Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verteilereinrichtung für Brennstoffeinspritzanlagen von
Brennkraftmaschinen zur Gasversorgung und zur elektrischen Kontaktierung von wenigstens
zwei der Einspritzung eines Brennstoff-Gas-Gernisches dienenden Brennstoffeinspritzventilen
nach der Gattung des Hauptanspruchs.
[0002] Aus der DE-OS 44 31 044 ist bereits eine Verteilereinrichtung für Brennstoffeinspritzanlagen
bekannt, bei welcher an einer Gasversorgungsleitung zur gemeinsamen Gasversorgung
der Brennstoffeinspritzventile mehrere Buchsen zur Aufnahme von an den Brennstoffeinspritzventilen
angeordneten Steckern angeformt sind. Die Gasversorgungsleitung weist Verbindungsstücke
mit einer in die Versorgungsöffnung der Gasversorgungsleitung einmündenden Abzweigöffnungen
auf. In die Abzweigöffnungen sind Gaseintrittskanäle der Brennstoffeinspritzventile
einführbar. Parallel zu der Gasversorgungsleitung erstreckt sich eine Buchsenleiste,
an welcher die Buchsen zur elektrischen Kontaktierung der Brennstoffeinspritzventile
angeordnet sind. Die bekannte Verteilereinrichtung weist jedoch bei der Demontage
zu Wartungszwecken den Nachteil auf, daß keine einfach handhabbaren Mittel zum Lösen
der Verbindung zwischen den Buchsen und den Steckern der Einspritzventile vorgesehen
sind. Das Lösen der Verbindung zwischen den Buchsen und den Steckern ist gegenüber
einer konventionellen Buchsen-Stecker-Verbindung insofern mit besonderen Schwierigkeiten
behaftet, als gleichzeitig auch die Verbindung zwischen den Gaseintrittskanälen der
Brennstoffeinspritzventile und den Verbindungsstücken der Gasversorgungsleitung getrennt
werden muß. Ferner sind keine Mittel für einen Toleranzausgleich des fertigungstechnisch
in sehr geringem Umfang variierenden Abstands zwischen den Steckern und den Gaseintrittskanälen
der Brennstoffeinspritzventile einerseits und den Buchsen und den Verbindungsstücken
der Verteilereinrichtung andererseits vorgesehen. Dies erschwert die Handhabbarkeit
sowohl bei der Montage als auch bei der Demontage zusätzlich.
[0003] Aus der EP-PS 0 530 337 geht ein Brennstoffverteiler für die Zuführung des Brennstoffs
an die Brennstoffeinspritzventile hervor. Dabei sind die elektrischen Versorgungsleitungen
zur elektrischen Kontaktierung der Brennstoffeinspritzventile innerhalb einer Kontaktierungsleiste
angeordnet, die auf den Brennstoffverteiler über eine Rastverbindung aufsteckbar ist.
Die auf die Stecker der Brennstoffeinspritzventile aufzusteckenden Buchsen sind jedoch
nicht an dem Brennstoffverteiler integriert, sondern sind über externe Kabel mit den
in der Kontaktierungsleiste verlaufenden Versorgungsleitungen verbunden. Die Verbindung
der Stecker mit den Buchsen erfolgt daher nicht gleichzeitig mit der Verbindung der
Brennstoffeinspritzventile mit der Brennstoffversorgungsleitung, sondern erfordert
einen zusätzlichen Montageschritt.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die erfindungsgemäße Verteilereinrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, daß eine einfache, kostengünstige und gut handhabbare
Gasversorgung mit integrierter elektrischer Kontaktierung von Brennstoffeinspritzventilen
zur Einspritzung eines Brennstoff-Gas-Gemisches gewährleistet ist. Die Verteilereinrichtung
stellt ein sehr kompaktes Bauteil dar, das sehr einfach montierbar und demontierbar
ist. Bei der Demontage der Verteilereinrichtung wird die arretierende Verbindung der
Buchse mit dem Stecker des zugehörigen Brennstoffeinspritzventils durch Lösen einer
Verriegelungsfeder freigegeben. Eine Betätigungseinrichtung zum Lösen der Verriegelungsfeder
ist dabei an der den Buchsen abgewandten Seite der Gasversorgungsleitung angeordnet.
Dies hat den Vorteil, daß die Zugänglichkeit der Betätigungseinrichtung durch das
Brennstoffeinspritzventil nicht behindert wird. Die Anordnung der Betätigungseinrichtung
unmittelbar an der Gasversorgungsleitung hat den weiteren Vorteil, daß sich die Betätigungseinrichtung
in unmittelbarer Nähe der Verbindung des Gaseintrittskanals des Brennstoffeinspritzventils
mit dem zugehörigen Verbindungsstück der Gasversorgungsleitung befindet, die bei der
Demontage der Verteilereinrichtung gleichzeitig gelöst werden muß. Auf diese Weise
können die Verbindung zwischen der Buchse und dem Stecker einerseits und zwischen
den Gaseintrittskanälen und der Verteilereinrichtung andererseits mit nur einem Handgriff
gleichzeitig gelöst werden, was die Handhabbarkeit wesentlich vereinfacht.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Verteilereinrichtung möglich.
[0006] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Verbindungsstücke der Gasversorgungsleitung
jeweils Dichtkörper aus einem elastischen Material aufweisen, die die Gaseintrittskanäle
der Brennstoffeinspritzventile nach Einsetzen in die Verbindungsstücke zumindest teilweise
radial umschließen. Dabei werden zwei Funktionen gleichzeitig erreicht, nämlich eine
Dichtwirkung einerseits und aufgrund der elastischen Ausbildung des Dichtkörpers ein
Toleranzausgleich des Abstands zwischen dem Gaseintrittskanal und dem Stecker andererseits.
Dieser Toleranzausgleich ist in der Praxis von besonderer Bedeutung, da die Herstellung
der Brennstoffeinspritzventile als auch die Herstellung der Verteilereinrichtungen
innerhalb sehr geringer Toleranzen fertigungstechnischen Schwankungen unterworfen
sind. Bereits eine geringfügige Abweichung des Abstands zwischen der Buchse und dem
Verbindungsstück an der Verteilereinrichtung von dem Abstand zwischen dem Stecker
und dem Gaseintrittskanal an dem in die Verteilereinrichtung einzusetzenden Brennstoffeinspritzventil
kann jedoch zu einer erschwerten Handhabbarkeit bei der Montage führen. Die elastische
Ausbildung des den Gaseintrittskanal umschließenden Dichtkörpers führt dabei aufgrund
der schwimmenden Lagerung des Gaseintrittskanals zu einem befriedigenden Toleranzausgleich.
[0007] Die elektrischen Versorgungsleitungen können besonders vorteilhaft außenseitig an
der Wandung des Gasversorgungskanals geführt werden, wozu besondere Klemmelemente
vorgesehen sein können. Falls eine elektrische Versorgungsleitung, z.B. die Masseleitung,
mit sämtlichen Buchsen zu verbinden ist, so können zur Aufnahme der Abzweigungen dieser
gemeinsamen elektrischen Versorgungsleitung wannenförmige Elemente an der Verteilereinrichtung
angeordnet sein, welche nach dem Herstellen der elektrischen Verbindung für die Abzweigung
mit einem aushärtenden Kunstharz ausgießbar sind. Die Abzweigungen werden dadurch
in vorteilhafter Weise sowohl mechanisch fixiert als auch elektrisch isoliert.
