| (19) |
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(11) |
EP 0 876 292 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.2000 Patentblatt 2000/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.01.1997 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9700/292 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9727/138 (31.07.1997 Gazette 1997/33) |
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| (54) |
MOBILKRAN
MOBILE CRANE
GRUE MOBILE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FI FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
26.01.1996 DE 19603966
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.11.1998 Patentblatt 1998/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Maschinenbau KIROW Leipzig Rail & Port AG |
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04179 Leipzig (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BENDIX, Horst
D-04207 Leipzig (DE)
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| (74) |
Vertreter: Effert, Bressel und Kollegen |
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Radickestrasse 48 12489 Berlin 12489 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 446 599 EP-A- 0 611 725 DE-A- 3 613 603
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EP-A- 0 543 276 DE-A- 2 108 323 US-A- 3 270 899
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Mobilkran und dessen Verwendung für das Stapeln von
Containern.
[0002] Für das Containerstapeln sind verschiedene Fahrzeuge bekannt, die nach Art eines
mobilen Portalkranes schienengebunden oder straßengängig horizontal und vertikal Container
transportieren, insbesondere auch übliche 10-40 Fuß-Container mit Lastgewichten von
max. etwa 50t stapeln können.
[0003] Dabei hängt beispielsweise bei Geräten die aus der DE-Zeitschrift "ETR" 11/1995,
Seite 778-779 oder DE-OS 2248074 bekannt sind, der Container an einer Brücke in einer
seilbetätigten Lastaufnahmevorrichtung (Spreader). Der Container kann auf einem Stapel
innerhalb der Brückenbreite des Portalkranes abgesetzt werden kann. Derartige Geräte
können bei straßengängiger Bauform auch Einzelradantrieb und Allradlenkung mit Lenkeinschlägen
von bis zu 45 oder 90 Grad haben. Die Antriebs- Energie wird durch Dieselaggregate
erzeugt und dieselhydraulisch oder dieselelektrisch gewandelt für Geschwindigkeiten
von 90 m/min in Horizontalfahrt und 40 m/min für die Katzfahrt. Diese Geräte sind
relativ langsam und bedürfen wegen der pendelnden Aufhängung der Lastaufnahmemittel
einer exakten Ansteuerung des Stapelplatzes durch zweiachsige Fahrt des Gerätes und
des Katzfahrwerkes. Für den Horizontaltransport sind relativ breite Fahrstraßen entsprechend
den Geräteabmessungen erforderlich. Hintereinander stehende Containerstapelplätze
können dann nicht bedient werden, wenn die Brücke kleiner ist als die Breite der nebeneinander
stehenden Container, weil dann der Portalkran nicht über den Container gelangen kann.
[0004] Aus den genannten Gründen sind auf Containerstapelplätzen häufig Stacker - Fahrzeuge,
beispielsweise gemäß EP-A-0080002 anzutreffen, die über ein stabiles zweiachsiges,
vorn zwillingsbereiftes Fahrwerk mit großem Achsstand verfügen. Auf diesen etwa 3-4
m breiten und etwa 7-8 m langen Fahrzeugen ist in Längsmittelachse ein Teleskopausleger
angeordnet, der über der Hinterachse in einem Wippgelenk etwa in Höhe der Fahrerkabine
gelagert ist. Mittels eines auf dem Fahrzeugchassis zwischen den beiden Achsen oder
wahlweise in Höhe der Vorderachse beweglich gelagerten Stützzylinders, ist die Wippachse
in eine mehr oder weniger steile Auslegerposition zu bringen. Am freien Ende des Auslegers
verfügt dieser Stacker entweder über ein Seilhubwerk oder ein spezielles, für Containertransport
ausgebildetes, Lastaufnahme- und Anschlagmittel. Mit diesem Fahrzeug, welches unterhalb
oder seitlich des Auslegers einer Fahrerkabine hat, können vor der Vorderachse des
Fahrwerkes Container aufgenommen, gestapelt und auch für Horizontalfahrt gehalten
werden. Bei sehr langbauenden Fahrzeugen kann während der Horizontalfahrt in steilster
Auslegerstellung der Container auch im Bereich oberhalb der Vorderachse gehalten werden,
wobei jedoch 20'Container oder längere erheblich über die Fahrzeugbreite seitlich
hervorragen. Die Fahrzeuge verfügen über eine hintere lenkbare Achse, so daß es möglich
ist, in Stapelgassen auf einem Containerplatz einzuschwenken. Bauartbedingt oder durch
die Art des Haltens des Containers bedingt, müssen die Fahrstraßen eine Breite von
13 m oder mehr aufweisen, wenn Container der 40'Klasse zu transportieren und/oder
zu stapeln sind. Die Fahrgasse ist auch deshalb so breit zu dimensionieren, weil diese
Stacker nur vor der Vorderachse abstapeln können und daher stets quer zum Containerstapelplatz
positioniert sein müssen.
[0005] Für das Transportieren von Röhren und Langholz auf seitlich einer Fahrerkabine verfügbarem
Stapelplatz sind spezielle Seitenstapler (DE-OS 2108323) gebaut worden. Diese verfügen
in Fahrzeugquerachse über eine Stapelgabel zur Aufnahme oder Abgabe des Langgutes.
