[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Transformator mit koaxialer Wicklungsanordnung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung kann beispielsweise zur Schaffung
eines Mittelfrequenz-Transformators für elektrische Schienenfahrzeuge verwendet werden.
[0002] Aus IEEE Transactions on Industry Applications, Vol. 31, No. 6, November /December
1995, S. 1257 - 1263 ist ein Koaxialtransformator für Mittelfrequenz-Anwendungen bekannt,
wobei eine Segmentierung von innerem und äußerem Koaxialleiter vorgeschlagen wird.
Die Vorteile eines derartigen Koaxialtransformators liegen prinzipiell in der hohen
Isolationsfähigkeit zwischen Primär- und Sekundärwicklung aufgrund der elektrischen
Feldsymmetrie, in den extrem geringen Stromverdrängungseffekten aufgrund der magnetischen
Feldsymmetrie, in der sehr geringen Streuinduktivität und im sehr geringen Leistungsgewicht.
Hierdurch wird die Anwendung des Transformators mit hohen Wechselspannungsfrequenzen
im Mittelfrequenzbereich sowie die Anwendung für größere Leistungen von weit über
100 kW ermöglicht. Es können sehr hohe Leistungsdichten von über 25 kW/kg (bei einer
Frequenz von 20 kHz) erreicht werden.
[0003] Die vorgeschlagenen Koaxialtransformatoren mit segmentierter Wicklung bestehen durchgehend
aus einer koaxialen Anordnung, die große fertigungstechnische Probleme aufwirft. Besonders
wenn eine hohe Isolationsspannung zwischen Primär- und Sekundärwicklung gewährleistet
werden muß, ergibt sich eine komplizierte Vergußtechnik für das vollständig von der
äußeren Wicklung umschlossene Volumen. Eine Kühlung der inneren Wicklung erfordert
Durchführungen durch die Koaxialanordnung, die die Feldsymmetrien deutlich stören.
Die Vorteile der segmentierten Wicklung gegenüber der nicht segmentierten Wicklung
liegen in einer besseren Ausnutzung des Wicklungsfensters für Windungszahlen größer
als eins und in einem beliebig wählbaren Übersetzungsverhältnis für den Transformator.
[0004] Verwendet man keine segmentierte Wicklung, kann für die Wicklung im einfachsten Fall
ein Koaxialkabel verwendet werden. Damit sind jedoch nur sehr kleine Übersetzungsverhältnisse
möglich, wie beispielsweise 1:1, 1:2. Bei mittleren und höheren Leistungen entstehen
Kühlungsprobleme für die Wicklung, da bei geforderten kleinen Biegeradien für das
Kabel eine koaxiale Wasserkühlung im Koaxialkabel ausscheidet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Transformator mit koaxialer Wicklungsanordnung
der eingangs genannten Art anzugeben, der fertigungstechnisch einfach herstellbar
ist und sehr gute elektrische Eigenschaften aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0007] Der große Vorteil der vorgeschlagenen Verbindungstechnik besteht darin, daß die durch
den Transformator mit koaxialer Wicklungsanordnung und planarer Verbindungstechnik
prinzipiell erzielbaren Feldsymmetrien durch die an den

Transformatorköpfen" eingesetzte Verbindungstechnik nicht gestört werden. Da die vorgeschlagenen
Planarverbinder ähnlich gute Hochfrequenzeigenschaften wie die koaxialen Wicklungsanordnungen
aufweisen, bleiben alle Vorteile des Koaxialtransformators - wie hohe Isolationsfestigkeit
durch elektrische Feldsymmetrie, extrem geringe Stromverdrängungseffekte durch magnetische
Feldsymmetrie, sehr geringe Streuinduktivität und sehr geringes Leistungsgewicht -
erhalten.
[0008] Der vorgeschlagene, mit planarer Verbindungstechnik versehene Koaxialtranformator
ist bei Leistungen bis 500 kW MF-tauglich (MF = Mittelfrequenz). Er eignet sich hervorragend
für resonante Gleichspannungswandler hoher Leistung, die eine geringe Streuinduktivität
erfordern. Das Leistungsgewicht liegt unter 1/10 kg/kW bei einer Frequenz von 8 kHz.
