[0001] Die Erfindung betrifft einen Heizkörper, vorzugsweise zum Anschluss an eine Zentralheizung,
welcher zumindest teilweise gitterförmig ausgebildet ist und daher eine Anzahl von
queren Durchgangslöchern aufweist.
[0002] Bei einem gattungsmässigen Heizkörper gemäss dem Schweizerischen Modellschutz Nr.
122 497 ist die Gitterform durch ein Zusammensetzen von Rohrteilen oder Profilen sowie
entsprechenden Zwischenstücken erzeugt. So sind beispielsweise für einen Heizkörper
mit rechteckiger Aussenform zwei äussere Längsrohre, eine Anzahl zwischen diesen nacheinander
angeordnete Querrohre und zwischen den letzteren Querrohren jeweils mehrere Zwischenstücke
vorgesehen. Diese Längs- und Querrohre sowie die Zwischenstücke sind durch Schweissung
oder Löten miteinander verbunden und bilden insgesamt eine Gitterform. Nachteilig
bei diesem bekannten Heizkörper ist die relativ aufwendige Herstellung, welche durch
diese Zusammensetzung und Verschweissung der verschieden langen Rohre erforderlich
ist.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht demgegenüber darin, einen Heizkörper nach
der eingangs erwähnten Gattung derart weiterzubilden, dass mit ihm eine einfache und
kostengünstigere Herstellung sowie eine vielfältigere Ausgestaltung der Lochformen,
der Lochabstände sowie der Heizkörper-Aussenform ermöglicht ist.
[0004] Die Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass mindestens zwei im Abstand,
vorzugsweise parallel zueinander angeordnete Seitenwände vorgesehen sind, welche am
Aussenmantel von wenigstens einer Stirnwand dicht zusammengefügt sind, wobei zur Bildung
der queren Durchgangslöcher jeweils ein die Seitenwände verbindende Distanzhülse und
mindestens eine Lochung in der einen Seitenwand vorgesehen ist.
[0005] Mit diesem erfindungsgemässen Heizkörper lässt sich die Herstellung desselben vereinfachen,
insbesondere deswegen, weil dieser Heizkörper durch seine Ausgestaltung in einem automatisierten
Betrieb gefertigt werden kann. Bei einer normalen Ausführung werden lediglich zwei
gleiche perforierte Seitenwände und eine Anzahl von identisch ausgebildeten Distanzhülsen
benötigt.
[0006] In einer vorteilhaften Ausführung sind die Seitenwände als perforierte Metallbleche
vorgesehen und die Distanzhülsen jeweils in den Lochungen dieser Bleche positioniert
und befestigt.
[0007] Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie weitere Vorteile derselben sind nachfolgend
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
- Fig.1
- eine perspektivische Vorderansicht eines erfindungsgemässen gitterförmigen Heizkörpers,
- Fig.2
- einen teilweisen Querschnitt des Heizkörpers nach Fig. 1,
- Fig.3
- bis Fig.5 zeigen jeweils einen teilweisen Querschnitt von verschiedenen Ausführungsvarianten
des Aussenmantels eines Heizkörpers,
- Fig.6
- eine Ausführungsvariante eines Heizkörpers in teilweiser schematischer Vorderansicht,
- Fig.7
- eine teilweise Draufsicht eines Heizkörpers, welcher aus zwei hintereinander angeordneten
Körpern zusammengesetzt ist,
- Fig.8
- einen teilweisen Querschnitt eines Heizkörpers mit Varianten der Distanzhülsen, und
- Fig.9
- eine teilweise Draufsicht eines biegbaren Heizkörpers.
[0008] Fig.1 zeigt einen gitterförmig ausgebildeten Heizkörper 10, der vorzugsweise zum
Anschluss an eine Zentralheizung vorgesehen ist und zu diesem Zwecke einen Einlass
11 sowie einen Auslass 12 aufweist. Beim Einlass 11 ist ein von diesem ausgehendes
Steigrohr 13 strichliniert angedeutet, welches durchs Innere des Heizkörpers zur Erzielung
einer besseren Heizleistung auf an sich bekannte Art eingebaut ist. Im Prinzip könnte
bei diesem Heizkörper 10 jedoch auch eine elektrische Aufwärmung beispielsweise ein
elektrischer Heizeinsatz vorgesehen sein.
[0009] Der vertikal angeordnete Heizkörper 10 weist vorliegend eine rechteckförmige Aussenform
auf. Die Löcher 15 sind hierbei mit einem rechteckigen Querschnitt versehen.
