[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Tablar zur Aufnahme von auf einer Arbeitsplatte
eines Möbelstückes, insbesondere eines Küchenschrankes abgestellten Küchenmaschinen,
das mittels einer Schienenführung nach Art einer Schubladenführung verschiebbar gelagert
ist, wobei die Schienenführung mindestens ein Paar feststehender Korpusschienen und
mindestens ein Paar mit dem Tablar verbundener Auszugschienen aufweist.
[0002] Solche Tablare sind an sich bekannt, sie werden in der Regel in einen Möbelkorpus
eingebaut. Moderne Küchenmaschinen und insbesondere Kaffeemaschinen werden immer größer
und leistungsfähiger und damit schwerer. Kaffeemaschinen werden auf der Arbeitsplatte
eines Küchenschrankes abgestellt. Solche Küchenschränke sind meist zweiteilig, sie
bestehen aus dem Unterteil mit der Arbeitsplatte und einem mit Abstand darüber angeordneten
Hängeteil. Der Abstand zwischen Arbeitsplatte und Hängeteil ist in der Regel nicht
viel größer als die Höhe moderner, leistungsfähiger Kaffeemaschinen, die mit Wasser
und Kaffeebohnen von oben her beschickt werden müssen. Diese Beschickungsöffnungen
sind nun wegen der hier vorhandenen Höhenverhältnisse in den meisten Fällen nicht
mehr zugänglich, so daß die Küchenmaschine auf der Arbeitsplatte weit nach vorne genommen
werden muß, um Zugang zu den erwähnten Beschickungsöffnungen zu haben. Diese modernen
Kaffeemaschinen haben aber ein beachtliches Gewicht, das bis zu 15 kg betragen kann,
das von der Hausfrau nicht so ohne weiteres manipulierbar ist. Solche Kaffeemaschinen
werden daher auf verschiebbare Tablare gestellt, damit sie ohne besonderen Kraftaufwand
auf der Arbeitsplatte verschoben werden können. Die feststehenden Schienen müssen
aber an der Arbeitsplatte festgelegt sein, damit das Tablar beim Vorziehen der Maschine
nicht kippt. Die Arbeitsplatten bei modernen Küchenmöbeln sind in der Regel oft aus
kostspieligen Materialien gefertigt, und es ist daher unerwünscht, daß diese Arbeitsplatten
zur Aufnahme von Befestigern angebohrt werden.
[0003] Aus der US-PS 5 083 848 ist eine Ausziehführung bekannt, die ein feststehendes Korpusschienenpaar
und ein daran verschiebbar gelagertes Auszugschienenpaar aufweist. Das Auszugschienenpaar
trägt einen tableauartigen Boden und einen diesen Boden umgebenden, gitterartig ausgebildeten
Rand. Die beiden Korpusschienen sind an ihrem vorderen und hinteren Ende über Querholme
miteinander verbunden, wobei im mittleren Abschnitt des hinteren Querholmes eine nach
hinten auskragende Lasche vorgesehen ist. Diese Ausziehführung soll ohne Beiziehung
von Werkzeugen montiert werden können. Dazu dient ein gefederter Spreizstab, der innerhalb
eines Schrankes vertikal stehend angeordnet wird und der mit seinem unteren Ende sich
auf der erwähnten, nach hinten auskragenden Lasche abstützt. Durch die Anordnung dieses
Spreizstabes kann nicht nur die Tiefe des Schrankes nicht voll ausgenützt werden,
die Auszugsvorrichtung ist hier ausschließlich reibungsschlüssig festgehalten, was
aus Gründen der Sicherheit nicht als ausreichend angesehen werden kann, weswegen eine
solche Befestigungsart auch keinen Eingang in die Praxis gefunden hat.
[0004] Des weiteren ist hier noch die Auszieheinrichtung nach der US-PS 2 946 458 zu erwähnen.
Als feststehende Führung dient hier ein horizontaler, umfangsgeschlossener, rechteckiger
Rohrrahmen, der in seinen Eckbereichen Saugnäpfe trägt, die ihn an einem Schrankboden
festhalten. Darüberhinaus ist der hintere horizontale Schenkel des Rohrrahmens von
einem U-förmigen Halter übergriffen, der mit dem Schrankboden verschraubt ist. Dieser
Halter soll verhindern, daß der Rahmen kippt, wenn der evtl. schwer belastete Korb
nach vorne ausgezogen ist.
