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(11) |
EP 0 874 196 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.2002 Patentblatt 2002/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.04.1998 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Ablagerungen in und an Zuführungsdüsen
oder Zuführungsrohren von Feuerungsanlagen
Method and device for removing deposits from supply nozzles or conduits of combustion
installations
Procédé et dispositif pour enlever les dépots dans des buses ou des tubes d'amenée
dans les installations de combustion
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL PT SE |
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Priorität: |
24.04.1997 DE 19717378
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.10.1998 Patentblatt 1998/44 |
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Patentinhaber: MARTIN GmbH für Umwelt-
und Energietechnik |
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D-80807 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Martin, Johannes Josef Edmund, Dipl.-Ing.
81929 München (DE)
- Spichal, Peter
86926 Greifenberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Zmyj, Erwin, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. |
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Rosenheimer Strasse 52/II 81669 München 81669 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 703 411 FR-A- 2 309 798
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DE-C- 741 701 US-A- 2 394 760
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014, no. 087 (M-0937), 19. Februar 1990 (1990-02-19)
& JP 01 300117 A (ISHIKAWAJIMA HARIMA HEAVY IND CO LTD), 4. Dezember 1989 (1989-12-04)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 008, no. 227 (M-332), 18. Oktober 1984 (1984-10-18)
& JP 59 109713 A (MITSUBISHI JUKOGYO KK), 25. Juni 1984 (1984-06-25)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 097, no. 001, 31. Januar 1997 (1997-01-31) & JP 08
247403 A (MITSUBISHI HEAVY IND LTD), 27. September 1996 (1996-09-27)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entfernen von Ablagerungen in und
an Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohren von Feuerungsanlagen, bei welchen sich aus
rezirkuliertem Abgas, das einem Feuerraum wieder zugeführt wird, diese Ablagerungen
festsetzen, wobei auf die Ablagerungen ein flüssiges oder dampfförmiges Medium aufgebracht
wird. Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Bei Feuerungsanlagen, insbesondere bei solchen, in denen Abfallstoffe verbrannt werden,
wird aus verschiedenen Gründen Abgas nach einer gewissen Abkühlung (z.B. in einem
Dampferzeuger) oder aus dafür geeigneten Bereichen das Abgas des Feuerraumes abgezogen
und über Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohre dem Feuerraum wieder zugeführt. Die
Gründe für das Rückführen von Abgas können in dem Streben nach einem hohen thermischen
Wirkungsgrad der Anlage, in der Erzeugung einer besonders hohen Turbulenz im Bereich
der Sekundärverbrennungszone, im Ausnutzen des noch im Abgas vorhandenen Sauerstoffes
und zur Regelung des Sauerstoffgehaltes in der Sekundärverbrennungszone gesehen werden.
Dabei wird das Abgas vorzugsweise nach einer der Wärmenutzung nachgeschalteten Abgasreinigungsanlage,
z.B. der Entstaubungsvorrichtung, abgezogen. Es kann aber auch aus dem hinteren Bereich
des Feuerraumes entnommen werden, in welchem sich bereits weitgehend ausgebrannter
Brennstoff befindet und die Abgase somit noch einen verhältnismäßig hohen Sauerstoffanteil
besitzen.
[0003] Bei einer solchen Betriebsweise hat man nun festgestellt, daß die Zuführungsdüsen
oder Zuführungsrohre, die auch für die Zuführung von Sekundärluft dienen können, im
Bereich ihrer Austrittsöffnung durch Ablagerungen, die vom Abgas stammen, allmählich
zugesetzt werden, so daß in bestimmten Zeitabständen diese Ablagerungen entfernt werden
müssen, um den freien Austrittsquerschnitt der Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohre
wieder herzustellen. Bisher erfolgte das Entfernen der Ablagerungen mechanisch durch
Abschlagen oder Abstoßen mittels entsprechender Stangen, was nicht nur mühsam und
zeitaufwendig ist, sondern auch deshalb unbefriedigend ist, weil die äußerst stark
anhaftenden Ablagerungen nur vom Feuerraum her vollständig entfernt werden können,
was das Abstellen und Abkühlen der betroffenen Anlage erfordert. Diese Ablagerungen
treten im Bereich der Mündung der Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohre sowohl im Inneren
dieser Zuführungsdüsen und Zuführungsrohre als auch an den unmittelbar an die Mündung
angrenzenden Außenflächen auf. Sie werden durch die starke Hitzeeinstrahlung aus dem
Feuerraum hervorgerufen, wobei diese Hitzeeinstrahlung zu einer Verglasung der Ablagerungen
in dem der Feuerung zugewandten Teil der Anbackung und damit zu einer besonders gut
haftenden und widerstandsfähigen Struktur führt, die auf mechanische Weise nur schwer
zu zerstören ist.
