsparren 7 ab. Dort befindet sich in aller Regel eine Dampfbremse
9, überdeckt von einer Verkleidung 10 zum Dachraum hin.
[0011] Die Dampfbremse 9 wird luftdicht verlegt.
[0012] Um das Abstandshalte-Gitter G so der Diffusionsfolie 1 zuzuordnen, daß deren Diffusionswirkung
möglichst nicht bzw. minimal beeinträchtigt ist, steht das Gitter G nur mit einem
Bruchteil der Diffusionsfläche in Fesselungskontakt. Die entsprechenden Fesselungspunkte
sind mit 11 bezeichnet. Gebildet sind die Fesselungspunkte von Knotenpunkte schaffenden,
tropfenförmigen Materialanhäufungen des Gittermaterial. Es handelt sich um stämmige
Füßchen 12 als Gitter-Kreuzungsabschnitte 13.
[0013] Die das vertikale Abstandsmaß A definierenden Füßchen 12 respektive Gitter-Kreuzungsabschnitte
13 sind über horizontal ausgerichtete Stege 14,15 miteinander verbunden. Die mit 14
bezeichneten Stege verlaufen in einer gemeinsamen, mit x bezeichneten Richtung und
die mit 15 bezeichneten Stege in einer gemeinsamen, mit y bezeichneten Richtung.
[0014] Die mit x bezeichnete Richtung liegt gemäß Zeichnungsblatt-Darstellung Figur 1 in
der Vertikalen und die andere in der Horizontalen.
[0015] Sämtliche Stege einer Richtung liegen in Reihe hintereinander, also auf einer gemeinsamen
Linie.
[0016] Daß beide Stege 14,15 von der Unterspannbahn sprich Diffusionsfolie 1 beabstandet
verlaufen, geht besonders deutlich aus den Figuren 3 und 4 hervor.
[0017] Die Stege 14,15 sind längenkompressibel.
[0018] Sie weisen dazu einen auffallend geringen Querschnitt auf, der praktisch nur einen
Bruchteil des Querschnitts der Füßchen 12 einnimmt. Unter Berücksichtigung des geschilderten
thermischen Dehnungsverhaltens treten an der fixierten Diffusionsfolie 1 so keine
Verwerfungen mehr auf. Entsprechende Kräfte gehen vielmehr auf die nachgiebigen Stege
14,15. Letztere biegen im wesentlichen in der Verlegungsebene des Abstandshalte-Gitters
G aus. Es kann sich um das Einnehmen einer Bogenform handeln, welcher Bogen sich dann
in der Richtung des geringsten Widerstandes aufspannt.
[0019] Die Stege 14,15 lenken sogar quer zu ihrer Erstreckungsrichtung aus. Das kann bei
Anordnung der GitterKreuzungsabschnitte 13 auf den Ecken eines Quadrates zu einer
rhombusförmigen Verschiebung führen oder bei Anordnung der Gitter-Kreuzungsabschnitte
13 an den Ecken eines Rechtecks in ein Rhobboid übergehen. Da sich entsprechend Dehnungsspannungen
auf viele solcher geometrischer Gebilde verteilen, gerät die Einheit Diffusionsfolie/Abstandshalte-Gitter
1/G nicht unter solcherliche Belastung. Die Einheit kann überdies nun zu jeder Tageszeit
verlegt werden.
[0020] Die Stege 14, die in Richtung Pfeil x verlaufen, sind als ausgezogene Stäbchen gebildet.
Sie weisen einen mehr dem kreisrunden Querschnitt angenäherten, nur leicht ins Elliptische
gehenden Querschnitt auf. Die längere Ellipsenachse erstreckt sich parallel zur flachen
Erstreckungsebene des Abstandshalte-Gitters G. Sie (14) sind gegenüber einer gemeinsamen,
oberen Kammlinie 16 leicht tiefer gelegt. Sie verlaufen als von der Dachhaut unberührte
Materialbrücken zwischen den tropfenförmigen Materialahhäufungen der Gitter-Kreuzungsabschnitte
13.