Zeichnung
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Verteilereinrichtung im Schnitt an einem Brennstoffeinspritzventil
angebaut, Fig. 2 eine ausschnittsweise Ansicht der erfindungsgemäßen Verteilereinrichtung
mit Blickrichtung von der Seite des Brennstoffeinspritzventils, Fig. 3 eine teilweise
geschnittene, schematische Darstellung eines Brennstoffeinspritzventils, an welchem
die erfindungsgemäße Verteilereinrichtung anbaubar ist, Fig. 4 eine vereinfachte Längsansicht
der Verteilereinrichtung mit Blickrichtung auf die den Brennstoffeinspritzventilen
abgewandte Seite der Verteilereinrichtung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0009] In der Fig. 1 ist eine Verteilereinrichtung 1 für Brennstoffeinspritzanlagen von
beispielsweise gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschinen zur gemeinsamen
Gasversorgung und elektrischen Kontaktierung von wenigstens zwei Brennstoffeinspritzventilen
2, beispielsweise und teilweise dargestellt. Eine zur Gasversorgung des jeweiligen
Brennstoffeinspritzventils 2 notwendige Verbindung von Verteilereinrichtung I und
Brennstoffeinspritzventil 2 ist durch einen das Brennstoffeinspritzventil 2 weitgehend
umschließenden Gasumfassungskörper 3 gewährleistet. Die zum Beispiel langgestreckte
Verteilereinrichtung 1 weist eine der Anzahl der mit einem Gas zu versorgenden Brennstoffeinspritzventile
2 entsprechende Anzahl von mit beispielsweise konstantem Abstand zueinander entlang
einer Verteilerlängsachse 5, die in der Fig. 1 senkrecht zur Zeichenebene verläuft
und in Fig. 4 gezeigt ist, ausgebildeten Verbindungsstücken 7 auf, mit denen die Verbindung
zum Gasumfassungskörper 3 herstellbar ist. Die Verbindungsstücke 7 der Verteilereinrichtung
1 erstrecken sich jeweils entlang einer Gaseintrittskanalachse 8, die beispielsweise
senkrecht zu der Verteilerlängsachse 5 der Verteilereinrichtung 1 verläuft. In der
Fig. 4 wird die langgestreckte Form der Verteilereinrichtung 1 und die Anordnung der
Verbindungsstücke 7 besonders deutlich.
[0010] Das Brennstoffeinspritzventil 2 erstreckt sich zusammen mit dem Gasumfassungskörper
3 entlang einer nicht senkrecht zur Gaseintrittskanalachse 8 stehenden Ventillängsachse
9, wobei der Gasumfassungskörper 3 zumindest ein Ventilende 10 des Brennstoffeinspritzventils
2 umfaßt. Der Gasumfassungskörper 3 wird von einem Gaseintrittskanal 13, der ebenso
wie das Verbindungsstück 7 der Verteilereinrichtung 1 konzentrisch zur Gaseintrittskanalachse
8 ausgebildet ist, und einem rohrförmigen abgestuften Umfassungsmantel 14, der das
Brennstoffeinspritzventil 2 radial über einen großen Teil seiner axialen Erstreckung
umgibt, gebildet. Die nun folgende kurze Beschreibung des Brennstoffeinspritzventils
2 ist nur beispielsweise zu verstehen, da auch völlig andere Typen von Ventilen, die
gasumfaßt werden sollen, mit dem Gasumfassungskörper 3 ausrüstbar und mit der erfindungsgemäßen
Verteilereinrichtung 1 koppelbar sind.
[0011] Das u.a. in der Fig. 1 dargestellte, beispielsweise elektromagnetisch betätigbare
Brennstoffeinspritzventil 2 weist als Teil eines Ventilgehäuses einen sich bis zu
dem Ventilende 10 erstreckenden Düsenkörper 18 auf. In dem Düsenkörper 18 ist eine
gestufte Längsbohrung 19 ausgebildet, die konzentrisch zu der Ventillängsachse 9 verläuft
und in der ein zum Beispiel nadelförmiges Ventilschließteil 21 angeordnet ist. Das
Ventilschließteil 21 weist beispielsweise zwei Führungsabschnitte auf, die zusammen
mit der Wandung der Längsbohrung 19 des Düsenkörpers 18 der Führung des Ventilschließteils
21 dienen. Die Längsbohrung 19 des Düsenkörpers 18 weist in ihrem stromabwärtigen
Ende einen sich in Richtung der Brennstoffströmung kegelstumpfförmig verjüngenden
festen Ventilsitz 27 auf, der mit einem sich in Brennstoffströmungsrichtung kegelstumpfförmig
verjüngenden Dichtabschnitt 28 des Ventilschließteils 21 zusammen ein Sitzventil bildet.
An seinem dem Dichtabschnitt 28 abgewandten Ende ist das Ventilschließteil 21 mit
einem rohrförmigen Anker 30 verbunden, der mit einer den Anker 30 in axialer Richtung
teilweise umgebenden Magnetspule 31 und einem dem Anker 30 auf der dem festen Ventilsitz
27 abgewandten Seite gegenüberliegenden rohrförmigen Innenpol 32 des Brennstoffeinspritzventils
2 zusammenwirkt. An dem mit dem Anker 30 verbundenen Ende des Ventilschließteils 21
liegt eine Rückstellfeder 33 an, die bestrebt ist, das Ventilschließteil 21 in Richtung
des festen Ventilsitzes 27 zu bewegen.
[0012] Unmittelbar an einer stromabwärtigen Stirnseite 37 des Ventilendes 10 des Brennstoffeinspritzventils
2 liegt eine Spritzlochscheibe 38 an. Die Spritzlochscheibe 38 weist beispielsweise
zwei oder vier Abspritzöffnungen 39 auf, durch die der bei abgehobenem Ventilschließteil
21 an dem Ventilsitz 27 vorbeiströmende und in einen den Abspritzöffnungen 39 zugewandten
Endkanal 40 der Längsbohrung 19 gelangende Brennstoff abgespritzt wird.
[0013] Zum Ventilgehäuse des Brennstoffeinspritzventils 2 gehört ebenfalls ein zum Beispiel
aus einem ferromagnetischen Material ausgebildeter Ventilmantel 43, der die Magnetspule
31 radial umgibt und der sich axial vom Innenpol 32 bis hin zum Düsenkörper 18 erstreckt
und mit beiden Bauteilen verbunden ist.
