[0001] Die Erfindung betrifft eine Ventil- oder Drosselvorrichtung für eine fluide Strömung,
insbesondere eine feststofführende Strömung, insbesondere eine Stoffsuspension oder
Siebwasser einer Papiermaschine, gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Im Bereich der Papierproduktion ist es oftmals notwendig, feststoffbeladene Fluide,
wie Faserstoffsuspensionen, bezüglich ihrem Mengendurchsatz zu variieren. Hierzu werden
Drosselvorrichtungen genutzt, die jedoch alle dazu neigen zu verschmutzen. Dies hat
verschiedene Ursachen. Die meisten Ventile verfügen über scharfe Steuerkanten, was
die Linearität der Ventilkennlinie wie gewünscht verbessert, jedoch steigert dies
die Neigung von Fasern sich in kleinen Zwischenräumen zu verklemmen. Typischerweise
findet dieses Fasereinklemmen zwischen dem sich bewegenden Steuerelement und dem Ventilgehäuse
statt. Die hier eingeklemmenten Fasern rotieren häufig in der Strömung und neigen
beim Einsatz bestimmter Fasertypen dazu, vorbeischwimmende Fasern wiederum festzuhalten
und sich mit diesen durch die Rotationsbewegung zu verspinnen. So können bis zu 15
Millimeter lange, mechanisch sehr stabile, Zöpfe entstehen, die selbst durch aggressive
chemische Reinigung nicht zu beseitigen sind. In solchen Fällen hilft nur eine sehr
zeitaufwendige Demontage des Ventils und einer mechanische Reinigung.
[0003] Ein anderer Grund für das Auftreten von Verschmutzungen kann darin liegen, daß in
gewissen Bereichen des Ventils nur sehr geringe Strömungsgeschwindigkeiten vorherrschen.
Hier handelt es sich zumeist um bakteriell bedingte schleimige Ablagerungen. Wegen
der häufig vorkommenden Chemikalienresistenz einiger Bakterien führt auch hierbei
eine chemische Reinigung häufig zu keinem Erfolg und die Konsequenz ist wiederum die
Demontage des Ventils und dessen mechanische Reinigung.
[0004] Weiterhin kommt erschwerend hinzu, daß im Papiermaschinenbau vermehrt die Forderung
auftritt, den Regelbereich des Ventils sehr groß zu halten, wodurch teilweise sehr
geringe Strömungsgeschwindigkeiten im Ventil anzutreffen sind. So sind Durchsatzbereiche
von eins zu acht häufig erforderlich. Wenn in solchen Fällen Maximalgeschwindigkeiten
von 10 m/s in Bereichen enger Strömungsquerschnitte nicht überschritten werden dürfen
um Turbulenzen zu vermeiden, liegt die Minimalgeschwindigkeit im Bereich großer Querschnitte
zumindest unter 0,5 m/s. Dies ist aber eine Geschwindigkeit, die beim Einsatz von
Faserstoffsuspensionen sehr häufig zu Randablagerungen und Faserstoffwischbildungen
führt.
[0005] Eine ähnliche Ventil- oder Drosselvorrichtung ist aus der Patentanmeldung DE 44 02
516 A1 der Anmelderin bekannt. Hierin ist eine Drosselvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 dargestellt, die aufgrund ihrer rotierenden Strömung innerhalb des
Ventilhohlraumes dafür sorgen soll, daß die Neigung von Stoffsuspensionsströmen zur
Bildung von Faserstoffwischen und Anlagerungen möglichst verhindert wird.
[0006] Praktische Erfahrung mit diesem Ventil zeigten jedoch, daß trotz der herrschenden
Rotation der Strömung eine Reinigung des Ventils notwendig werden kann. Das Ventil
in der bekannten Konstruktionsweise weist dabei den Nachteil auf, daß eine Reinigung
nur mit einem aufwendigen Zerlegen des Ventils möglich ist.
[0007] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Ventil gemaß Oberbegriff des Anspruches 1
derart weiter zu entwickeln, daß eine vereinfachte Reinigungsmöglichkeit für das Ventil
gegeben ist.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Demgemäß
wird vorgeschlagen, den Hohlkörper des Ventiles derart zu teilen, daß durch eine Öffnung
des Hohlraumes alle wesentlichen, der Verschmutzung unterliegenden, Innenflächen des
Hohlraums einer problemlosen Reinigung zur Verfügung stehen.