[0004] Aus der DE-Zeitschrift "Energie", 1951, Heft 1, ist es zur Reinigung von Kesselrohren
bekannt, mittels einer Lanze Wasser auf Rohrflächen aufzuspritzen, bis diese abkühlen,
wonach ein benachbarter Bereich bespritzt wird, um dann wieder zum ersten Bereich
zurückzukehren, wenn sich dieser nach dem Abkühlen wieder erwärmt hat. Hier sollen
Rissebildungen eintreten, die zu einem Abplatzen der Verschmutzungen führen. Weiterhin
ist es aus dieser Zeitschrift bekannt, Heizflächen mittels eines Wasserdampf-Ammoniakdampf-Gemisches
zu behandeln. Hierbei ist das Einführen der Zuführungsrohre in den Kessel erst nach
einer gewissen Abkühlung desselben möglich, was eine entsprechende Betriebsunterbrechung
erfordert. Außerdem sind chemische Zusätze zum Dampf wegen möglicher Korrosionsschäden
bedenklich.
[0005] Aus der DE-PS 741 701 ist es bekannt, Ablagerungen, die sich oberhalb von Sekundärluft-Ausblasedüsen
ansammeln, durch eine Wasserspritzeinrichtung dadurch zu entfernen, daß kalte Wasserstrahlen
auf die heiße Schlacke aufgespritzt wird, um die heiße Schlacke infolge der Abschreckung
von den Wänden zu entfernen. Diese Art der Entfernung der Schlackenbildung ist nicht
sehr wirkungsvoll, weil durch den Abschreckungseffekt nur einige Oberflächenrisse
entstehen, weshalb dieser Vorgang häufig wiederholt werden muß bis ein Abplatzen der
Schlacke erzielt werden kann. Der Grund für diese aufwendige Maßnahme besteht darin,
daß es sich bei den gebildeten Ablagerungen um an der Oberfläche verglaste Schlacken
handelt, die ohne Rissebildung kein Wasser in das Innere hineinlassen. Erst die häufige
Wechselwirkung zwischen Erhitzen und Abschrecken führt zu Rissebildung und einer Entfernung
dieser Ablagerungen. Diese Verfahrensweise hat auch noch den Nachteil, daß ein hohes
Spannungsrisiko für Kesselrohrwände oder die keramischen Auskleidungen aufgrund der
erwähnten Wechselwirkungen besteht.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung bereitzustellen,
mit deren Hilfe es möglich ist, diese Ablagerungen auf einfache Weise während des
normalen Betriebes der Feuerungsanlage praktisch rückstandsfrei zu entfernen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das flüssige Medium in Tröpfchenform
auf die Ablagerungen aufgesprüht wird, daß das Medium in Strömungsrichtung der Abgase
innerhalb der Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohre beginnend mit dem in Strömungsrichtung
der Abgase innerhalb der Zuführungsdüsen oder der Zuführungsrohre vorderen Rand der
Ablagerungen auf diese aufgebracht wird.
[0008] Durch das Einführen von einem flüssigen Medium, insbesondere Wasser, in die Zuführungsdüsen
oder Zuführungsrohre und zwar durch das Aufbringen dieses Mediums auf die Ablagerungen
in Strömungsrichtung der Abgase innerhalb der Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohre,
wobei mit dem Aufbringen am vorderen Rand der Ablagerungen begonnen wird, werden die
Ablagerungen in kurzer Zeit entfernt, wobei nach den bisher durchgeführten Versuchen
und den dabei gewonnenen Erkenntnissen die Reinigungswirkung darin entsteht, daß im
Inneren der Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohre das flüssige Medium rasch in das
Innere der Ablagerungen eindringt. Durch Hitzeeinwirkung aus dem Feuerraum oder aus
dem zirkulierten Gasstrom verdampft dieses in die Poren der hygroskopischen Ablagerungen
eingedrungene Wasser explosionsartig. Die Ablagerungen werden von innen her aufgesprengt.
