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EP 0 874 423 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.11.2002 Patentblatt 2002/47 |
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Anmeldetag: 09.04.1998 |
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Tragvorrichtung für eine Stromschiene
Fixing device for bus bar
Fixation pour barre de courant
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR IT LI |
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Priorität: |
11.04.1997 AT 62697
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.10.1998 Patentblatt 1998/44 |
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Patentinhaber: Hierzer, Andreas |
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8055 Graz (AT) |
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Erfinder: |
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- Hierzer, Andreas
8055 Graz (AT)
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Vertreter: Alge, Daniel, Mag. Dr. rer.nat. |
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Patentanwälte
Sonn, Pawloy, Weinzinger & Köhler-Pavlik
Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-97/11516 DE-U- 29 518 253
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DE-U- 9 017 756 FR-A- 2 622 361
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung für eine Stromschiene gemäß dem einleitenden
Teil des Anspruches 1.
[0002] Weiters bezieht sich die Erfindung auf ein Stromschienensystem mit einer solchen
Tragvorrichtung und mit wenigstens einer Stromschiene.
[0003] In der DE 90 177 560 U, die als Ausgangspunkt für die Erfindung angesehen werden
kann, ist ein Stromschienensystem mit einem Aluminium-Winkelprofil als tragendes Stromschienengehäuse
bekannt, welches durch ein korrespondierendes, aufschnappbares Winkelprofil abgeschlossen
wird; im Inneren des Gehäuses ist ein Isolationsprofil angeordnet, in dem elektrische
Leiter enthalten sind. Am Gehäuse kann ein Tragelement ("Deckenhalter") über eine
Klemmverbindung angebracht werden.
[0004] Aus der CH 559 978 A ist eine Tragvorrichtung für eine Stromschiene bekannt, wobei
eine Kunststoffschiene mit in Schlitzen dieser Kunststoffschiene eingesetzten Stromleitern
geoffenbart ist, der eine Vorrichtung zur Befestigung an einer Wand oder an einer
Decke zugeordnet ist, die aus einem Halter oder Bügel besteht, der mit Hilfe einer
Schraube fixiert wird. Der Bügel hat im Querschnitt eine C-Form, wobei die Schenkel
oder Arme an ihren freien Enden zur Bildung von Rastvorsprüngen einwärts abgewinkelt
sind. Diese abgewinkelten Enden greifen in Rillen der Kunststoffschiene ein. Der Bügel
besteht hierbei offensichtlich aus Metall, da er mit einem Erdungsstreifen in elektrischem
Kontakt steht, und im Fall einer festen Rastverbindung mit der Stromschiene ist eine
nachfolgende Abnahme des Bügels von der Stromschiene relativ schwierig. Sofern die
abgewinkelten Enden weniger stark abgewinkelt werden, d.h. weniger stark in der Art
von Widerhaken ausgeführt wären, würde umgekehrt die Fixierung der Stromschiene im
Bügel nicht verläßlich sein.
[0005] Aus der DE 39 19 201 A ist des weiteren eine aus zwei Vierkant-Metallprofilen bestehende
Stromschiene bekannt, wobei die Metallprofile durch in Abstand in Sacklöchern angeordnete
Isolatoren in Form von Kunststoffbolzen verbunden sind. An den Kunststoffbolzen ist
eine nicht näher erläuterte Tragvorrichtung zur Befestigung an einer Zimmerdecke vorgesehen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Tragvorrichtung bzw. eines Stromschienensystems,
welche bzw. welches ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges rasch und einfach sowohl stabil
montiert als auch demontiert werden kann, und zwar auch bei unter Spannung stehender
Stromschiene, ohne daß ein Kurzschluß zu befürchten ist. Weiters soll eine rasche,
stabile, mechanische und elektrische Verbindung zwischen Stromschienen in ebenfalls
rascher und einfacher Weise ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges möglich sein.
[0007] Zur Lösung der gestellten Aufgabe sieht die Erfindung eine Tragvorrichtung mit den
in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen vor. Durch diese Ausbildung kann die Tragvorrichtung
einfach, rasch und stabil mittels der Schnappverbindung zwischen dem Halter und dem
Metallprofil montiert sowie gesichert werden, so daß ein ungewolltes Lösen verläßlich
vermieden wird; nichtsdestoweniger kann der Halter auch problemlos, und ebenfalls
ohne die Notwendigkeit von Werkzeugen, wieder von der Stromschiene abgenommen werden.
Dabei ist auch eine Montage bzw. Demontage der Tragvorrichtung möglich, wenn die Stromschiene
unter Spannung steht, da die Möglichkeit eines Kurzschlusses durch die isolierende
Ausbildung des Halters, insbesondere als Formkörper aus isolierendem Material, ausgeschlossen
ist.
[0008] Eine zweckmäßige, baulich einfache Schnappverbindung zwischen dem Halter und dem
Metallprofil kann erreicht werden, wenn in der Abdeckkappe eine Hinterschneidung zum
Einschnappen der äußeren Rastvorsprünge an den Enden der federnden Arme ausgebildet
ist.
[0009] Für die Sicherung der Schnappverbindung ist es auch vorteilhaft, wenn die Kontur
der Ausnehmung des Halters im Bereich des oberen Teils der Stromschiene der Kontur
der konvexen Außenseite dieser Stromschiene entspricht. Dadurch ist auch das andere
Metallprofil stabil in seiner Lage fixierbar.
[0010] Für eine Stabilisierung der Halter-Schenkel ist es auch günstig, wenn sich die federnden
Arme von einem Bund des Halters weg erstrecken.
[0011] Um einerseits eine wirtschaftliche Herstellung des Halters, vorzugsweise als Formkörper
mittels Spritzgußverfahren, zu ermöglichen und andererseits eine einfache Möglichkeit
zur Befestigung der Tragvorrichtung an einer Decke zu schaffen, ist es weiters von
Vorteil, wenn der Halter im wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet ist und
sich in Richtung der Rotationsachse zu seinem einen Ende hin verjüngt, wobei der Halter
am Ende des verjüngten Abschnittes einen zylindrischen Fortsatz mit einer zentrischen
Bohrung für die Durchführung des Tragelements auf weist.
[0012] Hierbei ist es weiters vorteilhaft, wenn das Ende des zylindrischen Fortsatzes eine,
z.B. außen konisch verlaufende Verdickung aufweist, auf welche der Rand einer zentrischen
Bohrung einer weiteren Abdeckkappe aufschnappbar ist, welche den verjüngten Abschnitt
des Halters umgibt. Dadurch kann in Verbindung mit der einen Abdeckkappe im Bereich
der Arme des Halters eine optisch ansprechende, symmetrische Ausbildung der Tragvorrichtung
erzielt werden.
[0013] Für die Festlegung der einzelnen Komponenten der Tragvorrichtung zueinander ist es
weiters von Vorteil, wenn der Bund einen Anschlag für die Abdeckkappe bildet.