In speziellen Bauformen ist auch die Anordnung eines Drehtisches an der der Ladekante
gegenüberliegenden Staplerseite vorgeschlagen worden. Auf diesem Drehtisch ist eine
teleskopierbarer Ausleger mit Wippwerk und ziehendem Schwenkzylinder für den Ausleger
angeordnet.
Wegen der seitlichen Lasteinleitung und fehlender Kompensation des Lastgewichtes können
diese Stapler am Ladeort nur mit ausgefahrenen Stützfüßen betrieben werden, was den
Umschlag entsprechend zeitaufwendig gestaltet. Der Wendekreis ist bauartbedingt relativ
groß.
[0006] Aus der Eisenbahntechnik sind Eisenbahndrehkrane bekannt, die ähnlich den Stackern
mit Teleskopauslegern und einem Wippwerk ausgerüstet sind. Durch entsprechende Gegengewichte
können bei großer Ausladung große Lasten gehoben werden, jedoch kann bei Schienenfahrt
nur ein Stapelplatz neben Gleisen bedient werden. Bedingt durch die eisenbahntypische
geringe Fahrzeugbreite ragen die Gegengewichte in der Regel weit über das Gleis hinaus,
wenn die Drehkränze mit dem Ausleger in Querposition gefahren werden.
[0007] Bekannt sind außerdem noch aus der DE-C2 2450003 Mobilkrane oder Autokrane, die auf
straßengängigen Fahrwerken in Längsmittelachse des Fahrzeuges einen Drehtisch über
der Hinterachse oder zwischen den Achsen (DE-C3 2544525, EP-A-0 543 276 EP-A-0611725)
aufweisen, der auch mit Gegengewichten für einen teleskopierbaren Ausleger mit Wippwerk,
sowie einer Bedienerkabine versehen ist. Wahlweise kann dabei eine - schwenkbare -
Bedienerkabine sowohl für die Horizontalfahrt als auch für die Kranbedienung Verwendung
finden. Derartige Autokrane können mit Geschwindigkeiten von 60 km/h oder mehr gefahren
werden, lassen sich aber für das Stapeln nur an stationären Einsatzorten verwenden.
Bauartbedingt kann mit derartigen Fahrzeugen kein Horizontaltransport von Containern
durchgeführt werden, da die Standsicherheit des Fahrzeuges dies nicht zuläßt und während
der Horizontalfahrt die sonst in Lastposition übliche Abstützung auf Spreizfüßen nicht
möglich ist. Bauartbedingt verfügen diese Mobilkrane über weit ausladende Gegengewichte.
[0008] Außer den genannten Problemen bestehen bei den speziell für das Stapeln und Transportieren
von Containern vorgesehenen Stackern grundsätzliche Nachteile, die das Arbeiten mit
derartigen Fahrzeugen problematisch und/oder unwirtschaftlich machen können:
[0009] Der Containertransport kann grundsätzlich nur vor Kopf des Fahrzeuges erfolgen; die
Fahrstraßenbreite ist relativ groß, wodurch das Verhältnis zwischen Stapelplatzfläche
und Fahrstraßenfläche sehr ungünstig wird. Während der horizontalen Transportfahrt
hat das Fahrzeug eine geringe Standsicherheit, insbesondere wenn beladene Container
mit Gewichten bis zu 45 t zu transportieren und/oder zu stapeln sind. Während der
Transportfahrt ergibt sich eine sehr hohe Reifenbelastung für die Vorderachse des
Fahrzeuges, wodurch die Transportlast begrenzt ist und/oder Reifenschäden bzw. Beschädigungen
der Fahrbahn wegen zu hoher spezifischer Radlasten nicht zu vermeiden sind. Während
der Transportfahrt hat der Fahrer des Stackers eine schlechte Sicht.
[0010] Von daher liegt der Erfindung das Problem zugrunde, einen Mobilkran für das Stapeln
und den Horizontaltransport von Containern und ähnlichen Lasten auch auf ungepflastertem
Terrain vorzuschlagen, bei dem die Nachteile der Geräte nach dem Stand der Technik
vermieden, die Vorteile der einzelnen Fahrzeugarten jedoch genutzt werden und bei
denen mit geringstmöglichen Geräteabmessungen eine maximal mögliche Lastabmessung
bewältigt werden kann, bei möglichst kleinem Rangieraufwand und hoher Standsicherheit.
Das Verhältnis von Stapelplatz zu notwendiger Stapelgasse soll aus Gründen der Raumökonomie
so groß wie möglich gestaltet sein.
[0011] Das Problem wird erfindungsgemäß durch die Ansprüche 1 und 13 gelöst. Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen erfaßt.
[0012] Die Lösung zeichnet sich dadurch aus, daß ausgehend von einem normalen Autokran mit
Teleskopausleger dieser dahingehend modifiziert wird, daß die Radachsen mit lenkbaren
Rädern versehen werden, so daß ein sehr geringer Wendekreis entsteht und ein Drehtisch
vorgesehen wird, der samt Aufbauten maximal die Breite des Fahrzeuges hat, höchstens
jedoch die Breite des Fahrzeuges einschließlich der Räder bei eingeschlagener Lenkung
und der Drehtisch mittig zwischen den Radachsen, also auch im Zentrum des Unterwagens
angeordnet ist.
