[0001] Die Erfindung betrifft eine Schwenkschiebetür für Fahrzeuge zur Personenbeförderung
deren zumindest ein Türblatt in seiner Längsrichtung auf einem Führungselement verschiebbar
ist, welches als Teil eines Gelenkviereckes quer zur Ebene des Türblattes bewegbar
ist, bei der die Abtriebskraft einer Türantriebsvorrichtung am Türblatt im wesentlichen
in Richtung des Führungselementes angreift und bei dem die Reaktionskraft der Antriebsvorrichtung
auf einen zwischen dem Führungselement und dem Türrahmen vorgesehenen Drehteil ein
Drehmoment ausübt, durch das das Führungselement quer zur Türblattebene bewegt wird.
[0002] Eine solche Schwenkschiebetür ist aus der EP 0 536 528 B1, entsprechend der DE 41
33 179 A1, bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung wird die Längsbewegung des Türblattes
mit der Querbewegung des Führungselementes durch eine mit dem Türrahmen fest verbundene
Führungsschiene koordiniert, in die ein mit dem Türblatt fest verbundenes Führungsstück
eingreift. Das Reaktionsmoment des Antriebes wirkt auf einen "Spreizelement" genannten
Teil, der seinerseits wiederum in einem türrahmenfesten Stützteil abgestützt ist.
[0003] Diese vielfachen Abstützungen, Führungen, Befestigungen und somit Bezugnahmen zwischen
dem eigentlichen Türblattantrieb und dem zugehörigen Führungsmechanismus einerseits
und türrahmenfesten Teilen andererseits machen die vorbekannte Konstruktion in ihrem
Einbau und der Justierung unangenehm und aufwendig.
[0004] Es darf dabei nicht außer acht gelassen werden, daß zusätzlich zu den genannten Teilen
noch für jedes Türblatt ein Türbaumrohr vorgesehen und mit seiner Verdrehung mit dem
Antrieb koordiniert werden muß, um das Türblatt sowohl in seinem oberen als auch in
seinem unteren Bereich führen zu können, da der Führungselement genannte Teil bei
der vorbekannten Lösung eigentlich reine Tragfunktion aufweist und die Führung des
Türblattes ausschließlich durch das Türbaumrohr, seine Schwenkarme und zugehörige
Schienen im Türblatt erfolgt.
[0005] Bei der vorbekannten Lösung ergibt sich durch die spezielle Wahl des Gelenkviereckes
noch das Problem, daß die Tür auch im geschlossenen Zustand bei stromlosem Antrieb
geöffnet werden kann, wenn entsprechende Kräfte auf das Türblatt wirken, was beispielsweise
durch Vandalenakte, aber auch durch normale Erschütterungen während der Fahrt oder
durch ältere oder gebrechliche Personen, die sich am Türblatt abstützen, erfolgen
kann, aber aus Sicherheitsgründen unbedingt zu vermeiden ist. Aus diesem Grund sieht
die vorbekannte Lösung einen speziellen Verriegelungsmechanismus vor, der einen weiteren
genau zu justierenden Befestigungspunkt am Türrahmen erforderlich macht. All dies
trägt wohl dazu bei, daß die vorbekannte Schwenkschiebetüre in der Praxis bis jetzt
nicht eingesetzt worden ist.
[0006] Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der vorbekannten Lösung zu vermeiden und eine
Schwenkschiebetür zu schaffen, die einfach und rasch zu montieren und zu justieren
ist und die in einer bevorzugten Ausgestaltung auch ohne Verriegelungsmechanismus
gegen ein versehentliches Öffnen gesichert ist.
[0007] Erfindungsgemäß ist dazu vorgesehen, daß das Gelenkviereck ein Gelenkparallelogramm
ist, wobei auf den am Wagenkasten drehbar gelagerten, als Schwenkplatten ausgebildeten
Schenkeln auch der im wesentlichen parallel zum Führungselement verlaufende Antrieb
und die Betätigungsarme für das Verschwenken des Türbaumrohres gelagert sind und daß
die Koordinierung der Längsbewegung des Türblattes mit der Querbewegung des Führungselementes
durch eine um eine wagenkastenfeste Achse schwenkbare Gabel erfolgt, in die einerseits
ein mit dem Türblatt festverbundenes Führungsmittel eingreift und die anderseits mit
einem Führungszapfen in einen Führungsschlitz des Führungselementes eingreift.
