[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur elektrogalvanischen Metallbeschichtung
von Bändern, die durch einen mit Metall angereicherten sauren Elektrolyten laufen,
mit mindestens einer parallel zu dem Band angeordneten unlöslichen Anode, von der
der Strom zum als Kathode geschalteten Band fließt, wobei Metall aus dem Elektrolyten
auf der Oberfläche des Bandes abgeschieden wird.
[0002] Kaltgewalztes Band aus normalem Kohlenstoffstahl muß mit einer Schutzschicht versehen
werden, um die Korrosion zu verhindern oder zumindest stark zu verzögern. Die Art
der Schutzschicht richtet sich nach dem Verwendungszweck und dem wirtschaftlich vertretbarem
Aufwand.
[0003] Zum Stand der Technik gehört u. a. das Verzinken. Bei der Verzinkung kann der Korrosionsschutz
durch einen metallischen Überzug erreicht werden, der elektrolytisch aufgetragen wird.
[0004] Anlagen zum ein- oder beidseitigem Auftragen derartiger Zinkschichten in Dicken von
etwa 2,5 - 15 Micrometern sind aus dem Stand der Technik bekannt. Die Anoden sind
parallel zum Band in einem möglichst geringen Abstand zwischen 5 und 30 mm angeordnet.
Der Raum zwischen jeder Anode und dem Band ist mit einem mit Metall (Zink) angereicherten,
sauren Elektrolyten gefüllt. Während des Beschichtens fließt der Strom von den Anoden
zu dem als Kathode geschalteten Band, auf dessen Oberfläche das Zink abgeschieden
wird.
[0005] Mit diesen herkömmlichen Anordnungen kommt es sowohl bei einals auch bei beidseitiger
Beschichtung zu Problemen. Die Stromflußdichte nimmt zu den Kanten des Bandes hin
zu. Infolgedessen kommt es an den Bandkanten zu einer außerordentlich hohen Stromdichte,
was zu einer verstärkten Abscheidung von Zink führt. Daher ist im Kanterbereich des
Bandes die Zinkschicht etwa 2 bis 3 mal dicker als die mittlere Zinkschicht.
[0006] Abgesehen von der Metall- und Energieverschwendung führt dies zu Problemen beim Aufwickeln
der Bänder und in den nachfolgenden Verarbeitungsprozessen. Aus diesem Grund müssen
die Bänder an den Kanten vor dem Aufwickeln sehr breit basäumt werden, was neben dem
erheblichen Materialverlust zusätzlichen Arbeitsaufwand mit sich bringt.
[0007] Soll mit einer derartigen Anordnung das Band nur einseitig beschichtet werden, kommen
weitere Probleme hinzu. Wird die Anode der nicht zu beschichtenden Bandseite völlig
entfernt oder durch eine Dummy-Anode, (z. B. eine Kunststoffplatte) ersetzt, kommt
es nicht nur zu einem Kantenaufzinken auf der zu beschichtenden Seite, sondern infolge
eines Umgriffes des Stromflusses auch zu einem Kantenaufzinken auf der nicht zu beschichtenden
Seite.
[0008] Wird die Anode auf der nicht zu beschichtenden Seite lediglich elektrisch abgeschaltet,
kommt es außerdem noch dazu, daß auch auf der nicht zu beschichtenden Bandseite Metall
abgeschieden wird. Der Grund hierfür liegt darin, daß von den gegenüber dem Band breiteren
Anoden außerhalb des Bandbereiches Strom durch den Elektrolyten auf die abgeschaltete
Anode übergeht und diese damit unter Spannung gegenüber dem Band setzt.
[0009] Um diesen Problemen zu begegnen, sind bereits sogenannte Kantenmasken bekannt geworden,
die in Form von elektrisch isolierenden Platten oder Folien den Stromfluß zwischen
den beiden Anoden neben dem Band verhindern.
[0010] Die Bandkanten umfassen an den Stirnseiten der elektrisch isolierenden Platten angeordnete
U-Profile. Von der Eintauchtiefe der Bandkanten in die U-Profile hängt das Maß der
Kantenaufzinkung ab. Es ist daher erforderlich, die U-Pofile dem Bandlauf stets exakt
nachzuführen. Dies erfordert eine Bandkanten-Positionsmessung und aufwendige Kantenmaskenantriebe
mit komplizierter Meß- und Regelungstechnik.
