(19)
(11) EP 0 878 561 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
28.04.1999  Patentblatt  1999/17

(43) Veröffentlichungstag A2:
18.11.1998  Patentblatt  1998/47

(21) Anmeldenummer: 98107584.9

(22) Anmeldetag:  25.04.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6C23C 18/16
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 07.05.1997 DE 19719020

(71) Anmelder: KM Europa Metal Aktiengesellschaft
D-49023 Osnabrück (DE)

(72) Erfinder:
  • Fischwasser, Klaus, Prof. rer. nat.
    01326 Dresden (DE)
  • Lieber, Hans-Wilhelm, Prof. Dr.-Ing.
    14129 Berlin (DE)
  • Blittersdorf, Ralph, Dr. rer. nat.
    12279 Berlin (DE)
  • Heuss, Annette, Dipl.-Ing. (FH)
    14513 Teltow (DE)
  • Reiter, Ulrich, Dr.-Ing.
    49080 Osnabrück (DE)
  • Harnischmacher, Werner, Dr. rer. nat.
    49078 Osnabrück (DE)

   


(54) Verfahren und Vorrichtung zum Regenerieren von Verzinnungslösungen


(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Regenerieren von verbrauchten Verzinnungslösungen, welche Zinn und Kupferionen, freien und an die Kupferionen gebundenen Komplexbildner sowie verbrauchtes und unverbrauchtes Reduktionsmittel enthalten. Durch eine entsprechende Spültechnik wird das Spülwasser des Verzinnungsprozesses auf eine 10 bis 15 %ige Verdünnung der Prozeßlösung konzentriert. Diese so hergestellte Regenerationslösung wird einer Elektrolysezelle (2) zugeleitet. Diese umfaßt eine Kathodenkammer (3), eine Mittelkammer (4) und eine Anodenkammer (5). Die Kathodenkammer (3) ist durch eine Anionenaustauschermembran (8) und die Anodenkammer (5) ist durch eine Kationenaustauschermembran (9) von der Mittelkammer (4) getrennt. Die Regenerationslösung wird zunächst in die Kathodenkammer (3) geleitet. Hier wird die Störkomponente Kupfer kathodisch abgeschieden. Nach einer entsprechenden Verweilzeit wird die an Kupfer abgereicherte Regenerationslösung in die Mittelkammer (4) umgepumpt, wo eine Zinnanreicherung von aus der Anodenkammer (5) durch die Kationenaustauschermembran (9) diffundierten Zinnionen erfolgt. Die regenerierte Lösung wird anschließend in den Verzinnungsprozeß zurückgeführt.





Recherchenbericht