[0001] Die Erfindung betrifft ein mit einem Wandhalter versehenes, im Querschnitt U-förmiges
Halteprofil für eine Trennwand, insbesondere für eine Glaswand von Duschanlagen, welche
zwischen den U-Schenkeln des Halteprofils mittels wenigstens einen U-Schenkel des
Halteprofils durchfassenden, eine Klemmkraft erzeugenden Verstellelementes festklemmbar
ist, wobei zwischen wenigstens einem U-Schenkel und der Trennwand ein Klemmstück vorgesehen
ist. Derartige Halteprofile dienen vorwiegend der Verbindung zwischen aus Glas gebildeten
Trenn- oder Begrenzungswänden von Duschanlagen oder sonstigen sanitären Anlagen mit
dem die gesamte Anlage begrenzenden Mauerwerk oder dgl. Dabei ist einerseits auf bauliche
Toleranzen sowohl des begrenzenden Mauerwerks oder dgl. als auch auf Toleranzen der
Trennwände selbst Rücksicht zu nehmen. Andererseits wird im Verbindungsbereich zwischen
der Glaswand und dem Halteprofil ein optisch einwandfreier Abschluß unter Gewährleistung
einer ebenfalls einwandfreien Abdichtung verlangt. Die Glaswand muß dabei zuverlässig
mit ausreichender Haltekraft im Halteprofil festgelegt werden, ohne daß unzulässige
Spannungen in die Glaswand eingeleitet werden.
[0002] Die Patentanmeldung WO 95/19131 beschreibt den Anschluß einer Glaswand einer Naßzelle
an die die Naßzelle begrenzende Raumwand. Hier wird vorgeschlagen, in die Raumwand
ein zur Glaswand der Naßzelle offenes U-förmiges Profil einzulassen, in das eine die
Glaswand beidseitig überfassende Dichtung zur Raumwand abstandsveränderlich eingreift.
Die Dichtung besitzt hierzu ein in dem U-förmigen Profil ohne seitliche Toleranz zwangsgeführtes
Gegenprofil. Ein seitlicher Toleranzausgleich zwischen der Wand und dem Anschlußprofil
ist nur im Umfang der Elastizität der die Glaswand beidseitig überfassenden Dichtung
möglich.
[0003] Durch die DE 88 04 540 U1 ist ein Haltepfosten für eine Duschtrennwand bekannt geworden,
welcher entlang seiner Mantellinie im Querschnitt derart geteilt ist, daß die Teilungsflächen
die Duschtrennwand beidseitig umgreifen, wobei die Teilungsflächen mittels Verschraubung
gegen die Duschtrennwand verspannbar sind. Durch diese Maßnahme ist nur ein bedingter
Ausgleich von Bautoleranzen oder unterschiedlichen Baumaßen von Duschtrennwänden möglich.
[0004] Ferner ist durch die DE 93 05 281 U1 ein Bausatz für eine Fertigduschkabine bekannt,
bei dem zur Verbindung der einander zugewandten vertikalen Ränder der Kabinenwände
ein zweischaliges Halteprofil vorgesehen ist, dessen beide Schalen lösbar mit einander
verbunden und mit den Rändern der Kabinenwände verklemmbar sind.
[0005] Die DE 43 35 387 A1 beschreibt eine Schwenktür für eine Duschkabine, bei der das
die Glasscheiben festlegende Halteprofil einen Teil eines Scharniers bildet, dessen
anderes Scharnierteil durch den Wandhalter gebildet wird. Darüber hinaus soll das
Halteprofil in sich so starr ausgebildet sein, daß die Klemmkraft ausschließlich von
einem Flansch des U-förmigen Halteprofils durchfassende Schrauben auf die zwischen
den Flanschen des U-förmigen Halteprofil einklemmbare Trennwand übertragen wird.
[0006] Ausgehend von DE 43 35 387 A1 ist es Aufgabe der Erfindung, das Halteprofil so auszubilden,
daß unter Berücksichtigung kostengünstiger und montagefreundlicher Herstellung eine
lösbare winkelsteife Verbindung zwischen dem Halteprofil und dem Wandhalter ermöglicht
wird, die trotz Fehlen jeglichen Spiels bzw. jeglicher Möglichkeit eines Toleranzausgleiches
zwischen Halteprofil und Wandhalter eine spannungsfreie Verbindung zwischen Trennwand
und Halteprofil unter Berücksichtigung vorhandener Bautoleranzen sowohl im Anschlußbereich
des Wandhalters als auch mit Bezug auf die Trennwand ermöglicht.