[0010] Gemäss Fig.2 hat dieser erfindungsgemässe gitterförmige Heizkörper 10 zwei parallel
im Abstand zueinander angeordnete perforierte Seitenwände 22, 24, mehrere diese verbindende
Distanzhülsen 20 sowie eine die beiden Seitenwände 22, 24 am Aussenmantel 25 rundum
dicht zusammenfügende Stirnwand 22'. Die Löcher 15 sind jeweils durch eine Lochung
26 in der einen Seitenwand 22, eine mit einem Durchgangsloch versehene Distanzhülse
20 und einer Lochung 28 in der gegenüberliegenden Seitenwand 24 gebildet, wobei die
Lochungen konzentrisch zueinander angeordnet sind. Die Distanzhülsen 20 sind vorzugsweise
aus Rohrstücken gefertigt und sie sind stirnseitig an der Innenseite der Seitenwände
22, 24 befestigt.
[0011] Die Seitenwände 22, 24 sind im Rahmen der Erfindung vorzugsweise als perforierte
Metallbleche, insbesondere aus Stahl, gefertigt, wobei die ebenfalls aus Metall hergestellten
Distanzhülsen 20 jeweils an den Verbindungsstellen mit diesen Blechen rundum dicht
zusammengefügt sind, wobei dies durch Laser-, Press-, TIG-, Kondensatorentladungs-,
Diffusionsschweissen oder andere Schweissverfahren oder Hartlöten, Tauchlöten, Kleben
oder durch eine Kombination dieser Verfahren bewerkstelligt ist. Fernerhin kann das
Zusammenfügen auch durch ein Bördeln, Vernieten oder ähnlichem erzielt werden.
[0012] Der Aussenmantel 25 des Heizkörpers 10 ist gemäss Fig.2 durch annähernd rechtwinkliges
Umbiegen der Seitenwand 22 zu einer Stirnwand 22' gebildet, welche endseitig nochmals
nach einwärts gebogen ist und eine Auflagefläche 22" für die andere Seitenwand 24
bietet.
[0013] Mit dieser Ausbildung des Heizkörpers 10 ergibt sich eine sehr einfache Herstellung
desselben. Vorerst können die Distanzhülsen 20 in die dichte vorgefertigte wannenförmige
Seitenwand 22 eingelegt und mittels Dornen zu den Lochungen 26 zentriert werden. Anschliessend
kann die deckelartige Seitenwand 24 darauf gelegt, zentriert und einerseits aussen
an die Stirnwand 22' und andererseits an die Distanzhülsen 20 vorteilhaft mittels
Laserschweissen befestigt werden. Die angedeuteten Schweissnähte 27 bei den Hülsen
20 wie auch die Schweissnaht 29 aussen zwischen den Seitenwänden 22, 24 sind zur Erzielung
eines geschlossenen Hohlraumes 18 im Innern des Heizkörpers rundum - ohne Unterbruch
- anzubringen.
[0014] Gemäss Fig.3 sind die rechtwinklig gebogenen Stirnwände 32, 34 eines Heizkörpers
im gefertigten Zustand zueinander überlappend angeordnet, wobei diese Metallbleche
an der Überlappungsstelle wiederum durchgehend zusammengeschweisst, gelötet oder geklebt
sind.
[0015] Fig.4 zeigt in einem teilweisen Querschnitt einen Heizkörper, bei dem die Seitenwände
40 am Rand nicht abgebogen, sondern durch einen separaten, im Querschnitt zum Beispiel
U-förmigen Rahmen 42 miteinander verbunden sind. Dieser U- oder andersförmige Rahmen
42 ragt mit seinen beiden Schenkeln 44 ins Innere des Heizkörpers, und er ist auf
der Aussenseite dieser Schenkel 44 an die Metallbleche angelötet oder anderweitig
befestigt.
