[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtigung zur Abhebesicherung eines Laufbelags für
ein Baugerüst nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Zur Errichtung von Baugerüsten werden in der Regel vertikale Gerüstständer mit Querriegel
verbunden, an denen sodann die Laufbeläge befestigt werden. Ebenso sind Baugerüste
bekannt, die aus sogenannten Gerüstrahmen bestehen, bei denen die Querriegel bereits
fest mit vertikalen Gerüstständern verbunden sind und die bei der Errichtung des Baugerüsts
übereinander angeordnet miteinander verbunden werden.
[0003] Zum schnellen und sicheren Anbringen von Laufbelägen ist die Ausbildung von Querriegeln
mit einem U-förmigen Profil bekannt geworden. Entsprechende haken- oder klauenförmige
Einhängeelemente an den Laufbelägen ermöglichen es, die Laufbeläge einfach in die
Nut eines derart ausgebildeten Querriegels einzuhängen. Um die Laufbeläge gegen ein
unbeabsichtigtes Ausheben nach oben hin abzusichern, werden entsprechende Sicherungsvorkehrungen
getroffen.
[0004] Eine derartige Aushebesicherung wird beispielsweise in der DE 30 20 389 beschrieben.
Bei dieser Vorrichtung sind am Querriegel der Gerüste im unteren Quersteg des nach
oben hin offenen U-Profils Langlöcher angebracht. Die Aushebesicherung ist mit hakenförmigen
Halteelementen versehen und wird mit diesen Haltelementen von oben durch den Querriegel
eingeführt. Von der Oberseite wird dabei eine Auflageschiene auf die Einhängehaken
des Laufbelags gelegt. Durch eine Verschiebung in Richtung der im Querriegel angebrachten
Langlöcher hintergreifen die hakenförmigen Haltemittel den unteren Steg des U-Profils
der Querriegel. Somit kann die Auflageschiene nicht mehr nach oben abgezogen werden.
[0005] Um eine gegenläufige Verschiebung, die das Ablösen der Aushebesicherung ermöglicht,
zu verhindern, ist die obere Auflageschiene an die Breite der Querriegel, d. h. an
den lichten Abstand zwischen den beiden Gerüstständern angepaßt. Ein Endabschnitt
der Auflageschiene ist über ein Scharniergelenk schwenkbar angebracht. Nach dem Einhängen
der Aushebesicherung wird dieses schwenkbare Endstück nach unten geklappt, so daß
die Auflageschiene zwischen den Gerüstständern gefangen und somit gegen eine Verschiebung
gesichert ist.
[0006] Zum einen muß eine derartige Aushebesicherung an die Gerüstbreite paßgenau gefertigt
werden, zum anderen müssen die Endbereiche der Auflageschiene so ausgebildet werden,
daß sie die jeweils verwendeten Verbindungsmittel der Querriegel an den Gerüstständern
nicht stören. In der Ausführung nach der genannten Druckschrift sind hierzu V-förmige
Ausnehmungen in den Endbereichen angebracht, so daß die Auflageschiene, die im dortigen
Ausführungsbeispiel als Verbindungsmittel verwendeten Keile und Keilkästen beidseitig
umgreifen kann.
[0007] Demgegenüber hat die Erfindung die Aufgabe, eine Aushebesicherung vorzuschlagen,
die flexibler verwendbar ist und insbesondere nicht exakt an den Abstand zwischen
den Gerüstständern bzw. die Länge der Querriegel und somit auch in ihren Endbereichen
nicht an die Verbindungsmittel zwischen den Querriegeln und den Gerüstständern oder
weiteren Gerüstbauteilen angepaßt werden muß.
[0008] Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Belagaushebesicherung der einleitend genannten
Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Durch die in den Unteransprüchen genannten Maßnahmen sind vorteilhafte Ausführungen
und Weiterbildungen der Erfindung möglich.
[0010] Dementsprechend zeichnet sich eine erfindungsgemäße Aushebesicherung dadurch aus,
daß die Sicherungsmittel eine unmittelbar am Querriegel angreifende Verriegelung aufweisen.