[0005] Von diesem Stand der Technik geht die Erfindung aus und sie zielt darauf ab, ein
Tablar der gegenständlichen Art so auszubilden, daß es auf der Arbeitsplatte eines
Küchenschrankes festlegbar ist, ohne daß zu diesem Zweck diese Arbeitsplatte zur Aufnahme
von Befestigungsmitteln angebohrt werden muß. Darüberhinaus soll das Tablar ohne besonderen
Aufwand von der Arbeitsplatte des Küchenschrankes abgenommen werden können, vor allem,
um die Arbeitsplatte zu reinigen. In einer zweckmäßigen und weiteren Ausgestaltung
der Erfindung soll diese Abnahme bzw. die Montage ohne Beiziehung von Werkzeugen möglich
sein. Primär aber ist Aufgabe der Erfindung, die kostspielige Arbeitsplatte nicht
mit Einschnitten und Bohrungen zu versehen. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch,
- daß zumindest an einem der rückseitigen Enden der feststehenden Korpusschienen oder
- daß an einem diese Korpusschienen verbindenden Quersteg mindestens eine nach hinten
gerichtete Lasche vorgesehen ist, wobei diese Lasche im rückseitigen Bereich der Schienenführung
liegt, und
- die Lasche mindestens eine Bohrung zur Aufnahme eines Befestigers oder Halters aufweist
- oder Hinterschneidungen und Auskragungen besitzt, die mit einem dazu korrespondierend
ausgebildeten und wandseitig festzulegenden Beschlag formschlüssig verbindbar sind.
[0006] Um die Erfindung zu veranschaulichen, werden Ausführungsbeispiele derselben anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Küchenmöbel mit einer Kaffeemaschine in Ansicht;
- Fig. 2
- das Tablar bei abgenommener Frontleiste von vorne gesehen;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die feststehenden Korpusschienen;
- die Fig. 4 und 5
- die Auszugschiene in Seitensicht und in Ansicht;
- Fig. 6
- das festgelegte Tablar im Längsschnitt;
- die Fig. 7, 8 und 9
- veranschaulichen weitere Ausführungsvarianten der Erfindung, bei welchen die feststehenden
Korpusschienen mittels eines Quersteges miteinander verbunden sind;
- die Fig. 10, 11 und 12
- Seitensicht, Draufsicht und Ansicht einer Kugelführung in der erfindungsgemäßen Ausgestaltung;
- Fig. 13
- ein Detail;
- die Fig. 14, 15 und 16
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines Beschlages zur Festlegung der Korpusschienen
im Schnitt, in Ansicht und in Seitensicht;
- die Fig. 17 und 18
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines Beschlages in Seitensicht und Draufsicht;
- die Fig. 19 und 20
- je ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Beschlages, zum Teil bzw. zur Gänze geschnitten;
- die Fig. 21 und 22
- ein Ausführungsbeispiel eines weiteren Beschlages in Seitensicht und Draufsicht;
- die Fig. 23 und 24
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Beschlages in Seitensicht (geschnitten und
in Draufsicht);
- die Fig. 25 und 26
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Beschlages in Seitensicht und Draufsicht;
- Fig. 27
- ein Tablar bei abgenommener Frontseite von vorne gesehen, ausgestattet mit Kugelführungen;
- die Fig. 28 und 29
- eine weitere Ausführungsform eines Beschlages in Seitensicht und Ansicht und
- die Fig. 30 und 31
- ein letztes Ausführungsbeispiel.
[0007] Die Abbildungen haben unterschiedliche Maßstäbe.
[0008] Fig. 1 veranschaulicht die Ansicht einer Kücheneinrichtung mit einem einen Unterteil
1 und einen Hängeteil 2 aufweisenden Küchenschrank 3. Der Unterteil 1 trägt als oberen
Abschluß eine Arbeitsplatte 4, auf der ein rechtwinkelig zur Zeichenebene nach Fig.
1 verschiebbares Tablar 5 angeordnet ist, auf welchem eine leistungsfähige, großvolumige,
moderne Kaffeemaschine 6 mit relativ hohem Gewicht steht, die mittels des erwähnten
verschiebbaren Tablars 5 nach vorne gezogen werden kann, damit ihre oben liegenden
Beschickungsöffnungen für Wasser und Kaffeebohnen zugänglich sind.
[0009] Dieses Tablar 5 ist in Fig. 2 in Ansicht dargestellt, wobei die Frontblende weggenommen
ist. Dieses ausziehbare bzw. verschiebbare Tablar besitzt ein Paar im Querschnitt
U-förmige, feststehende Korpusschienen 7 mit stirnseitig angeordneten Stützrollen
8, wobei die beiden feststehenden Korpusschienen 7 durch zwei Querstege 9 und 10 miteinander
starr zu einer Einheit verbunden sind. An diesen feststehenden Schienen 7 sind Auszugsschienen
11 mit L-förmigem Querschnitt und rückseitig angeordneten Laufrollen 12 in herkömmlicher
Weise verschiebbar gelagert. Es handelt sich im Grunde um eine einfache Schubkastenführung.
An den Außenseiten dieser L-förmigen Auszugsschienen 11 sind nach oben gerichtete,
winkelförmige Befestigungslaschen 13 festgelegt, an welchen das Auflagebrett 14 des
Tablars 5 festgeschraubt ist.
