Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht von einem Drosselelement nach der Gattung des Anspruchs aus. Bei
einem solchen durch die DE-C1-41 42 998 bekannten Drosselelement ist die Drosselöffnung
koaxial zu dem zylinderförmigen Einsatz ausgebildet und in einen Kanal so eingepresst,
daß die Umfangswand des Drosselelements auf der gesamten Länge einen Abschluß des
Kanals bildet. Solche Drosselelemente haben den Nachteil, daß sie sich im Betrieb
durch Schmutzpartikel zusetzen können, so daß der Flüssigkeitsstrom unterbunden wird.
[0002] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruchs 1 ist nun gewährleistet, daß auf der Zustromseite des Drosselelements ein
Filter der Drosselöffnung vorgeschaltet ist, der dafür Sorge trägt, daß im Flüssigkeitsstrom
zugeführte Schmutzpartikel bereits stromaufwärts der Drosselöffnung ausgefiltert werden.
Vorteilhaft ist dabei gemäß Anspruch 2 der Filter ein Ringspalt der im Querschnitt
zwar größer ist als der Querschnitt der Drosselöffnung, aber aufgrund der großen Länge
des Ringspaltes die Spaltbreite sehr gering gehalten werden kann ergibt sich hier
ein wirksamer Filtereffekt. Dabei ist es vorteilhaft, den Einsatz gemäß Anspruch 2
an eine Stelle des Kanals einzusetzen, der nahe einer rechtwinkligen Abzweigung desselben
von einem anderen von Flüssigkeit durchströmten Kanals ist. Dabei ergibt sich, daß
aufgrund der vorbeiströmende, nicht in den Kanal abgeführten Flüssigkeit Schmutzpartikel,
die am Ringspalt zurückgehalten wurden wieder weggespült werden können.
[0003] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Beschreibung
[0004] In der Figur ist ein Teilausschnitt aus einer Kraftstoffeinspritzpumpe wiedergegeben
mit einem Kraftstoff unter Niederdruck führenden Verbindungskanal 1, der Kraftstoff
einem Pumpensaugraum, der hier nicht weiter gezeigt ist, zuleitet und einem im wesentlichen
rechtwinklig von diesem Verbindungskanal 1 abführenden Kanal 2, der hier Kraftstoff
einem zu kühlenden Elektromagneten züfuhren soll. Zur Dosierung dieser Kraftstoffzuführungsmenge
durch den Kanal 2 ist in diesen in ein Bohrungsteil 4 ein Einsatz 5 eingefügt, vorzugsweise
eingepreßt. Dieser befindet sich nahe der Abzweigung des Kanals 2 vom Verbindungskanal
1. Von der ersten, dem Verbindungskanal 1 abgewandten ersten Stirnseite 6 des Einsatzes
führt ein Sackloch 8 ins Innere des Einsatzes, das hier gestuft ausgeführt ist. Nahe
dem Ende des Sackloches 8 zweigt von diesem eine radial verlaufende Drosselbohrung
9 ab, die in eine Ringnut 10 in der Umfangswand 11 des Einsatzes mündet. An dem an
die Ringnut 10 zur Seite des Verbindungskanals angrenzenden Teil des Einsatzes der
dort seine zweite Sirnseite 17 aufweist, weist dieser an seinem Umfang einen verkleinerten
Durchmesser auf, so daß die Mantelfläche an dieser Stelle zur Wand des Bohrungsteils
4 einen Ringspalt 14 bildet, der Teil der Verbindung zwischen dem stromaufwärts und
dem stromabwärts des Einsatzes liegenden Teilen des Kanals 2 ist. Dieser Ringspalt
14 hat einen Gesamtquerschnitt, der größer ist als der Durchflußquerschnitt der Drosselöffnung
9. Da sich aber dieser größere Querschnitt auf die gesamte Umfangswand des Einsatzes
verteilt, ergibt sich eine Spaltbreite, die wesentlich kleiner ist als der lichte
Durchmesser der Drosselbohrung 9. Aufgrund dieser Eigenschaft ist dieser Ringspalt
hervorragend geeignet zur Filterung des zufließenden Kraftstoffstromes durch den Einsatz.