[0014] Zumindest teilweise sind in axialer Richtung der Innenpol 32 und der Ventilmantel
43 durch eine Kunststoffummantelung 45 umschlossen. Ein elektrischer Stecker 47, über
den die elektrische Kontaktierung der Magnetspule 31 und damit deren Erregung erfolgt,
ist beispielsweise zusammen mit der Kunststoffummantelung 45 ausgeformt. Zu dem aus
Kunststoff gefertigten Stecker 47 gehören beispielsweise zwei metallische Kontaktstifte
48, die unmittelbar mit der Wicklung der Magnetspule 31 in Verbindung stehen. Die
Kontaktstifte 48 ragen aus einem die Magnetspule 31 umgebenden und aus Kunststoff
bestehenden Spulenträger 49 heraus und sind weitgehend von Kunststoff umspritzt. Erst
an ihrem Stiftende 50 liegen die Kontaktstifte 48 frei, so daß eine Steckverbindung
mit einer korrespondierenden Buchse 78 der Verteilereinrichtung 1 möglich ist.
[0015] Der Umfassungsmantel 14 des Gasumfassungskörpers 3 ist an seinem oberen, dem Stecker
47 zugewandten Ende 55 fest und dicht mit dem Brennstoffeinspritzventil 2 verbunden
und umfaßt den Ventilmantel 43 radial anliegend im Bereich des zum Anschlußstecker
47 hin gerichteten Endes des Spulenträgers 49. Die feste Verbindung zwischen dem Gasumfassungskörper
3 und dem Brennstoffeinspritzventil 2 erfolgt beispielsweise durch Aufpressen und/oder
Ultraschallschweißen des Umfassungsmantels 14 des Gasumfassungskörpers 3 mit seinem
Ende 55 auf den Umfang des Ventilmantels 43 des Brennstoffeinspritzventils 2, ohne
daß ein Dichtelement erforderlich ist. Der zum Gasumfassungskörper 3 gehörige rohrförmige
Gaseintrittskanal 13, der konzentrisch um die Gaseintrittskanalachse 8 ausgebildet
ist und der unmittelbaren Zufuhr eines Gases zum Brennstoffeinspritzventil 2 dient,
mündet in Brennstoffströmungsrichtung gesehen unterhalb der festen und dichten Verbindung
zwischen dem oberen Ende 55 und einem unteren Abschluß 56 des Gasumfassungskörpers
3 so in den Umfassungsmantel 14, daß das durch den Gaseintrittskanal 13 einströmende
Gas ungehindert in eine zwischen dem Umfassungsmantel 14 und dem Ventilende 10 angeordnete
topfförmige Gasumfassungshülse 58 gelangen kann.
[0016] Die Gasumfassungshülse 58 umgibt mit einem Zylinderteil 59 zumindest teilweise axial
und mit einem Bodenteil 60 zumindest teilweise radial das Ventilende 10 des Brennstoffeinspritzventils
2. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Gasumfassungshülse 58 zweiteilig mit einem
inneren und einem äußeren Topf beispielsweise aus Blech oder Kunststoff ausgeführt.
Der äußere Topf dient hauptsächlich der Abdichtung in dem Gasumfassungskörper 3, während
der innere Topf durch vom Zylinderteil 59 zum Düsenkörper 18 ragende Bügelabschnitte
62 eine Ausrichtfunktion und durch einen vom Bodenteil 60 zur Spritzlochscheibe 38
ragenden Radialabschnitt 63 eine Gaszumeßfunktion besitzt. Zwischen der Spritzlochscheibe
38 und dem Radialabschnitt 63 des Bodenteils 60 ist nämlich ein Gasringspalt 64 gebildet,
der beispielsweise durch die Spritzlochscheibe 38 berührende Abstandselemente, wie
zum Beispiel Noppen, festgelegt ist. Zum Beispiel konzentrisch zu der Ventillängsachse
9 verlaufend weisen sowohl der innere Topf als auch der äußere Topf im Bodenteil 60
der Gasumfassungshülse 58 Durchlaßöffnungen 65 auf. Durch den Gaseintrittskanal 13
gelangt das Gas also in einen durch die Wandung des Zylinderteils 59 des inneren Topfes
und den Umfang des Düsenkörpers 18 des Brennstoffeinspritzventils 2 in radialer Richtung
begrenzten Gasringkanal 66 bis hin zu dem Gasringspalt 64. Der axial enge, radial
zwischen der Spritzlochscheibe 38 und dem Radialabschnitt 63 des Bodenteils 60 ausgebildete
Gasringspalt 64 dient zur Zufuhr des Gases zu dem durch die Abspritzöffnungen 39 abgegebenen
Brennstoff und zur Zumessung des Gases. Durch die geringe axiale Erstreckung des engen
Gasringspaltes 64 in Richtung der Ventillängsachse 9 wird das zugeführte Gas stark
beschleunigt und zerstäubt den Brennstoff besonders fein, so daß die Schadstoffemission
der Brennkraftmaschine verringert wird. Das Brennstoff-Gas-Gemisch tritt letztlich
durch die Durchlaßöffnungen 65 aus der Gasumfassungshülse 58 und damit aus dem Brennstoffeinspritzventil
2 aus.
[0017] Durch die Ventillängsachse 9 und die Gaseintrittskanalachse 8 wird ein spitzer Winkel
eingeschlossen. Entsprechend den Anforderungen in der Brennkraftmaschine und dem Aufbau
der erfindungsgemäßen Verteilereinrichtung 1 kann der Winkel des Gaseintrittskanals
13 zur Ventillängsachse 9 bei verschiedenen Gasumfassungskörpern 3 variiert werden.
[0018] Der Gasumfassungskörper 3 ist mit seinem sich axial und radial an den Gaseintrittskanal
13 anschließenden Umfassungsmantel 14 ähnlich der Außenkontur des Brennstoffeinspritzventils
2 ausgebildet. Der Gaseintrittskanal 13 und der Umfassungsmantel 14 sind aus einem
Kunststoff gefertigt, der eine hohe Temperatur- und Formbeständigkeit besitzt, um
das Ultraschallschweißen als Fügeverfahren einsetzen zu können. Ein Dichtring 68 ist
in einer zwischen dem Gaseintrittskanal 13 und dem Abschluß 56 am Umfassungsmantel
14 vorgesehenen Ringnut 69 angeordnet. Er dient zur Abdichtung zwischen dem Umfang
des Gasumfassungskörpers 3 und einer nicht dargestellten Ventilaufnahme, die beispielsweise
am Saugrohr der Brennkraftmaschine ausgebildet sein kann.