[0010] An der rückseitigen Kante des hinteren Querholmes 10 sind paarweise Laschen 15 angeordnet,
die hier einen nach oben gerichteten, vertikalen Abschnitt 16 und einen zum Quersteg
10 führenden, schrägstehenden Abschnitt 17 aufweisen, wobei dieser schrägstehende
Abschnitt 17 mit der Horizontalen einen Winkel von ca. 45 ° einschließt. In diesem
schrägstehenden Abschnitt 17 der Lasche 15 ist eine Bohrung 18 vorgesehen zur Aufnahme
eines Befestigers. Die Lasche 15 ist in der Weise gestaltet, daß ihr vertikaler Abschnitt
16 hinter dem rückseitigen Ende der feststehenden Schiene 7 liegt (Fig. 6).
[0011] Fig. 6 zeigt nun, wie dieses Tablar 5 auf der Arbeitsplatte 4 festgelegt ist: Die
Lasche 15 liegt mit ihrem vertikalen Abschnitt 16 an der Verkleidung 19 der Wand 20
der Küche an, und im Scheitel des von dieser Wand 20 und der Arbeitsplatte 4 eingeschlossenen
Winkels ist der Befestiger 21 angeordnet.
[0012] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel (Fig. 3) sind am rückseitigen Quersteg zwei Laschen
15 vorgesehen. Es ist denkbar, über die Länge des Quersteges 10 eine einzige Lasche
anzuordnen und in dieser einzigen Lasche mehrere Bohrungen für die Aufnahme eines
Befestigers auszusparen.
[0013] Als zusätzliche Kippsicherung kann am Quersteg 10 mindestens eine sich in dessen
Ebene nach hinten erstreckende weitere Lasche 22 vorgesehen sein, die den vertikalen
Abschnitt 16 der ersten Lasche 15 nach hinten überragt. Diese zweite Lasche 22 ragt
dann bei ordnungsgemäßer Montage des Tablars 5 unter die Unterkante der Verkleidung
20 und verhindert das Kippen des vorgezogenen Tablars, falls die Schraube 21 nicht
hinreichend fest eingesetzt sein sollte oder sich gelockert hat.
[0014] Um die unterhalb des Tablars 5 liegende Fläche der Arbeitsplatte 4 zugänglich zu
machen, beispielsweise zu Reinigungs- oder Pflegearbeiten, kann zwischen der Lasche
15 und dem Quersteg 10 ein Scharnier 23 vorgesehen sein, dessen Achse sich quer zur
Verschieberichtung des Tablars 5 erstreckt, also in Fig. 8 rechtwinkelig zur Zeichenebene
steht. Dadurch ist es möglich, das Tablar 5 hochzuschwenken (Pfeil 24), so daß die
darunter liegende Fläche der Arbeitsplatte 4 zugänglich wird.
[0015] Anstelle einer einfachen Schienenführung mit Rollen, wie vorstehend beschrieben,
kann auch eine mehrteilige Schienenführung eingesetzt werden, beispielsweise ein Differential-
oder ein Teleskopauszug. Anstelle von frei drehbaren Lauf- und Stützrollen 8 und 12
können als Wälzkörper Kugeln (Kugelführungen) oder Schienenführungen mit Laufwagen
vorgesehen sein, bei welchen die lastübertragenden zylindrischen Rollen in Laufwagen
gelagert sind. Anstelle von einzelnen Querstegen 9 und 10, wie in Fig. 3 gezeigt,
kann zur Verbindung der beiden paarweise angeordneten feststehenden Korpusschienen
7 auch eine einheitliche Platte verwendet werden.
[0016] Es ist auch noch das Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 zu erwähnen, wo die Lasche 15
mit der Bohrung 18 im Bereich des hinteren Endes der Schienen 7 liegt, die Anordnung
aber so getroffen ist, daß die rückseitige Kante der Lasche 15 das rückseitige Ende
der feststehenden Schiene 7 nicht überragt. Bei der Montage wird dann diese rückseitige
Kante bzw. das rückseitige Ende der feststehenden Schiene 7 unmittelbar an der Verkleidung
19 der Rückwand 20 anliegen.
