[0001] Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für einen Zylinder oder eine Walze
einer Druckmaschine nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 bzw. 2.
[0002] Eine Reinigungsvorrichtung dieser Art ist aus der DE 30 05 469 C2 bekannt. Die Vorrichtung
besteht im Wesentlichen aus einem an die zu reinigende Fläche an- und abstellbaren
Reinigungssystem, dem mehrere mit Düsen bestückte Rohre für die Zuführung von Reinigungsfluid
bzw. Druckluft zugeordnet sind. Das Reinigungssystem ist als pneumatisch beaufschlagbares
Andrückelement und ein über das Andrückelement geführtes Reinigungstuch ausgebildet.
Als Reinigungsfluid wird Wasser und Lösungsmittel getrennt über je ein innerhalb der
Vorrichtung angeordnetes Rohr dem Reinigungssystem zugeführt.
[0003] Gemäß dem DE 94 03 228.9 U1 ist eine weitere Reinigungseinrichtung für Zylinder von
Druckmaschinen bekannt, die im wesentlichen aus einem Gehäuse mit einer Waschbürste,
einer feststehenden Rakel sowie einem ersten Sprührohr für Waschmittel und einem zweiten
Sprührohr für Wasser gebildet ist. Das Rakel sowie die Sprührohre ragen in den Drehbereich
der Borsten der Waschbürste hinein und sind innerhalb der Vorrichtung angeordnet.
[0004] Aus der DE 43 16 747 C1 ist eine Vorrichtung zur Reinigung einer Arbeitsfläche einer
Druckmaschine bekannt, die - auch als Waschbalken bezeichnet - unter anderem eine
mit Sprühdüsen versehene Düsenleiste für ein Reinigungsfluid aufweist. Das Reinigungsfluid
ist vorzugsweise mit Druckluft aus der Düsenleiste austreibbar. Dabei ist die Düsenleiste
über eine Hochdruckleitung mit einem Druckerhöhungsaggregat gekoppelt. Das Druckerhöhungsaggregat
besitzt einen mit Reinigungsfluid füllbaren, gegenüber der Hochdruckleitung mittels
eines schlagartig in eine Öffnungsstellung bringbaren Abstellorganes verschließbaren
Speicherraum sowie einen großen, mit dem druckmittelbeaufschlagbaren Arbeitsraum zwecks
Entleerung des Speicherraumes. Die Vorrichtung besitzt kein an- bzw. abstellbares
Reinigungssystem in Form einer Waschwalze oder eines Waschtuches.
[0005] Nachteilig bei Reinigungsvorrichtungen dieser Art ist es, daß bei mit Düsen bestückten
Rohren für die Zuführung von Reinigungsfluid die Düsenleisten leicht verstopfen können.
Weiterhin sind die Düsenleisten häufig schwer zugängig, so daß bei einem Austausch
der Düsen bzw. der Zuführrohre ein hoher Montage- bzw. Demontageaufwand erforderlich
ist. Die Düsen bzw. Zuführrohre können insbesondere durch Papierstaub, Farb-/Lackpartikel
oder auch Kalkablagerungen verstopfen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Reinigungsvorrichtung für einen Zylinder bzw.
eine Walze einer Druckmaschine mit einem an den Zylinder/die Walze an- und abstellbaren
Reinigungssystem in Form einer ein Waschtuch tragenden Waschkassette oder von einem
eine Waschwalze aufnehmenden Gehäuse zu entwickeln, die die genannten Nachteile vermeidet
und zumindest ein Sprührohr für ein Reinigungsfluid aufweist, welches mit geringem
Aufwand schnell montierbar bzw. demontierbar ist.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Ausbildungsmerkmale der Ansprüche 1 oder
2 gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Gemäß der Erfindung ist an einem eine Waschwalze tragenden Gehäuse oder einer ein
Waschtuch tragenden Waschkassette einer Reinigungsvorrichtung wenigstens ein sich
über dessen Länge erstreckendes Sprührohr angeordnet. Bevorzugt sind zwei parallel
zueinander verlaufende Sprührohre angeordnet, welche jeweils getrennt Reinigungsfluid
bzw. Wasser an das Reinigungssystem (Waschwalze bzw. Waschtuch) zuführen.