[0019] Zur Gasversorgung der Brennstoffeinspritzventile 2 weist die erfindungsgemäße Verteilereinrichtung
1 eine sich entlang der Verteilerlängsachse 5 erstreckende Gasversorgungsleitung 70
auf, in welcher eine sich ebenfalls entlang der Verteilerlängsachse 5 erstreckende
Versorgungsöffnung 71 ausgebildet ist. Der Querschnitt der Versorgungsöffnung 71 ist
im Ausführungsbeispiel in Form eines Kreissegmentes ausgeformt; jedoch sind auch andere
Ausbildungen des Querschnitts der Versorgungsöffnung 71, insbesondere in Form eines
Vollkreises, denkbar. Die notwendige Querschnittsfläche der Versorgungsöffnung ist
von der Anzahl der zu versorgenden Brennstoffeinspritzventile 2 und von der Menge
des benötigten Gasvolumens abhängig. Die zur Verbindung mit den Gaseintrittskanälen
13 der Brennstoffeinspritzventile 2 dienenden Verbindungsstücke 7 weisen im dargestellten
Ausführungsbeispiel einen sich senkrecht von der Wandung der Gasversorgungsleitung
70 erstreckenden und vorzugsweise um die Gaseintrittskanalachse 8 umlaufenden Halteabschnitt
72 und einen ebenfalls vorzugsweise um die Gaseintrittskanalachse 8 umlaufenden Stützabschnitt
73 auf. Der Halteabschnitt 72 dient zur Aufnahme eines im Ausführungsbeispiel im wesentlichen
hohlzylinderförmig ausgebildeten Dichtkörpers 74, der im Bereich des Halteabschnitts
72 eine Nut 75 aufweist, in welche der Halteabschnitt 72 rastend eingreift. Der Dichtkörper
74 ist vorzugsweise aus einem elastischen Material, zum Beispiel Gummi gefertigt,
und ist daher bei der Montage und Demontage elastisch verformbar.
[0020] Der Gaseintrittskanal 13 weist zumindest ein Rastelement in Form einer radialen Auswölbung
90 auf, das im Ausführungsbeispiel sägezahnförmig ausgeformt ist und sich entlang
der Gaseintrittskanalachse 8 in Richtung auf die Längsachse 9 des Brennstoffeinspritzventils
2 zunächst kontinuierlich erweitert, um sich dann abrupt zu verjüngen. Der Dichtkörper
74 weist eine korrespondierende, ringförmig umlaufende Nut 76 auf. Beim Einschieben
des vorderen Abschnitts des Gaseintrittskanals 13 in den Dichtkörper 74 rastet daher
die Auswölbung 90 ohne größeren Kraftaufwand in die Nut 76 des Dichtkörpers 74 ein,
wobei der dem Brennstoffeinspritzventil 2 zugewandte Endabschnitt 77 des Dichtkörpers
74 die Auswölbung 90 des Gaseintrittskanals 13 hinterschnappt bzw. hintergreift. Zum
Lösen der Verbindung zwischen dem Gaseintrittskanal 13 und dem Verbindungsabschnitt
7 der Verteilereinrichtung 1 ist daher eine erheblich größere Kraft erforderlich als
zum Zusammenfügen dieser Teile, so daß eine Abzugsicherung geschaffen ist. Die Abzugskraft
wird dadurch erhöht, daß der Stützabschnitt 73 den Dichtkörper 74 im Bereich der Nut
76 radial umgibt und somit einer radialen Ausdehnung des elastischen Dichtkörpers
74 in diesem Bereich entgegenwirkt. Dadurch wird die radiale Verspannung des elastischen
Dichtkörpers 74 erhöht und die Verbindung zwischen dem Dichtkörper 74 und dem Gaseintrittskanal
13 verbessert.
[0021] Die Auswölbung 90 und die Nut 76 können auch teilkreisförmig oder wellenförmig ausgebildet
sein oder in sonstigen Weise mit Radien versehen sein. Der Gaseintrittskanal 13 kann
im Bereich des Dichtkörpers 74 mehrere axial bezüglich der Gaseintrittskanalachse
8 versetzte, sägezahnförmig ausgebildete Auswölbungen 90 aufweisen, die jeweils mit
ebenfalls axial versetzten, korrespondierenden Ringnuten des Dichtkörpers 74 zusammenwirken.
Auf diese Weise kann die Abzugskraft bei Bedarf weiter erhöht werden.
[0022] An der Gasversorgungsleitung 70 ist erfindungsgemäß für jedes zu versorgende Brennstoffeinspritzventil
2 eine Buchse 78 angeformt. Vorzugsweise sind die Buchsen 78 einteilig mit der Gasversorgungsleitung
70 zum Beispiel als Kunststoffspritzteil ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar,
die Buchsen 78 getrennt von der Gasversorgungsleitung 70 herzustellen und die Gasversorgungsleitung
70 mit den Buchsen 78 nachträglich zum Beispiel durch Verschweißen zu verbinden. Die
einstückige Ausbildung hat jedoch fertigungstechnisch den Vorteil, daß die Ausbildung
der Gasversorgungsleitung 70 und der Buchsen 78 in einem einzigen Arbeitsgang durch
Verwendung einer gemeinsamen Kunststoffspritzform erfolgen kann.
[0023] Beim Aufschieben der Buchse 78 auf den Stecker 47 eines Brennstoffeinspritzventils
2 wird durch Kontaktfedern 79 ein elektrischer Kontakt mit den Kontaktstiften 48 hergestellt.
Jede Kontaktfeder 79 ist elektrisch mit einem zugehörigen Anschlußelement 80 verbunden,
das im dargestellten Ausführungsbeispiel rechtwinklig abgewinkelt ist. Dabei ist für
jeden Kontaktstift 48 des Steckers 47 in der Buchse 78 eine separate Kontaktfeder
79 und ein zugehöriges Anschlußelement 80 vorgesehen, die senkrecht zur Zeichenebene
versetzt zueinander angeordnet sind. Um das Eindringen von Spritzwasser und somit
eine Korrosion der Kontaktstifte 48 und der Kontaktfedern 79 zu verhindern, weist
jede Buchse 78 ein Dichtelement 81 auf, das die Buchse 78 gegen den Stecker 47 dichtend
abschließt.
[0024] An jedem Anschlußelement 80 der Buchse 78 sind mehrere elektrische Versorgungsleitungen
120-125 anschließbar. Die Verbindung zwischen der in Fig. 1 dargestellten elektrischen
Versorgungsleitung 120 und dem Anschlußelement 80 kann zum Beispiel durch Verlöten,
Verschweißen oder dgl. an einer Kontaktstelle 82 erfolgen. Im Ausführungsbeispiel
ist dazu eine obere Lasche 83 der Buchse 78 hochklappbar, so daß die Kontaktstelle
82 für die Kontaktierung zugänglich ist. Durch Verbinden der oberen Lasche 83 mit
einer unteren Lasche 84 kann nachfolgend eine spritzwasserdichte Abdeckung der Kontaktstelle
82 erzielt werden, um einer Korrosion an der Kontaktstelle 82 entgegenzuwirken. Alternativ
ist es auch möglich, die Verbindung der einzelnen Versorgungsleitungen 120-125 mit
der Buchse 78 durch eine Einzelader-Steckverbindung herzustellen. Zu den Buchsen 78
hin ist die Gasversorgungsleitung 70 zu einem Trägerkörper 85 verdickt, so daß sich
insgesamt eine stabile Ausbildung der Verteilereinrichtung 1 ergibt. An der Oberseite
der Wandung der Gasversorgungsleitung sind Klemmelemente 86 vorgesehen, die der Kabelführung
der elektrischen Versorgungsleitungen 120-125 dienen, wie es aus Fig. 4 im Detail
hervorgeht.