Hierdurch werden nicht nur die Ablagerungen an der Innenwand der Zuführungsdüsen oder
der Zuführungsrohre entfernt, sondern darüber hinaus auch um den Mündungsbereich herum
zur Außenseite. Dies liegt darin, daß das Wasser aufgrund der vom Innenbereich der
Zuführungsdüse oder des Zuführungsrohres beginnenden Aufsprengung der Ablagerungen
auf rauhe und somit poröse Flächenteile der Ablagerungen trifft, die im Inneren der
bereits gebildeten Ablagerungen liegen und somit nicht verglast sind, wie dies an
der Außenfläche der am Außenumfang der Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohre befindlichen
Ablagerungen, die direkt der Wärmeeinstrahlung aus dem Feuerraum unterliegen, der
Fall ist. Somit setzt sich die Absprengwirkung ausgehend vom Innenbereich der Zuführungsdüse
oder des Zuführungsrohres bis zur Mündung und auch um die Mündung herum zur Außenseite
der Zuführungsdüsen oder der Zuführungsrohre fort. Bei jedem Absprengen werden neue
rauhe und poröse Flächen geschaffen, so daß die Entfernung der Ablagerungen auch dort
möglich ist, wo die Oberfläche bereits verglast ist. Bereits nach kurzer Behandlung
(einige Sekunden bis wenige Minuten) können nahezu metallisch glänzende, von den Ablagerungen
befreite Flächen im Mündungsbereich der Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohre wieder
hergestellt werden. Die eingangs gestellte Aufgabe kann auch dadurch gelöst werden,
daß das dampfförmige Medium in Strömungs-richtung der Abgase innerhalb der Zuführungsdüsen
oder der Zuführungsrohre beginnend mit dem in Strömungsrichtung der Abgase innerhalb
der Zuführungsdüsen oder der Zuführungs-rohre vorderen Rand der Ablagerungen auf diese
aufgebracht wird. Dabei kommt es entscheidend darauf an, daß das dampfförmige Medium
nach seinem Eindringen in die Poren der Ablagerungen eine rasche Volumenvergrößerung
erfährt, was dann der Fall ist, wenn das dampfförmige Medium Wasser-dampf ist. Beim
Einsatz von Wasserdampf ist mit einer längeren Behandlungszeit zu rechnen (einige
Minuten bis ca. 1 Stunde), da die Vergrößerung des spezifischen Volumens bei der Temperaturerhöhung
deutlich geringer ist als beispielsweise beim Einsatz von Wasser.
[0009] Das Aufbringen des Mediums in Strömungsrichtung der Abgase innerhalb der Zuführungsdüsen
und insbesondere am vorderen Rand der Ablagerungen hat den Vorteil, daß das Medium,
vorzugsweise Wasser, Ablagerungen erreicht, die im Inneren der Zuführungsdüse oder
des Zuführungsrohres liegen und die noch eine rauhe und poröse Oberfläche aufweisen,
weil sie gegen die Wärmeeinstrahlung aus dem Feuerraum durch die Zuführungsdüse oder
das Zuführungsrohr besser geschützt sind als Ablagerungen an der Außenseite der Zuführungsdüse
oder des Zuführungsrohres, wo aufgrund der starken Hitzeeinwirkung eine Verglasung
dieser Ablagerungen eintritt. Das Medium kann also beginnend an einer Stelle, wo es
noch leicht in die Ablagerungen eindringen kann, mit der erläuterten Sprengwirkung
beginnen, die sich dann in Richtung auf die Mündung der Zuführungsdüse oder des Zuführungsrohres
bis zur Außenseite der Zuführungsdüse oder des Zuführungsrohres fortsetzt.