[0008] Auf diese Weise wird der gesamte Bewegungsmechanismus für die Schwenkschiebetür nur
über die zwei Schwenkplattenachsen und die Achse der Schwenkgabel mit dem Wagenkasten
verbunden, wobei in Ausgestaltungen der Erfindung noch ein Widerlager für eine auf
die Schwenkgabel wirkende Feder und ein Anschlag für die Drehbewegung der Schwenkplatten
in Schließrichtung kommt, wobei all diese Verbindungen zum Wagenkasten aber auf einem
einzigen Profil bzw. einer Montageplatte vorgesehen sein können, so daß die Montage
des vollständig vormontierten und voreingestellten Antriebs im Wagenkasten durch die
Montage eines einzigen Teils, nämlich des Tragprofils bzw. der Tragplatte erfolgen
kann.
[0009] Durch den Wegfall der wagenkastenfesten Führungsschiene erhält man in dem immer nur
wenig Raum zur Verfügung stellenden Bereich des Wagenkastens oberhalb des Türsturzes
eine deutliche Reduzierung der vorzusehenden Bauteile und somit einen wesentlich erleichterten
Zugang zu Wartungs- und Inspektionszwecken.
[0010] Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt
die Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Schwenkschiebetür
im geschlossenen Zustand,
die Fig. 2 zeigt die Schwenkschiebetüre der Fig. 1 in geöffnetem Zustand,
die Fig. 3 zeigt den erfindungsgemäßen Koordinierungsmechanismus bei geschlossener
Tür und
die Fig. 4 zeigt den Mechanismus der Fig. 3 im geöffenten Zustand der Tür.
[0011] In Fig. 1 ist eine Schwenkschiebetür mit zwei Türblättern 1, 2 und einem insgesamt
mit 3 bezeichneten Türantriebsmechanismus dargestellt. Unter Türantriebsmechanismus
werden all die Bauteile verstanden, die weder fest und starr mit dem Türblatt noch
fest und starr mit dem Wagenkasten 4 verbunden sind. Bauteile, die beweglich am Türblatt
und/oder am Wagenkasten angelenkt sind, sind Teil des Türantriebsmechanismus.
[0012] Die Türblätter 1, 2 gleiten, wie aus dem Zusammenhalt der Fig. 1 und 2 ersichtlich
ist, auf einem teleskopartigen Führungselement 5, das im Zuge der Öffnungsbewegung
der Tür eine Bewegung normal zur Ebene der Türblätter vollführt. Diese Querbewegung
wird durch das Verschwenken eines Gelenksparallelogramms ermöglicht, das einerseits
aus dem Führungselement 5 besteht, anderseits aus zwei Schwenkplatten 6 und schließlich
aus den zwischen den Drehachsen 7 der Schwenkplatten 6 liegenden Wagenkastenteilen.
[0013] Auf den Schwenkplatten 6 ist auch der eigentliche Antrieb, im wesentlichen parallel
zum Führungselement 5 verlaufend, gelagert, so daß auch er mit den Schwenkachsen 7
ein Gelenkparallelogramm bezüglich des Wagenkastens bildet und im Zuge der Öffnungsbewegung
eine (translatorische) Verschwenkung um diese Drehachsen vollführt.
[0014] Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Antrieb 29 aus einem Elektromotor
8, einer Spindel 9 und einem auf Rollen geführten Mutterwagen 10, der über einen Antriebsarm
11 am Türblatt 2 angreift. Die Krafteinleitung erfolgt auf einen mit dem Türblatt
2 fest und starr (im Gegensatz zu verdrehbar oder verschwenkbar) angeordneten Arm
12.