[0025] Bei der Montage der erfindungsgemäßen Verteilereinrichtung 1 an den Brennstoffeinspritzventilen
2 kommt dem Dichtkörper 74 neben der Dichtfunktion die weitere Funktion eines Toleranzausgleiches
zu. Dieser Toleranzausgleich ist erforderlich, weil der Abstand zwischen den Buchsen
78 und den Mittelachsen der Verbindungsstücke 7 einerseits und der Abstand zwischen
den Steckern 47 und den Gaseintrittskanalachsen 8 der Brennstoffeinspritzventile 2
andererseits aufgrund fertigungstechnischer Schwankungen innerhalb eines sehr geringen
Toleranzbereichs variiert. Diese Schwankungen werden durch den Dichtkörper 74 aufgrund
seiner elastischen Ausbildung ausgeglichen, so daß sich eine schwimmende Lagerung
der Gaseintrittskanäle 13 der Brennstoffeinspritzventile 2 in der erfindungsgemäßen
Verteilereinrichtung 1 ergibt. Dadurch wird die Montagefreundlichkeit erheblich verbessert
und eine automatische Montage ermöglicht.
[0026] An der Gasversorgungsleitung 70 ist ferner für jede Buchse 78 eine Betätigungseinrichtung
87 angeformt, mit welcher sich eine in Form eines Federdrahts 88 ausgebildete Verriegelungsfeder,
welche der Verriegelung der Buchse 78 an dem Stecker 47 dient, lösen läßt, worauf
anhand der Figuren 2 und 3 nachfolgend näher eingegangen wird.
[0027] Fig. 2 zeigt eine Ansicht der erfindungsgemäßen Verteilereinrichtung 1 im Bereich
eines Verbindungsstücks 7 und im Bereich einer Buchse 78 mit Blickrichtung von der
Seite des Brennstoffeinspritzventils 2.
[0028] In Fig. 2 sind die Dichtkörper 74 des Verbindungsstücks 7 der Gasversorgungsleitung
70 und das Dichtelement 81 der Buchse 78 zu erkennen. Ferner sind Ausnehmungen 89
zu erkennen, in welche die in Fig. 2 nicht dargestellten Kontaktfedern 79 einpreßbar
sind.
[0029] Erfindungsgemäß ist für jedes Brennstoffeinspritzventil 2 eine elastisch verformbare
Verriegelungsfeder vorgesehen, die in ihrem nicht deformierten Zustand die Verbindung
der Buchse 78 mit dem Stecker 47 des zugehörigen Brennstoffeinspritzventils 2 verriegelt
und in ihrem deformierten Zustand die Verbindung der Buchse 78 mit dem Stecker 47
des zugehörigen Brennstoffeinspritzventils 2 freigibt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Verriegelungsfeder als im wesentlichen U-förmig gebogener Federdraht 88 ausgebildet.
Die beiden Schenkel 100, 101 des Federdrahtes 88 erstrecken sich dabei vom Bereich
der Buchse 78 quer zur Längserstreckung der Gasversorgungsleitung 70 bis zu der zugehörigen
Betätigungseinrichtung 87. Die Betätigungseinrichtungen 87 sind an der den Buchsen
78 abgewandten Seite 102 der Gasversorgungsleitung 70 angeordnet.
[0030] Jede Betätigungseinrichtung 87 weist zwei Vorsprünge 103, 104 auf, die zur Führung
des Federdrahtes 88 jeweils mit einem aus Fig. 1 zu ersehenden Schlitz 136 versehen
sind. Der in den Schlitzen 105 der Vorsprünge 103, 104 geführte Federdraht 88 ist
in dem Bereich zwischen den Vorsprüngen 103, 104 frei zugänglich. Dabei kann der Federdraht
88 in dem Bereich zwischen den Vorsprüngen 103, 104 wie durch die Pfeile in Fig. 2
angedeutet, in Richtung auf die Buchse 78 zum Beispiel durch Einwirken einer manuellen
Betätigungskraft verschoben werden. Die Lage des Federdrahtes 88 in seiner verschobenen
Position ist durch eine strichpunktierte Linienführung in Fig. 2 dargestellt. Die
Enden 105 und 106 der Schenkel 100, 101 des U-förmig gebogenen Federdrahtes 88 gleiten
dabei an jeweils einer schräg nach außen weisenden Schrägfläche 107, 108 der Buchse
78 entlang. Zur Verdeutlichung sind die Schenkel des verschobenen Federdrahtes 88'
mit den Bezugszeichen 100' und 101' bezeichnet, während die Enden der Schenkel in
ihrer verschobenen Position mit dem Bezugszeichen 105' und 106' bezeichnet sind. Durch
das Verschieben des Federdrahtes 88 werden die Enden 105, 106 der Schenkel 100, 101,
wie durch die Pfeile in Fig. 2 angedeutet, nach außen verschoben, so daß die Schenkel
100, 101 des Federdrahtes 88 aufgespreizt werden. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, verdeckt
jeweils einer der Schenkel 100, 101 eine der beiden im seitlichen Bereich der Buchse
78 angeordneten Führungsnuten 109, 113, die sich senkrecht zur Zeichenebene erstrecken,
in der mit unterbrochener Linienführung dargestellten Grundposition des Federdrahtes
88. Dagegen werden die Schenkel 100', 101' in der in Fig. 2 mit strichpunktierter
Linienführung dargestellten verschobenen Position des Federdrahtes 88' soweit aufgespreizt,
daß sie die Führungsnuten 109, 113 freigeben.
[0031] Fig. 3 zeigt in einer teilweise geschnittenen, schematischen Darstellung ein Brennstoffeinspritzventil
2, das im wesentlichen baugleich mit dem in Fig. 1 dargestellten Brennstoffeinspritzventil
2 ist. Der in Fig. 3 nicht geschnitten dargestellte Stecker 47 weist an jedem seiner
Seitenbereiche 110 eine Führungsnase 111 auf, die beim Zusammenfügen des Steckers
47 mit der Buchse 78 der erfindungsgemäßen Verteilereinrichtung 1 in jeweils eine
der Führungsnuten 109, 113 eindringt. Dabei kann die Führungsnase 111 eine abgeschrägte
Stirnfläche 112 aufweisen, die die Schenkel 100, 101 des Federdrahtes 88 beim Zusammenfügen
von Stecker 47 und Buchse 78 auseinanderschiebt, so daß der Federdraht 88 bei der
Montage nicht betätigt werden muß. Im zusammengefügten Zustand hintergreift jeweils
eine in den Führungsnuten 109, 113 geführte Führungsnase 111 einen der Schenkel 100,
101 des Federdrahtes 88, so daß der Federdraht 88 in seinem in Fig. 2 mit unterbrochener
Linienführung dargestellten nicht deformierten Zustand die Verbindung der Buchse 78
mit dem Stecker 47 verriegelt. Wird der Federdraht 88 in seinen in Fig. 2 mit strichpunktierter
Linienführung dargestellten deformierten Zustand verschoben, indem auf den Federdraht
88 im Bereich zwischen den Vorsprüngen 103, 104 eine Betätigungskraft ausgeübt wird,
so geben die entsprechend verschobenen Schenkel 100', 101' die Führungsnuten 109,
113 frei, so daß die Buchse 78 von dem Stecker 47 lösbar ist.
