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EP 0 877 163 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.08.2001 Patentblatt 2001/33 |
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Anmeldetag: 29.04.1998 |
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Brennstoffeinspritzpumpe
Fuel injection pump
Pompe d'injection de combustible
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FI FR IT LI NL |
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Priorität: |
06.05.1997 DE 19719046
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.11.1998 Patentblatt 1998/46 |
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Patentinhaber: Man B&W Diesel Aktiengesellschaft |
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86153 Augsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Domberger, Gerhard
86153 Augsburg (DE)
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Vertreter: Schober, Stefan, Dipl.-Ing. |
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MAN Roland Druckmaschinen AG,
Postfach 10 00 96 86135 Augsburg 86135 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 347 582
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DE-A- 4 225 350
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Brennstoffeinspritzpumpe für Hubkolbenbrennkraftmaschinen,
insbesondere Dieselmotoren, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der DE 42 5 350 A1 ist eine gattungsbildende Brennstoffeinspritzpumpe bekannt,
bei der am saugraumseitigen Eingang mindestens einer Verbindungsausnehmung eine Ventilanordnung
vorgesehen ist, die einen mittels einer Ventilfeder in Richtung zum Arbeitsraum hin
in Anlage an einem zugeordneten Ventilsitz haltbaren Ventilkörper aufweist.
[0003] Bei Anordnungen dieser Art wird beim Verdrängungshub des Kolbens vor dem Absteuem,
das heißt vor dem Schließen der Verbindungsausnehmung bzw. -ausnehmungen Brennstoff
aus dem Arbeitsraum verdrängt. Dieser Brennstoff strömt dabei über die Verbindungsausnehmung
bzw. -ausnehmungen in den Saugraum zurück, wobei sich eine mit hoher Geschwindigkeit
bewegte Flüssigkeitssäule ergibt. Aufgrund der Massenträgheit des Brennstoffs führt
dieser beim Absteuem der Verbindungsausnehmung bzw. -ausnehmungen seine Bewegung zunächst
fort, was zu einem starken Druckabfall im Bereich der Verbindungsausnehmung bzw. -ausnehmungen
führt. Hierbei besteht die Gefahr, dass der Dampfdruck des Brennstoffs unterschritten
wird, so dass es zu den gefürchteten Kavitationserscheinungen im Bereich der Verbindungsausnehmung
bzw. -ausnehmungen kommen kann.
[0004] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Brennstoffeinspritzpumpe
gattungsgemäßer Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, daß
die genannten Kavitationserscheinungen verhindert werden.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am saugraumseitigen Eingang
jeder Verbindungsausnehmung eine Ventilanordnung vorgesehen ist, die einen mittels
einer Ventilfeder in Richtung zum Arbeitsraum hin in Anlage an einem zugeordneten
Ventilsitz haltbaren Ventilkörper aufweist, und daß jeder Ventilanordnung wenigstens
ein immer geöffneter, als Drossel ausgebildeter Bypass zugeordnet ist.
[0006] Diese Maßnahmen stellen sicher, daß die Strömung des vor dem Absteuern der Verbindungsausnehmung
bzw. - ausnehmungen aus dem Arbeitsraum verdrängten Brennstoffs gedrosselt wird. Dementsprechend
wird während dieses Verdrängungsvorgangs der Druck im Bereich der Verbindungsausnehmung
bzw. -ausnehmungen auf ein vergleichsweise hohes Niveau angehoben, so daß der beim
Absteuern der Verbindungsausnehmung bzw. -ausnehmungen dort nicht vermeidbare Druckabfall
nicht bis in den Bereich des Dampfdrucks erfolgt. Andererseits stellen die Ventilanordnung
bzw. -anordnungen sicher, daß bei einer zur Beendigung eines Einspritzvorgangs erfolgenden
Aufsteuerung der Verbindungsausnehmung bzw. -ausnehmungen ein von der oben erwähnten
Drosselung unabhängiger Druckabbau erfolgen kann, indem die Ventile öffnen. Der mit
den erfindungsgemäßen Maßnahmen verbundene bauliche Aufwand ist vergleichsweise klein.