[0007] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch die Lehre nach Anspruch 1; weitere
vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet.
[0008] Gemäß Anspruch 1 weist der Steg des U-förmigen Halteprofils an seiner den U-Schenkeln
abgewandten Stirnfläche Vorrichtungen zur lösbaren winkelsteifen Verbindung mit dem
Wandhalter auf oder ist einstückig mit diesem ausgebildet. Hierdurch ergibt sich eine
einfache bauliche Konzeption bei winkelsteifer Verbindung zwischen Wandhalter und
Halteprofil, wobei je nach den baulichen Gegebenheiten der Wandhalter mit Bezug auf
das Halteprofil als durchgehende Leiste oder als kurzer Halteblock ausgeführt werden
kann, so daß je nach angrenzendem Mauerwerk eine kostengünstige Ausführungsform Verwendung
finden kann.
[0009] Ferner sind die Vorrichtungen zur lösbaren winkelsteifen Verbindung an der den U-Schenkeln
abgewandten Stirnfläche des Steges des Halteprofils angeordnete, mit entsprechenden
Gegenprofilen des Wandhalters korrespondierende leistenartige Vorsprünge und Rücksprünge,
welche als schwalbenschwanzartige Führungen ausgebildet sind, die das Halteprofil
mit dem Wandhalter entsprechend verzahnen. Es ist ersichtlich, daß durch diese vorteilhafte
Ausführungsform eine Vertikalverschiebung der Wandhalter gegenüber dem Halteprofil
und damit eine Anpassung der üblicherweise in den Wandhaltern vorgesehenen Bohrungen
an das Mauerwerk (z.B. zwecks Verschraubung in den Fugen zwischen den einzelnen Fliesen)
möglich ist. Die verschiebungssichere Festlegung zwischen Wandhalter einerseits und
Halteprofil andererseits kann dadurch erfolgen, daß die Vorsprünge und Rücksprünge
einerseits und die Gegenprofile andererseits mittels den Wandhalter und/oder das Halteprofil
durchfassender Schrauben miteinander verspannbar oder verriegelbar sind.
[0010] In der Praxis hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die U-Schenkel des Halteprofils
zwischen dem Steg des Halteprofils und den freien Enden der U-Schenkel mit einem im
Querschnitt verjüngten Stegabschnitt zu versehen. Dies dient zum einen der Materialeinsparung,
bewirkt zum anderen eine geringfügig federnde Wirkung im Bereich der verjüngten Abschnitte
der U-Schenkel, was zu einer zuverlässigen Einspannung der Trennwand beiträgt.
[0011] Dabei wird in weiterer Ausgestaltung vorgeschlagen, daß die U-Schenkel im Bereich
ihrer freien Enden einen gegenüber dem anschließenden Stegabschnitt sowohl in Richtung
auf den jeweils benachbarten U-Schenkel als auch in Gegenrichtung verbreiterten Querschnitt
aufweisen, wobei ein verbreiterter Querschnitt eines U-Schenkels eines Halteprofils
als ein zur Trennwand teilweise offenes Hohlprofil ausgebildet ist.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können beide verbreiterte Querschnitte eines
U-Schenkels eines Halteprofils als zur Trennwand teilweise offene Hohlprofile ausgebildet
oder ein verbreiterter Querschnitt nur eines U-Schenkels eines Halteprofils zur Trennwand
teilweise offenes Hohlprofil und ein verbreiterter Querschnitt eines zweiten, gegenüberliegenden
U-Schenkels einen mit einer Gewindebohrung versehenen vollwandigen Querschnitt aufweisen.
[0013] Die in den Unteransprüchen angesprochenen, durch die verbreiterten Querschnitte gebildeten
Hohlprofile ermöglichen in diesen Hohlprofilen Klemmstücke zu lagern, welche die Öffnung
im Hohlprofil durchgreifen und somit an der Trennwand anliegen können. Diese Klemmstücke
können beispielsweise in Form von durchgehenden Klemmleisten ausgebildet sein.
