[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Schleifkörper für die Oberflächenbehandlung
von metallenen Werkstücken und dergleichen, in dessen stirnseitige Schleifflächen
Kanäle für die Zuführung eines Kühlmittels münden.
[0002] Derartige Schleifkörper werden beispielsweise für das Schleifen klingenförmiger Teile,
wie Messer und Scheren, sowie chirurgische Instrumente und Werkzeuge eingesetzt. Ein
rationelles Schleifen solcher Teile verlangt einen hinreichend großen Materialabtrag,
welcher durch eine möglichst hohe Schnittfähigkeit des Schleifkörpers erreichbar ist.
In Folge des großen Materialabtrags und der dabei zu leistenden Zerspanungsarbeit
kann es zu Überhitzungen kommen, die sich in Anlauffarben oder Gefügeveränderungen
des Werkstücks bemerkbar machen.
[0003] Eine Maßnahme zur Reduzierung der unerwünschten Brenneigung ist die Heranführung
einer Kühlflüssigkeit an die Schleifstelle im Wege von in den Schleifkörper integrierte
Verbohrungen, wie dies in der DE 296 04 423 U1 vorgeschlagen ist. Der dort beschriebene
Formvorgang für die Kanäle durch Einpressen von Dornen in die noch nicht ausgehärtete
Formmasse aus Schleifkorn und Binder wird jedoch bei zäher Einstellung der Mischung
erschwert und scheitert, wenn großstückige Schleifagglomerate zum Einsatz kommen.
Die Versorgung der Kanäle mit strömendem Kühlwasser ist dort problematisch bzw. zu
aufwendig und ist bei Sacklöchern überhaupt nicht gelöst. Aus der DE-B-0 226 842 ist
eine Schleifscheibe aus Schmirgel, Corund, Carborundum o. dgl. mit Zwischenräumen
an der Schleiffläche bekannt, wobei die Schleifscheibe aus einzelnen dünneren Scheiben
zusammengesetzt ist, in welchen sich Ausschnitte befinden, die zueinander versetzt
sind, so daß sie schräg laufende, zickzackförmige o. dgl. gestaltete Ausschnitte bilden.
Hierdurch sollen beim Schleifvorgang stets vorstehende Angriffskanten verbleiben.
Durch den unterbrochenen Schnitt soll eine solche Schleifscheibe gegenüber einer Vollscheibe
einen höheren Schleifeffekt erzielen. Die bei bestimmter Anordnung der Einzelscheiben
gebildeten Kanäle sind Sacklöcher, welche nicht geeignet sind, Kühlflüssigkeit zu
fördern.
[0004] Aus de DE-A-2 851 737 ist eine mit einem Kühlmedium kühlbare Schleifscheibe mit einem
im Rand der Scheibe angeordneten umlaufenden Schlitz bekannt, durch welchen von innen
unter der Wirkung der Zentrifugalkraft das Kühlmedium herangeführt wird. Die Schleifscheibe
soll dahingehend verbessert werden, daß Aufbau und Herstellungsmöglichkeiten wesentlich
vereinfacht sind. Zu diesem Zweck weist die Oberfläche der horizontal angeordneten
Schleifscheibe eine umlaufende Ausnehmung auf, welche über Bohrungen mit dem umlaufenden
Schlitz im Rand der Schleifscheibe in Verbindung steht. Die Kühlkanäle verlaufen damit
im Wesentlichen nur in den Tragkörpern der Schleifzonen, und nicht in diesen selbst.
[0005] In der nicht vorveröffentlichten EP-A-0 826 461 wird eine Schleifscheibe vorgeschlagen,
bei welcher die Kanäle zur Förderung des Kühlmediums ebenfalls nur in den nicht schleifaktiven
Tragkörpern eingebracht sind.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schleifkörper der eingangs genannten Art vorzuschlagen,
welcher bei einfacher Herstellbarkeit eine wirksame Kühlung der Schleifzonen ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem Schleifkörper der eingangs genannten Art zum Beispiel
dadurch gelöst, daß die Schleifflächen von wenigstens zwei gesondert gefertigten und
danach zusammengefügten Schleifzonen mit an wenigstens einer der Fügeflächen der Schleifzonen
vorgesehenen Rillen gebildet sind.