Es ist eine einfache und effektive Kühlung der Wicklung durch Verwendung der inneren
Koaxialleiter - die mittels der Durchführungen durch die Planarverbinder sehr leicht
zugänglich sind - als Kühlkanal möglich. In der inneren Wicklung, d. h. im inneren
Koaxialleiter, entsteht der größte Teil der Wicklungsverluste, da für diese Wicklung
weniger Leiterquerschnitt zur Verfügung steht als für die äußere Wicklung, d. h. den
äußeren Koaxialleiter. Für eine Hochspannungsisolation läßt sich das durch die seitlich
offenen Planarverbinder leicht zugängliche Volumen zwischen Primär- und Sekundärwicklung
einfach mit Isolationsmaterial vergießen.
[0009] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Sicht auf die Oberseite eines Koaxialtransformators,
- Fig. 2
- die Sicht auf die Unterseite eines Koaxialtransformators,
- Fig. 3
- einen Planarverbinder (Doppelstreifenleitung) für den Koaxialtransformator,
- Fig. 4
- die Sicht auf die Oberseite eines alternativ ausgebildeten Koaxialtransformators (erste
Variante),
- Fig. 5
- die Sicht auf die Unterseite eines alternativ ausgebildeten Koaxialtransformators
(erste Variante),
- Fig. 6
- die Seitenansicht eines Koaxialtransformators (erste Variante),
- Fig. 7
- eine Sicht auf und einen seitlichen Schnitt durch einen Koaxialtransformator mit segmentierter
Wicklung (zweite Variante),
- Fig. 8
- äußere und innere Verbindungsschiene der Planarverbinder eines segmentierten Koaxialtransformators
(zweite Variante).
[0010] In Fig. 1 ist die Sicht auf die Oberseite eines nicht segmentierten Koaxialtransformators
dargestellt. Der Koaxialtransformator 1 weist eine Vielzahl von einzelnen, parallel
nebeneinander angeordneten koaxialen Wicklungsanordnungen 2 auf. Die Windungszahl
w ist eins. Das Übersetzungsverhältnis ü ist beispielsweise eins. Jede koaxiale Wicklungsanordnung
2 besitzt einen inneren Koaxialleiter 3 und einen äußeren Koaxialleiter 4. Die inneren
Koaxialleiter 3 und äußeren Koaxialleiter 4 von zwei benachbarten koaxialen Wicklungsanordnungen
2 sind über eine Planarverbinder 6 miteinander verbunden, wobei jedoch zwei koaxiale
Wicklungsanordnungen 2 nicht mit derartigen Planarverbindern 6 beschaltet sind, sondern
zur Bildung von Primärwicklungsanschlüssen 13 und Sekundärwicklungsanschlüssen 14
dienen. Die Primärwicklungsanschlüsse 13 sind mit den äußeren Koaxialleitern 4 und
die Sekundärwicklungsanschlüsse 14 mit den inneren Koaxialleitern 3 verbunden. Die
jeweils zwischen den koaxialen Wicklungsanordnungen 2 befindlichen und diese umschließenden
Eisenkerne (Stapel von Ringkernen) sind mit Ziffer 5 bezeichnet.
[0011] In Fig. 2 ist die Sicht auf die Unterseite des Koaxialtransformators 1 dargestellt.
Es sind insbesondere die jeweils zwei benachbarte koaxiale Wicklungsanordnungen miteinander
verbindenden Planarverbinder 6 zu erkennen.
[0012] In Fig. 3 ist ein Planarverbinder für den Koaxialtransformator dargestellt, und zwar
im linken Bildabschnitt eine Sicht auf die Unterseite, im rechten Bildabschnitt eine
Sicht auf die Oberseite und im mittleren Bildabschnitt ein seitlicher Querschnitt.
Wie aus dem mittleren Bildabschnitt hervorgeht, weist der Planarverbinder 6 eine äußere
Verbindungsschiene 7 und eine innere Verbindungsschiene 8 auf, wobei die äußere Verbindungsschiene
7 über eine Verbindungsstelle (Flansch) 9 mit dem inneren Koaxialleiter 3 und die
innere Verbindungsschiene 8 über einen Verbindungsflansch 10 mit dem äußeren Koaxialleiter
4 verbunden ist. Die Verbindungen erfolgen vorzugsweise über Hülsen (Flansche), welche
beispielsweise mit den Koaxialleitern verlötet und mit den Verbindungsschienen verschraubt
sind. Für die Durchführung der inneren Koaxialleiter 3 zur äußeren Verbindungsschiene
7 sind die inneren Verbindungsschienen 8 mit Durchbrüchen 11 versehen. Um örtliche
Feldstärkeerhöhungen zu verhindern, sind die Verbindungsflansche 10 kegelförmig und
die Kanten der äußeren Verbindungsschiene 7 und der inneren Verbindungsschiene 8 jeweils
als Rundkanten 12 ausgebildet. Als Material für die Verbindungsschienen dient beispielsweise
Kupfer oder Aluminium.