[0009] Bei Einsatz eines Gehäuses weist dieses bekanntlich eine Öffnung auf, die der Zylinder-/Walzenmantelfläche
zugeordnet ist, durch die die Waschwalze mit dem Zylinder/der Walze in Kontakt bringbar
ist. Das Gehäuse weist neben der zur Mantelfläche zeigenden Öffnung weiterhin eine
Aussparung oder einen Durchbruch auf, in die die Öffnungen des Sprührohres bzw. die
Sprührohre selbst hineinragen, wobei die Sprührohre mittels Verteilermodulen bzw.
einem Sperrmodul von außen am Gehäuse lösbar fixiert sind.
[0010] Bei Einsatz einer Waschkassette sind zumindest zwei Seitenwände und ein Rahmen zur
Aufnahme von drehbar gelagerten, teilweise arttreibbaren Walzen/Spulen vorhanden,
zwischen denen ein Waschtuch in Form einer Waschtuchbahn als Reinigungssystem mit
einem Andrücksystem aufgenommen ist. Das Andrücksystem dient bekanntlich dem An- bzw.
Abstellen eines Abschnittes des Waschtuches an die Zylinder- bzw. Walzenmantelfläche.
Bei der Waschkassette sind die Sprührohre mit Verteilermodulen bzw. einem Sperrmodul
an der Waschkassette, vorzugsweise im Bereich der Seitenwände, von außen lösbar fixiert.
Die Verteilungsmodule sind mit Zuführleitungen für Wasser bzw. Reinigungsfluid gekoppelt.
Die Waschkassette weist eine Aussparung auf durch die mehrere über die Länge in Abständen
verteilt angeordnete kleine Öffnungen
der Sprührohre auf das Waschtuch gerichtet sind. Über die Breite der Aussparung erstrecken
sich vorzugsweise zwei parallel angeodnete Sprührohre, die auch innerhalb der Aussparung
angeordnet werden können. Die Sprührohre sind mit einem Druckmittel zum Austreiben
des jeweiligen Reinigungsfluids beaufschlagbar.
[0011] Ein Sprührohr weist über die Länge in Abständen verteilt relativ kleine Öffnungen
auf. Die Öffnungen sind vorzugsweise fluchtend angeordnet und auf das Reinigungssystem
(Waschwalze/Waschbürste oder Waschtuch) gerichtet. Bevorzugt sind die Öffnungen zueinander
in einem Abstand von etwa 5 bis 20 mm angeordnet. Die bevorzugte Größe der Öffnungen
liegt in einem Durchmesserbereich von etwa < 2 mm. Die Sprührohre werden stirnseitig
durch Verteilungsmodule bzw. einen Sperrmodul in ihrer Lage gehalten. Da die Sprührohre
im Bereich der Aussparung frei liegend angeordnet sind, ist es insbesondere vorteilhaft
bei Sprührohren aus Polyamid, die Sprührohre in einem Profil lösbar in ihrer Lage
zu fixieren.
[0012] Die Reinigungsvorrichtung ist insbesondere für die Reinigung von Walzen, Gummituchzylindern,
Formzylindern oder Druckzylindern geeignet. Vorteil der Erfindung ist es, daß die
Sprührohre sowie Verteilungsmodule bzw. ein Sperrmodul mit geringem Aufwand einzeln
oder in Gruppen montierbar bzw. demontierbar sind.
[0013] Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Reinigungsvorrichtung mit einer Waschbürste (Seitenansicht),
- Fig. 2
- eine Reinigungsvorrichtung mit zwei austauschbaren Sprührohren und beidseitigen Zuleitungen
(Draufsicht),
- Fig. 3
- eine Reinigungsvorrichtung mit zwei austauschbaren Sprührohren und einseitigen Zuleitungen.
[0014] Eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung soll am Beispiel einer in einem Gehäuse
2 gelagerten Waschwalze als ein Reinigungssystem 4 näher erläutert werden. Die Vorrichtung
ist in einem Druckwerk einem Zylinder 1, z.B. einem Druckzylinder, einer Offsetdruckmaschine
zugeordnet, wobei das Gehäuse 2 einen annähernd rechteckigen Querschnitt aufweist
und sich über die volle Breite des Zylinders 1 erstreckt. Der zu reinigenden Zylindermantelfläche
zugewandt weist das Gehäuse 2 eine Öffnung auf, durch die das Reinigungssystem 4 (Waschwalze)
mit dem Zylinder 1 in Kontakt bringbar ist. Das Gehäuse 2 nimmt die drehbar gelagerte
Waschwalze, z.B. eine Waschbürste, auf, wobei die Welle der Waschwalze getriebetechnisch
mit einem eigenen Antrieb gekoppelt ist.