[0016] Fig.4 verdeutlicht darüberhinaus eine weitere vorteilhafte Herstellungsart der Verbindung
der Distanzhülsen 45 mit den Seitenwänden 40. Diese Distanzhülsen 45 sind jeweils
- wie durch deren linksseitige Ausgangsform dargestellt ist - vorerst in Lochungen
15' der als Metallbleche verwendeten Seitenwände 40 positioniert. Diese Hülsen 45
weisen zweckmässigerweise je einen Absatz 46 auf, welcher als Anschlag der Seitenwände
40 dient. Diese Distanzhülsen 45 sind von Hartlötringen 49 umgeben, welche jeweils
innen- und aussenseitig an den Seitenwänden 40 anliegen. Das zu den Aussenflächen
der Seitenwände 40 gebildete jeweilige vorstehende Ende 47 der Hülse 45 wird nach
der gegenseitigen Positionierung von beidseitig je einem koaxial gegen die Hülse gepressten
Verformwerkzeug 48 vernietet. Rechter Hand sind die gleichzeitig gegen die Hülse 45
gedrückten Verformwerkzeuge 48 in Bearbeitungsposition, derweil sie links in der Ausgangsstellung
veranschaulicht sind. Nach dem Vernieten der Distanzhülsen 45 kann der gesamte vorgefertigte
Heizkörper für das Hartlöten in einen Durchlaufofen eingeführt und darin die Verbindungsstellen
der Distanzhülsen 45 mit den Seitenwänden 40 durch ein Aufschmelzen der Hartlötringe
49 zwecks Erzielung einer wasserundurchlässigen Abdichtung aneinander befestigt werden.
Im Prinzip lassen sich im gleichen Arbeitsgang die Verbindungsstellen der die Aussenwand
bildenden Rahmen 42 mit den Seitenwänden 40 löten.
[0017] Fig.5 zeigt eine weitere Verbindungsart der beiden Seitenwände 52, 54, die je eine
Stirnwand 52', 54' aufweisen, welche rechtwinklig abgebogen und endseitig mit nach
aussen gerichteten flanschartigen Rändern versehen sind. Ausserdem ist ein Distanzstück
20 dargestellt, welches stirnseitig an der Innenseite der Seitenwände bspw. angeklebt
ist und dessen Loch 15 bündig zu den Lochungen 15' der Seitenwände 52, 54 angeordnet
ist. Als zusätzliche Variante ist eine vorteilhaft zylindrische Distanzhülse 50 dargestellt,
welche beidseitig durch eine Bördelung 50' an der jeweiligen Aussenwand 52, 54 befestigt
ist. Zumindest die eine Seitenwand 52 ist dabei durch eine ringförmige Ausnehmung
52'' nach innen zurückversetzt, so dass die Bördelung 50' zu der Frontfläche dieser
Seitenwand 52 nicht vorsteht.
[0018] Die Erfindung erweist sich insofern auch als sehr vorteilhaft, als gemäss Fig.6 die
Lochungen der Seitenwände und der Durchgangslöcher der Distanzhülsen mit einer annähernd
beliebigen Querschnittsform und in beliebiger Verteilung auf den Seitenwände ausgebildet
sein können, ohne dass hierdurch eine erheblich aufwendigere Fertigung des Heizkörpers
entstehen würde. So können beispielsweise abwechslungsweise runde, dreieckige und/oder
viereckige Löcher 65, 75, 15 vorgesehen sein. Selbstverständlich können diese Querschnittsformen
noch anders als dargestellt aussehen, so zum Beispiel schlitz- oder trapezförmig oder
auch als Figuren oder Buchstaben.
[0019] Ausserdem kann der Heizkörper an gewissen Stellen mit Distanzhülsen 20 zwischen den
Seitenwänden befestigt sein, ohne dass die vordere Seitenwand eine Lochung besitzt,
sondern dass bloss an der Rückwand eine Lochung vorgesehen ist, wie dies in Fig.6
mit den strichliniert gezeigten Löchern 65', 66' veranschaulicht ist. Hierdurch kann
das Aussehen des Heizköpers vorteilhaft verändert und trotzdem noch eine ausreichende
Drucksicherheit desselben gewährt werden.
[0020] Fig.7 zeigt zwei parallele hintereinander angeordnete Heizkörper 55, 56, die jeweils
demjenigen nach Fig.1 entsprechen und über Verbindungselemente 58 im Abstand zueinander
gehalten sind. Vorzugsweise wird bei dieser Ausführung im einen das Heizmedium eingelassen,
indessen beim anderen abgeführt. Dabei wird dieses Medium durch die Verbindungselemente
58 vom einen in den andern Heizkörper geleitet. Auf diese Art könnten noch mehr als
zwei Heizkörper hintereinander angeordnet sein, beispielsweise auch versetzt zueinander.