[0014] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel kann das erfindungsgemäße Halteprofil so
ausgebildet sein, daß die U-Schenkel des Halteprofils in Nähe der inneren Basisfläche
des Steges des U-Profils gegeneinander gerichtete Flansche aufweisen, zwischen denen
und der Basisfläche der kürzere Schenkel einer im wesentlichen L-förmigen Schleißeinlage
geführt ist, deren längerer Schenkel im Bereich des freien Endes eines U-Schenkels
ein mittels einer Schraube mit der Trennwand verspannbares Klemmstück, eine Klemmleiste
oder dgl. aufweist. Bei dieser Ausführungsform ist das Klemmstück in besonders zuverlässiger
Weise innerhalb des Halteprofils festgelegt, so daß auch bei der Montage, d.h. bei
der Verbindung zwischen der Trennwand und dem Halteprofil kein Verrutschen des Klemmstückes
möglich ist. Bei der letztgenannten Ausführungsform erfolgt die Klemmung zwischen
der Trennwand und dem Halteprofil im Bereich der verbreiterten freien Enden der U-Schenkel.
[0015] Schließlich läßt sich die Erfindung gemäß dadurch verwirklichen, daß im Übergangsbereich
zwischen einem ersten U-Schenkel und dem Steg des U-förmigen Halteprofils der Steg
über einen Teilbereich seiner Breite und der U-Schenkel über einen Teilbereich seiner
Länge als Hohlprofil oder vollwandiges Profil ausgebildet sind und die dem zweiten
U-Schenkel zugewandte, das Hohlprofil oder das vollwandige Profil begrenzende Wand
eine Gewindebohrung zur Aufnahme einer den zweiten U-Schenkel mit Spiel durchfassenden
Schraube aufweist. Es ist ersichtlich, daß bei dieser Ausführungsform mittels der
Schraube die beiden freien Enden der U-Schenkel unter Einklemmung der Trennwand aufeinander
zu bewegt werden. Bei dieser Ausführungsform empfiehlt es sich, den Wandhalter einstückig
an das Halteprofil anzuformen, was nicht ausschließt, daß der Wandhalter auch separat
an das Halteprofill angebracht wird.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend von drei möglichen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1 und 2:
- ein erstes Ausführungsbeispiel unter Verwendung gleicher U-Schenkel
- Figur 3:
- eine Abwandlung eines U-Schenkels unter Verwendung eines abgewandelten Klemmstückes
- Figur 4:
- ein weiteres Ausführungsbeispiel mit unmittelbarer Verspannung der U-Schenkel gegeneinander
- Figur 5:
- das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 in perspektivischer Darstellung
[0017] In den einzelnen Figuren wurden - soweit erforderlich - gleiche Bauteile mit gleichen
Bezugszeichen versehen.
[0018] Die Figuren 1 bis 4 zeigen Querschnitte durch das mit 1 bezeichnete Halteprofil -
teilweise mit dem zugehörigen Wandhalter 2. Ausweislich den Figuren 1 und 2 ist das
Halteprofil 1 im Querschnitt U-förmig ausgebildet und besitzt zwei U-Schenkel 4, 5,
welche durch einen Steg 13 verbunden werden. Der Steg 13 besitzt an seiner äußeren
Stirnfläche 14 im Ausführungsbeispiel schwalbenschwanzartig ausgebildete Vorsprünge
16 und Rücksprünge 17, die mit entsprechenden Gegenprofilen 15 des Wandhalters 2 korrespondieren,
so daß der Wandhalter 2 senkrecht zur dargestellten Schnittebene gegenüber dem Halteprofil
1 während der Montage so verschoben werden kann, daß die im Wandhalter 2 angeordneten,
nicht dargestellten Bohrungen beispielsweise zwischen einzelnen Fliesen angeordneten
Fugen zwecks besserer Verschraubung zur Deckung gebracht werden kann. Dies gilt insbesondere,
wenn die Wandhalter 2, wie in Figur 5 angedeutet, als kurze blockartige Platten ausgebildet
sind. Die verschiebungssichere Festlegung zwischen dem Wandhalter 2 und dem Halteprofil
1 kann gemäß Figur 1 durch Schrauben 18 erfolgen, mit denen der Wandhalter 2 und das
Halteprofil 1 gegeneinander verspannt werden können. Die Figuren 1 und 2 lassen ferner
erkennen, daß im Bereich des Steges 13 an den U-Schenkeln 4 bzw. 5 gegeneinander gerichtete
kurze Flansche 22 angeordnet sind, welche mit einer inneren Basisfläche 21 des Steges