[0010] Durch die Zuführung des flüssigen Mediums mittels einer Zuführungsdüse in Tröpfchenform,
wobei die Tröpfchen eine so geringe Größe aufweisen, daß das Medium aufgesprüht wird,
wird eine gleichmäßige Benetzung der Oberfläche der Ablagerungen bei verhältnismäßig
geringem Medienverbrauch erzielt. Dabei wird das Austreten von überschüssigem Medium
aus den Zuführungsdüsen oder den Zuführungsrohren weitgehend vermieden, so daß eine
Beeinträchtigung der Verbrennung im Feuerraum durch zu große austretende Mediummengen
ausbleibt. Es ist besonders vorteilhaft, wenn das flüssige Medium in feiner Verteilung
als Tröpfchennebel auf die Ablagerungen aufgebracht wird.
[0011] Um eine gleichmäßige Benetzung der Ablagerungen zu erzielen, ist es zweckmäßig, daß
das Medium konzentrisch zur Zuführungsdüse oder zum Zuführungsrohr zugeführt wird.
[0012] Versuche haben ergeben, daß es vorteilhaft ist, wenn das Wasser in Form eines kegelförmigen
Schleiers zugeführt wird. Hierbei kann der Kegelwinkel des Mediumschleiers von 10°
bis 180° einstellbar sein.
[0013] Aufgrund der erläuterten Sprengwirkung, die das flüssige oder dampfförmige Medium
bzw. das Wasser oder der Wasserdampf aufgrund einer sehr rasch einsetzenden Volumenvergrößerung
innerhalb der Poren der Ablagerungen ausübt, ist ein hoher Wasser- oder Dampfdruck,
wie er beispielsweise mit Hochdruckreinigern oder durch Verwendung des im Dampfkessel
erzeugten Hochdruck-Dampfes zu erzielen ist, nicht erforderlich. Es ist deshalb ausreichend,
wenn der Mediumdruck, insbesondere der Wasserdruck dem Druck eines öffentlichen Wasserversorgungsnetzes
entspricht und vorzugsweise bei 6 bar liegt. Es ist vorteilhaft, wenn sowohl der Druck
und die Menge als auch die Zuführungszeit und die Dauer zwischen zwei Mediumzuführungsphasen
regelbar sind.
[0014] Aus der JP-A-01 300 117 ist eine Vorrichtung bekannt, mit der Wasser auf Ablagerungen
am Brennerausgang eines Kohlestaubbrenners aufgebracht werden kann, wobei nach Abschaltung
des Kohlestaubbrenners und nach Abschaltung eines konzentrisch hierzu angeordneten
Ölbrenners Wasser durch die Zerstäubungsdüse des Ölbrenners auf die Ablagerungen aufgesprüht
wird. Hierbei wird Wasser mit niedriger Temperatur verwendet, um die Ablagerungen
zu kühlen. Die Wand der Feuerungsanlage, die wasserführende Rohre zur Dampferzeugung
aufweist, wird bei dem Aufsprühen des Wassers auf die Ablagerungen durch einen Luftmantel
geschützt, der den Sprühkegel umhüllt und dessen Winkel einzustellen gestattet, damit
das Wasser nur auf die außen an der Feuerungswand gebildeten Ablagerungen auftrifft.
[0015] Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine einen
Mediumanschluß aufweisende Lanze, die in das Innere einer Zuführungsdüse oder eines
Zuführungsrohres für rezirkuliertes Abgas einer Feuerungsanlage so angeordnet ist,
dass ein Teil des Mediums gegen die Zuführungsdüse oder das Zuführungsrohr durch einen
am vorderen Ende der Lanze angeordneten Düsenkopf gesprüht wird.
[0016] Die Anwendung der Erfindung erfordert in den meisten Fällen keinen besonderen zusätzlichen
Aufwand, da bisher bestehende Anlagen im rückwärtigen Bereich der Zuführungsdüsen
oder Zuführungsrohre in Achsrichtung derselben liegende Stutzen für das Einführen
von Stangen aufweisen, um mit Hilfe dieser Stangen die Ablagerungen zu entfernen.