[0013] Die Sicht auf die Unterseite im linken Bildabschnitt der Fig. 3 zeigt die innere
Verbindungsschiene 8 mit den Durchbrüchen 11. Die inneren und äußeren Koaxialleiter
3, 4 sind noch nicht befestigt. Die Sicht auf die Oberseite im rechten Bildabschnitt
zeigt die äußere Verbindungsschiene 7. Die inneren und äußeren Koaxialleiter 3, 4
sind ebenfalls noch nicht befestigt.
[0014] Eine vereinfachte Ausführungsform eines Planarverbinders (Doppelstreifenleitung)
ergibt sich durch Verwendung von doppelseitigen Platinenlayouts, welche bei kleineren
Strombelastungen bis zu wenigen 100 A Verwendung finden können. Zur Vermeidung von
örtlichen Feldstärkeüberhöhungen können die äußeren Koaxialleiter 4 an den Verbindungsstellen
kegelförmig aufgeweitet werden.
[0015] In Fig. 4 ist die Sicht auf die Oberseite eines alternativ ausgebildeten, ebenfalls
nicht segmentierten Koaxialtransformators (erste Variante) dargestellt. Bei diesem
Koaxialtransformator 1' sind die koaxialen Wicklungsanordnungen 2 in zwei parallelen,
einander gegenüberliegenden Reihen angeordnet, wobei in jeder Reihe eine Vielzahl
von koaxialen Wicklungsanordnungen 2 parallel nebeneinander liegt. Jede Reihe ist
von einem Eisenkern 15, 16 umschlossen. Die beiden am Ende jeder Reihe angeordneten,
sich diagonal gegenüberliegenden koaxialen Wicklungsanordnungen 2 dienen zur Bildung
von Primärwicklungsanschlüssen und Sekundärwicklungsanschlüssen und sind deshalb nicht
mit Planarverbindern verbunden. Die weiteren, sich jeweils schräg gegenüberliegenden
koaxialen Wicklungsanordnungen 2 sind über Planarverbinder 6 miteinander verbunden.
Die Windungszahl w ist neun. Das Übersetzungsverhältnis ü ist beispielsweise eins.
[0016] In Fig. 5 ist die Sicht auf die Unterseite des alternativ ausgebildeten Koaxialtransformators
1' (erste Variante) dargestellt. Wie zu erkennen ist, sind die jeweils sich direkt
gegenüberliegenden koaxialen Wicklungsanordnungen 2 der beiden Reihen über Planarverbinder
6 miteinander verbunden.
[0017] In Fig. 6 ist die Seitenansicht des Koaxialtransformators 1' (erste Variante) dargestellt.
Es sind die beiden Eisenkerne 15, 16 zu erkennen, welche die beiden Reihen mit den
koaxialen Wicklungsanordnungen 2 umschließen. Die inneren Koaxialleiter 3 und äußeren
Koaxialleiter 4 der koaxialen Wicklungsanordnungen 2 sind über die äußeren Verbindungsschienen
7 und inneren Verbindungsschienen 8 der Planarverbinder 6 verbunden. Dabei sind jeweils
benachbarte Planarverbinder vorzugsweise vertikal versetzt angeordnet.
[0018] In Fig. 7 ist im oberen Bildabschnitt eine Sicht (in Schnittdarstellung) auf und
im unteren Bildabschnitt ein seitlicher Schnitt durch einen Koaxialtransformator 1''
mit segmentierter Wicklungsanordnung (zweite Variante) dargestellt. Bei dieser Ausführungsform
sind sowohl der innere Koaxialleiter 3'' als auch der äußere Koaxialleiter 4'' aus
mehreren einzelnen Segmenten 22 zusammengesetzt. Im Ausführungsbeispiel sind für beide
Koaxialleiter je vier Segmente vorhanden. Die Windungszahl w ist vier. Das Übersetzungsverhältnis
ü ist beispielsweise eins. Durch eine unterschiedliche Anzahl von Segmenten im inneren
und äußeren Koaxialleiter (d. h. in Primär- und Sekundärwicklung) lassen sich beliebige
rationale Übersetzungsverhältnisse ü wählen (beispielsweise ü=7:8, ü=1:3, ü=12:1).
