[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Reibungspumpe mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1.
[0002] Allgemein gehören zu den Reibungsvakuumpumpen Gaede-Pumpen (in einem Gehäuse rotierender
Zylinder mit Pumpspalt und zwischen Einlass und Auslass gelegenem Sperrspalt), Holweck-Pumpen
(in einem Gehäuse rotierender Zylinder mit wendelförmigen, stator- oder rotorseitig
angeordneten Nuten), Siegbahn-Pumpen (rotierende und stehende Ringscheiben mit spiralförmig
gestalteten Nuten) und Turbomolekular-Pumpen, die mit Lauf- und Leitschaufeln ausgerüstet
sind. Es ist bekannt, Reibungspumpen mit unterschiedlich gestalteten Pumpenabschnitten
auszurüsten.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reibungsvakuumpumpe mit
einer einfachen Gaedespumpenstufe auszurüsten, die im Bereich des Übergangs zwischen
Molekularströmung und viskoser Strömung gute Fördereigenschaften hat.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale der Patentansprüche
gelöst.
[0005] Besonders vorteilhaft ist, dass die erfindungsgemäße Gaedepumpenstufe mit einer Siegbahnstufe
kombinierbar ist, so dass eine kompakte Pumpstufe mit optimalen Fördereigenschaften
realisiert werden kann. Mit einer in dieser Weise ausgebildeten Vakuumpumpe kann ein
relativ hoher Vorvakuumdruck (größer 10 mbar) erzeugt werden, so dass Pumpen dieser
Art mit kleinen und preiswerten Vorvakuumpumpen betrieben werden können.
[0006] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sollen anhand von in den Figuren
1 bis 18 dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert werden. Es zeigen
- Figur 1 eine Reibungsvakuumpumpe mit mehreren Stufen,
- Figur 2 einen Schnitt durch die Pumpe nach Figur 1 in Höhe der Statorscheibe einer
Siegbahn-Stufe
- Figur 3 einen Schnitt durch die Pumpe nach Figur 1 in Höhe einer sich in Förderrichtung
an den Siegbahn-Pumpenabschnitt anschließenden weiteren Pumpstufe,
- Figuren 4, 5 und 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Pumpe nach der Erfindung,
- Figuren 7, 8 ein Ausführungsbeispiel für eine Pumpe nach der Erfindung mit einer besonderen
Rotoraufhängung,
- Figuren 9 bis 12 Schnitte durch weitere Lösungen für druckseitig angeordnete Pumpstufen
und
- Figuren 13 bis 18 Schnitte durch Pumpstufen, die als kombinierte Siegbahn/Gaede-Stufen
ausgebildet sind.
[0007] Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 1 handelt es sich um eine Reibungsvakuumpumpe
1, deren Gehäuse mit 2 bezeichnet ist. Der obere, zylindrisch gestaltete Gehäuseabschnitt
3 umfaßt und zentriert den Stator 4, der eine Mehrzahl von Statorringen 5,6 und 7
umfaßt. Der Rotor 8 stützt sich über die Lager 9 und die Pumpenwelle 10 im Pumpengehäuse
2 ab. Der Antriebsmotor ist mit 11 bezeichnet. Während des Betriebs der Pumpe ist
an den Einlaßflansch 12 ein zu evakuierender Rezipient angeschlossen. Infolge der
Drehung des Rotors 8 werden die Gase zum Auslaß 13 gefördert, an den eine Vorvakuumpumpe
angeschlossen ist.
[0008] Das Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist mit insgesamt 3 Pumpenabschnitten ausgerüstet.