[0021] Gemäss Fig.8 hat ein erfindungsgemässer gitterförmiger Heizkörper 80 zwei parallel
im Abstand zueinander angeordnete perforierte Seitenwände 82, 84, mehrere diese verbindende
Distanzhülsen 20 sowie die beiden Seitenwände 82, 84 am Aussenmantel 25 rundum dicht
zusammengefügte Stirnwände 82', 84'. Die Löcher 15 sind jeweils durch eine Lochung
26 in der einen Seitenwand 82, eine mit einem Durchgangsloch versehenen Distanzhülse
30 und einer Lochung in der gegenüberliegenden Seitenwand gebildet. Die Distanzhülsen
30 bestehen jeweils aus einer Hülse mit beidseitig je einem Ansatz 21, 23. Diese Ansätze
21, 23 ermöglichen sowohl eine axiale als auch eine radiale Zentrierung des Distanzhülsen
30 zwischen den Seitenwänden 82, 84. Sie sind daher zweckmässigerweise mit aussen
annähernd zylindrischen Ansätzen 21, 23 ausgestaltet, indessen bei dem alternativ
veranschaulichten Distanzstück 30', welches entsprechend in den Lochungen 26, 28 positioniert
ist, sind die Ansätze durch Schrägungen ausgeführt. Dies kann für eine Schweissverbindung
von Vorteil sein. Nach der Befestigung der Distanzhülsen mittels einer der genannten
Verbindungsart kann ein nachträgliches Flachschleifen zumindest der Vorderfront der
einen Seitenwand 82 erforderlich sein.
[0022] Beim Verbinden der beiden Bleche liegen diese Stirnwände 82', 84' aufeinander und
sie werden beispielsweise von einer durchgehenden Schweissnaht über den gesamten Umfang
des Aussenmantels 25 miteinander befestigt, hierdurch eine dichte Verschliessung des
durch diese Bleche sowie den Distanzhülsen 30 begrenzten Hohlraumes 18 erzielt wird.
Dieser Hohlraum 18 bildet damit einen dicht abgeschlossenen Kanal, bei dem einzig
der Ein- 11 und Auslass 12 als Öffnungen für das Heizmedium vorgesehen sind.
[0023] Ferner können bei diesem Heizkörper 80 zusätzlich Verbindungsbolzen 19 vorgesehen
sein, welche zwischen den beiden Metallblechen angeordnet und an diesen angeschweisst
sind. Vorteilhaft sind diese Verbindungsbolzen 19 in einem Abstand zwischen den Distanzhülsen
30 plaziert. Sie dienen als Verstärkung des Heizkörpers 10 in bezug auf die Druckfestigkeit.
[0024] Die symmetrische Ausbildung des Heizkörpers 80 bezüglich der längsseitigen Mittelachsen
ermöglicht eine identische Ausbildung der beiden Metallbleche 22, 24, hierdurch die
Herstellung dieses Heizkörpers zusätzlich vereinfacht ist.
[0025] Fig.9 zeigt einen erfindungsgemässen Heizkörper 90, der an sich beispielsweise wie
derjenige gemäss Fig.2 hergestellt ist. Dieser Heizkörper 90 ist zusätzlich mit einer
Kerbe 91 versehen, durch welchen der Heizkörper 90 nach dessen Herstellung mit seinem
endseitigen Abschnitt 95 um die Kante 93 in einem Winkel von 90° abgebogen wird. Danach
wird dieser Abschnitt 95 vorteilhaft bei der Kerbe 91 verschweisst. Damit ergibt sich
ein weiterer Vorteil im Rahmen der Erfindung, denn der Heizkörper kann nicht nur in
einer ebenen Ausführung, wie in Fig.1 gezeigt ist, sondern auch abgewinkelt, U- oder
andersförmig ausgebildet werden, ohne dass dies mit einem grossen Herstellungsaufwand
verbunden wäre. Vorliegend ist diese Kerbe 91 in einem Winkel von 90° ausgebildet.
Dieser Winkel liesse sich je nach dem gewünschten Biegewinkel entsprechend anpas
sen.
[0026] Die Erfindung ist mit den oben erläuterten Ausführungsbeispielen ausreichend dargetan.
Sie liesse sich jedoch noch in anderen Varianten darstellen. So könnte nebst dem Steigrohr
13 auch eines oder mehrere Umlenkrohre im Heizkörper-Inneren geführt sein. Der Heizkörper
kann eine rechteckige - wie in Fig.1 dargestellt - oder eine andersförmige Aussenform
aufweisen und mit einer oder mehreren Lücken oder seitlichen Ausnehmungen versehen
sein, in die beispielsweise ein Badetuch oder seinesgleichen gehängt werden kann.
Auch hierzu kann ohne grossen zusätzlichen Herstellungsaufwand eine beliebige Heizkörperform
kreiert werden.
[0027] Ferner könnten auch die beiden Seitenwände 22, 24 in nicht paralleler Anordnung oder
anders als eben ausgeführt sein. So könnten Rippen oder ähnliches in diesen Seitenwänden
vorhanden sein. Anstelle der separaten Distanzhülsen könnten diese auch durch Tiefziehen
in den Aussenwänden gebildet sein.