Dennoch wird durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen die Pumpenlebensdauer nicht unwesentlich
vergrößert. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen ergeben dementsprechend eine ausgezeichnete
Wirtschaftlichkeit.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben. So kann der Ventilkörper zweckmäßig eine den
Bypass bildende, zentrale Drosselbohrung aufweisen. Hierdurch ergibt sich eine besonders
einfache und kompakte Bauweise.
[0008] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, daß von der zentralen Drosselbohrung
in den Saugraum mündende Querbohrungen abgehen. Hierdurch wird eine gleichmäßige Verteilung
des in den Saugraum zurückflutenden Brennstoffs erreicht.
[0009] Vorteilhaft kann ein den Ventilsitz enthaltender, an der Zylinderwand anbringbarer
Ring vorgesehen sein, der einen im Ventilkörper zugeordneten Führungskragen aufweist.
Hierdurch wird eine hohe Betriebssicherheit erreicht. Der Ventilkörper kann dabei
einfach als Stift ausgebildet sein. Dieser ist zweckmäßig mit einem konischen Ventilkopf
versehen, der mit einer konischen Sitzfläche des Ventilsitzes zusammenwirkt, was eine
zuverlässige Abdichtung ergibt.
[0010] In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann die Ventilfeder als ineinander
gegenüberliegenden Sackbohrungen des Ventilkörpers und einer in die Wandung des Saugraums
einschraubbaren Anschlagschraube eingreifende Druckfeder ausgebildet sein. Diese Maßnahmen
ergeben eine zuverlässige Führung der Feder. Gleichzeitig ergibt sich eine einfache
mechanische Hubbegrenzung für den Ventilkörper. Auch diese Maßnahmen verbessern daher
die Betriebssicherheit.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden
Beispielsbeschreibung anhand der Zeichung entnehmbar.
[0012] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- einen Axialschnitt durch eine erfindungsgemäße Einspritzpumpe,
- Figur 2
- die Einzelheit II aus Figur 1 in vergrößerter Darstellung und
- Figur 3
- ein Druck-Zeit-Diagramm für den Druck im Bereich der Verbindungsausnehmungen der Anordnung
gemäß Figuren 1 und 2.
[0013] Die der Figur 1 zugrundeliegende Brennstoffeinspritzpumpe kann einem Einspritzventil
eines Dieselmotors zugeordnet sein. Der grundsätzliche Aufbau und die Wirkungsweise
derartiger Anordnungen sind an sich bekannt.
[0014] Die dargestellte Einspritzpumpe besteht aus einem einteiligen Zylinder 1, in welchem
ein Kolben 2 hin- und herbewegbar angeordnet ist. Dieser wird über ein nicht näher
dargestelltes Antriebsaggregat, beispielsweise eine Nockenwelle, angetrieben. Der
Kolben 2 begrenzt einen im Zylinder enthaltenen Arbeitsraum 3, von dem eine Anschlußbohrung
4 für eine zu einem nicht näher dargestellten Einspritzventil führende Einspritzleitung
abgeht. Im Bereich der Anschlußbohrung 4 ist ein bei einem vorgegebenen Druck öffnendes
Rückschlagventil 5 angeordnet.
[0015] Der Zylinder 1 ist von einem ringförmigen Pumpengehäuse 6 umfaßt, das zusammen mit
dem Zylinder 1 einen umlaufenden Saugraum 7 begrenzt. Das Pumpengehäuse 6 liegt mit
einer Stirnseite an einem es übergreifenden Flansch des Zylinders 1 an und ist hiermit
verschraubt. Der Saugraum 7 wird über eine nicht näher dargestellte Brennstoffbereitstellungseinrichtung
mit Brennstoff beaufschlagt, wobei ein Bereitstellungsdruck von etwa 5 bar vorgesehen
ist. Der Saugraum 7 ist über zwei einander diametral gegenüberliegende, den Zylinder
1 radial durchsetzende Verbindungsausnehmungen 8 mit der dem Kolben 2 zugeordneten,
den Arbeitsraum 3 bildenden Bohrung des Zylinders 1 verbunden.