Durch eine derartige Verriegelung wird sichergestellt, daß die den Querriegel hintergreifende
Haltemittel nicht unbeabsichtigt vom Querriegel gelöst werden können, wobei die Auflageschiene
bzw. die gesamte Vorrichtung zur Aushebesicherung im Bereich der Gerüstständer völlig
frei ausgestaltet werden kann und insbesondere nicht den gesamten Raum zwischen den
Gerüstständern einnehmen muß.
[0011] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung werden Kaltemittel vorgesehen,
die den Querriegel durch eine erste Verschiebung der Vorrichtung in Bezug zum Querriegel
mitsamt der Auflage und den Haltemitteln hintergreifen, wobei die Verriegelung eine
gegenläufige zweite Verschiebung blockiert. Dies stellt eine besonders praktikable
Lösung zur Fixierung der Auflage am Querriegel dar. Andere Möglichkeiten, beispielsweise
schwenkbar angebrachte Haken oder dergleichen wären jedoch ebenfalls denkbar.
[0012] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird die Auflage wie bekannt als
flache Auflageschiene abgebildet. Eine solche Auflageschiene ist zum einen zu Zwecken
der Aushebesicherung verwendbar und dient zugleich dazu, den Spalt zwischen zwei benachbarten
Laufbelägen im Bereich der Querriegel zu schließen.
[0013] Vorteilhafterweise werden wie bekannt die Haltemittel der Auflage mit wenigstens
einem Haken versehen, der zum Durchstecken in ein entsprechendes Loch des Querriegels
dient. Das Hintergreifen der Haltemittel läßt sich so besonders praktikabel durch
Einstecken des Hakens in das entsprechende Loch, das bevorzugt als Langloch ausgebildet
ist und eine kleine Verschiebung bewerkstelligen.
[0014] Erfindungsgemäß umfassen die Sicherungsmittel bzw. die genannte Verriegelung einen
in einen Querriegel einführbaren Sicherungskörper. Dieser Sicherungskörper kann in
dasselbe Loch, in das die Haltemittel eingesteckt werden, eingeführt werden oder aber
auch an anderer Stelle in eine separate Ausnehmung des Querriegels gesteckt werden.
[0015] Die Auflage wird hierzu vorteilhafterweise mit einer entsprechenden Ausnehmung zur
Aufnahme des Sicherungskörpers versehen. Im Falle einer Auflageschiene wie oben beschrieben,
wird diese Ausnehmung vorzugsweise als Loch ausgebildet, das im Verriegelungszustand
deckungsgleich mit einem entsprechenden Loch des Querriegels steht, so daß die Auflage
durch Einstecken des Sicherungskörpers in die zueinander ausgerichteten Einstecklöcher
der Auflage bzw. des Querriegels gegen eine Verschiebung der Auflage in Bezug zum
Querriegel gesichert ist.
[0016] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform befindet sich die Ausnehmung in
der Auflage unmittelbar neben einem hakenförmigen Haltemittel, so daß zur Verriegelung
der Auflage an dem Querriegel die gleiche Öffnung des Querriegels verwendbar ist,
durch die die Haltemittel durchgesteckt werden.
[0017] Vorzugsweise wird der Sicherungskörper keilförmig ausgebildet. Auf diese Weise läßt
sich problemlos ein Formschluß zur sicheren Verriegelung ohne Schwierigkeiten beim
Lösen der Verbindung erreichen.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform werden zusätzliche Führungsmittel
für den Sicherungskörper vorgesehen. Derartige Führungsmittel, die beispielsweise
in Form eines unterhalb der Auflage angeordneten C- oder U-Profils bestehen können,
sorgen dafür, daß der Sicherungskörper zuverlässig in die gewünschte Lage gleitet.
Insbesondere dann, wenn der Sicherungskörper so angebracht wird, daß er selbsttägig
aufgrund der Gravitation in die Verriegelungsstellung fällt, in der er die Verschiebung
der Auflage mit ihren hintergreifenden Haltemittel blockiert.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird ein unterer Anschlag
vorgesehen, mittels dem der Sicherungskörper in der Auflage gegen ein Herausziehen
gesichert ist. Der Sicherungskörper ist somit an der Auflage beweglich fixiert. Die
Auflage mit hintergreifenden Haltemitteln und Sicherungskörper stellt somit eine als
Baukomponente eines Gerüsts verwendbare Einheit dar. Der Sicherungskörper muß nicht
separat mitgeführt werden und ist insbesondere auch gegen Verlust gesichert.