1. Heizkörper, vorzugsweise zum Anschluss an eine Zentralheizung, welcher zumindest teilweise
gitterförmig ausgebildet ist und daher eine Anzahl von queren Durchgangslöchern (15)
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens zwei im Abstand, vorzugsweise parallel zueinander angeordnete Seitenwände
(22, 24) vorgesehen sind, welche am Aussenmantel (25) von wenigstens einer Stirnwand
(22') dicht zusammengefügt sind, wobei zur Bildung der queren Durchgangslöcher (15)
jeweils ein die Seitenwände (22, 24) verbindende Distanzhülse (20, 30) und mindestens
eine Lochung (26, 28) in der einen Seitenwand (22, 24) vorgesehen ist.
2. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenmantel (25) durch
Umbiegen einer der beiden Seitenwände (22) zu einer umfangsseitigen Stirnwand (22')
gebildet ist, auf welcher eine deckelartige Seitenwand (24) befestigbar ist.
3. Heizkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzhülsen (20) stirnseitig
an der Innenseite der Seitenwände (22, 24) anliegen, und dass die Durchgangslöcher
(15) jeweils durch eine Lochung (26) in der einen Seitenwand (22), eine mit einem
Durchgangsloch versehene Distanzhülse (20) und eventuell einer Lochung (28) in der
gegenüberliegenden Seitenwand (54) gebildet ist, welche zueinander bündig angeordnet
sind.
4. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Distanzhülsen (20) stirnseitig an die Innenseite der Seitenwände (22, 24) mittels
Laserschweissung angebracht sind und dazu eine jeweils rundum ohne Unterbrechung abdichtende
Schweissnaht (27) zwecks Erzielung einer wasserundurchlässigen Abdichtung vorgesehen
ist.
5. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (22, 24,
82, 84) als perforierte Metallbleche gefertigt sind, wobei die Distanzhülsen (30)
jeweils in mindestens einer Lochung (26, 28) der beiden parallel zueinander angeordneten
Metallbleche positionierbar sind und an diesen Blechen abdichtend gehalten sind.
6. Heizkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzhülsen (30) jeweils
beidseitig je einen Ansatz (21, 23) aufweisen, durch welchen diese Distanzhülse (30)
in einer jeweiligen Lochung (26, 28) der Seitenwand sowohl axial als auch radial zentrierbar
ist.
7. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenmantel (25) durch
einen separaten Rahmen (42) gebildet ist.
8. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenmantel (25) durch
Umbiegen der beiden Seitenwände (22, 24, 40, 52, 54) zu je einer umfangsseitigen Stirnwand
(22', 24', 32, 34, 52', 54') gebildet ist, wobei diese Stirnwände beim Verbinden miteinander
überlappend angeordnet, mit aufeinanderliegenden oder mit nach aussen bzw. nach innen
geflanschten Rändern versehen sind.
9. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Lochungen (26, 28) der Seitenwände (22, 24) und der Durchgangslöcher (15) der Distanzhülsen
(20) mit einer beliebigen Querschnittsform und in beliebiger Verteilung auf den Seitenwänden
ausgebildet sind, und dass die Distanzhülsen mit den Seitenwänden durch Laserschweissen,
Pressschweissen, TIG-Schweissen, Hartlöten, Tauchlöten, Kleben, Bördeln, Vernieten
oder durch eine Kombination dieser Verfahren dicht zusammengefügt sind.
10. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Distanzhülse zwischen zwei Seitenwänden befestigt ist, wobei nur eine Seitenwand (24)
eine mit der Distanzhülse korrespondierende Lochung (28) aufweist, indessen die andere
ungelocht ist.
11. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Distanzhülsen (45) in Lochungen (15') der Seitenwände (40) zentriert, vorzugsweise
genietet und mit Hartlötringen (49) umgeben sind, mittels welchen die Distanzhülsen
(45) und die Seitenwände (40) durch Aufschmelzen dieser Hartlötringe (49) in einem
Durchlaufofen oder dergleichen aneinander befestigt und hierdurch wasserundurchlässig
abgedichtet werden.
12. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der
Heizkörper (90) entlang der Seitenwand mit mindestens einer durchgehenden Kerbe (91)
versehen ist, durch welche eine Biegekante (93) gebildet und ein Abschnitt (95) des
Heizkörpers (90) bei dieser Kante (93) um einen bestimmten Winkel abbiegbar und verschweissbar
ist.