[0008] Derartige Rillen lassen sich verhältnismäßig einfach herstellen und sie bilden beim
Zusammenfügen der beiden Schleifzonen zwangsläufig geschlossene, über die gesmate
Länge der Schleifzonen durchgehende Kanäle, welche bis in die stirnseitigen Schleifflächen
reichen und deren Dimensionierung, Geometrie und Anzahl nach der prozeßbedingt erforderlichen
Kühlwassermenge bestimmt werden kann. Aufgrund der Erfindung bleibt der Kühlmittelstrom
unverändert bestehen, auch wenn das Werkzeug nach und nach bis auf einen kleinen Rest
verschlissen ist.
[0009] Die Rillen können dabei je für sich einen Kanal bilden. Es ist aber auch möglich,
daß die Rillen der einen Fügefläche gemeinsam mit gegenüberliegenden Rillen der angrenzenden
anderen Fügefläche je gemeinsam Kanäle bilden.
[0010] Vorzugsweise sind die Kanäle zur Vereinfachung der Herstellung und Verbesserung der
Funktion mit einem gemeinsamen Versorgungskanal für das Kühlmittel verbunden.
[0011] Ein relativ großer Materialabtrag erzeugt eine relativ rauhe Materialoberfläche,
was häufig im Gegensatz zu einer aus funktionalen oder ästhetischen Gründen geforderten
geringen Rauhtiefe steht. Zur Vermeidung dieses Nachteils kann in einem teuren zweistufigen
Schleifverfahren mit einem groben Vorschliffring der größere Materialabtrag vorgenommen
und im einen nachgeschalteten zweiten Arbeitsgang dann die gewünschte feine Endoberfläche
bei nur noch geringem Materialabtrag erzeugt werden.
[0012] Aus der DE 29 31 695 B2 ist der Einsatz eines Zwei-Zonen-Schleifkörpers für die Metallbearbeitung
mit Matrix gebundenen Schleifkörnern bekannt, wobei die Härte der Matrix über die
beim Vorbeilauf des Werkstücks von diesem in einem Zug überstrichene Schleifzone unterschiedlich
ist. Dabei besteht in Laufrichtung des Werkstücks relativ zu dem Schleifkörper die
Schleifzone zunächst aus einer Grobschleifzone mit Hartmatrix und anschließend aus
einer mit der Grobschleifzone fest verbundenen Feinschleifzone mit einer Matrix aus
einem gegenüber der Hartmatrix weicher-nachgiebigen und strukturoffenen Textilmaterial.
Die Feinschleifzone kann aus mehreren Unterzonen mit abgestufter Korngröße bestehen.
Dabei kann die Feinschleifzone getrennt von der Grobschleifzone angefertigt und nachträglich
mit der Grobschleifzone verbunden werden.
[0013] Insbesondere für derartige Mehrzonen-Schleifkörper eignet sich die erfindungsgemäße
Ausgestaltung der Rillen zur Bildung von Kühlmittelkanälen, wenn die Schleifzonen
unterschiedliche Schleifcharakteristik aufweisen.
[0014] Die Schleifzonen können ferner, wie aus der DE 29 31 695 B2 an sich bekannt, von
konzentrischen, um eine gemeinsame Achse rotierbaren Ringen mit stirnseitigen Schleifflächen
gebildet sein.
[0015] Dabei sind die Rillen über die Innenumfangsfläche des äußeren Ringes und/oder die
Außenumfangsfläche des inneren Ringes verteilt angeordnet.
[0016] Der Versorgungskanal für das Kühlmittel ist im Falle der Ausbildung der Schleifzonen
als Ringe vorzugsweise von einem von den Ringen freigelassenen Ringspalt gebildet,
von welchem die einzelnen Kanäle ausgehen und bis in die Schleiffläche verlaufen.