[0020] Vorteilhafterweise wird der Sicherungskörper mit einem Kopf versehen, der einen oberen
Anschlag aufweist, mittels dem der Sicherungskörper gegen ein Durchfallen durch die
Ausnehmung in der Auflage oder gegen ein Verklemmen in dieser Öffnung gesichert ist.
Dieser obere Anschlag wird vorzugsweise durch eine in eingestecktem Zustand des Sicherungskörpers
parallel zur Oberseite der Auflagefläche verlaufende Anschlagfläche des Kopfes des
Sicherungskörpers realisiert. Die zu dieser Anschlagfläche passende Gegenfläche befindet
sich an der Auflageschiene. Diese Gegenfläche kann in einer Vertiefung in der Auflageschiene
angebracht werden, so daß der Kopf des Sicherungskörpers nicht oder nur soweit nach
oben hervorsteht, daß sich keine Stolperkante bildet. Diese Vertiefung in der Auflageschiene
kann in Form einer Schulter rund um die Aufnahmeöffnung des Sicherungskörpers oder
aber auch in Form einer durchgehend über die Länge der Auflageschiene eingearbeiteten
Abstufung bestehen.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand
der Figuren nachfolgend näher erläutert.
[0022] Im einzelnen zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Schnittdarstellung durch eine erfindungsgemäße Aushebesicherung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gem. Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Ausschnittsvergrößerung aus Fig. 2 und
- Fig. 4
- eine Ausschnittsvergrößerung aus der Darstellung gem. Fig. 1.
[0023] Die Vorrichtung 1 zur Absicherung eines Laufbelags eines Baugerüstes gegen unbeabsichtigtes
Ausheben umfaßt eine Auflage 2 mit Sicherungshaken 3, die die erfindungsgemäßen Haltemittel
darstellen.
[0024] Die Auflage 2 weist ein flaches T-Profil auf, in dessen Quersteg 4 ein Schlitz 5
zur Aufnahme eines erfindungsgemäßen Sicherungskeils 6 vorgesehen ist. Der Sicherungskeil
6 ist mit einem Stift 7 gegen ein unbeabsichtigtes Lösen von der Auflage 2 gesichert,
d. h. der Sicherungskeil 6 im Schlitz 5 gefangen.
[0025] Zur Führung des Sicherungskeils 6 ist ein U-Profil 8 in unmittelbarer Nähe eines
Sicherungshakens 9 so angebracht, daß der Sicherungskeil 6 zwischen dem Vertikalabschnitt
10 des Sicherungshakens 9 und dem Quersteg 11 des U-Profils 8 hindurch paßt.
[0026] In der Draufsicht gem. Fig. 2 bzw. der Darstellung gem. Fig. 3 ist das U-Profil 8
mit seinem Quersteg 11 und Seitenschenkeln 12, 13 deutlich erkennbar. Der Sicherungskeil
6 ist schmaler als der Abstand zwischen den Seitenschenkeln 12, 13, so daß er locker
in dem U-Profil 8 geführt ist.
[0027] Weiterhin ist in diesen Darstellungen erkennbar, daß der Horizontalabschnitt 14 vergleichsweise
schmal ausgebildet ist, während der Vertikalabschnitt 10 wenigstens teilweise für
eine gute Befestigung an der Auflage 2 erheblich breiter ausgeführt ist. In der Draufsicht
ergibt sich so eine T-Form der Sicherungshaken 3, 9.