[0011] Ein weiterer Nachteil der Kantenmasken ist deren Störanfälligkeit. Beispielsweise
nicht glatte Bandkanten oder plötzlich auftretende Breitenschwankungen des Bandes
können die Kantenmasken beschädigen. Teuere Stillstände und Reparaturen sind die Folge.
[0012] Schließlich erfordern die Kantenmasken einen Mindestabstand zwischen den Anoden,
um sie hinreichend stabil ausführen zu können.
[0013] Außerdem lösen auch die Kantenmasken nicht das Problem, daß die Beschichtungsdicke
über die Breite des Bandes ein direktes Abbild des Querprofiles des Bandes ist. Weist
das Band beispielsweise einen Querbogen oder andere Unplanheiten oder Schieflagen
zwischen den Anoden auf, resultiert hieraus eine ungleichmäßige Beschichtungsdicke.
Um diesen unerwünschten Effekt zu vermeiden, werden den Beschichtungsprozessen nach
dem Stand der Technik teuere Streckrichtanlagen vorgeschaltet.
[0014] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Anordnung zur elektrogalvanischen Metallbeschichtung der eingangs erwähnten Art
zu schaffen, die Kantenaufwachsungen des abgeschiedenen Metalls sicher verhindert
und gleichzeitig die Nachteile der Anordnungen mit Kantenmasken vermeidet. Insbesondere
soll ein gleichmäßige Metallbeschichtung unabhängig von etwaigen Bandunplanheiten
gewährleistet, eine Entfernung der Anode auf einer nicht zu beschichtenden Seite überflüssig
und keine beweglichen Teile im Anodenbereich erforderlich sein.
[0015] Im einzelnen wird diese Aufgabe bei einer Anordnung der eingangs erwähnten Art dadurch
gelöst, daß jede Anode parallel zur Laufrichtung des Bandes in Anodenstreifen geteilt
ist, die Anodenstreifen gegeneinander isoliert sind und jeder Anodenstreifen einzeln
mit Strom versorgt ist.
[0016] Die erfindungsgemäße Anordnung erlaubt es, in Abhängigkeit der jeweiligen Breite
des zu beschichtenden Bandes nur diejenigen Anodenstreifen mit Strom zu versorgen,
die sich gegenüber dem Band befinden. Hierzu läßt sich die aktuelle Bandlage mit dem
sowieso vorhandenen Bandlagenmeßsystem ermitteln.
[0017] Mit der erfindungsgemäßen Anordnung lassen sich insbesondere auch unplane Bänder
vorteilhaft beschichten, indem die Stromversorgung einzelner Anodenstreifen, die der
Bandoberfläche näher stehen als vom Mittelwert der Abstände vorgesehen, abgeschaltet
werden.
[0018] Infolge der Streuwirkung der benachbarten Anodenstreifen wird das Band zwar weiter
beschichtet, jedoch in geringerem Maße. Abgeschwächt gilt dies auch für die übernächsten
Streifen. Infolgedessen führt das Abschalten einzelner Anodenstreifen zu einer Vergleichmäßigung
der Beschichtung.
[0019] Wenn zwischen den Anodenstreifen angeordnete Isolierstoffe die Anodenstreifen gegeneinander
isolieren und die Isolierstoffe zumindest über die dem Band zugewandte Oberfläche
jeder Anode hinaus in das Elektrolyt hineinragen, wird ein Stromübergang von einem
mit Strom versorgten Anodenstreifen auf einen nicht versorgten Anodenstreifen wirkungsvoll
unterbunden. Dies wirkt sich insbesondere im Bandkantenbereich vorteilhaft aus, da
der Stromfluß direkt auf die Bandoberfläche gelenkt und die beim Stand der Technik
übliche, hohe Stromdichtenkonzentration unterbunden wird.