Der hochvakuumseitige Pumpenabschnitt besteht aus Turbomolekularpumpenstufen. Die
Statorringe 5 tragen jeweils die nach innen gerichteten Statorschaufeln 14, denen
am Rotor 8 befestigte Rotorschaufeln 15 zugeordnet sind. Der zweite Pumpabschnitt
weist Siegbahnpumpenstufen auf. Diese umfassen rotierende, am Rotor 8 befestigte Ringscheiben
16, deren Oberflächen eben sind. Zwischen den Rotorringscheiben 16 befinden sich die
Statorringscheiben 17. Die Statorringe 6 tragen die Statorringscheiben 17; vorzugsweise
sind sie einstückig ausgebildet. Die Statorringscheiben 17 sind stirnseitig mit spiralförmigen
Vorsprüngen 18 und entsprechenden Nuten 19 ausgerüstet (vgl. Figur 2). Die spiralförmige
Gestaltung ist jeweils so gewählt, daß eine kontinuierliche Gasströmung vom Einlaß
12 zum Auslaß 13 sichergestellt ist, d.h. daß beim dargestellten Ausführungsbeispiel
die oberhalb einer Statorringscheibe 6 befindlichen pumpaktiven Flächen der Siegbahnstufen
die Gase von außen nach innen und die unterhalb einer Statorringscheibe 6 befindlichen
pumpaktiven Flächen der Siegbahnstufen die Gase von innen nach außen fördern. Es sind
jeweils drei spiralförmige Nuten bzw. Vorsprünge vorgesehen, die sich jeweils über
etwa 360° erstrecken. Die Anzahl, Tiefe, Breite und Steigung der Spiralen bestimmt
die Pumpeigenschaften des aus Siegbahnstufen bestehenden Pumpenabschnittes. Durch
Austauschen von Statorringscheiben 17 mit geeignet gestalteten Spiralen können die
Pumpeigenschaften unterschiedlichen Einsatzbedingungen angepaßt werden.
[0009] Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 1 fördert die letzte druckseitige Siegbahn-Stufe
die Gase von außen nach innen. Von dort aus gelangen sie in eine für den Zwischenbereich
zwischen Molekularströmung und viskoser Strömung besonders geeignete Pumpenstufe,
die nach Art einer Kreiselrad-Arbeitsmaschine ausgebildet ist. Diese umfaßt am Rotor
8 befestigte, in Bezug auf die Drehrichtung (Pfeil 21 in Figur 3) nach hinten gekrümmte,
sich im wesentlichen axial erstreckende Laufschaufeln 22. Diesen sind Kreiselrad-Arbeitsmaschine
Leitschaufeln 23 zugeordnet, die vom Statorring 7 getragen werden. Die Leitschaufeln
23 bilden Strömungskanäle 24, die etwa senkrecht zu den äußeren Bereichen der Laufschaufeln
angeordnet sind und vom Gas in etwa radialer Richtung nach außen durchströmt werden.
Im äußeren Bereich sind die Strömungskanäle 24 mit Öffnungen 25 versehen, durch die
die Gase zur Vorvakuumseite der Pumpe gelangen. In Figur 1 ist der Strömungsweg der
Gase durch den Pfeil 26 gekennzeichnet.
[0010] Beim in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel fördert die erste auf die Turbomolekularpumpenstufen
folgende Siegbahnstufe die Gase von außen nach innen. Die der Statorringscheibe 17
der ersten Siegbahnstufe vorgelagerte Rotorringscheibe 16 hat einen kleineren Durchmesser
als die übrigen Rotorringscheiben 16 und trägt an ihrem Umfang gegenüber den übrigen
Rotorschaufeln 15 verkürzte Schaufeln 27. Dadurch ist ein möglichst störungsfreier
Übergang zwischen den verschiedenen Pumpenabschntten gewährleistet. Für den Fall,
daß die erste Siegbahnstufe die Gase von innen nach außen fördern soll, kann eine
entsprechend gestaltete erste Statorringscheibe 17 mit gegenüber den übrigen Scheiben
vergrößertem Innendurchmesser vorgesehen sein, die an ihrer Innenseite verkürzte Statorschaufeln
trägt.
[0011] Auch beim Ausführungsbeispiel nach Figur 4 sind hochvakuum- bzw. einlaßseitig zunächst
ein Turbomolekularpumpenabschnitt und daran anschließend ein Siegbahn-Pumpenabschnitt
vorgesehen. Die sich an den Siegbahn-Pumpenabschnitt anschließende, vorvakuumseitige
Pumpstufe ist nach Art einer Seitenkanalpumpe ausgebildet. Dazu sind in den einander
zugewandten, sich radial erstreckenden Oberflächen der letzten Rotorringscheibe 28
(Fig. 5) und der letzten Statorringscheibe 29 (Fig. 6) im Querschnitt etwa halbrund
gestaltete, einander zugewandte, im wesentliche kreisförmige Nuten 31, 32 vorgesehen.