[0013] Diese Lösung ermöglicht eine Wendigkeit des Fahrzeuges in alle Richtungen um Längs-
und Quer-Achsen des Kranes, die erheblich über der bisher bekannter Stapelkrane liegt
und nur vergleichbar ist mit der Wendigkeit der Portalkrane für Containerumschlag.
Ein wesentlicher Zweck der zentralen Anordnung des Drehtisches liegt in der zentrischen
Einleitung aller statischen Kräfte und somit eine gleichmäßige Lastverteilung auf
alle Rad-Achsen des Fahrzeuges, seien es nun zwei, vier oder sechs Achsen. Diese Traglasterhöhung
für den Kran entlastet die einzelnen Achsen bzw. verringert die Reifenbelastung bei
maximaler Lastaufnahme. Dies wird ergänzt durch eine Transporthaltung für die zu transportierenden
Container, die möglichst immer über der Projektionsfläche des Unterwagens liegt. Der
Schwerpunkt des Containers wird dabei zwischen den seitlichen Rädern etwa in der Mitte
der Fahrzeugquerachse gehalten, so daß auch aus der Summe der Gegengewichte und der
aufgenommenen Lastgewichte eine möglichst gleichmäßige Verteilung auf die einzelnen
Räder erfolgt. Zugleich wird durch diese Maßnahme wiederum der effektive max. Wendekreis
und die notwendige Stapelgassenbreite erheblich reduziert.
[0014] Voraussetzung dafür ist, daß der Stützzylinder mit dem Drehtisch gekoppelt ist auf
einer Radialen zwischen dem Mittelpunkt des Drehtisches und der auf den Drehtisch
projezierten Lage der Wippachse. Dadurch wird viel Raum zwischen dem Ausleger in seiner
steilsten Auslegerstellung und dem gegenüberliegenden Rand des Unterwagens geschaffen
und der Container kann in dem so entstehenden Lichtraumprofil während des Horizontaltransportes
gehalten werden.
[0015] Idealerweise wird jede Radachse oder für erhöhte Anforderungen an die Wendigkeit
oder Geländegängigkeit auch jedes Rad einzeln angetrieben und kann einzeln in seiner
Schwenkrichtung verstellt werden, vorzugsweise mit einem Lenkwinkel von bis zu 45
Grad oder sogar 90 Grad. Der Mobilkran so auch im "Krebsgang" bewegt werden, wenn
ein gleichmäßiger Einschlag aller Räder des Mobilkranes eingestellt wird. Damit ist
ein Rangieren auf engstem Raume möglich.
[0016] Das Fahrzeug wird vorzugsweise mit einem autarken Fahrantrieb für Horizontalfahrt,
z.B. einem Dieselaggregat versehen, wobei die Achsantriebe und/oder die einzelnen
Radantriebe über entsprechende Wandler und Hydropumpen als feinfühlige Hydroantriebe
realisiert werden. Zugleich kann die Antriebsenergie für die Hubfunktionen des Gerätes
z.B den Hydraulikzylinder des Teleskopauslegers und den bevorzugt als Hydraulikzylinder
ausgebildeten Stützzylinder benutzt werden.
Ergänzend ist es natürlich möglich, die Antriebsenergie des autarken Fahrantriebes
auch über einen Generator in Elektroenergie umzusetzen, um so die nötige Energie für
die Antriebe und die Beleuchtung oder sonstige Subfunktionen bereit zu stellen, soweit
dies nicht über Batterien möglich ist. Zu diesen Unterfunktionen gehört neben der
Beleuchtung und Signalanlage auch die Möglichkeit, die Bedienerkabine auf dem Drehtisch,
der ebenfalls hydraulisch schwenkbar ist, rotatorisch anzutreiben, um diese von einer
seitlichen Verladeposition in eine vorwärts gerichtete Horizontalfahrtposition schwenken
zu können und dem Fahrer eine entsprechende Sicht zu ermöglichen.
Für die Stapelfunktion und zur besseren Übersicht für den Fahrer kann außerdem vorgesehen
werden, die Kabine auf dem Drehtisch vertikal zu verfahren in eine Position, die dem
Fahrer ein optimales Hantieren des Gerätes ermöglicht. Bei geringem verfügbarem Platzangebot
kann erforderlichenfalls der Fahrersitz, wie für sich bekannt, auch lediglich in der
Kabine geschwenkt werden.
[0017] Mit dem erfindungsgemäßen Mobilkran lassen sich beim Stapeln von Containern eine
Reihe von Vorteilen nutzen, nämlich eine hohe Standsicherheit, eine gleichmäßige Radlast
und daraus resultierend einen relativ günstig verteilten Bodendruck des Gerätes. Außerdem
hat der Fahrer stets einwandfreie Sicht über den Fahrweg und den Stapelplatz, der
Horizontaltransport kann mit höherer Geschwindigkeit als bei den üblichen Stackern
erfolgen und für das Rangieren zu den Containerstellplätzen oder in die Stapelgasse
läßt sich durch entsprechenden Lenkeinschlag viel Zeit gewinnen.