13 eine Nut bilden, in die der kürzere Schenkel einer L-förmigen Schleißeinlage 24
geführt eingreifen kann. Der zugehörige längere Schenkel 25 der Schleißeinlage 24
weist an seinem freien Ende ein Klemmstück (oder eine Klemmleiste) 10 auf. Es ist
weiter erkennbar, daß der U-Schenkel 5 mit einer Gewindebohrung 20 versehen ist, in
die eine hier als Madenschraube ausgebildete Schraube 26 einfaßt, mit der das Klemmstück
10 unter Zwischenschaltung eines Glasschutzes 32 gegen die allgemein mit 3 bezeichnete
Trennwand gepreßt werden kann. Das am gegenüberliegenden U-Schenkel 4 anliegende Gegenlager
kann ebenfalls durch einen entsprechenden Glasschutz 32 gebildet sein. Die Figuren
1 bis 5 zeigen ferner, daß die jeweils freien Enden der U-Schenkel 4 bis 9 gegenüber
dem anschließenden Schenkelbereich verbreitert ausgebildet sind. Hierdurch ergeben
sich nicht nur Führungs- und Befestigungsmöglichkeiten für Schrauben oder Klemmstücke
bzw. Klemmleisten, sondern insbesondere durch die mit 19 bezeichnete Ausführung als
Hohlprofil Möglichkeiten zum Einbringen von entsprechenden Klemmstücken in das Hohlprofil
19, welche die Öffnung 27 im Hohlprofil 19 durchgreifen und somit die Trennwand 3
abstützen können. Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist in Figur 3 anhand des Klemmstückes
oder der Klemmleiste 12 dargestellt. Es versteht sich, daß mit Bezug auf Figur 3 beide
gegenüberliegenden Hohlprofile 19 ein derartiges Klemmstück 12 bzw. eine derartige
Klemmleiste aufnehmen können.
[0019] Bei den Ausführungsformen nach den Figuren 1, 2 und 3 sind die U-Schenkel 4 bis 7
zwischen dem Steg 23 und ihren verbreiterten freien Enden jeweils verjüngt ausgebildet,
was zum einen der Materialersparnis und zum anderen der Verbesserung der Elastizität
dient. Dabei ist in Abweichung von den Figuren 1 und 2 im Ausführungsbeispiel nach
Figur 3 lediglich die Führung des Klemmstückes 11 bzw. das Klemmstück 11 anders ausgebildet,
wobei das Klemmstück 11 nach Figur 3 in Nuten 33 des verbreiterten freien Endes des
U-Schenkels 7 geführt ist.
[0020] Während bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 3 die Betätigung der
in Figur 1 dargestellten Schraube 26 eine minimale Abstandsvergrößerung der U-Schenkel
4 bis 7 - insbesondere unter Nutzung der Elastizität im Bereich a - zur Folge hat,
werden beim Ausführungsbeispiel nach Figur 4 die U-Schenkel 8, 9 durch die mit 31
bezeichnete Schraube im Bereich ihrer verbreiterten freien Enden gegeneinander gezogen.
Hierzu sind sowohl der Steg 13 als auch der in der Bildebene untere U-Schenkel 8 über
Teile ihrer Länge zu einem kastenartigen Hohlprofil geformt worden, dessen gegen den
anderen U-Schenkel 9 gerichtete Wand 29 eine Gewindebohrung 30 aufweist, in die die
Schraube 31 einschraubbar ist. Hierzu ist zwischen der Wand 29 und dem U-Schenkel
9 ein mit 34 bezeichnetes Spiel belassen worden.
Bezugszeichen
[0021]
- 1
- Halteprofil
- 2
- Wandhalter
- 3
- Trennwand
- 4
- U-Schenkel
- 5
- U-Schenkel
- 6
- U-Schenkel
- 7
- U-Schenkel
- 8
- U-Schenkel
- 9
- U-Schenkel
- 10
- Klemmstück
- 11
- Klemmstück
- 12
- Klemmstück
- 13
- Steg
- 14
- Stirnfläche des Steges
- 15
- Gegenprofile
- 16
- Vorsprünge
- 17
- Rücksprünge
- 18
- Schrauben
- 19
- Hohlprofil
- 20
- Gewindebohrung
- 21
- innere Basisfläche des Steges
- 22
- Flansche
- 23
- kürzerer Schenkel
- 24
- L-förmige Schleißeinlage
- 25
- längerer Schenkel
- 26
- Schraube
- 27
- Öffnung im Hohlprofil
- 28
- Hohlprofil
- 29
- Wand
- 30
- Gewindebohrung
- 31
- Schraube
- 32
- Glasschutz
- 33
- Nuten
- 34
- Spiel
- a
- verjüngter Stegabschnitt
1. Mit einem Wandhalter versehenes, im Querschnitt U-förmiges Halteprofil für eine Trennwand,
insbesondere für eine Glaswand von Duschanlagen, welche zwischen den U-Schenkeln des
Halteprofiles mittels eines wenigstens einen U-Schenkel des Halteprofils durchfassenden,