Wie im oberen Bildabschnitt zu erkennen ist, weist der Koaxialtransformator 1'' zwei
parallel nebeneinander angeordnete koaxiale Wicklungsanordnungen 2'' auf, wobei jede
dieser Wicklungsanordnungen von einem Eisenkern 17, 18 (vorzugsweise Ringkerne) umschlossen
ist, wobei die Segmente um 45° versetzt sind, was die Anschlußtechnik über die Planarverbinder
erleichtert. Zwischen den beiden Koaxialleitern 3'', 4'' ist jeweils eine elektrische
Isolation 19 eingebracht. Die inneren Mantelflächen der inneren Koaxialleiter 3''
sind mit einer elektrischen Isolation 21 versehen, wodurch die Innenkanäle dieser
inneren Koaxialleiter als Kühlkanäle 20 unter Verwendung von Brauchwasser als Kühlmittel
verwendbar sind. Die zwischen beiden Eisenkernen 17, 18 erkennbaren schwarzen Flächen
stellen einen Abschnitt einer Verbindungsschiene eines Planarverbinders dar.
[0019] Die Schnittdarstellung im unteren Bildabschnitt der Fig. 7 zeigt insbesondere die
Verbindung der beiden koaxialen Wicklungsanordnungen mit den Verbindungsschienen eines
Planarverbinders 6''. Die Segmente der äußeren Koaxialleiter 4'' sind über Verbindungsstellen
10'' mit den Strompfaden der inneren Verbindungsschiene 8'' verbunden. Besteht die
Anforderung einer hohen Isolationsspannung zwischen Primär- und Sekundärwicklung,
kann die Verbindungsstelle 10'' (wie auch die Verbindungsstelle 10 in Fig. 3) kegelförmig
ausgebildet werden, um lokale elektrische Feldstärkeerhöhungen zu vermeiden. Desgleichen
sind die Segmente der inneren Koaxialleiter 3'' über Verbindungsstellen 9'' mit den
Strompfaden der äußeren Verbindungsschiene 7'' verbunden. Zwischen den Verbindungsschienen
7'', 8'' und zwischen den einzelnen Strompfaden jeder Verbindungsschiene sowie zwischen
inneren und äußeren Koaxialleitern ist eine elektrische Isolation 24 vorgesehen, die
durch Vergießen des über die seitlich offenen Planarverbinder leicht zugänglichen
Volumens eingebracht werden kann. Die Kühlkanäle 20 mit der elektrischen Isolation
21 an den Mantelflächen der inneren Koaxialleiter sowie die Eisenkerne 17, 18 sind
in der Schnittdarstellung gut erkennbar. Die Kühlkanäle 20 können mit (nicht dargestellten)
Anschlußstutzen versehen sein, um einen Kühlflüssigkeits-Kreislauf durch den Koaxialtransformator
zu erzielen und um damit die im Koaxialtransformator produzierte Wärmeenergie in einen
externen Rückkühler zu transportieren.
[0020] In Fig. 8 sind im linken Bildabschnitt eine äußere Verbindungsschiene 7'' und im
rechten Bildabschnitt eine innere Verbindungsschiene 8'' der Planarverbinder 6'' eines
segmentierten Koaxialtransformators (zweite Variante) dargestellt. Wie zu erkennen
ist, weist jede Verbindungsschiene mehrere Strompfade 23 für die Verbindung mit den
einzelnen Segmenten 22 der Koaxialleiter auf. Da im Ausführungsbeispiel jeder Koaxialleiter
in vier Segmente unterteilt ist, sind vier Strompfade je Verbindungsschiene vorgesehen.
Zur Bildung der Wicklungsanschlüsse ist dabei ein Strompfad aufgetrennt und die beiden
Teilstücke sind mit elektrischen Anschüssen versehen. Im linken Bildabschnitt der
Fig. 8 sind beispielhaft die hierdurch erhaltenen Sekundärwicklungsanschlüsse 14 gezeigt.
