[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verbundbauteil zum im wesentlichen
vertikalen Stützen von Bauelementen von Gebäuden gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Verbundbauteile zum vertikalen Stützen von Bauelementen sind in verschiedenen Ausführungsformen
bekannt. Einige Ausführungsformen sind beispielsweise in der europäischen Vornorm
ENV 1994-1-1 im Bild 4.9 dargestellt. Ein erstes Ausführungsbeispiel besteht hierbei
aus einem Doppel-T-Profil, das von Beton vollständig umhüllt ist. Derartige Bauteile
müssen in einer geschlossenen zusätzlichen Schalung hergestellt werden, wobei eine
konventionelle Betonstahlbewehrung in Form von Längsstäben, die von Bügeln umschlossen
sind, zur Verstärkung eingegossen werden.
[0003] Ein weiteres Ausführungsbeispiel besteht ebenfalls aus einem Doppel-T-Profil, bei
welchem lediglich die beiden seitlich liegenden Kammern ausbetoniert werden. Bei der
Herstellung bilden die T-Flansche einen Teil der Aussenschalung. Zur Ausbetonierung
der Kammern müssen aber zusätzliche Verschalungselemente angebracht werden. Die Kammern
können hierbei ebenfalls mit Betonstahl (Längsstäbe und Bügel) bewehrt werden.
[0004] Bei der Herstellung der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele ist eine zusätzliche
Schalung erforderlich, wodurch die Herstellung aufwendiger und entsprechend teuerer
wird. Des weiteren ist die sichtbare Oberfläche des Betons meist rauh und kann Risse
aufweisen. Je nach Anwendung kann eine derartige Oberfläche als ästhetisch störend
empfunden werden, so dass eine Nachbehandlung dieser Oberfläche erforderlich wird.
[0005] Weitere in der genannten europäischen Vornorm dargestellte Ausführungsbeispiele bestehen
aus rechteckigen oder runden Stahlhohlprofilen, die mit einem Betongemisch ausgefüllt
sind. Vor dem Betonieren können in die Hohlräume dieser Stahlhohlprofile auch noch
zusätzliche Längsstab- und Bügelbewehrungen eingesetzt werden. Des weiteren kann auch
vorgesehen sein, im Zentrum der Stahlhohlprofile jeweils noch zusätzlich ein Doppel-T-Profil
anzuordnen. Mit diesen Ausführungsformen erhält man eine vereinfachte Herstellung,
da eine zusätzliche Schalung zum Betonieren nicht erforderlich ist, wobei zudem eine
absolut glatte und rissfreie Oberfläche erhalten wird.
[0006] Diese als Stützen verwendbaren Verbundbauteile erreichen durch die Verwendung von
hochfesten Werkstoffen hohe Tragwiderstände. Dadurch können diese Stütze vergleichsweise
schlank gestaltet werden.
[0007] Die vorgenannten Ausführungsbeispieie der Verbundbauteile, die als Stützen verwendet
werden, haben aber allesamt den Nachteil, dass sie im Falle eines Brandes des Gebäudes,
in dem sie eingesetzt sind, sehr schnell stark erhitzt werden und dadurch relativ
rasch ihren Tragwiderstand weitgehend verlieren, insbesondere wenn die Stahlprofile
aussenliegend sind.
[0008] Da derartige Verbundbauteile, die als Stützen verwendet werden, oft hohe Lasten aufnehmen
müssen, ist es erforderlich, bei der Herstellung im Innern eine starke Längsbewehrung
mit Betonstahl vorzusehen, da in der Regel ein einzelnes Doppel-T-Profil im Zentrum
nicht genügt. Diese Längsbewehrung muss zur Gewährleistung der genauen Lage innerhalb
des Bauteils sowie zur Sicherstellung eines ausreichenden Verformungsvermögens und
zur Verhinderung des Ausknickens der Längsbewehrungsstäbe von einer Bügel- oder Spiralbewehrung
umschlossen sein. Die Herstellung dieses korbartigen Bewehrungsgebildes aus Betonstahl
ist in konstruktiver Hinsicht aufwendig und entsprechend teuer. Um den Tragwiderstand
eines derartigen Verbundbauteiles im Brandfall zu verbessern, muss dieses korbförmige
Bewehrungsgebilde in einem gewissen Abstand von der Oberfläche angeordnet sein, damit
eine genügende Betonüberdeckung erreicht wird. Deshalb müssen zusätzliche Abstandhalter
vorgesehen werden, die eine genaue Lage des Bewehrungsgebildes bei der Herstellung
gewährleisten. Auch dies ist mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden, was zu einer
Verteuerung der Herstellung führt, und trotzdem sind Ungenauigkeiten bei der Lage
des korbförmigen Bewehrungsgebildes im Betonkörper nicht vollständig auszuschliessen.