[0018] Gravierend ist jedoch der hohe Flächengewinn bzw. der geringere Aufwand für den Stapelplatz,
da die Stapelgassen relativ zu den Stellplätzen für die Container einen geringeren
Platz beanspruchen, als bei Geräten nach dem Stand der Technik. Desweiteren wird die
Umschlagleistung eines derartigen Gerätes erhöht, weil bedingt durch schmalere Fahrgassen
natürlich auch kürzere Wege für den Horizontaltransport entstehen und zudem Rangierzeit
entfällt und sich höhere Fahrgeschwindigkeiten leistungssteigemd bemerkbar machen.
Der Stapler hat bei vier Achsen eine Längen- /Breitenverhältnis von etwa zwei. Die
Breite ergibt sich aus der Breite der zu transportierenden Container, deren lange
Schwerachse mit geringem Sicherheitsabstand von 10-30 %, vorzugsweise mit mindestens
70 % seiner Breite, über dem Unterwagen liegt, und der Baubreite der Halteorgane Ausleger
und Stützzylinder bzw. Wippwerk.
[0019] Additiv kann vorgesehen werden, den Unterwagen durch Quer- und Längsstabilisatoren
in seiner Standsicherheit zu verbessern und auch eine Schonung der Reifen dadurch
zu erreichen, daß keine Schrägstellung des Unterwagens aufgrund der Reifendurchfederung
erfolgt. Auch kann während des Containertransportes die Abstützung auf dem Unterwagen
- sofern der Container überhaupt abgesetzt wird - so angebracht werden, daß auch hier
eine gleichmäßige Lasteinleitung auf den Unterwagen erfolgt.
[0020] Der Drehtisch ist, wie von anderen ähnlichen Systemen her bekannt, mittels Drehkranz
oder Reibradgetriebe in dem Unterwagen um 360 ° schwenkbar angeordnet. Die notwendigen
hydraulischen und elektrischen Steuerungsleitungen für die Hubfunktionen und die Kranbedienung
werden zentral durch den Drehkranz geführt.
[0021] Auf dem Drehtisch selbst wird die Fahrerkabine vorzugsweise - in Fahrtrichtung gesehen
- rechts neben dem Wippbereich des Auslegers angeordnet und zwar am Vorderrand des
Drehtisches, während der hintere Rand - vom Fahrer aus gesehen - der Plazierung der
Gegengewichte und der Wippachse des Auslegers sowie des Stützzylinders vorbehalten
bleibt. Durch eine mehrteilige Ausbildung der Gegengewichte wird eine optimale Platzausnutzung
erreicht. Die Gegengewichte können auch gleichzeitig als seitliche Stützböcke für
eine etwa in Höhe des Daches der Fahrerkabine angeordnete Wippachse für den Ausleger
vorgesehen sein. Diese Hochlage des Wippgelenkes ermöglicht es, bei waagerecht liegendem
Ausleger, einen handelsüblichen Container mit Hilfe des Spreaders zu erfassen, der
direkt auf dem Boden neben dem Mobilkran seinen Stapelplatz hat. Andererseits wird
die Lage der Fahrerkabine an dem "vorderen" Rand des Drehtisches begrenzt durch das
für das Aufnehmen eines Containers vom Boden erforderliche Lichtraumprofil, welches
durch die Unterkante des Containers während dessen Aufnahme- und Schwenkbewegung in
Richtung Fahrzeugachse nach innen begrenzt wird.
[0022] Das Fahrzeug kann darüber hinaus mit Sicherheitstechnik ausgerüstet sein, vorzugsweise
mit elektronischen Sensoren, die sowohl die Begrenzung der Reifenbelastung als auch
die Standsicherheit in Abhängigkeit von der Auslegerstellung, sowohl seiner Wippstellung
als auch seiner Ausfahrlänge berücksichtigt. Weitere kritische Standsicherheitsparameter,
wie Neigung des Unterwagens in Längs- und Querrichtung und Stellung der Fahrerkabine,
können in die Überwachung einbezogen werden.
[0023] Der Teleskopausleger ist in seiner Einzugsstellung so ausgelegt, daß ein Container
direkt seitlich des Mobilkranes einwandfrei aufgenommen werden kann, während seine
maximale Ausfahrstellung an die maximale Stapelhöhe anzupassen ist. Der Stützzylinder
kann so angeordnet sein, daß er in steilster Auslegerstellung fast parallel zu dem
Ausleger angeordnet ist, so daß sich ein maximaler Freiraum in Längsrichtung über
dem Unterwagen für den Cont
ainertransport ergibt.
[0024] Mit einem derartigen Gerät können ohne weiteres Container der Baugröße 10-Fuß bis
40-Fuß oder mehr mit kürzester Umschlagzeit auch in Stapelgassen transportiert und
gestapelt werden, die nur geringfügig breiter sind als der Mobilkran selbst. Es werden
Lastgewichte von 50 t bei Horizontalfahrt - auch auf unbefestigten Straßen mit bis
zu etwa 600 m/min bewegt.
[0025] Anhand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung im Prinzip näher erläutert
werden, ohne die Erfindung auf die dargestellte Variante einzuschränken. Es zeigen
schematisch:
- Fig. 1
- einen Mobilkran in Seitenansicht;
- Fig. 2
- einen Mobilkran in Vorderansicht;
- Fig. 3, 4
- einen Mobilkran in auf einen Stapelplatz projezierter Unteransicht.