Über diese Stutzen können die Lanzen in das Innere der Zuführungsdüsen oder Zuführungsleitungen
eingeführt werden. Die Ausbildung eines Düsenkopfes am freien Ende der Lanze ermöglicht
es, das Medium fein verteilt auf die Ablagerungen aufzubringen. Hierbei ist es wiederum
vorteilhaft, wenn der Sprühwinkel des Düsenkopfes einstellbar ist, um eine Anpassung
des ausgebildeten Mediumschleiers an die vorliegenden Gegebenheiten vornehmen zu können.
[0017] Wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Lanze im Inneren der Zuführungsdüse
oder des Zuführungsrohres in Längsrichtung verschiebbar gehalten ist, so ist eine
Anpassung des Mediumaustritts an die jeweiligen Stellen möglich, an denen sich Ablagerungen
befinden. Insbesondere ist es möglich, das aus dem Düsenkopf austretende Medium der
fortschreitenden Reinigungswirkung innerhalb der Zuführungsdüse nachzuführen.
[0018] Damit dieser Reinigungsvorgang automatisiert werden kann und somit entsprechend dem
beobachteten notwendigen Zeitintervallen eingesetzt werden kann, ist es vorteilhaft,
wenn in Weiterbildung der Erfindung in der Zuführungsleitung zur Lanze eine regelbare
Ventilvorrichtung vorgesehen ist, die zum Öffnen und Absperren der Mediumzufuhr, zur
Regelung des Mediumdruckes und der Mediummenge sowie zur Regelung der Öffnungszeiten
und der Abstände zwischen zwei Öffnungsphasen mit einer Regeleinrichtung in Verbindung
steht. Mit dieser Ventileinrichtung und einer mit dieser verbundenen Regeleinrichtung
ist es dann möglich, die Zeitdauer der Reinigung und die Zeitintervalle zwischen zwei
Reinigungsvorgängen sowie den Druck und die Menge entsprechend den jeweiligen Erfordernissen
einzustellen.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1:
- einen Schnitt durch eine schematisch dargestellte Feuerungsanlage mit Zuführdüsen
für rezirkuliertes Abgas;
- Figur 2:
- einen vergrößerten Ausschnitt einer Wand eines Feuerraumes mit eingesetzten Zuführungsdüsen;
und
- Figur 3:
- einen Schnitt durch eine Zuführungsdüse mit einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung
in vergrößertem Maßstab.
[0020] Figur 1 zeigt eine Feuerungsanlage mit einem Aufgabetrichter 1 mit anschließender
Aufgabeschurre 2 für die Aufgabe des Brenngutes auf einen Aufgabetisch 3, auf dem
Beschickkolben 4 vorgesehen sind, um das aus der Aufgabeschurre kommende Brenngut
auf einen Feuerungsrost 5 aufzugeben. Unterhalb des Feuerungsrostes 5 ist eine insgesamt
mit 6 bezeichnete Einrichtung zur Zuführung von Primärverbrennungsluft vorgesehen.
Über dem Feuerungsrost 5 befindet sich ein Feuerraum 7, der im vorderen Teil in einen
Abgaszug 8 übergeht, an den sich ein Abhitzkessel 9 und eine Abgasreinigungsanlage,
bestehend aus einem Reaktor 10, d.h. einer chemischen Gasreinigungseinrichtung, und
einem Filter 11 1 anschließen.
[0021] Nach dieser Abgasreinigungsanlage wird Abgas für die Wiedereinführung in den Feuerraum
abgesaugt. Hierfür ist in der Austrittsleitung des Filters 11 eine Absaugöffnung 12
vorgesehen, von der eine Absaugleitung 13 ausgeht, in die ein Ventilator 14 eingesetzt
ist. Mit der Druckseite des Ventilators ist eine Leitung 15 verbunden, die die abgesaugte
Abgasmenge einer Ringleitung 16 zuführt, aus der sogenannte Sekundärluftdüsen 17 gespeist
werden, über die das abgesaugte Abgas dem Feuerraum 7 wieder zugeführt wird.