[0009] Selbstverständlich könnte zur Verbesserung des Tragwiderstandes im Brandfall von
derartigen als Stützen verwendeten Verbundbauteilen zusätzlich angebrachte Brandschutzverkleidungen
vorgesehen werden. Auch dies wäre aber mit einem grossen zusätzlichen Aufwand und
einer entsprechenden Verteuerung verbunden.
[0010] Aus der GB-A-1 263 051 ist eine Stütze bekannt, die aus einem inneren Hohlprofil
und einem äusseren Hohlprofil gebildet ist. Der innere Hohlraum ist mit einer Mörtelmasse
ausgefüllt, der zwischen den beiden Hohlprofilen liegende Hohlraum ist mit einer mörtelartigen
Masse gefüllt, die zusätzlich eine wärmeisolierende Wirkung hat. An den beiden Enden
der Stütze ist je eine Platte angebracht. Das äussere Hohlprofil erstreckt sich nicht
bis zur Grundplatte. Somit wird die zu übertragende Kraft im wesentlichen nur über
das innere Hohlprofil in die Stütze eingeleitet, was zur Folge hat, dass die Stütze
nicht sehr stark belastbar ist. Zusätzliche Verstärkungen sind nicht vorgesehen.
[0011] Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, einen Verbundbauteil zum Stützen von
Bauelementen von Gebäuden zu schaffen, der einfach und kostengünstig hergestellt werden
kann, der eine hohe Last aufnehmen kann, und der insbesondere im Brandfall einen grossen
Tragwiderstand auch über längere Zeit bewahren kann.
[0012] Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe durch die im Anspruch 1 aufgeführten
Merkmale.
[0013] Mit dieser erfindungsgemässen Ausgestaltung eines Verbundbauteils zum vertikalen
Stützen von Bauelementen von Gebäuden wird die aufwendige korbförmige Bewehrungseinrichtung
durch das innere Hohlprofil mit den daran angebrachten Längsbewehrungen ersetzt. Da
das Tragvermögen einer hochbewehrten Stahlbetonstütze stark von der Qualität der Bügel-
bzw. Spiralbewehrung abhängig ist, wäre eine möglichst kleine Bügelteilung bzw. Ganghöhe
der Spirale erforderlich. Aus konstruktiven, ausführungstechnischen und wirtschaftlichen
Gründen sind dieser Möglichkeit aber Grenzen gesetzt. Das innere Hohlprofil erfüllt
nun diese Anforderungen in idealer Weise, weil es eine optimale Umschnürung der Längsbewehrungen
bildet. Man hat festgestellt, dass beispielsweise bei Erdbeben diejenigen Stützen
zuerst brechen, deren Umschnürung nicht optimal ist.
[0014] Für diese an der Innenseite des inneren Hohlprofils angebrachten Längsbewehrungen
aus Betonstahl sind keine Abstandhalter erforderlich, da diese direkt an der Innenwand
des inneren Hohlprofils befestigt sind. Demzufolge können auch Verlegeungenauigkeiten,
wie sie bei der Plazierung eines korbförmigen Bewehrungsaufbaus auftreten können,
praktisch ausgeschlossen werden.
[0015] In vorteilhafter Weise sind die Längsbewehrungen jeweils mit den beiden endseitig
angebrachten Stützplatten verbunden. Dadurch erreicht man eine optimale Einleitung
der zu übertragenden Kräfte über die Stützplatten und die Längsbewehrungen in den
Verbundbauteil.
[0016] Bei sehr hohen Anforderungen an den Tragwiderstand im Brandfall kann in vorteilhafter
Weise die äussere Kammer beispielsweise mit einem thermisch hoch isolierenden Leichtbeton
aufgefüllt werden, der eine eher niedrige Druckfestigkeit aufweist. Die innere Kammer
kann dagegen mit einem Beton- oder Mörtelgemisch von hoher bis sehr hoher Druckfestigkeit
aufgefüllt werden, der naturgemäss thermisch nicht so gut isoliert, der aber durch
den thermisch hochisolierenden Leichtbeton in der äusseren Kammer geschützt ist. Hierbei
kann auch durch die Wahl der Durchmesser des inneren Hohlprofils und des äusseren
Hohlprofils unterschiedlichen Anforderungen an den Tragwiderstand entsprochen werden.
In Abhängigkeit der an die Stütze gestellten Anforderungen bezüglich Brandschutz,
Belastbarkeit im kalten Zustand oder im Brandfall kann eine andere Zusammensetzung
der Isolationsschicht gewählt werden.
[0017] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass beispielsweise
im Zentrum der inneren Kammer ein weiteres Hohlprofil angeordnet ist, das beispielsweise
die Funktion eines Ablaufrohres für Abwasser ausüben kann.