[0015] Das Gehäuse 2 besitzt eine Aussparung 10 (alternativ ist ein sonstiger Freiraum möglich)
in die zumindest Öffnungen 8 von Sprührohren 3, 6 als Versorgungsleitungen hineinragen,
so daß eine Benetzung des Reinigungssystems 4 (Waschbürste) erfolgen kann. Bevorzugt
sind zwecks Einsparung von Bauraum die Sprührohre 3, 6 selbst in die Aussparung 10
integriert. In ihrer Länge sind das erste Sprührohr 3 für das Reinigungsfluid Wasser
und das zweite Sprührohr 6 für das Reinigungsfluid Waschmittel außerhalb am Gehäuse
2 lösbar angeordnet. Die Sprührohre 3 und 6 weisen eine Vielzahl von kleinen Öffnungen
8, vorzugsweise < 1 mm im Durchmesser, auf, die in bestimmten Abständen z.B. in einem
Abstand von 10 mm zueinander, über die Breite des Reinigungssystem 4 verteilt und
auf dieses gerichtet sind. Die Sprührohre 3 und 6 sind aus Cr-Ni -Stahl oder Polyamid
ausgeführt und sind mit Zuführleitungen 12 (für das Reinigungsfluid Wasser) und 11
(für das Reinigungsfluid Waschmittel) über Bereitstellungspumpen gekoppelt. Die Öffnungen
8 sind, vorzugsweise mit einem Durchmesser von < 1 mm, vorzugsweise durch Einstechen
(bei Polyamid) bzw. eine Laserbearbeitung (bei Cr-Ni-Stahl) in die Sprührohre 3, 6
eingebracht. Alternativ sind die Öffnungen 8 auch als kleine Schlitze ausführbar.
Weiterhin ist am Gehäuse 2 eine Rakel 5 befestigt, die mit dem Reinigungssystem 4
im ständigen Eingriff ist. Am tiefsten Punkt des Gehäuses 2 ist für das verschmutzte
Reinigungsfluid (Waschmittel- und Wassergemisch) ein Ablauf 7 angeordnet, der über
eine Rücklaufleitung mit einem Sammelbehälter (nicht gezeigt) zum Trennen und Regenerieren
des Gemisches verbunden ist. Nach dem Regenerieren ist das gereinigte Waschmittel
und ggf. das gereinigte Wasser an die Reinigungsvorrichtung wieder zuführbar.
[0016] Beide Sprührohre 3, 6 sind in Drehrichtung des Reinigungssystems 4 vor der Rakel
5 und vorzugsweise von oben einwirkend angeordnet. Dies deshalb, damit das Reinigungsfluid
bereits vor der Rakel 5 tiefer in das Reinigungssystem 4 eindringen kann um Verunreinigungen
besser zu lösen, wobei nach dem Passieren der Rakel 5 das Reinigungssystem 4 noch
eine ausreichende Benetzung aufweist. Die Reinigungsvorrichtung ist weiterhin im Bereich
von Greiferbrücken des Zylinders 1 abhebbar, so daß das Reinigungssystem 4 nicht mit
einer Greiferbrücke kollidieren kann.
[0017] Die Sprührohre 3, 6 sind mit Durchströmkanäle aufweisenden Anschlußstücken lösbar
verbunden. Bei Sprührohren 3, 6 aus Polyamid sind die Rohre 3,6 auf die Anschlußstücke
aufsteckbar. Die Anschlußstücke sind als Einzelteil bzw. als Bestandteil fest mit
Verteilungsmodulen 13 verbunden. Die Verteilungsmodule 13 sind von außen mit dem Gehäuse
2 über Verbindungselemente 9, z.B. Schraubenverbindungen, lösbar verbunden und tragen
stirnseitig gekoppelt die Sprührohre 3, 6. Bei einer beidseitigen Versorgung der Sprührohre
3, 6 sind zwei Verteilungsmodule 13 einsetzbar, welche Durchströmkanäle für das jeweilige
Reinigungsfluid aufweisen und mit den Zuführleitungen 11, 12 koppelbar sind. Bei einer
einseitigen Versorgung der Sprührohre 3, 6 ist lediglich ein mit Durchströmkanälen
versehener Verteilungsmodul 13 einsetzbar, der wiederum mit Zuführleitungen 11, 12
koppelbar ist. Als zweiter Modul ist ein Sperrmodul 16 am gegenüberliegenden Ende
der Sprührohre 11,12 einsetzbar, der Anschlußstücke für die Sprührohre 13, 16 aufweist,
jedoch keine Durchstromkanäle aufweist. Der Sperrmodul 16 ist von außen mit Verbindungselementen
9, z.B. Schraubenverbindungen, am Gehäuse 2 lösbar fixiert. Sperrmodul 16 sowie Verteilungsmodule
13 sind vorzugsweise in der Nähe der Aussparung 10 fixiert.