[0014] Um eine kompakte, stabile Anordnung von Tragvorrichtung und Stromschiene mit einem
optisch ansprechenden Gesamteindruck zu erhalten, ist es überdies günstig, wenn die
Abdeckkappe zur engen Aufnahme der Stromschiene mit an deren konvexe Kontur angepaßten,
miteinander fluchtenden Ausnehmungen versehen ist.
[0015] Zur Lösung der Schnappverbindung zwischen der einen Abdeckkappe im Bereich der federnden
Arme des Halters und dem Halter ist mit Vorteil vorgesehen, daß die Abdeckkappe im
Bereich der äußeren Rastvorsprünge der federnden Arme des Halters Bohrungen aufweist,
wodurch die Rastvorsprünge durch Einführen von Stiften eines Hilfswerkzeuges in die
Löcher zurückgebogen werden können, um so die Schnappverbindung zu lösen.
[0016] Beim mit der erfindungsgemäßen Tragvorrichtung ausgestatteten Stromschienensystem
ist die Stromschiene mit zwei über eine Isolierung miteinander verbundenen Metallprofilen
als Stromleiter versehen, wobei zumindest eines der Metallprofile an seinen äußeren
Längsseiten mit Längsnuten zur Verrastung mit den inneren Rastvorsprüngen an den federnden
Armen des Halters versehen ist. Durch die Längsnuten wird die angestrebte einfache
Kupplung mit der Tragvorrichtung bzw. deren Halter und Sicherungs-Abdeckkappe durch
Einschnappen erzielt. Vorzugsweise sind dabei beide Metallprofile mit Längsnuten versehen,
so daß der Halter mit jedem von beiden Metallprofilen verrastet werden kann. Diesbezüglich
ist eine symmetrische Ausbildung der Stromschiene von Vorteil, und hier für ist es
weiters günstig, wenn der Querschnitt der die Stromschiene bildenden Metallprofile
jeweils allgemein halboval ist und die Metallprofile je an ihren einander zugekehrten
Basisteilen über einen Isolierstreifen als Isolierung miteinander verbunden sind.
[0017] Zur Stromzufuhr von einer Versorgungsquelle sowie zur elektrischen und mechanischen
Kupplung zweier oder mehrerer Stromschienen ist es vorteilhaft, wenn jedes der Metallprofile
der Stromschiene einen vom Basisteil ausgehenden Schlitz aufweist, der in eine Bohrung
einmündet, in welche Kontaktstifte zur Stromüberleitung einsteckbar sind.
[0018] Weiters ist es von Vorteil, wenn die Metallprofile an ihren voneinander abgewandten
Schmalseiten (d.h. Längsrändern) abgeflacht sind. Durch diese ebene Ausbildung weist
die Stromschiene einen mechanisch stabilen und für die Kontaktierung günstigen Aufbau
auf.
[0019] Da die Stromschienen in bestimmten Längen hergestellt bzw. abgelängt werden, ist
zumeist eine Aneinanderreihung mehrerer Stromschienen erforderlich, um die gewünschte
Gesamtlänge der Stromschiene zu erhalten. Zu diesem Zweck ist zweckmäßig zur Stromüberleitung
zwischen zumindest zwei Stromschienen ein Kupplungsteil mit einem die Stromschienen
trennenden Isolierstück vorgesehen, welches die Kontaktstifte trägt. Auf diese Weise
wird ein definierter Strompfad von den Stromschienen zu den Kontaktstiften festgelegt
und ein unerwünschter direkter Stromübergang zwischen den Stromschienen vermieden.
[0020] Hierbei ist insbesondere auch vorgesehen, daß der Querschnitt des Isolierstückes
des Kupplungsteiles an den Querschnitt der Stromschienen angepaßt ist, und daß zwei
Kontaktstifte mit Gewinde in Gewindebohrungen des Isolierstückes einschraubbar sind,
wobei die Kontaktstifte beidseitig des Isolierstückes vorragen und in die Bohrungen
der Metallprofile einsteckbar sind. Durch diese Ausbildung des Isolierstückes wird
eine optisch nahezu unauffällige Gestaltung der Verbindungsstelle zweier Stromschienen
erzielt.
[0021] Alternativ dazu kann aber auch vorgesehen werden, daß der Kupplungsteil aus einem
im wesentlichen zylindrischen Isolierstück, beispielsweise mit einer axialen Bohrung,
und zwei die Kontaktstifte tragenden metallischen Abdeckkappen besteht, die am Isolierstück
befestigt und durch einen Bund des Isolierstückes voneinander getrennt sind. Auch
bei dieser Ausführungsform ist ein Strompfad exakt festgelegt, und zwar ebenfalls
von der Stromschiene zu den Kontaktstiften, und von diesen zur jeweiligen Abdeckkappe
des Kupplungsteils, welche als Stromüberleitungsbauteil dient, wobei gleichzeitig
durch entsprechende Formgebung der Abdeckkappen bewußt eine optisch gefällige Gestaltung
der Verbindungsstelle zweier Stromschienen geschaffen wird.
[0022] Zur lösbaren Befestigung der einen Abdeckkappe des Kupplungsteils am Isolierteil
ist es von Vorteil, wenn die eine Abdeckkappe randseitig ein Innengewinde aufweist,
mit welchem sie auf ein an den Bund des Isolierstückes anschließendes Außengewinde
des Isolierstückes aufschraubbar ist.
[0023] Zur Befestigung der anderen Abdeckkappe des Kupplungsteils ist es von Vorteil, wenn
die andere Abdeckkappe eine Hinterschneidung aufweist, in welche hakenförmig ausgebildete
Enden zweier Arme einschnappbar sind, welche durch einen vom Bund des Isolierstückes
ausgehenden Schlitz gebildet sind.
[0024] Zur Befestigung der Kontaktstifte an den Abdeckkappen des Kupplungsteils hat es sich
als vorteilhaft erwiesen, wenn die Abdeckkappen allgemein konusförmig ausgebildet
sind und im Bereich ober- und unterhalb des Bundes des Isolierstückes jeweils zwei
gegenüberliegende Gewindebohrungen aufweisen, in welche ein Gewindeende der Kontaktstifte
einschraubbar ist. Wenn die Arme federnd ausgebildet werden, können diese mit Hilfe
eines durch die Gewindebohrungen der anderen Abdeckkappe eingeführten, stiftförmigen
Schenkel aufweisenden Werkzeuges zusammengedrückt werden, um so die Schnappverbindung
zu lösen, so daß auch die andere Abdeckkappe vom Isolierteil lösbar ist.
[0025] In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die eine Ab deckkappe mit einer bodenseitigen
Bohrung zum Hindurchführen eines abgesetzten Endabschnittes des Isolierstückes versehen
ist, während die andere Abdeckkappe bodenseitig geschlossen ist, wobei in der axialen
Bohrung des Isolierstückes eine Tragstange montierbar ist, so daß auf einfache Weise
zusätzlich eine Befestigungsvorrichtung an der Verbindungsstelle der Stromschienen
geschaffen wird.