[0009] Eine vorteilhafte Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann dadurch erreicht
werden, daß die Eintrittsöffnung des Hohlkörpers derart angelegt ist, daß die durch
den Hohlkörper hindurchfließende Strömung mit einer Rotationskomponente beaufschlagt
wird. Diese Rotationskomponente fuhrt dazu, daß eine unerwünschte Ablagerung im Hohlkörper
von Feststoffteilchen erschwert wird.
[0010] Weiterhin kann es vorteilhaft sein, wenn in der Zufuhrleitung ein Mittel zum Absperren
des Suspensionszuflusses angebracht wird. Dies ermöglicht eine zusätzliche Vereinfachung
bei der Reinigung des entsprechenden Ventiles, da nach einem Absperren der Zufuhrleitung
eine Öffnung des Hohlkörpers der Drosselvorrichtung oder des Ventiles möglich ist,
ohne die zuführende Leitungsstränge zunächst von Flüssigkeit entleeren zu müssen.
[0011] Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, das Mittel
zur Veränderung des Strömungsquerschnittes so zu gestalten, daß der Regelspalt nicht
vollkommen geschlossen werden kann, also eine Berührung des Mittels zur Veränderung
des Strömungsquerschnittes mit dem Hohlkörper nicht stattfindet.
[0012] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht
darin, die Strömungsführung im Ventil derart zu gestalten, daß in keinem Bereich des
Hohlkörpers Rückströmungen vorkommen. Das heißt, es dürfen keine Wirbel entstehen,
die vektorielle Komponenten aufweisen, die der Hauptströmungsrichtung der Suspension
entgegenstehen.
[0013] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen zu Anspruch 1 und
in den nachfolgenden Figurenbeschreibungen dargestellt.
[0014] Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale der Erfindung nicht nur in derjeweils angegebenen Kombination, sondern auch
in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der
Erfindung zu verlassen.
[0015] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
- Figur 1:
- Ventilvorrichtung mit Schnappverschluß;
- Figur 2:
- Schematische Darstellung einer Ventilvorrichtung mit Gabelverschluß und Abschlußschieber;
- Figur 3:
- Vorrichtung aus Figur 2 im zerlegten Zustand;
- Figur 4:
- Ventilvorrichtung mit Gabelverschluß im Schnitt durch zwei Ebenen;
- Figur 5:
- Kugelventil mit erfindungsgemäßem Verschluß im Schnitt durch zwei Ebenen.
[0016] Die Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Ventilvorrichtung 1 im Längsschnitt. Es ist
schematisch das Ventilgehäuse 2 dargestellt, das in sich den eigentlichen Hohlraum
2.1 des Ventiles bildet. In das Ventilgehäuse 2 führt eine tangential angeordnete
Zuführung 3, durch die die Suspension eingeleitet wird und der Strömung im Hohlraum
2.1 damit eine Rotationskomponente zuteil werden läßt. Das Ventilgehäuse 2 verengt
sich nach unten hin konisch und fuhrt zu einer Ausfuhröffnung 8. Entlang der Längsachse
des Hohlraums 2.1 ist eine Ventilstange 4 vorgesehen. Die Ventilstange 4 ist verschiebbar
in dem Deckel 5 des Ventilgehäuses gelagert und bewirkt, durch ein mehr oder minder
starkes Einschieben in den konischen Bereich des Ventilgehäuses 2, eine Veränderung
des Strömungsquerschnittes und damit die gewünschte Drosselung der Strömung. Der Deckel
5 reicht mit dem unteren Teil 5.2 in das Ventilgehäuse 2 hinein und steht mit seinem
oberen Teil 5.1 über das Ventilgehäuse hinaus. Am Ventilgehäuse 2 ist ein Schnappverschluß
7 angebracht, der im geschlossenen Zustand eine genügend feste Verbindung zwischen
dem Deckel 5 und dem Ventilgehäuse 2 herstellt. In der Zeichnung sind die beiden Schnappverschlüsse
7 in der geöffneten Stellung gestrichelt dargestellt.
[0017] Auf dem Deckel 5 ist schematisch eine Stellvorrichtung 6 angedeutet, die für die
Bewegung der Ventilstange 4 sorgt. Dies kann auf manuelle Art und Weise oder durch
einen Schrittmotorantrieb oder eine Hydraulik geschehen.
[0018] Die dargestellte Ventilvorrichtung 1 verfügt also über eine Teilung, senkrecht zu
ihrer Längsachse, durch die der obere Teile der Ventilvorrichtung zusammen mit der
Ventilstange 4 vom Ventilgehäuse 2 einfach und schnell getrennt werden kann, so daß
eine problemlose Reinigung des Ventilinnenraumes und des Deckelbereiches zusammen
mit der Ventilstange vorgenommen werden kann.