[0017] Bei Schienenführungen, bei welchen die feststehende Korpusschiene 7 und die Auszugschiene
11 fabriksseitig miteinander verbunden werden, wie dies bei Kugelführungen oder Laufwagenführungen
der Fall ist, müssen die feststehenden Schienen eines Schienenpaares nicht über einen
zusätzlichen Quersteg 10 verbunden sein. Hier wird der erforderliche Zusammenhalt
durch das mit den Auszugschienen 11 verbundene Tablar erreicht. Eine solche kugelgeführte
Schienenführung zeigen die Fig. 10, 11 und 12. Bei der hier beschriebenen Anwendung
wird die kugelgeführte Schienenführung sozusagen liegend verwendet, wie dies aus den
Zeichnungen hervorgeht. Die Schiene, die üblicherweise als Korpusschiene dient und
die an einer vertikalen Möbelwand festgelegt wird, liegt hier auf der horizontalen
Arbeitsplatte 4 auf. In diesem Fall kann die Lasche 15 direkt an der feststehenden
Schiene 7 angeordnet sein, gleichsam als deren Verlängerung, wie die letzterwähnten
Figuren 10 bis 12 zeigen. Diese Lasche 15 kann ein gesondert gefertigter Bauteil sein,
der dann mit der feststehenden Schiene 7 verbunden wird oder aber die feststehende
Schiene kann schon von vorneherein mit einer solchen Lasche 15 gefertigt werden. Diese
Lasche 15 kann abgewinkelt und aufrecht stehend ausgebildet sein, wie die Figuren
10 und 11 zeigen; sie kann sich aber auch gerade nach hinten erstrecken, also in der
Ebene der Korpusschienen liegen oder parallel zu dieser Ebene.
[0018] Im Winkel zwischen der Arbeitsplatte 4 und der Verkleidung 19 oder der Wand 20 kann
eine Art Sockelleiste 25 (Fig. 13) vorgesehen sein mit einem inneren Hohlraum. Zur
Festlegung des Tablars kann die aufgebogene Lasche 15 in diese Sockelleiste 25 eingreifen,
wie aus Fig. 13 ersichtlich. Außer diesem Formschluß mit der Sockelleiste 25 kann
auch noch ein Befestiger eingebracht werden, wie im Zusammenhang mit der Fig. 6 gezeigt.
An der Unterseite der feststehenden Schiene 7 kann auch ein doppelseitiges Klebeband
angebracht werden. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 bildet die aufgebogene Lasche
15 einen Haken, der mit dem Hohlraum der Sockelleiste formschlüssig zusammenwirkt.
Wird in diesem Falle auf die Anordnung eines Befestigers verzichtet, dann wird zweckmäßigerweise
das erwähnte doppelseitige Klebeband an der Unterseite der feststehenden Korpusschiene
7 angebracht.
[0019] Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen ist die Lasche 15 stets, von der Arbeitsplatte
4 aus gesehen, nach oben gerichtet. Es ist denkbar und möglich, wenn die feststehende
Korpusschiene 7 der Schienenführung einen C-förmigen Querschnitt aufweist, wie beispielsweise
in den Figuren 7 bis 9 gezeigt, den vertikalen Steg dieser feststehenden Korpusschiene
randseitig entlang den horizontalen Flanschen einzuschneiden und die so gewonnene
Lasche seitlich auszubiegen. Die gegenüber dieser ausgebogenen Lasche nach hinten
vorstehenden, horizontalen Flansche können dann abgetrennt werden. Die so gewonnenen,
seitlich ausgebogenen Laschen können gegeneinander gerichtet sein, sie können aber
auch nach außen gerichtet werden.
[0020] Ein Tablar 5 mit zwei als Kugelführungen ausgebildeten Schienenführungen 26 ist in
Fig. 27 in Ansicht gezeigt, wobei der vordere Blendenrand abgenommen ist. Dieses Tablar
5 besitzt untere feststehende Schienen 27 und je eine nach vorne ausziehbare Auszugschiene
28. Die beiden Kugelführungen sind hier liegend angeordnet. Die beiden unteren feststehenden
Schienen 27 sind über Querholme miteinander zu einer Einheit verbunden. Die Auszugschienen
28 tragen eine Platte 29 mit seitlich und vorne nach unten umgebogenen Rändern 30.
[0021] Die rückseitigen Enden 31 der feststehenden Schienen 27 sind frei geschnitten und
bilden eine im wesentlichen waagerechte Lasche mit einer Bohrung 18 (Fig. 14). Dieses
Ende ist mit dem Beschlag 32 verbunden, der mittels einer schräg stehenden Schraube,
die hier nur durch eine strichpunktierte Linie 33 angedeutet ist, an der Wand 20 festgelegt
ist, welcher die Arbeitsplatte 4 des Unterteiles 1 benachbart liegt. Dieser klobenartige
Beschlag 32 besitzt eine horizontale schlitzförmige Aussparung 34, die von einem federbelasteten,
vertikalen Bolzen 35 durchsetzt ist, der gegenüber dem klobenartigen Beschlag 32 nach
oben vorsteht und der durch die Kraft der Feder nach unten gedrückt ist. Zu beiden
Seiten dieses Mittelteiles ist der klobenartige Beschlag 32 mit Abschrägungen 36 versehen,
von welchen Bohrungen 37 ausgehen, die der Aufnahme der Befestigungsschraube dienen.
Die Anzahl der klobenartigen Beschläge 32 entspricht der Anzahl der Schienen pro Tablar.