Auf diese Weise wird das Kühlmittel durch Rotation des ringförmigen Schleifkörpers
bis in die Schleifflächen geführt.
[0017] Der Ringspalt kann herstellungstechnisch einfach durch Verkürzung eines inneren Ringes
gegenüber einem äußeren Ring gebildet sein. Auf diese Weise hat der Ringspalt einen
größtmöglichen Abstand von den Schleifflächen, so daß die Kanäle für das Kühlmittel
über die gesamte Länge der Wandung des ringförmigen Schleifkörpers verlaufen.
[0018] Wenn der aus Einzelringen gebildete Schleifkörper an dem den Schleifflächen gegenüberliegenden
Ende an einem Aufspannflansch aufgespannt ist, befindet sich der Ringspalt vorzugsweise
zwischen dem aufspannungsseitigen Ende des inneren Ringes und dem Aufspannflansch,
während der äußere Ring an dem der Schleiffläche gegenüberliegenden Ende stirnseitig
dicht an dem Aufspannflansch anliegt.
[0019] Bei einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Ringspalt
zum Innenraum des inneren Ringes hin für die Zuführung von Kühlmittel offen, so daß
dieses auf einfache Weise beispielsweise mittels eines Rohres oder Schlauches in den
Innenraum des inneren Ringes eingespritzt werden kann. Während des Schleifprozesses
wird die Kühlfüssigkeit aufgrund der Rotation in den Ringspalt nach außen und in die
achsparallelen Kanäle getrieben, so daß die Kühlflüssigkeit zuverlässig bis in den
Schleifspalt zwischen Schleiffläche und Werkstück gefördert wird.
[0020] Dieser Effekt kann noch dadurch verbessert werden, daß im Bereich des Ringspalts
auf der Innenumfangsfläche des äußeren Ringes, ggf. in Forsetzung der in der Innenumfangsfläche
des äußeren Ringes im Fügebereich ohnehin vorgesehenen Rillen, im wesentlichen achsparallele
Rillen vorgesehen sind.
[0021] Der Schleifkörper kann beispielsweise unter Verwendung zylindrischer, quaderförmiger
oder sonstwie geformter großstückiger Schleifagglamerate mit einem Querschnitt von
bis zu 80 mm
2 und einer Länge von bis zu 15 mm gefertigt sein.
[0022] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich
oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, auch unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1
- im Längsschnitt einen die Erfindung aufweisenden, aus zwei zylindrischen Komponenten
gebildeten ringförmigen Schleifkörper, montiert an einem rotierbaren Aufnahmeflansch
einer Schleifmaschine,
- Fig. 2
- den Schleifkörper nach Fig. 1 im Querschnitt,
- Fig. 3 und 4
- im Querschnitt Schleifkörper entsprechend Fig. 1 jedoch mit gegenüber Fig. 2 geänderter
Rillenanordnung,
- Fig. 5
- im Querschnitt einen ringförmigen Schleifkörper gemäß einer noch weiteren Ausgestaltung,
bei welcher drei Ringkomponenten zur Bildung eines ringfömrigen Schleifkörpers mit
einer Ausgestaltung der Rillen zur Bildung von Kühlmittelkanälen entsprechend Fig.
2, und
- Fig. 6
- einen Teillängsschnitt des ringförmigen Schleifkörpers gemäß Fig. 1 mit Veranschaulichung
der Kühlmittel-Zufuhr und der Kühlmittel-Förderung in dem Schleifkörper bis zur Schleiffläche.
[0024] Die Schleifkörper für die Oberflächenbehandlung von Werkstücken gemäß den Fig. 1
bis 4 und 6 bestehen jeweils aus zwei als Ringe 16 ausgebildeten Schleifzonen 1 und
2 mit stirnseitigen, bei Bedarf leicht nach innen abgeschrägten, ineinander übergehenden
Schleifflächen 7, 7'. Die Schleifzonen 1, 2 sind aufgrund unterschiedlicher Schleifkörner
und/oder Schleifagglomerate mit unterschiedlicher Schleifcharakteristik sowie unterschiedlicher
Bindungsmatrix, Härte und Porösität hergestellt und danach an ihren Fügeflächen 11,
12 miteinander verklebt.