[0026] Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung besteht ferner darin, daß die Außenseite
der Abdeckkappen im Übergangsbereich zu den Stromschienen von der Konusform in eine
Vierkantform übergeht, wobei wahlweise zusätzliche, die Stromschienen kreuzenden Stromschienen
am Kupplungsteil anbringbar sind. In vorteilhafter Weise kann dadurch auch eine Kombination
von nur einer Stromschiene mit einer dazu im rechten Winkel angeordneten Stromschiene
oder von nur einer Stromschiene mit zwei kreuzenden Stromschienen erfolgen.
[0027] Zur Festlegung eines definierten und gut leitenden Stromüberganges zwischen den Kontaktstiften
und der Wandung der Bohrungen der Metallprofile ist es von besonderem Vorteil, wenn
die Kontaktstifte zumindest eine Kontaktmanschette tragen, welche die Wandung der
Bohrung der Metallprofile mit den Kontaktstiften leitend verbindet.
[0028] Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Kontaktmanschette ist mit Vorteil vorgesehen,
daß die Kontaktmanschette aus mehreren bombierten und kreisförmig angeordneten, federnden,
metallischen Lamellen besteht, die endseitig jeweils in einen kreisförmigen Bund übergehen,
der durch einen Schlitz unterbrochen ist, wodurch die Kontaktmanschette auf den Kontaktstift
aufschnappbar ist. Hierdurch ist gewährleistet, daß die Stromleitung in definierter
Weise einerseits vom Kontaktstift zu den Bündeln der Kontaktmanschette, und andererseits
von den Lamellen der Kontaktmanschette zur Wandung der Bohrung des Metallprofiles
erfolgt. Durch die federnde Ausbildung der Lamellen können auch "Wackelkontakte" vermieden
werden.
[0029] Hierbei ist es weiters vorteilhaft, wenn jeweils zwei Kontaktmanschetten pro Kontaktstift
vorgesehen sind. Dadurch wird die Strombelastbarkeit und Kontaktsicherheit der Kupplungsvorrichtung
wesentlich erhöht.
[0030] Es kann erwähnt werden, daß aus der DE 4 338 705 A eine Kupplungseinrichtung für
zumindest zwei Stromschienen bekannt ist, wobei eine Kreuz- bzw. Eckverbindung ermöglicht
wird. Hierbei sind die Kontaktstifte in horizontaler Ebene angeordnet, wobei die Verbindung
der Kontaktstifte über zwei Kontaktscheiben erfolgt und die Kontaktstifte in einem
zweiteiligen ringförmigen Gehäuse aus Isoliermaterial angeordnet sind. Damit im Bereich
der Kontaktscheiben kein Kurzschluß zwischen den Kontaktstiften auftreten kann, weisen
die Kontaktstifte Abflachungen und Abschrägungen auf.
[0031] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter
erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine Tragvorrichtung für eine Stromschiene sowie die Stromschiene in schematischer
Schnittansicht;
Fig.2 die Tragvorrichtung nach Fig.1 zusammen mit der Stromschiene in Unteransicht,
hier jedoch bei abgenommener unterer Abdeckkappe;
Fig.3 eine Kupplungsvorrichtung für die Stromschienen nach Fig.1 und 2 im Längsschnitt;
Fig.3a eine Ansicht eines Teiles eines Kupplungsstiftes der Kupplungsvorrichtung nach
Fig.3;
Fig.4 die Kupplungsvorrichtung nach Fig.3 im Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig.3;
Fig.5 eine andere Kupplungsvorrichtung für die vorliegenden Stromschienen im Längsschnitt;
Fig.6 die Kupplungsvorrichtung nach Fig.5 in Draufsicht;
Fig.7 eine vergrößerte Darstellung einer Kontaktmanschette der Kupplungsvorrichtungen
nach Fig.3 bis 6 in Vorderansicht; und
Fig.8 die Kontaktmanschette nach Fig.7 in Draufsicht.
[0032] In Fig.1 und 2 bezeichnet 1 eine Stromschiene und 2 allgemein eine Tragvorrichtung
für diese Stromschiene 1 zur Speisung von Leuchten, insbesondere Niederspannungs-Leuchten.
Die Stromschiene 1 hat - im Querschnitt gesehen - eine allgemein ovale Umrißform und
besteht aus zwei Metallprofilen 3, 4, vorzugsweise aus Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung,
die eine allgemein halbovale Querschnittsform aufweisen und an ihren ebenen Basisteilen
5 über eine streifenförmige Isolierung 6 aus Kunststoff, beispielsweise durch Klebung,
miteinander verbunden sind. Die Metallprofile 3, 4 sind an ihren dem Basisteil 5 gegenüberliegenden
Schmalseiten 7 abgeflacht ausgebildet und dort jeweils mit einer mittigen Nut 8 für
die Kontaktierung (beim Anschluß von Leuchten) versehen. Des weiteren weist jedes
Metallprofil 3, 4 eine mittige Bohrung 9 auf, die mit einem zur Basis 5 gerichteten
Schlitz 10 in Verbindung steht. Die Bohrungen 9 dienen einerseits zur Stromzuführung
über Kontaktstifte (in Fig.1 und 2 nicht dargestellt) von einer Versorgungsquelle
und andererseits zur elektrischen und mechanischen Verbindung bzw. Kupplung zweier
oder mehrerer Stromschienen über Kontaktstifte, wie weiter unten anhand der Fig.3
bis 6 näher erläutert wird.
[0033] Die Tragvorrichtung 2 weist einen allgemein rotationssymmetrischen Formkörper als
bügelförmigen Halter 11 aus Isoliermaterial, z.B. Kunststoff, auf, der eine Ausnehmung
12 zur Aufnahme der Stromschiene 1 aufweist. Hierbei ist die obere Hälfte der Kontur
der Ausnehmung 12 an die Außenkontur des oberen Metallprofils 3 angepaßt, während
die untere Hälfte der Kontur der Ausnehmung 12 parallel zur Längsachse 13 des Halters
11 verläuft. Die Breite der Ausnehmung 12 entspricht der Breite des Basisteils 5 der
Metallprofile 3, 4. Im Bereich des Isolierstreifens 6 der Stromschiene 1 ist der Halter
11 außen verbreitert zu einem Bund 14 ausgebildet. Durch die Ausnehmung 12 werden
Bügel-Schenkel 15, 16 gebildet, die sich ab dem Bund 14 als federnde Arme 17, 18 fortsetzen.
[0034] Die Metallprofile 3, 4 der Stromschiene 1 weisen im Bereich der Bohrungen 9 an ihrer
Außenkontur Längsnuten 21, 22 auf, in welche innere, z.B. hakenförmige Rastvorsprünge
19, 20 einschnappbar sind, die an den Armen 17, 18 des Halters 11 ausgebildet sind.