[0021] Wie Figur 2 entnehmbar, ändert sich der Durchmesser bzw. die Querschnittsfläche der
als Stäbchen realisierten Stege 14 kontinuierlich. Der Querschnitt nimmt auffallend
in Pfeilrichtung x ab. Dieser beim Extrudieren wärmebedingt entstehende Effekt hat
nicht nur gefügeverfestigende Wirkung, sondern erbringt eine noch gelenkfreudigere
Anbindung der Stäbchen zwischen den Gitter-Kreuzungsabschnitten 13. Der Übergang geschieht
über leicht querschnittsvergrößerte warzenförmige Ansätze 17 zur tropfenförmigen Materialanhäufung
der Füßchen 12 hin.
[0022] Die quer zur Richtung Pfeil x verlaufenden, also in der Richtung Pfeil y sich erstreckenden
Stege 15 sind lanzettenförmig gestaltet. Der entsprechende Umriß geht besonders deutlich
aus der Draufsicht Figur 2 hervor. Er kann leicht ungleichmäßig sein, so daß in Richtung
Pfeil x eine stärkere Längsseitenwölbung auftritt als in Gegenrichtung.
[0023] Die Stege 15 sind etwas querschnittsdicker gestaltet als die Stege 14. Auch ist der
Querschnitt deutlicher elliptisch. Die längere Ellipsenachse erstreckt sich in der
flachen Erstreckungsebene des ausgelegten Abstandshalte-Gitters G. Die in dieser Richtung
gemessene Breite der Stege 15 entspricht etwa dem Maß der doppelten, in der Vertikalen
gemessenen Dicke dieser Stege 15.
[0024] Der Übergang der Enden der Stege 15 in die tropfenförmige Materialanhäufung der Gitter-Kreuzungsabschnitte
13 geht über Einschnürungen 18. Es sei auf Figur 3 verwiesen. Besagte Einschnürungen
18 sind gebildet zwischen den querschnittskleinsten Enden der in Richtung Pfeil y
verlaufenden Stege 15 und frei vorragenden Flügelansätzen 19 an der Längsseite der
tropfenförmigen Materialanhäufung. Die Einschnürungen 18 wirken besonders gelenkfreudig.
[0025] Die Flügelansätze 19 gehen von nach oben hin divergierenden, erhabenen Backen 20
an den Längsseiten der Füßchen 12 aus. Ihre auftragende Gestalt geht auch aus Figur
4 hervor. Das führt zu einer stabilen Verwurzelung der Flügelansätze 19 im tropfenförmigen
Fuß 12.
[0026] Die Oberseite der Gitter-Kreuzungsabschnitte 13 ist symmetrisch flach kerbgewölbt.
So tragen zwei seitlich nach außen versetze Stützpunkte 21 der Oberseite die auflastende
Metalleindeckung 3. Die Stützpunkte 21 fluchten mit der Kammlinie 16, die in der zweiten
Dimension natürlich eine ebene Fläche bildet, ebenengleich.
[0027] Eine schwache, nach oben gerichtete Auswölbung der Stege 15 geht aus Figur 3 hervor.
Der diesbezügliche, mittig liegende Stützpunkt heißt 22. Hier ist mehr eine führende
Ausrichtung für den dortigen Steg 15 genutzt.
[0028] Der Sockel der Fußchen 12, gemeint ist der unmittelbar auf der Diffusionsfolie 1
aufsitzende Endbereich der Fußchen, ist wulstfußartig gestaltet. Der periphere Wulst
trägt das Bezugszeichen 23. Es sei diesbezüglich auf Figur 6 verwiesen, aus der hervorgeht,
daß auch der Wulst 23 im wesentlichen der auch dort erkennbaren tropfenförmigen Gestalt
des Gitter-Kreuzungsabschnitts 13 entspricht. Die leicht breite Brüstung der Tropfenform
geht bzw. zeigt in Richtung Pfeil x. Das gegenüberliegende Ende schweift mehr aus.