[0019] Figur 2 zeigt ebenfalls einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Ventilvorrichtung
1. Der Unterschied zur Vorrichtung aus Figur 1 besteht darin, daß der Verschluß der
Ventilvorrichtung durch einen Gabelverschluß 7 gebildet wird und ein zusätzlicher
Abschlußschieber 3.1 in der Zufuhrleitung 3 vorgesehen ist.
[0020] Der Gabelverschluß besteht aus zwei Schrauben oder Bolzen mit einer einseitigen Erweiterung
7.1, die mit ihrer Basis an dem Ventilgehäuse 2 befestigt sind, so daß die Gabel 7.2
durch einen Schlitz des Deckeloberteiles 5.1 geschoben werden kann 'und' damit der
Deckel 5 fest mit dem Ventilgehäuse 2 verbunden wird. Werden hierbei Schrauben 7.1
verwendet, so kann die Gabel mit unterschiedlich einstellbarer Druckstärke auf den
Deckel wirken und so eine Verbindung zwischen dem Deckel 5 und dem Ventilgehäuse 2
in der gewünschten Weise erreicht werden. Gleichzeitig kann ein einfaches und schnelles
Lösen des Deckels durch die Lockerung der beiden Schrauben 7.1 und Herausziehen der
Gabel 7.2 bewirkt werden.
[0021] Weiterhin ist in der Zufuhrleitung 3 ein Schieber 3.1 vorgesehen, durch dessen Betätigung
der Zufluß der Stoffsuspension abgesperrt werden kann und ein Nachfließen von Stoffsuspension
während des Reinigungsvorganges verhindert werden kann.
[0022] Figur 3 zeigt die Vorrichtung aus Figur 2 im demontierten Zustand. Die Gabel 7.2
mit ihrem Schlitz 7.3 ist auf der linken Seite zur Verdeutlichung auch in einer Draufsicht
dargestellt.
[0023] Die Figur 4 zeigt eine etwas detailliertere Ansicht der erfindungsgemäßen Ventilvorrichtung
1 mit jeweils einem Schnitt in der Ebene A-A und in der Ebene B-B. Im Schnitt B-B
ist das Ventil 1 mit seinem Ventilgehäuse 2, das den Hohlraum 2.1, gezeigt. Das Ventilgehäuse
2 verfügt über eine Zufuhrleitung 3, die tangential angeordnet ist und der zugeführten
Stoffsuspension die gewünschte Rotationskomponente beifügt. Das im wesentlichen zylinderförmig
ausgebildete Ventilgehäuse 2 läuft nach unten konisch zu und geht in die Auslauföffnung
8 über. Auf der Oberseite des Ventilgehäuses 2 ist ein flanschartiger Wulst angebracht,
in den zwei Schrauben 7.1 eingeschraubt sind. Der Deckel 5.1 fügt sich in die Öffnung
des Ventilgehäuses 2 ein und verfügt über einen querverlaufenden Schlitz, durch den
die Gabel 7.2 derart gesteckt werden kann, so daß sie an ihren Enden durch die Schrauben
7.1 nach unten gedrückt wird und mit ihrer Auflagefläche, die durch den Schlitz des
Deckels 5 führt, diesen mit dem Ventilgehäuse 2 fixiert. Durch den Deckel verläuft
eine Öffnung, durch die sich die Ventilstange 4 in Längsrichtung bewegen kann. Nicht
dargestellt sind hierbei entsprechende Dichtmittel, die selbstverständlich notwendig
sind, um ein Austreten von Fluid aus dem Ventilinnenraum 2.1 zu verhindern. Mit dem
Deckel 5 ist eine Verstelleinrichtung 6 durch Schrauben 6.1 verbunden, mit der die
Ventilstange 4 manuell oder durch einen sonstigen Antrieb bewegt werden kann.
[0024] Im Schnitt A-A, der durch die Gabel 7.2 geführt ist, ist die Vorrichtung im Querschnitt
erkennbar und die Lage der einzelnen Schrauben 7.1 und 6.1 besser dargestellt. Außerdem
ist die tangentiale Zufuhr 3 in dieser Draufsicht ebenfalls verdeutlicht.