[0016] Der Kolben 2 ist mit durch Steuerkanten 9, 10 begrenzten, umfangsseitigen Steuerflächen
11 versehen, die beim Vorbeigang an einer Verbindungsausnehmung 8 diese abdecken und
damit die Verbindung zwischen Arbeitsraum 3 und Saugraum 7 unterbrechen. Jeder der
beiden Verbindungsausnehmungen 8 ist eine derartige Steuerfläche 11 zugeordnet. Die
Verbindungsausnehmungen 8 werden dementsprechend bei jedem Arbeitstakt des Kolbens
ab- und aufgesteuert.
[0017] Am saugraumseitigen Eingang jeder Verbindungsausnehmung 8 ist eine Ventilanordnung
12 vorgesehen, die als nach außen, das heißt zum Saugraum 7 hin öffnende Rückschlagventilanordnung
ausgebildet ist. Diese besteht, wie am besten aus Figur 2 erkennbar ist, aus einem
einen konischen Ventilsitz 13 aufweisenden Ring 14, der mit einem in den Saugraum
7 hineinragenden Kragen 15 versehen ist und einem im Kragen 15 geführten, axial bewegbaren
Ventilkörper 16, der mit einem den konischen Ventilsitz 13 zugeordneten, konischen
Ventilkopf 17 versehen ist. Der Ring 14 ist eine zur zugeordneten Verbindungsausnehmung
8 koaxiale Sackbohrung des Zylinders 1 eingeschraubt. Die zentrale Bohrung 8' (Auslassungszeichen)
stellt praktisch die ringseitige Fortsetzung der Verbindungsausnehmung 8 dar. Der
konische Sitz 13 wird innen durch die Bohrung 8' und außen durch den Kragen 15 begrenzt.
Der Ventilkörper 16 ist einfach als an einem Ende konisch angedrehter Stift ausgebildet.
[0018] Der Ventilkörper 16 wird durch eine Ventilfeder 18 so beaufschlagt, daß er mit seinem
konischen Ventilkopf 17 am zugeordneten Ventilsitz 13 des Rings 14 anliegt. Die Ventilfeder
18 ist als Spiraldruckfeder ausgebildet, die einerseits in eine Sackbohrung 19 des
stiftförmigen Ventilkörpers 16 und andererseits in eine Sackbohrung 20 einer in das
Pumpengehäuse 6 eingeschraubten Anschlagschraube 21 eingreift, deren inneres, in den
Pumpenraum 7 hineinragendes Ende einen mechanischen Anschlag für den Ventilkörper
16 bildet.
[0019] Dieser ist mit einer zentralen Bohrung 22 versehen, deren Durchmesser wesentlich
kleiner als der Durchmesser der Bohrung 8' des Rings 14 ist und die daher als Drosselbohrung
fungiert. Von dieser axialen Durchgangsbohrung gehen radiale Querbohrungen 23 ab,
die in den Saugraum 7 münden. Der Kragen 15 des Rings 14 ist mit den Querbohrungen
23 zugeordneten Ausnehmungen 24 versehen.
[0020] In der untersten Stellung des Kolbens 2 hat der Arbeitsraum 3 seine größte Ausdehnung.