[0025] Gemäß Fig. 2 befinden sich in der inneren Fügefläche 12 des äußeren Schleifzonenringes
2, 16 über den Umfang verteilt achsparallele und über die gesmate Länge des Schleifzonenringes
2, 16 durchlaufende Rillen 15, welche zusammen mit der äußeren Fügefläche 11 des inneren
Schleifzonenrings 1, 16 geschlossene Kanäle 4 bilden. Die Ringe 16, ohne oder mit
eingeformten Rillen 15, können beispielsweise gegossen werden, wobei sich, wie dargestellt,
die Rillen 15 aus Gründen einer rationellen Formherstellung und Entformung vorzugsweise
auf der inneren Fügefläche 12 des äußeren Schleifzonenringes 2, 16 befinden.
[0026] Die Rillen 15 können sich statt dessen oder zusätzlich auch in der äußeren Fügefläche
11 des inneren Schleifzonenringes 1, 16 befinden und zwar gemäß Fig. 3 versetzt zu
den Rillen 15 des äußere Schleifzonenringes 2, 16, so daß die einzelnen Rillen 15
je für sich die Kanäle 4 für das Kühlmittel bilden, oder gemäß Fig. 4 so, daß die
äußeren und inneren Rillen 15 je gemeinsam einen Kanal 4 bilden.
[0027] Der ringförmige Schleifkörper gemäß Fig. 5 besteht aus drei Schleifzonen 1 bis 3,
wobei die beiden inneren Schleifzonenringe 1, 16 und 2, 16 Rillen 15 entsprechend
der Ausführung von Fig. 2 aufweisen und der äußerste Schleifzonenring 3, 16 ebenfalls
auf seiner inneren Fügefläche 14 mit Rillen 15 ausgestattet ist, welche mit der angrenzenden
äußeren Fügefläche 13 des mittleren Schleifzonenringes 2, 16 geschlossene Kanäle 4
bilden.
[0028] Wie aus den Fig. 1 und 6 ersichtlich ist, kann der ringförmige Schleifkörper an seinem
den stirnseitigen Schleifflächen 7, 7' gegenüberliegenden Ende an einem Aufspannflansch
5 der Schleifmaschine festgelegt sein, welcher um die gemeinsame Achse A rotierbar
ist.
[0029] Dabei beginnen die achsparallelen Kanäle 4 in einem als Ringspalt 18 ausgebildeten
Versorgungskanal 6 für das Kühlmittel. Der Ringspalt 18 ist dadurch gebildet, daß
der innere Schleifzonenring 1, 16 im Abstand vor der Montagefläche 19 des Aufspannflansches
5 endet, während der äußere Schleifzonenring 2, 16 dichtend an der Montagefläche 19
anliegt und über einen äußeren Umfangsflansch 20 in einer entsprechenden Umfangsnut
21 des Aufspannflanschs 5 gehalten ist. Aufgrund dessen ist der Ringspalt 18 zum Innenraum
17 des innersten Schleifzonenringes 2, 16 offen. So kann beispielsweise gemäß Fig.
6 über ein Rohr 22 ein flüssiger Kühlmittelstrahl 8 in den Innenraum 17 gerichtet
werden. Während des Schleifprozesses wird das Kühlmittel aufgrund der Rotation des
ringförmigen Schleifkörpers in Folge Zentrifugalkraft nach außen in den Ringspalt
18 geschleudert und es gelangt, ggf. unterstützt durch auf der Innenumfangsfläche
des äußeren Ringes 2, 16 im Bereich des Ringspalts 6, 18 vorgesehenen Rillen 15',
welche Fortsetzungen der im Fügebereich ohnehin bereits vorhandenen kanalbildenden
Rillen 15 sein können, entsprechend den Pfeildarstellungen bei 8' und 8'' von dem
Ringspalt 18 in die achsparallelen Kanäle 4 bis in den Schleifspalt 9 zwischen den
Schleifflächen 7, 7' und dem zu schleifenden Werkstück 10, wo es auf diese Weise für
eine wirkungsvolle Kühlung sorgt.