[0026] Teile mit gleicher oder äquivalenter Funktion werden im folgenden mit denselben Bezugszeichen
versehen.
[0027] Fig. 1 zeigt den Mobilkran mit vier Achsen F 1 bis F 4, die einen Unterwagen U tragen.
Zentrisch auf dem Unterwagen U ist ein Drehtisch D angeordnet, der einen 360 ° Schwenkbereich
hat. Auf dem Drehtisch sind die Fahrerkabine K mit rotatorischem Freiheitsgrad KR
und vertikalem Freiheitsgrad KV, sowie das Gegengewicht G angeordnet. In dieser Ansicht
ist zwischen beiden Elementen der Teleskopausleger in der Querachse QA, der Stützzylinder
Z, das Lastaufnahmemittel L und der Spreader S zu sehen. Der Spreader S hält einen
40' Container 1 oder alternativ - strichliniert - einen kleineren 20' Container 6
in Transportstellung in Längsrichtung zum Unterwagen U.
[0028] Fig. 2 zeigt den Mobilkran gemäß Fig. 1 in Vorderansicht in seiner gesamten Breite
b, die etwa der halben Länge
1 des Fahrzeuges entspricht. Der Unterwagen ist über den Drehschemel D mit den Aufbauten
verbunden, die alle auf dem Drehschemel oder Drehtisch D angeordnet sind. Die Fahrerkabine
K ist hier in Ladeposition zu sehen, ebenso wie in Fig . 1. Zwischen den Gegengewichten
G ist eine Achse W als Wippachse für den Ausleger A angeordnet, der - hier aus den
Teleskopteilen A 1 und A 3 bestehend - gezeichnet ist mit den zugehörigen Ausfahrpositionen
S 1 und S 3 für das Schwenkgelenk des Spreaders S. Am Kopf des Auslegers ist das Lastaufnahmemittel
L drehfest als Verbindung zu dem Lastanschlagmittel, dem Spreader S dargestellt, die
beide durch das Schwenkgelenk oder Drehgelenk S 3 bzw. S 1 miteinander verbunden sind.
[0029] Der Stützzylinder Z ist auf dem Drehtisch an einem Punkt einer Projektionslinie gelagert,
die zwischen der Mitte des Drehtisches, dargestellt durch die Längsachse LA und der
radial außen am Drehtisch angeordneten Wippachse W. Das Lager ZU des Zylinders ist
schwenkbeweglich mit dem Drehtisch gekoppelt. Das andere Ende des Stützzylinders ist
im Drehgelenk ZO mit dem unteren Abschnitt A1 des Teleskop - Auslegers A verbunden.
Durch Ein- und Ausfahren des Stützzylinders Z kann der Achspunkt ZO um den Wippwinkel
WW, dargestellt als Bewegungslinie des Drehpunktes ZO, geschwenkt werden, bis der
Ausleger A in Horizontalposition liegt, dargestellt durch die Position des Schwenklagers
S 4 des Spreaders S für die Aufnahme des Containers 4 vom Boden neben dem Mobilkran.
Die weiteren strichpunktierten Linien SW 1, SW 3 und SW 5 kennzeichnen die verschiedenen
Schwenkwinkel der zugehörigen Spreader - Schwenkachsen S 1, S 3, S 5. Je nach Ausfahrstellung
des Auslegers A und Wippwinkel WW können so die Container 1, 2, 3, 4 in den verschiedenen
Aufnahmepositionen gehalten und/oder außerhalb des Lichtraumprofiles LP bewegt werden.
Die Stellung des Containers 1 ist die Transportstellung für diesen Container, wie
sich auch in Fig. 1 dargestellt ist. Aus dieser Fig. 2 ist leicht zu ersehen, daß
es sehr wichtig ist, die Wippachse W und den Anschlagpunkt ZU - Ausleger A und Zylinder
Z sind hier in steilster Stellung dargestellt - möglichst weit außerhalb des Mittelpunktes
bzw. der Fahrzeuglängsachse LA an den Rand des Fahrzeuges gelegt werden, damit der
Container 1 soweit wie möglich über die Projektionsfläche des Unterwagens U in Transportstellung
gerät.
[0030] Fig. 3 zeigt von dem Mobilkran lediglich den Unterwagen U mit den verschiedenen Fahrwerksachsen
F1 bis F4 (Fig. 2),an die einzeln lenkbare Räder FR angekoppelt sind. Zur Verdeutlichung
der Fahrzeugabmessungen und der Transportbewegung ist auch der 40'Container 1 eingezeichnet.