[0020] Sind die Anodenstreifen genügend schmal, läßt sich durch Wahl der Über- oder Unterdeckung
der Bandkanten mit bestromten Anodenstreifen auch die Schichtdicke steuern, beispielsweise
zur Bandkante hin abfallend, gleichmäßig oder ansteigend. Die über die Oberfläche
jeder Anode hinausragenden Isolierstreifen schützen bei genügend schmalen Anodenstreifen
die Anode vor Bandanschlägen, für die extrem unplane Bänder oder ein Nachlassen der
Zugspannung in dem Band ursächlich sein können. Die unter Strom bei herkömmlicher
Anordnungen zu hohen Kurzschlußströmen führenden und mit einer starken Beschädigung
der Anodenoberfläche einhergehen Bandberührungen, werden in dieser Ausgestaltung der
Erfindung daher sicher vermieden.
[0021] Um diesem Risiko noch wirksamer zu begegnen, sind die Isolierstreifen vorzugsweise
aus verschleißfestem und bruchsicherem Material hergestellt.
[0022] Ein weiterer zentraler Vorteil der über die Oberfläche jeder Anode hinausragenden
Isolierstreifen besteht darin, daß das Elektrolyt parallel mit der oder gegen die
Bandlaufrichtung geführt wird. Die sich über die Bandbreite einstellende, gleichmäßige
Strömungsgeschwindigkeit hat eine gleichmäßigere Metallabscheidung als bei den bekannten
Anordnungen zur Folge, bei der Querströme auftreten können, insbesondere wenn die
Zu- und/oder Abfuhr des strömenden Elektrolyts in den Anodenbereich nicht sorgfältig
ausgeführt sind.
[0023] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere erfindungsgemäße
Anoden in Laufrichtung des Bandes hintereinander geschaltet. Aufgrund der individuellen
Steuerungsmöglichkeiten der hintereinander geschalteten Anoder läßt sich über die
Summierung des mit jeder einzelnen Anode individuell steuerbaren Beschichtungsprofils
eine stets gleichmäßige Schichtdicke gewährleisten.
[0024] Besonders wirksam läßt sich das Beschichtungsprofil steuern, indem die Anodenstreifen
mit Hilfe eines Stromreglers mit Strom versorgt werden. Der Stromregler hält die in
jedem Anodenstreifen gewünschte Stromstärke konstant. Da nach dem Gesetz vom Coulomb
die galvanisch abgeschiedene Metallmasse direkt proportional der Stromsumme ist, läßt
sich damit die Beschichtungsdicke genau steuern (z.B. ein Gramm Zinkabscheidung erfordert
1,22 Ah).
[0025] Alternativ läßt sich die Dicke der Beschichtung dadurch steuern, daß die Anodenstreifen
jeder Anode über ihre Länge mehrfach unterteilt sind und jeder Anodenstreifenteil
vorzugsweise über einen Schalter einzeln mit Strom versorgt ist. Wird der Anodenstreifen
beispielsweise 4-fach unterteilt, kann jeder Anodenstreifen mit 0 %, 25 %, 50 %, 75
%, und 100 % Stromstärke beaufschlagt werden.
[0026] Hierdurch wird ein prozentual adäquater Schichtaufbau auf dem Band im Bereich dieses
Teils des Anodenstreifens hergestellt.
[0027] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Prinzipzeichnungen und Diagrammen zur Erfindung
und zum Stand der Technik des näheren erläutert:
[0028] Es zeigen:
- Figur 1:
- Eine Anordnung zum elektrogalvanischen Beschichten von Bändern nach dem Stand der
Technik ohne Kantenmasken,
- Figur 2:
- eine Anordnung zur elektrogalvanischen Beschichtung von Bändern nach dem Stand der
Technik mit Kantenmasken,
- Figur 3:
- eine Darstellung der Schichtdicke bei unplanen Bändern am Beispiel eines Bandes mit
Querbogen,
- Figur 4:
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung zur elektrogalvanischen
Metallbeschichtung,
- Figur 5:
- eine Darstellung zur Schichtdickensteuerung mit Hilfe einer erfindungsgemäßen Anordnung
mit vier hintereinander geschalteten Anoden bei einseitiger Beschichtung sowie
- Figur 6:
- ein Diagramm zur Verdeutlichung des Schichtdickenausgleichs im Kantenbereich des Bandes.