[0021] Die Drehung der segmentierten Wicklungsanordnungen um 45° erlaubt die Verwendung
eines spiegelsymmetrischen Planarverbinders für die gegenüberliegende Seite, wobei
hier ein Strompfad der inneren Verbindungsschiene 8'' zur Bildung der Wicklungsanschlüsse
der beispielhaft primären Wicklung aufgetrennt ist.
[0022] Es ist selbstverständlich, daß die in den einzelnen Ausführungsformen beschriebenen
Techniken - wie beispielsweise die Kühltechnik oder die Konstruktion der Planarverbinder
- nicht auf die jeweils spezielle Ausführungsform beschränkt sind, sondern auch bei
den weiteren behandelten Ausführungsformen eingesetzt werden können. So sind beispielsweise
auch die inneren Koaxialleiter der Koaxialtransformatoren gemäß den Fig. 1, 2, 4 bis
6 als Kühlkanäle verwendbar. Durch geeignete, gekrümmte Rohrverbinder werden die nebeneinander
angeordneten inneren Koaxialleiter miteinander verbunden, wodurch eine durchgehende
Kühlmittelleitung mit einem Zufuhrstutzen und einem Abfuhrstutzen entsteht. Desgleichen
sind die Koaxialtransformatoren gemäß den Fig. 1, 2, 4 bis 6 selbstverständlich auch
segmentierbar.
1. Transformator mit mindestens zwei parallel nebeneinander angeordneten koaxialen Wicklungsanordnungen
(2, 2''), jeweils bestehend aus einem inneren Koaxialleiter (3, 3'') und einem äußeren
Koaxialleiter (4, 4''), dadurch gekennzeichnet, daß die koaxialen Wicklungsanordnungen
(2, 2'') über mindestens einen Planarverbinder (6, 6'') miteinander verbunden sind,
wobei der Planarverbinder eine äußere Verbindungsschiene (7, 7'') zur Verbindung mit
dem inneren Koaxialleiter (3, 3'') und eine innere Verbindungsschiene (8, 8'') zur
Verbindung mit dem äußeren Koaxialleiter (4, 4'') aufweist und die innere Verbindungsschiene
(8, 8'') Durchbrüche (11) zur Durchführung der inneren Koaxialleiter (3, 3'') aufweist.
2. Koaxialtransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Verbindungsschienen
(7, 7'', 8, 8'') als Rundkanten (12) ausgebildet sind.
3. Koaxialtransformator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren
Koaxialleiter (3, 3'', 4, 4'') an der Verbindungsstelle (10, 10'') zu den Verbindungsschienen
(8, 8'') der Planarverbinder (6, 6'') einen kegelförmigen Übergang aufweisen.
4. Koaxialtransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
eine elektrische Isolation (24) zwischen den Verbindungsschienen (7, 7'', 8, 8'')
der Planarverbinder (6, 6'') eingebracht ist.
5. Koaxialtransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die inneren Koaxialleiter (3, 3'') gleichzeitig Kühlkanäle (20) sind.
6. Koaxialtransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Innenflächen der inneren Koaxialleiter (3, 3'') mit einer elektrischen Isolation
(21) beschichtet sind.
7. Koaxialtransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die inneren Koaxialleiter (3, 3'') und/oder die äußeren Koaxialleiter (4, 4'') aus
mehreren, voneinander elektrisch isolierten Segmenten (22) aufgebaut sind.
8. Koaxialtransformator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Verbindungsschiene
(7, 7'') und/oder die innere Verbindungsschiene (8, 8'') der Planarverbinder (6, 6'')
aus mehreren, voneinander elektrisch isolierten Strompfaden (23) aufgebaut ist, welche
mit den einzelnen Segmenten (22) der Koaxialleiter verbunden sind.
9. Koaxialtransformator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Strompfad
(23) in zwei Abschnitte unterteilt ist, um Primärwicklungsanschlüsse (13) oder Sekundärwicklungsanschlüsse
(14) zu bilden.
10. Koaxialtransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
eine elektrische Isolation (19) zwischen innerem und äußerem Koaxialleiter (3, 3'',
4, 4'') eingebracht ist.