[0015] Der Arm 12 trägt, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, einen Zapfen bzw. eine
Rolle 13, die in die Ausnehmung zwischen die Zinken 14 einer Schwenkgabel 15 zu liegen
kommt. Die Schwenkgabel 15 ist um eine wagenkastenfeste Achse 16 schwenkbar und trägt
ihrerseits einen Führungsfinger 17, der in einen Schlitz 18 einer Führungsplatte 19
eingreift, die mit dem Führungselement 5 fest und starr verbunden ist.
[0016] Wird nun zum Öffnen der Türantrieb 29 aktiviert, so setzt der Motor 8 die Spindel
9 in Bewegung und der Mutterwagen 10 belastet den Antriebsarm 11 auf Druck und versucht
so das Türblatt 2 aufzuschieben. Dies wird durch die Führungsrolle 13, die ja türblattfest
angeordnet ist und die in die Schwenkgabel 15 eingreift, verhindert, so daß durch
die Reaktionskraft des Antriebes der gesamte Antrieb 29 bezüglich des Wagenkastens
(in der Zeichnung gesehen) nach links geschoben und um die Schwenkachsen 7 im Uhrzeigersinn
verdreht wird.
[0017] Da durch diese Schwenkbewegung der Schwenkplatten 6 auch das Führungselement 5 verschwenkt
wird, kommt es zu dessen Ausstellbewegung, wobei sein Längsschlitz 18 den Führungsfinger
17 der Drehgabel 15 mitnimmt und so das Verdrehen der Drehgabel 15 bewirkt, wodurch
nach erfolgter vollständiger Ausstellbewegung des Führungselementes 5 die Führungsrolle
13 des Türblattes 2 aus dem Bereich der Zinken 14 der nunmehr verdrehten Drehgabel
15 kommt, was es dem Antrieb erlaubt, das Türblatt 2 nun über den Antriebsarm 11 in
Öffnungsrichtung entlang des Führungselementes 5 zu verschieben.
[0018] Die Koordinierung der Bewegung des zweiten Türblattes 1 erfolgt bevorzugt durch ein
umlaufendes Seil oder einen Zahnriemen od.dgl., wobei das Türblatt 1 an einem der
beiden Trume, das Türblatt 2 am anderen angelenkt ist, so daß sichergestellt ist,
daß die beiden Türblätter stets symmetrisch bezüglich der Symmetrieebene 20 positioniert
sind.
[0019] In der dargestellten, bevorzugten, Variante ist die Führungsgabel 15 durch einen
Federmechanismus 21 so belastet, daß sie unter der Wirkung dieses Federmechanismus
21 stets in eine der zwei möglichen Endlagen gedrängt wird. Auf diese Weise ist sichergestellt,
daß durch Erschütterungen od.dgl. bei offener Tür die Schwenkgabel nicht die in Fig.
4 dargestellte Winkellage verläßt, deren Einhaltung notwendig ist, damit der Führungszapfen
13 des Türflügels 2 beim Schließen wieder in den Bereich der Zinken 14 gelangt und
ein ordungsgemäßes Schließen der Türe ermöglicht.
[0020] Bei der in Fig. 3 dargestellten, der geschlossenen Lage der Türe entsprechenden Situation
des Gabelmechanismus unterstützt der Federmechanismus 21 das Einhalten der Schließlage,
was aber, wie weiter unten erläutert, primär und im wesentlichen auf andere Weise
erfolgt, so daß es auch möglich ist, statt des Federmechanismus 21 eine Torsionsfeder
im Bereich der wagenkastenfesten Achse 16 der Drehgabel 15 vorzusehen, die die Drehgabel
15 in die der offenen Lage entsprechende Position drängt, die in Fig. 4 dargestellt
ist.