Die Enden der Arme 17, 18 sind überdies mit hakenförmigen äußeren Rastvorsprüngen
23, 24 ausgebildet, die in eine Hinterschneidung 25 an der Innenwand einer unteren
metallischen Sicherungs-Abdeckkappe 26 einschnappbar sind. Diese untere Abdeckkappe
26 wurde in Fig.2 aus Gründen der besseren Darstellung weggelassen. Die untere Abdeckkappe
26 liegt am Bund 14 an, verjüngt sich allgemein konisch nach unten, und ist bodenseitig
flach abgerundet ausgebildet. In der Höhe der äußeren Rastvorsprünge 23, 24 der Arme
17, 18 sind in der unteren Abdeckkappe 26 Bohrungen 27, 28 vorgesehen, die zum Einführen
eines Hilfswerkzeuges, z.B. einer Zange mit abgewinkelten stiftförmigen Enden, dienen,
um die Rastvorsprünge 23, 24 bzw. die Arme 17, 18 in Richtung zur Stromschiene 1 zu
biegen, so daß die Schnappverbindung zwischen der Abdeckkappe 26 und den Haken-Rastvorsprüngen
23, 24 gelöst wird. Hierdurch ist die untere Abdeckkappe 26 nach unten entfernbar,
und der Halter 11 kann zur Abnahme von der Stromschiene 1 durch seitliches Auseinanderspreizen
der Arme 17, 18 und damit der inneren Haken-Rastvorsprünge 19, 20 von der Stromschiene
1 nach oben abgezogen werden. Auf diese Weise wird eine außerordentlich einfache Montage
bzw. Demontage der Tragvorrichtung 2 durch Verrasten bzw. Lösen der Verrastung ermöglicht.
[0035] Ab dem Bund 14 verjüngt sich die Außenkontur des Halters 11 allgemein konusförmig,
vorzugsweise in Form eines Paraboloids, nach oben. Das obere Ende des Halters 11 weist
einen kurzen zylindrischen Fortsatz 29 mit einer zentrischen Bohrung 30 auf, die zur
Aufnahme eines Tragelements, hier in Form einer Tragstange 31 mit verbreitertem Kopf
32 - als Aufhängevorrichtung zur Befestigung z.B. an einer Decke - dient, wobei die
Bohrung 30 in eine Bohrung 33 größeren Durchmessers übergeht und der verbreiterte
Kopf 32 sich am durch den Übergang der Bohrungen 30,33 gebildeten Absatz abstützt.
Anstelle einer Tragstange kann selbstverständlich auch ein Tragrohr, ein Tragseil
oder eine Tragkette verwendet werden.
[0036] Eine an die Außenkontur des Halters 11 angepaßte obere metallische Abdeckkappe 34
schließt bündig an den Bund 14 an und ist mit einer zentrischen Bohrung zum Durchtritt
des Fortsatzes 29 des Formkörpers 11 versehen. Das Ende des Fortsatzes 29 ist als
konische Verdickung 36 ausgebildet, um zusammen mit dem Rand der Bohrung 35 der Abdeckkappe
34 eine lösbare Ringschnappverbindung zur Fixierung der Abdeckkappe 34 am Halter 11
zu bilden.
[0037] Beide Abdeckkappen 26, 34 sind im Bereich der Stromschiene 1 mit Ausnehmungen 12'
versehen (s.Fig.2), deren Kontur an die Außenkontur der Metallprofile 3, 4 angepaßt
ist, bzw. sich mit der Kontur der Ausnehmung 12 des Halters 11 deckt.
[0038] Die Anbringung der Stromschiene 1 an der Tragvorrichtung 2 erfolgt in der Weise,
daß die Stromschiene 1 von unten in den bereits mit der an einer Decke montierten
Tragstange 31 und der oberen Abdeckkappe 34 versehenen Halter 11 bzw. dessen Ausnehmung
12 eingeschoben wird, bis die Haken-Rastvorsprünge 19, 20 der Arme 17, 18 in die Längsnuten
21, 22 des unteren Metallprofiles 4 einschnappen, worauf die untere Abdeckkappe 26
aufgesetzt und gegen die Stromschiene 1 gedrückt wird, bis die Haken-Rastvorsprünge
23, 24 in die Hinterschneidung 25 der unteren Abdeckkappe 26 einschnappen.
[0039] Die Fig.3 und 4 zeigen einen Kupplungsteil 37 für zwei Stromschienen 1a, 1b, die
in einer Linie ausgerichtet sind. Der Aufbau der Stromschienen 1a, 1b stimmt mit dem
der anhand der Fig.1 und 2 beschriebenen Stromschiene 1 überein, so daß sich eine
Wiederholung der Beschreibung erübrigt. Der Kupplungsteil 37 besteht aus einem Isolierstück
38, dessen Außenkontur mit der der Stromschienen 1a, 1b allgemein übereinstimmt, wie
aus Fig.4 ersichtlich ist, und trägt zwei identische Kontaktstifte 39, die mit den
Bohrungen 9 der Metallprofile 3, 4 der Stromschienen 1a, 1b fluchten und in diese
Bohrungen 9 eingesteckt werden.
[0040] Der in Fig.3a getrennt dargestellte Kontaktstift 39 ist an den Endabschnitten 40,
41 kegelstumpfförmig ausgebildet, wodurch das Einstecken der Kontaktstifte 39 in die
Bohrungen 9 der Metallprofile 3, 4 erleichtert wird. Die kegelstumpfförmigen Endabschnitte
40, 41 gehen in einen kurzen zylindrischen Abschnitt 42, 43 mit einem Durchmesser
D1 über, an welchem ein zylindrischer Abschnitt 44, 45 mit vermindertem Durchmesser
D2 anschließt, um anschließend in einen mittigen Abschnitt 46 überzugehen, der den
gleichen Durchmesser D1 wie der kurze zylindrische Abschnitt 42, 43 aufweist und teilweise
mit einem Gewinde 47 versehen ist, welches zum Einschrauben des Kontaktstiftes 39
in eine von zwei Gewindebohrungen 42 im Isolierstück 48 dient.
[0041] Jeder Kontaktstift 39 trägt beidseitig des Isolierstückes 38 zwei Kontaktmanschetten
49 (in Fig.3a weggelassen), die am zylindrischen Abschnitt 44, 45 mit vermindertem
Durchmesser D2 hintereinander angebracht sind (siehe Fig.3). Der Aufbau und die Anbringung
der Kontaktmanschette 49 auf dem jeweiligen Kontaktstift 39 wird weiter unten erläutert.