[0032] Die Anordnung der Betätigungseinrichtung 87 auf der den Buchsen 78 abgewandten Seite
102 der Gasversorgungsleitung 70 hat den Vorteil, daß die Zugänglichkeit der Betätigungseinrichtung
87 durch das Brennstoffeinspritzventil 2 nicht behindert wird. Ferner ergibt sich
eine besonders platzsparende Gesamtanordnung. Zugleich bietet die erfindungsgemäße
Anordnung der Betätigungseinrichtung 87 den Vorteil, daß diese in unmittelbarer Nähe
des Gaseintrittskanals 13 bzw. des Dichtkörpers 74 des Verbindungsstücks 7 angeordnet
ist. Daher kann die erfindungsgemäß ausgebildete Verteilereinrichtung 1 mit einem
einzigen Handgriff von dem Brennstoffeinspritzventil 2 gelöst werden, indem einerseits
der Federdraht 88 im Bereich der Betätigungseinrichtung 87, wie in Fig. 2 dargestellt,
verschoben wird und andererseits der Endabschnitt 77 des Dichtkörpers 74 so deformiert
wird, daß sich der Gaseintrittskanal 13 aus dem Dichtkörper 74 herausziehen läßt.
Der Dichtkörper 74 ist dabei in dem Halteabschnitt 72 eingeknöpft. Nach der Montage
an dem Brennstoffeinspritzventil 2 hält der Endabschnitt 77 den Wulst 90 und die Verbindung
ist ohne weiteres wieder lösbar.
[0033] Es ist selbstverständlich auch denkbar, daß der Dichtkörper 74 mit dem Gaseintrittskanal
13 fest und mit dem Verbindungsstück 7 mittels einer Rastverbindung verbunden ist.
[0034] Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Verteilereinrichtung 1 mit
Blickrichtung auf die den Brennstoffeinspritzventilen 2 abgewandte Seite in einer
auszugsweisen Darstellung. Zu erkennen sind die Buchsen 78.1 und 78.2, die an der
Gasversorgungsleitung 70 angeformt sind. Zugeordnete Betätigungseinrichtungen 87.1
und 87.2 befinden sich jeweils an der gegenüberliegenden Seite der Gasversorgungsleitung
70. Die Anzahl der Buchsen 78.1, 78.2 und die Anzahl der Verbindungsstücke 7.1, 7.2
entspricht der Anzahl der an der Brennkraftmaschine vorzusehenden Brennstoffeinspritzventile
2. Die Gasversorgungsleitung 70 ist am linken Rand der Zeichnung soweit verlängert,
daß sämtliche Brennstoffeinspritzventile 2 erreicht werden. Für das vorliegende Ausführungsbeispiel
wird davon ausgegangen, daß insgesamt vier Brennstoffeinspritzventile 2 vorgesehen
sind. Jedoch sind aus Vereinfachungsgründen lediglich zwei Buchsen 78.1 und 78.2 und
zwei Verbindungsstücke 7.1 und 7.2 dargestellt.
[0035] Die Ausführungsform der Buchsen 78.1 und 78.2 ist gegenüber dem in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel insofern modifiziert, als die Kontaktierung der Anschlußelemente
80 mit den elektrischen Versorgungsleitungen 120 bis 125 nicht seitlich, sondern von
oben erfolgt. Ferner sind die Buchsen 78 an der Gasversorgungsleitung 70 unmittelbar
ohne Zwischenfügung eines Trägerkörpers (85 in Fig. 1) angeformt.
[0036] Zu jeder Buchse 78.1, 78.2 führt jeweils eine separate elektrische Versorgungsleitung
120 bis 124. Die elektrischen Versorgungsleitungen 120 bis 124 sind in an der Oberseite
der Gasversorgungsleitung 70 angeformten Klemmelementen 86.1 bis 86.3 geführt. Die
Klemmelemente 86.1 bis 86.3 erlauben ein flexibles und schnelles Verlegen der elektrischen
Versorgungsleitungen 120 bis 124. Sämtliche Buchsen 78.1, 78.2 sind mit einer gemeinsamen
elektrischen Versorgungsleitung 125 verbunden, welche z.B. die Masseleitung bildet.
Entsprechend sind zu den einzelnen Buchsen 78.1, 78.2 geführte Abzweigeleitungen 126
und 127 mit der gemeinsamen elektrischen Versorgungsleitung 125 an Kontaktstellen
128, 129 zum Beispiel durch Verlöten oder Verschweißen verbunden. Entsprechend einer
erfindungsgemäßen Weiterbildung können die Leitungen an Abzweigungsstellen 135.1,
135.2 in wannenförmige Elemente, vorzugsweise Aufnahmen 130.1 und 130.2, eingelegt
sein, die nach dem Herstellen der elektrischen Kontaktierung mit einem aushärtenden
Kunstharz ausgegossen werden. Dadurch wird gleichzeitig eine mechanische Fixierung
und eine elektrische Isolierung erreicht.
[0037] Die in Fig. 4 dargestellte flexible Arretierung der elektrischen Versorgungsleitungen
120 bis 125 dient gleichzeitig dem Toleranzausgleich, so daß einer Beschädigung der
elektrischen Versorgungsleitungen 120 bis 125, die durch eine starre Fixierung hervorgerufen
werden könnte, entgegengewirkt wird. Die Führung der elektrischen Versorgungsleitungen
120 bis 125 kann aber auch in anderer Weise erfolgen. Beispielsweise können z.B. auf
einer Folie aufgebrachte, flexible Leiterbahnen vorgesehen sein oder die elektrischen
Versorgungsleitungen können in die Wandung der Gasversorgungsleitung 70 eingegossen
sein.
[0038] An ihrem offenen Ende 131 weist die Gasversorgungsleitung 70 einen Anschlußstutzen
132 auf, über welchen der Gasversorgungsleitung 70 das Gasmedium, z.B. gefilterte
Luft, zugeführt wird. Die elektrischen Versorgungsleitungen 120 bis 125 können zu
einem Kabelschwanz 133 zusammengefaßt und einem gemeinsamen Gerätestecker 134 zugeführt
sein. Der Gerätestecker 134 ist z.B. in ein elektrisches Steuergerät zur Ansteuerung
der Brennstoffeinspritzventile 2 einsteckbar.
[0039] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. So
kann die elastisch deformierbare Verriegelungsfeder auch in anderer Weise zum Beispiel
durch eine Blattfeder oder ein flexibles Kunststoffteil realisiert werden. Ferner
kann eine Vielzahl anderer, bekannter Stecker- und Buchsenformen im Rahmen der vorliegenden
Erfindung zur Anwendung kommen.