Die Lasteinleitung geschieht über den theoretischen Lasteinleitpunkt als Schnittpunkt
zwischen der Querachse QA und der Längsachse LA über den in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten
Drehtisch D in den Unterwagen U. Der Unterwagen verteilt die Last gleichmäßig auf
die Achsen F, die dazu gegebenenfalls mit geeigneten und für sich bekannten Ausgleichsgetrieben,
Lenkern und/oder Wandlern FA versehen sind, damit die Achslasten gleichmäßig übertragen
werden können. Erforderlichenfalls können auch die Achsen F1 und F2 einem gemeinsamen
Drehschemel UD zugeordnet werden; in gleicher Weise können die in Fahrtrichtung hinten
liegenden Achsen F3 und F4 ebenfalls über einen gemeinsamen Drehschemel gekoppelt
sein. Die Radstellung jeder Achse soll separat steuerbar sein, vorzugsweise kann jedes
Rad, wie dies an den Achsen F1 und F4 in Fig. 3 dargestellt ist, einzeln einstellbar
sein. Dieses sehr wendige Fahrzeug hat eine Baubreite des Unterwagens b während die
gesamte Platzbreite mit eingeschlagener Lenkung ein Maß b2 einnimmt. Dieses Maß b2
ist geringfügig kleiner als die Breite b4 einer Fahrstraße in der Kurve, wobei b4
die engste Fahrstraßenbreite für den Unterwagen U darstellt, während b6 die Radstellung
für die engste Fahrstraßenbreite mit einbezieht.
[0031] In Fig. 4 ist eine Gasse PG eines Stapelplatzes P dargestellt für den Fall, daß ein
Mobilkran in Diagonalfahrt diese Gasse durchfahren soll. Der Einschlag der Räder FR
zu der Achse des Fahrzeuges F ist hier unter 45° dargestellt. Das Fahrzeug benötigt
dabei eine Fahrstraßenbreite b5, die etwa dem Doppelten der Breite b entspricht; unter
Einbeziehung eines 40'Containers ergibt sich dabei eine notwendige Breite der Stapelgasse
b3, die nur geringfügig größer ist als die Breite, die von dem Fahrzeug selbst eingenommen
wird.
Aus der Fig. 3 ist ersichtlich, daß der Wenderadius des Fahrzeuges nur etwa dem Doppelten
seiner Breite b entspricht.
1. Mobilkran umfassend
- einen Unterwagen (U) mit mindestens zwei Radachsen (F1-F4), die mit lenkbaren und
an mindestens zwei Achsen mit einzeln antreibbaren Rädern (FR) versehen sind,
- einen auf dem Unterwagen in Längsmittelachse (LA) und Querachse (QA) sowie mittig
zwischen den Radachsen rotatorisch gelagerten Drehtisch (D),
- wobei Gegengewichte (G), eine Bedienerkabine (K) und ein mittels eines Stützzylinders
(Z) um eine horizontale Achse schwenkbarer und teleskopierbarer Ausleger (A) mit dem
Drehtisch in Wirkverbindung stehen,
dadurch gekennzeichnet, daß er für das Stapeln und den Horizontaltransport von Containern
ausgebildet ist, wobei
- der Drehtisch samt Aufbauten maximal eine der maximalen Breite des Fahrzeuges entsprechende
Breite aufweist,
- auf dem Drehtisch Gegengewichte (G), die Bedienerkabine (K) und der teleskopierbare
Ausleger (A) angeordnet sind,
- der Ausleger am Drehtisch um eine horizontale Wippachse (W) mittels des ebenfalls
am Drehtisch beweglich gelagerten Stützzylinders (Z) schwenkbar und
- der Stützzylinder auf dem Drehtisch auf einer von der Mitte des Drehtisches zur
Wippachse weisenden Radialen (r) angeordnet und mit dem Drehtisch gekoppelt ist.
2. Mobilkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Radachse und /oder jedes
Rad (FR) separat antreibbar sind.
3. Mobilkran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder einzeln oder
achsenweise um bis zu 90 ° schwenkbar sind.
4. Mobilkran nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen autarken Fahrantrieb
für Horizontalfahrt, der zugleich die Energie für die Antriebe der Räder und/oder
sonstige Antriebsfunktionen liefert.
5. Mobilkran nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse
(ZU-ZO) des Stützzylinders in steilster Wippstellung des Auslegers fast parallel zur
Achse des Auslegers angeordnet ist.
6. Mobilkran nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippachse
(W) etwa oberhalb der Gegengewichte angeordnet ist.
7. Mobilkran nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am freien
Ende des Auslegers ein Lastaufnahmemittel (S) schwenkbeweglich angeschlagen ist, dessen
Schwenkachse (S1-S5) zumindest in steilster Wippstellung innerhalb des Radius (r)
des Drehtisches liegt.
8. Mobilkran nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienerkabine
zugleich als Fahrerkabine für Horizontalfahrt des Kranes dient.
9. Mobilkran nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienerkabine
auf dem Drehtisch rotatorisch gelagert ist.
10. Mobilkran nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienerkabine
in vertikaler Richtung beweglich gelagert ist.
11. Mobilkran nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch elektronische Sensoren
für die Überwachung eines oder mehrerer Sicherheitsparameter, ausgewählt aus der Gruppe,
umfassend die Längsneigung des Unterwagens, die Querneigung des Unterwagens, die Radbelastung,
die Reifenbelastung, die Auslegerstellung, die Stellung der Bedienerkabine.
12. Mobilkran nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch seine Mindestbreite
(b), welche bestimmt wird durch 0,7 mal der Breite des zu transportierenden Containers
(1-6) zuzüglich der Baubreite des Auslegers (A) und des Stützzylinders (Z).