[0042] Die Tragvorrichtung 1 kann, wie mit strichpunktierten Linien in Fig.3 dargestellt,
auch an der Stoßstelle der beiden Stromschienen 1a, 1b, d.h. über dem Isolierstück
38 angeordnet sein um gegebenenfalls das Isolierstück 38 aus optischen Gründen abzudecken.
[0043] Die Fig.5 und 6 zeigen einen modifizierten Kupplungsteil 37' zur Verbindung zweier
Stromschienen 1a, 1b, die mit strichpunktierten Linien dargestellt sind. Der Kupplungsteil
37' besteht aus einem allgemein zylindrischen Isolierstück 38' und zwei metallischen
konusförmigen Abdeckkappen 50, 51, die am Isolierstück 38' befestigt und durch einen
Bund 52 des Isolierstückes 38' voneinander getrennt bzw. isoliert sind. Die obere
Abdeckkappe 50 weist randseitig ein Innengewinde 53 auf, mit dem die Abdeckkappe 50
auf einen an den Bund 52 anschließenden Außengewinde-Abschnitt 54 des Isolierstückes
38' aufgeschraubt wird. Die untere Abdeckkappe 51 ist über eine Ringschnappverbindung
mit dem Isolierstück 38' verbunden. Zu diesem Zweck ist das Isolierstück 38' mit einem
vom Bund 52 ausgehenden, bis zur Stirnseite des Isolierstückes 38' verlaufenden Schlitz
55 versehen, so daß zwei federnde Arme 56, 57 gebildet werden, die an ihren Enden
hakenförmig ausgebildet und an einer Hinterschneidung 58 der unteren Abdeckkappe 51
einschnappbar sind.
[0044] Das Isolierstück 38' weist eine axiale Bohrung 59 auf, die zur Aufnahme einer mit
strichpunktierten Linien dargestellten Tragstange 60 oder dergl., mit endseitig verbreitert
ausgebildetem Kopf 61, vorgesehen ist. Die obere Abdeckkappe 50 ist zum Hindurchführen
der Tragstange 60 bzw. eines abgesetzten Endabschnittes 62 des Isolierstückes 38'
mit einer bodenseitigen Bohrung 63 versehen, während die untere Abdeckkappe 51 bodenseitig
geschlossen ausgebildet ist.
[0045] Beide Abdeckkappen 50, 51 weisen im Bereich ihrer Verbindung mit dem Isolierstück
38' gegenüberliegende Gewindebohrungen 64 auf, in welche Kontaktstifte 39' eingeschraubt
sind, die an einem Ende ein Gewinde 65 tragen, an welches die bereits anhand der Fig.3a
erläuterten Abschnitte mit verschiedenen Durchmessern D1, D2 und mit den Kontaktmanschetten
43 anschließen. Hierbei schließt der das Gewinde 65 aufweisende Abschnitt 46' bündig
mit der in diesem Bereich flach ausgebildeten Außenkontur der Abdeckkappen 50, 51
ab, die in diesem Bereich, bzw. am Übergangsbereich zu den Stromschienen 1a, 1b, wie
aus Fig.5 und 6 ersichtlich ist, von der Konusform in eine Vierkantform übergeht.
[0046] Auf diese Weise können auch weitere Stromschienen 1c, 1d, die in Fig.6 mit gestrichelten
Linien dargestellt sind, und die die Stromschienen 1a, 1b im rechten Winkel kreuzen,
über den Kupplungsteil 37' miteinander bzw. mit den Stromschienen 1a, 1b verbunden
werden. Es kann aber auch eine Kombination von nur einer Stromschiene 1a oder 1b mit
nur einer kreuzenden Stromschiene 1c oder 1d, oder einer Stromschiene 1a oder 1b mit
zwei Stromschienen 1c, 1d, vorgesehen werden.
[0047] Die in Fig.7 und 8 dargestellte Kontaktmanschette 49 besteht aus einem federnden
metallischen Material, z.B. Federstahl oder - bronze, welches mit einer dünnen Schicht
aus Kontaktmaterial überzogen ist, und sie weist mehrere, z. B. elf, kreisförmig angeordnete
und bombierte Lamellen 66 auf, die endseitig jeweils in einen kreisförmigen Bund 67
übergehen, der durch einen mittigen Schlitz 68, etwa von der Breite einer Lamelle
66, unterbrochen ist, so daß die Kontaktmanschette 49 über den kegelförmigen Endabschnitt
40 bzw. 41 auf den Kontaktstift 39 bzw. 39' aufgeschoben werden kann, wobei sich der
Schlitz 68 entsprechend erweitert, bis die gesamte Kontaktmanschette 49 im Abschnitt
44 bzw. 45 mit vermindertem Durchmesser D2 auf den Kontaktstift 39, 39' aufschnappt;
dabei verengt sich der Schlitz 68 wieder. Beim Einstecken der auf diese Weise mit
Kontaktmanschetten 49 versehenen Kontaktstifte 39, 39' in die Bohrungen 9 der Metallprofile
3, 4 der Stromschienen 1 bzw. 1a bis 1d werden die Lamellen 66 gegen die Wandung der
Bohrungen 9 gepreßt und dabei in radialer Richtung zu den Kontaktstiften 39, 39' gestaucht,
so daß sich der Schlitz 68 verengt und die Bünde 67 dadurch gleichzeitig in axialer
Richtung auseinandergeschoben werden, bis sich die beiden Kontaktmanschetten 49 genau
über die gesamte Länge des Abschnittes 44 bzw. 45 der Kontaktstifte 39, 39' erstrecken.
Hierdurch wird eine gute elektrisch leitende Verbindung vom Kontaktstift 39, 39' zu
den Bünden 67 einerseits und von den Lamellen 66 zur Wandung der Bohrung 9 andererseits
hergestellt.
1. Tragvorrichtung (2) für eine Stromschiene (1) zur Speisung von Leuchten, mit einem
bügelförmigen Halter (11), welcher federnde Arme (17, 18) mit inneren Rastvorsprüngen
(19, 20) zum Verrasten mit der Stromschiene (1) aufweist, und mit einem zur Befestigung
am Halter (11) vorgesehenen Tragelement (31), dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (11) isolierend ausgebildet ist, dass die federnden Arme (17, 18) äußere
Rastvorsprünge (23, 24) aufweisen, und dass eine Sicherung in Form einer Abdeckkappe
(26) vorgesehen ist, die mit den äußeren Rastvorsprüngen (23, 24) im Sinne eines Aufschnappens
zusammenarbeitet.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Abdeckkappe (26) eine Hinterschneidung (25) zum Einschnappen der äußeren Rastvorsprünge
(23, 24) an den Enden der federnden Arme (17, 18) ausgebildet ist.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur der Ausnehmung (12) des Halters (11) im Bereich des oberen Teils (3) der
Stromschiene (2) der Kontur der konvexen Außenseite dieser Stromschiene entspricht.
4. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die federnden Arme (17, 18) von einem ringförmigen Bund (14) des Halters (11)
weg erstrecken.
5. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (11) im Wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet ist und sich in
Richtung der Rotationsachse (13) zu seinem einen Ende hin verjüngt, wobei der Halter
(11) am Ende des verjüngten Abschnittes einen zylindrischen Fortsatz (29) mit einer
zentrischen Bohrung (30) für die Durchführung des Tragelements (31) aufweist.
6. Tragvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des zylindrischen Fortsatzes (29) eine außen konisch verlaufende Verdickung
(36) aufweist, auf welche der Rand einer zentrischen Bohrung (35) einer weiteren Abdeckkappe
(34) aufschnappbar ist, welche den verjüngten Abschnitt des Halters (11) umgibt.
7. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bund (14) einen Anschlag für die Abdeckkappe (26, 34) bildet.
8. Tragvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (26, 34) zur engen Aufnahme der Stromschiene (2) mit an deren konvexe
Kontur angepassten, miteinander fluchtenden Ausnehmungen (12') versehen ist.
9. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (26) im Bereich der äußeren Rastvorsprünge (23, 24) der federnden
Arme (17, 18) des Halters (11) Bohrungen (27, 28) aufweist.
10. Stromschienensystem mit einer Tragvorrichtung (2) gemäß einem der Ansprüche 1 bis
9, und mit wenigstens einer Stromschiene (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschiene (1) zwei über eine Isolierung miteinander verbundene Metallprofile
(3, 4) als Stromleiter aufweist, und dass zumindest eines der Metallprofile (3, 4)
an seinen äußeren Längsseiten mit Längsnuten (21, 22) zur Verrastung mit den inneren
Rastvorsprüngen (19, 20) an den federnden Armen (17, 18) des Halters (11) versehen
ist.
11. Stromschienensystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der die Stromschiene (1; 1a bis 1d) bildenden Metallprofile (3, 4)
jeweils allgemein halboval ist und die Metallprofile (3, 4) an ihren einander zugekehrten
Basisteilen (5) über einen Isolierstreifen (6) als Isolierung miteinander verbunden
sind.
12. Stromschienensystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Metallprofile (3, 4) der Stromschiene (1; 1a bis 1d) einen vom Basisteil
(5) ausgehenden Schlitz (10a) aufweist, der in eine Bohrung (9) einmündet, in welche
Kontaktstifte (39; 39') zur Stromüberleitung einsteckbar sind.
13. Stromschienensystem nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die voneinander abgewandten Schmalseiten (7) der Metallprofile (3, 4) abgeflacht
sind.
14. Stromschienensystem nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Stromüberleitung zwischen zumindest zwei Stromschienen (1; 1a; 1d) ein Kupplungsteil
(37; 37') mit einem die Stromschienen trennenden Isolierstück (38; 38') vorgesehen
ist, welches die Kontaktstifte (39, 39') trägt.
15. Stromschienensystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Isolierstückes (38) des Kupplungsteiles (37) an den Querschnitt
der Stromschienen (1) angepasst ist, und dass zwei Kontaktstifte (39) mit Gewinde
(47) in Gewindebohrungen (48) des Isolierstückes (38) einschraubbar sind, wobei die
Kontaktstifte (39) beidseitig des Isolierstückes (38) vorragen, und in die Bohrungen
(9) der Metallprofile (1; 1a bis 1d) einsteckbar sind.
16. Stromschienensystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsteil (37') aus einem im Wesentlichen zylindrischen Isolierstück (38'),
beispielsweise mit einer axialen Bohrung (59), und zwei die Kontaktstifte (39') tragenden
metallischen Abdeckkappen (50, 51) besteht, die am Isolierstück (38') befestigt und
durch einen Bund (52) des Isolierstückes (38') voneinander getrennt sind.
17. Stromschienensystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Abdeckkappe (50) randseitig ein Innengewinde (53) aufweist, mit welchem
sie auf ein an den Bund (52) des Isolierstückes (38') anschließendes Außengewinde
(54) des Isolierstückes (38') aufschraubbar ist.
18. Stromschienensystem nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Abdeckkappe (51) eine Hinter schneidung (58) aufweist, in welche hakenförmig
ausgebildete Enden zweier Arme (56, 57) einschnappbar sind, welche durch einen vom
Bund (52) des Isolierstückes (38') ausgehenden Schlitz (55) gebildet sind.
19. Stromschienensystem nach einem der Ansprüche 16 bis 18 dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappen (50, 51) im wesentlichen konusförmig ausgebildet sind und im Bereich
ober- und unterhalb des Bundes (52) des Isolierstückes (38') jeweils zwei gegenüberliegende
Gewindebohrungen (64) aufweisen, in welche ein Gewindeende (65) der Kontaktstifte
(39') einschraubbar ist.
20. Stromschienensystem nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Abdeckkappe (50) mit einer bodenseitigen Bohrung (63) zum Hindurchführen
eines abgesetzten Endabschnittes (62) des Isolierstückes (38') versehen ist, während
die andere Abdeckkappe (51) bodenseitig geschlossen ist, wobei in der axialen Bohrung
(59) des Isolierstückes (38') eine Tragstange (60) montierbar ist.
21. Stromschienensystem nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite der Abdeckkappen (50, 51) im Übergangsbereich zu den Stromschienen
(1a bis 1d) von der Konusform in eine Vierkantform übergeht, wobei wahlweise zusätzliche,
die Stromschienen (1a, 1b) kreuzende Stromschienen (1c, 1d) am Kupplungsteil (37')
anbringbar sind.
22. Stromschienensystem nach einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstifte (39; 39') zumindest eine Kontaktmanschette (49) tragen, welche
die Wandung der Bohrung (9) der Metallprofile (3, 4) mit den Kontaktstiften (39; 39')
leitend verbindet.
23. Stromschienensystem nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktmanschette (49) aus mehreren bombierten und kreisförmig angeordneten,
federnden, metallischen Lamellen (66) besteht, die endseitig jeweils in einen kreisförmigen
Bund (67) übergehen, der durch einen Schlitz (68) unterbrochen ist, wodurch die Kontaktmanschette
(49) auf den Kontaktstift (39; 39') aufschnappbar ist.
24. Stromschienensystem nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Kontaktmanschetten (49) pro Kontaktstift (39; 39') vorgesehen sind.
1. A carrying device (2) for a conductor rail (1) for supplying electrical power to lighting
fixtures and comprising a bracket-like retainer (11) having resilient arms (17, 18)
with inner latching projections (19, 20) for latching engagement with the conductor
rail (1), and further comprising a carrying element (31) capable of being fastened
on the retainer (11), characterised in that the retainer (11) is an insulating member, that the resilient arms (17, 18) have
outer latching projections (23, 24) and that a safety means in the form of a cover
cap (26) is provided which cooperates with the outer latching projections (23, 24)
by snapping thereon.