[0018] Bei beidseitiger Versorgung der Sprührohre 3, 6 sind in den Zuführleitungen 11,12
T-Stücke 14, 15 für die Aufteilung des jeweiligen Reinigungsfluids auf die Verteilungsmodule
13 angeordnet. Verteilungsmodule 13 bzw. Sperrmodul 16 sind der Kontur des Gehäuses
2 angepaßt. Die Sprührohre 3, 6 sind in einer Profilierung als Halterung bzw. Versteifung
für die Sprührohre 3, 6 lösbar geklemmt. Damit sind die Sprührohre 3,6, lagefixiert,
wobei die Profilierung auch eine Abdichtungsfunktion zur Aussparung 10 übernehmen
kann. Über eine mit den Zuführleitungen 11, 12 gekoppelte Druckleitung und Pumpe ist
das jeweilige Reinigungsfluid über die Sprührohre 3, 6, vorzugsweise schlagartig,
austreibbar.
[0019] Die Wirkungsweise ist wie folgt: Die Sprührohre 3, 6 werden mit dem jeweiligen Reinigungsfluid
Wasser bzw. Waschmittel mit Hilfe eines Druckmittels, vorzugsweise Druckluft, beaufschlagt.
Das unter Druck eingebrachte Reinigungsfluid wird über die Zuführleitungen 11, 12
und Durchströmkanäle der Verteilungsmodule 13 mit Anschlußstücken den Sprührohren
3, 6 zugeführt und tritt über die Öffnungen 8 aus. Die Öffnungen 8 sind direkt auf
das Reinigungssystem 4 gerichtet, so daß das jeweilige Reinigungsfluid in das Reinigungssystem
4 eindringen kann. Die Länge des Strahles bzw. dessen Intensität des jeweiligen Reinigungsfluides
ist über den Druck regelbar. Das jeweilige Reinigungsfluid wird vorzugsweise durch
das Druckmittel impulsgesteuert aus den Sprührohren 3, 6 ausgetrieben. Ein eventuelles
Nachtropfen von Reinigungsfluid aus den Öffnungen 8 ist durch den Einsatz sehr kleiner
Durchmesser bzw. Schlitze hinfällig.
[0020] Durch die außerhalb am Gehäuse 2 angeordneten Verteilungsmodule 13 bzw. Sperrmodul
16 mit Sprührohren 3, 6 ist die Reinigungsfluidversorgung für die Vorrichtung kostengünstig
und mit geringem Aufwand montierbar bzw. demontierbar. Evtl. Verstopftungen bei Sprührohren
3, 6 oder Verteilungsmodulen 13 lassen sich durch Austausch der einzelnen Bauteile
problemlos realisieren. So sind mit geringem Aufwand verstopfte Sprührohre 3,6 von
den Verteilungsmodulen 13 bzw. Sperrmodul 16 entfernbar und durch neue Sprührohre
3,6 ersetzbar. Analog dazu sind verstopfte Durchströmöffnungen in Verteilungsmodulen
13 durch deren Austausch gegen neue Verteilungsmodule 13 ersetzbar. Die Zugängigkeit
der Verteilungsmodule 13 bzw. Sperrmodule 16 sowie Sprührohre 3,6 von außen reduziert
spürbar die Montage/Demontagezeiten.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Zylinder
- 2
- Gehäuse
- 3
- Sprührohr
- 4
- Reinigungssystem
- 5
- Rakel
- 6
- Sprührohr
- 7
- Ablauf
- 8
- Öffnungen
- 9
- Verbindungselement
- 10
- Aussparung
- 11
- Zuführleitung
- 12
- Zuführleitung
- 13
- Verteilungsmodul
- 14
- T-Stück
- 15
- T-Stück
- 16
- Sperrmodul
1. Reinigungsvorrichtung für einen Zylinder/eine Walze einer Druckmaschine mit einem
einer Zylinder-/Walzenmantelfläche benachbart angeordneten, eine Öffnung aufweisenden
Gehäuse mit wenigstens einem fixierten Sprührohr zur Zuführung von Reinigungsfluid,
einem an den Zylinder/die Walze an- und abstellbaren Reinigungssystem und einer Rücklaufleitung
zur Abführung von verschmutztem Reinigungsfluid,