Die die Steuerkante 9 bildende Kolbenoberkante befindet sich dabei unterhalb der Verbindungsausnehmungen
8. Diese sind dementsprechend offen, so daß der Arbeitsraum 3 mit dem Saugraum 7 verbunden
ist und mit Brennstoff gefüllt wird. Der Arbeitsraum 3 ist dabei ganz mit über die
Durchgangsausnehmungen 8 zuströmendem Brennstoff gefüllt. Dieser steht in beiden Räumen
mit dem gleichen Druck an. Dieser Druck, der wie weiter oben schon erwähnt wurde,
etwa 5 bar beträgt, ist in Figur 3 mit P
1 bezeichnet. Zum Zeitpunkt t
1 soll der Aufwärtshub einsetzen. Im Verlauf des Aufwärtshubs wird, solange die Verbindungsbohrungen
8 noch offen sind, Brennstoff über die Verbindungsbohrungen 8 in den Saugraum 7 zurückgedrängt.
Dieser durchströmt dabei die als Drosselbohrungen fungierenden Bohrungen 22, 23, wobei
sich infolge der Drosselwirkung eine Druckerhöhung ergibt, wie in Figur 3 durch den
Druckverlauf zwischen P
1 und P
2 angedeutet ist. Zum Zeitpunkt t
2 überfährt der Kolben 2 mit seinen Steuerflächen 11 die diesen zugeordneten Verbindungsausnehmungen
8, so daß die Verdrängung von Brennstoff in den Saugraum 7 hinein aufhört. Zum Zeitpunkt
t
2 herrscht im Bereich der Verbindungsausnehmungen 8 der infolge der Drosselwirkung
erhöhte Druck P
2. Infolge der Massenträgheit setzt die während der Verdrängungsphase in Bewegung gesetzte
Brennstoffsäule ihre Bewegung in den Saugraum 7 hinein fort, so daß sich im Bereich
der Verbindungsausnehmungen 8 der bei t
2 angedeutete Druckabfall ergibt. Da vorher eine Druckerhöhung bis auf den Wert P
2 stattgefunden hat, fällt der Druck jedoch nicht unter den Dampfdruck ab, der in Figur
3 mit einer unterbrochenen Linie angedeutet ist. Der Durchmesser der Drosselbohrungen
ist dementsprechend so ausgelegt, daß ein Druck P
2 erreicht wird, der so hoch ist, daß der anschließende Druckabfall nicht in den Bereich
des Dampfdrucks des Brennstoffs führt. Im dargestellten Beispiel erfolgt zum Zeitpunkt
t
2 ein Druckabfall etwa auf das Ausgangsniveau P
1.
[0021] Ab dem Zeitpunkt P
2 beginnt die Einspritzung. Diese wird beendet, wenn die Steuerflächen 11 des Kolbens
2 mit ihren unteren Steuerkanten 10 die zugeordneten Verbindungsausnehmungen 8 überfahren
und öffnen. Dies ist in Figur 3 zum Zeitpunkt t
3 der Fall. Dabei ergibt sich eine aus dem Arbeitsraum 3 herausschlagende Druckspitze,
die dazu führt, daß die Ventilanordnungen 12 infolge der Vorspannung der Feder 18
verzögert öffnen, das heißt deren Ventilkörper mit seinem Ventilkopf 17 vom zugeordneten
Ventilsitz 13 abgehoben wird. Dabei wird ein großer Strömungsquerschnitt geöffnet,
so daß sich ein vergleichweise schneller Druckabbau ergibt.