2. A carrying device according to claim 1, characterised in that an undercut portion (25) is provided in the cover cap (26) for snapping in of the
outer latching projections (23, 24) at the ends of the resilient arms (17, 18).
3. A carrying device according to claim 1 or 2, characterised in that the contour of the cavity (12) of the retainer (11) in the region of the upper part
(3) of the conductor rail (2) is adapted to the contour of the convex exterior of
this conductor rail.
4. A carrying device according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the resilient arms (17, 18) extend away from an annular collar (14) of the retainer
(11).
5. A carrying device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the retainer (11) is substantially rotationally symmetrically shaped and tapers in
the direction of its rotational axis (13) towards its one end, the retainer (11),
at the end of the tapered portion, having a cylindrical projection (29) with a central
bore (30) for passing the carrying element (31) therethrough.
6. A carrying device according to claim 5, characterised in that the end of the cylindrical projection (29) has an outwardly conical, thickened portion
(36), onto which the rim of a central bore (35) of a further cover cap (34) can be
snapped which surrounds the tapered portion of the retainer (11).
7. A carrying device according to any one of claims 4 to 6, characterised in that the collar (14) forms an abutment for the cover cap (26, 34).
8. A carrying device according to claim 7, characterised in that for a tight accommodation of the conductor rail (2), the cover cap (26, 34) is provided
with mutually aligned cavities (12') adapted to the convex contour of the conductor
rail.
9. A carrying device according to any one of claims 2 to 8, characterised in that the cover cap (26) is provided with bores (27, 28) in the region of the outer latching
projections (23, 24) of the resilient arms (17, 18) of the retainer (11).
10. A conductor rail system with a carrying device (2) according to any one of claims
1 to 9, and with at least one conductor rail (1), characterised in that the conductor rail (1) comprises two metal sections (3, 4) as conductors which are
interconnected via an insulation, and that at least one of the metal sections (3,
4) at its outer longitudinal sides is provided with longitudinal grooves (21, 22)
for latching engagement with the inner latching projections (19, 20) on the resilient
arms (17, 18) of the retainer (11).
11. A conductor rail system according to claim 10, characterised in that the cross-section of the metal sections (3, 4) forming the conductor rail (1; 1a
to 1d) are each generally semi-oval, and the metal sections (3, 4) are interconnected
at their facing base portions (5) via an insulating strip (6) acting as an insulation.
12. A conductor rail system according to claim 11, characterised in that each one of the metal sections (3, 4) of the conductor rail (1; 1a to 1d) has a slit
(10a) starting from the respective base portion (5) and opening into a bore (9) into
which contact pins (39; 39') can be plugged in to conduct current between conductor
rails.
13. A conductor rail system according to claim 11 or 12, characterised in that the narrow sides (7) of the metal sections (3, 4) facing away from each other are
flattened.
14. A conductor rail system according to claim 12 or 13, characterised in that a coupling part (37; 37') having an insulating part (38; 38') separating the conductor
rails is provided to transmit current between at least two conductor rails (1; 1a;
1d), the insulating part carrying the contact pins (39, 39').
15. A conductor rail system according to claim 14, characterised in that the cross-section of the insulating part (38) of the coupling part (37) is adapted
to the cross-section of the conductor rails (1) and that two threaded (47) contact
pins (39) can be screwed in threaded bores (48) of the insulating part (38), the contact
pins (39) projecting on both sides of the insulating part (38) and being capable of
being plugged into the bores (9) of the metal sections (1; 1a to 1d).
16. A conductor rail system according to claim 14, characterised in that the coupling part (37') consists of a substantially cylindrical insulating part (38')
having, e.g., an axial bore (59), and two metal cover caps (50, 51) carrying the contact
pins (39'), which metal cover caps are fastened to the insulating part (38') and are
kept apart from each other by a collar (52) of the insulating part (38').
17. A conductor rail system according to claim 16, characterised in that the one cover cap (50) at its rim side is provided with an inner thread (53) by means
of which it can be screwed onto an outer thread (54) of the insulating part (38')
adjacent the collar (52) of the insulating part (38').
18. A conductor rail system according to claim 16 or 17, characterised in that the other cover cap (51) has an undercut portion (58) in which hook-shaped ends of
two arms (56, 57) can be snapped in, which are defined by a slit (55) departing from
the collar (52) of the insulating part (38').
19. A conductor rail system according to any one of claims 16 to 18, characterised in that the cover caps (50, 51) are substantially conically shaped and comprise two opposite
threaded bores (64) in the region above and below the collar (52) of the insulating
part (38'), in which one threaded end (65) of the contact pins (39') can be screwed
in.
20. A conductor rail system according to any one of claims 16 to 19, characterised in that the one cover cap (50) has a bottom-side bore (63) for passing a stepped end section
(62) of the insulating part (38') therethrough, while the other cover cap (51) is
closed on its bottom side, a carrying rod (60) being mountable in the axial bore (59)
of the insulating part (38').
21. A conductor rail system according to any one of claims 16 to 20, characterised in that the outer side of the cover caps (50, 51) in the transition region to the conductor
rails (1a to 1d) passes over from the conical shape into a square shape, wherein selectively
additional conductor rails (1c, 1d) crossing the first-mentioned conductor rails (1a,
1b) can be attached to the coupling part (37').
22. A conductor rail system according to any one of claims 14 to 21, characterised in that the contact pins (39; 39') carry at least one contact sleeve (49) which conductively
connects the wall of the bore (9) of the metal sections (3, 4) with the contact pins
(39; 39').
23. A conductor rail system according to claim 22, characterised in that the contact sleeve (49) consists of a plurality of crowned and circularly arranged
resilient metal lamellae (66) which at their end side each join to a circular ring
member (67) which is interrupted by a slit (68), whereby the contact sleeve (49) can
be snapped onto the contact pin (39; 39').
24. A conductor rail system according to claim 22 or 23, characterised in that two contact sleeves (49) are provided for each contact pin (39; 39').
1. Dispositif porteur (2) pour une barre de courant (1) pour l'alimentation de lampes,
comprenant un support en forme d'étrier (11), qui présente des bras élastiques (17,
18) avec des saillies d'encliquetage internes (19, 20) pour s'enclencher sur la barre
de courant (1), et un élément porteur (31) prévu pour la fixation sur le support (11),
caractérisé en ce que le support (11) se présente sous une forme isolante, en ce que les bras élastiques (17, 18) présentent des saillies d'encliquetage externes (23,
24) et en ce qu'il est prévu une protection sous la forme d'un capuchon (26), qui coopère avec les
saillies d'encliquetage externes (23, 24) dans le sens d'un verrouillage.
2. Dispositif porteur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il se présente, dans le capuchon (26), une contre-dépouille (25) pour enclencher les
saillies d'encliquetage externes (23, 24) disposées sur les extrémités des bras élastiques
(17, 18).