[0025] Die Figur 5 zeigt ein erfindungsgemäßes Kugelventil 11 in zwei Schnitten. Das Kugelventil
11 verfügt über ein Gehäuse 12, in dessen Hohlraum eine Zufuhrleitung 13 und eine
Abfuhrleitung 18 führt. Im Gehäuse 12 des Kugelventiles 11 ist ein Gewinde 17 vorgesehen,
dessen Durchmesser mindestens so groß wie der Durchmesser der innenliegenden Kugel
14 ist. Die Kugel ist mit einer Verstelleinrichtung 16 verbunden, so daß die Kugel
über die Verstelleinrichtung auf einer Achse drehbar gelagert ist. Die Verstelleinrichtung
16 führt durch das Verschlußteil 15, das an seiner unteren Seite der Form der Kugel
angepaßt ist. Die Kugel 14 weist einen zylindrischen Durchgang 14.1 auf, der je nach
Stellung der Kugel 14 den Durchtrittsquerschnitt durch das Kugelventil 11 mehr oder
minder öffnet.
[0026] Bei dieser erfindungsgemäßen Ausführung kann das Verschlußteil 15, über das Gewinde
17, aus dem Gehäuse 12 herausgedreht werden, so daß nach dem Herausdrehen alle Teile
des Ventils problemlos zu reinigen sind und gleichzeitig jedoch das Ventil selbst
nicht von seiner Verbindung mit dem Stoffauflauf und der Zuleitung zum Stoffauflauf
gelöst werden muß. Der Schnitt B-B zeigt das Kugelventil 11 in einer leichten Drosselstellung,
indem die Kugel 14 um 20° aus ihrer Mittenlage gedreht ist und somit zu einer Drosselwirkung
für die Strömung führt.
[0027] Alternativ ist es auch möglich, an Stelle des Gewindes 17 einen sonstigen einfachen
Sitz für das Verschlußteil 15 vorzusehen. Beispielsweise kann ein Bajonettverschluß
oder auch ein Verschluß, wie er in den Figuren 1 oder 2 für den Deckel 5 ausgeführt
ist, vorgesehen werden.
1. Eine Ventil- oder Drosselvorrichtung (1) für eine fluide Strömung, insbesondere eine
feststofführende Strömung, insbesondere eine Stoffsuspension oder Siebwasser einer
Papiermaschine mit:
1.1 einem flüssigkeitsdurchströmten Hohlkörper (2) mit einer Eintritts-(3) und einer
Ausgangsöffnung (8) und
1.2 einem Mittel zur Veränderung eines Strömungsquerschnittes (4) im Hohlkörper,
dadurch gekennzeichnet, daß
1.3 der, den Hohlraum (2.1) bildende Hohlkörper (2) derart geteilt ist, daß nach seinem
Öffnen alle vor dem Öffnen innenliegenden Oberflächen zur Reinigung zugänglich sind,
ohne daß das Ventil von seiner Zu- und/oder Abfuhrleitung getrennt werden muß.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (3) des Hohlkörpers derart gestaltet ist, daß die durch
den Hohlkörper hindurchfliessende Strömung mit einer Rotationskomponente beaufschlagt
wird.
3. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 - 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (2.1) im wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
4. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (3) in den Hohlraum tangential angebracht ist.
5. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 - 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebsvorrichtung für das Mittel zur Veränderung des Drosselquerschnittes
vorgesehen ist.
6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 - 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung des Hohlkörpers (2) entlang der Längsachse erfolgt.
7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 - 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung des Hohlkörpers (2) senkrecht zur Längsachse des Hohlkörpers ausgeführt
ist.
8. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 - 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelteile mit Hilfe von Schnappverschlüssen (7) zusammengehalten werden.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschluß des Hohlkörpers mindestens zwei Bolzen oder Schrauben (7.1) und
eine Gabel (7.2) vorgesehen sind, wobei die Verbindung der Teile durch herausnehmen
der Gabel gelöst werden kann.
10. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 - 9,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Zufuhrleitung (3) ein Mittel zum Absperren des Suspensionszuflusses vorgesehen
ist.
11. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 - 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Veränderung des Strömungsquerschnittes (4) ohne Berührung des
Hohlkörpers (2) den Regelspalt (9) bildet.
12. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 - 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsführung im Ventil (1) derart beschaffen ist, daß es in keinem Bereich
des Hohlkörpers (2) Rückströmungen gibt.
13. Verfahren zur Reinigung einer Ventil- oder Drosselvorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ventil- oder Drosselvorrichtung mit ihrer Zu- und Auslauföffnung fest mit
der zuführenden und abführenden Leitung verbunden bleibt, während eine weitere Öffnung
im Ventilgehäuse geöffnet wird und das Mittel zur Querschnittsveränderung aus dem
Gehäuse herausgenommen wird, wodurch die ursprünglich innenliegenden Oberflächen zur
Reinigung zugänglich werden.