1. Brennstoffeinspritzpumpe für Hubkolbenbrennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmotoren,
mit einem einen an wenigstens ein Einspritzventil angeschlossenen Arbeitsraum (3)
enthaltenden Zylinder (1) und mit einem mit Brennstoff beaufschlagbaren Saugraum (7),
der über wenigstens eine Verbindungsausnehmung (8) im Zylinder (1) mit dem Arbeitsraum
(3) verbunden ist, der durch einen im Zylinder (1) angeordneten Kolben (2) begrenzt
ist, der mit jeder Verbindungsausnehmung (8) jeweils zugeordneten Steuerkanten (9,
10) zum Auf- und Absteuern der zugeordneten Verbindungsausnehmung (8) versehen ist,
wobei am saugraumseitigen Eingang mindestens einer Verbindungsausnehmung (8) eine
Ventilanordnung (12) vorgesehen ist, die einen mittels einer Ventilfeder (18) in Richtung
zum Arbeitsraum (3) hin in Anlage an einem zugeordneten Ventilsitz (13) haltbaren
Ventilkörper (16) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass am saugraumseitigen Eingang jeder Verbindungsausnehmung (8) eine Ventilanordnung
(12) vorgesehen ist, und dass jeder Ventilanordnung (12) wenigstens ein immer geöffneter,
als Drossel (22, 23) ausgebildeter Bypass zugeordnet ist.
2. Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Drossel (22, 23) ausgebildete Bypass im Bereich des Ventilkörpers (16)
angeordnet ist.
3. Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (16) eine den Bypass bildende, zentrale Durchgangsbohrung (22)
aufweist.
4. Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass von der zentralen Durchgangsbohrung (22) in den Saugraum (7) ausmündende Querbohrungen
(23) abgehen.
5. Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (13) und der Kopf des Ventilkörpers (16) als ineinander passende
Konen ausgebildet ist.
6. Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Ventilsitz (13) enthaltender, am Zylinder (1) anbringbarer Ring (14)
vorgesehen ist, der einen dem Ventilkörper (16) zugeordneten Führungskragen (15) aufweist.
7. Brennstoffeinspritzpumpe nach Ansprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskragen (15) des Rings (14) mit den Querbohrungen (23) des Ventilkörpers
(16) zugeordneten Ausnehmungen (24) versehen ist.
8. Brennstoffeinspritzpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (14) in eine zur zugeordneten Verbindungsausnehmung (8) konzentrische
Ausnehmung des Zylinders (1) einschraubbar ist.
9. Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilfeder (18) als in einer gegenüberliegende Sackbohrungen (19, 20) des
Ventilkörpers (16) und einer in die Wandung des Saugraums (7) einschraubbaren Anschlagschraube
(21) eingreifende Spiraldruckfeder ausgebildet ist.
10. Brennstoffeinspritzpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (16) als mit einem konischen Kipf versehener Stift ausgebildet
ist.
1. Fuel injection pump for reciprocating piston internal combustion engines, in particular
diesel engines, having a cylinder (1) containing a working chamber (3) connected to
at least one injection valve, and having a suction chamber (7) which can be acted
on by fuel and which is connected by means of at least one communication aperture
(8) in the cylinder (1) to the working chamber (3) which is limited by a piston (2)
arranged in the cylinder (1) which is provided with guiding edges (9, 10) respectively
associated with each communication aperture (8) to activate and deactivate the associated
communication aperture (8), wherein on the suction chamber side input of at least
one communication aperture (8) there is provided a valve arrangement (12) which has
a valve body (16) which can be held by means of a valve spring (18) in the direction
of the working chamber (3) in abutment with an associated valve seat (13), characterised
in that on the suction chamber side input of each communication aperture (8) there
is provided a valve arrangement (12), and in that at least one constantly open bypass
configured as a flow restrictor (22, 23) is associated with each valve arrangement
(12).
2. Fuel injection pump according to claim 1, characterised in that the bypass configured
as a flow restrictor (22, 23) is arranged in the region of the valve body (16).
3. Fuel injection pump according to claim 2, characterised in that the valve body (16)
has a central through bore (22) forming the bypass.
4. Fuel injection pump according to claim 3, characterised in that cross-bores (23) opening
into the suction chamber (7) extend from the central through bore (22).
5. Fuel injection pump according to claim 1, characterised in that the valve seat (13)
and the head of the valve body (16) are configured as cones fitting into each other.
6. Fuel injection pump according to claim 5, characterised in that a ring (14) is provided
which contains the valve seat (13) and which can be fitted on the cylinder (1), and
which has a guide collar (15) associated with the valve body (16).