[0022] Wie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich, ist in der Wand 18 des Feuerraumes 7 innerhalb
einer Nische 19 derselben eine Zuführungsdüse bzw. ein Zuführungsrohr 20 eingesetzt,
wobei die Zuführungsdüse 20 über eine Flanschverbindung 21 mit einem insgesamt mit
22 bezeichneten Rohrverzweiger verbunden ist. Der Rohrverzweiger weist einerseits
ein fluchtend mit der Zuführungsdüse 20 ausgerichtetes Rohr 23 und ein weiteres Rohr
24 auf, das mit der Ringleitung 16 für das zurückgeführte Abgas verbunden ist. Am
Ende des mit der Zuführungsdüse 20 fluchtenden Rohres 23 ist ein Verschlußdeckel 25
vorgesehen, in dessen Zentrum eine Haltevorrichtung 26 für eine Lanze 27 vorgesehen
ist. Die Haltevorrichtung 26 ist in der Lage, die Lanze 27 in ihrer Längsrichtung
verschiebbar aufzunehmen. Am vorderen Ende der Lanze 27 ist ein Düsenkopf 28 vorgesehen.
An dem dem Düsenkopf 28 gegenüberliegenden hinteren Ende der Lanze 27 ist eine Ventileinrichtung
29 angeordnet, an die eine Wasserzuführungsleitung in Form eines Schlauches 30 angeflanscht
ist. Die Ventileinrichtung 29 steht über eine Leitung 31 mit einer Regeleinrichtung
32 in Verbindung, die in der Lage ist, die Zuführung von Wasser zur Lanze 27 hinsichtlich
des Druckes und der Menge zu regeln und auch die Ventileinrichtung 29 abzusperren
und zu öffnen, wobei auch die Zeitintervalle zwischen den Öffnungsphasen und die Länge
der Öffnungsphasen durch die Regeleinrichtung 32 eingestellt werden können.
[0023] Der am vorderen Ende der Lanze 27 vorgesehene Düsenkopf 28 ermöglicht ein Aussprühen
von Wasser in Form eines kegelförmigen Wasserschleiers, wobei der Kegelwinkel einstellbar
ist. Dieser Wasserschleier ist mit strichpunktierten Linien in Figur 3 angedeutet
und mit dem Bezugszeichen 33 versehen. Mit gestrichelten Linien 34 sind Ablagerungen
angedeutet, die sowohl im Inneren der Zuführungsdüse als auch an deren Außenseite
in Erscheinung treten, wenn Abgas aus der Zuführungsdüse 20 in den Feuerraum 7 eingeblasen
wird. Die Zeitdauer, in welcher sich solche Ablagerungen bilden, hängt von der Zusammensetzung
des Abgases und auch davon ab, ob nur Abgas oder Abgas gemischt mit Umgebungsluft
über die Zuführungsdüsen 20 in den Feuerraum 7 eingeführt wird.
[0024] Zur Entfernung dieser Ablagerungen 34 wird nun über die Lanze 27 Wasser eingeführt,
wobei an dem in Strömungsrichtung der Abgase vorderen Rand 35 der Ablagerungen begonnen
wird. Die Strömungsrichtung der Abgase ist mit dem Pfeil 36 gekennzeichnet. Das aufgesprühte
Wasser dringt nun in die poröse Masse der Ablagerungen 34 ein und wird aufgrund der
starken Wärmeeinstrahlung, die vom Feuerraum 7 in die Zuführungsdüse eindringt, schlagartig
verdampft, so daß die Ablagerungen 34 von innen heraus von der Wandung der Zuführungsdüse
20 abgesprengt werden. Dabei werden durch die Absprengungen neu rauhe, das heißt poröse
Bruchflächen geschaffen, in die das Wasser besonders gut eindringen kann.
1. Verfahren zum Entfernen von Ablagerungen in und an Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohren
von Feuerungsanlagen, bei welchen sich aus rezirkuliertem Abgas, das einem Feuerraum
wieder zugeführt wird, diese Ablagerungen festsetzen, wobei auf die Ablagerungen ein
flüssiges Medium aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Medium in Tröpfchenform auf die Ablagerungen aufgesprüht wird, daß das
Medium in Strömungsrichtung der Abgase innerhalb der Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohre
beginnend mit dem in Strömungsrichtung der Abgase innerhalb der Zuführungsdüsen oder
der Zuführungsrohre vorderen Rand der Ablagerungen auf diese aufgebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Medium in feiner Verteilung als Tröpfchennebel auf die Ablagerungen
aufgebracht wird.