13. Verwendung eines Mobilkranes, der auf einem Unterwagen (U) mit mindestens zwei angetriebenen
Radachsen (F1-F4) einen teleskopierbaren und wippbaren Ausleger (A) aufweist für den
Horizontaltransport von Containern (1-6), wobei während der Fahrt der Ausleger in
steilster Wippstellung steht und der Container vom Ausleger an einem schwenkbeweglichen
Spreader (S), dessen Schwenkachse (S1-S5) über dem Unterwagen liegt, gehalten wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Unterwagen einen mittig gelagerten Drehtisch (D) mit
rotatorischem Freiheitsgrad von 360° aufweist, wobei der Drehtisch einen Durchmesser
von maximal etwa der Fahrzeugbreite (b) hat und auf dem Drehtisch der Ausleger (A)
angeordnet ist, der mit kürzestmöglicher Teleskopstellung und mit Auslegerposition
genau in Längsachse (LA) oder in Querachse (QA) des Mobilkranes den Container hält.
14. Verwendung eines Mobilkranes nach Anspruch 13 für das Stapeln von Containern auf Stapelplätzen
(P), deren Stapelgassen (PG) schmaler als die doppelte Breite (b) des Mobilkranes
sind.
15. Verwendung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Container während
der Horizontalfahrt auf Stützkonsolen auf dem Unterwagen abgesetzt ist.
1. Mobile crane, including
- a lower chassis (U) having a least two wheel axles (F1-F4) provided with steerable
wheels (FR), which are individually drivable on at least two axles,
- a rotary carriage (D), which is rotatably mounted on the lower chassis in the central
longitudinal axis (LA) and transverse axis (QA) and centrally between the wheel axles,
- counterweights (G), an operator's cab (K) and a jib (A), which is pivotable about
a horizontal axis and telescopable by means of a supporting cylinder (Z), being in
operative connection with the rotary carriage,
characterised in that it is provided for the stacking and horizontal conveyance of
containers,
- the rotary carriage, together with super-structural parts, having a maximum width
which corresponds to the maximum width of the vehicle,
- counterweights (G), the operator's cab (K) and the telescopable jib (A) being disposed
on the rotary carriage,
- the jib being disposed on the rotary carriage and connected to the rotary carriage
so as to be pivotable about a horizontal luffing axis (W) by means of the supporting
cylinder (Z), which is also displaceably mounted on the rotary carriage, and
- the supporting cylinder being disposed on the rotary carriage on a radial (r), which
extends from the centre of the rotary carriage to the luffing axis, and being connected
to the rotary carriage.
2. Mobile crane according to claim 1, characterised in that each wheel axle and/or each
wheel (FR) are/is separately drivable.
3. Mobile crane according to claim 1 or 2, characterised in that the wheels are pivotable
through up to 90° individually or by their axis.
4. Mobile crane according to one of claims 1 to 3, characterised by a self-sufficient
driving mechanism for horizontal travel, which mechanism simultaneously supplies the
energy for the drives of the wheels and/or other driving functions.
5. Mobile crane according to one of claims 1 to 4, characterised in that, when the jib
is in its steepest luffing position, the axis (ZU-ZO) of the supporting cylinder is
disposed almost parallel to the axis of the jib.
6. Mobile crane according to one of claims 1 to 5, characterised in that the luffing
axis (W) is disposed substantially above the counterweights.
7. Mobile crane according to one of claims 1 to 6, characterised in that a load-lifting
member (S) pivotally abuts against the free end of the jib, and the pivotal axis (S1-S5)
of said member lies internally of the radius (r) of the rotary carriage, at least
in the steepest luffing position.
8. Mobile crane according to one of claims 1 to 7, characterised in that the operator's
cab simultaneously serves as the driver's cab for the horizontal travel of the crane.
9. Mobile crane according to one of claims 1 to 8, characterised in that the operator's
cab is rotatably mounted on the rotary carriage.
10. Mobile crane according to one of claims 1 to 9, characterised in that the operator's
cab is mounted so as to be displaceable in the vertical direction.
11. Mobile crane according to one of claims 1 to 10, characterised by electronic sensors
for monitoring one or more safety parameters, selected from the group including the
longitudinal inclination of the lower chassis, the transverse inclination of the lower
chassis, the wheel loading, the tyre loading, the jib position and the position of
the operator's cab.
12. Mobile crane according to one of claims 1 to 11, characterised by its minimum width
(b), which is determined by 0.7 times the width of the container (1-6) to be transported,
plus the overall width of the jib (A) and of the supporting cylinder (Z).
13. Use of a mobile crane, which includes a telescopable and luffable jib (A) on a lower
chassis (U) provided with at least two driven wheel axles (F1-F4), for the horizontal
conveyance of containers (1-6), the jib being in its steepest luffing position during
travel, and the container being retained by the jib on a pivotally displaceable spreader
(S), the pivotal axis (S1-S5) lying above the lower chassis, characterised in that
the lower chassis includes a centrally mounted rotary carriage (D), having a degree
of rotational freedom of 360°, the rotary carriage having a maximum diameter corresponding
substantially to the vehicle width (b), and the jib (A) being disposed on the rotary
carriage, said jib retaining the container with the shortest possible telescopic setting
and with the jib positioned accurately in the longitudinal axis (LA) or in the transverse
axis (QA) of the mobile crane.