3. Dispositif porteur l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le contour de l'évidement (12) du support (11) dans la zone de la partie supérieure
(3) de la barre de courant (2) correspond au contour du côté externe convexe de cette
barre de courant.
4. Dispositif porteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les bras élastiques (17, 18) s'étendent à partir d'un collet annulaire (14) du support
(11).
5. Dispositif porteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le support (11) présente sensiblement une symétrie de rotation et s'amincit dans
la direction de l'axe de rotation (13) vers sa première extrémité, le support (11)
présentant, à l'extrémité de la section amincie, un prolongement cylindrique (29)
avec un orifice central (30) pour le passage de l'élément porteur (31).
6. Dispositif porteur selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'extrémité du prolongement cylindrique (29) présente un épaississement (36) s'étendant
en cône vers l'extérieur, sur lequel peut s'enclencher le bord d'un orifice central
(35) d'un autre capuchon (34) qui entoure la section amincie du support (11).
7. Dispositif porteur selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que le collet (14) forme une butée pour le capuchon (26, 34).
8. Dispositif porteur selon la revendication 7, caractérisé en ce que le capuchon (26, 34) est pourvu, pour une réception étroite de la barre de courant
(2), d'évidements (12') adaptés à son contour convexe et alignés l'un avec l'autre.
9. Dispositif porteur selon l'une quelconque des revendications 2 à 8, caractérisé en ce que le capuchon (26) présente des orifices (27, 28) dans la zone des saillies d'encliquetage
externes (23, 24) des bras élastiques (17, 18) du support (11).
10. Système de barre(s) de courant comprenant un dispositif porteur (2) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 9 et au moins une barre de courant (1), caractérisé en ce que la barre de courant (1) présente comme conducteurs de courant deux profilés métalliques
(3, 4) reliés l'un à l'autre via un isolant et en ce qu'au moins l'un des profilés métalliques (3, 4) est pourvu, sur ses côtés longitudinaux
externes, de rainures longitudinales (21, 22) pour s'enclencher sur les saillies d'encliquetage
internes (19, 20) sur les bras élastiques (17, 18) du support (11).
11. Système de barre(s) de courant selon la revendication 10, caractérisé en ce que la section transversale des profilés métalliques (3, 4) formant la barre de courant
(1; 1a à 1d) est respectivement de forme générale semi-ovale et les profilés métalliques
(3, 4) sont reliés l'un à l'autre, sur leurs parties de base (5) tournées l'une vers
l'autre, via une bande isolante (6) comme isolant.
12. Système de barre(s) de courant selon la revendication 11, caractérisé en ce que chacun des profilés métalliques (3, 4) de la barre de courant (1; 1a à 1d) présente
une fente (10a) partant de la partie de base (5), qui débouche dans un orifice (9),
dans lequel des fiches de contact (39; 39') peuvent être enfichées pour transmettre
le courant.
13. Système de barre(s) de courant selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que les petits côtés (7), opposés l'un à l'autre, des profilés métalliques (3, 4) sont
aplatis.
14. Système de barre(s) de courant selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que, pour transmettre le courant entre au moins deux barres de courant (1; 1a; 1d), il
est prévue une partie d'accouplement (37; 37') pourvue d'une pièce isolante (38; 38')
séparant les barres de courant et portant les fiches de contact (39; 39').
15. Système de barre(s) de courant selon la revendication 14, caractérisé en ce que la section transversale de 1a pièce isolante (38) de la partie d'accouplement (37)
est adaptée à la section transversale des barres de courant (1) et en ce que deux fichés de contact (39) avec un filet (47) peuvent être vissées dans des orifices
taraudés (48) de la pièce isolante (38), les fiches de contact (39) faisant saillie
des deux côtés de la pièce isolante (38) et pouvant être emboîtées dans les orifices
(9) des profilés métalliques (1; 1a à 1d).
16. Système de barre(s) de courant selon la revendication 14, caractérisé en ce que la partie d'accouplement (37') est constituée d'une pièce isolante (38') sensiblement
cylindrique, par exemple avec un orifice axial (59), et de deux capuchons métalliques
(50, 51) portant les fiches de contact (39'), lesdits capuchons étant fixés à la pièce
isolante (38') et séparés l'un de l'autre par un collet (52) de la pièce isolante
(38').
17. Système de barre(s) de courant selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'un des capuchons (50) présente sur le bord un taraudage (53), avec lequel il peut
être vissé sur un filet externe (54) de la pièce isolante (38') se raccordant au collet
(52) de la pièce isolante (38').
18. Système de barre(s) de courant selon 1a revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que l'autre capuchon (51) présente une contre-dépouille (58), dans laquelle peuvent être
enclenchées des extrémités en forme de crochets de deux bras (56, 57) qui sont formés
par une fente (55) partant du collet (52) de la pièce isolante (38').
19. Système de barre(s) de courant selon l'une quelconque des revendications 16 à 18,
caractérisé en ce que les capuchons (50, 51) sont sensiblement formés en cône et en ce que, au-dessus et au-dessous du collet (52) de la pièce isolante (38'), présentent respectivement
deux orifices filetés opposés (64), dans lesquels une extrémité filetée (65) des fiches
de contact (39') peut être vissée.
20. Système de barre(s) de courant selon l'une quelconque des revendications 16 à 19,
caractérisé en ce que l'un des capuchons (50) est pourvu d'un orifice (63) côté sol pour faire passer une
section d'extrémité décalée (62) de la pièce isolante (38'), tandis que l'autre capuchon
(51) est fermé côté sol, une tige porteuse (60) pouvant être montée dans l'orifice
axial (59) de la pièce isolante (38').
21. Système de barre(s) de courant selon l'une quelconque des revendications 16 à 20,
caractérisé en ce que le côté externe des capuchons (50, 51) se transforme, dans la zone de transition
avec les barres de courant (1a à 1d), de la forme conique en forme carrée, des barres
de courant supplémentaires (1c, 1d) croisant les barres de courant (1a, 1b) pouvant
être montées au choix sur 1a partie d'accouplement (37').
22. Système de barre(s) de courant selon l'une quelconque des revendications 14 à 21,
caractérisé en ce que les fiches de contact (39; 39') portent au moins une garniture de contact (49), qui
relie de manière conductrice la paroi de l'orifice (9) des profilés métalliques (3,
4) aux fiches de contact (39; 39').
23. Système de barre(s) de courant selon la revendication 22, caractérisé en ce que la garniture de contact (49) est constituée de plusieurs lamelles métalliques élastiques
(66) bombées et agencées en forme circulaire, qui se transforment côté extrémité respectivement
en un collet de forme circulaire (67), qui est interrompu par une fente (68), si bien
que la garniture de contact (49) peut être enclenchée sur la fiche de contact (39;
39').
24. Système de barre(s) de courant selon la revendication 22 ou 23, caractérisé en ce qu'il est prévu respectivement deux garnitures de contact (49) par fiche de contact (39;
39').