3. Verfahren zum Entfernen von Ablagerungen in und an Zuführungsdüsen oder Zuführungsrohren
von Feuerungsanlagen, bei welchen sich aus rezirkuliertem Abgas, das einem Feuerraum
wieder zugeführt wird, diese Ablagerungen festsetzen, wobei auf die Ablagerungen ein
dampfförmiges Medium aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das dampfförmige Medium in Strömungsrichtung der Abgase innerhalb der Zuführungsdüsen
oder der Zuführungsrohre beginnend mit dem in Strömungsrichtung der Abgase innerhalb
der Zuführungsdüsen oder der Zuführungsrohre vorderen Rand der Ablagerungen auf diese
aufgebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Medium Wasser ist.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das dampfförmige Medium Wasserdampf ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium konzentrisch zur Zuführungsdüse oder zum Zuführungsrohr zugeführt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium in Form eines kegelförmigen Schleiers zugeführt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelwinkel des Mediumschleiers von 10° bis 180° einstellbar ist.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des flüssigen Mediums dem Druck eines öffentlichen Wasserversorgungsnetzes
entspricht und vorzugsweise bei 6 bar liegt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Mediumdruck und die Mediummenge als auch die Zuführungszeit und die Dauer
zwischen zwei Mediumzuführungsphasen regelbar sind.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine einen Mediumanschluß aufweisende Lanze (27), die in das Innere einer Zuführungsdüse
(20) oder eines Zuführungsrohres für rezirkuliertes Abgas einer Feuerungsanlage so
angeordnet ist, dass ein Teil des Mediums gegen die Zuführungsdüse (20) oder ein Zuführungsrohr
durch einen am vorderen Ende der Lanze (27) angeordneten Düsenkopf (28) gesprüht wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühwinkel des Düsenkopfes (28) einstellbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lanze (27) im Inneren der Zuführungsdüse (20) oder des Zuführungsrohres in Längsrichtung
verschiebbar gehalten (26) ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuführungsleitung (30) zur Lanze (27) eine regelbare Ventileinrichtung (29)
vorgesehen ist, die zum Öffnen und Absperren der Mediumzufuhr, zur Regelung des Mediumdruckes
und der Mediummenge sowie zur Regelung der Öffnungszeiten und der Abstände zwischen
zwei Öffnungsphasen mit einer Regeleinrichtung (32) in Verbindung steht.
1. Method for the removal of deposits in and on supply nozzles or supply pipes of combustion
installations, in which these deposits settle from recirculated exhaust gas which
is supplied to a combustion space again, a liquid medium being applied to the deposits,
characterized in that the liquid medium is sprayed in droplet form onto the deposits, and in that the medium is applied to the deposits in the direction of flow of the exhaust gases
within the supply nozzles or supply pipes, commencing with the edge of the deposits
which is at the front in the direction of flow of the exhaust gases within the supply
nozzles or supply pipes.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the liquid medium is applied to the deposits in a fine distribution as a droplet
mist.
3. Method for the removal of deposits in and on supply nozzles or supply pipes of combustion
installations, in which these deposits settle from recirculated exhaust gas which
is supplied to a combustion space again, a vaporous medium being applied to the deposits,
characterized in that the vaporous medium is applied to the deposits in the direction of flow of the exhaust
gases within the supply nozzles or supply pipes, commencing with the edge of the deposits
which is at the front in the direction of flow of the exhaust gases within the supply
nozzles or supply pipes.
4. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the liquid medium is water.
5. Method according to Claim 3, characterized in that the vaporous medium is water vapour.
6. Method according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the medium is supplied concentrically to the supply nozzle or to the supply pipe.
7. Method according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the medium is supplied in the form of a conical cloud.
8. Method according to Claim 7, characterized in that the cone angle of the medium cloud is adjustable from 10° to 180°.
9. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the pressure of the liquid medium corresponds to the pressure of a public water supply
system and is preferably around 6 bar.
10. Method according to one of Claims 1 to 9, characterized in that both the medium pressure and medium quantity and the supply time and the duration
between two medium supply phases can be regulated.