Diese klobenartigen Beschläge 32 werden im Abstand der Schienen 26 an der Wand 20
festgeschraubt, und zwar in der Höhe gegenüber der Arbeitsplatte 4, daß die freigeschnittenen
rückseitigen Enden 31 der feststehenden Schienen 27 bei angehobenen Bolzen 35 in die
schlitzartige Aussparung 34 eingeschoben werden können. Evtl. kann die Stirnseite
des freigeschnittenen Endes 31 der Schiene 27 etwas abgeschrägt sein, so daß beim
Einschieben diese abgeschrägte Kante eine Auflauffläche für den Federbolzen 35 bildet,
der durch die Einschubbewegung angehoben wird und anschließend in die Bohrung 18 einrastet.
Dies setzt allerdings voraus, daß der unterhalb der schlitzartigen Aussparung 34 liegende
Teil des Beschlages keine Bohrung für den federbelasteten Bolzen 35 aufweist, der
federbelastete Bolzen 35 vielmehr mit seiner unteren Stirnseite auf einer ebenen Fläche
aufliegt, die gleichzeitig als Begrenzungsebene der Aussparung 34 dient.
[0022] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel (siehe Fig. 15) sind die schlitzartigen Aussparungen
34 auch seitlich offen. Es ist möglich, diese schlitzartigen Aussparungen 34 seitlich
zu begrenzen, so daß ihre horizontale Öffnungsweite der Breite des aufzunehmenden
rückseitigen Endes 31 der Schiene 27 entspricht.
[0023] Durch Anheben des federbelasteten Bolzens 35 kann das Tablar als Ganzes vorgezogen
und anschließend von der Arbeitsplatte 4 abgehoben werden.
[0024] Der Beschlag 38 nach den Fig. 17 und 18 besitzt einen trapezförmigen Querschnitt,
wobei die entsprechende Aussparung 39 von oben nach unten durchläuft. Die Seitenwände
dieser Aussparung 39, die nach außen divergieren, sind stufenförmig abgesetzt. Zum
Querschnitt dieser Aussparung 39 ist das rückseitige Ende 31 der feststehenden Schiene
27 korrespondierend ausgebildet, so daß dieses Ende 31 von oben her in den Beschlag
38 eingefädelt werden kann und dann gegenüber horizontaler Verschiebung gesichert
ist. Auch dieser Beschlag 38 ist mit einer von der Bohrung 37 aufzunehmenden Schraube
an einer Wand befestigbar. Divergieren hier die Seitenwände der Aussparung 39 nach
außen, so ist es möglich, eine im Querschnitt trapezförmige Aussparung vorzusehen,
deren Seitenwände nach außen hin konvergieren. In diesem Fall ist das rückseitige
Ende 31 zu diesem Querschnittsverlauf korrespondierend auszubilden.
[0025] Der Beschlag 40 in einer weiteren Ausführungsform weist einen stufenförmigen Absatz
41 auf, aus welchem nach oben vorstehend ein Federbolzen 42 ragt. Die Auflageebene
dieses Absatzes 41 geht in eine schlitzförmige Ausnehmung 43 über. Im rückseitigen
laschenartigen Ende 31 der Schiene 27 ist eine Bohrung 44 vorgesehen. Ist dieser Beschlag
40 auf der Arbeitsplatte 4 und an der Wand 20 festgelegt, dann werden die Schienen
27 bzw. das laschenartige rückseitige Ende 31 auf den Absatz aufgelegt. Dadurch wird
der Federbolzen 42 nach unten gedrückt. Wenn das laschenartige Ende 31 der Schiene
27 in seine Endlage geschoben ist und die Bohrung 44 mit dem Federbolzen 42 deckungsgleich
liegt, dann wird der Federbolzen 42 nach oben gedrückt (Fig. 19) und bewirkt dadurch
die erforderliche Halterung.
[0026] Der Beschlag 45 nach Fig. 20 besitzt ebenfalls eine schlitzförmige Aussparung 46
für die Aufnahme des rückseitigen Endes 31 der feststehenden Schiene 27. Die Begrenzungswände
dieser Aussparung 46 sind geraffelt oder gezahnt. Das laschenartige rückseitige Ende
31 der Schiene 27 ist mit einer dazu korrespondierenden Oberfläche ausgestattet, so
daß die Schiene 27 auch hier formschlüssig gehalten werden kann. Ist die Zahnung oder
Riffelung sehr ausgeprägt, so wird das Tablar dadurch am Beschlag 45 festgelegt, daß
die rückseitigen Enden 31 von der Seite her in den Beschlag eingeschoben werden, also
rechtwinkelig zur Zeichenebene bezüglich Fig. 20.
[0027] Der Beschlag 47 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist ebenfalls klobenartig
ausgebildet und besitzt eine nach unten offene, quer zur Längserstreckung der Schiene
27 verlaufende Rinne 50 und ist darüberhinaus mit einem mittigen Ausschnitt 48 versehen.