[0028] In der Darstellung gem. Fig. 4 ist schematisch dargestellt, wie ein Fixierelement
15 eines nicht näher dargestellten Laufbelags eines Baugerüsts in Form eines Hakens
oder einer Pratze in das U-Profil eines Querriegels 16 eines Baugerüsts eingehängt
ist. Die Auflage 2 liegt von oben auf dem Fixierelement 15 auf. Im Quersteg 17 des
Querriegels 16 sind Öffnungen in Form von Langlöchern 18 vorgesehen, durch die der
Horizontalabschnitt 14 eines Sicherungshakens 3, 9 hindurch paßt. Beim Durchführen
des Sicherungshakens 3, 9 durch das Langloch 18 steht der Sicherungskeil 6 am Quersteg
17 auf und wird dabei ein wenig nach oben (siehe Abstand a) aus der Auflage 2 herausgehoben.
In diesem Moment ist insbesondere der Kopf 19 des Sicherungskeils 6, der eine untere
Anschlagfläche 20 aufweist, deutlich sichtbar.
[0029] Das Anbringen einer erfindungsgemäßen Belagsicherung gegen unbeabsichtigtes Ausheben
eines Laufbelags eines Gerüsts vollzieht sich folgendermaßen.
[0030] Nach dem Einhängen der Laufbeläge mit Fixierelementen 15 in einen Querriegel 16 des
Baugerüsts wird eine Vorrichtung 1 mit ihrer Auflageschiene 2 oben auf die Fixierelemente
15 gelegt. Hierbei durchdringen die Sicherungshaken 3, 9 die jeweiligen Langlöcher
18 im Querriegel 16. Nach einer Verschiebung (siehe Pfeil V) in paralleler Richtung
zum Querriegel 16 hintergreifen die Horizontalabschnitte 14 den Quersteg 17 des Querriegels
16.
[0031] Die Langlöcher 18 sind so gemessen, daß der Sicherungskeil 6 nach einer ausreichenden
Verschiebung V ebenfalls durch das Langloch hindurch treten kann. Der Sicherungskeil
6 fällt aufgrund der Schwerkraft selbsttätig durch das jeweilige Langloch 18. Die
Anschlagfläche 20 am Kopf 19 des Sicherungskeils 6 schlägt hierbei an dem Quersteg
4 der Auflageschiene 2 an. Nach dem Durchtritt des Sicherungskeils 6 durch das Langloch
18 ist eine zur Verschiebung V gegenläufige Verschiebung im wesentlichen blockiert,
so daß der Horizontalabschnitt 14 stets den Quersteg 17 des Querriegels 16 hintergreift.
Ein Abheben der Auflageschiene 2 vom Querriegel 16 ist somit nicht mehr möglich, wodurch
der Laufbelag mit seinen Fixierelementen 15 nicht mehr versehentlich aus dem Querriegel
16 abgehoben werden kann.
[0032] Zum Lösen der Aushebesicherung muß zunächst der Sicherungskeil 6 gegen die Schwerkraft
nach oben angehoben werden. Der Kopf 19 des Sicherungskeils 6 ist hierzu so dimensioniert,
daß er von oben ergriffen und angehoben werden kann, ohne daß der Kopf 19 eine Stolperkante
auf der Trittseite der Laufbeläge bildet.
[0033] Durch den Sicherungskeil 6 wird die Aushebesicherung 1 unmittelbar am Querriegel
16 verriegelt, wobei das Einfallen des Sicherungskeils 6 in das Langloch 18 nach dem
Aufsetzen und Verschieben der Aushebesicherung von oben deutlich sichtbar ist, so
daß der gesicherte Zustand jederzeit visuell geprüft werden kann. Die Ausbildung der
Enden der Aushebesicherung 1 im Bereich der in den Figuren nicht dargestellten vertikalen
Gerüstständer ist somit völlig beliebig. Insbesondere muß die Aushebesicherung nicht
exakt an die Länge des Querriegels angepaßt werden.
[0034] Vorzugsweise wird der Schlitz 5 in der Auflageschiene bzw. der Kopf 19 des Sicherungskeils
6 so ausgebildet, daß der Kopf des Sicherungskeils 6 in aufliegendem Zustand den Schlitz
5 wenigstens teilweise verschließt. Die Anschlagfläche 20 des Kopfs 19, die bei eingestecktem
Sicherungskeil 6 auf dem Quersteg 4 der Auflageschiene 2 aufliegt, verhindert ein
Durchfallen oder Verklemmen des Keiles 6 im Schlitz 5 der Auflageschiene 2.