1. Verteilereinrichtung für Brennstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen zur Gasversorgung
und zur elektrischen Kontaktierung von wenigstens zwei der Einspritzung eines Brennstoff-Gas-Gemisches
dienenden Brennstoffeinspritzventilen (2) mit einer Gasversorgungsleitung (70) zur
gemeinsamen Gasversorgung der Brennstoffeinspritzventile, die eine Versorgungsöffnung
(71) und eine der Anzahl der Brennstoffeinspritzventile entsprechende Anzahl von Verbindungsstücken
zur Verbindung der Versorgungsöffnung mit Gaseintrittskanälen (13) der Brennstoffeinspritzventile
aufweist, und
mit einer der Anzahl der Brennstoffeinspritzventile entsprechenden Anzahl von entlang
der Gasversorgungsleitung angeordneten Buchsen (78) welche mit an den Brennstoffeinspritzventilen
vorgesehenen Steckern (47) zur elektrischen Kontaktierung der Brennstoffeinspritzventile
zusammenwirken,
dadurch gekennzeichnet,
daß für jede Buchse (78) eine Verriegelungsfeder (88) vorgesehen ist, um die Verbindung
der Buchse (78) mit dem Stecker (47) des zugehörigen Brennstoffeinspritzventils (2)
zu verriegeln, und
daß an der den Buchsen (78) abgewandten Seite (102) der Gasversorgungsleitung (70) jeweils
eine Betätigungseinrichtung (87) zum Lösen der Verriegelungsfeder (88) vorgesehen
ist, und sich jede Verriegelungsfeder (88) quer zur Längserstreckung der Gasversorgungsleitung
(70) bis zu der zugehörigen Betätigungseinrichtung (87) erstreckt.
2. Verteilereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsfedern jeweils als ein im wesentlichen U-förmig ausgeformter Federdraht
(88) ausgebildet sind und die Buchsen (78) im Bereich der Enden (105, 106) des Federdrahtes
(88) Schrägflächen (107, 108) aufweisen, die so angeordnet sind, daß die Schenkel
(100, 101) des U-förmig ausgeformten Federdrahtes (88) aufgespreizt werden, wenn der
Federdraht (88) so gegenüber den Buchsen (78) verschoben wird, daß dessen Enden (105,
106) an den Schrägflächen (107, 108) entlanggleiten.
3. Verteilereinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß an jeder Buchse (78) zumindest eine Führungsnut (109, 113) vorgesehen ist, welche
eine an dem Stecker (47) des zugeordneten Brennstoffeinspritzventils (2) vorgesehene
Führungsnase (111) aufnimmt, und daß der Federdraht (88) in einem nicht deformierten
Zustand (88) die Führungsnut (109, 113) verschließt und in einem deformierten Zustand
(88') die Führungsnut (109, 113) freigibt.
4. Verteilereinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Schenkel (100, 101) des U-förmig ausgeformten Federdrahtes (88) jeweils eine
Führungsnut (109, 113) zugeordnet ist.
5. Verteilereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungseinrichtung (87) zwei an der Gasversorgungsleitung (70) angeordnete
Vorsprünge (103, 104) aufweist, in welchen der Federdraht (88) so geführt ist, daß
dieser im Bereich zwischen den Vorsprüngen (103, 104) mit Abstand zur Gasversorgungsleitung
(70) verläuft.
6. Verteilereinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (103, 104) jeweils einen Schlitz (105) zur Führung des Federdrahtes
(88) aufweisen.
7. Verteilereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstücke (7) jeweils einen Dichtkörper (74) aus einem elastischen Material
aufweisen, die die Gaseintrittskanäle (13) nach Einsetzen in die Verbindungsstücke
(7) zumindest teilweise radial umschließen.
8. Verteilereinrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtkörper (74) jeweils eine Nut (76) aufweisen, in welche jeweils eine radiale
Auswölbung (90) der Gaseintrittskanäle (13) beim Einsetzen in die Verbindungsstücke
(7) einrastet.
9. Verteilereinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswölbungen (90) sägezahnförmig ausgebildet sind.
10. Verteilereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Wandung der Gasversorgungsleitung (70) außenseitig Klemmelemente (86) vorgesehen
sind, welche mit den Buchsen (78) verbundene elektrische Versorgungsleitungen (120-125)
aufnehmen.
11. Verteilereinrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine der elektrischen Versorgungsleitungen (125) an Abzweigungsstellen
(135) zu sämtlichen Buchsen (78) verzweigt und an den Abzweigungsstellen (135) wannenförmige
Elemente (130) an der Verteilereinrichtung (1) angeformt sind, welche an den Abzweigungsstellen
(135) ausgebildete Kontaktstellen (128, 129) aufnehmen und mit einem aushärtenden
Kunstharz so ausgegossen sind, daß die Kontaktstellen (128, 129) elektrisch isoliert
sind.
12. Verteilereinrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrischen Versorgungsleitungen (120-125) an einem Ende der Verteilereinrichtung
(1) zu einem Kabelschwanz (133) zusammengefaßt und an einem gemeinsamen Stecker (134)
angeschlossen sind.
13. Verteilereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gasversorgungsleitung (70) ein offenes Ende (131) mit einem Anschlußstutzen (132)
aufweist, während das gegenüberliegende Ende der Gasversorgungsleitung (70) verschlossen
ist.
1. Distributor device for fuel injection systems of internal combustion engines for the
gas supply and for the electrical contacting of at least two fuel injection valves
(2) serving for injecting a fuel/gas mixture, with a gas supply line (70) for the
joint supply of gas to the fuel injection valves, which has a supply orifice (71)
and a number, corresponding to the number of fuel injection valves, of connection
pieces for connecting the supply orifice to gas inlet ducts (13) of the fuel injection
valves, and with a number, corresponding to the number of fuel injection valves, of
bushes (78) which are arranged along the gas supply line and which cooperate with
plugs (47), provided on the fuel injection valves, for the electrical contacting of
the fuel injection valves, characterized in that an interlocking spring (88) is provided for each bush (78), in order to interlock
the connection of the bush (78) to the plug (47) of the associated fuel injection
valve (2), and in that an actuating device (87) for releasing the interlocking spring (88) is provided in
each case on that side (102) of the gas supply line (70) which faces away from the
bushes (78), and each interlocking spring (88) extends transversely to the longitudinal
extent of the gas supply line (70) as far as the associated actuating device (87).
2. Distributor device according to Claim 1, characterized in that the interlocking springs are each designed as a spring wire (88) shaped in an essentially
U-shaped manner, and the bushes (78) have, in the region of the ends (105, 106) of
the spring wire (88), oblique faces (107, 108) which are arranged in such a way that
the legs (100, 101) of the spring wire (88) shaped in a U-shaped manner are spread
apart when the spring wire (88) is displaced relative to the bushes (78) in such a
way that its ends (105, 106) slide along on the oblique faces (107, 108).
3. Distributor device according to Claim 2, characterized in that, on each bush (78), at least one guide groove (109, 113) is provided, which receives
a guide nose (111) provided on the plug (47) of the associated fuel injection valve
(2), and in that the spring wire (88), in a non-deformed state (88), closes the guide groove (109,
113) and, in a deformed state (88'), opens the guide groove (109, 113).
4. Distributor device according to Claim 3, characterized in that each leg (100, 101) of the spring wire (88) shaped in a U-shaped manner is assigned
in each case a guide groove (109, 113).