Die Unterseite des Beschlages 47 ist ferner abgestuft, so daß durch diese Abstufung
49 eine Einführöffnung begrenzt wird. Das rückseitige laschenartige Ende 31 der Schiene
27 ist T-förmig gestaltet und wird nach der Montage des Beschlages 47 von unten her
eingefädelt, wobei die auskragenden Teile des T-förmigen Zuschnittes von den Rinnen
50 seitlich des mittleren Ausschnittes 48 aufgenommen werden. Dank des mittleren Ausschnittes
48 kann das Tablar nach oben (Pfeil 51) verschwenkt werden, wenn die unter dem Tablar
liegende Fläche gereinigt werden soll.
[0028] Eine ebenfalls schwenkbare Lagerung des Tablars zeigen die Fig. 23 und 24. Der Beschlag
52 ist hier U-förmig gestaltet. In den Seitenwangen 53 sind die Bohrungen 37 für die
Aufnahme der Befestigungsschraube und ferner deckungsgleiche Öffnungen zur Aufnahme
der Enden eines Achsbolzens 54, der eine Rundbördelung 59 des rückseitigen Endes 31
der Schiene 27 durchsetzt.
[0029] Die Schienenführungen der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele sind als
Kugelführungen ausgestaltet, wie aus Fig. 27 ersichtlich, wobei das hintere Ende 31
der jeweils feststehenden Schiene 27 eine Lasche bildet, die in der beschriebenen
Weise form- oder kraftschlüssig vom klobenartigen Beschlag aufgenommen wird. Die Kloben
können evtl. so schmal ausgebildet werden, daß sie zwischen den seitlichen Wangen
der im Querschnitt U-förmigen, feststehenden Schienen 27 ausreichend Platz haben,
in diesem Fall muß das rückseitige Ende der feststehenden Schiene 27 nicht freigeschnitten
werden.
[0030] Die Schienenführungen können auch als Rollenführungen ausgebildet sein, wobei die
feststehende Schiene 27 einen C-förmigen, stehenden Querschnitt 55 besitzt (Fig. 25).
Der Steg dieses C-förmigen Profils ist dann durch eine Lasche 57 nach hinten verlängert
und besitzt zur Aufnahme eines Achszapfens 58 eine Bohrung. Der Achszapfen 58 ist
in einem einfachen Beschlag 56 gehalten, der mit einer Schraube in der oben erläuterten
Art an der Wand 20 festzulegen ist. Das Tablar mit einer solchen Schienenführung mit
Laufrollen kann ebenfalls nach oben (Pfeil 51) verschwenkt werden.
[0031] Die Figuren 28 und 29 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines klobenartigen
Beschlages. Dessen Unterseite ist absatzartig ausgebildet. In einen zentralen unteren
Zapfen 60 wird das mit einer Bohrung 18 ausgebildete Ende 31 der feststehenden Schiene
27 von unten her eingehängt. Was das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 30 und 31
betrifft, so entspricht dies im wesentlichen jenem nach den Figuren 28 und 29. Gegenüber
diesem Ausführungsbeispiel ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 30 und 31 die Aufstandsfläche
vergrößert - dadurch, daß seitlich des zentralen Mittelteiles mit dem Zapfen 60 Schultern
angeformt sind, die sich über die Tiefe des Beschlages erstrecken.
[0032] Der klobenartige Beschlag, wie vorstehend anhand verschiedener Ausführungsbeispiele
beschrieben, kann aus Metall oder einem geeigneten, widerstandsfähigen Kunststoff
gefertigt sein. In allen beschriebenen Fällen wird durch den Beschlag, der an der
Wand 20 festgelegt ist, das Tablar gegen horizontale Verschiebung gesichert und darüberhinaus
so festgehalten, daß bei vorgezogenem, belastetem Tablar dieses nicht kippt. Wenn
davon ausgegangen wird, daß die Arbeitsplatte eine sehr glatte Oberfläche besitzt,
dann kann zur Fixierung des Tablars an der Unterseite der feststehenden Schienen 27,
und zwar in deren vorderem und hinterem Bereich, gegebenenfalls auch im mittleren
Bereich, ein Saugnapf festgelegt werden. Solche Saugnäpfe entwickeln eine hohe Haltekraft,
da sie ständig durch das Gewicht, das auf dem Tablar lastet, gegen die Arbeitsplatte
gedrückt sind. Eine ausreichende Haltekraft müssen sie nur dann aufbringen, wenn das
Tablar vorgezogen wird, um beispielsweise irgendwelche Eingriffe in das auf dem Tablar
befindliche Gerät zu tätigen. Solche Eingriffe (Beschicken, Füllen, Reinigen) werden
in der Regel in kurzer Zeit abgewickelt, und nach dem Zurückschieben des belasteten
Tablars sind solche Saugnäpfe wiederum entlastet.