[0021] Die Führung der Tür im Bodenbereich und das zuverlässig Geschlossenhalten der Tür
auch bei kraftlosem Antrieb wird nach einer bevorzugten Variante der Erfindung auf
folgende Weise, die in Fig. 1 dargestellt ist, erreicht: Mit den Schwenkplatten 6
verbunden sind über die bereits genannten Bauteile hinaus auch Betätigungsarme 22,
die an drehfest mit den Türbaumrohren 23 angebrachten Stellarmen 24 angreifen. Beim
Öffnen der Türe und damit beim Verdrehen der Schwenkplatten 6 werden somit auch die
Türbaumrohre 23 verschwenkt. Diese Türbaumrohre 23 tragen im Bodenbereich des Wagenkastens
Schwenkarme 25, die an ihren freien Enden mittels Rollen od.dgl. 26 in Führungen 27
der Türblätter 1, 2 eingreifen und diese Türblätter im unteren Bereich führen und
halten.
[0022] Es ist nunmehr vorteilhafterweise, wie aus Fig. 1 ersichtlich, vorgesehen, daß die
Betätigungsarme 22 in der geschlossenen Lage der Türe bezüglich der Schwenkachsen
7 auf der Seite zu liegen kommen, die beim Ausüben eines Druckes auf die Türblätter
1, 2 im Sinne der Ausstellbewegung ein Drehmoment auf die Schwenkplatten 6 ausübt,
durch das diese im Sinne der Schließbewegung belastet werden. Dies wird, wie im dargestellten
Beispiel ersichtlich, durch eine Totpunktsituation bzw. eine Übertotpunktsituation
erreicht, bei der im Zuge der Schließendbewegung die Betätigungsarme 22 über die Schwenkachsen
7 hinaus bewegt werden.
[0023] Diese Maßnahme macht, wie an sich bekannt, das Vorsehen einer Notbetätigungsvorrichtung
notwendig, die erfindungsgemäß entweder auf den Antrieb oder auf eine der Schwenkplatten
6 im Sinne der Öffnungsbewegung wirkt und so auch bei stromlosem Motor 8 ein Öffnen
der Tür ermöglicht.
[0024] Es ist in einer bevorzugten, aber nicht dargestellten, Ausgestaltung möglich, das
Erreichen der Über-Totpunkt-Lage durch eine Feder zu erleichtern, die auf das Türbaumrohr
oder die Schwenkplatte oder einen anderen (bzw. zwischen zwei) Bauteilen des Türantriebes
in Schließrichtung wirkt. Dies ist insbesondere für den Notbetrieb bei ausgefallenem
Antrieb vorteilhaft.
[0025] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern
kann verschiedentlich abgewandelt werden. So ist es möglich, statt des Spindelantriebes
einen anderen Linearmotor zu verwenden oder durch eine kinematische Umkehr die Situation
bei der Drehgabel 15 zu verändern, wenn beispielsweise mit dem Führungselement 5 verbunden
ein Zapfen, Dorn, Finger od.dgl. vorgesehen ist und die Schwenkgabel 15 mit einer
entsprechend geformten schlitzartigen Führung versehen wird.
[0026] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Antriebsarm 11 bzw. sein Angriffspunkt am
Türarm 12 so gewählt, daß er im Zuge der Öffnungs- bzw. Schließbewegung möglichst
wenig zu beiden Seiten von der Richtung des Linearantriebes abweicht. Es ist bei speziellen
Einbausituationen selbstverständlich denkbar, den Angriffspunkt näher zum Türblatt
2 oder weiter weg von ihm zu legen, so daß der Arm 11 immer nur auf einer Seite der
Antriebsrichtung zu liegen kommt. Es ist für spezielle Fälle auch denkbar, den Antriebsarm
11 drehfest mit dem Mutterwagen 10 zu verbinden und im Türarm 12 eine schlitzförmige
Führung vorzusehen, entlang der sich der Angriffspunkt des Antriebsarmes 11 während
der Öffnungs- bzw. Schließbewegung bewegt.
[0027] In den Figura ist ersichtlich, daß das Ende der Schließbewegung durch einen Anschlag
28 justierbar vorgegeben ist, es muß dieser Anschlag nicht, wie im gezeichneten Beispiel,
wagenkastenfest angeordnet sein, sondern kann auch durch eine justierbare Verdrehbeschränkung
zwischen dem Antrieb 29 und der Schwenkplatte 6 oder zwischen dem Führungselement
5 und der Schwenkplatte 6 oder anderen, im Zuge der Öffnungs- und Schließbewegung
relativ zueinander beweglichen Teilen, ersetzt werden.