11. Device for carrying out the method according to one of Claims 1 to 10, characterized by a lance (27) which has a medium connection and which is arranged into the interior
of a supply nozzle (20) or of a supply pipe for recirculated exhaust gas from a combustion
installation, in such a way that part of the medium is sprayed against the supply
nozzle (20) or the supply pipe through a nozzle head (28) arranged at the front end
of the lance (27).
12. Device according to Claim 11, characterized in that the spray angle of the nozzle head (28) is adjustable.
13. Device according to Claim 11 or 12, characterized in that the lance (27) is held (26) inside the supply nozzle (20) or supply pipe so as to
be displaceable in the longitudinal direction.
14. Device according to one of Claims 11 to 13, characterized in that the supply line (30) to the lance (27) has provided in it a regulatable valve device
(29) which is connected to a regulating device (32) for opening and shutting off the
medium supply, for regulating the medium pressure and the medium quantity and for
regulating the opening times and the intervals between two opening phases.
1. Procédé pour enlever des dépôts dans et sur des buses d'amenée ou des tubes d'amenée
d'installations de combustion, dans lesquelles ces dépôts, provenant de gaz d'échappement
recirculé, qui est ramené à un foyer, se fixent, un milieu liquide étant appliqué
sur les dépôts, caractérisé en ce que le milieu liquide est pulvérisé sous forme de gouttelettes sur les dépôts, et en ce que le milieu est appliqué sur les dépôts dans le sens de l'écoulement des gaz d'échappement
à l'intérieur des buses d'amenée ou des tubes d'amenée en commençant avec le bord
avant des dépôts dans le sens de l'écoulement des gaz d'échappement à l'intérieur
des buses d'amenée ou des tubes d'amenée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le milieu liquide est appliqué sur les dépôts sous forme d'un brouillard de gouttelettes
finement réparties.
3. Procédé pour enlever des dépôts dans et sur des buses d'amenée ou des tubes d'amenée
d'installations de combustion, dans lesquelles ces dépôts, provenant de gaz d'échappement
recirculé, qui est ramené à un foyer, se fixent, un milieu sous forme de vapeur étant
appliqué sur les dépôts, caractérisé en ce que le milieu est appliqué sur les dépôts dans le sens de l'écoulement des gaz d'échappement
à l'intérieur des buses d'amenée ou des tubes d'amenée en commençant avec le bord
avant des dépôts dans le sens de l'écoulement des gaz d'échappement à l'intérieur
des buses d'amenée ou des tubes d'amenée.
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le milieu liquide est de l'eau.
5. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que le milieu sous forme de vapeur est de la vapeur d'eau.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le milieu est amené concentriquement à la buse d'amenée ou au tube d'amenée.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le milieu est amené sous forme d'un rideau de forme conique.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'angle de conicité du rideau de milieu peut être ajusté de 10° à 180°.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pression du milieu liquide correspond à la pression d'un réseau d'alimentation
en eau public et se trouve de préférence à environ 6 bars.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que à la fois la pression du milieu et la quantité de milieu ainsi que la durée d'alimentation
et la durée entre deux phases d'amenée du milieu sont réglables.
11. Dispositif pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une quelconque des revendications
1 à 10, caractérisé par une lance (27) présentant une tubulure pour le milieu, qui est disposée à l'intérieur
d'une buse d'amenée (20) ou d'un tube d'amenée pour du gaz d'échappement recirculé
d'une installation de combustion, de telle sorte qu'une partie du milieu soit pulvérisée
contre la buse d'amenée (20) ou un tube d'amenée par une tête de buse (28) disposée
à l'extrémité avant de la lance (27).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'angle de pulvérisation de la tête de buse (28) est ajustable.
13. Dispositif selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que la lance (27) est maintenue (26) de manière déplaçable dans la direction longitudinale
à l'intérieur de la buse d'amenée (20) ou du tube d'amenée.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 11 à 13, caractérisé en ce que l'on prévoit, dans la conduite d'amenée (30) vers la lance (27) un dispositif de
soupape réglable (29), qui est connecté à un dispositif de régulation (32) pour l'ouverture
et l'arrêt de l'amenée de milieu, pour la régulation de la pression du milieu et de
la quantité de milieu ainsi que pour la régulation des temps d'ouverture et des intervalles
entre deux phases d'ouverture.