Die saugseitig angeordnete rotierende Nut 31 ist mit einer Vielzahl von Querstegen
33 ausgerüstet. Die druckseitig angeordnete, feststehende Nut 32 hat in Bezug auf
die geförderten Gase einen Einlaß 34 und einen Auslaß 35. Ihr Einlaß 34 ist ein sich
radial nach außen erstreckender Nutabschnitt, der die durch den peripheren Pumpspalt
zwischen Ringscheibe 27 und Stator 4 strömenden Gase aufnimmt. Der Auslaß 35 ist eine
sich im wesentlichen axial erstreckende Bohrung, welche die Nut 32 mit dem Vorvakuumraum
verbindet. Einlaß 34 und Auslaß 35 liegen unmittelbar nebeneinander und sind durch
einen Steg 36 voneinander getrennt, um Rückströmungen zu vermeiden. Eine Aufteilung
der Nut 32 in zwei oder mehr Nutabschnitte, jeweils mit einem Einlaß 34 und einem
Auslaß 35, ist möglich.
[0012] Beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 7 und 8 stützt sich die Welle 10 über ihre
Lager 9 zunächst auf der Innenseite eines hülsenförmigen Trägers 41 ab. Das obere
Ende des Trägers 41 ist mit einem Kragen 42 ausgerüstet. Das untere Ende des Trägers
ragt in eine Ausnehmung 43 eines Gehäusebauteiles 44 hinein, welche nur einen geringfügig
größeren Durchmesser hat als der Außendurchmesser des Trägers 41. Ein O-Ring 45 zwischen
dem Träger 41 und der Innenseite der Ausnehmung 43 sichert die zentrische Position
des Trägers 41. Zur Abstützung des Trägers 41 im Gehäuse 2 sind drei sich im wesentlichen
axial erstreckende Stäbe 46 vorgesehen, die am Kragen 42 und am Gehäusebauteil 44
befestigt sind. Führt ein in dieser Weise aufgehängter Rotor 8 infolge von Stößen
oder beim Durchfahren von Resonanzen Schwingungen aus, dann sind die Amplituden sehr
klein und ausschließlich radial gerichtet. Der O-Ring 45 wirkt bei Schwingungen dieser
Art als Dämpfungselement. Dadurch können die Pumpspalte zwischen den pumpaktiven Flächen,
insbesondere zwischen den Stator- und Rotorringscheiben der Siegbahnstufen, sehr klein
ausgebildet und damit eine sehr gute Pumpenwirkung erzielt werden.
[0013] Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Pumpe nach der Erfindung, bei der sich
der Rotor auf einem feststehenden Zapfen 51 des Gehäuses 2 abstützt und der Antriebsmotor
11 als Außenläufermotor ausgebildet ist. Zur Befestigung der Stäbe 46 ist der Zapfen
51 an seinem oberen Ende mit einem Kragen 52 ausgerüstet. Der hülsenförmige Träger
41 weist an seinem unteren Ende einen nach innen gerichteten Rand 53 auf. Zwischen
Kragen 52 und Rand 53 erstrecken sich die Stäbe 46.
[0014] Im übrigen schließt sich an den Siegbahn-Pumpenabschnitt druckseitig ein Holweckpumpenabschnitt
an, der aus dem Statorring 55 mit den wendelförmig gestalteten Vorsprüngen 56 und
der Außenseite des zylindrischen Rotorabschnittes 57 besteht. Dieser trägt auf seiner
Innenseite den Motorrotor.
[0015] An den Holweckpumpenabschnitt schließt sich noch ein Gaedepumpenabschnitt an. Dieser
umfaßt statorseitig den Statorring 60 mit zwei umlaufenden Stegen 61, 62, welche die
Nut 63 bilden, und rotorseitig den entsprechend verlängerten Rotorabschnitt 57. Den
Einlaß in die Gaedepumpenstufen bilden eine oder mehrere Öffnungen 64 (vgl. auch Fig.