[0035] Durch den Stift 7, der in Querrichtung der Auflageschiene 2 bzw. des Schlitzes 5
ein wenig länger ausgebildet ist als die Schlitzbreite B des Schlitzes 5 ist der Sicherungskeil
6 in der Auflageschiene 2 gefangen. Der Stift 7 kann bei der Erstmontage des Sicherungskeils
6 nach dem erstmaligen Einfügen des Sicherungskeils 6 in die Schlitzöffnung 5 in eine
entsprechende Bohrung eingesetzt und gesichert, beispielsweise verschraubt oder vernietet
werden.
[0036] Das U-förmige Führungsprofil 8 wird so lang ausgebildet, daß bei aufliegender Auflageschiene
2 noch ein gewisser Abstand d zum Quersteg 17 des Querriegels 16 des Baugerüstes verbleibt.
Hierdurch ist sichergestellt, daß die Auflageschiene 2 auf den Fixierelementen 15
bzw. dem zugehörigen Laufbelag aufliegt, wodurch dieser gegen ein unbeabsichtigtes
Ausheben gesichert wird und nicht das Führungsprofil 8 am Quersteg 17 des Querriegels
16 ansteht, wodurch sich eine gewisse Bewegungsfreiheit der Fixierelemente 15 zwischen
dem Querriegel 16 und der Auflageschiene 2 ergeben könnte.
[0037] Für eine gute Führung des Sicherungskeils 6 empfiehlt es sich, das U-Profil nicht
wesentlich kleiner auszubilden als den Abstand des Querstegs 11 des Führungsprofils
8 vom Vertikalabschnitt 10 des Sicherungshakens 9. Hierbei wird der Abstand zwischen
den Schenkein 12, 13 des U-Profils 8, die in etwa parallel zu den Längsrändern des
Schlitzes 5 in der Auflageschiene 2 angeordnet sind, nicht größer als die zweibis
dreifache Dicke des Sicherungskeils 6 gewählt. Der Sicherungskeil 6 wird somit in
Querrichtung zum Querriegel 16 durch die Schenkel 12, 13 und in paralleler Richtung
zum Querriegel 16 durch den Quersteg 11 sowie den Vertikalabschnitt 10 geführt.
[0038] Durch die Anordnung und Größe des Langlochs 18, wie in Fig. 4 gezeigt, wird der Sicherungskeil
6 während des Auflegens der Aushebesicherung 1, wie bereits erwähnt, um den Abstand
a nach oben angehoben, da er auf dem Quersteg 17 des Querriegels 16 anstößt. Durch
dieses Anheben ist der noch nicht arretierte Zustand, wie er in Fig. 4 dargestellt
ist, visuell deutlich vom arretierten Zustand zu unterscheiden, bei dem der Sicherungskeil
6 durch das Langloch 18 eingeführt ist.
[0039] Die Länge der Langlöcher 18 im Querriegel 16 bzw. der Schlitz 5 in der Auflageschiene
2 werden vorteilhafterweise so gemessen, daß der Sicherungskeil 6 leicht, aber ohne
größeres Spiel durch die Löcher 18 bzw. Schlitze 5 einzuführen ist. Aus dem gleichen
Grund wird das Führungsprofil 8 bündig zum schmalen Ende des Schlitzes 5 angebracht.
[0040] Sofern das U-Profil 8 im wesentlichen bündig mit dem Schlitz 5 ausgebildet ist, entspricht
der lichte Abstand zwischen dem Vertikalabschnitt 10 und dem Quersteg 11 des Führungsprofils
8 in etwa der Länge des Schlitzes 5 und zugleich in etwa der Länge L des Sicherungskeils
6 im Bereich unterhalb des Kopfes 19, mit dem der Sicherungskeil 6 den Schlitz 5 in
eingestecktem Zustand durchsetzt.
[0041] Das Langloch 18 wird vorzugsweise mit einer Länge ausgebildet, die der Länge der
Sicherungskeils 6 in dem Bereich, in dem er in eingestecktem Zustand das Langloch
18 durch 6 zuzüglich der entsprechenden Stärke des Vertikalabschnitts 10 entspricht.