[0029] Figur 1 zeigt eine Anordnung zum elektrogalvanischen Beschichten eines in einem Elektrolyt
1 laufenden Bandes 2. Parallel zu den Oberflächen 2a, 2b des Bandes 2 sind in geringem
Abstand eine obere und eine untere Anode 3a, 3b angeordnet. Die Breite der oberen
und unteren Anode 3a, 3b richtet sich nach dem breitesten zu beschichtenden Band.
Bei einer Breite des Bandes von beispielsweise 1850 mm kann die Anodenbreite 2050
mm betragen.
[0030] Während der Metallbeschichtung fließt Strom von den Anoden 3a, 3b zu dem als Kathode
geschalteten Band 2. Das Zink aus den Elektrolyten 1 wird auf den Oberflächen 2a,
2b abgeschieden.
[0031] Um eine Aufwachsung von Zink an Kanten 2c, 2d des Bandes 2 zu verhindern, wurden
im Stand der Technik die Anordnung sogenannter Kantenmasken 4, wie in Figur 2 dargestellt,
vorgeschlagen. Sie bestehen aus isolierenden Platten 4a, 4b und die Bandkanten 2c,
2d umfassenden U-Profilen 4c, 4d.
[0032] Von der Eintauchtiefe t der Bandkanten 2c, 2d hängt das Maß der Aufzinkung ab. Ein
in der Figur 2 nicht gezeigter Antrieb für die Kantenmaske 4 führt die U-Profile 4c,
4d exakt dem Verlauf der Bandkanten 2c, 2d nach. Hiermit ist ein hoher Meß- und Regelungsaufwand
verbunden.
[0033] Sowohl der Anordnung nach Figur 1 als auch nach Figur 2 haftet der Nachteil an, daß
die Beschichtungsdicke über die Breite des Bandes ein direktes Abbild des Querprofiles
des Bandes 2 ist.
[0034] Figur 3 veranschaulicht diesen Zusammenhang am Beispiel eines bogenförmigen Querschnitts
des Bandes 2, das zwischen einer oberen und einer unteren Anode 3a, 3b geführt wird.
[0035] Die erfindungsgemäße Anordnung in Figur 4 besteht aus einzelnen Anodenstreifen 5a,
5b, die im gezeigten Ausführungsbeispiel sowohl oberhalb als auch unterhalb des Bandes
2 angeordnet sind. Die einzelnen Anodenstreifen 5a, 5b sind durch Isolierstreifen
6a, 6b gegeneinander isoliert, die in Richtung des Elektrolyten 1 über die Oberfläche
der durch die Streifen 5a, 5b gebildeten Anoden hinausragen.
[0036] Die Anodenstreifen 5a, 5b bilden jeweils eine untere und eine obere kastenförmige
Anode, die mit in Figur 4 nicht gezeigten seitlichen Abschlüssen zugleich den Strömungskanal
für den Elektrolyten 1 bilden.
[0037] Indem mindestens einer der seitlichen Abschlüsse des Strömungskanals für den Elektrolyten
1 lösbar ausgebildet ist, läßt sich die gesamte Anordnung durch seitliches Verschieben
mit geringem Zeitaufwand für Reparatur- und / oder Wartungsarbeiten austauschen. Besondere
Beschichtungszellen sind bei einer solchen Ausführung entbehrlich.
[0038] Im Ausführungsbeispiel wird jeder einzelne Anodenstreifen 5a, 5b über jeweils einen
eigenen Schalter 8a, 8b mit einem zentralen Gleichrichter 7a, 7b verbunden, der ihn
mit Strom versorgt.
[0039] In Figur 4 ist zu sehen, daß lediglich diejenigen Schalter 8a, 8b geschlossen sind,
denen Anodenstreifen 5a, 5b zugeordnet sind, die sich gegenüber der Oberfläche 2a,
2b des Bandes 2 befinden.
[0040] Anstelle der zentralen Gleichrichter 7a, 7b ist es auch möglich, jedem einzelnen
Anodenstreifen einen separaten Gleichrichter zuzuordnen, der entweder über einen Schalter
oder einen Stromregler mit dem Anodenstreifen verbunden ist.