14. Use of a mobile crane, according to claim 13, for stacking containers at stacking
locations (P), the stacking lanes (PG) of which are narrower than twice the width
(b) of the mobile crane.
15. Use according to claim 13 or 14, characterised in that the container is deposited
on supporting brackets on the lower chassis during horizontal travel.
1. Grue automotrice comprenant
- un châssis (U) avec au moins deux essieux (F1-F4), qui sont munis de roues (FR)
orientables et pouvant être actionnées séparément sur au moins deux axes,
- un plateau tournant (D), monté sur le châssis sur un palier rotatif situé sur l'axe
médian longitudinal (LA) et l'axe transversal (QA), ainsi qu'au milieu entre les essieux,
- des contrepoids (G), une cabine de manoeuvre (K) et une flèche télescopique (A)
qui, au moyen d'un vérin de soutènement (Z), peut pivoter autour d'un axe horizontal,
formant un assemblage actif avec le plateau tournant,
caractérisée en ce que ladite grue automotrice est conçue pour l'empilage ou le transport
horizontal de conteneurs, dans laquelle
- le plateau tournant, y compris les éléments montés sur ledit plateau, présente au
maximum une largeur qui correspond à la largeur maximale du véhicule,
- des contrepoids (G), la cabine de manoeuvre (K) et la flèche télescopique (A) sont
montés sur le plateau tournant,
- la flèche, montée sur le plateau tournant, peut pivoter autour d'un axe de basculement
horizontal (W) au moyen du vérin de soutènement (Z) également logé de manière mobile
sur le plateau tournant, et
- le vérin de soutènement est monté sur le plateau tournant sur un rayon (r), qui
s'étend du milieu du plateau tournant vers l'axe de basculement, et est couplé avec
le plateau tournant.
2. Grue automotrice selon la revendication 1, caractérisée en ce que chaque essieu et/ou
chaque roue (FR) peuvent être actionnés séparément.
3. Grue automotrice selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les roues peuvent
pivoter jusqu'à 90° séparément ou par essieu.
4. Grue automotrice selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée par
un mécanisme de translation autarcique pour le déplacement horizontal de la grue,
qui fournit en même temps l'énergie pour les entraînements des roues et/ou autres
fonctions motrices.
5. Grue automotrice selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en
ce que, lorsque la flèche est dans la position de basculement la plus pentue, l'axe
(ZU-ZO) du vérin de soutènement est pratiquement parallèle à l'axe de la flèche.
6. Grue automotrice selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en
ce que l'axe de basculement (W) est disposé quelque peu au-dessus des contrepoids.
7. Grue automotrice selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en
ce qu'un moyen de réception des charges (S), dont l'axe de pivotement (S1-S5) est
situé, au moins dans la position de basculement la plus pentue, à l'intérieur du rayon
(r) du plateau tournant, est accroché de manière pivotante contre l'extrémité libre
de la flèche.
8. Grue automotrice selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en
ce que la cabine de manoeuvre sert en même temps de cabine de conduite pour le déplacement
horizontal de la grue.
9. Grue automotrice selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en
ce que la cabine de manoeuvre est montée de manière à pouvoir tourner sur le plateau
tournant.
10. Grue automotrice selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en
ce que la cabine de manoeuvre est montée de manière à pouvoir se déplacer dans le
sens vertical.
11. Grue automotrice selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée par
des capteurs électroniques destinés à surveiller un ou plusieurs paramètres de sécurité
sélectionnés dans le groupe de paramètres relatifs à l'inclinaison longitudinale du
châssis, l'inclinaison transversale du châssis, la sollicitation des roues, la sollicitation
des pneus, la position de la flèche, la position de la cabine de manoeuvre.
12. Grue automotrice selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée par
sa largeur minimale (b), qui est égale à 0,7 fois la largeur du conteneur (1-6) à
transporter, plus la largeur de la flèche (A) et la largeur du vérin de soutènement
(Z).
13. Utilisation d'une grue automotrice qui, montée sur un châssis (U) avec au moins deux
essieux (F1-F4) actionnés, est munie d'une flèche (A) télescopique et basculante pour
le transport horizontal des conteneurs (1-6), dans laquelle, pendant le transport,
la flèche est dans sa position de basculement la plus pentue et le conteneur est maintenu
par la flèche sur un cadre de levage (S) pivotant, dont l'axe de pivotement (S1-S5)
est situé au-dessus du châssis, caractérisée en ce que le châssis présente une table
tournante (D) d'une capacité de rotation de 360°, la table tournante ayant un diamètre
maximal représentant environ la largeur du véhicule (b), la flèche (A) étant disposée
sur la table tournante qui tient le conteneur dans la position télescopique la plus
courte possible et dans la position de la flèche se trouvant exactement dans l'axe
longitudinal (LA) ou dans l'axe transversal (QA) de la grue mobile.
14. Utilisation d'une grue automotrice selon la revendication 13, pour l'empilage de conteneurs
sur des zones d'empilage (P), dont les couloirs de passage (PG) sont plus étroits
que le double de la largeur (b) de la grue automotrice.
15. Utilisation selon la revendication 13 ou 14, caractérisée en ce que, pendant le déplacement
horizontal de la grue, le conteneur est déposé sur des consoles de support montées
sur le châssis.