eine Klemmkraft erzeugenden Verstellelementes festklemmbar ist, wobei zwischen wenigstens
einem U-Schenkel und der Trennwand ein Klemmstück vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steg (13) des U-förmigen Halteprofils (1) an seiner den U-Schenkeln (4, 5,
6, 7, 8, 9) abgewandten Stirnfläche (14) Vorrichtungen zur lösbaren winkelsteifen
Verbindung mit dem Wandhalter (2) aufweist oder einstückig mit diesem ausgebildet
ist, wobei die Vorrichtungen zur lösbaren winkelsteifen Verbindung an der den U-Schenkeln
(4, 5, 6, 7, 8, 9) abgewandten Stirnfläche (14) des Steges (13) des Halteprofils (1)
angeordnete, mit entsprechenden Gegenprofilen (15) des Wandhalters (2) korrespondierende
leistenartige Vorsprünge (16) und Rücksprünge (17) aufweisen und in einem Übergangsbereich
zwischen dem ersten U-Schenkel (8) und dem Steg (13) des U-förmigen Halteprofils (1)
der Steg (13) über einen Teilbereich seiner Breite und der U-Schenkel (8) über einen
Teilbereich seiner Länge als Hohlprofil (28) oder vollwandiges Profil ausgebildet
sind und die dem zweiten U-Schenkel (9) zugewandte, das Hohlprofil (28) oder das vollwandige
Profil begrenzende Wand (29) eine Gewindebohrung (30) zur Aufnahme einer den zweiten
U-Schenkel (9) mit Spiel durchfassenden Schraube (31) aufweist.
2. Halteprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (1) und der
Wandhalter (2) mittels schwalbenschwanzartiger Führungen (Vorsprünge 16, Rücksprünge
17) miteinander verzahnt sind.
3. Halteprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (16) und die
Rücksprünge (17) einerseits und die Gegenprofile (15) andererseits mittels den Wandhalter
(2) und/oder das Halteprofil (1) durchfassender Schrauben (18) miteinander verspannbar
oder verriegelbar sind.
4. Halteprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Schenkel
(4, 5, 6, 7, 8) des Halteprofils (1) zwischen dem Steg (13) des Halteprofils (1) und
den freien Enden der U-Schenkel (4, 5, 6, 7) einem im Querschnitt verjüngten Stegabschnitt
(a) aufweisen.
5. Halteprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Schenkel
(4, 5, 6, 7, 8, 9) im Bereich ihrer freien Enden einen gegenüber dem anschließenden
Stegabschnitt sowohl in Richtung auf den jeweils benachbarten U-Schenkel als auch
in Gegenrichtung verbreiterten Querschnitt aufweisen.
6. Halteprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein verbreiterter Querschnitt
eines U-Schenkels (4, 6, 8, 9) eines Halteprofils (1) als ein zur Trennwand (3) teilweise
offenes Hohlprofil (19) ausgebildet ist.
7. Halteprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide verbreiterte Querschnittes
eines U-Schenkels (8, 9) eines Halteprofils (1) als zur Trennwand (3) teilweise offene
Hohlprofile (19) ausgebildet sind.
8. Halteprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein verbreiterter Querschnitt
eines U-Schenkels (4) eines Halteprofils (1) als zur Trennwand (3) teilweise offenes
Hohlprofil (19) ausgebildet ist und ein verbreiterter Querschnitt eines U-Schenkels
(5) einen mit einer Gewindebohrung (20) versehenen vollwandigen Querschnitt aufweist.
9. Halteprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den zur
Trennwand (3) teilweise offenen Hohlprofilen (19) die Öffnung (27) im Hohlprofil (19)
durchgreifende und der Trennwand (3) anliegenden Klemmstücke (12), vorzugsweise Klemmleisten
gelagert sind.
10. Halteprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Schenkel
(4, 5) des Halteprofils (1) in Nähe der inneren Basisfläche (21) des Steges (13) des
U-Profils gegeneinander gerichtete Flansche (22) aufweisen, zwischen denen und der
Basisfläche (21) der kürzere Schenke (23) einer im wesentlichen L-förmigen Schließeinlage
(24) geführt ist, deren längerer Schenkel (25) im Bereich des freien Endes eines U-Schenkels
(5) ein mittels einer Schraube (26) mit der Trennwand (3) verspannbares Klemmstück
(10), eine Klemmleiste oder dgl. aufweist.