[0018] Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung
beispielhaft näher erläutert.
[0019] Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen Verbundbauteil;
Fig. 2 bis Fig. 4 unterschiedliche Querschnittsformen von erfindungsgemässen Verbundbauteilen;
und
Fig. 5 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemässen Verbundbauteil mit einem zentral
angeordneten weiteren Hohlprofil.
[0020] Der Verbundbauteil 1, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, und der zum vertikalen Stützen
von Bauelementen 2, 3 von Gebäuden verwendet wird, weist einen Körper 4 auf. Dieser
Körper 4 ist zusammengesetzt aus einem inneren Hohlprofil 5 und einem äusseren Hohlprofil
6. Die beiden Hohlprofile 5 und 6 sind bei diesem Ausführungsbeispiel koaxial angeordnet.
[0021] Das innere Hohlprofil 5 bildet eine innere Kammer 7. Zwischen dem inneren Hohlprofil
5 und dem äusseren Hohlprofil 6 besteht eine äussere Kammer 8. Die innere Kammer 7
kann mit einem Beton- oder Mörtelgemisch aufgefüllt werden, das eine hohe bis sehr
hohe Druckfestigkeit hat. Bei Verwendung eines schwindkompensierenden Spezialmörtels
wird die Umschnürungswirkung durch das innere Hohlprofil 5 noch verstärkt, damit wird
der Tragwiderstand zusätzlich erhöht.
[0022] Die äussere Kammer 8 kann mit einem Beton- oder Mörtelgemisch aufgefüllt werden,
das thermisch isolierend ist. Dies kann beispielsweise durch einen Blähton-Kornzusatz
im Gemisch erreicht werden.
[0023] An der Innenseite 9 des inneren Hohlprofils 5 sind Längsbewehrungen 10 aus Betonstahl
angebracht. Diese Längsbewehrungen 10 können, da das innere Hohlprofil 5 und das äussere
Hohlprofil 6 aus Stahl bestehen, eingeschweisst werden. Mit diesen Längsbewehrungen
10 wird eine Verstärkung und demzufolge eine Verbesserung des Tragvermögens des Verbundbauteils
1 erreicht.
[0024] Jeweils endseitig ist der Körper 4 des Verbundbauteils 1 mit jeweils einer Stützplatte
11 bzw. 12 versehen, über welche die Kräfte der abzustützenden Bauelemente 2, 3 in
den Verbundbauteil 1 eingeleitet werden. Für das Erreichen eines hohen Tragwiderstandes
ist eine optimale Krafteinleitung entscheidend. Die erfindungsgemässe Anordnung bewerkstelligt
die Krafteinleitung in die Längsbewehrung 10 über Direktkontakt zwischen Stützplatten
11 bzw. Abschlussplatte 13 und Enden der Längsbewehrungen 10, und nicht, wie sonst
üblich, über Verbundwirkung an den Kontaktflächen Beton/Bewehrungsstahl.
[0025] Das in Fig. 1 untere Ende des Körpers 4 ist zusätzlich mit einer Abschlussplatte
13 versehen, die auf der unteren Stützplatte 12 aufliegt. Mit dieser Abschlussplatte
13 werden die innere Kammer 7 und die äussere Kammer 8 nach unten hin abgeschlossen,
wodurch das Auffüllen mit der entsprechenden Beton- oder Mörtelmischung in einfacher
Weise möglich wird.
[0026] In Fig. 2 ist die Querschnittsform eines Verbundbauteils 1 dargestellt, wobei das
innere Hohlprofil 5 und das äussere Hohlprofil 6 jeweils einen kreisförmigen Querschnitt
aufweisen. Die beiden Hohlprofile 5 und 6 sind hierbei koaxial zueinander angeordnet.
Des weiteren sind die an der Innenseite 9 des inneren Hohlprofils 5 angebrachten Längsbewehrungen
10 ersichtlich, die über den Umfang verteilt sind. Die innere Kammer 7 und die äussere
Kammer 8, die ringförmig ist, sind, wie bereits erwähnt, mit den entsprechenden Beton-bzw.
Mörtelmischungen aufgefüllt.
[0027] Das Ausführungsbeispiel, dessen Querschnitt in Fig. 3 dargestellt ist, weist ein
inneres Hohlprofil 5 auf, das demjenigen gemäss Fig. 2 entspricht mit den angebrachten
Längsbewehrungen 10. Das äussere Hohlprofil 6 weist dagegen eine quadratische Querschnittsform
auf. Auch hier sind die innere Kammer 7 und die äussere Kammer 8 mit den entsprechenden
Beton- oder Mörtelmischungen aufgefüllt.