[0029] Das Abstandshalte-Gitter G ist auf die Unterspannbahn durch Flammkaschieren aufgebracht.
Die Verbindung mit der Struktur der Diffusionsfolie 1 ist so innig, daß bei üblichen
auftretenden Belastungen, wie beispielsweise dem Begehen des Laminats Abstandshalte-Gitter/Diffusionsfolie
1/G kein Ablösen der Befestigungspunkte festzustellen ist.
[0030] Auch diffusions-neutralisierende "Verglasungen" der Fesselungsstellen treten praktisch
nicht auf.
[0031] Das Verhältnis der Höhe der Füßchen 12 zu den direkt, das heißt auf kürzestem Weg
dazwischen gemessenen freien Abständen des Gitters liegt etwa bei 1 : 2 bis 1 : 3.
[0032] Selbstredend sind Abweichungen denkbar und in bestimmen Fällen nützlich.
[0033] Bezüglich des Flammkaschierens wird auf die WO96/18781 verwiesen. Deren Gestaltungselemente
bzw. Verfahrensschritte werden voll inhaltlich hier mit einbezogen, auch zu dem Zweck,
Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung aufzunehmen.
[0034] Es bleibt noch festzuhalten, daß die Metalleindeckung 3 aus einer Vielzahl miteinander
verbundener Blechplatten besteht, deren Verbindungsstelle Falze 24 sind. Es können
in bekannter Weise Hafte zwischengeschaltet sein. Deren Fußplatte stützt sich auf
dem Gitter G ab.
[0035] Der durch recht querschnittskleine Stege 14,15 relativ hoch ausfallende freie Abschnitt
des Abstandsraumes erbringt einen großen feuchteabtragenden Strömungsweg. Der Flachraum
zwischen der Unterseite der Metalleindeckung 3 und der Folienbreitseite 2 weist für
die Belüftung entsprechend belassene, beispielsweise peripher liegende Öffnungen in
der Dachkonstruktion auf (nicht dargestellt). Trotzdem läßt sich das Laminat 1/G raumsparend
aufrollen und so auch handhabungsgünstig verlegen. Die untere Folienbreitseite 4 liegt
bei einem solchen Wickel außen.
[0036] Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung
wird hiermit auch der Offenharungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale
dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
1. Diffusionsfolie (1), insbesondere in Form einer Unterspannbahn für Dächer (D), mit
auf einer Folienbreitseite (2) angeordneter Kunststoff-Armierung, welche in Art eines
Abstandshalte-Gitters (G) gestaltet ist, das nur mit einem Bruchteil der Diffusionsfläche
in Fesselungskontakt zu diesem steht, wobei die das Abstandsmaß (A) definierenden
Gitter-Kreuzungsabschnitte (13) durch Stege (14,15) miteinander verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stege (14,15) längenkompressibel sind.
2. Diffusionsfolie nach Anspruch oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stege (14,15) quer zu ihrer Erstreckungsrichtung (Pfeil x bzw. Pfeil y) auslenkbar
sind.
3. Diffusionsfolie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (14,15) im Querschnitt wesentlich dünner
sind als die in Form von tropfenförmigen Materialanhäufungen gestalteten Gitter-Kreuzungsabschnitte
(13).
4. Diffusionsfolie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (14,15) von der Unterspannbahn (Diffusionsfolie
(1) beabstandet verlaufen.
5. Diffusionsfolie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (14) in der einen Richtung (Pfeil x)
als ausgezogene Stäbchen gebildet sind und in der quer dazu verlaufenden Richtung
(Pfeil y) lanzettenförmig sind mit endseitigen Einschnürungen (18).
6. Diffusionsfolie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter-Kreuzungsabschnitte (13) wulstfußartig
auf der Unterspannbahn angebunden sind.
7. Diffusionsfolie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstandshalte-Gitter (G) auf die Unterspannbahn
durch Flammkaschieren aufgebracht ist.