[0041] Die lediglich wenige Millimeter in das Elektrolyt 1 hineinragenden Isolierstreifen
6a, 6b verhindern ein Anschlagen des Bandes 2.
[0042] Die Darstellung in Figur 5 geht davon aus, daß 4 erfindungsgemäß gestaltete Anoden
(Figur 4) in Bandlaufrichtung hintereinander angeordnet sind. In dem Ausführungsbeispiel
erfolgt lediglich eine Beschichtung auf der Oberfläche 2a des Bandes 2. Die Anodenstreifen
5b der unteren Anode sind sämtlich abgeschaltet.
[0043] In der linken Bildhälfte ist die Beschaltung der einzelnen Anodenstreifen 5a zu erkennen;
im jeweiligen Diagramm rechts daneben, die sich über die Breite des Bandes 2 auf dessen
Oberfläche 2a ausbildende Stärke der Zinkschicht.
[0044] Die Vergleichmäßigung durch die Aufsummierung der durch die aufeinanderfolgenden
Anoden aufgebrachten Schichtstärken ist deutlich zu erkennen.
[0045] Schließlich zeigt Figur 6 eine Glättung der Zinkschicht im Kantenbereich beim Durchlaufen
von nur 2 hintereinander geschalteten Anoden mit unterschiedlicher Beschaltung der
Anodenstreifen 5a, 5b im Kantenbereich des Bandes 2.
1. Anordnung zur elektrogalvanischen Metallbeschichtung von Bändern, die durch einen
mit Metall angereicherten sauren Elektrolyten laufen, mit mindestens einer parallel
zu dem Band angeordneten unlöslichen Anode, von der der Strom zum als Kathode geschalteten
Band fließt, wobei Metall aus dem Elektrolyten auf der Oberfläche des Bandes abgeschieden
wird,
dadurch gekennzeichnet,
- daß jede Anode parallel zur Laufrichtung des Bandes in Anodenstreifen (5a, 5b) geteilt
ist,
- daß die Anodenstreifen (5a, 5b) gegeneinander isoliert sind und
- daß jeder Anodenstreifen (5a, 5b) einzeln mit Strom versorgt ist.
2. Anordnung zur elektrogalvanischen Metallbeschichtung von Bändern nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anode breiter als jedes in der Anordnung zu beschichtende Band (2) ist.
3. Anordnung zur elektrogalvanischen Metallbeschichtung von Bändern nach Anspruch 1 oder
2,
dadurch gekennzeichnet,
- daß zwischen den Anodenstreifen (5a, 5b) angeordnete Isolierstoffe die Anodenstreifen
gegeneinander isolieren und
- daß die Isolierstoffe zumindest über die dem Band zugewandte Oberfläche jeder Anode
hinaus in das Elektrolyt (1) hineinragen.
4. Anordnung zur elektrogalvanischen Metallbeschichtung von Bändern nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Isolierstoffe in Form von Streifen (6a, 6b) verschleißfest und bruchsicher
sind.
5. Anordnung zur elektrogalvanischen Metallbeschichtung von Bändern nach einem der Ansprüche
1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anodenstreifen (5a, 5b) eine Breite im Bereich zwischen 5 - 40 mm aufweisen.
6. Anordnung zur elektrogalvanischen Metallbeschichtung von Bändern nach einem der Ansprüche
1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Anoden in Laufrichtung des Bandes (2) hintereinander geschaltet sind.
7. Anordnung zur elektrogalvanischen Metallbeschichtung von Bändern nach einem der Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Anodenstreifen (5a, 5b) einzeln mittels eines Schalters (8a, 8b) mit Strom
versorgt ist.
8. Anordnung zur elektrogalvanischen Metallbeschichtung von Bändern nach einem der Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Anodenstreifen (5a, 5b) einzeln mittels eines Stromreglers mit Strom versorgt
ist.
9. Anordnung zur elektrogalvanischen Metallbeschichtung von Bändern nach einem der Ansprüche
1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anodenstreifen (5a, 5b) jeder Anode über ihre Länge mehrfach unterteilt sind
und jeder Anodenstreifenteil, vorzugsweise über einen Schalter einzeln mit Strom versorgt
ist.