10) im oberen Steg 61. Diese liegen unmittelbar neben einem oder mehreren feststehenden,
in die Nut 63 hineinragenden Vorsprüngen 65, die mit dem Rotor 57 den Sperrspalt 66
bilden. Die Auslaßöffnung(en) 67 befinden sich im unteren Steg 62 und münden in den
Vorvakuumraum der Pumpe 1. Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 10 ist die Nut 63 in
zwei Abschnitte aufgeteilt. Es sind zwei parallel zueinander angeordnete Gaedepumpenstufen
vorgesehen. Sie weisen jeweils die Einlaßöffnung 64 sowie die Auslaßöffnungen 67 auf
und erstrecken sich jeweils über etwa 180°. Der Pfeil 68 kennzeichnet die Drehrichtung
des Rotors 57.
[0016] Bei den Ausführungen nach den Figuren 11 und 12 ist die Nut 63 nicht mehr ringförmig
gestaltet. Durch entsprechende Wahl der Nut-Tiefe (oder auch Nut-Breite) haben die
sich zwischen Einlaß 64 und Auslaß 67 erstreckenden Abschnitte der Nut 63 einen abnehmenden
(Fig. 11) bzw. ständig wechselnden (Fig. 12) Querschnitt. Dadurch wird der gewünschte
Druckaufbau erzielt. Bei der Ausführung nach Fig. 12 sind mehrere Kammern 69 vorhanden,
in denen nacheinander ein relativ langsamer Druckaufbau und eine relativ schnelle
Expansion stattfinden. Der Druck nimmt von Kammer zu Kammer zu.
[0017] Die Figuren 13 bis 18 zeigen Ausführungsformen für Siegbahnstufen, die mit Gaedestufen
kombiniert sind. Die Außendurchmesser der rotierenden Ringscheiben 17 sind dazu derart
gewählt, daß zwischen ihrer Peripherie und dem sie umgebenden Stator 4 jeweils ein
äußerer Ringraum 71, 72 vorhanden ist. Weiterhin ist der Innendurchmesser der Statorringscheiben
16 derart gewählt, daß jeweils ein innerer Ringraum 73, 74 vorhanden ist. Aus Figur
13, welche eine Draufsicht auf eine Statorringscheibe mit zwei spiralförmigen Nuten
19 zeigt, ist ersichtlich, daß sich in den Ringräumen 71, 72 feststehende Vorsprünge
75, 76 bzw. 77, 78 befinden, die gemeinsam mit dem Außenumfang der Rotorringscheiben
16 bzw. dem rotierenden Zentralteil (z.B. Rotor 8 oder Welle 10) Sperrspalte 79, 80
bilden.
[0018] Während des Betriebs dreht sich der Rotor in Richtung des Pfeiles 81 (Fig. 13). Diese
Drehung bewirkt ein Mitreißen der Gasmoleküle in den beiden Abschnitten des Ringraumes
71 in Richtung der Pfeile 82, 83 (Gaedepumpeffekt).
[0019] Infolge des Vorhandenseins der Vorsprünge 75, 76 werden die Gase in die spiralförmigen
Nuten nach innen gefördert (Siegbahnpumpeffekt) und gelangen dort in die Abschnitte
des Ringraumes 73. Dort werden sie in Richtung der Pfeile 84, 85 mitgerissen und gelangen
auf der Unterseite der in Figur 13 in Draufsicht dargestellten Statorringscheibe 16
in die Nuten 19, welche derart ausgebildet sind, daß sie die Gase wieder nach außen
fördern.
[0020] Beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 16 bis 18 sind die pumpaktiven Oberflächen
dadurch vergrößert worden, daß die Höhe der äußeren Ringräume 71, 72 größer gewählt
worden ist als die Dicke der rotierenden Scheiben 17 und daß die Scheiben 17 mit ihren
äußeren Rändern in die Ringräume 71, 72 hineinragen. Die Vorsprünge 75, 76 müssen
bei dieser Lösung U-förmig gestaltet sein (fig. 18). Auch innerhalb der inneren Ringräume
kann die pumpwirksame Oberfläche vergrößert werden, wenn der rotierende Zentralteil
mit Vorsprüngen ausgerüstet ist. Ein Beispiel für einen ringförmig gestalteten Vorsprung
86 ist in Figur 17 gestrichelt eingezeichnet.