7. Fuel injection pump according to claims 4 and 6, characterised in that the guide collar
(15) of the ring (14) is provided with apertures (24) associated with the cross-bores
(23) of the valve body (16).
8. Fuel injection pump according to one of the preceding claims 6 or 7, characterised
in that the ring (14) can be screwed into an aperture of the cylinder (1) concentric
with the associated communication aperture.
9. Fuel injection pump according to claim 1, characterised in that the valve spring (18)
is configured as a helical compression spring engaging in opposite blind-end bores
(19, 20) of the valve body (16), with a stop screw (21) which can be screwed into
the wall of the suction chamber (7).
10. Fuel injection pump according to one of the preceding claims, characterised in that
the valve body (16) is configured as a pin provided with a conical head.
1. Pompe d'injection de carburant pour des moteurs à combustion interne à pistons, notamment
pour des moteurs diesel, comportant un cylindre (1), qui renferme une chambre de travail
(3) raccordée à au moins une soupape d'injection, et une chambre d'aspiration (7)
dans laquelle du carburant peut être admis et qui, par l'intermédiaire d'au moins
un évidement de liaison (8) ménagé dans le cylindre (1), est reliée à la chambre de
travail (3), laquelle est délimitée par un piston (2) disposé dans le cylindre (1),
piston qui est pourvu de rampes de distribution (9, 10) associées chacune à chaque
évidement de liaison (8) pour conduire l'ouverture et la fermeture de l'évidement
de liaison associé (8), tandis qu'à l'entrée, située côté chambre d'aspiration, d'au
moins un évidement de liaison (8), il est prévu un mécanisme de soupape (12), qui
comporte un corps de soupape (16) pouvant être maintenu en appui contre un siège de
soupape associé (13), en direction de la chambre de travail (3), au moyen d'un ressort
de soupape (18), caractérisée en ce qu'un mécanisme de soupape (12) est prévu à l'entrée,
située côté chambre d'aspiration, de chaque évidement de liaison (8) et en ce qu'à
chaque mécanisme de soupape (12) est associée au moins une dérivation ouverte en permanence,
aménagée en étranglement (22, 23).
2. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce que la
dérivation, aménagée en étranglement (22, 23), est disposée dans la région du corps
de soupape (16).
3. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 2, caractérisée en ce que le
corps de soupape (16) présente une forure centrale de passage (22) formant la dérivation.
4. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 3, caractérisée en ce que de
la forure centrale de passage (22) partent des forures transversales (23) débouchant
dans la chambre d'aspiration (7).
5. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce que le
siège de soupape (13) et la tête du corps de soupape (16) sont réalisés sous la forme
de cônes s'adaptant l'un dans l'autre.
6. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'il
est prévu une bague (14) comportant le siège de soupape (13) et pouvant être ajustée
sur le cylindre (1), cette bague présentant un rebord de guidage (15) associé au corps
de soupape (16).
7. Pompe d'injection de carburant selon les revendications 4 et 6, caractérisée en ce
que le rebord de guidage (15) de la bague (14) est pourvu d'évidements (24) associés
aux forures transversales (23) du corps de soupape (16).
8. Pompe d'injection de carburant selon l'une des revendications précédentes 6 ou 7,
caractérisée en ce que la bague (14) peut être vissée dans un évidement du cylindre
(1), qui est concentrique à l'évidement de liaison associé (8).
9. Pompe d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce que le
ressort de soupape (18) est réalisé sous la forme d'un ressort hélicoïdal de compression
s'engageant dans des trous borgnes (19, 20), placés en vis-à-vis, du corps de soupape
(16) et d'une vis de butée (21) qui peut être vissée dans la paroi de la chambre d'aspiration
(7).
10. Pompe d'injection de carburant selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le corps de soupape (16) est réalisé sous forme d'un tenon doté d'une tête
conique.