5. Distributor device according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the actuating device (87) has two projections (103, 104) which are arranged on the
gas supply line (70) and in which the spring wire (88) is guided in such a way that
the latter runs at a distance from the gas supply line (70) in the region between
the projections (103, 104).
6. Distributor device according to Claim 5, characterized in that the projections (103, 104) each have a slot (105) for guiding the spring wire (88).
7. Distributor device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the connection pieces (7) each have a sealing body (74) consisting of an elastic
material, said sealing bodies radially surrounding the gas inlet ducts (13) at least
partially after insertion into the connection pieces (7).
8. Distributor device according to Claim 7, characterized in that the sealing bodies (74) each have a groove (76), into which engages in each case
a radial protuberance (90) of the gas inlet ducts (13) during insertion into the connection
pieces (7).
9. Distributor device according to Claim 8, characterized in that the protuberances (90) are of sawtooth-shaped design.
10. Distributor device according to one of Claims 1 to 9, characterized in that clamping elements (86) are provided on the wall of the gas supply line (70) on the
outside and receive electrical supply lines (120-125) connected to the bushes (78).
11. Distributor device according to Claim 10, characterized in that at least one of the electrical supply lines (125) branches off to all the bushes
(78) at branching-off points (135) and, at the branching-off points (135), trough-shaped
elements (130) are integrally formed on the distributor device (1), said elements
receiving contact points (128, 129) formed at the branching-off points (135) and being
filled with a curing synthetic resin in such a way that the contact points (128, 129)
are electrically insulated.
12. Distributor device according to Claim 10 or 11, characterized in that the electrical supply lines (120-125) are combined at one end of the distributor
device (1) into a cable harness (133) and are connected to a common plug (134).
13. Distributor device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the gas supply line (70) has an open end (131) with a connection piece (132), whilst
the opposite end of the gas supply line (70) is closed.
1. Installation de distribution pour des installations d'injection de carburant dans
des moteurs à combustion interne pour l'alimentation en gaz et le branchement électrique
d'au moins deux injecteurs de carburant (2) servant à injecter un mélange carburant/gaz,
comprenant une conduite d'alimentation en gaz 70 pour assurer l'alimentation en gaz
commune des injecteurs de carburant, cette conduite ayant une ouverture d'alimentation
(71) et un nombre de pièces de liaison correspondant au nombre d'injecteurs de carburant,
ces pièces de liaison servant à réaliser la liaison entre l'orifice d'alimentation
et les canaux d'entrée de gaz (13) des injecteurs de carburant, et
un nombre de douilles (78) correspondant au nombre des injecteurs de carburant, ces
douilles étant réparties le long de la conduite d'alimentation en gaz pour coopérer
avec des connecteurs (47) prévus sur les injecteurs de carburant pour assurer le branchement
électrique des injecteurs de carburant,
caractérisée en ce que
un ressort de verrouillage (88) est prévu pour chaque douille (78) pour verrouiller
la liaison entre la douille 78 et le connecteur (47) de l'injecteur de carburant (2)
correspondant, et
sur le côté (102) de la conduite d'alimentation en gaz 70 à l'opposé de la douille
(78), il est prévu une installation d'actionnement (87) pour ouvrir le ressort de
verrouillage (88) et chaque ressort de verrouillage (88) s'étend transversalement
à la direction longitudinale de la conduite d'alimentation de gaz (70) jusqu'au niveau
de l'installation d'actionnement (87) correspondante.
2. Installation de distribution selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les ressorts de verrouillage sont réalisés chaque fois sous la forme d'un ressort
en fil (88) essentiellement en U et les douilles (78) comportent au niveau des extrémités
(105, 106) du ressort (88), des surfaces en biais (107, 108) pour permettre d'écarter
les branches (100, 101) du ressort (88) en forme de U lorsque le ressort (88) est
glissé par rapport à la douille (78) pour que ses extrémités (105, 106) glissent le
long des surfaces inclinées (107, 108).
3. Installation de distribution selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
chaque douille (78) comporte au moins une rainure de guidage (109, 113) recevant un
bec de guidage (111) prévu sur le connecteur (47) de l'injecteur de carburant (2)
associé et
le ressort en forme de fil (88) ferme la rainure de guidage (109, 113) lorsqu'il est
à l'état non déformé (88) alors qu'il libère la rainure de guidage (109, 113) lorsqu'il
est à l'état déformé (88').
4. Installation de distribution selon la revendication 3,
caractérisée en ce qu'
une rainure de guidage (109, 113) est associée à chaque branche (100, 101) du ressort
en fil de fer (88) en forme de U.
5. Installation de distribution selon l'une quelconque des revendications 2 à 4,
caractérisée en ce que
l'installation d'actionnement (87) comporte deux parties en saillie (103, 104) prévues
sur la conduite d'alimentation en gaz (70), ces parties en saillie guident le ressort
en fil de fer (88) pour que celui-ci passe dans la zone comprise entre les parties
en saillie (103, 104) en laissant un intervalle par rapport à la conduite d'alimentation
en gaz (70).
6. Installation de distribution selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
les parties en saillie (103, 104) ont chacune une fente (136) pour guider le ressort
en fil de fer (88).
7. Installation de distribution selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
les pièces de liaison (7) ont chacune un organe d'étanchéité (74) en matière élastique
entourant chaque canal d'entrée de gaz (13) au moins partiellement dans la direction
radiale après mise en place dans la pièce de liaison (7).
8. Installation de distribution selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
les organes d'étanchéité (74) ont chacun une rainure (76) dans laquelle s'accroche
un bossage radial (90) respectif des canaux d'entrée de gaz (13) lors de leur mise
en place dans la pièce de liaison (7).
9. Installation de distribution selon la revendication 8,
caractérisée en ce que
les parties bombées (90) ont une forme de dent de scie.
10. Installation de distribution selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que
la paroi de la conduite d'alimentation en gaz (70) comporte extérieurement des pinces
(86) recevant les lignes d'alimentation électriques (120-125) reliées aux douilles
(78).
11. Installation de distribution selon la revendication 10,
caractérisée en ce qu'
au moins l'une des lignes d'alimentation électriques (125) présente des dérivations
vers toutes les douilles (78) au niveau des points de dérivation (135) où sont formés
des éléments (130) en cuvette sur l'installation de distribution (1) qui reçoivent
les points de contact (128, 129) réalisés sur les points de dérivation (135) et ces
cuvettes sont remplies de résine durcissable pour isoler électriquement les points
de contact (128, 129).
12. Installation de distribution selon l'une quelconque des revendications 10 ou 11,
caractérisée en ce que
les lignes d'alimentation électriques (120-125) sont regroupées à une extrémité de
l'installation de distribution (1) pour former un faisceau de câbles (133) relié à
un connecteur commun (134).
13. Installation de distribution selon l'une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisée en ce que
la conduite d'alimentation en gaz (70) comporte une extrémité ouverte (131) avec un
ajutage de raccordement (132) alors que l'extrémité opposée de la conduite d'alimentation
en gaz (70) est fermée.