[0028] Fig. 4 zeigt die Querschnittsform eines weiteren Ausführungsbeispiels, wobei das
innere Hohlprofil 5 und das äussere Hohlprofil 6 einen quadratischen Querschnitt aufweisen.
Die Längsbewehrungen 10, die an der Innenseite 9 des inneren Hohlprofils 5 angebracht
sind, verlaufen längs der Kanten. Selbstverständlich könnten auch noch weitere Längsbewehrungen
10 vorgesehen werden. Wiederum ist die innere Kammer 7 und die äussere Kammer 8 mit
den entsprechenden Beton- oder Mörtelmischungen aufgefüllt.
[0029] Ein weiteres Ausführungsbeispiel, dessen Querschnitt in Fig. 5 dargestellt ist, weist
einen Aufbau auf, der demjenigen gemäss Fig. 2 entspricht. Zusätzlich ist aber ein
weiteres Hohlprofil 14 vorgesehen, das im Zentrum der inneren Kammer 5 angeordnet
ist und entlang der Längsachse verläuft. Der durch dieses weitere Hohlprofil 14 gebildete
Hohlraum 15 kann beispielsweise als Ablauf für Abwasser verwendet werden. Selbstverständlich
kann dieser Hohlraum 15 aber auch für andere Anwendungen vorgesehen sein, zum Beispiel
für Kabelführungen.
[0030] Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass der Verbundbauteil 1 innere Hohlprofile
5 und äussere Hohlprofile 6 aufweist, die eine andere Querschnittsform haben, als
die vorgängig beschriebenen. Zudem sind auch weitere Kombinationen von inneren Hohlprofilen
5 und äusseren Hohlprofilen 6 mit unterschiedlichen Querschnittsformen möglich.
[0031] Mit diesem erfindungsgemässen Aufbau eines Verbundbauteils zum vertikalen Stützen
von Bauelementen von Gebäuden werden die Anforderungen, die an derartige Stützen gestellt
werden, in optimaler Weise erfüllt. Die Herstellung ist einfach und kostengünstig,
der Tragwiderstand insbesondere bei Brandfall kann in optimaler Weise verbessert werden,
die ästhetischen Ansprüche werden hinsichtlich Formgebung, Schlankheit und glatte
Oberfläche vollumfänglich erfüllt. Bei diesen erfindungsgemässen Verbundbauteilen
wird das Verformungsvermögen bis zum Bruch wesentlich vergrössert. Sie zeigen ein
duktiles Verhalten, was speziell bei dynamischen Belastungen oder bei Überbelastungen
von Vorteil ist.
1. Verbundbauteil (1) zum im wesentlichen vertikalen Stützen von Bauelementen (2, 3)
von Gebäuden, der einen Körper (4) aufweist, der mit endseitig angebrachten Stützplatten
(11, 12) versehen ist, und der aus einem eine innere Kammer (7) bildenden inneren
Hohlprofil (5) und einem dieses umgebenden äusseren Hohlprofil (6) besteht und zwischen
innerem Hohlprofil (5) und äusserem Hohlprofil (6) eine äussere Kammer (8) gebildet
ist, und bei welchem die innere Kammer (7) und die äussere Kammer (8) mit je einer
Beton-oder Mörtelmischung aufgefüllt sind, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite
(9) des inneren Hohlprofils (5) Längsbewehrungen (10) aus Betonstahl angebracht sind.
2. Verbundbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide endseitig angebrachten
Stützplatten (11, 12) jeweils sowohl mit dem inneren Hohlprofil (5) als auch mit dem
äusseren Hohlprofil (6) verbunden sind.
3. Verbundbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Innenseite
(9) des inneren Hohlprofils (5) angebrachten Längsbewehrungen (10) jeweils mit beiden
Stützplatten (11 und 12) verbunden sind.
4. Verbundbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das
innere Hohlprofil (5) und das äussere Hohlprofil (6) koaxial angeordnet sind und die
äussere Kammer (8) einen ringförmigen Querschnitt aufweist.
5. Verbundbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das
innere Hohlprofil (5) und/oder das äussere Hohlprofil (6) aus Stahl bestehen.
6. Verbundbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Beton- oder Mörtelmischung, mit welcher die innere Kammer (7) gefüllt ist, eine hohe
Druckfestigkeit aufweist, und dass die Beton-oder Mörtelmischung, mit welcher die
äussere Kammer (8) gefüllt ist, mit einem thermisch isolierenden Zusatzstoff versehen
ist.
7. Verbundbauteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mörtelmischung, mit
welcher die innere Kammer (7) gefüllt ist, ein schwindkompensierender Spezialmörtel
ist.
8. Verbundbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im wesentlichen
im Zentrum der inneren Kammer (7) mindestens ein weiteres in achsialer Richtung verlaufendes
Hohlprofil (14) angeordnet ist.