Auf diese Weise wird das Langloch 18 bei eingestecktem Sicherungskeil 6 durch den
Vertikalabschnitt 10 sowie den Sicherungskeil 6 nahezu vollständig in Längsrichtung
geschlossen, so daß eine horizontale Verschiebemöglichkeit zuverlässig verhindert
ist.
[0042] In einer bewährten Ausführungsform wird die Länge der Horizontalabschnitte 14 der
Sicherungshaken 9, die dem Verschiebeweg W entspricht so gewählt, daß sie zweckmäßigerweise
zwischen ca. 60% und 90% der Länge der Langlöcher 18 in den Querstegen 17 der Querriegel
16 entsprechen.
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Auflage
- 3
- Sicherungshaken
- 4
- Quersteg
- 5
- Ausnehmung
- 6
- Sicherungskeil
- 7
- Stift
- 8
- U-Profil
- 9
- Sicherungshaken
- 10
- Vertikalabschnitt
- 11
- Quersteg
- 12
- Schenkel
- 13
- Schenkel
- 14
- Horizontalabschnitt
- 15
- Fixierelement
- 16
- Querriegel
- 17
- Quersteg
- 18
- Langloch
- 19
- Kopf
- 20
- Anschlagfläche
1. Vorrichtung zur Aushebesicherung eines Laufbelags für ein Baugerüst, die eine obere
Auflage (2) zum Auflegen auf ein oder mehrere an einem Querriegel (16) des Baugerüsts
angebrachte Fixierelemente (15) des Laufbelags und den Querriegel in gesichertem Zustand
wenigstens teilweise hintergreifende Haltemittel (3), (9) aufweist und Sicherungsmittel
gegen ein unbeabsichtigtes Lösen der Haltemittel umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sicherungsmittel (5), (6), (18) eine unmittelbar am Querriegel (16) angreifende
Verriegelung umfassen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (3), (9)
den Querriegel (16) durch eine erste Verschiebung der Vorrichtung (1) in Bezug zum
Querriegel mitsamt der Auflage (2) und den Haltemitteln (3), (9) hintergreifen und
die Sicherungsmittel (6) eine gegenläufige zweite Verschiebung blockieren.
3. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auflage (2) als flache Auflageschiene ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Haltemittel wenigstens einen Sicherungshaken (3), (9) zum Durchstecken durch wenigstens
ein Loch (18) im Querriegel (16) umfassen.
5. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sicherungsmittel einen in den Querriegel (16) einführbaren Sicherungskörper (6) umfassen.
6. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auflage (2) wenigstens eine Ausnehmung (5) zur Aufnahme des Sicherungskörpers (6)
umfaßt.
7. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sicherungskörner (6) keilförmig ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsmittel
(8), (10) für den Sicherungskörper (6) vorhanden sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsmittel ein unterhalb der Auflage (2) angeordnetes U- oder C-förmiges Profil
(8) umfassen.
10. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
unterer Anschlag (7) vorgesehen ist, mittels dem der Sicherungskörper (6) in der Auflage
(2) gegen unerwünschten Verlust gesichert ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sicherungskörper (6) einen Kopf (19) mit einem oberen Anschlag (20) aufweist, der
den Sicherungskörper (6) gegen ein Durchfallen durch die Auflage (2) oder ein Verklemmen
in der Auflage (2) sichert.
12. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kopf (19) in eingestecktem Zustand des Sicherungskörpers (6) eine parallel zur Oberseite
der Auflage (2) verlaufende Anschlagfläche (20) aufweist.
13. Querriegel für ein Baugerüst, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Loch (18)
zur Aufnahme eines Sicherungskörpers (6) gemäß einem der vorgenannten Ansprüche vorgesehen
ist.
14. Querriegel für ein Baugerüst nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Loch
(18) so dimensioniert ist, daß der Sicherungskörper (6) unmittelbar neben den Haltemitteln
(9) einfügbar ist.
15. Baugerüst, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung nach einem der vorgenannten
Ansprüche vorhanden ist.