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Gehäuse (2) eine Aussparung (10) aufweist, in die zumindest die Öffnungen
(8) von parallel zu einer Waschwalze als Reinigungssystem (4) angeordneten Sprührohren
(3, 6) ragen,
- daß zwei Sprührohre (3, 6) sich über die Breite der Aussparung (10) erstrecken,
- daß die Sprührohre (3, 6) mehrere über die Länge in Abständen verteilt angeordnete
kleine Öffnungen (8) aufweisen, die auf das Reinigungssystem (4) gerichtet sind,
- daß die Sprührohre (3, 6) stirnsetig mit wenigstens einem Durchströmkanäle aufweisenden
Verteilungsmodul (13) koppelbar sind und der Verteilungsmodul (13) von außen am Gehäuse
(2) lösbar befestigt ist, wobei der Verteilungsmodul (13) zur Bereitstellung von Reinigungsfluid
mit Zuführleitungen (11, 12) koppelbar ist,
und
- daß die Sprührohre (3, 6) zum Austreiben von Reinigungsfluid mit einem Druckmittel
beaufschlagbar sind.
2. Reinigungsvorrichtung für einen Zylinder/eine Walze einer Druckmaschine mit einer
einer Zylinder-/Walzenmantelfläche benachbart angeordneten Waschkassette, gebildet
durch im Wesentlichen zwei Seitenwände und einen Rahmen zur Aufnahme von drehbar gelagerten,
teilweise antreibbaren Walzen/Spulen für ein Waschtuch als Reinigungssystem sowie
einem Andrücksystem zum an- bzw. abstellen eines Abschnittes des Waschtuches an die
Zylindermantelfläche und wenigstens einem Sprührohr für die Zuführung von Reinigungsfluid,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Waschkassette eine Aussparung (10) aufweist, in die zumindest die Öffnungen
(8) von parallel zu den Walzen/Spulen des Reinigungssystems (4) angeordneten Sprührrohren
(3,6) ragen,
- daß zwei Sprührohre (3,6) sich parallel über die Breite der Aussparung (10) erstrecken,
- daß die Sprührohre (3,6) mehrere über die Länge in Abständen verteilt angeordnete
kleine Öffnungen (8) aufweisen, die auf das Reinigungssystem (4) gerichtet sind,
- daß die Sprührohre (3,6) stirnseitig mit wenigstens einem Durchströmkanäle aufweisenden
Verteilungsmodul (13) koppelbar sind und der Verteilungsmodul (13) von außen an der
Waschkassette lösbar befestigt ist, wobei der Verteilungsmodul (13) zur Bereitstellung
von Reinigungsfluid mit Zuführleitungen (11,12) koppelbar ist, und
- daß die Sprührohre (3,6) zum Austreiben von Reinigungsfluid mit einem Druckmittel
beaufschlagbar sind.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die beidseitige Versorgung von Reinigungsfluid jeder Stirnseite der Sprührohre
(3, 6) ein Durchströmkanäle aufweisender Verteilungsmodul (13) zugeordnet ist, wobei
jeder Modul (13) mit den Zuführleitungen (11,12) gekoppelt ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die einseitige Versorgung von Reinigungsfluid einer Stirnseite der Sprührohre
(3, 6) ein Durchströmkanäle aufweisender Verteilungsmodul (13) und gegenüberliegend
ein Sperrmodul (16) zugeordnet ist, wobei ausschließlich der Verteilungsmodul (13)
mit den Zuführleitungen (11,12) gekoppelt ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprührohre (3,6) mit Öffnungen (8) aus einem Polyamid gebildet sind und zwischen
den Verteilungsmodulen (13) und Sperrmodul (16) in einem Profil lösbar lagefixiert
sind.