[0028] Wie aus der Fig. 1 und 2 leicht ersichtlich, können alle wagenkastenfeste, mit dem
Türmechanismus 3 zusammenwirkenden Teile leicht auf einer schlanken und wenig Platz
gebrauchenden Montageplatte oder einem Montageprofil vorgesehen werden, so daß letztlich
nur dieses Montageprofil bzw. diese Montageplatte mit dem Wagenkasten verbunden werden
muß, um den gesamten Mechanismus 3 einzubauen. Die Betätigungsarme 22, die die Verbindung
zum Türbaumrohr 23 herstellen, sind in einem solchen Fall bevorzugt längenverstellbar
ausgebildet, um eventuelle Toleranzen zwischen der Lage der Türbaumrohre und des gesamten
Antriebsmechanismus 3 auszugleichen.
1. Schwenkschiebetür für Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit zumindest einem Türblatt
(1, 2), das in seiner Längsrichtung auf einem Führungselement (5) verschiebbar ist,
welches als Teil eines Gelenkviereckes quer zur Ebene des Türblattes bewegbar ist,
bei der die Abtriebskraft einer Türantriebsvorrichtung (29) am Türblatt (2) zumindest
im wesentlichen in Richtung des Führungselementes (5) angreift und bei dem die Reaktionskraft
der Antriebsvorrichtung das Führungselement quer zur Türblattebene bewegt, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Gelenkviereck ein Gelenkparallelogramm ist, wobei auf den am Wagenkasten drehbar
gelagerten, als Schwenkplatten (6) ausgebildeten Schenkeln auch der im wesentlichen
parallel zum Führungselement (5) verlaufende Antrieb (29) und die Betätigungsarme
(22) für das Verschwenken des Türbaumrohres (23) gelagert sind,
daß die Koordinierung der Längsbewegung des Türblattes (2) mit der Querbewegung des
Führungselementes (5) durch eine um eine wagenkastenfeste Achse (16) schwenkbare Gabel
(15) erfolgt, zwischen deren Zinken (14) ein mit dem Türblatt (2) festverbundenes
Führungsmittel (13) eingreift und
daß die schwenkbare Gabel (15) mit einem Führungszapfen (17) in einen Führungsschlitz
(18) des Führungselementes (5) eingreift.
2. Schwenkschiebetür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsarme
(22) im Zuge der Türschließbewegung einen Winkelbereich bezüglich der Schwenkachsen
(7) überfahren, der in seinem Endbereich über diese Schwenkachsen (7) hinausgeht.
3. Schwenkschiebetür nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die schwenkbare Gabel (15) nach Art eines Totpunktmechansimus unter der Wirkung eines
Federmechanismus (21) steht, der sie, je nach Lage, in die eine oder die andere ihrer
Endlagen zu bringen sucht.
4. Schwenkschiebetür nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die schwenkbare Gabel (15) unter der Wirkung einer Feder, bevorzugt einer Torsionsfeder,
steht, die sie in die Endlage zu schwenken sucht, die der Tür-offen-Stellung entspricht.
5. Schwenkschiebetür nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schwenkachsen (7) der Schwenkplatten (6) und die wagenkastenfeste Achse (16) der
Gabel (15), sowie gegebenenfalls das wagenkastenseitige Lager des Federmechanismus
(21) und ein bevorzugt justierbarer Endanschlag (28) auf einer Montageplatte bzw.
einem Montageprofil montiert sind, und daß bevorzugt die Betätigungsarme (22) längenverstellbar
sind.
6. Schwenkschiebetür nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eine Feder, die bevorzugt am Türbaumrohr (23) oder den Schwenkplatten (6)
angreift und den Türmechansimus (3) in die Geschlossen-Lage drängt, vorgesehen ist.