[0033] Dank der Erfindung ist es möglich, auf der Arbeitsplatte 4 eines Küchenmöbels ein
verschiebbares Tablar anzuordnen und vor allem festzulegen, ohne daß dadurch die Arbeitsplatte
selbst durch Bohrungen zur Aufnahme von Befestigern beeinträchtigt wird. Darüberhinaus
kann das Tablar angehoben oder hochgeschwenkt werden, je nach Ausführung, so daß die
unterhalb des Tablars befindliche Fläche gereinigt werden kann. Das Tablar als Ganzes
kann auch abgenommen und wieder montiert werden, ohne daß dazu ein Werkzeug eingesetzt
werden müßte. Die kostspielige Arbeitsplatte ist dadurch vollumfänglich geschont.
Legende zu den Hinweisziffern:
[0034]
- 1
- Unterteil
- 2
- Hängeteil
- 3
- Küchenschrank
- 4
- Arbeitsplatte
- 5
- Tablar
- 6
- Kaffeemaschine
- 7
- feststehende Korpusschiene
- 8
- Stützrolle
- 9
- Quersteg
- 10
- Quersteg
- 11
- Auszugschiene
- 12
- Laufrolle
- 13
- Befestigungslasche
- 14
- Auflagebrett
- 15
- Lasche
- 16
- vertikaler Abschnitt
- 17
- schrägstehender Abschnitt
- 18
- Bohrung
- 19
- Verkleidung
- 20
- Wand
- 21
- Befestiger - Schraube
- 22
- Lasche
- 23
- Scharnier
- 24
- Pfeil
- 25
- Sockelleiste
- 26
- Schienenführung
- 27
- Schienen
- 28
- Auszugschiene
- 29
- Platte
- 30
- Rand
- 31
- Ende
- 32
- Beschlag
- 33
- strichpunktierte Linie
- 34
- Aussparung
- 35
- Bolzen
- 36
- Abschrägung
- 37
- Bohrung
- 38
- Beschlag
- 39
- Aussparung
- 40
- Beschlag
- 41
- Absatz
- 42
- Federbolzen
- 43
- Ausnehmung
- 44
- Bohrung
- 45
- Beschlag
- 46
- Aussparung
- 47
- Beschlag
- 48
- Ausschnitt
- 49
- Abstufung
- 50
- Rinne
- 51
- Pfeil
- 52
- Beschlag
- 53
- seitliche Wange
- 54
- Achsbolzen
- 55
- Querschnitt
- 56
- Beschlag
- 57
- Lasche
- 58
- Achszapfen
- 59
- Rundbördelung
- 60
- Zapfen
1. Tablar zur Aufnahme von auf einer Arbeitsplatte eines Möbelstückes, insbesondere eines
Küchenschrankes abgestellten Küchenmaschinen, das mittels einer Schienenführung nach
Art einer Schubladenführung verschiebbar gelagert ist, wobei die Schienenführung mindestens
ein Paar feststehender Korpusschienen und mindestens ein Paar mit dem Tablar verbundener
Auszugschienen aufweist, dadurch gekennzeichnet,
- daß zumindest an einem der rückseitigen Enden der feststehenden Korpusschienen (7,
27) oder
- daß an einem diese Korpusschienen (7, 27) verbindenden Quersteg (10) mindestens
eine nach hinten gerichtete Lasche (15) vorgesehen ist, wobei diese Lasche (15) im
rückseitigen Bereich der Schienenführung liegt, und
- die Lasche (15) mindestens eine Bohrung (18) zur Aufnahme eines wandseitig festzulegenden
Befestigers oder Halters aufweist
- oder Hinterschneidungen und Auskragungen besitzt, die mit einem dazu korrespondierend
ausgebildeten und wandseitig festzulegenden Beschlag formschlüssig verbindbar sind.
2. Tablar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Korpusschiene (7) verbindenden
Quersteg (10) mindestens eine abgewinkelte, aufrechte, nach oben gerichtete Lasche
(15) vorgesehen ist mit einem vertikalen Abschnitt (16), der hinter dem rückseitigen
Ende der Korpusschiene (7) liegt.
3. Tablar nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (15) zwischen
dem nach oben gerichteten vertikalen Abschnitt (16) und dem Quersteg (10) bzw. der
feststehenden Korpusschiene (7) einen schrägstehenden Abschnitt (17) aufweist, wobei
dieser schrägstehende Abschnitt (17) gegenüber der Horizontalen einen Winkel von ca.
45° einnimmt.
4. Tablar nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (18) zur Aufnahme
eines Befestigers (21), vorzugsweise einer Schraube, im schrägstehenden Abschnitt
(17) der Lasche (15) vorgesehen ist.