Diese in Strömungsrichtung der Drosselbohrung vorgeschaltete Filterstelle hält alle
Schmutzpartikel ab, die die Funktion der Drosselöffnung 9 stören könnten. Dadurch,
daß sich ferner das Ende des Ringspaltes 14 innerhalb eines Totwassergebietes, nämlich
der kurze Sackteil zwischen Verbindungskanal 1 und der zweiten Stirnseite 17 des Einsatzes,
ergeben sich Wirbelungen innerhalb dieses Bereiches die wiederum geeignet sind, zurückgehaltene
Schmutzpartikel von einer Anlagerung an dem Eintritt zum Ringspalt wegzuhalten oder
diese wieder von dort abzulösen. Somit ist gewährleistet, daß dieser Ringspalt sich
nicht zusetzt. Auf diese Weise erhält man eine über die Betriebsdauer gleichmäßig
wirkende Drossel zur Steuerung des Kraftstoffflusses vom Verbindungskanal in den Kanal
2 hinein und z.B. zu einem danach folgenden Elektromagneten.
[0005] Die Anordnung der Drosselöffnung kann natürlich auch in anderer äquivalenter Weise
ausgeführt werden. So kann diese auch irgendwo anders in einer andersartig ausgestalteten
Verbindung zwischen Ringnut und einem Austritt auf der stromabwärts liegenden Seite
des Einsatzes angeordnet sein.
1. Drosselelement zum Einbau in eine Kraftstoffeinspritzpumpe mit einer Drosselöffnung
(9), durch die ein von einem Raum (1) zum einem anderen Raum (4) der Kraftstoffeinspritzpumpe
fließender Flüssigkeitsstrom begrenzbar ist, wobei das Drosselelement als Einsatz
(5) ausgebildet ist und einen Teil einer Umfangswand (11) hat, der dichtend an die
Wand (4) eines Flüssigkeit führenden Kanals (2) angrenzt wobei zwischen den beiden
Seiten des Einsatzes die Drosselöffnung (9) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß stromaufwärts der Drosselöffnung (9) ein Filter vorgesehen ist.
2. Drosselelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Wand (4)
des Kanals und dem Einsatz (5) eine Ringnut (10) vorgesehen ist, stromabwärts von
der die Drosselöffnung (9) angeordnet ist und eine an die Ringnut (10) stromaufwärts
davon angrenzende Umfangswand des Einsatzes mit der Wand (4) des Kanals (2) einen
als Filter dienenden Ringspalt (14) bildet, der Teil der Verbindung zwischen den Seiten
des Einsatz bildet, wobei der Querschnitt des Ringspalts größer ist als der Querschnitt
der Drosselöffnung.
3. Drosselelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnut (10) in der
Umfangswand (11) des Einsatzes (5) angeordnet ist.
4. Drosselelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (5)
in den Kanal (2) an die Stelle des Kanals eingebaut ist, an der der Kanal (2), im
wesentlichen rechtwinklig, von einem von der Flüssigkeit durchflossenen Verbindungskanal
(1) zuflußseitig abzweigt.
5. Drosselelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (2) mit dem
Verbindungskanal (1) zwischen zweiten Stirnseite (17) und Verbindungskanal (1) ein
Totwasserzone bildet.
6. Drosselelement nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatz als in den Kanal eingepreßtes zylindrischer Teil mit Kreisquerschnitt
ausgeführt ist und einen Umfangsbereich aufweist, der zur Bildung des Ringspaltes
(14) im Durchmesser reduziert ist und die Drosselöffnung in einen radial von der Ringnut
ausgehenden, in das Sackloch mündenden Kanal angeordnet ist.