[0030] Aufgrund der Erfindung ergibt sich der besondere Vorteil, daß Kühlfüssigkeit um so
besser in den Schleifspalt 9 gefördert wird, je schneller sich der ringförmige Schleifkörper
um seine Achse A dreht; d.h. die Kühlmittelzufuhr wird mit zunehmender Schleifleistung
und damit zunehmender Überhitzungsgefahr verbessert.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 1
- Schleifzone
- 2
- Schleifzone
- 3
- Schleifzone
- 4
- Kanäle
- 5
- Aufspannflansch
- 6
- Versorgungskanal
- 7, 7'
- Schleifflächen
- 8
- Kühlmittelstrahl
- 9
- Schleifspalt
- 10
- Werkstück
- 11
- Fügefläche
- 12
- Fügefläche
- 13
- Fügefläche
- 14
- Fügefläche
- 15, 15'
- Rillen
- 16
- Ringe
- 17
- Innenraum
- 18
- Ringspalt
- 19
- Montagefläche
- 20
- Umfangsflansch
- 21
- Umfangsnut
- 22
- Rohr
1. Schleifkörper für die Oberflächenbehandlung von metallenen Werkstücken und dergleichen,
in dessen stirnseitige Schleifflächen (7, 7') Kanäle (4) für die Zuführung eines Kühlmittels
(8) münden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifflächen (7, 7') von wenigstens zwei gesondert gefertigten und danach
zusammengefügten Schleifzonen (1 bis 3) mit an wenigstens einer der Fügeflächen (11
bis 14) der Schleifzonen (1 bis 3) vorgesehenen Rillen (15) gebildet sind.
2. Schleifkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (15) je für sich einen Kanal (4) bilden.
3. Schleifkörper nach Asnpruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (15) der einen Fügefläche (11 bis 14) gemeinsam mit gegenüberliegenden
Rillen (15) der angrenzenden anderen Fügefläche (11 bis 14) Kanäle (4) bilden.
4. Schleifkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (4) mit einem gemeinsamen Versorgungskanal (6) für das Kühlmittel
(8) verbunden sind.
5. Schleifkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifzonen (1 bis 3) unterschiedliche Schleifcharakterristik aufweisen.
6. Schleifkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifzonen (1 bis 3) von konzentrischen, um eine gemeinsame Achse (A)
rotierbaren Ringen (16) mit stirnseitigen Schleifflächen (7, 7') gebildet sind.
7. Schleifkörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (15) achsparallel verlaufen.
8. Schleifkörper nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (15) über die Innenumfangsfläche eines äußeren Ringes (16) und/oder
die Außenumfangsflächen eines inneren Ringes (16) verteilt angeordnet sind.
9. Schleifkörper nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Versorgungskanal (6) von einem von den Ringen (16) freigelassenen Ringspalt
(18) gebildet ist.
10. Schleifkörper nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt (18) durch Verkürzung eines inneren Ringes (16) gegenüber einem
äußere Ring (16) gebildet ist.
11. Schleifkörper nach Anspruch 10, wobei die Ringe (16) auf dem den Schleifflächen (7,
7') gegenüberliegenden Ende an einem Aufspannflansch (5) aufgespannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt (18) zwischen dem aufspannseitigen Ende des inneren Ringes (16)
und dem Aufspannflansch (5) gebildet ist.
12. Schleifkörper nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt (18) zum Innenraum (17) des inneren Ringes (16) hin für die Zuführung
von Kühlmittel (8) offen ist.
13. Schleifkörper nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Ringspaltes (18) auf der Innenumfangsfläche des äußeren Ringes
(2, 16) im wesentlichen achsparallele Rillen (15') vorgesehen sind.
14. Schleifkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Schleifagglomerate mit einem Querschnitt von bis zu 80 mm2 und einer Länge von bis zu 15 mm.