5. Tablar nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Quersteg (10) bzw. am rückseitigen
Ende der feststehenden Schiene (7) mindestens eine sich in dessen Ebene bzw. in deren
Ebene nach hinten erstreckende weitere Lasche (22) angeordnet ist, die den vertikalen
Abschnitt (16) der ersten Lasche (15) nach hinten überragt.
6. Tablar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der feststehenden Schiene
(7) oder dem Quersteg (10) einerseits und der Lasche (15) andererseits ein Scharnier
(23) vorgesehen ist, dessen Achse sich quer zur Verschieberichtung des Tablars (5)
erstreckt.
7. Tablar nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung
der Korpusschiene mit ihrem rückseitigen Ende am Möbelstück oder an einer daran angrenzenden
Wand ein klobenartiger Beschlag vorgesehen ist, der außer mindestens einer Bohrung
zur Aufnahme eines Befestigers, insbesondere einer Schraube, zu seiner Festlegung
am Möbelteil oder an der Wand mindestens eine Aussparung aufweist,
- daß die Aussparung Hinterschneidungen besitzt und das rückseitige Ende der feststehenden
Korpusschiene korrespondierend zur Kontur dieser hinterschnittenen Ausnehmung ausgebildet
und mit diesem Ende in die Aussparung einhängbar ist,
- oder daß die Aussparung als quer zur Verschieberichtung der Schienenführung verlaufende
Bohrung ausgebildet ist zur Aufnahme eines in diese Bohrung einsetzbaren, eine Bohrung
am Ende der feststehenden Schiene (27) durchsetzenden Bolzens.
8. Tablar nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (35) in der Bohrung
gegen die Kraft einer Feder verschiebbar gelagert ist und der Bolzen (35) eine schlitzartige
Aussparung (34) im Kloben quer durchsetzt, in welche das rückseitige Ende der feststehenden
Schiene (27) ragt.
9. Tablar nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag - von oben gesehen
- eine im Querschnitt trapezförmige Aussparung (39) aufweist mit nach außen divergierenden
Seitenwänden und diese Seitenwände zur Bildung eines Absatzes abgestuft sind und das
rückseitige, laschenartige Ende (31) der feststehenden Schiene (27) eine zu diesem
Querschnitt korrespondierende Kontur aufweist und dieses laschenartige Ende von oben
oder von unten her in diese Aussparung (39) des klobenartigen Beschlages einsetzbar
ist.
10. Tablar nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag - von oben gesehen
- eine im Querschnitt trapezförmige Aussparung aufweist mit nach außen konvergierenden
Seitenwänden und das rückseitige laschenartige Ende der feststehenden Schiene eine
zu diesem Querschnitt korrespondierende Kontur aufweist und dieses laschenartige Ende
von oben oder von unten her in diese Ausnehmung des klobenartigen Beschlages einsetzbar
ist.
11. Tablar nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag als Aussparung eine
nach unten hin offene, quer zur Ausziehrichtung der Schienenführung verlaufende Rinne
(50) aufweist und die der Schienenführung zugewandte Seite des Klobens nach oben hin
abgesetzt und ausgeschnitten ist zum Einsetzen des rückseitigen laschenartigen Endes
(31) der feststehenden Schiene (27), das eine T-förmige Kontur besitzt, dessen auskragende
Seitenteile von der Rinne (50) aufgenommen sind.
12. Tablar nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag in Draufsicht eine
U-Form aufweist und in den seitlichen Wangen (53) dieses U-förmigen Teiles zur Aufnahme
eines Achsbolzens (54) fluchtende Bohrungen vorgesehen sind und das laschenartige,
rückseitige Ende (31) der feststehenden Schiene (27) umgebördelt ist zur Bildung einer
der Aufnahme des Achsbolzens (54) dienenden Bohrung und dieses rückseitige Ende (31)
zwischen den Wangen (53) des Beschlages liegt.
13. Tablar nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag eine schlitzförmige,
waagrechte, gegen die Schienenführung hin offene Aussparung (46) aufweist, deren einander
zugewandte Begrenzungswände geriffelt oder gezahnt sind und das laschenartige Ende
(31) der feststehenden Schiene (27), das von dieser Aussparung (46) aufnehmbar ist,
eine dazu korrespondierende Oberflächengestaltung aufweist.
14. Tablar nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebenen der laschenartigen,
rückseitigen Enden (31) der feststehenden Schienen (27) im wesentlichen horizontal
ausgerichtet sind.
15. Tablar nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebenen der laschenartigen,
rückseitigen Enden der feststehenden Schienen (27) im wesentlichen vertikal ausgerichtet
sind und seitlich am klobenartigen Beschlag anliegen oder von vertikalen Schlitzen
im klobenartigen Beschlag aufgenommen sind.
16. Tablar nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag
und die Schienenführungen jeweils paarweise angeordnet sind.