[0021] Die beschriebenen und in den Figuren 13 bis 18 dargestellten Lösungen für kombinierte
Gaede-/Siegbahnstufen können anstelle der in den Pumpen nach den Figuren 1, 4 und
7 wirksamen Siegbahnstufen vorhanden sein. Besonders geeignet sind die kombinierten
Stufen jedoch für in der Nähe der Vorvakuumseite befindliche Pumpenabschnitte. Die
Anzahl der in den jeweiligen Ringräumen 71 bis 74 vorhandener Sperrspalte ist beliebig.
Sie ist der Anzahl und der Ausbildung der auf den Statorringscheiben befindlichen
Nuten 19 anzupassen.
1. Reibungsvakuumpumpe mit einem Rotor (8, 10) und einem Stator (4) sowie mit einer Gaedepumpenstufe,
die von einem Statorabschnitt (60) und einem Rotorabschnitt (15, 57) gebildet wird,
dadurch gekennzeichnet, dass der Statorabschnitt in Höhe der Gaedepumpenstufe mit einer Nut (63, 71, 72)
ausgerüstet ist, die von radial einwärts gerichteten Stegen (61, 62) oder von Statorringscheiben
(16) seitlich begrenzt ist, dass in die Nut (63, 71, 72) mindestens ein feststehender
Vorsprung (65, 75, 76) hineinragt, der mit dem Rotorabschnitt (17, 57) einen Sperrspalt
(66, 79) bildet, und dass sich Einlass (19, 64) und Auslass (67) der Gaedepumpenstufe
in der Nähe des Vorsprungs (65, 75, 76) befinden, und zwar derart, dass sich der Einlass
- in Drehrichtung des Rotorabschnittes (17, 57) gesehen - hinter dem Vorsprung (65,
75, 76) und der Auslass (67) vor dem Vorsprung (65, 75, 76) befindet.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallel zueinander angeordnete, sich radial erstreckende Stege (61, 62)
des Statorabschnittes (60) gemeinsam mit einem zylindrischen Rotorabschnitt (57) eine
oder mehrere Gaedepumpenstufen bilden, indem die von den Stegen (61, 62) gebildete
Nut (63) mit ein oder mehreren Einlass- bzw. Auslassöffnungen (64, 67) und einem oder
mehreren Vorsprüngen (65) zur Bildung eines oder mehrere Sperrspalte (66) ausgerüstet
sind.
3. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Rotorringscheibe (17) zusammen mit Statorringscheiben (16) einen
äußeren Ringraum (Nut 71, 72) bildet, der insgesamt oder abschnittsweise als Gaedepumpenstufe
mit einem oder mehreren Vorsprüngen (75, 76) ausgebildet ist.
4. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des äußeren Ringraumes (71, 72) größer ist als die Dicke der Rotorringscheiben
(17) und dass die Scheibe (17) mit ihrem äußeren Rand in den Ringraum (71, 72) hineinragt.
5. Pumpe nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Statorringscheibe (16) mit dem Rotor (8) einen inneren Ringraum
(73, 74) bildet, der insgesamt oder abschnittsweise als Gaedepumpenstufe ausgebildet
ist.
6. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (8) im Bereich des inneren Ringraumes (73, 74) mit Mitteln (86) zur
Vergrößerung der pumpaktiven Oberfläche ausgerüstet ist.
7. Pumpe nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaedepumpenstufe mit einer Siegbahnstufe kombiniert ist.
8. Pumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Statorringscheibe (16) mit der oder den spiralförmigen Nuten (19, 19') ausgerüstet
ist und dass die in den äußeren Ringraum (71, 72) bzw. in den inneren Ringraum (73,
74) mündende(n) Nut(en) (19, 19') den Einlass bzw. Auslass einer oder mehrerer Gaedepumpenstufen
bildet (bilden).
9. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (63) oder ein sich von einem Einlass (64) zu einem Auslass (67) erstreckender
Abschnitt der Nut (63) einen kontinuierlich abnehmenden Querschnitt hat.
10. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (63) oder ein sich vom Einlass (64) zum Auslass (67) erstreckender Abschnitt
der Nut (63) einen ständig wechselnden Querschnitt hat.
11. Pumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Nut (63) oder eines Abschnittes der Nut (63) derart gestaltet
ist, dass nacheinander mehrfach ein relativ langsamer Druckaufbau und eine relativ
schnelle Expansion stattfinden.